Rezept: Gebeizte Taubenbrust auf Sellerie-Meerrettichmousse

Gebeizte Taubenbrust auf Sellerie-Meerrettichmousse
von Sven Kürschner, Küchenchef im „Sonnenhof“ in Lautenbach

„Die Kombination von Rote Beete und Meerrettich ist ein Klassiker, der gut zu Wild sowie auch zur Taube passt. Doch ich wollte diesen Klassiker einmal neu interpretieren“, erklärt Sven Kürschner, Küchenchef im Sonnenhof im mittelbadischen Lautenbach. Gebeizte Taubenbrust auf Sellerie-Meerrettichmousse und rote Beete Carpaccio mit geeisten Birnenwürfeln und Nüssen heißt diese Gourmetkreation. In der Tat bilden die etwas erdigen Komponenten von roter Beete und Meerrettich eine großartige Geschmackskombination mit dem kräftig schmeckenden Taubenfleisch, wobei die geeisten Birnen und Nüsse kleine geschmackliche Zwischenhöhepunkte liefern. Alles zusammen eine kräftige eher winterliche Kombination. Wer selbst den Kochlöffel schwingen will, hier die Rezepte für je sechs Personen:

Sven Kürschner
Gebeizte Taubenbrüstchen – damit schon zwei Tage vorher beginnen, denn diese müssen 36 Stunden in der Beize durchziehen: 6 Taubenbrüstchen, 300 g Meersalz, 200 g Rohrzucker, 8 g Pfefferkörner, 8 g Senf, 2 Stück Nelken, 6 g Pimentkörner, 5 g Thymian, 30 g Fenchelsamen, 2 Stück Lorbeerblätter, 8 g Wacholderbeeren, 8 g Korianderkörner, 10 g Sternanis. Zuerst alle Gewürze bis auf Zucker und Salz fein mixen, dann die Mischung mit Zucker und Salz abschmecken. Damit den Boden einer Form großzügig bestreuen, die Taubenbrüste darauf legen und abgedeckt im Kühlschrank 36 Stunden ruhen lassen. Zum Braten aus der Beize herausnehmen, mit kaltem Wasser abspülen, in einer Pfanne langsam und gleichmäßig auf der Hautseite anbraten sowie bis zum Anrichten bei 70° C im Ofen ziehen lassen.

Geeiste Birnenwürfel: 300 g grobe Birnenwürfel, 1 Limette und ca. 80 g Rohrzucker. Die Birnen von Schale und Kerngehäuse befreien, in 1×1 cm große Würfel schneiden und 30 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren. In einer hitzebeständigen Form bestreut mit dem Rohzucker bei 160° C 40 Minuten mit Folie abgedeckt in den Ofen geben. Nach dem Abkühlen mit dem Abrieb und Saft der Limette abschmecken und in einer mit Klarsichtfolie ausgelegten Form einfrieren.

Sellerie-Meerrettichmousse: 150 g Knollensellerie, 150 g Staudensellerie, 25 g Butter, 100 g Schalottenbrunoise (sehr fein gewürfelte Schalotten), 100 ml Weißwein, 300 ml Geflügelfond, 300 ml Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker, frischer Meerrettich, 5 Blatt Gelatine und 150 g geschlagene Sahne. Das Gemüse klein schneiden, in der Butter glasig anschwitzen, mit Weißwein ablöschen, ein wenig einkochen lassen, mit dem Gemüsefond aufgießen und eine halbe Stunde köcheln lassen. Je nach Geschmack Meerrettich zugeben und würzen, nochmals zehn Minuten köcheln lassen, dann mixen und durch ein feines Sieb passieren. Die Gelatine im kalten Wasser einweichen und in der noch warmen Suppe auflösen. Alles auf Eis kalt rühren und die geschlagene Sahne unterheben. Nun das Mousse in einer flachen Form kaltstellen, die man am besten vorher mit Klarsichtfolie auslegt. Wenn die Masse fest ist, mit Hilfe eines Ausstechrings in der gewünschten Größe portionieren.

Marinierte rote Beete: 6 kleine, gekochte Knollen rote Beete. Für die Marinade: hellen Balsamico, Walnussöl, Salz, Pfeffer und Zucker. Einfach die rote Beete mit Hilfe einer Aufschnittmaschine in dünne Scheiben schneiden sowie Salz, Pfeffer, Zucker, Balsamico und Walnussöl in eine Vinaigrette verwandeln.

Zum Anrichten die rote Beete durch die Vinaigrette ziehen und kreisförmig auf den sechs Tellern drapieren, das ausgestochene Sellerie-Meerrettichmousse mittig auf dem rote Beete Carpaccio platzieren und die geeisten Birnenwürfel verteilen. Nun die lauwarmen Taubenbrüstchen fächerförmig tranchieren und auf das Mousse setzen. Zur Dekoration mit Kresse, Friseespitzen und Walnusskernen garnieren. Bon Appetit! Näheres über den Sonnenhof unter www.sonnenhof-lautenbach.de

Franz Fuiko

Bei Meisterkoch Franz Fuiko trifft sich ganz Salzburg und genießt im Restaurant „Carpe Diem Finest Fingerfood“ erlesene Menüs und raffinierte Cones. Der Rehrücken gilt dabei als absoluter herbstlicher Klassiker.

Als stylischer Mix aus Gourmetrestaurant, Café und Bar ist Carpe Diem Finest Fingerfood ( www.carpediemfinestfingerfood.com ) in der berühmten Salzburger Getreidegasse eine der angesagtesten Locations im Westen Österreichs. „Unsere Gäste wollen Spaß haben und genießen. Vor allem Frauen suchen dabei aber immer öfter eine alkoholfreie Alternative zum Wein.“ Für Franz Fuiko ist Carpe Diem Kombucha dafür ideal: „Diese Vielfalt der feinen Aromen, die man in den drei Sorten Classic, Cranberry und Quitte riechen und schmecken kann, lässt sich einfach wunderbar harmonisch mit unterschiedlichsten Gerichten kombinieren.“

Aromenvielfalt dank naturnaher Herstellung
Das Besondere an Carpe Diem Kombucha sind die erlesenen Grundzutaten und das einzigartige Herstellungsverfahren. Während der Doppelfermentation wird eine sorgfältig zusammengestellte Kräuterteemischung veredelt. Es reifen mehr als zwanzig feinste Aromen, die den drei Sorten Classic, Quitte und Cranberry ihren ganz besonderen Charakter verleihen. Als optimale alkoholfreie Getränkekombination zu Franz Fuikos „Rehrücken“ empfiehlt Annemarie Foidl, die Präsidentin des Österreichischen Sommelierverbandes, Carpe Diem Kombucha Cranberry.

Franz Fuikos Herbstrezept

Rehrücken mit Selleriepüree und Kirschensauce (für 4 Personen)
Getränketipp: Carpe Diem Kombucha Cranberry
Zutaten:
Reh
1 Rehrücken im Ganzen
Olivenöl
60 g schwarze Pfefferkörner
120 g Pimentkörner
60 g Wacholderbeeren
30 g Kümmelsamen
150 g Koriandersamen
Rosmarin
Zitronenthymian
Kirschen und Kleebätter zum garnieren

Selleriepüree
1/2 kg Sellerie geschält
50 g Butter
50 ml Sahne
Salz, Muskat

Morcheltartar
250g Morcheln
Butterschmalz
Butter
Wildsauce

Kirschsauce
0,5 l Kirschensaft
0,25 l Kirschenpüree von Poiron
Lorbeerblätter, Rosmarin, Zitronenthymian
Maizena
Butter, Salz

Zubereitung:
Rehrücken auslösen und zuputzen, auf 10 cm Länge portionieren und einzeln in kleine Vakuumsäcke geben. Olivenöl, geröstete Pimentkörner, Wacholderbeeren, Kümmel, Koriander, frischen Rosmarin und Zitronenthymian zugeben und vakuumieren. Etwas Gewürz übrig lassen.
10 Minuten (je nach Stärke des Rehrückens) bei 70°C im Wasserbad ziehen und dann 15 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren aus dem Beutel nehmen, salzen, im übrigen Rehgewürz wenden und in frischer Butter rundherum anbraten.

Selleriepüree
Sellerie schälen und aus den Schalen eine Fond herstellen darin den Sellerie weich kochen, ausdrücken, mit Sahne und Butter 10 min. mixen, abschmecken, passieren und etwas Obers unterheben.

Morcheltartar
Die Morcheln in lauwarmem Wasser gut waschen, abtrocknen und grob hacken. Danach in Butterschmalz braten, etwas frische Butter zufügen, salzen, pfeffern und mit Wildsauce glacieren.

Kirschsauce
Den Kirschsaft um 1/3 reduzieren lassen. Lorbeerblätter, Rosmarin und Zitronenthymian zufügen, erneut etwas reduzieren lassen und salzen. Mit Maizena und kalter Butter zur richtigen Konsistenz abziehen und durch ein feines Sieb passieren.

Anrichten:
Das Reh der Länge nach aufschneiden und mit dem Selleriepüree und der Kirschsauce am Teller anrichten und mit entkernten, geschnittene Kirschen und Kleeblättern garnieren.

www.carpediemfinestfingerfood.com

Rezept: Kräuterseitling in Kartoffel-Speck-Mantel mit Risotto

Land und Lecker – 30.07, 18.15 Uhr im SR Fernsehen

Vorspeise: Grüner Salat mit Limonenseitling und Korallenpilzen an Limonen-Vinaigrette
  Zutaten

250 g Limonenseitlinge, 250 g Korallenpilze, 6 Handvoll diverse grüne Salate nach Saison

Für die Vinaigrette:

150 ml Limonen-/Zitronensaft, 150 ml Zuckerwasser, 50 ml Olivenöl, 50 ml Sonnenblumenöl, eine Prise Salz, ein wenig Pfeffer

Zubereitung:

Salat waschen, abtropfen lassen und auf Teller verteilen. Limonenseitlinge etwas abbürsten und über den Salat geben. Die Zutaten für die Vinaigrette abmessen, in ein Litermaß oder Schüssel geben und am Besten alles mit dem Pürierstab vermengen. Öl setzt sich nicht so schnell wieder ab. Die Vinaigrette über den Salat träufeln.

Dipp für die Limonenseitlinge:

1 Becher Schmand, Zitronenthymian, 3 – 4 El. Olivenöl, eine Prise Zucker, Salz und Pfeffer, Zitronensaft

Die Zutaten für den Dipp abmessen und in eine Schüssel geben, verrühren und abschmecken. Etwas von dem Dipp über die Pilze geben, den Rest in ein Schälchen geben und dazu reichen.

 

Hauptgang: Kräuterseitling in Kartoffel-Speck-Mantel mit Risotto
  Zutaten

2-4 Kräuterseitlinge, 450 g Rollgerste ( Graupen), 1 Zwiebel, 1,5 Liter helle Brühe, Huhn oder Kalb, 450 g Gemüsewürfel (Möhren, Sellerie, Lauch), 50 g frischen Parmesan, 30 g Butter

Zubereitung:

 Für das Risotto die Gerste in Salzwasser blanchieren (kräftig durchkochen lassen), abgießen, kalt abspülen. Möhren, Sellerie und Lauch erst in feine Streifen schneiden, dann fein würfeln. Zwiebeln (geschält und gewürfelt) in Pflanzenöl etwas andünsten, anschließend die Gerste dazugeben. Mit einem Liter Brühe aufgießen und köcheln lassen.

Nach ca. 15-20. Min. Möhren und Sellerie dazugeben, noch etwas Brühe hinzu bzw. Wasser, je nachdem, wie kräftig es schon ist. Nach weiteren 10 Minuten den Porree hinzu fügen, stets durchrühren und ca. 5 Minuten vorm Servieren den geriebenen Parmesan und die Butter hinzu geben. Pilze kurz anfeuchten, mit Salz und Pfeffer würzen (nicht zu viel Pfeffer!), mit dem Speck ummanteln und anschließend die geschälten und gedrehten Kartoffeln drum herum wickeln. Die Pfanne sehr stark erhitzen, Öl hinein und die Pilze ruhig schwimmend backen. Ca. 15-20 Minuten braten, bei dickeren Kräuterseitlingen auch ruhig mit geschlossenem Deckel.

 

Dessert: Selbstgemachter Joghurt mit Himbeeren und Pfirsischen
 
Zutaten

1 Paket gefrorene Himbeeren, 1 Dose Pfirsiche, 600 ml Schlagsahne, 600 ml selbstgemachter Joghurt, 3 Päckchen Sahnesteif, 3 Päckchen Vanillezucker, brauner Zucker

Zubereitung:

 Man nehme am besten zwei große Schraubgläser (0,5 l), fülle abgekochte, handwarme Milch (etwa 35-38 Grad) ein. 1 – 2 El guten Joghurt darunter heben, fest zuschrauben, in ein Handtuch wickeln und etwa 8 – 10 Stunden ins Bett stellen. Abends hat man stichfesten selbstgemachten Joghurt.
Die Sahne steif schlagen und unter den Joghurt ziehen. Die gefrorenen Himbeeren zuerst in eine Schüssel geben, die Pfirsiche abtropfen lassen, würfeln und auf die Himbeeren geben. Die Joghurt-Sahne Creme auf die Früchte geben. Zum Schluss die Masse mit braunem Zucker bestreuen. Alles am besten einen Tag vorher zubereiten.

Land und Lecker – 30.07, 18.15 Uhr im SR Fernsehen

 

EHEC – Was kann ich überhaupt noch essen?

Die Verunsicherung ist groß. Viele Deutsche fragen sich: Zu welchen Obst- und Gemüsesorten kann ich in Zeiten von EHEC überhaupt noch greifen? Schade ich sogar meiner Gesundheit, wenn ich den Empfehlungen folge und auf Tomanten, Gurken und Salate verzichte? Marianne Rudischer, Ernährungsmedizinische Beraterin bei der BARMER GEK, kann die Verbraucher beruhigen. „Einen Vitaminmangel muss niemand befürchten. Schließlich stehen genügend andere Gemüsesorten zur Verfügung.“

Leckere Vielfalt

Ob Kohlrabi, Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Bohnen, Broccoli, Paprika, Mangold, Spitzkohl oder Sellerie, die Auswahl in den Gemüsetheken und Tiefkühltruhen ist groß. Es kommt nur auf die richtige Zubereitung an. Statt das Gemüse roh zu essen, sollten Verbraucher es dünsten oder schmoren – und zwar nicht nur, bis es bissfest ist, sondern richtig durchgaren. Das empfiehlt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung in seinem Merkblatt zur Vermeidung von EHEC-Infektionen. Denn EHEC-Erreger werden durch das Erhitzen beim Kochen, Braten und Schmoren abgetötet. Voraussetzung ist, dass für mindestens zwei Minuten eine Temperatur von 70 °C im Kern des Lebensmittels erreicht wird. Wer ganz sicher gehen will, sollte das Gemüse deutlich länger als zwei Minuten garen. Aus so zubereitetem Gemüse – etwa aus Blumenkohl, Bohnen und Sellerie – lassen sich auch leckere Salate herstellen.

Vorsichtsmaßnahmen

Vor allem mahnt Rudischer zu einem peniblen Umgang mit Lebensmitteln. Das gründliche Händewaschen vor und während der Zubereitung ist Pflicht. Außerdem sollte ungewaschenes Obst und Gemüse nicht in Reichweite von kleineren Kindern aufbewahrt werden, vor allem keine ungewaschenen Erdbeeren. Besondere Vorsicht ist beim Selberpflücken auf den Erdbeerfeldern angesagt. „Auch wenn es noch so verlockend ist, zurzeit sollte sich niemand Erdbeeren direkt von der Pflanze in den Mund stecken“, so Rudischer. Grundsätzlich sollte man Obst und Gemüse vor dem Schälen waschen – am besten unter fließendem, warmem Wasser – und nach dem Schälen nochmals waschen. Darüber hinaus empfiehlt Rudischer,

– Gemüseabfälle sofort entsorgen.
– Gemüse separat von anderen Lebensmitteln aufbewahren, z. B. in einer eigenen Schüssel, auf einem eigenen Teller.
– Auf Hackfleisch verzichten oder sofort nach dem Kauf sehr gut durchbraten.
– Keine Rohmilch Produkte verwenden: abgepackter Rohmilchkäse muss mit dem Hinweis „mit Rohmilch hergestellt“ gekennzeichnet sein.
– Einmal-Küchentücher verwenden.

Das perfekte Promi Dinner

„Das perfekte Promi Dinner“ mit Anja Schüte, Klaus & Klaus, Nana und Annett Fleischer am 2. Januar um 20:15 Uhr bei VOX

Zum ersten „perfekten Promi Dinner“ im neuen Jahr (2. Januar um 20:15 Uhr) treten an: Schauspielerin Anja Schüte, Schlagerduo Klaus & Klaus, Sänger Nana und Moderatorin Annett Fleischer. Beim Wettkampf um den Titel des perfekten Gastgebers kommt es zwischen den fünf Nordlichtern zu Salz- und Kussattacken. Doch am Ende geht es in dieser Dinner-Runde nur um eines: die Bohne!

Die erste Gastgeberin der Runde ist Schauspielerin Anja Schüte, die ihre Hamburger Gäste in ihr neues Haus auf Sylt einlädt. Vor allem auf den Besuch ihrer Freunde Klaus & Klaus alias Klaus Baumgart und Claas Vogt freut sich die 46-Jährige sehr. Das bleibt auch Annett nicht verborgen: „Ihr kennt Euch, ne? Ihr habt einen Heimvorteil“, stellt sie kritisch fest. Tatsächlich sind die drei Freunde zumindest geschmacklich sehr gut aufeinander abgestimmt. So stößt Anjas Aperitif bei Claas auf große Begeisterung – aber bei Annett an ihre kulinarische Grenze: „Ich habe noch nie in meinem Leben Austern gegessen und finde das äußerst ekelig“, gesteht die Moderatorin. Bleibt zu hoffen, dass Anjas Hauptspeise „Sylter Deichlamm-Koteletts mit Bohnen und Kartoffelgratin“ eher Annetts Geschmack trifft. Denn nicht nur bei Austern – auch in Sachen Gemüse sind sich die drei Freunde einig. „Bohnen gibt es bei mir auch“, verrät Claas. Aber auch Anja und Annett finden schnell Gemeinsamkeiten. Sie sind sich am zweiten Abend bei Nana nicht nur darin einig, dass der Gastgeber extrem gut aussieht, sondern auch darin, dass das auf das pinke Sakko von Klaus nicht zutrifft! Anjas Urteil ist eindeutig: „Abartig!“ Doch auch Klaus’ Geschmacksnerven werden am zweiten Gastgeberabend auf ein harte Probe gestellt – von der Vorspeise: „Diese Suppe hat mir sehr imponiert, weil sie als Sellerie-Ingwer-Suppe angekündigt war und es war letztendlich fast Salz pur“, beklagt sich der 56-Jährige. Der Gastgeber sucht nach Erklärungen: „Ich muss wohl verliebt sein.“ Bei der Hauptspeise möchte Nana nun alles richtig machen. Deshalb macht er nicht nur einen großen Bogen um den Salzstreuer, sondern greift auch zu Altbewährtem: Bohnen!

Die kommen auch bei Klaus & Klaus auf den Tisch. Dafür ist Claas zuständig. Denn die Aufgabenverteilung am gemeinsamen Gastgeberabend des Schlagerduos steht fest: Claas ist der Koch, Klaus der Sommelier. Wer das wohl entschieden hat? „Wir sind eine urdemokratische Band. Jeder von uns sagt seine Meinung und dann machen wir das, was Klaus will“, verrät Claas. Dass er aber tatsächlich ein leidenschaftlicher Hobbykoch ist, zeigt sich bereits bei der Vorspeise. Die Trüffel, mit denen er das feine Kartoffelsüppchen verfeinert, mag er kaum mehr aus der Hand legen. „Du kannst die ja mit ins Bett nehmen“, schlägt Anja vor. Doch Claas hätte wohl lieber einen anderen Bettnachbarn: „Also wenn ich mir hier am Tisch was aussuchen darf, was ich mit ins Bett nehmen darf, wäre der Trüffel auch dabei, aber nicht ganz zu Anfang“, erklärt der 45-Jährige. Anja schaut erstaunt zu Nana: „Meint der Dich?“ Doch beim Stöbern in Claas’ Arbeitszimmer zeigt sich, dass Nana sich eher von Klaus angezogen fühlt – oder vielmehr von seinem Atem: „Du riechst aus dem Mund nach leckeren Spaghetti Vongole. Ich könnte Dich fast küssen“, gesteht er dem Schlagersänger. Doch daraus wird wohl nichts. Denn Klaus küsst lieber Anja – und sorgt damit für Spekulationen. „Da geht noch was“, vermutet Annett. Wie sich das Kuss-Karussel weiterdreht, mit welchem Gemüse Annett ihre Gäste überrascht und ob sie es damit bis auf den Dinner-Thron schafft, zeigt VOX am 2. Januar um 20:15 Uhr.

Zu Tisch in … Cambridgeshire

So, 06.12. um 17:35 Uhr arte

Zu Tisch in … Cambridgeshire

ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer „Streaming“-Fassung auf ARTE+7 bereit.

Seit 60 Jahren baut Cyril Garner Sellerie in den Fenlands an, einer Gegend in Cambridgeshire, die berühmt ist für ihre schwarze, fruchtbare Erde. Es dürfte niemanden in den Fenlands und in ganz Ostengland geben, der ihm in Sachen Sellerieanbau etwas vormacht. Sellerie ist in England Weihnachtsgemüse, ohne dieses ist das Fest für viele Engländer kaum vorstellbar.

Dieses Gemüse ist sein Hauptgeschäft, aber er baut auch noch Rosenkohl und Pastinaken an. Seine Frau bereitet das Gemüse aus eigenem Anbau zu, selbstverständlich als Beilage, als Hauptgericht gibt es Fleisch – für Cyril immer mit brauner Bratensoße. Dieses Mal hilft Enkelin Catherine, denn auch sie soll in die Geheimnisse des Lammbratens mit Pfefferminzsoße eingeführt werden. Um den Selleriebedarf zu decken, entwickelten die Fenland-Farmer eine aufwendige, manuelle Technik: Täglich bedecken sie die wachsenden Stangen mit der schwarzen Erde, so dass nur die Blätter herausschauen. So wird das Gemüse vom Frost geschützt, außerdem bleibt es schön hell und bekommt einen nussigen, erdigen Geschmack. Wichtig dabei: Schön frisch muss der Sellerie sein, am besten direkt vom Feld, so dass die Erde noch an der Staude hängt. Eine Abnehmerin des guten Selleries ist Ellaine Griffin. In ihrem kleinen aber feinen Lebensmittelladen gleich hinter der gewaltigen Kathedrale von Ely verkauft sie Lebensmittel aus der Region. Ellaine will Anfang Dezember das einjährige Jubiläum ihres kleinen Ladens feiern. Zu essen soll es eine traditionelle Selleriesuppe mit viel Sahne geben und rohen Sellerie mit verschiedenen Dips nach modernen Rezepten. Ellaine möchte sich nicht nachsagen lassen, dass man in der englischen Küche keine Experimente machen würde. Sie ist auch an den Vorbereitungen für das traditionelle Adventsfest von Ely beteiligt, bei der die große Weihnachtsbeleuchtung entzündet wird: Die Bewohner der Kleinstadt mögen bunte Lichter. Schon bei den Griechen genoss Sellerie höchstes Ansehen und bekränzte zusammen mit Lorbeer die Häupter der Edlen. Die Zauberin Kalypso schwor in der Odyssee auf Sellerie; seit dieser Zeit haftet dem Gemüse der Ruf eines Aphrodisiakums an, auch wenn die Wirkung bis heute nicht nachgewiesen werden konnte. Und die Bewohner von Cambridgeshire behalten dies bezüglich ihre Erfahrungen auch für sich.

Das perfekte Dinner

VOX, Donnerstag, 26.11., 19:00 – 19:50 Uhr

Frank, 45 Jahre, Disponent für Film und Fernsehen:

Vorspeise: Französische Edelfischsuppe mit Rouille, geriebenem Gruyère und Knoblauch-Croûtons
Hauptspeise: Entrecôte auf Burgundersoße mit Kalbsleberpastete glaciert dazu Erbsen-Minz-Püree und Kartoffel-Sellerie-Püree
Nachspeise: ‚Coup Huxtable‘

Das perfekte Dinner

VOX, Dienstag, 22.09., 19:00 – 19:50 Uhr

Marcus, 33 Jahre, PR-Redakteur:
Menü ‚In the VIP ? Für die Gäste nur das Beste‘:
Vorspeise: Geköpftes Gewürztee-Ei auf Gemüsemüsli mit Kresserasen und Forellenkaviar sowie Schwarznudelnest mit Krebsschwänzen und Honig Senf Sößchen
Hauptspeise: Schweinemedaillons auf Hollunder – Kardamonsauce mit schwarzer Nuss, Karottenstifte in Kerbelbutter und Sellerie-Kartoffelpüree
Nachspeise: Pappa mit gemischten Beeren

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Montag, 14.09., 09:05 – 10:30 Uhr

Kabarettist Florian Schroeder. Bereits mit 14 Jahren hatte der gebürtige Lörracher seinen ersten Auftritt in Harald Schmidts TV-Sendung ‚Schmidteinander‘ (1993), in dem er Prominente parodierte. Nach dem Abitur moderierte er zeitweise beim Radiosender SWR3 und sammelte Bühnenerfahrung mit Soloauftritten. Florian Schroeder ist heute bekannt für sein breites Repertoire an Prominenten-Imitationen wie Angela Merkel oder Frank-Walter Steinmeier. Er bedient sich zur Karikatur lediglich seiner Stimme, Mimik und Gestik.

Top-Thema: Vermeintliche Schnäppchen
Einfach lecker: Hackfleischäpfel mit Sellerie-Kartoffelpüree
Kochen mit Armin Roßmeier
PRAXIS täglich: Bauchschmerzen bei Schulkindern
Clever haushalten: Wäschepflege
Service: Schuhtrends von der Schuhmesse GDS
Zeitsprung: Ex-Fußballer Günter Netzer wird 65

Wünsch dir Sass!

Rainer Sass ist bei Stefan Spohn in Kröppelshagen im Herzogtum Lauenburg zu Gast. Der selbstständige Kaufmann und Freizeitkoch hat bisher noch nie ein Wildgericht zubereitet, er bittet Rainer Sass um Rezeptideen und Küchenhilfe. Zunächst machen sich die beiden auf den Weg zu einer Zuchtfarm für Rehe und Hirsche. Rainer Sass entscheidet sich für eine frische Rehkeule. Zurück in der Küche geht es zunächst um die Planung der Rezepte und die Vorbereitung der Keule. Der NDR Fernsehkoch empfiehlt, das edle Fleischstück in Rotwein zu schmoren. Aus dem Schmorsud lässt sich gleichzeitig und ohne viel Aufwand eine würzige Soße zubereiten. Für die Beilagen hat der NDR Koch neue Kartoffeln und Sellerie mitgebracht, daraus soll, passend zur Soße, ein luftiges Püree entstehen. Außerdem gibt es noch junge Möhren, die werden mit Kräutern in Folie gewickelt und im Ofen gebacken.

So, 17.05. um 16:30 Uhr NDR