Fiji-Mineralwasser: Auf Siegeszug durch die Welt

Südsee-Wasser auf Erfolgskurs in den USA

Mineralwasser von den
Fiji-Inseln gehört neben dem Fremdenverkehr zu den wichtigsten
Devisenbringern der Südsee-Inselgruppe. Das Fiji-Water
http://www.fijiwater.com feiert diese Woche seinen elften Geburtstag,
1997 wurden die ersten Flaschen mit dem bunten Design in die USA
exportiert. Dort wurde das exotische Wasser aus der Südsee zum
Verkaufsschlager. In der Zwischenzeit hat das Wasser bereits seinen
französischen Konkurrenten Evian vom ersten Platz in den USA verdrängt.
Evian wiederum hatte, erst vor kurzem Diet-Coke als beliebtestes Getränk
vom Top-Ranking verdrängt, berichtet die Fiji Times
http://www.fijitimes.com .

„Fiji-Water erwartet alleine im laufenden Geschäftsjahr einen
Export-Zuwachs von 20 Prozent“, so CEO David Roth. Darauf arbeitet das
gesamte Team hin, meint der Unternehmensleiter. Der gesamte
US-Mineralwassermarkt ist nach Angaben der nordkalifornischen Contra
Cosa Times mehr als 37 Mrd. Liter Wasser schwer. „In Kalifornien hat
Fiji-Water jedenfalls sehr gute Erfolge erzielt, denn in fast jedem
internationalen Hotel sind in der Minibar sechs Flaschen unseres Wassers
vorrätig“, so der CEO. Fiji-Water ist seit der Markteinführung auch in
Kanada, Mexiko, Großbritannien, Frankreich, der Karibik und Australien
erhältlich. Das Mineralwasser hat sich in den vergangenen Jahren
insbesondere in den USA zum Lifestyleprodukt entwickelt und war schon in
einigen Filmen zu sehen. Das Unternehmen wurde 2004 mit dem Ace Award
des US-Außenministeriums ausgezeichnet.

Das Mineralwasser stammt aus einem artesischen Brunnen in den Yaqara
Range in den Nakauvadra Bergen auf der Hauptinsel Viti Levu. Das
Unternehmen argumentiert, dass das Wasser frei von jeglichen
Verunreinigungen sei, da es weitab jeglicher Industrie entsteht und auch
abgefüllt wird. Ein spezielles Abfüllverfahren garantiere zudem, dass
das Wasser erst dann mit der Atmosphäre in Kontakt tritt, wenn der
Konsument den Schraubverschluss der Flasche öffnet.

Fiji ist den meisten Menschen in erster Linie als Urlaubsparadies
http://www.bulafiji.de bekannt. Aufgrund der politischen Probleme, gab
es seitens zahlreicher Regierungen eine Reisewarnung für das 365-Inseln
umfassende Südseeparadies. Die vier Staatsstreiche, die das Land seit
seiner Unabhängigkeit von Großbritannien 1970 erlebt hat, haben der
Wirtschaft schwere Schäden zugefügt, meint Satish Chand, ein in
Australien lebender Fidschianer, der im Sommer 2007 erneut vor einer
wirtschaftlichen Krise im Inselstaat warnte. Dass das Land aber für
Touristen immer noch wesentlich sicherer ist als andere Länder, betonen
Tourismusexperten. „Tatsächlich sind Touristen nie betroffen gewesen, da
es keinerlei Probleme in den touristischen Zentren Fidschis gegeben
hat“, so die Schweizerin Christine Tawake-Bachofner, die gemeinsam mit
ihrem fidschianischen Mann Sam das Lawaki Beach House
http://www.lawakibeachhouse.com auf der Insel Beqa betreibt. (Wolfgang Weitlaner )

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