Siebeck polemisiert gegen neue Küche

Manche Köche rühren Nahrungsmittel zusammen, als handele es sich um Bestandteile eines Chemiebaukastens. Wolfram Siebeck über Küchenhandwerk, das so tut, als sei es Avantgarde-Kunst.

Mitte Januar trafen sich in Madrid eine Hand voll Köche, die in dem Ruf stehen, zur Spitze der Weltklasse zu gehören. Zur avantgardistischen Spitze, wohlgemerkt, die sich von den traditionellen Küchenmeistern unterscheiden wie eine gebeizte Taube von der Weihnachtsgans. Wie zu hören war, veranstalteten die Avantgardisten in Madrid ein spektakuläres Feuerwerk an ungewohnten und gewagten Kunststücken. Die Süddeutsche Zeitung brachte darüber einen ausführlichen Bericht.

Lesen Sie Siebecks Polemik hier:
www.zeit.de/2006/11/Siebeck_2fKolumne_Surrealismus?page=1

272 Euro im Monat für Nahrungsmittel

Im Jahr 2003 kauften die privaten Haushalte in
Deutschland durchschnittlich 5 Kilogramm Kartoffeln im Monat. 40
Jahre zuvor waren es noch fast viermal so viel, nämlich 19 Kilogramm
gewesen. Insgesamt entfielen im Jahr 2003 etwa 22% (43 Euro im Monat)
der Ausgaben für Nahrungsmittel auf Gemüse und Obst. Mit monatlich
16,80 Euro wurde für frisches Gemüse rund fünfmal so viel wie für
Gemüsekonserven ausgegeben. Äpfel sind das beliebteste Obst der
Deutschen: Mit durchschnittlich 4,10 Euro gaben die Haushalte rund
ein Fünftel ihrer monatlichen Obstausgaben in Höhe von 20 Euro dafür
aus.

Diese und weitere Ergebnisse zum Verbrauch und zur Erzeugung von
Nahrungsmitteln in Deutschland hat der Präsident des Statistischen
Bundesamtes, Johann Hahlen, heute auf der Grünen Woche in Berlin
vorgestellt.

Die Daten stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe
2003 (EVS 2003). Im Rahmen dieser Erhebung haben rund 12 000 private
Haushalte detaillierte Aufzeichnungen zu ihren Ausgaben für
Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren sowie den gekauften Mengen
gemacht. Die Auswertung dieser Aufzeichnungen ist gerade
abgeschlossen worden und zeigt unter anderem:

Durchschnittlich gaben die Privathaushalte im Jahr 2003 272 Euro
im Monat für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus. Der größte
Teil dieser Ausgaben entfiel mit 197 Euro auf Nahrungsmittel. Die
Ausgaben für alkoholische Getränke lagen mit 27 Euro leicht unter den
Ausgaben für alkoholfreie Getränke mit 31 Euro. Für Tabakwaren wurden
durchschnittlich 18 Euro im Monat ausgegeben.

Mit der Höhe des Haushaltsnettoeinkommens steigen die Ausgaben für
Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren. Im Jahr 2003 gaben die
Haushalte mit einem Nettoeinkommen von 900 bis unter 1 300 Euro im
Monat im Schnitt 163 Euro für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren
aus. Haushalte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 2 600 bis unter
3 600 Euro hatten mit 310 Euro monatlich etwa doppelt so hohe
Ausgaben für diesen Bereich.

Der höchste Anteil der Nahrungsmittelausgaben entfiel mit 24%
(47 Euro im Monat) auf Fleisch und Fleischwaren. Die gekaufte Menge
an Fleisch ist jedoch in den letzten 40 Jahren erheblich gesunken:
1962/63 kauften die Haushalte im früheren Bundesgebiet
durchschnittlich 2,8 Kilogramm Schweinefleisch im Monat. Im Jahr 2003
war der Schweinebraten der Haushalte in Deutschland mit
durchschnittlich 1,3 Kilogramm nur noch halb so schwer wie 1962/63.

Von rund 16% (32 Euro im Monat) der gesamten Ausgaben für
Nahrungsmittel wurden Molkereiprodukte und Eier gekauft. Auch der
Konsum von frischer Milch und frischen Eiern ist zurückgegangen. Die
Haushalte kauften im Jahr 2003 durchschnittlich 9 Liter Milch und 20
Eier im Monat. 40 Jahre zuvor waren es im früheren Bundesgebiet noch
durchschnittlich 20 Liter Milch und 44 Eier je Haushalt und Monat
gewesen.

Im Rahmen der EVS 2003 wurden auch die Aufwendungen für Mahlzeiten
außer Haus und warme Fertiggerichte erfasst und zusätzlich zu den
Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren ausgewiesen. Die
privaten Haushalte gaben hierfür durchschnittlich 87 Euro aus. 40
Jahre zuvor hatten die Ausgaben für diesen Bereich bei
durchschnittlich knapp 14 Euro im Monat gelegen.

Zucker ist besser als sein Ruf

Süßigkeiten sind erst dann problematisch, wenn sie
gesunde Nahrungsmittel vom Tisch verdrängen. Das ist das Fazit einer
Recherche der Zeitschrift natur+kosmos. In ihrer Dezemberausgabe
zeigt die Zeitschrift, dass nur wenige Gerüchte und Vorurteile um den
Zucker zutreffen. So ist die Annahme, es gebe „guten“ und
„schlechten“ Zucker schlicht falsch.

In Wahrheit ist es den Bauchspeicheldrüsen, Blutzellen und
Fettdepots egal, ob der Körper braunen Rohrzucker aus fairem Handel
oder weißen Haushaltszucker aufnimmt. Und bei Kariesbakterien sind
gerade die als natürlich und gesund geltenden Sirups, Fruchtdicksäfte
und Honigsorten besonders beliebt, weil sie länger an den Zähnen
haften als Kristallzucker.

Auch Traubenzucker ist für die Gesundheit keineswegs besser als
der Zucker im Kaffee. Im Gegenteil: Sein so genannter glykämischer
Index – er gibt an, wie schnell ein kohlenhydratreiches Lebensmittel
ins Blut geht – ist noch höher als bei Kristallzucker. Zuckergenuss
führt offenbar auch nicht zu Diabetes. Bis heute gibt es jedenfalls
keine Studie, die das süße Laster hieb und stichfest als
unmittelbaren Verursacher der Zuckerkrankheit entlarvt hätte.

Wenn Senioren der Appetit fehlt

Vielen alten Menschen schmeckt das Essen nicht
mehr, ganz gleich, ob Leibspeise oder Alltagsmenü im Topf schmort.

Denn Geruchs- und Geschmackssinn brauchen mit zunehmendem Alter mehr
Anreize, um dem Hirn zu melden »es schmeckt gut!« Genauso wie in
jungen Jahren zu würzen, reicht also nicht mehr. Kräftig zu salzen,
ist aber auch keine gute Lösung. Lieber verstärkt zu Kräutern und
Gewürzen greifen, empfiehlt die »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA
Magen und Darm«.

Oft fehlt einfach die Abwechslung. Je älter man wird, desto
vielseitiger sollte man kochen. Warum? Weil dem Menschen eine Speise
langweilig erscheint, je mehr er davon isst. So sorgt die Natur
dafür, dass man möglichst viele verschiedene Nahrungsmittel zu sich
nimmt – und damit auch besonders viele der Gesundheit förderliche
Substanzen.

Auch Geselligkeit macht Appetit. Wer rüstig ist, sollte versuchen,
mehrfach in der Woche gemeinsam mit anderen Menschen zu essen. Warum
nicht, wie die Jungen, mal mit anderen zu Hause kochen? Da macht
Essen plötzlich wieder Spaß, und abwechslungsreiches Kochen ergibt
sich ganz von allein.

Die »Neue Apotheken Jllustrierte« EXTRA Magen und Darm gibt es ab
sofort in vielen Apotheken.

Außerdem lesen Sie in der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Magen
und Darm«: Gesunde Darmflora für ein gutes Bauchgefühl +++
Reizdarmsyndrom: SOS aus der Leibesmitte +++ Helicobacter pylori: die
clevere Taktik des Magenkeims.

Die Hälfte der Konsumausgaben fließt in Nahrungsmittel, Wohnen und Bekleidung

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt,
verwendeten die privaten Haushalte in Deutschland nach den jetzt
insgesamt vorliegenden Ergebnissen der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) im Jahr 2003 durchschnittlich gut die
Hälfte (51%) ihrer monatlichen Konsumausgaben in Höhe von 2 177 Euro
für Grundbedürfnisse. Zu diesen zählen die Ausgaben für
Nahrungsmittel (303 Euro), Wohnen (697 Euro) und Bekleidung (112
Euro).

Sowohl Niveau als auch Struktur der Konsumausgaben unterscheiden
sich stark in Abhängigkeit von den verfügbaren Einkommen der
Haushalte und dem jeweiligen Alter der Haupteinkommensbezieher.
Beispielsweise gaben Haushalte mit einem Nettoeinkommen von weniger
als 900 Euro im Monat 807 Euro für Konsumzwecke (davon 140 Euro für
Nahrungsmittel) aus, Haushalte mit einem Nettoeinkommen von 5 000
Euro und höher steckten dagegen 4 117 Euro monatlich in den Konsum
(davon 463 Euro für Nahrungsmittel) und damit das Fünffache wie
Niedrigeinkommenshaushalte.

Auf Grund ihrer geringen Einkommensbasis beschränken sich die
Haushalte der unteren Einkommensschichten in ihrer Konsumnachfrage
stark auf den Kauf von Gütern und Dienstleistungen des Grundbedarfs.
So wendeten die Haushalte mit einem Nettoeinkommen von weniger als
900 Euro knapp 63% ihres Konsumbudgets für Ernährung, Wohnen und
Bekleidung auf. Haushalte mit mittlerem Nettoeinkommen (2 000 bis
unter 2 600 Euro) setzten 53% ihres Konsumbudgets dafür ein,
Haushalte mit höheren Nettoeinkommen (5 000 Euro und mehr) benötigten
für diese Zwecke lediglich 45%. Letztgenannte tätigten relativ hohe
Konsumanteile für die Bereiche Verkehr (16,1%) und
Wohnungsausstattung (6,7%), während Haushalte mit unteren
Nettoeinkommen hierfür nur etwa halb so hohe Anteile (Verkehr: 8,4%,
Wohnungsausstattung: 3,4%) aufbrachten.

Auch je nach Alter des Haupteinkommensbeziehers unterscheiden sich
Höhe und Zusammensetzung der Konsumausgaben der privaten Haushalte in
Deutschland erheblich. Das niedrigste Konsumniveau wiesen 2003 die
Haushalte der unter 25-Jährigen mit durchschnittlich 1 307 Euro
monatlich auf. Nahezu doppelt so hoch (2 572 Euro) war die Nachfrage
nach Gütern und Dienstleistungen der Haushalte mit
Haupteinkommensbeziehern im Alter von 45 bis unter 55 Jahren.
Deutlich unterdurchschnittlich war der Konsum wieder in den höheren
Altersjahren (70 bis unter 80-Jährige: 1 772 Euro; 80-Jährige und
Ältere: 1 555 Euro). Diese Altersgruppen wiesen auch mit 54%
beziehungsweise 56% die höchsten Grundbedürfnisanteile auf. Dafür
lagen ihre Anteile für Verkehrsausgaben (9% beziehungsweise 7%) und
Nachrichtenübermittlung (jeweils 2%) deutlich unter dem Durchschnitt.

Im Gegensatz dazu gaben jüngere Haushalte (unter 35 Jahre) jeden
fünften „Konsum-Euro“ (beziehungsweise rund 20%) ihres Konsumbudgets
für Mobiltät und Kommunikation aus.

Die 22 besten Lebensmittel, um gesund und fit zu bleiben

Dass eine gesunde Ernährung uns vor Krankheiten schützt, wissen
die meisten Menschen. Nun belegen aktuelle Studien, dass bestimmte
Nahrungsmittel einen höheren Gesundheitsfaktor haben als andere.
Grund genug für die Frauenzeitschrift bella eine Liste der 22 besten
Lebensmittel zu erstellen. Nach welchen Kriterien die Nahrungsmittel
zusammengestellt worden sind, erklärt Chefredakteur Sven-Christian
Güthlein: „Wir haben uns nach aktuellen Studien orientiert und die
Nahrungsmittel mit dem höchsten Gesundheitsfaktor in einer Hitliste
zusammen gestellt. Bei jedem Lebensmittel haben wir aufgeführt,
welche Vitalstoffe es enthält, wogegen es hilft und wie viel man
davon essen sollte, damit es auch wirkt.“

Und welche Lebensmittel findet man in Ihrer Zusammenstellung?

„Natürlich sind die Klassiker dabei, wie Äpfel, Bananen und Broccoli,
aber auch Joghurt ist zum Beispiel außerordentlich gesund, denn die
enthaltenen Milchsäurebakterien sind ein echtes Wundermittel. Sie
reduzieren das Risiko für Blasenentzündung um rund 80 %, unterstützen
den Aufbau einer gesunden Darmflora und schützen vor Krebs. Und auch
Nüsse sind sehr gesund. Man denkt ja, dass Nüsse zwar lecker aber
auch Dickmacher sind, aber sie enthalten Omega-3-Fettsäuren und die
normalisieren den Blutdruck und reduzieren das Herzinfarktrisiko um
30 Prozent.“

„Auch Putenbrust gehört zu der Hitliste der besten Lebensmittel. „

Warum sollte das Fleisch mit auf dem Speiseplan stehen?

„Putenbrust hat viele Wirkstoffe wie zum Beispiel Zink und das stärkt
die Abwehr im Kampf gegen Erkältungsbakterien und das können wir ja
zu dieser Jahreszeit alle gut gebrauchen. Außerdem enthält Putenbrust
auch Selen, das den Schilddrüsenstoffwechsel reguliert und Brustkrebs
vorbeugt. Wenn man 3-mal pro Woche gute 100 Gramm von dem Fleisch
ist, tut man also was für seine Gesundheit.“

Und nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Seele
findet man einen aufschlussreichen Artikel in der aktuellen bella,
indem es um Wohlfühlstrategien geht und um die Erkenntnis, dass
richtiges Essen auch Gelassenheit bringt.

Leckere Speise-Reise mit Milli-Metha

„Bäh, das schmeckt ja gar nicht! Das will ich nicht essen!“ Eltern, die diese und andere Sprüche regelmäßig von ihren Kindern hören, können schon mal verzweifeln. Das Kind soll sich doch gesund ernähren! Mit der neuen CD-ROM aus dem Tivola Verlag „Milli-Metha Ernährung: Wie ernähre ich mich gesund und lecker?“ ist genau das jetzt ein Kinderspiel. Denn Milli-Metha hat nicht nur leckere Rezepte für gesunde Pausenbrote parat, sie macht Kindern ab vier Jahren vor allem klar, was mit der Nahrung im Körper passiert. „Du bist, was du isst.“ Diesen Satz verstehen Kinder, wenn sie den Weg eines Apfels durch den Körper verfolgt haben oder wenn Milli-Metha ihnen die Ernährungspyramide erklärt hat.
Jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche in Deutschland sind zu dick. Dabei hat sich die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Hier hilft es nichts, Fett in Lebensmitteln zu verteufeln. Vielmehr müssen Kinder und ihre Eltern lernen, was zu einer ausgewogenen Ernährung gehört. Mit „Milli-Metha Ernährung: Wie ernähre ich mich gesund und lecker?“ geht das einfach und spielerisch.

Aber Milli-Metha ist nicht allein, sie hat einen Helfer, und das ist Hermann. Er funktioniert wie ein Tamagotchi. Die Kinder geben ihm verschiedene Nahrungsmittel zu essen, und danach macht Hermann Weitsprung. Je nachdem, wie weit er kommt, wurde er gut oder weniger gut ernährt. Plastischer kann man die Wirkung von Nahrungsmitteln kaum verdeutlichen.

Außerdem dabei: Der Pausenbrotgenerator. Er zeigt, wie abwechslungsreich Pausen-Snacks sein können. Einen großen Anteil in „Milli-Metha Ernährung: Wie ernähre ich mich gesund und lecker?“ hat darüber hinaus das Thema Lebensmittelkunde. Hier informiert Milli-Metha über Arten und Wirkungsweisen von z.B. Vitaminen. „E“ wie essbar? Mit Milli-Metha lernen Kinder, was sich hinter E-Nummern verbirgt. „Granny Smith“ ist eine Apfelsorte, klar. Aber „Gravensteiner“? Das ist ebenfalls ein Apfel, wie Milli-Metha weiß. Außerdem klärt sie über die größten Nahrungsmittel-Irrtümer auf. Schokolade macht Pickel? Falsch. Süßstoff ist ein guter Ersatz für Zucker? Stimmt nicht. Im Quiz, welches allein oder zu zweit gespielt werden kann, testet das Kind sein neu erworbenes Wissen. Kinderleichte Rezepte z.B. für Steakröllchen „Rock ´n´ Roll“ runden das Programm ab.

„Milli-Metha Ernährung: Wie ernähre ich mich gesund und lecker“ ist eine Koproduktion von Tivola mit dem ÖKO-TEST-Verlag. Dem Spiel beigefügt ist eine Ausgabe des Magazins „Kinderernährung“ aus der Reihe ÖKO-TEST Kompakt. Darüber hinaus erhöhen ein beigelegtes Booklet mit E-Nummern, eine Tabelle mit Infos zur Haltbarkeit von Lebensmitteln sowie zu deren Aufbewahrung im Kühlschrank und ein Kühlschrank-Magnetpin den praktischen Nutzen von „Milli-Metha Ernährung: Wie ernähre ich mich lecker und gesund? „.

Kurzinfos:
· CD-ROM (WIN)
· Ab vier Jahren
· ISBN: 3-89887-089-8
· EAN: 9 783898 870894
· EUR 24,95
· in Deutsch

Systemvoraussetzungen:
PC: Win 98 / ME / 2000 / XP, Pentium PC mit mindestens 300 MHz, 64 MB RAM, DirectX-kompatible Grafik- und Soundkarte, 100 MB freier Festplattenspeicher. Läuft nicht auf dem MAC!

Sommerlicher Brotgenuss – Wissenswertes zum Lagern von Brot

Ein frisches Stück Brot zum knackigen Sommersalat oder zum Steak vom Gartengrill ist ein leckerer Genuss. Doch die warme Jahreszeit hat nicht nur Sonnenseiten: Durch Hitze und Luftfeuchte ist das Nahrungsmittel Brot verstärkt Austrocknung und Schimmelpilzen ausgesetzt. Damit es nicht ungenießbar wird, sollte man ein paar Dinge wissen: Geschnittenes Brot vertrocknet und verschimmelt schneller als Brot am Stück, da beim Schneiden Luft und Schimmelsporen mit auf die Krume gelangen. Bei den Ganzbroten neigen besonders gegerstete oder Brote mit krustenloser Seitenfläche, zu Austrocknung und Schimmelbefall. Verschimmeltes Brot ist nicht mehr zum Verzehr geeignet, da die Schimmelpilze nicht nur an der Oberfläche wachsen, sondern auch in das Innere des Brotes eindringen und giftige Stoffe abgeben. Einzelne verschimmelte Stellen bei Brot können Sie aber großzügig ausschneiden. Zeigt sich bei geschnittenem Brot Schimmelbefall, entfernen Sie nicht nur die angeschimmelten Scheiben, sondern auch ein paar Scheiben davor und dahinter.
Kaufen Sie vor allem im Sommer nur soviel Brot ein, wie Sie tatsächlich benötigen. Verpacktes Brot hält sich in der Originalverpackung am besten. Angeschnittene Brote bzw. Schnittbrote sollten daher möglichst wieder in die Verpackung eingeschlagen werden. Für eine längere Lagerung ist das Einschlagpapier jedoch nicht geeignet. Unverpacktes Brot hält sich am besten in sauberen, luftdichten und trockenen Behältern. Bei der Lagerung in Brottöpfen sowie bei der Aufbewahrung in Kunststoffbeuteln oder -behältern muss darauf geachtet werden, dass diese gut schließen. Eine regelmäßige wöchentliche Reinigung der Behälter mit Essig und anschließendem Trocknen – ohne mit Wasser nachzuspülen – vermindert die Schimmelpilzbildung. Bei feucht-warmem Wetter können Sie Brot auch im Kühlschrank aufbewahren. Dort wird es zwar schneller altbacken, es schimmelt aber weniger rasch. Auch hier sollte das Brot gut verpackt sein. Für die Kühllagerung eignen sich am ehesten weizenbetonte Brotsorten. Brot lässt sich auch gut einfrieren – Sie entnehmen der Tiefkühltruhe einfach die gewünschte Anzahl an Scheiben. Tiefgefroren können Sie Brot ein bis drei Monate lang aufbewahren. aid, Ira Schneider

Weitere Informationen:
aid-Heft „Brot und Kleingebäck“
44 Seiten, Bestell-Nr. 61-1004, ISBN 3-8308-0481-4, Preis: 2,50 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

www.aid-medienshop.de

Gemüse nicht in der Mikrowelle garen

Gemüse hat in der Mikrowelle nichts zu suchen. Nach einem Bericht der Zeitschrift VITAL verlieren die wertvollen Nahrungsmittel bei einer Garung in der Mikrowelle 85 Prozent ihrer krebshemmenden Bestandteile wie Vitamin A, C und Sulforaphan. In Wasserdampf gekochtes Gemüse büßt dem gegenüber nur sechs Prozent der so genannten Antioxidanzien ein und die gehen immerhin in das Kochwasser über. VITAL rät darum, Gemüse lieber mit wenig Wasser zu dämpfen als in der Mikrowelle zu garen. Das Kochwasser sollte anschließend möglichst für die Zubereitung einer Soße verwendet werden.