Commerzbank steigt aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aus

Commerzbank steigt aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aus – Deutsche Bank verschleppt Überprüfung des Geschäfts mit Agrar-Anlagen

Die Commerzbank ist aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln ausgestiegen. Die zweitgrößte deutsche Großbank nahm alle Agrarprodukte aus ihrem Rohstoff-Fonds ComStage ETF CB Commodity EW Index TR heraus und beabsichtigt auch keine neuen börsennotierten Anlageprodukte auf Basis von Grundnahrungsmitteln aufzulegen. Damit reagiert das Geldhaus auf die Debatte über eine Reihe von Studien, nach denen Anlagen in derartige Rohstoff-Fonds die Preise für Nahrungsmittel nach oben treiben und so zu Hungerkrisen in vielen Teilen der Welt beitragen. Die Entscheidung ist aus vorsorglichen Gründen erfolgt, wie die Commerzbank der Verbraucherorganisation foodwatch bestätigte.

Auch die DekaBank der Sparkassen und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hatten angekündigt, künftig auf die Spekulation mit Agrarrohstoffen zu verzichten. Beim Commerzbank-Fonds wurde die Umbildung zum 30. Juli 2012 bereits vollzogen.

„Wenn sich eine Bank nicht sicher ist, welchen Schaden ihre Rohstoffanlagen anrichten, gibt es nur einen verantwortlichen Schritt: Diese Anlagen aus Vorsorgegründen nicht mehr anzubieten“, erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. „Am Handeln der Commerzbank sollten sich andere Häuser ein Beispiel nehmen – allen voran die Deutsche Bank. Denn während ihre Gremien angeblich seit Monaten das Geschäftsfeld Nahrungsmittelspekulation überprüfen, treiben ihre Produkte weiterhin Menschen in Armut und Hunger. Unter der neuen Spitze Jain/Fitschen scheint der Überprüfung jede Ernsthaftigkeit verloren gegangen zu sein.“ Nach der Veröffentlichung des foodwatch-Reports „Die Hungermacher“ im Oktober 2011 hatte der damalige Vorstandschef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, eine schnelle Prüfung zugesagt. Die angekündigten Termine für die Vorlage eines Berichts über die Auswirkungen spekulativer Rohstoff-Anlagen sowie die Entscheidung über mögliche Konsequenzen wurden jedoch immer wieder vertagt – zuletzt hatte Herr Ackermann den Bericht für Ende 2012 in Aussicht gestellt. Seine Nachfolger Anshu Jain und Jürgen Fitschen bestätigten diesen Zeitplan bislang nicht; eine foodwatch-Anfrage direkt nach ihrem Amtsantritt ließen die Manager unbeantwortet.

foodwatch forderte zudem den CSU-Abgeordneten Markus Ferber als Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Regulierung der Finanzmärkte (MiFID-Richtlinie) auf, eindeutig Stellung gegen die überbordende Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beziehen. „In der EU hat das Vorsorgeprinzip Verfassungsrang – da darf es nicht sein, dass nur einzelne Banken vorsorglich die Finger von der Agrarspekulation lassen, aber die europäische Politik der gefährlichen Zockerei aller anderen Banken nur zusieht und ein vorsorgliches Eingreifen unterlässt“, kritisierte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. „Durch ihr Nichtstun gegen die Preistreiberei durch Rohstoff-Wetten riskiert die europäische Politik, dass Menschen in vielen Ländern der Welt verhungern.“ foodwatch fordert die Begrenzung des rein spekulativen Handels mit Nahrungsmittel-Kontrakten durch wirksame Positionslimits, den Ausschluss institutioneller Anleger vom Rohstoffgeschäft sowie das Verbot von Publikumsfonds und Zertifikaten für Agrarrohstoffe.

Link:
fooodwatch-Report „Die Hungermacher“: www.foodwatch.de/report-spekulation

Schweiz: Die besten Chefs des Jahres werden ausgezeichnet

Die besten Lehrmeister des Jahres in den Kategorien Fleischfachmann, Bäcker-Konditor/Konditor-Confiseur, Restaurationsfachmann und Koch werden heute, am 25.
Mai, im Zürcher Kaufleuten mit dem Titel „Zukunftsträger 2012“ ausgezeichnet.

GastroJournal und Bischofszell Nahrungsmittel verleihen den mit je 10’000 CHF
dotierten Preis für besonderes Engagement in der handwerklichen Berufsbildung.

Edwin Müller, Alfred Sutter, Benjamin Zerbe und Thomas Amstutz heissen die
Zukunftsträger 2012. Sie werden ausgezeichnet für das herausragende Engagement beim
Vermitteln von Grundlagen, Handwerk, Wissen und Fachkompetenz, die soziale Integration,
die Förderung der Lernenden und ihrer Persönlichkeit sowie das Hochhalten des
Berufsstolzes.
Edwin Müller, Geschäftsführer der Müller Fleisch GmbH in Schleitheim, ist Lehrmeister des
Jahres in der Kategorie Fleischfachmann. Sein Lernender Marc De Quervain hat ihn für den
Preis angemeldet, weil er die persönliche und respektvolle Art seines Lehrmeisters schätzt:
„Er vertraut auf unsere Fähigkeiten und steht uns bei Schwierigkeiten stets zur Seite.“

Von Alfred Sutter, Geschäftsführer der Böhli AG in Appenzell, war die Jury in der Kategorie
Bäcker-Konditor/Konditor-Confiseur vollends überzeugt. Die Lernende Karin Fuchs bestätigt
das Urteil: „Alfred Sutter schenkt uns Lernenden sehr viel Vertrauen. Er ist immer für uns da,
er schaut zu uns und er weiss auf alles eine Antwort.“
Zum besten Lehrmeister im Beruf Restaurantfachmann wurde Benjamin Zerbe aus dem
Dolder Grand in Zürich gewählt. Seine Lernende Antje Weiss ist überzeugt: „Er ist einfach
der beste Lehrmeister, weil er viel Zeit in die Ausbildung von uns Lernenden investiert und
den Berufsstolz hochhält.“

Zum besten Chef in der Koch-Ausbildung hat die Jury in diesem Jahr Thomas Amstutz,
Küchenchef im Hotel Villa Honegg in Ennetbürgen, ernannt. Sein Lernender Severin
Portmann würdigt vor allem die ruhige, hilfreiche und verlässliche Art seines Lehrmeisters.
GastroJournal und Bischofszell Nahrungsmittel verleihen den Preis „Zukunftsträger –
Lehrmeister des Jahres“ jedes Jahr. Dahinter steht die Idee, das Engagement für die
handwerkliche Berufsbildung zu fördern. Die Lehrmeister, welche unermüdlich und mit
grossem Engagement Lernende ausbilden und fördern, sind die Grundlage der Qualität des
Schweizer Handwerks. Mit dem Preis erhalten sie eine verdiente Anerkennung für ihre
Leistung.

Für den Preis angemeldet werden die Lehrmeister von ihren Lernenden. Dann werden sie
nach den Ausbildungs-Vorgaben des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT
beurteilt. Wenn diese erfüllt sind, werden sie von einer Jury bewertet. Pro Kategorie werden
drei Lehrmeister nominiert. Einer von ihnen wird zum Lehrmeister des Jahres bestimmt.

Mit diesem Verfahren wird dem Anspruch an Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit und
Transparenz bei Nominierung und Juryentscheidung Rechnung getragen. Das Bundesamt
für Berufsbildung und Technologie BBT hat dem Preis dafür das Prädikat „100 Prozent
Qualität“ verliehen.

Die Preise „Zukunftsträger 2012 – Lehrmeister des Jahres“ werden am Donnerstag, 24. Mai
2012, ab 18 Uhr im Zürcher Theaterclub Kaufleuten verliehen. Kurt Aeschbacher interviewt
die Preisträger und moderiert den Abend, der mit dem Showact Sina ein attraktives
Rahmenprogramm mit kulinarischen Kreationen bietet.

ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung

Anständig essen: Kennen Sie den Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln? Nahrungsmittel sind Convenienceprodukte und Fertiggerichte. Sie werden von der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, machen satt und schmecken nicht schlecht – auch wenn für den Geschmack oft Aromen und Geschmacksverstärker sorgen. Lebensmittel sind beste Zutaten; sie stehen für all das, was wir mit gutem Essen verbinden: verführerischer Geruch, natürlicher Geschmack. Alles, was man zu Lebensmittel wissen sollten, lesen Sie im neuen ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung. Erfahren Sie auch, warum wir uns beim Essen keinen Stress machen müssen, sondern ganz entspannt genießen sollten. ÖKO-TEST verrät zudem, wie Anbieter den Wunsch nach mehr Natürlichkeit auf dem Teller schamlos ausnutzen und wie Verbraucher den Schwindel erkennen können.

Aus dem Inhalt

• Clean Labels: Immer mehr Nahrungsmittel werben damit, „ohne Zusatzstoffe“ auszukommen. Denn E-Nummern haben einen schlechten Ruf. ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, was stattdessen in Dosen und Tüten gemixt wird.

• Gesunde und ausgewogene Ernährung: An manchen Lebensmitteln kann man sich satt essen und nimmt doch nicht zu. Andere hingegen schlagen schnell zu Bauche. Es kommt eben auf die richtige Mischung an. ÖKO-TEST erklärt, auf was zu achten ist.

• Alte Sorten und Rassen: In Supermärkten gibt es meist nur wenige Apfelsorten und lediglich ein paar Tomaten- und Kartoffelsorten. Dabei hat die Natur viel mehr zu bieten. Engagierte Landwirte bauen in Vergessenheit geratene Gemüse und Früchte wieder an oder züchten alte Tierrassen. Nicht nur, um die Sorten zu erhalten, sondern vor allem weil sie oft hervorragend schmecken.

• Verpackungsschwindel: Ständig kommen Produkte in neuer Aufmachung daher oder erscheinen als XXL-Packung günstig. Doch verschenkt wird nichts. Oft steigt mit der Füllmenge auch der Preis. Oder es gibt weniger Inhalt für das gleiche Geld.

• Bio-Fleisch: Auch wenn die konventionellen Erzeuger nicht müde werden zu behaupten, Fleisch aus Massentierhaltung sei hochwertig – artgerechte Tierhaltung sieht anders aus. Sie respektiert das Tier mit all seinen Bedürfnissen. Schweine, Rinder und Geflügel haben mehr Platz und Auslauf, bekommen anderes Futter und weniger Medikamente.

Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Essen genießen gibt es seit dem 20. April 2012. Das Heft ist im Handel für 5,00 Euro erhältlich.

Vitamine und Ballaststoffe – Ernährung für die Haut

Die Frühlingssonne bringt es an den Tag: die Haut ist trocken und ohne Spannung, der Teint fahl und ungebräunt. Gesunde Haut sieht anders aus. Meist wird das raue Winterklima als Schuldiger ausgemacht. Lichtmangel, trockene Kälte, wenig frische Luft und extreme Temperaturwechsel setzen dem größten Sinnesorgan kräftig zu. Weniger bekannt ist, dass auch Essen und Trinken großen Einfluss haben. Vitamine und Ballaststoffe – Ernährung für die Haut. Welche Nahrungsmittel sich positiv auswirken, erfahren Sie im neuen aid-Hörfunkbeitrag.

Unter www.aid.de/presse/hoerfunkbeitraege.php steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit.

Lebensmittelmüll von Berlin bis Sibirien

„Taste the waste“ und Valentin Thurn wirken nach! Das Thema Lebensmittel im Müll bleibt in der Diskussion. 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, das sind ungefähr 81,6 kg pro Einwohner und Jahr. Das sind die ersten Zahlen einer Erhebung der Institute für Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart und der Universität Wien im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sie entsprechen den Ergebnissen, die die Firma Cofresco in 2011 ermittelt hat, wobei die Getränke dort nicht einbezogen waren.

Die Autoren der Studie beziffern den Wert vermeidbarer und teilweise vermeidbarer Lebensmittelabfälle aus Haushalten in Deutschland mit 16,6 bis 21,6 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind rund 200 bis 260 Euro pro Kopf und Jahr. Was das für einen durchschnittlichen Vier-Personen Haushalt bedeutet, kann man sich leicht ausrechnen. Ein Kurzurlaub wäre damit allemal drin.

2010 betrugen die Ausgaben der deutschen Haushalte für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke insgesamt 151 Milliarden Euro. Zwischen zehn und 14 Prozent dieser Ausgaben waren demnach direkt für die „Tonne“. Ganz zu schweigen von den sinnlos vergeudeten Ressourcen. In einem Vergleich mit den wenigen bisher getätigten Erhebungen anderer europäischer Länder unterscheiden sich die gefundenen Zahlen übrigens wenig von denen unserer Nachbarn.

Ministerin Ilse Aigner illustrierte die Lebensmittelverschwendung in Deutschland anhand vollgepackter Lastwagen auf einer 4.500 km langen Strecke von Berlin bis Nowosibirsk. Aber vielleicht ist dem Verbraucher der Bezug zum eigenen Portemonnaie näher. Und hier gilt es demnächst herauszufinden, welche Mechanismen das Einkaufs- und Wegwerfverhalten der Menschen bestimmen und damit die geplanten Kampagnen auszugestalten.

„Man packt sich den Kühlschrank als Gefühlsapotheke voll, um für jede Eventualität gerüstet zu sein. Die Produktvielfalt orientiert sich nicht am Bedarf, sondern an der Stimmungsprophylaxe“, hat der Psychologe Stephan Grünewald vom rheingold Institut für Marktanalysen im vergangenen Jahr gesagt. Nur das schlechte Gewissen helfe dem Menschen da heraus und das Gefühl „mit der vorgelebten Gier dafür verantwortlich zu sein, dass Kinder zu dick werden oder dass man den Hunger in der Welt mitverantwortet“.

Die Datenlücken all dieser Erhebungen sind groß und die Wissensdefizite auch. Die Landwirtschaft wurde in die BMELV-Erhebung (zunächst) nicht einbezogen. Definitionen für Lebensmittelabfälle in der Industrie sind nicht einheitlich bzw. nicht vorhanden. Der Anteil an Lebensmittelabfällen in den verschiedenen „Tonnen“ (Restmüll, Biomüll, Kanalisation) sind nicht bekannt. Aber der Anfang ist gemacht.
Britta Klein, www.aid.de

Die INTERNORGA 2012 ist ausgebucht

Die Premium-Plattform der Branche mit mehr als 1.200 Ausstellern – INTERNORGA – die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt – Vom 9. bis 14. März 2012 auf dem Hamburger Messegelände

Volle Hallen auf der INTERNORGA 2012. Mehr als 1.200 Aussteller aus mehr als 25 Ländern präsentieren auf der internationalen Fachmesse vom 9. bis 14. März 2012 auf dem Hamburger Messegelände Trends und Innovationen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerliste liest sich wie ein „Who is Who“ der Branche. Aus allen Bereichen stellen Markführer ihre Neuheiten und Dienstleistungen vor.

Mit ihren Themenschwerpunkten Küchentechnik und -ausstattung, Nahrungsmittel und Getränke, Einrichtung und Ausstattung, Bäckerei- und Konditoreibedarf sowie EDV, Kassensysteme und Kommunikation bildet die INTERNORGA die gesamte Angebotspalette ab. Der Vorteil: Die Fachbesucher erhalten den kompletten Überblick unter einem Dach. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt ist gleichzeitig eine Kommunikationsplattform der Extraklasse. Dazu bei trägt auch das hochkarätige Rahmenprogramm der INTERNORGA mit Top-Kongressen wie dem Internationalen Foodservice Forum.

Technische Spitzenprodukte für die Profiküche zeigen die Unternehmen auf mehr als 20.000 Quadratmetern in den Hallen A2 bis A4. Führende Hersteller und Global Player nutzen die INTERNORGA, um den Fachbesuchern aus dem In- und Ausland ihre Innovationen und technologischen Neuentwicklungen zu präsentieren.

Nahrungsmittel und Getränke stehen in fünf Hallen (A1, B1 bis B4) im Mittelpunkt. Aus dem Foodbereich stellen sowohl die Großen der Branche aus als auch kleinere Unternehmen. Die Bandbreite reicht vom kompletten Menü für die Gemeinschaftsverpflegung (GV) über neue Snacks für die Trend-Gastronomie bis hin zu Eis und essbaren Blüten.

Hersteller alkoholfreier Getränke und Mineralbrunnen präsentieren ihre neuen Getränke-Kreationen für alle Bereiche der Gastronomie vom klassischen Restaurant bis zur Szene-Disco. Hinzu kommen regionale Brauereien und Anbieter von Bier-Spezialitäten. Sogar Coca Cola, das 2012 bundesweit auf keiner Fachmesse ausstellt, zeigt auf der INTERNORGA mit einer Business Lounge Flagge. Großen Raum auf der Fachmesse in der Kaffeehochburg Hamburg nimmt das Boom-Segment Kaffee inklusive der dazugehörigen Technik ein.

Ebenfalls stark vertreten ist der Bereich Einrichtung und Ausstattung von Hotels und Gaststätten auf mehr als 16.000 Quadratmetern in den Hallen B5 und B7 mit renommierten Objekteinrichtern, Möbelherstellern und führenden Porzellanern. An Bäckereien und Konditoreien jeder Betriebsgröße richtet sich das Angebot in den Hallen B6 und B6.1. Soft- und Hardware für Gastronomie und Hotellerie in den Hallen B2 Obergeschoss und B3 Erdgeschoss rundet das Portfolio der INTERNORGA ab.

Als Premium-Plattform der Branche gibt die INTERNORGA dem Außer-Haus-Markt wichtige Impulse, reagiert schnell auf Veränderungen und beschreitet dabei auch neue Wege. Beispiele dafür sind die Newcomers‘ Area mit Unternehmen, die sich neu in Richtung Außer-Haus-Markt orientieren, der INTERNORGA Zukunftspreis für nachhaltige Produkte und Unternehmensführung sowie das INTERNORGA-Forum Schulcatering, das sich 2012 zum zweiten Mal mit diesem schnell wachsenden GV-Segment beschäftigt.

Falstaff

Gefährlicher Genuss – Die Würze des Lebens – Die Macht des Sommeliers

Genuss gefährdet! Für Falstaff in der sechsten
Ausgabe des Jahres Anlass genug, um Nahrungsmittel in unserem Land
auf den Prüfstand zu stellen. Ständig erregen neue
Lebensmittelskandale die Gemüter. Falstaff wollte es genau wissen und
beauftragte das Karmasin-Motivforschungs-Institut mit einer
exklusiven repräsentativen Umfrage: 75 Prozent der Österreicher
halten heimische Produkte für sicherer als jene aus dem Ausland.
Strenge Kontrollen und Kennzeichnungen wie etwa mit dem staatlichen
„AMA-Gütesiegel“ machen sich bezahlt.

Laut Karmasin-Studie setzen die Österreicher auch weiterhin auf
bio, bei zwei Drittel der Befragten hat sich das Vertrauen in
biologische Produkte auch durch die EHEC-Diskussion nicht verändert.
Die renommierte Ernährungsberaterin Hanni Rützler analysiert das
Ergebnis: „Bei der Hysterie, die EHEC ausgelöst hat, hat das
Krisenmanagement ganz klar versagt. Noch bevor klar war, woher der
Verursacher kommt, hat man die Biogurke als Schuldigen angeklagt.

Aber bio ist kein Trend mehr, bio ist keine Nische. Bio hat
bereits die Welt erobert.“ 60 Prozent der Befragten sind sogar
überzeugt, dass Biolebensmittel nicht anfälliger für Verunreinigungen
sind als Lebensmittel aus konventionellem Anbau. Lebensminister
Nikolaus Berlakovich zeigt sich optimistisch und spricht für
Regionalität: „Für die Neuorientierung der Menschen haben die
Skandale auch etwas Positives gebracht. Den Konsumenten ist jetzt
bewusst geworden, dass es nicht ganzjährig überall jedes Gemüse in
der besten Qualität geben kann. Das ist sicherlich das Ergebnis von
EHEC.“ Für Falstaff steht fest: Vertrauen ist gut – unabhängige
Kontrollen und Hygiene sind besser. Schon gründliches waschen mit
Trinkwasser wirkt gegen Verunreinigungen auf Gemüse, Salat und Obst.

Die Würze des Lebens

Nicht nur Starköche, die im Falstaff-Beitrag Rezepte verraten,
setzen vielfältige Gewürze und Kräuter ein. Auch in den Gewürzregalen
der meisten Hobbyköche finden sich zahlreiche Geschmacksträger aus
verschiedenen Kulturen. Je Reisefreudiger wir werden, desto größer
das Interesse und die Experimentierfreude daran, sich eine
schmackhafte Urlaubserinnerung auch zu Hause auf dem Gaumen zergehen
zu lassen. In der aktuellen Falstaff-Ausgabe beschreiben Experten wie
Erwin Kotányi, Leiter des gleichnamigen österreichischen
Familienunternehmens oder Angelika Unterrainer, Gewürzexpertin bei
Sonnentor, die Herausforderungen des Gewürzhandels. Gewürze prägen
die Menschheitsgeschichte seit Jahrtausenden und bleiben, so viel ist
sicher, weiterhin eine Würze des Lebens.

Die Macht des Sommeliers

Die Auswahl des Weins im Restaurant stellt Gäste oft auf die
Probe. Falstaff veröffentlicht in der September-Ausgabe exklusiv die
Kolumne der weltberühmten Weinautorität Jancis Robinson, MW, in
deutscher Sprache. Manch einer wird sich beim Lesen schmunzelnd
wiedererkennen, wenn die Top-Weinexpertin den tatsächlichen Einfluss
der Sommelierberatung auf die Gäste beschreibt.

Mehr Informationen auch unter http://www.falstaff.at

Heiko Antoniewiczs

Das „Beste Brotbuch der Welt“ stammt von Heiko Antoniewicz. Der Sternekoch holte sich in diesem Jahr mit seinem Buch „Brot“ den begehrten Titel beim Wettbewerb „Gourmand World Cookbook Awards“. Der Wettbewerb gilt als internationale Olympiade der Kochbuchverlage und Kochbuchautoren. 150 Länder haben sich in diesem Jahr in Paris daran beteiligt.

Antoniewiczs neueste Publikation macht Lust auf mehr Brot im Alltag. Brot gehört mit zu den ältesten Lebensmitteln der Menschheit. 5.000 Jahre lang wird bereits Brot gebacken. Doch von wegen alt und verstaubt. Denn Brot ist nicht gleich Brot. Vor allen Dingen wenn es von Heiko Antoniewicz stammt. Der kreative Sternekoch führt auf 256 Seiten in die Welt der Brotsorten und Aufstriche ein.

Der Fantasie und dem Kombinationsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Von Brot mit Goji-Beeren und Koriander, über Stockbrot und Frühlingsrollenteig bis hin zu passenden Buttermischungen und Ölen reicht die Palette an Rezepten in Antoniewiczs neuestem Werk. „Ich liebe Brot“, so der Spitzenkoch. „Brot ist für mich das wichtigste und natürlichste Nahrungsmittel. Darauf möchte ich nicht verzichten.“ Diese Leidenschaft spiegelt sich in seinen Rezepten wider. Ergänzt wird Antoniewiczs „Brot“ durch eine umfassende Warenkunde der verschiedensten Körner und Mehle.

Bestellink: ISBN-13: 9-78-387515-045-2

Wie viele Profis arbeitet auch Heiko Antoniewicz mit den Profi Kochmessern von CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche

Mandeln im Test

Knackiges Snackvergnügen
für einen gesunden Start in den Tag

Laut einer aktuellen amerikanischen Studie1 können Mandeln zum Frühstück verzehrt für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Zudem helfen sie, den Blutzuckerspiegel über einen großen Teil des Tages zu stabilisieren.
Dr. Richard Mattes, Professor für Nahrungsmittel und Ernährung an der Purdue Universität in den USA2, leitete die aktuelle Studie und erklärt: „Wir vermuten, dass Mandeln (ein Nahrungsmittel mit niedrigem glykämischem Index) verschiedene Bestandteile, wie ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe, enthalten, die verhindern, dass der Blutzuckerspiegel nach Mahlzeiten zu stark ansteigt. Wer also ein kohlenhydratreiches Frühstück um Mandeln ergänzt, kann damit die Blutzuckerkonzentration nach dem Frühstück und sogar nach dem Mittagessen verringern.“

In ihrer Untersuchung analysierten die Forscher, wie sich verschiedene Mandelformen auf die Insulinempfindlichkeit und das Sättigungsgefühl bei Testpersonen mit einer Vorstufe des Diabetes auswirken. Die Studienteilnehmer, die ein Frühstück mit ganzen Mandeln verzehrten, fühlten sich länger gesättigt und wiesen einen geringeren Blutzuckerspiegel nach dem Frühstück und der zweiten Mahlzeit auf, als die Testpersonen, die ein Frühstück ohne Mandeln zu sich nahmen. Von allen Mandelformen erzielten die ganzen Mandeln den größten Sättigungseffekt und dämmten den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr besser ein als beispielsweise Mandelbutter, -öl oder -mehl.

Über das Almond Board of California
Verbraucher auf der ganzen Welt genießen kalifornische Mandeln als natürliches, vollwertiges und hochwertiges Lebensmittel und machen Mandeln damit zu Kaliforniens führendem Exportprodukt, gemessen am Wert. Das Almond Board of California fördert Mandeln durch seinen forschungsbasierten Ansatz in sämtlichen Aspekten der Vermarktung, des Anbaus und der Produktion im Auftrag von mehr als 6.000 kalifornischen Mandelanbauern und verarbeitenden Unternehmen, von denen ein großer Teil Familienbetriebe sind, die seit mehreren Generationen bestehen. Das 1950 gegründete Almond Board of California mit Sitz in Modesto, Kalifornien, ist eine gemeinnützige Organisation, die die von den Anbauern beschlossene Federal Marketing Order unter der Aufsicht des United States Department of Agriculture (USDA) verwaltet. Weitere Informationen zum Almond Board of California und zu Mandeln finden Sie online unter www.CaliforniaAlmonds.de

Vegetarische Ernährung: Erscheinungen von Mangel vermeiden

Tierische Produkte werden von vielen Menschen abgelehnt: Einigen schmeckt Fleisch nicht, andere zeigen mit dem Verzicht auf Fleisch und Geflügel ihre Ablehnung gegen Massentierhaltung, wiederum andere berufen sich auf religiöse Hintergründe oder gesundheitliche Aspekte.

Das Verbraucherportal 1A Krankenversicherung hat zu diesem Thema unter http://www.1a-krankenversicherung.de/… verschiedene Informationen zusammengestellt und erklärt die unterschiedlichen Formen vom Vegetarismus. Man unterscheidet folgende Gruppen der Vegetarier:

– Veganer
– Lacto-Vegetarier
– Ova-Vegetarier
– Ovo-Lacto-Vegetarier
– Pescetarier
– Flexitarier

Veganer lehnen jegliche Nahrungsmittel tierischer Herkunft ab, während Lacto-Vegetarier auch Milch und Milchprodukte konsumieren. Ova-Vegetarier lehnen ebenfalls Fleisch, Geflügel und Fisch ab, erlauben aber den Verzehr von Eiern. Ovo-Lacto-Vegetarier dürfen neben Eiern auch Milch zu sich nehmen. Eine weitere Gruppe von Vegetariern, die den Verzehr von tierischen Produkten eingeschränkt erlaubt, sind Pescetarier: Fisch und Fischprodukte dürfen gegessen werden. Die Gruppe der Flexitarier wird häufig kritisiert, da diese Gruppe eigentlich rein vegetarisch lebt, gelegentlich jedoch Fleisch und Fisch zulässt.

Studien bestätigen, dass Vegetarier weniger Erkrankungen aufweisen: Typische Zivilisationskrankheiten wie Fettstoffwechselstörungen oder zu hoher Blutdruck treten seltener auf. Insbesondere der Cholesterinwert sei im Vergleich zu Nicht-Vegetariern durchschnittlich niedriger. In vielen Fällen sei eine vegetarische Ernährung auch bei Übergewicht hilfreich.

Oft wird eine vegetarische Ernährung jedoch mit Mangelerscheinungen in Zusammenhang gebracht, sofern der Körper nicht alle wichtigen Nährstoffe bekommt. Experten erklären, dass besonders Veganer oftmals Mangel an Eisen, Zink, Eiweiß und Jod aufweisen. Ein Ernährungsplan, der Eier und Milchprodukte enthält, sei daher gesünder als eine rein vegane Ernährungsweise.