Boris Meyer

In seiner Funktion als neuer Küchenchef bekocht Boris Meyer sowohl die Gäste des Hotelrestaurants als auch der mit zwei Hauben ausgezeichneten Hubertus Stube im österreichischen 5-Sterne-SPA-HOTEL Jagdhof. Der 31-jährige errang zuletzt den Titel des Küchenmeisters in der renommierten Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall, nachdem er sein Talent bereits in 18 exklusiven Restaurants weltweit unter Beweis stellte. Seine letzte Station war das 4*-„Parkhotel Surenburg“ in Riesenbeck, wo er die leitende Position des Sous-Chefs übernahm. Zuvor war er unter anderem im „Noma“ in Kopenhagen (2 Michelin-Sterne & „bestes Restaurant der Welt“ laut der St. Pellegrino Liste), im „Herzog Luxury“ in Marlbrough, Neuseeland („bestes Restaurant Marlboroughs“ laut des 5-star Cuisine Magazine) und im 5*-Hotel „Vendôme“ in Bensberg, NRW (3 Michelin-Sterne & 4 Gault&Millau-Hauben) tätig.

Die unterschiedlichen Stationen seiner Laufbahn spiegeln sich in Boris Meyers Küche wider: Da er sowohl in gutbürgerlichen Betrieben wie auch in internationalen Sterne-Restaurants tätig war, kennt er die ganze kulinarische Bandbreite und verzaubert seine Gäste mit einer Verbindung von klassischen Gerichten und modernen Einflüssen. Wichtig ist ihm dabei die Verarbeitung von hochwertigen, regionalen Produkten für seine Kreationen. „Ich liebe an meiner Arbeit die Kreativitität, die man ausleben kann, die engagierten Mitarbeiter und die Arbeit mit ausgesuchten, frischen Produkten“, erklärt Boris Meyer.

Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Boris Meyer im „Steigenberger Hotel Remarque“ in Osnabrück, wonach es ihn als Commis de Cuisine zum „The Palace Hotel“ in Luzern, Schweiz, zog. Selbst während seiner Zeit als Zivildienstleistender konnte Boris Meyer der Küche nicht fernbleiben und kochte nach dem Dienst abends im Grandhotel Binz.

Haubengekrönte Kulinarik in kreativem, neuösterreichischem Stil
Die Jagdhof-Küche unter der Leitung von Küchenchef Boris Meyer serviert täglich internationale Köstlichkeiten aus regionalen Produkten. Das Konzept wird bereits beim opulenten Frühstücksbuffet mit Milchprodukten vom benachbarten Hof, Getreide aus heimischen Kornmühlen, Gebäck aus der hauseigenen Konditorei sowie Tiroler Berg- und Heilwasser deutlich. Abends bietet das Hotelrestaurant ein 5-Gang-Menü mit Wahlmöglichkeiten, während die mit zwei Hauben von Gault&Millau ausgezeichnete Hubertus Stube sechs- und achtgängige Degustationsmenüs kredenzt. Alle Gerichte werden im Sommer auch auf der Panorama-Terrasse mit Blick auf den Stubaier Gletscher serviert.

Mit nur sechs Sitzplätzen ist die Fondue-Gondel auf der Panorama-Terrasse das wohl kleinste Gourmetrestaurant Tirols. Die ehemalige Ski-Gondel aus Fichten-Altholz wurde in über 120 Arbeitsstunden vom Stubaier Tischler Franz Volderauer zu einer gemütlichen Mini Tiroler Stube umgebaut. In intimer Atmosphäre genießen die Gäste hier während der Wintersaison Fondue-Spezialitäten zwischen Tiroler Kassettendecken und edlen Schnitzereien mit traumhaftem Blick auf den schneebedeckten Stubaier Gletscher.

Stefan Sellin und Marcus Kümmel

Christian Rach, Koch und Restauranttester, kürt das Restaurant kopps in Berlin als eines der zehn Lieblingsrestaurants Deutschlands – Im Zuge des 5-jährigen Jubiläums präsentiert sich das Restaurant im Wandel zum veganen Spitzenrestaurant mit internationalem Ruf

In der RTL-Fernsehshow „Rach sucht: Deutschlands Lieblingsrestaurant“
wurde das kopps nun zu den zehn absoluten Lieblingsrestaurants der
Deutschen gewählt. CNN ernannte das kopps sogar zu einem der weltweit
besten elf vegetarischen Restaurants. Das neue Team des Berliner
Restaurants freut sich, dass führende Medien die Qualität und
Beliebtheit des kopps bestätigen.

Die Küchenchefs Stefan Sellin (30) und Marcus Kümmel (35), die nach
dem Ausscheiden des Kochs Björn Moschinski für das Restaurant
verpflichtet wurden, fokussieren sich auf außergewöhnliche
Gemüsekreationen aus regionalem & saisonalem Anbau. Aus frischen
Zutaten – überwiegend in Bioqualität – zaubern sie für die Gäste des
kopps kunstvolle, gesunde Speisen, die bereits die Schauspieler Anne
Hathaway, Natalie Portman und Woody Harrelson, die Band Radiohead und
zahlreiche Berliner überzeugt haben. Sellin blickt auf eine Karriere
in herausragenden Küchen zurück. Im Grand Hotel National erkochte er
sich bereits als junger Küchenchef 13 Punkte im Gault Millaut.

Hinter der Idee der innovativen, fleischfreien Küche steckt aber noch
viel mehr, so Kümmel: „Wir möchten mit dem kopps inspirieren und die
Gemüseküche neu definieren. Außerdem ist es uns wichtig, nachhaltig
zu agieren und regionale Anbieter zu unterstützen.“

Die Mission des kopps lässt sich kurz zusammenfassen: Genießt
gesundes Essen aus regionalen Zutaten! Im Restaurant am Koppenplatz
wird das frisch geerntete Gemüse der regionalen Lieferanten oft noch
am gleichen Abend verarbeitet. Das schmeckt man. Der Großteil der
Zutaten stammt aus dem Berliner Umland. „Die Qualität und Frische
unserer Zutaten hat höchste Priorität“, erklärt Ilhami Terzi, Inhaber
mit langjähriger gastronomischer Erfahrung.

Der neue Slogan des kopps: Enjoy local healthy food. „Unser oberstes
Ziel ist, dass es unseren Gästen richtig gut schmeckt. Unsere Werte
der lokalen, saisonalen, qualitativ hochwertigen und nachhaltigen
Gemüseküche gibt es einfach noch dazu, weil es uns wichtig ist“, so
Co-Inhaber Marc Gerstner.

www.kopps-berlin.de

Vorbild Norwegen

Norwegische Post macht die Küchen-Revolution des Landes zur Marke

Neue Norwegische Küche in ganz Europa: Norwegens Post bringt zwei neue Briefmarken mit Menü-Motiven von Sterne-Restaurant Maaemo und Hurtigruten heraus.

Das Osloer Drei-Sterne-Restaurant Maaemo und das Menükonzept der norwegischen Reederei Hurtigruten reisen jetzt als Botschafter der sogenannten Neuen Norwegischen Küche zu Empfängern in ganz Europa, und zwar als Motive zweier neuer Briefmarken. Die neuen Marken der Norwegischen Post sollen die Revolution der norwegischen Küche in den letzten Jahren darstellen: So erhielt das Maaemo jüngst als erstes Restaurant im Königreich einen dritten Michelin-Stern für seine Neuinterpretation der norwegischen Kochtraditionen. Die zweite Briefmarke ist der Küche der weltberühmten Postschifflinie der Hurtigruten-Schiffe gewidmet. Die Reederei verwöhnt ihre Gäste seit einiger Zeit mit ihrem gastronomischen Konzept der „Coastal Kitchen“: Alle Gerichte auf der Karte des Bordrestaurants bestehen aus regionalen Zutaten aus jenen Landesteilen, die die Hurtigruten-Schiffe auf der Fahrt zwischen Bergen und Kirkenes ansteuern.

Das Motiv der Maaemo-Briefmarke zeigt Krebs auf dampfenden Kiefernzweigen, kreiert von Maaemo-Küchenchef Espen Holmboe Bang. Auf der Hurtigruten-Marke ist Rødbetebyggotto zu sehen, eine Art Risotto mit Rote Bete an Kabeljau, Grünkohl und Birkensalz. Ausgewählt wurden beide Motive vom bekannten norwegischen Kochkünstler und TV-Koch Andreas Viestad. „Die neuen Briefmarken symbolisieren als perfekte Visitenkarten, wie norwegische Top-Restaurants und Spitzenköche heute regionale Produkte in neue, ungewöhnliche Gerichte verwandeln. So wird unser ›kortreist mat‹ nun in ganz Europa sichtbar“, sagt Andreas Viestad. Als „kortreist mat“ bezeichnet man Gerichte aus „kurzgereisten“, also regionalen Zutaten.

Beide Briefmarken haben einen Wert von je 14 NOK (ca. 1,50 Euro), der für Urlaubspost in alle europäischen Länder gilt. Erschienen sind die neuen Maaemo- und Hurtigruten-Briefmarken in einer Gesamtauflage von je 250.000 Exemplaren. Außerdem gibt es beide Marken komplett in einem Sammlerbogen mit einer Auflage von 90.000 Exemplaren.

Information:
Aufgrund des schwachen Kronenkurses ist Norwegen für Urlauber aus dem Euro-Raum schon seit einem Jahr um rund zwanzig Prozent günstiger geworden.

www.postennorge.no

Die Briefmarken:
http://res.cloudinary.com/simpleview/image/upload/w_800,c_fit/v1460382170/clients/norway/frimerke_SAK_b38ff6b1-aeb8-4693-8c63-461f02a0c3d3.jpg

Wiener Genuss-Festival

Zum 9. Mal versammeln das Kulinarische Erbe Österreich und die Stadt Wien mehr als 180 kulinarische Aussteller zum Genuss-Festival im Wiener Stadtpark. Für die meisten Besucher ist der Termin – traditionell zum Muttertagswochenende – schon fix in ihrem Kalender verankert, wenn es wieder heißen wird „Das Beste aus den Regionen in der Bundeshauptstadt“.

Dann präsentieren Österreichs erstklassigste Handwerksbetriebe und Top-Manufakturen 3 Tagen lang ihr feines Angebot an ehrlich-regionalen Produkten. Neben klassischen Spezialitäten wie Pinzgauer Bergkäse, Kärntner Reindling, geräucherten Süßwasserfischen, Innviertler Surspeck oder Mangalitzaspeck gibt es auch wieder kreative Kreationen wie etwa getrüffeltes Kürbisschmalz, Safranessig, Erdbeersturm, Rosenzucker, Weidegans-Rillettes, Wiener Salonnougat oder Erdäpfelbratwürste. Neben kulinarischem Genuss geht es aber auch um Authentizität, Originalität und die Geschichten rund um die Regionalprodukte, die von den Ausstellern gerne erzählt werden.

Im 200 m² großen Ursprungs-Zelt können Besucher zudem in die einzigartige Erlebniswelt kulinarischer Köstlichkeiten eintauchen und ebenfalls die Möglichkeit nutzen, direkt mit den Bauern in Kontakt zu treten. Es warten aber nicht nur eine originelle Bio-Milchbar und Obstverkostungen auf die Gäste. Im Mittelpunkt des Zeltes stehen auch Bäcker, die zeigen, wie Sauerteig nach traditionellem Wissen hergestellt wird und welche Arbeitsschritte der Teig durchläuft, bis er zu köstlichem Bio-Brot wird. In einer Live-Kochvorführung zaubert ein Kochprofi zudem Leckerbissen rund um das Bio-Ei und aus zahlreichen anderen regionalen Produkten. Werner Lampert eröffnet dort auch am Freitag, 6. Mai um 11.00 Uhr mit einem Gespräch am „Grünen Tisch“ die Genuss- und Wissensvermittlung und spricht über die große Bedeutung und Kraft von Regionalität.

Heuer erstmals mit dabei: Die Region Südtirol, die sich mit Speck & Fleischwaren vom Strohschwein, Südtiroler Käsespezialitäten, Schüttelbrot, Edelkonfitüren, Kräutertees, Schlutzkrapfen und Südtirols besten Weinen von seiner delikatesten Seite zeigen wird.
Für ein passendes Kinderprogramm ist heuer ebenso gesorgt: In der Kinder-Erlebniszone erwartet die Kleinen eine Bastel- und Müslimix-Station. Daneben können große wie kleine Gäste am Glücksrad drehen. Als Gewinn winkt unter anderem 3x ein Wochenende „Urlaub am Bauernhof“ für die ganze Familie.

Noch mehr Informationen finden Sie unter www.genuss-festival.at

19. Europäisches Koch-Festival

Am 26. Mai 2016 (teilweise bis 29. Mai) findet wieder das Europäische Koch-Festival statt. Köstliche Menüs aus regionalen und saisonalen Produkten, werden gleichzeitig in zahlreichen Restaurants in allen europäischen Ländern angeboten.

Die Gäste erwartet an diesen kulinarischen Festtagen ein Menü und Märkte, sowie Getränke aus regionalen Produkten, oftmals zur Hälfte des sonst üblichen Preises.

Im Zeitalter von Fast-Food und der zunehmenden Verbreitung von Fertigprodukten, haben viele Menschen die Beziehung zur traditionell-handwerklichen Küche und den natürlichen Produkten verloren, die aus der Landschaft vor ihrer Haustüre stammen.

Ziel der breit angelegten Aktion des „Europäischen Koch-Festivals“ ist es, Gäste, Verbraucherinnen und Verbraucher die kulinarische Tradition und die authentischen Produkte ihres Landes und ihrer Region wieder näherzubringen.
Unter dem Motto „Gute Produkte, gute Küche!“ möchte deshalb das „Europäische Koch-Festival“ die Verknüpfung zwischen regionalen Erzeugnissen und der Kochkunst herstellen.

Kochen ist mehr als nur „Essen machen“, Kochen ist eine Kunst, die alle Sinne berührt und die traditionell das beste Produkt der Region einbezieht.
So ist die Partnerschaft von regionalen Erzeugern einerseits und Gastronomie und Verbrauchern andererseits von großer Bedeutung in Gegenwart und Zukunft.

Warum hat die Toques d’Or-Stiftung diese aufwändige Aktion initiiert?
Die Toques d’Or-Stiftung, hat sich der Bewahrung des kulinarischen Erbes verpflichtet.
Darunter verstehen wir nicht nur die Bewahrung der regionalen Traditionen mit ihren Produkten, sondern auch die Wahrung der Ehre des Berufsstands Koch und der traditionell-handwerklichen Küche mit unverfälschten Lebensmitteln. Das gilt sowohl für den Haushalt, wie auch für das Restaurant!

Aus dieser Philosophie heraus hat die Toques d’Or-Stiftung die Idee des „Europäischen Koch-Festivals“ entwickelt, um erstmals länderübergreifend eine kulinarische Initiative zu starten, die über die Grenzen der EU hinausgeht.
Natürliche Produkte haben eine immer größere Bedeutung für diejenigen, die sich kritisch, bewußt und gesund ernähren wollen. Wir haben glücklicherweise in Europa – trotz Agro-Großindustrie, Gentechnik, und einer blühenden Nahrungsmittelindustrie -eine Tradition qualitätsbewußter Konsumenten.

Wir haben einen wachsenden ökologischen Land- und Weinbau, und dank Sturheit und dem Beharrungsvermögen vieler kleiner Erzeuger nach wie vor alte Nutztierrassen und alte Kulturpflanzen.
Viele Menschen geben sich nicht mit fadem Einheitsgeschmack von Supermarktobst und -gemüse, von geschmacklosem Fleisch aus Massentierhaltung zufrieden, sondern sind auf der Suche nach dem Besonderen, nach dem einzigartigen Geschmack.

Das ist nicht nur eine Frage der Ethik und des Tier- und Naturschutzes, sondern der Bewahrung einer regionalen Identität angesichts von Globalisierung und Vermassung.
Die traditionell-handwerkliche Küche, die mit frischen, unverfälschten, natürlichen Lebensmitteln der Region und Saison arbeitet, bleibt Trumpf, trotz Fast-Food und industriell vorgefertigten Convenience-Produkten!

Besucher bzw. Gäste erhalten die Liste der teilnehmenden Restaurants unter www.kochfestival.de oder Tel: 07184/ 2918-107

Superfoods für Superblöde?

Superfoods sind buchstäblich in aller Munde. Die Medien sind voll mit Berichten über die trendigen Lebensmittel. Im Bekanntenkreis werden eifrig neue Chiasamen-Rezepturen ausgetauscht. Kollegen tunen ihr Müsli mit Acai- und Aroniabeeren. Und der Lebensmitteleinzelhandel stockt zügig die Regale mit Granatäpfeln und Algen, Amaranth-, Quinoa- und Hirseprodukten auf. Superfoods haben längst den Sprung vom staubigen Reformhausregal in den heimischen Supermarkt und den Discounter geschafft.

Doch was ist ein Superfood? Das „Oxford English Dictionary“ beschreibt den Begriff Superfood als „ein nährstoffreiches Lebensmittel, das als für Gesundheit und Wohlbefinden besonders förderlich erachtet wird“. Eine klare, fachliche Definition aber fehlt. Das wiederum erweist sich als Glücksfall für die Industrie, die stetig neue vermeintlich ultragesunde Produkte auf den Markt bringt. Laut „Die Welt“ ist die Verkaufsmenge von Chiasamen in den letzten beiden Jahren rapide angestiegen. Verkaufte der deutsche Lebensmittelhandel zu Beginn des Imports im Jahr 2013 gerade einmal 20 Kilogramm des wertvollen Samens, waren es 2015 bereits knapp 664 Tonnen. Es scheint, als greife der gesundheitsbewusste Verbraucher tief in die Tasche, um sein Verlangen nach mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Energie mit exotischen Produkten aus aller Welt zu stillen.

Doch wissenschaftliche Untersuchungen zu den Lebensmitteln selbst sind selten. Die postulierten gesundheitsfördernden Eigenschaften einiger Inhaltsstoffe indes sind nicht neu. Und so geraten bei all dem Wirbel um die neuartigen, exotischen Superfoods aus Asien und Südamerika die Vorzüge der heimischen Nährstoffwunder in Vergessenheit. Hinsichtlich der Nährstoffzusammensetzung, des Preises und der Verfügbarkeit sind diese den regionalen Vertretern aber nur selten überlegen. Den heimischen Nährstoffwundern allein fehlt das übertriebene Marketing. Auch Heidel-, Johannis- und Holunderbeeren, Hagebutten, Karotten und Kürbis liefern jede Menge Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Wurzel- und Knollengemüse wie Topinambur, Rote Beete, Pastinaken und verschiedene Kohlsorten wie Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl oder Kohlrabi sind ebenso wichtige Nährstofflieferanten, die unseren Speiseplan bereichern. Im Vergleich zu den enorm gehypten Chiasamen sind Leinsamen als Omega-3-Fettsäuren- und Ballaststoffquelle eine günstige, nicht weniger wirkungsvolle Alternative.

Die Quintessenz: gesundheitsfördernde Effekte lassen sich durch den Verzehr einzelner, zum Teil überteuerter Produkte nicht erzielen. Exotische Superfoods erweitern die Palette unserer täglichen Lebensmittelauswahl, sind aber kein Allheilmittel. Die grundlegende Empfehlung, möglichst frische und unverarbeitete Lebensmittel zu konsumieren und auf Abwechslung und Vielfalt zu achten, bleibt also. Wer weiß, vielleicht entpuppt sich ja die ein oder andere längst vergessene heimische Gemüsesorte als kleines Geschmackswunder für den eigenen Speiseplan.

Gitschberg Jochtal

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettelmann besagt eine alte Volksweisheit. Von wem diese stammt, kann man nicht mehr rekonstruieren, eines ist jedoch gewiss: das Frühstück in Gitschberg Jochtal hat einen sehr hohen Stellenwert. Und zwar nicht von ungefähr: Brot, Butter, Milch und Käse haben eine jahrhundertealte Tradition in der Region. So vielfältig wie Gitschberg Jochtal selbst sind nämlich auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Kuh- und Ziegenmilch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. „Milchgoldschmid“ Hansi Baumgartner, ein gebürtiger Eisacktaler, veredelt als erster Käse-Affineur Südtirols die Käse der Region zu Kostbarkeiten. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt der besondere Geschmack beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. Baumgartner lässt seine verschiedenen Käsesorten zudem nach der Veredelung in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal reifen. Das Ergebnis schmeckt besonders gut zu einem traditionellen „Pusterer Breatl“, einem aromatischen Roggenbrot.

Auch das Mittagessen verspricht wahre Gaumenfreuden. Auf der Rastnerhütte auf der Rodenecker – Lüsner Alm treffen sich Montagabend Tradition und Kulinarik in Form eines typischen Südtiroler Gerichts: dem Knödel. Neben traditionellen Rezepten wie Kaspress- und Speckknödel stehen auch mal Außergewöhnlichkeiten wie Schwarzpolentaknödel auf der Speisekarte der Rastnerhütte. Aber auch für ihre deftigen Südtiroler Jausen, sogenannte Brettlmarenden und über die Maßen köstlichen Strudelvariationen ist die Region Gitschberg Jochtal bekannt, am besten man lässt sich in vielzähligen Hütten und Almen überraschen. In der Großberghütte in Vals wiederum wartet der Wirt am Freitag- und Samstagabend Südtiroler Spezialitäten auf: selbstgemachte „Tirtlan“, ein traditionelles Schmalzgebäck gefüllt mit Ricotta und Spinat oder Kraut und Erdäpfelblattlan. Letzteres kann man auch als Kartoffelteig-Plätzchen bezeichnen, die mit Kraut serviert werden.

Für das Abendessen findet man im kleinen Örtchen Vintl in Gitschberg Jochtal ein ganz besonderes Juwel: hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Kreativität und einem Auge fürs Detail eines der kleinsten Gourmetrestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer urigen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Ein perfekter Ort um sich von der regionalen Genussvielfalt verführen zu lassen und die besonders feinen Speisen zu verkosten, die dieses Gebiet zu einer kulinarischen Einzigartigkeit machen. Ein „Absacker“ zum Schluss schmeckt nach einem fulminanten Abendmahl besonders gut. Vor allem, wenn es ein Südtiroler Schnaps direkt aus einer der regionalen Destillen ist. Vielleicht geht sich dann ja noch ein köstlich dampfender Kaiserschmarren aus – mit frischer Milch aus der Region. Oder ein Stück hochwertigen Ziegenkäse, eine weitere Spezialität aus Gitschberg Jochtal, die Käserei in der Hofschenke Wieserhof in Pfunders kann man jeden Mittwoch besichtigen. Käse schließt ja bekanntlich den Magen…

www.gitschberg-jochtal.com/de/winterurlaub/winterurlaub.html

Singende Köche und kochende Sänger

Es wird geschnippelt, gehackt, gebraten und – gesungen! Underberg sucht Kandidaten für ein nie dagewesenes Format. „Koch und sing Dich auf den Underberg!“, so nennt sich der Wettbewerb, bei dem es gleichermaßen um das Können am Herd und die Performance am Mikrofon geht. Die Kandidaten werden nicht nur ihr Parade-Gericht zaubern, sondern die Jury auch von ihren Gesangstalenten überzeugen müssen.

Um sich einen Platz in den regionalen Qualifikationen zu sichern, müssen aussagekräftige Bewerbungen hochgeladen werden (http://www.underberg-talentsuche.de/mitmachen/), welche nebst einem Rezept und Foto zum Gericht eine aussagekräftige Hörprobe des Gesangs enthalten müssen. Die Besten bekommen einen Platz in den regionalen Qualifikationen. Diese finden im September 2016 in Kochschulen in folgenden Städten statt: Hamburg, Leipzig, München und Düsseldorf. Hier präsentieren die Teilnehmer ihr Können: Im Live-Contest beweisen sie sich vor einer Fachjury bestehend aus Größen der Koch- und Musikszene. Die Teilnehmer kochen ein selbst gewähltes Gericht, singen einen Coversong oder eine Eigenkomposition und schließen mit einer eigenen Interpretation des bekannten Underberg-Jingles.

Im November 2016 treten die Gewinner der regionalen Qualifikationen in Köln im Finale gegeneinander an. Hier wartet eine renommierte Fachjury darauf, die Besten der Besten zu küren: Mit dabei sind Mitglieder der erfolgreichen a cappella Band Voxxclub, Star- und Fernsehkoch Christian Henze sowie Hubertine Underberg-Ruder, die das traditionsreiche Familienunternehmen Underberg in fünfter Generation vertreten wird. Den Gewinnern des Finales im November 2016 winken attraktive Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 10.000 Euro. Schon der Erstplatzierte räumt mächtig ab: 2.500 Euro sowie ein Berlin-Wochenende für sich und drei Freunde – Kochkurs bei Spitzenkoch Stefan Dadarski inklusive!

Auf der Webseite www.underberg-talentsuche.de können sich die singenden Köche und kochenden Sänger ab jetzt bewerben. Die besten Einsendungen werden direkt zu einer der vier regionalen Qualifikationen geladen. Teilnahmeschluss ist der 15. Juni 2016. Bewerben kann sich jeder, der sowohl kochen als auch singen kann. Ob Hobby-Koch oder Profi spielt dabei keine Rolle.

Der Wettbewerb ist der um das Thema Kulinarik erweiterte Nachfolger des erfolgreichen Formats „Sing dich auf den Underberg“, (www.sing-dich-auf-den-underberg.de). Das Finale fand am 13. März 2015 auf der Zugspitze statt. Auf der höchsten Bühne Deutschlands begeisterten die Finalisten mit ihrem Gesang die renommierte Fachjury. Da Underberg als Digestif für gutes Essen steht, wird in diesem Jahr nicht nur Musik, sondern auch das Thema Kochen eine zentrale Rolle spielen.

Neue: Food-Doku "Henssler grenzenlos

Seit über zwei Jahren besiegt Steffen Henssler bei „Grill den Henssler“ reihenweise Promis am Herd – jetzt sucht der Star-Koch neue Herausforderungen. Denn Wettkämpfe ziehen den 43-Jährigen magisch an! In der neuen Food-Competition-Doku „Henssler grenzenlos“ (am 17. und 24. Januar um 19:15 Uhr bei VOX) reist der Hamburger ins Ausland, um sich bei regionalen Kochwettbewerben mit Einheimischen zu messen. Doch wird der deutsche Koch-King tatsächlich den Geschmack der lokalen Jury treffen und den Geheimnissen der jeweiligen Landesküche auf die Spur kommen?

In jeder Folge „Henssler grenzenlos“ konzentriert sich Steffen Henssler auf einen regionalen Wettbewerb im Ausland, bei dem ein landestypisches Gericht zubereitet werden muss. Der Reiz, bei so einer Competition gegen „Locals“ zu gewinnen, ist für den ehrgeizigen Star-Koch groß – doch auch die Herausforderung ist riesig. Schließlich tritt Steffen Henssler bei den Wettbewerben als ganz normaler Teilnehmer an und bekommt von der harten Konkurrenz nichts geschenkt. Außerdem muss er sich vor Ort den Gegebenheiten des jeweiligen Wettbewerbs unterwerfen – fernab von perfekt ausgestatteten Hochglanzküchen kann er nur die beim Wettkampf erlaubten Kochutensilien verwenden.

Um die Chancen auf einen Sieg zu erhöhen, will Steffen Henssler zunächst die fremde Koch-Kultur und ihre Besonderheiten hautnah erleben und verstehen. Er entdeckt regionale Produkte und Zubereitungsmethoden, trifft sich mit Einheimischen und versucht, ihnen ihre seit Generationen überlieferten Rezepte zu entlocken. Doch wird seine Recherche wirklich ausreichen, um bei den regionalen Wettbewerben zu siegen? Kann es dem selbstbewussten Star-Koch tatsächlich gelingen, als Ausländer das Leibgericht der Einheimischen hervorragend nachzukochen und die jeweilige Jury zu überzeugen? VOX begleitet Steffen Henssler bei seinem spannenden kulinarischen Roadtrip – zunächst zu einer Grillmeisterschaft in Frankreich sowie zu einem Gulasch-Wettbewerb in Ungarn.

Steffen Hensslers kulinarische Entdeckungsreisen zeigt VOX am 17. und 24. Januar (sonntags) jeweils um 19:15 Uhr. Produziert wird die neue Food-Competition-Doku von Kimmig Entertainment GmbH.

Henssler grenzenlos

Seit über zwei Jahren besiegt Steffen Henssler bei „Grill den Henssler“ reihenweise Promis am Herd – jetzt sucht der Star-Koch neue Herausforderungen. Denn Wettkämpfe ziehen den 43-Jährigen magisch an! In der neuen Food-Competition-Doku „Henssler grenzenlos“ (am 17. und 24. Januar um 19:15 Uhr bei VOX) reist der Hamburger ins Ausland, um sich bei regionalen Kochwettbewerben mit Einheimischen zu messen. Doch wird der deutsche Koch-King tatsächlich den Geschmack der lokalen Jury treffen und den Geheimnissen der jeweiligen Landesküche auf die Spur kommen?

In jeder Folge „Henssler grenzenlos“ konzentriert sich Steffen Henssler auf einen regionalen Wettbewerb im Ausland, bei dem ein landestypisches Gericht zubereitet werden muss. Der Reiz, bei so einer Competition gegen „Locals“ zu gewinnen, ist für den ehrgeizigen Star-Koch groß – doch auch die Herausforderung ist riesig. Schließlich tritt Steffen Henssler bei den Wettbewerben als ganz normaler Teilnehmer an und bekommt von der harten Konkurrenz nichts geschenkt. Außerdem muss er sich vor Ort den Gegebenheiten des jeweiligen Wettbewerbs unterwerfen – fernab von perfekt ausgestatteten Hochglanzküchen kann er nur die beim Wettkampf erlaubten Kochutensilien verwenden.

Um die Chancen auf einen Sieg zu erhöhen, will Steffen Henssler zunächst die fremde Koch-Kultur und ihre Besonderheiten hautnah erleben und verstehen. Er entdeckt regionale Produkte und Zubereitungsmethoden, trifft sich mit Einheimischen und versucht, ihnen ihre seit Generationen überlieferten Rezepte zu entlocken. Doch wird seine Recherche wirklich ausreichen, um bei den regionalen Wettbewerben zu siegen? Kann es dem selbstbewussten Star-Koch tatsächlich gelingen, als Ausländer das Leibgericht der Einheimischen hervorragend nachzukochen und die jeweilige Jury zu überzeugen? VOX begleitet Steffen Henssler bei seinem spannenden kulinarischen Roadtrip – zunächst zu einer Grillmeisterschaft in Frankreich sowie zu einem Gulasch-Wettbewerb in Ungarn.

Steffen Hensslers kulinarische Entdeckungsreisen zeigt VOX am 17. und 24. Januar (sonntags) jeweils um 19:15 Uhr. Produziert wird die neue Food-Competition-Doku von Kimmig Entertainment GmbH.