Tillmann Hahn

Im Hotel „Villa Astoria“ in Kühlungsborn hat der Spitzenkoch und Wahl-Mecklenburger Tillmann Hahn das Restaurant „Tillmann Hahns Gasthaus” eröffnet. Vom Frühstück bis zum Abendessen werden in dem zum 105-jährigen Jubiläum des Hauses neugestalteten Restaurant bodenständige Gerichte wie Mecklenburger Bauerngockel mit Kräutern oder Meerforelle mit Rote Bete-Apfelschmaus serviert. Zubereitet werden die Speisen mit Fleisch und Geflügel aus der Region. Die kulinarische Vielfalt Mecklenburg-Vorpommerns können Gäste darüber hinaus im angeschlossenen Feinkost Bistro mit Straßenverkauf probieren. An Stehtischen werden dort unter anderem Bismarck-Hering nach einem Familienrezept von der Insel Hiddensee, Doberaner Klosterkuchen und edle Obstbrände aus Vorpommern serviert. Tillmann Hahn wurde vier Mal zum besten Koch in Mecklenburg-Vorpommern gewählt und ist Mitbegründer der Besser-Esser-Initiative „ländlichfein“.

www.villa-astoria.de

Vom Feld auf den Teller – Gemüse und Kräuter der Saison

Kartoffeln, Kohl und Kürbis – Ernte im Nordosten
Gepellt, gekocht, gestampft: Kartoffeln in allen Variationen

Was wären die Mecklenburger und Vorpommern ohne ihre Kartoffeln – hierzulande auch als Erdäpfel, Tüffeln, Tüften oder Kartüffeln bekannt. Der Preußenkönig Friedrich der Große verhalf der Knolle zum Durchbruch, die heute aus der Mecklenburgischen und Vorpommerschen Küche nicht mehr wegzudenken ist. 1756 befahl er den Anbau in Pommern und Schlesien und machte sie zur Knolle fürs Volk. Heute wird sie gern im Kartoffelgericht, als Pellkartoffeln mit Leinöl, Kartoffelsuppe, Kartoffelbrot oder Kartoffelkuchen, genossen oder zu Fleisch-, Fisch-, oder Gemüsegerichten gereicht. Verarbeitet in unterschiedlichsten Variationen sind Kartoffeln nicht nur lecker, sondern auch gesund: Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie sättigen ohne dick zu machen durch den hohen Gehalt an komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Der gute Boden und das Klima in Mecklenburg-Vorpommern bieten für das Wachstum besonders günstige Bedingungen.

Vom 8. bis 23. Oktober 2011 feiern Restaurants und Bäckereien in Ludwigslust und Umgebung die Ludwigsluster Kartoffelwochen. In der Stadt im Südwesten Mecklenburgs erwarten die Besucher Kartoffelspezialitäten und ein unterhaltsames Programm rund um die Erdäpfel. Weitere Informationen unter www.genussreich-mv.de

In Mecklenburg-Vorpommerns einzigem Kartoffelmuseum in Tribsees im Trebeltal kann jeder Kartoffelliebhaber Wissenswertes über die runde Knolle erfahren, beispielsweise zur Kartoffelzucht oder zu Produkte, die aus Kartoffeln hergestellt werden. Das Kartoffelmuseum ist von Montag-Donnerstag 8 bis 15 Uhr und am Freitag von 8 bis 11 Uhr geöffnet. www.stadt-tribsees.de

Geschmort, gefüllt, gebacken: Kohl in aller Munde

Mit seinem Artenreichtum erfreut sich der Kohl bei Gästen wie Einheimischen großer Beliebtheit. Von Weiß- oder Rotkohl bis hin zu Brokkoli und Kohlrabi unterscheiden sich die verschiedenen Sorten des Kohlgemüses deutlich in Form und Farbe, sie haben jedoch Eines gemeinsam: Die gesunde Wirkung durch wichtige Nährstoffe wie Beta-Karotin und Vitamine. Geschmorter Kohl mit Hackfleisch und Schupfnudeln, herzhafte Eintöpfe mit Kasseler, Kohlrouladen oder köstliche Gratins sind nur ein kurzer Auszug aus einer langen Liste an genussvollen Zubereitungsideen, die beispielsweise im Herbst auf den Speisekarten zu finden sind. Während der Rügener Kohlwochen vom 24. September bis 30. Oktober 2011 wird das Gemüse in den Restaurants der Insel in verschiedenen Variationen aufgetischt. Eingeläutet werden die Wochen, in denen sich alles um den Kohl dreht, während eines Erntefestes auf dem Rügenhof Kap Arkona am 24. und 25. September. Wer gleich drei Nächte auf dem Rügenhof bleiben möchte, nutzt das Arrangement „Kohltage am Kap“, das unter anderem drei Übernachtungen mit Frühstück, eine geführte Wanderung durch das Fischerdorf Vitt und ein Abendmenü „Rund um den Kohl“ enthält. www.kap-arkona.de , www.ruegen.de

Gehakt, gerebelt, gemahlen: Kräuter aus Mecklenburg-Vorpommerns Gärten

Verfeinern lassen sich Kohl- und andere Gerichte mit wildwachsenden oder Gartenkräutern, die Mecklenburg-Vorpommern bereithält. Zu den bekanntesten Wildkräutern zählen Bärlauch, Brennnessel, Beifuß, Giersch, Huflattich, Nachtkerzen-Arten, Nelkenwurz, Rotklee, Löwenzahn und Wegerich-Arten. Im Vergleich zu gezüchteten Kräutern sind sie aromatischer und reicher an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Kräuter dienen als Speisewürze und werden wegen ihrer gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe auch als Arznei- und Heilpflanzen genutzt. Wer die natürlich gewachsenen Kräuter Mecklenburg-Vorpommerns gern probieren möchte, kann dies beispielsweise im Wildkräuterhotel in Ehmkendorf bei Ribnitz-Damgarten. Den Jahreszeiten angepasst bereichern die Wildkräuter, die am Gutshaus wachsen, die Gerichte im Restaurant. Darüber hinaus werden auch Wildkräuterexkursionen ins Recknitztal angeboten. www.ehmkendorf.de Darüber hinaus hat im Gutshaus Boltenhagen in der Region Mecklenburg-Schwerin eine bundesweit einmalige Gärtnerei ihren Sitz, die Essbare Landschaften GmbH hat sich auf den Anbau und die Veredelung seltener Wild- und Würzkräuter sowie essbarer Blüten spezialisiert. Ein Gartenbauingenieur und ein Küchenmeister kultivieren über einhundert verschiedene Pflanzen nach Bioland-Richtlinien und vertreiben diese, täglich frisch geerntet, in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland. www.essbarelandschaften.de

Suppen, Desserts und Marmelade – Kürbis auf den Speisekarten im Nordosten

Auch Kürbisse gehören zu den beliebten Gemüsesorten der Saison. Die gelben, grünen oder orangefarbenen Köfpe sind gesunde Sattmacher. Bei nur wenig Kalorien liefern sie viele Nährstoffe. Sie enthalten unter anderem Beta-Karotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium. Kürbiskerne, die zum Beispiel geröstet und gesalzenen als Snack oder in Backwaren verwendet werden, haben durch das antioxidative Inhaltsstoffe und unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers.

Kürbisgerichte bereichern die herbstlichen Speisekarten vieler Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. Im Biohotel Gut Gremmelin in der Mecklenburgischen Schweiz beispielsweise können Gäste im Bio-Restaurant Landlieb eine Crème Brûllé vom Kürbis mit Früchteschaum genießen. Ein Kokos-Kürbissüppchen mit gerösteten Maronen gibt es im Hotel Meersinn in Binz auf der Insel Rügen, und in der Gutsschänke des Golf und Wellness-Hotels Schloss Teschow in der Mecklenburgischen Schweiz wird im Herbst unter anderem eine Cremesuppe vom Muskatkürbis mit karamellisierten Kernen und eigenem Öl serviert. Das Schlosshotel lädt übrigens im Rahmen des Erntedankfestes auf Schloss Teschow am 2. Oktober von 14.00 bis 18.00 Uhr unter anderem auch zum Kürbisschnitzen ein. www.schloss-teschow.de

Auf dem größten Kürbismarkt in Mecklenburg-Vorpommern können Gäste in Karls Erlebnisdorf bei Rostock stöbern. Etwa 100 Sorten, darunter viele Speise-, Zier- oder Schnitzkürbissein allen Größen, Farben und Formen, sind hier zu bestaunen oder käuflich zu erwerben. Kürbisliebhaber können darüber hinaus eine kleine Rezeptauswahl leckerer Kürbisgerichte oder Karls Kürbismarmelade als Souvenier mitnehmen. Bei deren Zubereitung kann übrigens auch zugeschaut werden: Täglich um 11.00 Uhr schwingen die Marmeladenmacher die Kochlöffel. www.karls.de

Neuer Bio-Führer: Mecklenburg-Vorpommern ist Spitze im Norden

Übersichtsheft verzeichnet 48 Hotels, Cafés, Restaurants und Lieferanten aus dem Nordosten

Mecklenburg-Vorpommern hat die meisten Bio-Gastgeber im Norden. Dies geht aus dem erstmals für ganz Norddeutschland veröffentlichten Heft „Bio-Gastgeber im Norden“ hervor. Darin werden 114 Bio-Hotels, -Restaurants, -Cafés und Lieferanten in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen sowie Brandenburg vorgestellt. 48 davon liegen im Nordosten. „Das immer größere Angebot an regionalen und ökologischen Produkten stärkt Mecklenburg-Vorpommerns Image als Genießerland und erfüllt natürlich auch den steigenden Wunsch der Gäste nach entsprechenden Angeboten“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. 23 Prozent der Gäste entscheiden sich laut aktuellen Marktforschungsdaten unter anderem wegen des gastronomischen Angebotes in Mecklenburg-Vorpommern für dieses Reiseziel.

„Der Bio-Restaurantführer ist eine echte Premiere“, erklärte Koordinatorin Nicole Knapstein, Geschäftsführerin des Vereins Landaktiv mit Sitz im Ostseebad Dierhagen. Zum ersten Mal haben sich dafür länderübergreifend fünf Vereine und Verbände der ökologischen Landwirtschaft zusammengetan. In dem neuen Führer werden neben den Häusern und Produkten in ausführlichen Porträts auch die Menschen dahinter vorgestellt. Nicole Knapstein: „Da die Speisen immer nur so gut sein können wie ihre Zutaten und ihre Macher, haben auch die regionalen Bio-Landwirte, -Verarbeiter und -Händler ihren Platz.“

In Norddeutschland gewinnt neben der ökologischen Qualität auch die Herkunft der Lebensmittel sowohl für Gastronomen als auch für Gäste zunehmend an Bedeutung. Kurze Wege zwischen Feld und Restaurantküche garantieren neben der Frische auch die Reife von Obst und Gemüse, da die Produkte nicht frühzeitig geerntet werden müssen. Geringe Transportzeiten und -wege führen überdies zu einem geringeren Ressourcenverbrauch.

Herausgeber der in einer Auflage von 50.000 Exemplaren erschienenen Broschüre sind der Verein Landaktiv und der Verbund Ökohöfe Nordost aus dem brandenburgischen Großbeeren. Sie kann kostenlos über den Verein Landaktiv bezogen werden ( www.landaktiv-mv.de ). Erstellt wurde „Bio-Gastgeber im Norden“ gemeinsam mit dem Öko-Kompetenzzentrum Niedersachsen, dem Bioland Landesverband Schleswig-Holstein sowie dem Ökomarkt Hamburg. Das Heft wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft gefördert.

Einen Überblick über das kulinarische Mecklenburg-Vorpommerns gibt auch die Internetseite www.genussreich-mv.de des Tourismusverbandes und des Vereins Agrarmarketing. Hier werden Spezialitäten, Rezepte, Anbieter, Veranstaltungen sowie Urlaubsangebote rund um das Thema Genuss präsentiert.

Weitere Informationen: www.genussreich-mv.de und www.landaktiv-mv.de

Mittsommer Remise 2011

Vierte Auflage des Ostseefestivals der Gutshauskultur am 18. Juni in drei Regionen Mecklenburg-Vorpommerns

Nachtschwärmer aufgepasst: Am 18. Juni startet auf 26 Schlössern, Guts- und Herrenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns zwischen 15.00 Uhr und 23.00 Uhr die vierte Mittsommer Remise. Dabei haben Besucher Gelegenheit, herrschaftliche Anlagen zu bestaunen, mit Gutsbesitzern ins Gespräch zu kommen, zu tanzen oder durch weite Parkanlagen zu schlendern. Das Spektakel findet in drei Regionen statt: im „Mecklenburger ParkLand“, in der „Mecklenburgischen Schweiz“ sowie erstmalig in der Region „Recknitz Aue“. Neu dabei sind fünf Außenstandorte, die ebenfalls mit einem facettenreichen Programm aufwarten. Tickets für den Sommerabend gibt es in viererlei Ausführung: Wer ein Gutshaus oder Schloss besuchen möchte, zahlt fünf Euro. Die Karte für zwei Häuser kostet zehn Euro und wer alle besuchen möchte, kauft sich ein Ticket für zwölf Euro. Zudem gibt es ein Ticket für 19 Euro, das einen Shuttleservice beinhaltet, der von Rostock, Wismar, Tessin und Güstrow abfährt. Im letzten Jahr besuchten 3.000 Gäste die Mittsommer Remise. Das detaillierte Programm sowie die Fahrpläne für die kürzeste Nacht des Jahres finden Nachtschwärmer unter www.mittsommer-remise.de

Hier eine Programmauswahl:
Im Mecklenburger ParkLand – eine im frühen 19. Jahrhundert angelegte Parklandschaft mit alten Bäumen – warten das Gutshaus Beelitz, das Gut Dalwitz, das Gutshaus Rensow, das Herrenhaus Samow, die Alte Ausspanne Walkendorf, das Gutshaus Wesselsdorf sowie die Schlösser Mitsuko und Wardow auf Gäste. Während Schloss Mitsuko mit Teezeremonien lockt, brennt im Gutshaus Rensow ein Lagerfeuer, und auf dem Gut Dalwitz ertönen Jagdsignale, die den Gästen im Anschluss erklärt werden. An jeder Station finden Führungen oder Spaziergänge durch die Anlagen statt, bei denen die Geschichte der jeweiligen Häuser erläutert wird.

In der Mecklenburgischen Schweiz, im Herzen des Urlaubslandes gelegen, wollen das Herrenhaus Vogelsang, die Gutshäuser Dersentin, Lalendorf und Zierstorf, die Güter Gremmelin und Striesenow, die Guts- und Parkanlage Schwiessel, die Gutsanlage Diekhof und das Schloss Rossewitz mit einen vielfältigen Programm begeistern. In Dersentin beginnt um 20.00 Uhr ein argentinischer Abend mit Musik, in Lalendorf werden Arien zu hören sein, und in Zierstorf erleben Gäste ein afrikanisches Trommelkonzert.

Neu dabei ist in diesem Jahr die Region „Recknitz Aue“, die zwischen Rostock und Stralsund südlich des Darßer Boddens gelegen ist, und durch pittoreske Landschaftsbilder links und rechts der Recknitz besticht. Drei Häuser nehmen an der Mittsommer Remise teil: Schloss Kölzow, hier spielt ein Streichquartett auf, Gutshaus Behrenshagen, hier erklingt Jazz, sowie das Gutshaus Vilz, wo Märchen erzählt werden.

Ebenfalls neu sind fünf Außenstandorte: die Herrenhäuser Büttelkow und Nehringen, die Wassermühle Ziddorf, das Gut Saunsdorf, das Hotel Schloss Gamehl sowie das Gutshaus Groß Siemen. Ob als Einstieg, Abschluss oder zum Wechsel zwischen den einzelnen Regionen, die Anwesen haben vielfältige Überraschungen vorbereitet. Ein Rosenfest lockt nach Groß Siemen, unter Anleitung meditiert wird im Gut Saunsdorf, und um das Schloss Gamehl können Besucher Kutsche fahren.

Tickets für die Mittsommer Remise gibt es in vielen Touristinformationen des Landes wie etwa in Wismar, Rostock, Schwerin und Stralsund oder im Internet unter www.mittsommer-remise.de

Sternekoch Ronny Siewert erneut bester Koch im Nordosten

Sternekoch Ronny Siewert, Küchenchef des Gourmet Restaurants Friedrich Franz in Heiligendamm, wurde zum zweiten Mal in Folge als bester Koch Mecklenburg-Vorpommerns ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Spitzenköchen des Landes, Tillmann Hahn, Ralf Haug, André Münch und Stefan Frank, kochte er beim Großen Gourmet Preis 2011 am 7. Mai 2011 im Grand Hotel Heiligendamm ein Sechs-Gang-Menü.

Das Amuse Bouche sowie der zweite Gang wurden von Toni Mörwald aus Krems in der Partnerregion Niederösterreich zubereitet. Die Auszeichnung des Großen Gourmet Preises basiert auf der Restaurant-Rangliste Mecklenburg-Vorpommerns, die entsprechend den Bewertungen der führenden Gourmet-Führer aufgestellt wird. Neben dem besten Koch des Landes wird zum Großen Gourmet Preis auch der beste Auszubildende geehrt; in diesem Jahr erhielt Christopher Kartaschewski, der im Hotel Aquamaris in Kühlungsborn ausgebildet wurde, die Auszeichnung als bester Auszubildender des Jahres 2010.

Weitere Informationen: www.grandhotel-heiligendamm.de

12. Großer Gourmet Preis im Genussreich Mecklenburg-Vorpommern

12. Großer Gourmet Preis am 7. Mai im Genussreich Mecklenburg-Vorpommern

Zum Treffen der Spitzenköche Mecklenburg-Vorpommerns lädt das Grand Hotel Heiligendamm am 7. Mai alle Gourmets ein, die einen kulinarischen Abend am Meer genießen möchten. Neben den fünf besten Köchen Mecklenburg-Vorpommerns – die Auswahl basiert auf den von Kritiker Gustav Volkenborn entwickelten Restaurant-Hitlisten, denen die sechs wichtigsten Gourmet-Führer zugrunde liegen – wird beim so genannten Großen Gourmet Preis 2011 auch der österreichische Gastkoch Toni Mörwald aus Krems in Niederösterreich seine Künste vorstellen.

Im Anschluss an das Menü wird der beste Koch des Nordostens ausgezeichnet. Karten für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern gibt es für 199 Euro pro Person beim Grand Hotel Heiligendamm telefonisch unter 038203 7400 oder per Mail reservations@grandhotel-heiligendamm.de. Der Große Gourmet Preis wird zum zwölften Mal ausgetragen, im vergangenen Jahr wurde Ronny Siewert aus dem Restaurant Friedrich Franz im Grand Hotel Heiligendamm ausgezeichnet.

Weitere Informationen über kulinarische Höhepunkte im Urlaubsland unter www.genussreich-mv.de

Früher Start in Heringssaison

Früher Start in Heringssaison – Minister Backhaus erwartet gute Erträge

Die Kutter- und Küstenfischer Mecklenburg-Vorpommerns haben gestern die ersten Heringsfänge der Saison in Sassnitz-Mukran angelandet – insgesamt 50 Tonnen.

„Dass trotz der niedrigen Temperaturen die Heringssaison in diesem Jahr so frühzeitig beginnt, ist erstaunlich. Die Fangergebnisse des ersten Tages lassen sowohl mengenmäßig als auch qualitativ eine gute Heringssaison 2010 erwarten“, erklärt Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Das Fischbearbeitungszentrum in Sassnitz-Mukran hat auch bereits mit der Verarbeitung des Ostsseeherings begonnen.

Die deutsche Heringsquote für die westliche Ostsee beträgt in diesem Jahr 12.519 Tonnen. Die Verteilung zwischen den Bundesländern ist noch nicht endgültig. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus begrüßt aber die zwischen den Kutter- und Küstenfischern und den Hochseefischern erzielte Einigung über die Aufteilung der Quote und wird sich dafür auch bei einem Gespräch mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, die die Quotenaufteilung regelt, einsetzen.

Kulinarik in Meck-Pomm

Die kulinarische Kultur
Mecklenburg-Vorpommerns ist in Bewegung. Produkte aus der Region
bestimmen mehr und mehr den Speiseplan und man besinnt sich auf
traditionelle Gerichte wie den Mecklenburger Gänsebraten, Kartoffeln oder Hering in vielen Variationen.

Kanzler erhielt eine Tonne Hering aus Stralsund

Zu den bekanntesten kulinarischen Anekdoten aus Deutschland zählt eine
aus Stralsund: Der Kaufmann Johann, Ehemann und PR-Berater von Karoline
Wiechmann, sandte dem deutschen Kanzler eine Tonne Heringe. Gut
eingelegt und sauer, nach einem neuen Rezept seiner Frau. Dem Kanzler
gefiel’s und er bedankte sich schriftlich. Ob man den Hering wohl nach
dem Kanzler benennen dürfe, fragte da der Kaufmann, und erhielt die
Erlaubnis. 1871 war das – und der Kanzler damals hieß Otto von Bismarck. Der Bismarck Hering war geboren.

Gourmet-Restaurants und Spezialitäten

Auf der Suche nach einem Gourmet-Restaurant in Meck-Pomm? „Zur guten
Quelle“ in Schwerin ist eine gute Adresse. Das Gasthaus befindet sich im
Herzen der Altstadt. Berühmtester Gast in dem denkmalgeschützten Haus
war im letzten Jahrhundert Fritz Reuter. Hier wird den Gästen eine
gutbürgerliche Küche in der Tradition Mecklenburgs geboten. Das ganze
Jahr über serviert das Haus zudem saisonabhängige Gerichte, zur
Winterzeit auch in weihnachtlicher Atmosphäre. Während der Feiertage
kann man zum Beispiel Mecklenburger Ente genießen. Eine rechtzeitige
Platz-Reservierung ist empfohlen. Details unter
www.m-vp.de/1365/gastro.htm

Regionale Fisch- und Wildspezialitäten, Rügener und pommersche
Spezialitäten, erlesene Speisen vom Meisterkoch: Mehr als ein Dutzend
weitere Gourmet-Tipps aus dem gesamten Bundesland sind unter
www.m-vp.de/essen-trinken/gourmet-restaurants.htm
zusammengefasst. Die meisten der Adressen sind gleichzeitig
Sterne-Hotels.

Reisen von Schloss zu Schloss

Mecklenburg-Vorpommern hat über 2000 herrschaftliche Wohnsitze, wie
Schlösser, Gutshäuser, Herrenhäuser und Gutshöfe. Touristisch werden
davon etwa 290 als Appartements, Ferienwohnungen, vor allem aber als
Hotels, teilweise auch als Museum, genutzt. Ob auf den Inseln Rügen und
Usedom oder an der Mecklenburgischen Seenplatte mit der Müritz und dem
Schweriner See oder auch im Naturschutzgebiet der Mecklenburgischen
Schweiz, überall erwarten die Gäste heute nach umfangreichen
Renovierungen Urlaubs- und Freizeit-Juwelen mit Gärten und Parks. Auf
der Website www.urlaubsservice.m-vp.de/schlosshotels/ hat man die
Möglichkeit, Schlösser-Rundreisen zu buchen und sich über dieses Thema
zu informieren. Wander-, Rad- und Auto-Rundfahrten werden hier
vorgeschlagen, ebenso wie Konzertreisen zu den Festspielen
Mecklenburg-Vorpommerns. Für Heiratswillige sind in einigen Schlössern
auch standesamtliche Trauungen möglich.

Neujahrsbaden im Osteebad Boltenhagen

Etwa 2-3 Grad „warm“ wird die Ostsee sein, wenn beim Neujahrsbaden im
Ostseebad Boltenhagen mehrere hundert Unerschrockene den eisigen
Temperaturen trotzen und den Winter zum Sommer machen. 2008 waren es
schon über 200 Winter-Schwimmer. In diesem Jahr erwartet Kurdirektor
Dieter Dunkelmann sogar noch mehr. Das nach Heiligendamm zweitälteste
Ostseebad in Mecklenburg-Vorpommern, idyllisch gelegen zwischen den
UNESCO-Welterbe-Städten Lübeck und Wismar, ist bereits seit Jahren auf
Wachstumskurs, nicht nur bei der Neujahrsveranstaltung. Der Charme
dieses Städtchens am Meer hat sich erhalten, auch wenn die 10.000 Betten
zur Hauptsaison immer ausgebucht sind. So wird jeder zufriedene Besucher
aus dem In- und Ausland zu einem Botschafter dieser abwechslungsreichen
Ferienoase. Was dazu führte, dass Boltenhagen 2008 mit einem Gästeplus
von 10 Prozent weit über dem Durchschnitt an Besuchern zulegte. Was die
Gründe für diese Erfolgsgeschichte sind?
www.boltenhagen.de .

Urlaub in der Mecklenburgischen Seenplatte

Das Hotel KIWI mit seiner romantischen Lage mitten im Naturpark
Nossentiner/Schwinzer Heide direkt am Dreier See kann sich zu Recht
Naturparkhotel nennen. Es hat 23 individuell und freundlich gestaltete
Zimmer und zwei modern ausgestattete Tagungsräume. Das Restaurant und
die Sonnenterrasse mit Blick auf den Dreier See, über dem Seeadler ihre
Kreise ziehen, geben dem Gast das Gefühl, weit weg von der täglichen
Hektik zu sein. Unmittelbar vom Hotel aus können abwechslungsreiche
Wander- und Fahrradtouren in die Seenplatte oder in die Mecklenburgische
Schweiz unternommen werden. Wer dieses versteckt liegende Hotel erst
einmal entdeckt hat, kommt gerne wieder, zum Beispiel Brautpaare, die
ihren schönsten Tag im Leben gern besonders romantisch feiern möchten.
Tipp zum Kennenlernen: Das KIWI-Arrangement: „Zwischen den Festtagen“
(Anreise 26.12.-28.12. oder 27.-29.12.2009): Luft holen nach Heiligabend
und Kraft tanken für den nahenden Jahreswechsel. 2 Übernachtungen im
Doppelzimmer mit Winterpunsch zur Begrüßung, Frühstücksbuffet,
Halbpension (3-Gang-Menü) und Saunabenutzung an allen Tagen. Alle Infos
unter www.kiwi-hotel.de .

Termine:
– Fr, 25.12.09 ab 11 Uhr: Weihnachtsbrunch im Hagenow Gasthof An der
Söring,
www.m-vp.de/1513/

– Do, 31.12.09 ab 15 Uhr: Silvesterfeuer in Kirchdorf (Poel),
Kurverwaltung Insel Poel, auf der Strandwiese in Gollwitz,
www.m-vp.de/1037_poel/

– 31.12.09 ab 19:29 Uhr: Große Silvesterparty im neuen „Brauhaus Müritz“
in Waren, Musik, Buffet, Getränke, Höhenfeuerwerk,
www.m-vp.de/1636/index.htm

– 31.12.09: Silvester am Meer im Ostseebad Heringsdorf, in beheizten
Zelten mit Feuerwerken am Strand,
www.hotel-usedom.de/heringsdorf/index.htm

„Meck-Pomm Wochenschau“:
www.m-vp.de

Mecklenburg-Vorpommerns Elite kocht künftig in Heiligendamm

Nach G8 kommt G10: Mecklenburg-Vorpommerns Elite kocht künftig in Heiligendamm

Zehntes Jubiläum des Großen Gourmet Preises am 9. Mai im Kempinski Grand Hotel / MV erneut mit den meisten Sterneköchen im Osten

Nach G8 kommt G10: Der zehnte Große Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern wird am 9. Mai dieses Jahres erstmals in Heiligendamm ausgetragen. Künftig verwöhnt die Koch-Elite des Landes ihre Gäste vor der Kulisse der weißen Stadt am Meer, im Kempinski Grand Hotel Heiligendamm. Hier hatten vor zwei Jahren Spitzenpolitiker beim G8-Treffen eine Kostprobe norddeutscher Kochkunst genossen. In diesem Jahr bereiten die sechs besten Köche des Landes gemeinsam mit einem Ehrengast ein Sechs-Gänge-Menü aus regionalen Produkten zu und küren im Anschluss den besten Koch des Landes. Ehrengast wird in diesem Jahr der Drei-Sterne-Koch Heinz Winkler aus Aschau im Chiemgau sein.

Veranstaltet wird der Große Gourmet Preis von der Agentur Desas, dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Dehoga-Landesverband. „Der Große Gourmet Preis zeigt die Spitze der immer ausgeprägteren Gourmet-Küche im Land“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes. Zu den dort vertretenen sechs Köchen würde sich landesweit und vor allem auf den Inseln Rügen und Usedom eine Reihe weiterer Kochtalente gesellen. „Zum Qualitätssprung haben auch die touristischen Strukturen im Land und die Erwartungen und Erfahrungen der Gäste beigetragen“, erklärte Fischer. Er wies darauf hin, dass Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr die meisten Sterneköche im Osten Deutschlands hervorgebracht hat. Während im Nordosten fünf vom Gourmet-Führer Michelin mit Sternen dekorierte Köche beheimatet sind, sind es in Sachsen und Brandenburg jeweils drei und in Thüringen und Sachsen-Anhalt jeweils einer. Auch infolge des zweiten renommierten Gourmet-Handbuchs Gault Millau besetzt Mecklenburg-Vorpommern hinter Sachsen einen vorderen Rang: Der Restaurantführer verlieh an 29 Küchenchefs im Land 13 oder mehr Kochmützen; nur in Sachsen wurden mit 36 mehr Köche ausgezeichnet.

Die Spitzenköche aus Mecklenburg-Vorpommern kreieren beim Großen Gourmet Preis 2009 Gaumenfreuden aus regionalen Produkten. Die Auszeichnung des besten Kochs des Landes basiert auf den Restaurant-Hitlisten von Gustav Volkenborn, denen die sechs wichtigsten Gourmet-Führer, darunter Gault Millau und Michelin, zugrunde liegen. Nominiert für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern sind die Kochkünstler Ronny Siewert, Küchenchef im Kempinski Grand Hotel in Heiligendamm, Tillmann Hahn von der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde, Raik Zeigner aus dem Restaurant „Ich weiß ein Haus am See“ in Krakow am See, Andre Münch aus dem Gutshaus Stolpe, Thorsten Rath vom Restaurant Lisette im Hotel Bornmühle in Groß Nemerow bei Neubrandenburg und Marcel Görke aus dem Restaurant Chezann in Rostock-Warnemünde. Im Vorjahr ging der Preis an Tillmann Hahn, der seit Januar 2008 Küchendirektor der Yachthafenresidenz Hohe Düne ist und sein Restaurant-Konzept im Gourmettempel „Der Butt“ in Hohe Düne verwirklicht. Neben dem Gaumen werden zum 10. Großen Gourmet Preis im Übrigen auch die Ohren verwöhnt. Der Ausnahmegitarrist Rafael Cortes, der einer alten Flamenco-Dynastie aus Granada entstammt, möchte zwischen den Gängen ein musikalisches Feuerwerk entfachen.

Bei den Gästen Mecklenburg-Vorpommerns gewinnt die gehobene regionale Küche immer mehr an Bedeutung. Einer aktuellen Gästebefragung zufolge steht für die Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern der Restaurantbesuch hinter dem Naturgenuss und dem Ausspannen mit 88 Prozent auf Platz drei der beliebtesten Urlaubsaktivitäten. Dabei legen 84 Prozent aller Befragten Wert auf den Genuss regionaler Speisen und Getränke. Vor allem Gäste aus den alten Bundesländern, insbesondere Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Hamburg wissen die Qualität der Küche Mecklenburg-Vorpommerns zu schätzen.

Karten für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern sind im Kempinski Grand Hotel Heiligendamm unter Telefon 038203 7407676 oder Mail reservations.heiligendamm@kempinski.com erhältlich.

Silvester mit Familie und Freunden am Meer feiern

Silvester mit Familie und Freunden am Meer feiern

Last-Minute-Buchungen in Mecklenburg-Vorpommerns Jugendherbergen

Ideen für die Silvesternacht mit Familie und Freunden bieten die Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommerns. Kurzentschlossene finden in den Herbergen in Rostock-Warnemünde, in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und in Sellin auf der Insel Rügen noch freie Plätze für den Jahreswechsel. Das Besondere: Alle Einrichtungen befinden sich am Meer oder in Ostseenähe. Das Jugendherbergsteam in Warnemünde stattet seine Gäste für das Feuerwerk am Strand mit kleinen Sektflaschen und Fackeln aus. Neben Silvesterparty mit Buffet und Brunch am Neujahrstag sind die Hafenrundfahrt in Warnemünde, ein Bowling-Nachmittag, Bettwäsche und Kurtaxe im Angebot enthalten. Vier Übernachtungen, vom 28. Dezember bis zum 1. Januar, mit Programm, das genug Zeit zum Ausschlafen und für ausgiebige Strandspaziergänge lässt, sind ab 200 Euro erhältlich.

Weitere Informationen gibt es im Service-Center unter Tel. 0381 776670 oder E-Mail service@djh-mv.de. Alle Programme werden online auf www.djh-mv.de vorgestellt