Christoph Pentzlin

Die Eigenkreation des jungen Berliner Entremetiers für Irish Beef war so besonders, dass er damit die Jury überzeugte, als Gewinner des ersten Chefs’ Irish Beef Club Awards auf dem Symposium CHEF-SACHE in Köln hervorzugehen: Christoph Pentzlin (21) aus Berlin.

„Es ist eine große Freude, diese Auszeichnung in den Händen zu halten“, sagt Christoph
Pentzlin. „Ich habe etwa eine Woche an dem Rezept gearbeitet. Die meisten Ideen dazu
kamen mir im Schlaf, kurz davor oder danach. In dieser Zeit spielt sich viel in meinem
Kopf ab, was Aromen und Texturen angeht.“ Irisches Rindfleisch gehört schon lange auf
seine Speisekarte. So lautete auch sein Gewinner-Rezept: Hereford Rinderfilet mit PX
Jus Erbse, Roscoff Zwiebel, Traube des Kindes, Grillikartoffel. „Ich schätze Irish Beef
ganz besonders und in erster Linie Hereford Rind. Dieses Fleisch bekommt sehr viel
Natur, frische Luft und Regen ab. Das schmeckt man, spürt man und sieht man.“

Christoph Pentzlin hatte seine Koch-Ausbildung im Intercontinental Berlin bereits im
dritten Jahr mit einem gewonnen Wettbewerb abgeschlossen, wurde im Februar 2011
von Hauptstadtköche Berlin e.V. mit dem Jugend-Creativ-Pokal geehrt.

Heute ist er
Entremétier im Restaurant 44 in Berlin. „Alle Favoriten waren auf einem sehr hohen
Niveau“, sagt Jury-Mitglied Guido Fritz, Präsident vom Chefs’ Irish Beef Club Frankreich.


„Aber er hatte die beste Auswahl der einzelnen Strukturen, sogar die Molekular-Küche
integriert. Seine Präsentation des Rindfleisches war die Beste. Es gab Crunchiges,
Weiches, alle Geschmackserlebnisse. Das Ausschlaggebende war, dass er sich
besonders viel Arbeit gemacht hat. Ein wahrer Genuss war das Ergebnis.“ Verwendet
wurde dabei wie auch von allen anderen Teilnehmern bestes irisches Rindfleisch des
zertifizierten „Irish Food Board Quality Assurance Scheme“.

Um seine Kenntnisse noch mehr zu vertiefen, kann sich Pentzlin nun höchst persönlich
in Irland davon überzeugen, wo das köstliche Irish Beef seinen Ursprung findet. Sein
Gewinn bringt ihn auf die grüne Insel auf eine Farm, auf der er die Rinder begutachten
kann und sich mit den Farmern austauschen kann. Anschließend ist ein Tisch für ein
exklusives Dinner im Chapter One in Dublin bei Sternekoch Ross Lewis reserviert.

Aus zahlreichen schriftlichen Bewerbungen für den attraktiven Chefs’ Irish Beef Club
Award ermittelte die hochkarätige Jury aus den Sterneköchen Volker Drkosch und
Joachim Kaiser, dem Chef Heads Chef Guido Fritz, Fleischexperten Wolfgang Otto und
Jean Paul Jeunet vom Chefs´ Irish Beef Club France die vier Finalisten für das große
Showcooking, in dem eigens entwickelte Rezepte des irischen Rindfleisches vorgekocht
wurden. Die Finalisten neben dem Gewinner waren Marcus Danner (Executive Chef,
Hotel Mondial, Köln), Michael Hummel (Fachlehrer am „Alfred Flakowski
Oberstufenzentrum Brandenburg“) und der in London lebende Friedolin Janke (Chef de
Partie, Theledbury).
Der Chefs´ Irish Beef Club, der dem Award seinen Namen gegeben hat, steht seit
Gründung 2004 für einen exklusiven Club hoch dekorierter Spitzenköche. Nach
Frankreich, Belgien und den Niederlanden startet der Club jetzt auch in Deutschland.
Reisen, Events und internationaler Experten-Austausch sind die Ziele des elitären
internationalen Clubs. Alle Mitglieder vereint eine nahezu unbändige Leidenschaft für
Irish Beef. Das qualitativ sehr hochwertige Irish Beef steht in Deutschland unter
Feinschmeckern bereits hoch im Kurs. Die Exportzahlen des Jahres 2010 liegen mit
9.600 Tonnen Rindfleisch nach Deutschland satte 35 Prozent über denen des Vorjahres.

BORD BIA – IRISH FOOD BOARD
Die halbstaatliche Interessenvertretung der irischen Landwirtschaft BORD BIA – IRISH
FOOD BOARD wurde 1994 gegründet und setzt sich weltweit an neun Standorten für
den Handel sämtlicher irischer Agrarprodukte (Food/Drinks) ein. Große Priorität hat
hierbei das beliebte Irish Beef mit seiner herausragenden Fleischqualität, Geschmack
und nachhaltiger Produktion. Traditionelle Rinderrassen inklusive der edlen Irish
Hereford oder Aberdeen-Angus stehen fast ganzjährig auf den grünen Weiden Irlands,
die dank des milden Golfstrom-Klimas und dem typisch-irischen Regen robust und
natürlich und gesund zu einem Fleischrind heranwachsen.

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