Restaurant FOSH Lab in Palma de Mallorca

Kreativ-Küche trifft Cocktail-Kunst

Im FOSH Lab in Palma tischen der englische Sternekoch Marc Fosh und sein Team abends ein innovatives Neun-Gänge-Menü auf. Die originelle Speisefolge begleiten allerdings nicht nur edle Weine, sondern auch Cocktails, die perfekt auf die Gerichte abgestimmt sind. Damit ist das 2016 eröffnete FOSH Lab – abgeleitet von Labor – das einzige Restaurant auf Mallorca, in dem die Kellner zum Gourmet-Essen so außergewöhnliche Drinks wie zum Beispiel einen Nori Sour oder Spiced Daiquiri servieren.

Den Auftakt eines Dinners etwa bildet ein Carpaccio von roten, mallorquinischen Gambas oder ein Salat aus geräucherten Goldmakrelen – und sorgt zusammen mit einem erfrischenden Nori Sour aus Gin, Nori-Algen, Zitronengras und Ingwer für ein besonderes Geschmackserlebnis. Schließlich weist das blaue Mischgetränk neben asiatischer Schärfe auch subtile Meeresnoten auf, die gut mit allem harmonieren, was aus dem Ozean kommt. Und zu Dessert-Kreationen aus feiner Schokolade passt bestens der Spiced Daiquiri auf Rum-Basis mit Aromen von Zitrusfrüchten, Anis, Nelken, Kardamom, Koriander und Vanille.

„Nicht für jedem Gang ist ein Cocktail die richtige Gesellschaft“, sagt Chefkoch Raúl García. „Doch als Aperitif, zur ersten Vorspeise oder zum Nachtisch ist er perfekt.“ Und weil die mediterran-orientalisch inspirierte Karte im FOSH Lab immer wieder wechselt – Gäste beurteilen als Gourmet-Tester, was bleibt und was geht ­– erfindet Barkeeper Giorgio Rossini Mix-Klassiker ständig neu. Dabei stellt er alle Sirups und Essenzen in aufwändigen Verfahren aus natürlichen Zutaten selber her. Moderne, kreative Molekularküche macht im FOSH Lab eben auch vor den Getränken nicht halt.
Foto (download): Experimentelle Drinks wie den Spiced Daiquiri gibt’s im FOSH Lab in der Altstadt von Palma.

Im Jahr 2005 gründete der englische Starkoch Marc Fosh sein gastronomisches Unternehmen in Palma de Mallorca. Zur FOSH Group gehören heute das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Marc FOSH, die 2016 neu eröffneten Lokale FOSH Lab und FOSH Kitchen, ein Catering-Service sowie ein Consulting-Angebot für Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

www.marcfosh.com

Bitterschokolade im Test

Sieben von 20 getesteten Schokoladen mit Mineralölrückständen belastet

Mineralölbestandteile können auf verschiedenen Wegen in Lebensmittel gelangen: durch Druckfarben aus recycelten Altpapierverpackungen, durch Schmieröle aus Produktionsanlagen oder auch durch Abgase von Erntemaschinen. In einem aktuell veröffentlichten Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) wurden in sieben von 20 Bitterschokoladen derartige Rückstände gefunden. Die Position des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist dahingehend klar: Mineralölrückstände, vor allem die bedenklichen aromatischen Kohlenwasserstoffe (MOAH), sollten nicht in Lebensmittel gelangen, da sie krebserzeugende Substanzen enthalten können. Solche MOAHs wurden in deutlich nachweisbaren Mengen bei den getesteten Schokoladen der Marken Berger, Choceur (Hofer), Heidi, J.D. Gross (Lidl) und Merci gefunden. Einige dieser Unternehmen haben daraufhin bereits entsprechende Maßnahmen gesetzt und u.a. die betroffenen Produkte aus dem Verkauf gekommen.

Es gibt allerdings auch erfreulichere Testergebnisse zu berichten: So stammt etwa die beste Schokolade aus fairem Handel und ist ein Bioprodukt. Geprüft wurden im Rahmen des Tests des VKI unerwünschte Inhaltsstoffe (PAK, Aluminium, Mineralölrückstände, Cadmium) sowie Geschmack und Kennzeichnung. Die Details zum Test sowie die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es im November-KONSUMENT und unter Test: Bitterschokolade 11/2016 .

Geteilte Reaktionen der Hersteller
Die Reaktionen der Hersteller auf die Testergebnisse zu den Mineralölrückständen fielen geteilt aus: Hofer, Lidl und Berger reagierten umgehend und leiteten laut eigener Aussage Schritte zur Aufklärung ein bzw. nahmen die betroffenen Produkte aus dem Verkauf. Storck (Merci) und Heidi verweisen in einer Stellungnahme dagegen darauf, dass es bis dato keine rechtlich festgelegten Grenzwerte bzw. keine anerkannten Bewertungskriterien für Mineralölbestandteile gibt. Storck versichert aber immerhin, dass das Unternehmen bereits vor geraumer Zeit ein Minimierungskonzept hinsichtlich Verpackung und Rohstoffkontrolle entwickelt hat, das kontinuierlich weiterentwickelt werde.

„Derzeit gibt es tatsächlich noch keine gesetzlichen Vorgaben, die die Gehalte an Mineralölbestandteilen in Lebensmitteln regulieren. Bei der Analytik gibt es aber immerhin eine von den meisten Marktteilnehmern anerkannte Methodik. Da es aber noch keine offizielle EU-weite Prüfmethode gibt, wird diese von manchen angezweifelt“, erläutert VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Eines sollte man bei dieser Argumentation aber nicht vergessen: Das Bundesinstitut für Risikoforschung empfiehlt ungeachtet dessen klar und ausdrücklich, dass der Eintrag von MOAHs in Lebensmittel grundsätzlich verhindert werden sollte. Dieser Meinung schließen wir uns an.“

Weitere Tests in Planung
Neben Schokolade sind auch andere Lebensmittel, wie etwa Reis oder Grieß, laut BfR aufgrund ihrer Beschaffenheit und Lagerung anfälliger für eine Belastung. „Wir werden die Problematik der Mineralölrückstände daher im Auge behalten und im Rahmen von weiteren Tests einen Beitrag zur Sicherheit von Lebensmitteln und zur Datenlage in Österreich leisten“, so Beck abschließend.

Die Testdetails sowie die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es ab dem 27.10. im November-KONSUMENT und online unter Test: Bitterschokolade 11/2016 .

Ist 9flats pleite?

Das ehemalige Start-up Unternehmen 9flats.com – eine Kopie von AirBnB – zahlt seit einiger Zeit Gastgeber nicht mehr aus!

9flats ist eine Online-Plattform auf der Privatpersonen ihre Zimmer, Häuser, etc. für Reisende oder Besucher anbieten können. Über 9flats können die Haus-, Zimmer oder Schlafangebote eingestellt werden und direkt vom User gebucht werden.

Das Unternehmen wurde 2011 von Stephan Uhrenbacher in Berlin gegründet, zog dann nach Hamburg um, bevor es im April diesen Jahres nach Singapur umzog. Begründet wurde die Verlegung des Firmensitzes mit den anhängigen Klagen wegen Wohnraum-Zweckentfremdung.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/9-flats-deutscher-airbnb-konkurrent-verkauft-sich-nach-singapur-14202691.html

Seit Juli scheint das Unternehmen größere Problem zu haben: Es bezahlt seine Gastgeber nicht. Auf einigen Plattformen beschweren sich die Gastgeber massiv über die ausstehenden Zahlungen: https://de.trustpilot.com/review/9flats.com .
9flats nutzt auf seiner Internetseite weiterhin die 5-Sterne Bewertung, obwohl noch gerade 3 Sterne übrig geblieben sind und die letzten Bewertungen alle katastrophal einstimmig waren: „Kein Geld erhalten“

Auf der 9flats-Facebook Seite hat man die Kommentierung ausgeschaltet. Offenbar gab es dort zu viele negative Reaktionen, jedoch findet man diese Seite: https://www.facebook.com/pages/9flatscom-Hamburg/202927076401768?hc_location=ufi
Die Telefonnummer für Gastgeber wurde inzwischen abgeschaltet.

Vermieter Thomas Becker: „Ich hatte vor einem Monat vier indische Gäste zur Automechanika in Frankfurt. Denen wurden 1.800 Euro auf der Kreditkarte belastet, aber mir dann nicht das Hosting-Geld von 1498,-€ von 9flats.com überwiesen.“

Wie dem Frankfurter Becker geht es Tausenden von Geprellten weltweit, wie hier nachzulesen ist: http://blog.lodgify.com/9flats-reviews-payments?utm_source=smarthosts&utm_medium=referral&utm_campaign=9-flats

Das Schinkenfest von Aracena (Spanien)

Wer die goldenen Oktobertage an der Costa de la Luz verbringt, nicht Vegetarier ist und dem Genuss von Schinken frönt, sollte es nicht verpassen, einen Abstecher in das kleine Städtchen Aracena in der Provinz Huelva zu unternehmen. Dort findet vom 14. bis 23. Oktober eine Schinkenmesse statt, die dem berühmtesten Produkt der Region, dem Jamón Iberico, huldigt. Der ruhmreiche Schinken aus Huelva ist typisch für das Gebirge Sierra de Aracena, wo seine Herstellung in kleinen Betrieben begann.

Die Herkunftsbezeichnung (D.O.) schützt die Vorder- und Hinterschinken, die von reinen iberischen Schweinen oder ihrer Kreuzung mit der Rasse Duroc Jersey stammen, wobei der Anteil des iberischen Schweins mindestens 75% betragen muss. Die Produktionsgegend erstreckt sich über Estremadura und einen Teil Andalusiens, doch der Reifungsprozess muss in der Gebirgsgegend der Sierra de Huelva stattfinden. Die Reifungszeit hängt vom Gewicht des jeweiligen Stücks ab, normalerweise liegt sie zwischen 16 und 18 Monaten; je nach Ernährungsart wird unterschieden zwischen dem ‚Ibérico de bellota‘ – dieser Schinken stammt von Schweinen, die ausschließlich mit Eicheln und Kräutern gefüttert wurden – dem ‚Ibérico de Recebo‘, bei dem neben den Eicheln auch bestimmte andere Futterarten zugelassen sind, und dem ‚Ibérico de Pienso‘, bei dem die Tiere nur mit gewöhnlichem Futter ernährt wurden.

Während der sogenannten „Schinken-Woche“ haben die Besucher natürlich nicht nur die Gelegenheit, den köstlichen Schinken zu probieren, sondern sie erwartet auch ein Wettbewerb der Schinkenschneider, ein Schlachtfest, ein Lotteriespiel, bei dem das Gewicht des Gewinners in Schinken aufgewogen wird sowie eine Tapas-Route, in deren Mittelpunkt im wahrsten Sinn des Wortes kleine „Schweinereien“ stehen.

Auf dem Festgelände an der Avenida Reina de los Ángeles, nur 250 Meter von der begehbaren Tropfsteinhöhle “Gruta de las Maravillas” entfernt, können sich die Besucher der Stände der verschiedenen Schinkenproduzenten auch an handgemachtem Käse, Süßigkeiten, Kastanien, Honig, Bauernbrot und Liköre laben. Und damit die Kehle nicht zu trocken wird, sollte ein Glas der köstlichen, einheimischen Weinsorte „Condado de Huelva” nicht fehlen.

www.turismosierradearacena.com

Blogger kochen für die Bahn

Gourmet Connection realisiert kulinarische Kampagne mit Food-Bloggern für die Deutsche Bahn AG

Köche als Rezeptgeber für weltweit tätige Unternehmen sind inzwischen ein alter Hut. Doch das Pilotprojekt, das die Deutsche Bahn AG im April 2017 startet, ist eine Innovation: Ein Jahr lang werden die Rezepte verschiedener Food-Blogger in der Bordgastronomie serviert. Verantwortlich für Konzeption und Durchführung des Projekts ist die Frankfurter Marketing- und Kommunikationsagentur Gourmet Connection GmbH.

Bloggen ist ein Trend, der in den letzten Jahren immer stärker aus den USA nach Deutschland gekommen und heute aus der hiesigen Social-Media-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist. Dem Thema Food widmen sich besonders viele Blogs, und diesen Schwerpunkt hat die Deutsche Bahn AG als eines der ersten Unternehmen aus der Systemgastronomie für ihre Verpflegung an Bord gewählt. Schließlich reisen Food-Blogger viel und wissen, welche Gerichte den Gästen der Bordgastronomie schmecken. Sechs verschiedene Food-Blogger entwickeln jeweils ein Aktionsgericht, das im zweimonatigen Wechsel zwischen April 2017 und März 2018 von den Profis der Deutschen Bahn in den Bordrestaurants aller ICE-Züge umgesetzt wird. Dabei liegt der Fokus auf saisonalen Lieblingsrezepten mit dem gewissen Etwas. Auch ein veganes Aktionsgericht steht auf der Speisekarte und ergänzt die Auswahl an vegetarischen und veganen Optionen, die die Deutsche Bahn aktuell schon anbietet.

Mit an Bord sind Dorothée Beil aus München, die den Blog „Bushcooks Kitchen“ betreibt, Sascha und Torsten Wett aus Köln von „Die Jungs kochen und backen“, die Hamburger Sarah Kaufmann von „Vegan Guerilla“ und Oliver Wagner von „Kochfreunde“, Petra Hola-Schneider aus der Nähe von Nürnberg mit ihrem Blog „Hol(l)a die Kochfee“ und Sascha Suer aus dem Ruhrgebiet mit „Lecker muss es sein“.

Für die Konzeption und Umsetzung der Kampagne ist Gourmet Connection GmbH verantwortlich. Die auf Kunden aus den Bereichen Kulinarik, Genuss und Produkt-PR spezialisierte Agentur bietet Kontakte zu Meinungsführern in der Szene und zur Food-Presse, langjährige Erfahrung und tiefgehendes Know-how. „Wir haben in der Vergangenheit bereits die drei kulinarischen Jahresaktionen ‚Europa erleben. Sterne genießen.‘, ‚Natürlich genießen‘ und ‚TV-Köche tischen auf‘ für die Deutsche Bahn entwickelt und durchgeführt“, erklärt Agenturinhaberin Susanne Drexler. „Wir freuen uns darauf, mit den Food-Bloggern an diese Erfolge anzuknüpfen.“

Weitere Informationen unter www.db.de und www.gourmet-connection.de

App in die Küche

Smart Kitchen-Trend hält an

Weltneuheit: Apparatebau stellt auf der IFA Berlin im September 2016 mit elevel elektromechanisch verstellbaren Gitterrost für Backöfen vor – steuerbar beispielsweise per Smartphone-App / Immer mehr Aussteller im Bereich Smart-Home / Intelligente Haushaltsgeräte als Milliardenmarkt

Dinner-Party zu Hause mit Freunden, Lachs oder Schweinsbraten garen im Backofen und sollen noch schön knusprig werden: Backofentür auf, mit Topflappen das Blech vorsichtig herausnehmen und auf eine höhere Schiene schieben – doch dann: Die Schale rutscht, gefolgt von dem Versuch es auszubalancieren, der Topflappen lässt sich nicht mehr richtig greifen und schon sind die Finger ordentlich verbrannt. Damit die Knusperkruste künftig immer wie im Profikochbuch gelingt, hat das Unternehmen Apparatebau den Gitterrost elevel für Backöfen entwickelt. Die Idee: Der Gitterrost lässt sich bequem per Smartphone-Touch steuern. Hobby- und Profiköche können so einfacher, sicherer und auf den Punkt garen und grillen.

„Mit elevel haben wir eine praktische und einfache Lösung gefunden, um den Garvorgang abzurunden und das Kochen zu erleichtern“, sagt Andreas Reichel, Geschäftsführer bei Apparatebau. Die Bedienung ist unkompliziert: Einfach die zugehörige elevel-App auf dem Smartphone oder Tablet installieren und per Touchfunktion am Backofen die gewünschte Höhe des Gitterrostes einstellen – schon fährt der Ofenrost in die bevorzugte Position.

Die elevel-Lösung lässt sich zudem mit dem ebenfalls im Hause Apparatebau entwickelten eHinge-Scharnier verbinden, das die Ofentür durch Berühren eines Sensors automatisch öffnet und schließt. „In Kombination mit einem speziellen Backprogramm öffnet die Ofentür mit eHinge-Scharnier nach dem Garen sogar automatisch in einem definierten Neigungswinkel. So kann das Gargut optimal abkühlen.“

Die Zahl der Aussteller der IFA 2016 im Bereich Smart Home zeigt, dass der Trend zu sogenannten App-Based Produkten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. In diesem Jahr präsentieren über 200 Aussteller die neuesten Smart Home-Lösungen auf der Internationalen Funkausstellung. Zudem ist der Umsatz mit intelligenten Haushaltsgeräten seit 2011 weltweit um das Vierfache auf insgesamt mehr als 15 Mrd. US-Dollar gestiegen. Der Boom steht dabei noch ganz am Anfang. So prognostizieren Experten bis 2019 allein in Westeuropa einen Umsatz von mehr als 17 Mrd. Dollar.

„Die wachsende Nachfrage dieser Produkte zeigt, dass Menschen innovative Hilfen gerne in ihren Alltag integrieren und nutzen wollen“, erklärt Reichel. Auch Apparatebau gehört vom 2. bis 7. September 2016 zu den Austellern der Internationalen Funkausstellung in Berlin. In der Halle 8.1 (Stand 103) stellt das Unternehmen erstmals den elevel-Backofen und weitere Innovationen aus dem Bereich der Kinematikkomponenten vor.

www.apparatebau.it/

Restaurant Rose wird "Maerz – Das Restaurant"

Benjamin und Christian Maerz, haben 2013 den elterlichen Betrieb übernommen und seitdem vieles im Traditionshaus verändert. Das Unternehmen wurde modernisiert und alte, verkrustete Strukturen gelöst und erneuert.

In dieser Zeit hat sich auch viel im Restaurant des Hauses getan. In diesem Jahr folgt nun der nächste entscheidende Schritt: Die Räumlichkeiten des Restaurants werden Ende Mai aufgefrischt und mit weiteren moderneren Elementen versehen. Trotzdem wollen wir stets eine Brücke zwischen Moderne und Tradition bewahren. So wird zum Beispiel die denkmalgeschützte Holzvertäfelung auch in Zukunft eine tragende Rolle spielen und das Restaurant hat einen neuen Namen bekommen.

Aus dem Restaurant Rose wird ab dem 1. Juni 2016 das Restaurant „Maerz“. „Unser bewährtes Konzept werden wir weiterhin feinschleifen“, so die Maerz Brüder. Es bleibt, wie es ist: Kreative Küche in entspanntem Umfeld genießen bei herausragender Weinbegleitung und bestem Service. Sowohl die Küche um Benjamin Maerz und der Service um Christian Maerz werden sich im Konzept nicht verändern. Vielmehr ist die Wandlung des Restaurants ein Ergebnis der Wegfindung der Gebrüder Maerz.

Die Bürder haben sich in den vergangenen drei Jahren als gesamtes Unternehmen weiterentwickelt. Unser Anspruch von bester Qualität spiegelt sich nicht nur auf dem Teller wider, sondern überträgt sich auf das gesamte Team. „Als Einheit möchten wir uns auch in Zukunft ständig weiterentwickeln und achten dabei besonders darauf, dass alle Beteiligten mit einer guten Work-Life-Balance glückliche Mitstreiter und Weggefährten bleiben,“ so Benjamin Maerz.

„Unser hoher Anspruch an uns selbst und an das ganze Team, dem wir bisher immer gerecht werden konnten, soll auch in Zukunft belohnt werden. Wir hoffen, bei allen bekannten Restaurantführer noch besser abzuschneiden und wollen schon bald zu den besten Restaurants Deutschlands gehören. Dafür geben wir jeden Tag alles.
Nach dem Schicksalsschlag vor drei Jahren und dem plötzlichen Tod unseres Vaters mussten wir viele Entscheidungen treffen, wurden ins kalte Wasser geworfen. Wir haben weitergemacht und uns selbst neu erfunden. Nach zwei Jahren der Findungs- und Entdeckungsphase haben wir nun unseren Weg gefunden.“

So wurde auch nun auch das Speisekartenkonzept überarbeitet und an die heutigen Bedürfnisse angepasst. Der Gast kann aus 4 verschiedenen Bereichen sein Menü vor Ort selbst zusammenstellen. Gleichzeitig bleibt diese Variante für die Küche immer noch umsetz- und kalkulierbar.

„In den letzten Wochen konnten wir diese Neuerung bereits vorstellen, unsere Gäste sind begeistert und wir sehr erleichtert. Wir freuen uns nun darauf, auch die Namensänderung bekannt zu geben und unser ganz persönliches Ankommen in der Gastronomie mit unseren Freunden und Partnern zu feiern. Die lockere Atmosphäre im Restaurant kommt gut an und wir freuen uns, unseren Weg gefunden zu haben,“ berichtet Christian März zum Abschluß.

www.maerzundmaerz.de

ZEIT Kochtag – Das Festival

ZEIT Kochtag – Das Festival mit Robert Habeck, Dilek Kolat, Tim Raue und Sarah Wiener

Anlässlich des bundesweiten ZEIT Kochtags findet am 22. April in Berlin eine Veranstaltung des ZEIT Verlags statt, bei der sich alles um die Themen Kochen und Genuss dreht. Wie wichtig ist den Deutschen ihr Essen? Welche Unternehmen und Initiativen setzen sich dafür ein, ein Bewusstsein für gutes Essen zu schaffen? Von mittags bis abends finden in der Kalkscheune in Berlin-Mitte Podiumsdiskussionen, Kurzvorträge und Kochaktionen statt.

Zu den Referenten und Moderatoren zählen u.a.: Robert Habeck, Landwirtschaftsminister Schleswig Holstein, Dr. Ursula Hudson, Vorstandsvorsitzende Slow Food Deutschland e.V., Dilek Kolat, Bürgermeisterin von Berlin, Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur DIE ZEIT, Elisabeth Raether, ZEIT-Redakteurin und Wochenmarkt-Kolumnistin, Tim Raue, Sternekoch, sowie Sarah Wiener, Köchin und Autorin. Das vollständige Programm finden Sie unter www.zeit-kochtag.de/festival.

Private Dining gegen die Koch-Unlust

Deutschland ist längst ein Genießerland. Die Lust an gutem Essen ist ein Trend, der sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten zieht. Dabei findet der wahre Genuss nicht mehr nur in teuren Restaurants statt, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Gemütliches Essen im Kreise von Freunden oder Geschäftskollegen zählt heute schon fast zum guten Ton und wird immer beliebter. Doch bei aller Ambition steckt nicht in jedem von uns ein Sternekoch à la Bocuse. Und manch einer verspürt gar eine Koch-Unlust, wenn es darum geht, einzukaufen, zuzubereiten, aufzutischen und nach getaner Arbeit und mit vollem Magen den Abwasch zu erledigen – einen entspannten Abend hat ein Gastgeber im Gegensatz zu seinen Gästen eigentlich nie. Wer dennoch stilvoll und ohne Mühe bewirten möchte, holt sich einfach das Restaurant nach Hause. La Belle Assiette (www.labelleassiette.de), der europäische Marktführer für Private Dining aus Paris, macht dies möglich. Über das Portal kann man Privatköche mieten, die sonst in bekannten Restaurants und Hotels arbeiten und sich um die gesamte Organisation des Dinners in den eigenen vier Wänden kümmern – Abwasch inklusive.

Den Wünschen sind keine Grenzen gesetzt
Ab sofort kann jeder ohne Mühe der perfekte Gastgeber sein: Der Unternehmer mit dem begrenzten Zeitbudget lädt seine Geschäftspartner zu einem köstlichen 5-Gänge-Menü in die eigenen vier Wände ein, der Ehemann mit den zwei linken Händen kann seine Angebetete mit einem lukullischen Liebesdinner überraschen und die Ehefrau kann sich endlich bei ihrem Geburtstag um ihre Gäste kümmern, da sich dieses Jahr jemand anderes ums leibliche Wohl sorgt.

Wen die Koch-Unlust – aus welchem Grund auch immer – gepackt hat, der wählt auf dem Portal aus fast 1.000 Menüs der bundesweit 60 registrierten Köche sein Favoritenmenü aus. Bei der Vielfalt ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die vielen Sonderwünsche, die einem als Gastgeber das Kochen erschweren würden, sind kein Problem. Über eventuelle Allergien, Unverträglichkeiten, Abneigungen oder Diätvorschriften der eigenen Gäste muss man sich keine Sorgen mehr machen und kann diese einfach an den Privatkoch abtreten.

Dem Küchenchef über die Schulter schauen
Das Private Dining hat nicht nur den Vorteil, dass man sich in gemütlicher und ungezwungener Atmosphäre zuhause wesentlich besser auf den Genuss und die Gäste konzentrieren kann. Außerdem hat man die Gelegenheit, einem professionellen Koch bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen und sich den einen oder anderen Trick abzugucken. So findet vielleicht auch der Koch-Unlustige Geschmack daran, demnächst einmal selbst den Kochlöffel zu schwingen. Auch die Gäste werden es einem danken, dass man sich intensiv unterhalten kann und nicht ständig von überkochenden Töpfen oder klingelnden Eieruhren aus dem Gespräch gerissen wird.

„Genuss ist eine neue Lebensart, die hierzulande immer größeren Gefallen findet. Gutes Essen, ein ansprechendes Ambiente und ein wenig Luxus gehören ebenso dazu wie Geselligkeit und Entspannung. Private Dining bringt dieses Savoir Vivre in die eigenen vier Wände: Genussvoll mit Freunden dinieren und stilvoll gastgeben, ohne große Mühe – die Arbeit erledigt der gebuchte Koch“, erklärt Henri Huselstein, Country Developer Germany von La Belle Assiette.

Mit La Belle Assiette können Menschen die Freude am Gastgeben und gutem Essen zelebrieren, ohne dafür mehrere Stunden in der Küche zu verbringen. Über La Belle Assiette können sie hierfür einen Privatkoch mieten, der sich um die gesamte Organisation kümmert: Vom Einkauf und die Zubereitung des Menüs bis hin zum Servieren und Abräumen. Und selbst um den Abwasch muss man sich nicht kümmern. Bei einer Gästeanzahl von sechs Personen variieren die Menüpreise zwischen 49 Euro und über 100 Euro für ein mehrgängiges Luxusmenü. Das Unternehmen wurde 2013 von Stephen Leguillon und Giorgio Riccò in Paris gegründet und ist Marktführer für Private Dining in Europa. In Deutschland startete das Unternehmen im März 2015 und beschäftigt hier derzeit über 60 Köche.

www.labelleassiette.de.