AIDA Köche können doch kochen!

Auf dem renommierte Kochwettbewerb auf der Fachmesse „Chef-Sache 2012“ waren auch Köche der AIDA Cruises erfolgreich. Gleich drei AIDA Köche konnten sich gegen hochkompetente Konkurrenz durchsetzen.

In der Kategorie Chefs‘ Irish Beef Club Award belegte AIDA Chef de Cuisine Franz Schned den 1. Platz. Sein „Rind im Wildkräutergarten“ überzeugte die prominente Jury um Sternekoch Kolja Kleeberg.
Beim Norwegian Seafood Award erreichte AIDA Koch Tino Zimmermann mit seiner „Norwegischen Fjordforelle mit Sauerkrautespuma, Chorizojus und Kürbisgnocchi“ den 2. Platz.
Bronze erkochte sich Benjamin Miller mit der „Trilogie vom Hereford Rinderfilet mit einem Duett vom Muskat- und Butterkürbis“.

Im Wettbewerb wurden unter anderem die Präsentation der zubereiteten Speisen, der Geschmack und die Originalität des Rezepts bewertet.

Frank Meissner, Manager Culinary bei AIDA Cruises, ist stolz auf die Ergebnisse seiner Köche. In einer Pressemitteilung schreibt er:“Die Platzierungen zeigen einmal mehr, wir setzen auf Qualität und Innovationskraft. Unsere Köche verbinden ihre hervorragenden handwerklichen Fähigkeiten mit Kreativität und zaubern so immer neue Geschmackserlebnisse für unsere Gäste.“
Wessen Gäste, Herr Meissner? Die Gäste auf der AIDAluna können nicht gemeint sein. Hier war auf unser Kreuzfahrt – www.gourmet-report.de/artikel/334919/Meine-erste-Kreuzfahrt.html – das Essen so unterirdisch, dass der Autor am Ende 2 kg abgenommen hatte. Dafür war er Ihnen auch dankbar.Der Autor vermied alles, was die Köche verhunzen konnten, da blieb dann fast nur noch Salat, Obst und der leckere Schinken übrig. Eine „Trilogie vom Hereford Rinderfilet mit einem Duett vom Muskat- und Butterkürbis“gab es an Bord nicht, höchstens zu Kohle gegrillte Lamm-Koteletts.

Dann fabuliert die Pressemitteilung weiter:
„Eine Kreuzfahrt mit AIDA ist auch immer eine kulinarische Weltreise.“
Eigentlich gar nicht so falsch. Alle AIDA Schiffe werden aus Deutschland per Container bestückt. Alle bekommen die gleiche Ware, die in Hamburg gekauft wurde. Lokal wird NICHTS dazu gekauft. Die Ausflüge mit dem Küchenchef auf dem Markt sind einfach nur Ausflüge. Alle Schiffe bieten exakt das gleiche an. Sogar an gleichen Tagen gibt es auf allen Schiffen die Pizza Salami udn am Folgetag dann Capriciosa.

Die Meldung weiter: „Auf den neun Schiffen des Kreuzfahrtunternehmens erwarten den Gast jeden Tag die unterschiedlichsten frisch zubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten aus allen Teilen der Welt.“
Ich hatte immer den Eindruck, das Angebot würde sich jeden Tag sehr ähneln.

„Genießen kann man diese in bis zu vier verschiedenen Buffet-Restaurants. Abgerundet wird das Angebot mit dem Gourmetrestaurant Rossini, einem Steakhouse sowie einer Sushibar.“
Das Gourmet Restaurant soll sogar ein 5 Sterne Restaurant sein! Nach dem wir damals Steakhaus und Sushibar testeten, schenkten wir uns das Gourmet Restaurant (hoher Aufpreis!).

Wer an Bord bei AIDA als Koch arbeiten möchte, braucht eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens ein Jahr Berufspraxis. Aktuelle Stellenangebote von AIDA sind auf www.aida.de/jobs zu finden.

Missverstehen Sie mich nicht falsch, werter Leser! „Wir“ fanden das Essen schlecht. Die meisten Gäste holten sich mehrere Male am Buffet nach. Das erstaunte uns immer wieder. Aber das ist bei Aldiana oder Robinson auch nicht viel anders. Es zählen mehr das Erlebnis und die Auswahl als die Qualität.

Wollen wir hoffen, dass Frank Meissner das Ruder rumgerissen hat und es jetzt vernünftiges Essen, lokal bezogen, in gehobener Qualität geben wird! Auf jeden Fall gratulieren wir den Köchen zum Gewinn!

www.aida.de

Marco Müller und Hans Horberth

Fachsimpeln über DRY AGED Beef bei „11 Sterne Küchenparty“ in Weinbar-Rutz

Ein voller Erfolg war die „11 Sterne Küchenparty“ am vergangenen Sonntag (17.6.12) in der Weinbar-Rutz in Berlin mit über 100 Feinschmecker-Gästen. Ihr 1 Sterne Koch Marco Müller zauberte mit hochdekorierten Kollegen aus der 2 Sterne Liga – unter anderem mit Hans Horberth vom Kölner Gourmet Restaurant „La Vision“. Beide gehören seit kurzem zu den sieben Gründungsmitgliedern des internationalen Chefs´ Irish Beef Club (CIBC). Die Sterneküche liebt das aromatische, marmorierte Irish Beef. Wen wundert es da: Bei der Küchenparty gab es als Starter natürlich DRY AGED Entrecote vom Irish Hereford Rind. Einfach köstlich.
www.irishbeef.de

Christoph Pentzlin

Die Eigenkreation des jungen Berliner Entremetiers für Irish Beef war so besonders, dass er damit die Jury überzeugte, als Gewinner des ersten Chefs’ Irish Beef Club Awards auf dem Symposium CHEF-SACHE in Köln hervorzugehen: Christoph Pentzlin (21) aus Berlin.

„Es ist eine große Freude, diese Auszeichnung in den Händen zu halten“, sagt Christoph
Pentzlin. „Ich habe etwa eine Woche an dem Rezept gearbeitet. Die meisten Ideen dazu
kamen mir im Schlaf, kurz davor oder danach. In dieser Zeit spielt sich viel in meinem
Kopf ab, was Aromen und Texturen angeht.“ Irisches Rindfleisch gehört schon lange auf
seine Speisekarte. So lautete auch sein Gewinner-Rezept: Hereford Rinderfilet mit PX
Jus Erbse, Roscoff Zwiebel, Traube des Kindes, Grillikartoffel. „Ich schätze Irish Beef
ganz besonders und in erster Linie Hereford Rind. Dieses Fleisch bekommt sehr viel
Natur, frische Luft und Regen ab. Das schmeckt man, spürt man und sieht man.“

Christoph Pentzlin hatte seine Koch-Ausbildung im Intercontinental Berlin bereits im
dritten Jahr mit einem gewonnen Wettbewerb abgeschlossen, wurde im Februar 2011
von Hauptstadtköche Berlin e.V. mit dem Jugend-Creativ-Pokal geehrt.

Heute ist er
Entremétier im Restaurant 44 in Berlin. „Alle Favoriten waren auf einem sehr hohen
Niveau“, sagt Jury-Mitglied Guido Fritz, Präsident vom Chefs’ Irish Beef Club Frankreich.

„Aber er hatte die beste Auswahl der einzelnen Strukturen, sogar die Molekular-Küche
integriert. Seine Präsentation des Rindfleisches war die Beste. Es gab Crunchiges,
Weiches, alle Geschmackserlebnisse. Das Ausschlaggebende war, dass er sich
besonders viel Arbeit gemacht hat. Ein wahrer Genuss war das Ergebnis.“ Verwendet
wurde dabei wie auch von allen anderen Teilnehmern bestes irisches Rindfleisch des
zertifizierten „Irish Food Board Quality Assurance Scheme“.

Um seine Kenntnisse noch mehr zu vertiefen, kann sich Pentzlin nun höchst persönlich
in Irland davon überzeugen, wo das köstliche Irish Beef seinen Ursprung findet. Sein
Gewinn bringt ihn auf die grüne Insel auf eine Farm, auf der er die Rinder begutachten
kann und sich mit den Farmern austauschen kann. Anschließend ist ein Tisch für ein
exklusives Dinner im Chapter One in Dublin bei Sternekoch Ross Lewis reserviert.

Aus zahlreichen schriftlichen Bewerbungen für den attraktiven Chefs’ Irish Beef Club
Award ermittelte die hochkarätige Jury aus den Sterneköchen Volker Drkosch und
Joachim Kaiser, dem Chef Heads Chef Guido Fritz, Fleischexperten Wolfgang Otto und
Jean Paul Jeunet vom Chefs´ Irish Beef Club France die vier Finalisten für das große
Showcooking, in dem eigens entwickelte Rezepte des irischen Rindfleisches vorgekocht
wurden. Die Finalisten neben dem Gewinner waren Marcus Danner (Executive Chef,
Hotel Mondial, Köln), Michael Hummel (Fachlehrer am „Alfred Flakowski
Oberstufenzentrum Brandenburg“) und der in London lebende Friedolin Janke (Chef de
Partie, Theledbury).
Der Chefs´ Irish Beef Club, der dem Award seinen Namen gegeben hat, steht seit
Gründung 2004 für einen exklusiven Club hoch dekorierter Spitzenköche. Nach
Frankreich, Belgien und den Niederlanden startet der Club jetzt auch in Deutschland.
Reisen, Events und internationaler Experten-Austausch sind die Ziele des elitären
internationalen Clubs. Alle Mitglieder vereint eine nahezu unbändige Leidenschaft für
Irish Beef. Das qualitativ sehr hochwertige Irish Beef steht in Deutschland unter
Feinschmeckern bereits hoch im Kurs. Die Exportzahlen des Jahres 2010 liegen mit
9.600 Tonnen Rindfleisch nach Deutschland satte 35 Prozent über denen des Vorjahres.

BORD BIA – IRISH FOOD BOARD
Die halbstaatliche Interessenvertretung der irischen Landwirtschaft BORD BIA – IRISH
FOOD BOARD wurde 1994 gegründet und setzt sich weltweit an neun Standorten für
den Handel sämtlicher irischer Agrarprodukte (Food/Drinks) ein. Große Priorität hat
hierbei das beliebte Irish Beef mit seiner herausragenden Fleischqualität, Geschmack
und nachhaltiger Produktion. Traditionelle Rinderrassen inklusive der edlen Irish
Hereford oder Aberdeen-Angus stehen fast ganzjährig auf den grünen Weiden Irlands,
die dank des milden Golfstrom-Klimas und dem typisch-irischen Regen robust und
natürlich und gesund zu einem Fleischrind heranwachsen.

Sofort Bewerben: CHEF’S IRISH BEEF CLUB AWARD

Die irische Natur ist sauber und rein. Schließlich nimmt sie mindestens einmal pro Tag eine Dusche. Das ist die Basis für gesunde saftige und grüne Weiden auf der prächtige Fleischrinder grasen – aufgrund des milden Klimas fast das ganze Jahr über. Die edlen irischen Hereford, Charolais oder Angus Rinder zeichnen sich durch einen besonders feinen Geschmack und eine zarte Fleischstruktur aus. Und nicht zuletzt ist das Fleisch auch noch gut bezahlbar. Viele Köche und Spitzenköche lieben daher Irish Beef und haben den Irish Beef Club gegründet. 44 Mitglieder hat der Freundeskreis in Benelux und Frankreich. Erfahrungsaustausch und Networking sind neben Fortbildung und jeder Menge Spaß auf Irland Trips das Kernziel. Nun soll ein solcher Club auch in Deutschland gegründet werden. Wir unterstützen diese Idee mit der Ausschreibung des Chef’s Irish Beef Club Awards auf der Chef-Sache.

Wie man sich bewirbt:
Bitte bewerben Sie sich umgehend mit Ihrem Parade-Beef-Rezept und einem einfachen Foto des Gerichts. Zudem benötigen wir Ihre vollständige Anschrift, einen kurzen Lebenslauf und Angaben zu ihrer derzeitigen Tätigkeit. Die einzigen Vorgaben sind die Verwendung von Irish Beef aus dem Irish Food Board Quality Assurance Scheme und dass Sie ausgebildeter Koch sind. Das Fleisch stellen wir Ihnen bei der Endausscheidung zur Verfügung.

Einsendungen bitte bis spätestens zum 5. September 2011 per E Mail an: wettbewerb@chef-sache.eu

Die besten Bewerber laden wir auf die CHEF-SACHE am 18. und 19.9.2011 ein. Dort kochen sie um Gold, Silber und Bronze. Jeder Bewerber erhält eine Urkunde und weitere attraktive Preise. Der diesjährige Hauptgewinn: Ein geführter Trip durch Irland mit Besuch führender Farmen und Dinner im Dubliner Sternerestaurant „Chapter One“ bei Ihrem Kollegen Ross Lewis.

Kartoffeln zum Trinken aus England

In Sachen Spirituosen wird England in der Regel ja eher mit Gin in Verbindung gebracht, weniger mit Wodka. Dass sich dies in Zukunft ändern könnte, ist ein Verdienst von William Chase, einem Kartoffelbauern aus der Grafschaft Hereford. Sein Chase Vodka wurde auf der San Francisco World Spirits Competition, einem der weltweit prestigeträchtigsten Spirituosen-Wettbewerbe, zum besten Wodka der Welt gekürt und mit einer doppelten Goldmedaille ausgezeichnet. Der aus lokalen Kartoffeln gebrannte Tropfen wird auf der Farm von Hand abgefüllt und etikettiert. Neben Wodka produziert William Chase auch noch einen Gin sowie verschiedene Liköre. Kaufen kann man die Produkte in ausgesuchten Geschäften und Ketten wie Selfridges, Waitrose und Fortnum & Masons und natürlich in ausgesuchten Bars und Restaurants in Großbritannien.

http://www.chasedistillery.co.uk/Intro.html