Rainers KüchenKlassiker

RBB, Samstag, 17.01., 13:00 – 13:15 Uhr

Rainers KüchenKlassiker

Die Roulade ist ein Gericht mit Tradition, das in vielen gutbürgerlichen Küchen nicht mehr wegzudenken ist. Aber auch diesmal macht Rainer Sass den Versuch, Traditionelles mit Neuem zu vereinen. Neben einer klassischen Rinderroulade mit Wurzelgemüse, Gurke, Speck, Senf und Käse gibt es eine raffinierte Variante mit Rinderfilet und Pilzen. Als kleines Extra zeigt Rainer Sass, wie lecker Roulade mit einer italienischen Note schmecken kann. In die ‚De Luxe-Ausgabe‘ packt er dünne Kalbfleischscheiben, Salbei, Basilikum und Parmaschinken. Dazu gibt es natürlich die richtigen Soßen.

Di Gennaro – Feinkost-Gastronomie in Stuttgart

Einfach italienisch – Di Gennaro: Feinkost-Gastronomie in Stuttgart

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Für die Stuttgarter ist das „Di Gennaro“ in der Kronprinzstraße inzwischen nicht mehr wegzudenken. Seit vielen Jahren erfreuen sich Gourmets und Hobbyköche an den erlesenen Produkten, die es in dem noblen Feinkostgeschäft zu kaufen gibt. Parmaschinken, San Daniele, Pasta, Olivenöle, Käse und Weine kommen direkt aus Italien. Schon die Auslagen machen Appetit auf die mediterranen Gerichte im angeschlossenen Ristorante.

Dieser Innenstadt-Italiener in geschäftiger Gegend pflegt ein intelligentes Understatement. Hinter der großen Milchglastür sind die kleinen Tische weiß gedeckt, auf schmückende Accessoires wird weitgehend verzichtet. Trotz enger Tischstellung und hohem Geräuschpegel ist das Lokal zur Mittagszeit bestens besucht. Selbst an der kleinen Bar herrscht reges Treiben. Das Ambiente fällt sicher aus dem neumodischen Interieurreigen heraus und mag gemessen am kulinarischen Anspruch dem einen oder anderen Gast vielleicht etwas einfach erscheinen. Dies nimmt man aber gerne in Kauf, hat man erst einmal einen Blick in die Speisekarte geworfen.

Für die exquisiten Köstlichkeiten aus der Küche sorgt seit einigen Monaten Konrad Sluga. Der Österreicher war Küchenchef im Restaurant Morsum Kliff auf Sylt, zuletzt arbeitete er als Souchef bei Martin Öxle in der Stuttgarter Speisemeisterei. Unterstützt wird er im Di Gennaro von Michele Solpasso, der nach einer längeren schöpferischen Pause in Italien wieder wunderbare Pasta, Risotto und gegrillten Fisch zubereitet. Sluga kocht geradlinig, ohne Schnörkel und Chichi. Nach Holzofenbrot mit Olivenöl und einem feinen Amuse-Gueule zur Begrüßung gefällt uns die pikant abgeschmeckte Cremesuppe vom Hokkaidokürbis mit Garnelen. Elegant, frisch und nicht nur optisch ein Genuss. Als Zwischengang entscheiden wir uns für die Lasagne von Hummer und glasiertem Kalbsbries mit Herbsttrüffel. Zum Hauptgang offeriert uns der Service einen herrlichen Loup de mer in der Salzkruste mit Butterkartoffeln und Blattspinat. Alles ist harmonisch komponiert, frisch und nahezu perfekt abgeschmeckt. Auch die Süßspeisen sind erste Sahne, wenn also noch Platz ist, sollte man sich einen Nachtisch nicht entgehen lassen.

An Servicepersonal mangelt es nicht, alles läuft wie am Schnürchen. Die Damen und Herren sind flink, freundlich und unaufdringlich. Wer preiswerte Weine sucht, wird hier sicher nicht fündig, dafür ist die italienische Weinauswahl qualitativ hochwertig.

Fazit: Feinkost, Vinothek, Bar und Ristorante – das Gourmet-Haus Di Gennaro bietet ein modernes Gastronomiekonzept mit vielen Facetten. Die Experten des Varta-Führers honorieren die Restaurantleistung mit zwei Varta-Diamanten.

Mokka

Wussten Sie schon…? Interessantes über den Jemen

Der kräftige Mokka ist aus der europäischen Kaffeekultur nicht wegzudenken. Kaum bekannt jedoch ist, dass der Name dieser Kaffeesorte seine Ursprünge im Jemen hat.

Die jemenitische Stadt Mocha am Roten Meer war im 17. und 18. Jahrhundert die wichtigste Hafenstadt des Landes und der zentrale Handelsplatz für den Kaffee aus dem jemenitischen Hochland. Bereits im Altertum war das Gebiet um Mocha ein wichtiger Umschlagsort für den Handel mit Asien. Antike griechische Seefahrer schildern den Hafen als „wimmelnd von Schiffsherren und geschäftig bewegt“. Umgeben ist die Stadt Mocha von der jemenitischen Tihama. Diese ist ein etwa 25 bis 45 Kilometer breiter wüstenhafter Küstenstreifen mit unberührten Landschaften, wunderschönen Stränden und Korallen.

DAS mit Rainer Sass

NDR, Freitag, 29.08., 18:45 – 19:30 Uhr

u. a. DAS! schmeckt – Kochrezepte mit Rainer Sass.
Ob Wachteln in Pfefferrahmsoße oder Kartoffelsalat mit feinen Schalotten. Rainer Sass weiß für jedes Gericht das richtige Rezept. Die Rezepte zum Nachkochen im NDR Text, Seite 594 oder im Internet / E-Mail: das@ndrtv.de

Kai Maertens

Schon Großvater Willi und Großmutter Charlotte standen auf den Brettern, die die Welt bedeuten, und so war es nur eine Frage der Zeit, dass der aus der bekannten Hamburger Theaterfamilie stammende Kai Maertens ihnen folgte. Dem großen Fernsehpublikum wurde er in der Serie ‚Sterne des Südens‘ bekannt und ist seitdem nicht mehr vom Bildschirm wegzudenken. Immer wieder führte es ihn aber – mal als Schauspieler, mal als Regisseur – an das Theater zurück nach Berlin, Hamburg oder Wien. Ab Oktober ist der sympathische Darsteller wieder einmal in seiner Heimatstadt zu sehen, nämlich in dem Stück ‚Happy End‘ im St. Pauli Theater.

Weltrekord Pide XXL

Das Pide, ein gebackener Hefeteig in Schiffchenform, gibt es in drei verschiedenen Sorten mit Spinat-, Schafskäse- oder Rindfleischfüllung und ist aus den meisten türkischen Imbissen nicht wegzudenken. Familie Aygün aus Berlin betreibt eine türkische Restaurantkette und plant einen verrückten Rekordversuch: Sie will das weltweit längste Pide backen! Sagenhafte sechs Meter lang und 15 Zentimeter breit.

Kabel1, Donnerstag, 15.05., 10:10 – 11:10 Uhr, Abenteuer Leben – täglich Wissen

Koch doch!

Für Alexander Herrmann ist der Rebensaft auch eine Zutat, die aus der raffinierten modernen Küche nicht wegzudenken ist. Riesling wird zur würzigen Kressesuppe, Rotwein zu einem herzhaften und doch eleganten Sud. Die Ideen für seine Gerichte bekommt Alexander Herrmann diesmal in der Staatlichen Hofkellerei Würzburg. Bei der Weinprobe kommen dem Koch kühne Kombinationen und raffinierte Rezepte in den Sinn. Dabei legt der Meisterkoch größten Wert auf Ästhetik und Design. Die Kressesuppe mit Zander kommt nicht einfach in den bauchigen Teller, sondern ins Glas. Das Blaubeer-Eis wird in eine schicke kulinarische Form gegossen. Was sich zunächst schwer anhört, wird leicht umgesetzt, wie etwa Brotchips. Einfach dünne Brotscheiben schneiden, in Backpapier einwickeln und zwischen zwei Blechen im Ofen herausbacken. Auch diesmal kommen Gäste vorbei. Die beiden jungen Damen von ‚Yescapade‘ verzaubern mit einer Ballade.

HR, Montag, 31.03., 16:00 – 16:30 Uhr

Pasta für alle!

Troccoli, Garganelli oder Spaghettini sind nur drei von unglaublich vielen Pasta-Sorten. Nudelgerichte sind für die meisten nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Der ‚Hier ab vier‘-Sternekoch präsentiert Pasta-Rezepte für Feinschmecker und zwischendurch, mal raffiniert und aufwendig, mal schnell und günstig.

MDR, Mittwoch, 06.02., 16:00 – 18:00 Uhr, Hier ab vier

Lafer: Einfach kochen!

Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Tomate aus Peru und Mexiko in Europa eingeführt. Erst vor rund 100 Jahren fand das rote Gemüse Einzug in die deutsche Küche. Heute ist die Tomate vom Speiseplan nicht mehr wegzudenken: Rund 130 Tomaten essen die Deutschen pro Jahr.

Tomaten verbindet man mit mediterraner Küche – Sternekoch Johann Lafer zeigt seinen Kochschülerinnen Stefanie Kellermeier-Wittlinger aus Saulheim und Sabine Eßl aus Mainz-Hechtsheim italienisch inspirierte Gerichte: Er kocht mit ihnen Spaghettini con Vongole und Basilikum-Tomaten-Schaum mit Lachstatar.

SWR, Donnerstag, 04.10., 18:15 – 18:45 Uhr

Johann Lafer

Johann Lafer: Das Beste und davon wenig

Zum 50. erscheint die Biografie „L:Lafer“. VANITY FAIR ONLINE sprach mit ihm über Kochtrends, Junge Wilde und Helikopter

Midlife-Crisis dürfte für den Fernsehkoch ein Fremdwort sein, denn dafür hat er keine Zeit. Neben all seinen Terminen veröffentlicht der Österreicher zu seinem 50. Geburtstag auch noch ein Buch. Allerdings keine Rezepte-Sammlung, sondern eine Autobiografie. Dabei fing alles gar nicht so vielversprechend an in einem kleinen Restaurant in Graz, wo sich der 16-jährige Johann Lafer herumschubsen lassen musste…

Inzwischen ist er ein international anerkannter Botschafter für gute Küche aus Deutschland. Aus dem Fernsehen ist er kaum mehr wegzudenken. Daneben besitzt er ein Fotostudio, eine Kochschule sowie ein eigenes Fernsehstudio. Als Johannes B. Kerner den Sternekoch zum ersten Mal sah, trug er zur Feier seines ersten Auftritts in der Show eine fliederfarbene Hose. „Johann, du bist wirklich der letzte Anarchist im deutschen Fernsehen“, sagte Kerner damals. Wie viel Anarchie Lafer tatsächlich in der Küche und am Kochtopf zulässt, darüber sprach der 50-Jährige mit VANITY FAIR ONLINE:
www.vanityfair.de/articles/kultur/johann-lafer/2007/09/26/03632/

Die kleine Geschichte der Currywurst

(1): Porträt der Woche: Nicolas Degennes

Heute führt Nicolas Degennes durch 'sein' Marrakesch, den Riad 'Malika' und das Restaurant 'Le Foundouk'.

(2): Trend: Grafikdesign zu Hause

Unter Grafikdesign versteht man Gestaltung, Auswahl und Einsatz von grafischen Elementen wie Zeichnung, Typografie oder Fotografie zum Zweck der Kommunikation. In Paris ist derzeit Grafikdesign für den Hausgebrauch angesagt. 'Chic' hat nachgefragt.

(3): Die kleine Geschichte der Currywurst

Die Berliner Currywurst ist aus deutschen Imbissbuden nicht wegzudenken. Bereits seit 1949 gibt es die frittierte Bratwurst mit Ketchup oder Tomatensoße und Currypulver – und als Beilage meist Pommes oder ein Brötchen. 'Chic' erzählt die kleine Geschichte des großen Fast-Food-Klassikers, von der Erfindung bis zur Patentierung im Jahr 1959.

(4): Hinter den Kulissen: Edouard François

Edouard François ist ein wahrlich unkonventioneller Architekt. Bekannt wurde er mit seinem 'wachsenden Haus' in Montpellier und dem 'Tower Flower' in Paris. Mit Hilfe des Botanikers Patrick Blanc umgibt er seine Bauwerke mit Pflanzenwänden. Allerdings interessiert ihn nicht nur die Pflanzenwelt, sondern die Beschäftigung mit der Landschaft als solcher, sei sie natürlich oder städtisch. Zu sehen auf den Champs-Elysées, wo er dem Nobelhotel Fouquet's Barrière einen neuen Look verpasst hat. 'Chic' stellt einen Architekten vor, dem es Spaß macht, Dinge infrage zu stellen.

arte, Dienstag, 07.08., 12:35 – 13:05 Uhr (VPS 12:35) – Chic