Mit dem Hausboot durch Meck-Pom

NDR, Samstag, 25.10., 13:30 – 14:30 Uhr.

Sie alle schwören aufs Hausbootfahren: Hans Christoph Pechmann ist ‚im richtigen Leben‘ Arzt und im Urlaub Kapitän. Schon zum zehnten Mal ist er auf den Gewässern Mecklenburg-Vorpommerns unterwegs und schwärmt vom schönsten Revier Deutschlands. Dr. Pechmann.

Rüdiger Portner hat schon seit zehn Jahren einen Bootsführerschein, doch Kapitän eines Hausbootes – das war bisher nur ein Traum. Jetzt geht er mit einem Hausboottörn rund um die Müritz in Erfüllung. Das Hausboot ist bis auf den letzten Platz belegt. Mit an Bord sind Portners Frau Christel, Sohn Thomas, die Enkel Jonas und Nele, die Schwester seiner Frau, Heike, die Cousine Luise mit Enkeltochter Rica und – eine Treckfidel. Sie wollen gemeinsam kochen, baden, singen, spielen, angeln – eben so richtig urlauben.

Und für den Notfall gibt es den Servicetechniker Martin Klitzke. Im Falle eines Falles reist er den Hausbooten mit seiner rollenden Werkstatt hinterher, jeden Tag rund um die Uhr. Er kennt alle ‚Wehwehchen‘ der Boote: Wann immer der Motor streikt, die Heizung an Bord ausfällt oder der Kühlschrank nicht richtig kühlen will – Martin Klitzke hilft. Und manchmal ist er einfach auch nur Seelsorger und tröstet per Telefon die Freizeitkapitäne, die sich mit ihrer Route etwas überschätzt haben.

Rügen prostet dem Hering zu

Jedes Frühjahr kommen die Heringe an die
Küste Mecklenburg-Vorpommerns – jetzt
haben die Fischer Hochsaison. Auf Rügen
wird sie mit einer Heringswoche eingeläutet.

In Sassnitz auf der Strandpromenade wird die
Heringsmeile aufgebaut, auf der Fisch in allen
Variationen angeboten wird: frisch gebraten,
geräuchert, eingelegt oder im Bierteig.
www.kreis-rueg.de

Junge Gastro-Elite an Bord von AIDAaura

Die neun Sieger der diesjährigen Jugendmeisterschaften in den
gastgewerblichen Berufen Mecklenburg-Vorpommerns besuchten am 18. Juni 2007
das Clubschiff AIDAaura in Warnemünde. Das Kreuzfahrtunternehmen honorierte
mit der Einladung an Bord die Besten des Wettbewerbes für ihr
hervorragendes Abschneiden.

Während des Schiffbesuchs entdeckten die Azubis die Gästebereiche und
warfen einen Blick hinter die Kulissen eines Kreuzfahrtbetriebes.
Höhepunkte des Rundgangs bildete der Besuch des Proviantbereiches, der
Küche und der Restaurants. Dabei gewährte die AIDA Crew spannende Einblicke
in ihre Arbeit. Bei einem abschließenden Drei-Gänge-Menü im Gourmet
Restaurant "Rossini" beantworteten die AIDA Fachbereichsleiter Fragen zu
den Besonderheiten eines See-Arbeitsplatzes und zum Leben an Bord.

Interessierte Bewerber können sich über die vielfältigen Arbeitswelten auf
den Clubschiffen unter www.aida.de/jobs informieren. Auf der Internetseite
berät das Unternehmen zu Karrieremöglichkeiten, Stellenprofilen,
Ausbildung, Qualifizierung und Studium bei AIDA Cruises, dem deutschen
Marktführer für Seereisen.

Landpartien zu Schwein und Wurst

Wie das Schwein zur Wurst wird und wie gut diese schmeckt, erfahren Familien und Gruppentouristen auf sieben verschiedenen Landpartien durch die Mecklenburgische Seenplatte. Der Verein mit dem unzweideutigen Namen Fleischrind Mecklenburgische Seenplatte bietet Tagestouren zu Schwein, Rind und Fisch sowie zu kulturhistorisch wertvollen Orten im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns an – wo seit Jahrtausenden Ackerbau und Viehzucht betrieben werden.

Insgesamt 20 landwirtschaftliche Betriebe öffnen ihre Stalltüren und zeigen mit dieser Form der gläsernen Produktion, dass und wie regionale Produkte im Einklang mit dem Natur- und Landschaftsschutz erzeugt werden. Es bleibt aber nicht beim Gucken und Kosten auf traditionellen und modernen Höfen von Basedow mit dem größten Mutterkuhstall Europas bis Varchentin mit dem Müritz-Biomassehof. Der Verein Fleischrind Mecklenburgische Seenplatte hat Bausteine und Programme erarbeitet, bei denen immer auch Kultur, Natur und Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns gestreift werden. So geht es bei den „Wegen übers Land“ in alte Gutsdörfer mit Feldsteinkirchen, zu Herrenhäusern, weitläufigen Parkanlagen sowie in Fluss-, Seen- und Moorlandschaften.

Bei der Tour „Entlang der Ostpeene“ etwa steht neben dem Besuch einer Fischerei in Faulenrost auch eine Wanderung durch das Peenetal auf dem Programm, das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Mittel- und Westeuropas, in dem viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben. Ein Abstecher nach Wrodow ist Bestandteil der Tagestour um den Tollensesee. Das „Wunderbare Wrodow“ mit seinem Tudorschloss, der Kunsthalle und der Mysterienvilla ist durch den gleichnamigen Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim bekannt geworden und wird heute von den unübersehbaren Installationen des Künstlers Sylvester Antony geprägt. Bei einer Tagesreise in das Mecklenburger Land zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz führt unter anderem eine Kutschfahrt durch das Lindetal, in dem von steinernen Zeugen der Eiszeit bis zu sagenumwobenen Mühlen viel Interessantes zu erleben ist. Und auf Burg Stargard, der ältesten Höhenburg Norddeutschlands, sind der Wurz- und Krautgarten, der Burggarten, die Streuobstwiese und die Gewandschneiderei ebenso sehenswert wie die historischen Mauern.
Landwirtschaft, Natur und Kultur zugleich erleben – das versprechen die Organisatoren der Landpartien, die die Reiseprogramme auch individuellen Wünschen anpassen und Übernachtungen vermitteln. Mehr Informationen dazu im Internet unter www.landpartie-seenplatte.de und unter Telefon 039998-10450.

Zu Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern sind Informationen unter www.landurlaub.m-vp.de abrufbar. Dort kann auch der neue Katalog zum Thema bestellt werden.

Heringsdorfer Kaisertage

Das größte regionale Volksfest bietet Attraktionen für die Alt und Jung. Ein Schauspiel zur Entstehung der drei Kaiserbäder, ein glamouröser Festumzug und ein historischer Jahrmarkt verzaubern den Geist und versetzen die Fantasie in die 20er Jahre zurück. Pompöse Kleider, stimmungsvolle Musik und eine mitreißende Atmosphäre lassen Heringsdorf zu einer Märchenwelt werden. Flanieren Sie aber den niveauvollen und größten Kunsthandwerkermarkt Mecklenburg – Vorpommerns und genießen Sie deren kreative Darbietungen.

Aufbrandender Applaus verkündet den Zuschauern auf den hinteren Plätzen, dass es losgeht. Das Kaiserpaar hat seine Kutsche bestiegen und der Tross mit zahlreichen Einwohnern und auch Gästen in historischen Kostümen macht sich auf den von den „Untertanen“ dicht gesäumten Weg, vorbei an der Seebrücke durchs Zentrum von Heringsdorf zum Platz des Friedens.

Das größte Volksfest der Insel Usedom hat aber noch mehr zu bieten. Neben einem Unterhaltungsprogramm auf zwei Bühnen, einem Höhenfeuerwerk, und Rundfahrten mit der Postkutsche lädt auch der niveauvolle und größte Kunsthandwerkermarkt Mecklenburg-Vorpommerns zum Bummeln ein. So kann man hier Kerzenziehern, einem Kunstschmied oder einem Seilmacher bei der Arbeit zu sehen.

Ein weiteres exquisites Highlight werden die Rundfahrten mit dem 3-Mast-Segler „Santa Barbara Anna“ sein.

Sonder-Flug mit der Antonow AN-2 von Berlin/Strausberg nach Seebad Heringsdorf, Flug und Transfer ab € 189,-

Telefon Flughafen-Heringsdorf 038376/29507;
Mobil 0179/5403799

Infos
www.classic-antonow.de
www.santa-barbara-anna.de

Tillmann Hahn ist der beste im Nordosten

Gourmet-Gipfel. Zum siebten Mal in Folge wurden am Wochenende in Rostock die besten Köche Mecklenburg-Vorpommerns auf einer Festgala geehrt.

Von Hans-Joachim Guth

Der Oskar heißt nicht mehr Oskar – er heißt jetzt „Großer Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern“. Trotzdem bleibt er auch in der siebten Auflage das, was er immer war: ein kulinarischer Angriff auf Leib und Seele derer, die Zeit und Geld mitbringen in das Steigenberger Hotel Sonne in Rostock. Wie immer lässt man es sich gut gehen in dem gediegenen Ambiente des traditionsreichen Vier-Sterne-Hauses. Wie immer stehen die nachweislich besten Köche Mecklenburg-Vorpommerns hinter dem Herd und wie immer findet sich hier und da auch ein „Haar in der Suppe“ – der gerade erst einen Tag im Amt befindliche Hotelchef Ulrich Drewitz wird seinem Service-Personal noch ein wenig auf die Sprünge helfen müssen, will man der Kunst der Männer an Topf und Pfanne nicht nachstehen.
Und dass da in der Küche Kunst zelebriert wird, haben die gängigen Gourmetführer in ihren diesjährigen Ausgaben festgeschrieben. Der Kölner Gustav Volkenborn – ein bekennender Liebhaber von Speis und Trank – hat die einzelnen Notierungen erfasst, mittels eines komplizierten Computersystems zusammengeführt und aus allem die Rang- und Reihenfolge ermittelt.
In diesem so genannten Köche-Ranking steht Tillmann Hahn oben an. Der führt die Küche des Restaurants „Friedrich Franz“ im Grand Hotel Kempinski Heiligendamm. Der gebürtige Darmstädter ist eine Frohnatur und wenn er ans Arbeiten geht, dann hat er immer seinen Leibspruch parat: Genießen wir, was höllisch gut ist und hoffen, dass wir trotzdem in den Himmel kommen. Die Philosophie scheint aufzugehen, der Gourmetführer Michelin gab Hahn den ersten Stern. Den hat Michael Laumen auch erhalten – allerdings bereits vor zehn Jahren und seitdem in Krakow am See Jahr um Jahr verteidigt. Der dritte Sterne-Koch an diesem Verwöhn-Abend heißt Renee Rischmeyer. Der allerdings wird sich wieder hinten anstellen müssen. Rischmeyer hat für das Gutshaus Stolpe bei Anklam die begehrte Ehrung erkocht, dann aber – wie zwei seiner Vorgänger bereits – dem guten Haus an der Peene Adieu gesagt.

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