Fleischorgie am Spieß – Restaurantkritik

Restaurantkritikerin Elisabeth Binder besuchte das Brazil am Berliner Kudamm. Auszüge ihres Berichtes:

Die nette brasilianische Kellnerin versteht kaum ein Wort. Trotz des eher mäßigen Betriebs braucht sie endlos lange und zwei Anmahnungen, um den dürstenden Gästen endlich einen dann allerdings vorbildlich kalten Aperitif zu servieren. Insofern sind wir schon mitten drin in der landestypischen Atmosphäre

Das Fleisch ist gut, obwohl das folgende Rumpsteak von brasilianischen Qualitäten in seiner urdeutschen Zähigkeit doch weit entfernt ist. Beim Entrecote wird es dann besser, und das Känguru hüpfte auch weit freudiger die Kehle runter, als wir es erwartet hätten. Nach dem Lamm wollten wir die Segel streichen. Aber ein bisschen fruchtiges Dessert ging dann doch noch. Die heißen Bananen im Teig waren sehr gelungen, ebenso die warme Ananas.

Für 23 Euro ist das ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hungrige Männer, die sich fleischlüstern fühlen, aber auch nicht Berge von Geld dafür ausgeben wollen, werden sich hier wohl fühlen. Für die in dieser Hinsicht etwas zurückhaltenderen Frauen ist mit den sehr ordentlichen Gemüsebeilagen auch gut gesorgt.

Die gesamte Restaurant-Kritik lesen Sie im Tagesspiegel:
www.tagesspiegel.de/zeitung/Essen-Trinken;art7762,2343613

Churascaria Rodizio Brasil Brasileiro, Kurfürstendamm 151, Charlottenburg, Telefon 89 40 98 89, Mo-Sa ab 17 Uhr, So ab 14 Uhr

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