Buch: "50 Mal Mund auf in der Schweiz"

Auch wenn Capuns nach Kopfbedeckung klingt und Klöpfer eher an ein Teppichreinigungsutensil erinnert, bezeichnen beide typische Schweizer Gerichte. Und wer ahnt schon, dass Einwohner des Kantons Wallis gern Cholera essen? Schweizer Küche ist viel mehr als Käsefondue und Zürcher Geschnetzeltes. Aus der rustikalen Kost, die viel Wert auf Resteverwertung und Kalorienreiches für die Bergbauern legte, hat sich eine vielfältige und qualitativ hochwertige Esskultur mit Einflüssen aus Frankreich und Italien entwickelt. Bleibt nur zu sagen: „E Guete!“

Geraldine Friedrich: 50 Mal Mund auf in der Schweiz
Bestellink- ISBN: 9-78-394085-533-6 (portofrei)

Biologische Vielfalt – Schutz durch Nutzung

Saisonaler Einkaufsführer Juli

…mal etwas Unbekanntes ausprobieren
und sich von neuen Geschmackserlebnissen verführen lassen – wer möchte das nicht?

Dass Salat nicht immer grün ist, dass Möhre nicht gleich Möhre ist und wir theoretisch zwischen mehr als 2.000 Tomatensorten wählen könnten – das ist für viele neu. In jeder Region gibt es typische Obst- und Gemüsesorten, die nur dort heimisch sind und das oft schon seit Generationen. Dasselbe gilt für alte Landrassen von Schweinen, Rindern, Hühnern und Schafen. Eine Vielfalt von Produkten wird mittlerweile in Deutschland wieder erzeugt und sowohl Spitzenköche als auch Gourmets schätzen diese Genussvielfalt. Hier ist jeder einzelne gefragt: Jeder kann als Verbraucher darüber entscheiden, welchen Teil dieser biologischen Vielfalt er wirklich nutzt – und somit erhält.

Das können Sie tun, um die biologische Vielfalt zu erhalten! Auch Sie können die biologische Vielfalt effektiv erhalten und schützen – indem Sie sie nutzen! Diese Checkliste gibt Ihnen Hinweise und Anregungen, was Sie im Alltag tun können.

Checkliste
Vielfalt bei Brot, Käse und Wein

Entdecken Sie den Geschmack von Roggen, Hafer und Hirse oder probieren Sie mal die gesunden „Urkörner“ Einkorn, Emmer oder Dinkel.
Wechseln Sie zwischenSauerteig- und Hefebroten. In Deutschland werden mehr als 150 Käsesorten hergestellt.
Probieren Sie ruhig, bevor Sie kaufen: Kein Käsehändler wird Ihnen diesen Wunsch versagen!
Probieren Sie mal Wein aus heimischen Anbaugebieten: Fragen Sie gezielt nach bestimmten Sorten und Lagen!

Nachhaltig konsumieren: Regional und saisonal

Bevorzugen Sie saisonales Obst und Gemüse aus Ihrer Region.
Entwickeln Sie neue Einkaufsroutinen: Gehen Sie mal auf den Markt oder in kleinere Läden statt in den Supermarkt – dort sind oft andere Sorten im Angebot.

Saisonaler Einkaufsführer Juli

Jede Menge gesundes Sommergemüse ist im Juli reif. Dank kur­zer Transportwege steckt es voller Vitamine und Mineralien. Da beim Garen viele der wertvollen Inhaltsstoffe zerstört wer­den, sollten Sie so viel wie möglich roh essen: Staudensellerie, Fenchel, Möhren, Zucchini und Zwiebeln schmecken auch im Salat.

Zucchini gibt es in zahlreichen Versionen: grüngelb gestreifte Cocozelle von Tripolis, goldgelbe Goldrush, grüne Zoboda sind nur einige von ihnen.

Auch die würzig-zarten Teltower Rübchen, die schon Goethe und Fontane lobend erwähnen, sind jetzt zu bekommen. Zum Kochen oder Schmoren eignen sich grüne und dicke Bohnen, Pastinaken, Blumenkohl und Brokkoli. Wie wäre es mit einer bunten Gemüsequiche fürs sommerliche Picknick?

Im Juli ist außerdem Beerenzeit: Schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren, Blaubeeren, Stachelbeeren und frühe Him­beersorten wie Malling Promise oder Wilmette gibt es jetzt zum Naschen. Auch das Steinobst reift allmählich bei uns: Aprikosen, Pfirsiche, Zwetschgen, Pflaumen und Mirabellen machen Lust auf Obstkuchen.

XIII Semana del Pincho – Die große Küche Navarras in Miniatur

Zum 13. Mal veranstaltete die Asociación Hostelería Navarra (AEHN; Verband navarresischer Hoteliers) wieder die legendäre Gourmetwoche „Semana del Pincho“, bei der sich alles um die typische navarresische Variante der Tapas dreht.

Die Veranstaltung fand vom 25. März bis zum 2. April 2011 statt, Austragungsort sind verschiedene Bars und Restaurants vornehmlich in der Hauptstadt Pamplona .

Auch in diesem Jahr treten die besten Köche der Gourmetdestination gegeneinander an und überbieten sich dabei mit kreativ und einfallsreich gestalteten Geschmackserlebnissen. Die kulinarische Vielfalt des Königreiches präsentiert sich auf den Pinchos in höchster Qualität. Die besten Pinchos werden offiziell prämiert und in jedem Jahr nehmen mehr Köche teil. Der Sieger 2011 ist der Pincho der Bar Chelsy mit einer Kreation mit Bacalao, Kürbiscreme und Pilzen angerichtet mit einem würzigen Olivienöl aus Artajo.

  http://www.semanadelpincho.es/

Bar Chelsy: Calle Iturrama 20, Pamplona 31007, Spanien, Tel: 948252830

Mein Himmel auf Erden

Artgerechte Tierhaltung, biologischer Anbau und symbiotische Landwirtschaft sind die Grundpfeiler für Produkte mit bester Qualität. Dazu einen hervorragenden Koch, der diese Produkte kulinarisch interpretiert und opulent inszeniert – so sieht er aus: Mein Himmel auf Erden.

In 12 Kapiteln werden 12 typische Produkte vorgestellt, anhand eines Hofbesuches bei ihren Erzeugern. Ein jeder Landwirt, Gärtner, Fischer oder Jäger erzählt, was bei seinem Produkt zu beachten ist, worauf er als spezialisierter Erzeuger besonderen Wert legt und warum diese Auf- und Anbaumethode für das Produkt und damit für den Menschen gut ist. So werden Spargel, Kräuter, Lamm, Forelle, Huhn, Kartoffeln, Schwein, Apfel, Wild, Wurzelgemüse, Rind und Kohlgemüse von ihren Erzeugern liebevoll präsentiert. Die anregenden Fotos machen dabei Lust aufs Land.
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Der Spitzenkoch Thomas Thielemann widmet sich im Anschluss den Stars der Küche – nämlich den jeweiligen Produkt– und stellt diese in den Mittelpunkt: Seine Rezepte sind raffiniert und dennoch einfach zuzubereiten, mischen Bekanntes mit neuen Komponenten, ohne je die Bodenhaftung zu verlieren. Die Gerichte reichen vom Spargelsalat auf Kartoffel-tarte mit Zitronenfiletsund der Forelle mit Lauchgemüse und Zitronen-Jus bis hin zur gepökelten Rinderzunge mit rohen Steinpilzen und den Apfel-Hefeteig-Krapfen.

Dank der sinnlichen Bebilderung, die Produkt und Produzent im jeweiligen Lebensraum zeigt, und den stimmungsvollen Rezeptfotos bietet das Buch dem kochbegeisterten und kulinarisch interessierten Leser ein Stück Himmel auf Erden.

Thomas Thielemann, seit Jahren versierter, mit 16 Gault-Millau-Punkten dekorierter Koch, realisiert das, was viele Köche gern wollen (und behaupten): Er verwendet die Produkte der Region, die er dank der Herrmannsdorfer Landwerkstätten auch gleich in bester Qualität vor der Türe hat. So kann er sowohl auf Schweine-, Lamm- und Rinderfleisch als auch auf hervorragendes Geflügel glücklich aufgezogener Tiere zurückgreifen, erhält Wild vom benachbarten Jäger und Gemüse und Früchte aus den umliegenden, ebenfalls dem biologischen Anbaugedanken verpflichteten Gärtnereien.

Pate des Buches ist Karl Schweisfurth, der zusammen mit seinem Vater Karl Ludwig Schweisfurth die Herrmannsdorfer Landwerkstätten leitet und ein Verfechter eines für Mensch, Tier und Natur gesunden Kreislaufes ist – unabhängig der Region und des Landes, dafür zum Wohle aller.

Thomas Thielemann / Karl Schweisfurth
Mein Himmel auf Erden
Genießen wie auf dem Lande
224 Seiten, mit ca. 250 Farbfotos.
19,99 € (D) / 20,60 € (A) / 34,50 € (sFr)

Bestelllink: ISBN: 978-3-8338-1476-1

Törggelen

Kastanien, Wein und Wandern, das sind drei Dinge, die Südtirols fünfte Jahreszeit ausmachen: Das Törggelen ist einer der wichtigsten Bräuche des Landes – und vielleicht auch einer der genussvollsten. Nach Wanderungen durch die bunt gefärbte Herbstlandschaft kehrt man in urige Buschenschänken ein und genießt jungen oder süßen Wein. Dazu gibt es Kastanien, Speck und andere typische Südtiroler Spezialitäten

Der Name Törggelen kommt, nicht wie man aufgrund des Weingenusses bei diesem Brauch schelmisch meinen könnte von „torkeln“, sondern leitet sich von der Traubenpresse im Keltenraum, dem „Torculum“ ab, die in Südtirol schlicht Torggl genannt wird. Von Anfang Oktober bis zum Beginn der Adventszeit wird in Südtirol traditionsreich gewandert, im Buschenschank verkostet und gegessen. Der alte Weinbauernbrauch beginnt, sobald die Trauben abgeerntet sind und ihr Saft in den schweren Fässern ruht. Früher hängten die Bauern als Zeichen dafür, dass nun der junge Wein probiert werden konnte, Wacholdersträußchen an die Tür. Die Wacholdersträuße, in Südtirol „Buschen“ genannt, machten dann aus dem Bauernbetrieb für ein paar Wochen den so genannten Buschenschank. Auch heute noch werden die bäuerlichen Schankbetriebe zur Törggele-Zeit so genannt und laden zum genussvollen Einkehren ein.

Nicht auf dem Holz- sondern auf dem Kastanienweg: Der Keschtnweg
Wandern und Törggelen sind zwei untrennbare Komponenten. Wer denkt, dass es bei dieser Tradition allein ums Trinken und Schlemmen geht, hat weit gefehlt. Der ganzheitliche Genuss, sprich die herbstliche Landschaft zu erleben und zu erwandern gehören zum Verkosten und Essen, wenn man richtig törggelen will. Kastanien sind eine typische Spezialität die zum Törggelen serviert wird. Im Herbst platzen die braunen Herbstfrüchte, in Südtirol Keschtn genannt, aus ihren stacheligen Schutzpanzern und schmücken die Wanderrouten. Einer der schönsten Themenwanderwege ist in diesem Zusammenhang sicherlich der Keschtnweg, der am Vahrner See seinen Ausgang nimmt und vorbei an Brixen entlang der Hänge des Eisacktals Ùber das Rittner Hochplateau bis hinunter in den Bozner Talkessel zur Bilderburg Schloss Runkelstein führt. Kastanienwälder erstrecken sich entlang des markierten Wanderwegs, der durch saftige Wiesen und farbenprächtige Mischwälder verläuft. Von Schloss Runkelstein über den Kastanienweg wandert man etwa 1,5 Stunden bis zum Ebnicherhof in Oberbozen. Die Abzweigungen sind beschildert. Familie Tauferer bietet in ihrem Buschenschank hoch über Bozen auf den sonnigen Hängen des Ritten handfeste Kost wie Speck, Käse, Kaminwurzen, Knödeltris, Gerstsuppe und Krapfen an. Dazu werden Eigenbauweine wie der im Holz ausgebaute Müller-Thurgau oder rubinroter Vernatsch serviert. Der in uralte Kastanienhaine eingebettete Bauernhof ist vom 20. September bis 15. Dezember geöffnet (Dienstag Ruhetag). Einer der urigsten und bekanntesten Buschenschänken ist der Rielinger Hof in Siffian auf dem Rittner Hochplateau. Auf 750 Metern Höhe mit Blick auf die majestätischen Dolomiten, sitzt man hier an schönen Tagen bei selbst gemachtem Wein, Speck und anderen Köstlichkeiten im idyllischen, kleinen Garten.

Ein Monat im Zeichen des Weins: WEINoktober in Tramin
Die Weingemeinde Tramin an der Südtiroler Weinstraße lädt in der Törggele-Zeit zu Veranstaltungen rund um den Wein. Den Auftakt bildet das Traminer Törggelefest am 1. und 2. Oktober 2010. Bei den besten Weinen Tramins, Musik und typischen Südtiroler Schmankerln trifft man sich auf dem herbstlich dekorierten Festplatz des Dorfes. Am Freitag beginnt das Törggelefest um 17 Uhr, am Samstag bereits ab 12:30 Uhr und hat bis 24 Uhr geöffnet.

Wer nicht alleine Wandern möchte und sich die schönsten Winkel der Südtiroler Weinstraße und von Südtirols Süden zeigen lassen will, sollte sich zur Winzer Wanderwoche anmelden. Vom 10. bis 15. Oktober werden täglich geführte Wanderungen durch den goldenen Herbst Ùber 12 bis 18 Kilometer angeboten. Wer nicht so weit laufen kann oder mag, darf sich der Gruppe Gemütlichkeit anschließen, die in aller Ruhe 8 bis 10 Kilometer zurücklegt. Die täglichen Wanderungen führen durch bunt gefärbte Reben und Wälder an ein anderes Ziel. Beispielsweise zur Zogglerwiese oder ins Altfasstal und enden anschließend – wie es sich beim Törggelen gehört – ganz genussvoll in einem Gasthof oder Buschenschank bei Wein und Südtiroler Spezialitäten. Informationen zu den Winzer Wanderwochen und Anmeldung über den Tourismusverein Tramin Tel. + 39 0471 860131 oder info@tramin.com

Ein Törggele-Fest, das man nicht verpassen sollte ist das Traminer Weingassl. Am 16. Oktober bietet die Gemeinde von 14:30 bis 24 Uhr Spitzenweine der Region in eigens für die Veranstaltung kreierten Gläsern an. Dazu gibt es Musik, Folklore, gebratene Kastanien, Mohnkrapfen, Strauben und viele weitere herbstliche Südtiroler Leckereien. Mehr unter www.tramin.com

Wer sich den WEINoktober nicht entgehen lassen möchte, für den bietet das 3-Sterne-Gästehaus Ritterhof von 5. Oktober bis 11. November 2010 die Pauschale HerbstGold und WeinKost. Sieben Tage Aufenthalt inklusive Frühstück sind dann ab 210 Euro pro Person buchbar. Weitere Infos und Buchung unter www.ritterhof-tramin.it Bestechend bodenständig: Die Törggele-Küche
Die Kastanie ist kulinarisch typisch für die Südtiroler Törggelezeit. Die Existenz der schmackhaft, nussigen Frucht ist im Alpenraum bis zur Vorrömerzeit nachzuweisen. Dass die Kastanie bis heute ihren Platz auf den Tafeln behalten hat, ist mit ziemlicher Sicherheit den Klöstern zu verdanken. Die Kestnsuppe, eine Suppe aus Bohnen und Kastanien, galt als Fastenspeise. Da die Prälatenklöster im Mittelalter stark im Weinanbau tätig waren und Messwein aber auch Tafelwein produzierten lag die Affinität und Kombination von Kastanien und jungem Wein nahe. Typische Köstlichkeiten, die beim Törggelen auf die Tische kommen sind zum einen der Siaße, ein wohlschmeckender süßer Most, und der Nuie, ein junger Wein. Als Hauptspeise werden gerne Speck, die berühmten Südtiroler Schlutzkrapfen, Surfleisch, deftige Würste mit Sauerkraut und andere Gerichte der Bauernküche auf den Tisch gebracht. Zum Abschluss werden Keschtn oder süße Krapfen gereicht.

Erster Gourmet-Meilen-Kochwettbewerb

„Essen … verwöhnt“ sucht im Kulturhauptstadtjahr das typische Ruhrgebiets-Gericht jenseits von Pommes und Currywurst. Jetzt sind alle ambitionierten Hobby- und Profiköche
gefragt in ihren Erinnerungen zu schwelgen und sich die Ruhrgebietsgerichte ihrer Kindheit
ins Gedächtnis zu rufen, in der Rezeptesammlung der Großmutter zu stöbern oder sich bei
der Tante, dem Onkel, bei Bekannten oder Nachbarn zu erkundigen, welche Gerichte einst
im Henkelmann am Zechentor abgeliefert wurden.

Schreiben Sie das Rezept mit Zutaten und Zubereitung auf und reichen Sie dieses bis
zum 04.06.2010 beim Verein „Essen genießen …“ ein. Eine Jury mit Alfons Schuhbeck
wertet die zehn besten Rezepte aus und lädt die Einsender am 17. Juni um 16:00 Uhr
auf die Gourmetmeile ein.

Mitmachen lohnt sich!
1. Preis: Werden Sie Kochkönig für einen Tag und nehmen Sie am 18. Juli mit acht
Freunden an einem der Tische von Still-Leben auf der A 40 Platz. Sie werden dort
mit kulinarischen Köstlichkeiten und einem erstklassigen Service verwöhnt.

2. Preis: Gutschein für ein Menü für 2 Personen bei Alfons Schuhbeck.

3. Preis: Besuch des Weinguts Reichsrat von Buhl in der Pfalz.

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeformulare gibt’s im Internet unter www.essen-geniessen.de oder schreiben Sie an: ESSEN GENIESSEN e.V., Rainer Bierwirth, Zur Schmiede 4, 45141 Essen,
Tel. 0201/86209-0, Fax. 0201/86209-19, info@essen-geniessen.de

KOSTENLOSE FÜHRUNGEN DURCH SALOBREÑA, Andalusien

SENIOREN BIETEN KOSTENLOSE FÜHRUNGEN DURCH SALOBREÑA AN

Ein einzigartiges Tourismusprojekt, das soziale Integration und touristische Nachhaltigkeit in sich vereint, wird in der andalusischen Kleinstadt Salobreña angeboten.

Salobreña ist ein malerisches Dorf an der Costa Tropical, die von der zur Provinz Malaga gehörenden Costa del Sol und der Costa de Almería eingerahmt wird. Das leuchtende Weiß der Häuser, die mit Geranien und Jasmin geschmückt sind, erhebt sich über einem Felsenhügel, der in einer arabischen Festungsanlage gipfelt. Inmitten des Grünfelds der vielen Zuckerrohrplantagen und Anbauzonen subtropischer Früchte wirkt Salobreña besonders attraktiv durch sein reizvolles Stadtbild innerhalb der früheren mittelalterlichen Ummauerung.

24 Senioren, die Mitglied der Gruppe „Voluntariado Turístico Senior de Salobreña“ sind, bieten ab Ostern diesen Jahres bis zu 13 verschiedene thematische Führungen in fünf Sprachen durch den charmanten Ort und seine Umgebung an. Die Initiative richtet sich an Hotelgäste von Salobreña und der Costa Tropical. Interessierte Hoteliers können sich an dem Programm der aktiven Senioren beteiligen und ihren Kunden somit kostenlose Führungen zur Verfügung stellen.

Die individuellen Führungen in den Sprachen Spanisch, Katalanisch, Französisch, Englisch und Deutsch, stehen unter dem Motto „Salobreña: mein Volk, meine Geschichte“. Sie sind nur für Einzelpersonen, Freunde oder Familien mit Kindern, nicht aber für Gruppen von Reiseveranstaltern gedacht. Die Buchungen können direkt bei den angeschlossenen Hotelbetrieben oder dem Fremdenverkehrsamt von Salobreña vorgenommen werden.

Das Programm der einstündigen Führungen, für das sich die Interessenten ein bis zwei Tage im Voraus voranmelden müssen, findet zwischen 10.00 und 14.00 Uhr und 17.00 bis 19.00 Uhr statt. Es startet Ostern 2010, kann aber jederzeit angefragt werden.

Die thematischen Routen
1. Das historische Erbe von Salobreña. Historische Legenden.
2. Die Landwirtschaft von Salobreña. Der Kanalweg.
3. Erzeugung und Ernte des Zuckerrohrs bis zum zwanzigsten Jahrhundert.
4. Andalusische Fassaden und Balkone
5. Traditionelles Essen, Märkte und typische Gerichte.
6. Fotosafari durch Salobreña.
7. Die Fischereikultur und das Meer.
8. Bestimmen von mediterranen und tropischen Pflanzen.
9. Feste in Salobreña.
10. Vogelbestimmung Salobreña.
11. Traditionelle Häuser in Salobreña.
12. Tapas und Bar-Hopping
13. Fahrradtour durch die Vega von Salobreña.

Tourismusamt der Gemeinde Salobreña, Costa Tropical (Prov. Granada)
Tel. / Fax. 0034 958 610314 –
Email: jmperez@ayto-salobrena.org –

www.ayto-salobrena.org

DER FEINSCHMECKER und das „Kulinarische Wörterbuch“

Im Doppelpack: DER FEINSCHMECKER und das „Kulinarische Wörterbuch“ – Nie wieder sprachlos im Restaurant

Das „Kulinarische Wörterbuch“ ist der unentbehrliche Reisebegleiter für Genießer: Im handlichen Taschenbuchformat übersetzt und erklärt er auf 260 Seiten die Speisenkarte in vier Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Und das sowohl für die gehobene Küche als auch für den Café- und Barbesuch.

Angereichert wird das Lexikon durch zahlreiche Kästen zu landestypischen Sitten – von Platzwahl bis Trinkgeld – und kulinarischen Themen mit dem Know-how der FEINSCHMECKER-Redaktion: Dazu zählen Steaks und Whisky, Foie gras und Austern, Balsamessig und Olivenöl sowie spanischer Schinken und Sherry. Erklärt wird aber auch, was man in einem englischen Pub oder einer spanischen Tapas-Bar bestellt. Typische Käsesorten finden ebenso Erwähnung wie wichtige Rebsorten und berühmte Weine. Außerdem: nützliche Redewendungen für die Bestellung im Restaurant und beim Einkauf auf dem Markt.

Das „Kulinarische Wörterbuch“ liegt dem DER FEINSCHMECKER, Ausgabe 5/2010, bei und erscheint zum Preis von 9,95 Euro. Jetzt am Kiosk.

Balinesisch kochen lernen

Balinesisch kochen lernen im Alam Anda Dive & Spa Resort auf Bali

In der Gado Gado Kochschule des Alam Anda Dive & Spa Resort auf Bali lernen die Gäste alles über lokale Gewürze, Zutaten und balinesische Kochkünste. An der Nord-Ostküste Balis gelegen, bietet das Resort noch Ursprünglichkeit, Kultur und typische Lebensgewohnheiten. Genau die richtige Atmosphäre, um sich die einheimischen Spezialitäten wie z. B. Nasi Goreng, Kare Ikan oder Urab Buncis unter professioneller balinesischer Anleitung selbst zu zaubern.

Ein etwa 3 Hektar großer tropischer Garten mit Hunderten von Schatten spendenden Kokosnusspalmen ist die Heimat des Alam Anda Dive & Spa Resort. Zwischen neun Seaview Bungalows, zwölf Deluxe Garden Bungalows, zwei Juniorsuiten, einem Doppelbungalow und den Villen Lumba Lumba, Purnama und den beiden Bahari-Villen steht auch das Gado Gado Haus – hier findet der Kochkurs statt. Das Gado Gado Haus ist benannt nach dem typisch balinesischen Gericht, das aus verschiedenen Gemüsesorten und Erdnusssoße besteht. Gado Gado wird gerne als Beilage zu Fleischgerichten serviert und bedeutet übersetzt „Durcheinander“, was die Vielfältigkeit der Zutaten ausdrückt. Kein Durcheinander, aber eine große Vielfalt herrscht auch beim Kochen: eine Einweisung in allerlei Gewürze, Pasten und Zutaten ist Bestandteil jedes Kochkurses im Alam Anda Dive & Spa Resort. Wer möchte, fährt schon früh morgens mit den einheimischen Köchen auf den Markt in Penuktukan und erlebt den Reichtum an unbekannten Gewürzen, Früchten und Gemüse. Jeden Samstag um 16:00 Uhr beginnt dann der Kochkurs im Gado Gado Haus. Nach der Einführung kann es losgehen. Pro Kurs werden 5-6 Gerichte gekocht. Der perfekte Ort, das zubereitete Essen dann zu genießen, ist das Restaurant am Pool. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang. Die Gäste können ein Rezept für ein ganzes Menü mit nach Hause nehmen, um die Gerichte nachzukochen und so in Erinnerungen an einen wunderbaren Baliurlaub im Alam Anda Dive & Spa Resort zu schwelgen.

Weitere Informationen unter www.alamanda.de und www.wernerlau.com/bali

Donau kulinarisch

WDR, Freitag, 20.11. um 13:45 Uhr

Donau kulinarisch

Von Budapest bis Vukovar

Hinter Budapest bekommt der Fischfang eine neue Bedeutung für die Menschen, die an der Donau leben. Er ist nicht mehr nur Freizeitvergnügen, er wird zur täglichen Nahrungsquelle. Die Fischsuppe ist das typische Essen der Flussbewohner und wird in vielen Variationen zubereitet.

In der Puszta liegen die weiten Weideflächen für Schaf- und Rinderherden. Kalocsa ist die Paprikametropole des Landes. Ohne die tiefrote Frucht mit dem scharfen Geschmack geht in der Küche dieses Landes gar nichts. Hinter dem ungarischen Mohacz wird die Donau zum Grenzfluss zwischen Kroatien und Serbien. Vor zehn Jahren herrschte zwischen den Ländern noch Krieg. Das gegenseitige Misstrauen ist immer noch groß, nur langsam kehrt Normalität zurück.