FBMA Region Ost tagt in Berlin

Zu ihrem ersten Meeting 2006 trafen sich die Mitglieder der Region Ost der Food & Beverage Management Association (FBMA) am 29. und 30. Januar bei Gastgeber Gordon Tscheschner im Quality Hotel & Suites Berlin City-East. Das Haus war idealer Ausgangspunkt für den ersten Programmpunkt: das Sechstage Rennen im Velodrom an der Landsberger Allee. Dort tobte bereits seit dem 23.Januar der Kampf der 18 Fahrer-Paare aus 8 Nationen vor täglich ausverkauftem Haus. Die Atmosphäre aus Sport und Showbiz begeisterte die 37 FBMA-Kollegen, die neben Berlin aus Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt angereist waren.

Am nächsten Tag präsentierte Regionaldirektor Peter Gellrich Neuigkeiten aus dem Fachverband sowie einen Ausblick auf die Jahreshauptversammlung am 24.-26. März in München. Zur Tagung in Berlin begrüßte Gellrich anschließend Gäste von der Universität Leipzig. Tina Paul und Sebastian Mell vom Institut für Psychologie II stellten ihre Projektidee eines Trainingsprogramms vor, in dessen Mittelpunkt der Umgang mit Emotionen bei personenbezogenen Tätigkeiten wie in der Hotellerie und Gastronomie steht. Mit dem Trainingsprogramm wollen sie erreichen, dass die Servicequalität verbessert, Fehlzeiten verringert, die Motivation erhöht und die Führungsarbeit optimiert wird. Anders als bisherige Trainingsprogramme konzentrieren sich die Psychologen, die über langjährige Erfahrung in der Stressforschung verfügen, auf die Emotionen der Mitarbeiter und deren Umgang mit ihren eigenen Gefühlen, denen der Kollegen und Gäste. Tina Paul: „Studien im Dienstleistungsbereich haben Zusammenhänge mit emotionalen Belastungen und Burnout nachgewiesen. Wir möchten daher ein standardisiertes und geprüftes Trainingsprogramm für Menschen in Berufen mit umfangreichen zwischenmenschlichen Interaktionen entwickeln, das auf die tägliche Anforderung mit Menschen umzugehen vorbereitet und diese Arbeit unterstützt“. Um langfristig die Wirksamkeit und den Fortbestand der Maßnahmen zu sichern, sind kollegiales Coaching und die Ausbildung von Multiplikatoren z.B. den Personalverantwortlichen im Unternehmen vorgesehen.

Für das Gesamtprojekt sucht das Institut Verbundpartner zur Entwicklung, die gleichzeitig aus dem Projekt ihren Nutzen ziehen. Tina Paul: „Ich denke, dass unser Ansatz besonders für klein- und mittelständige Unternehmen von Bedeutung ist, die sich keine eigene Personalentwicklung leisten können – so aber wirksame Instrumente an die Hand bekommen und nutzen können“. Mit dem geplanten Projekt hat sich die Hochschule um Aufnahme in das Förderungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben, das Gelder für Projekte im Rahmen des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes zur Verfügung stellt. Peter Gellrich: „Die fast einstündige Diskussion mit den anwesenden Hoteldirektoren und Führungskräften beweist, dass die beiden Psychologen ein zentrales Problem der Dienstleistungsbranche aufgegriffen haben“.

Weg von Emotionen hin zu Zahlen und Fakten hieß es am Nachmittag, als Steuer- und Unternehmensberater Rainer Zibat das Wort ergriff. Der auf die Gastronomie und Hotellerie spezialisierte Berater informierte über die Steuerpläne der Regierung und gab praktische Tipps.

Die FBMA ist eine der größten berufsständischen Vereinigungen im Gastgewebe. Sie bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie. www.fbma.de

300 Kilokalorien pro Tag sind genug

Gute Nachrichten für Sportmuffel: Es ruhig angehen
zu lassen, ist oft gesünder als exzessiv zu trainieren! Die
Frauenzeitschrift WOMAN berichtet in ihrer neuen Ausgabe
(Erscheinungstermin 7. Februar 2006) über die jüngsten Erkenntnisse
zum Thema Fitness.

Neue Erkenntnis Nr. 1: Manchmal bringt weniger tatsächlich mehr.

Für einen präventiven Gesundheitsschutz reicht ein wöchentlicher
Mehrverbrauch von 1500 bis 2000 Kilokalorien völlig aus, sagen
Sportmediziner. Das bedeutet: Wer täglich etwa 300 Kilokalorien
zusätzlich durch körperliche Aktivität verbrennt, beugt effektiv
Herzinfarkt und anderen Risiken vor. 300 Kilokalorien – das
entspricht 20 Minuten joggen. Aber auch wer fünf bis sieben Minuten
zügig zu Fuß geht, verbraucht schon 40 Kilokalorien!

Neue Erkenntnis Nr. 2: Unser Grundumsatz ist so niedrig wie noch
nie.

Wir sind die erste Generation in der Menschheitsgeschichte, die
weniger Energie umsetzt, als für das Funktionieren des Organismus
erforderlich ist. Gezielte muskuläre Beanspruchungen sind daher eine
biologische Notwendigkeit geworden.

Neue Erkenntnis Nr. 3: Gewohnheiten überprüfen ist wichtiger als
Leistungssport.

Statt in die Cafeteria der Kantine zu gehen, sollte man den Latte
macchiato öfter auf einen kleinen After-Lunch-Spaziergang mitnehmen!
Wer außerdem Rolltreppen ignoriert, seine Kollegen direkt aufsucht,
statt Mails zu verschicken, das Auto häufiger stehen lässt, bringt
Bewegung in festgefahrene Abläufe.

Neue Erkenntnis Nr. 4: Nur das richtige Maß an Sport ist gesund.

Durch Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen lässt sich der
Fettstoffwechsel am effektivsten erhöhen. Aber dabei sollte man sich
weder über- noch unterbelasten, sagen Ärzte. Als optimal gilt, mit
etwa 50 bis 70 Prozent der eigenen maximalen Leistungsfähigkeit zu
trainieren – ein Wert, der sich am besten durch einen
Gesundheitscheck überprüfen lässt.

Edel-Küche mit Laser und Tintendrucker

Ein elektrischer Schraubendreher hat in der Küche nichts zu suchen – sollte man meinen. Ferran Adria sieht das freilich anders. Der als kreativster Koch der Welt geltende Spanier hat für das Gerät nämlich eine neue Verwendung gefunden: Mit einem von ihm entwickelten Aufsatz lassen sich damit vortrefflich Karamell-Fäden ziehen, die zu einer Art Ring geformt und dem Gast als süßes Schmuckstück in einer Schatulle zum Dessert serviert werden.

Seine neueste Kreation hat der 43-jährige Drei-Sterne-Meister auf dem Gastronomie-Gipfel „Madrid Fusion“ vorgestellt. Spitzenköche aus aller Welt demonstrierten bei dem dreitägigen Treffen nicht nur ihr Können, sie tauschten auch Erfahrungen aus – und schauten ihren prominenten Kollegen über die Schulter.

Dabei mutete Adrias Schraubendreher gegen das, was so mancher Chef an Gerätschaften auffuhr, schon fast steinzeitlich an. Auf einer Bühne, die eher einem Hochtechnologie-Labor glich, zeigte der Amerikaner Homaro Cantu etwa den kulinarischen Einsatz des Laserstrahls: Speisen können damit präzise von innen nach außen gegart werden. Das Ergebnis ist ein Steak, das innen gut gebraten, außen aber blutig roh bleibt.

Lesen Sie den gesamten Artikel von Jörg Vogelsänger in der Wormser Zeitung
www.wormser-zeitung.de/panorama/objekt.php3?artikel_id=2226039

Ingo Bockler und Jean – Marie Dumaine

Am 24. und 25. Januar 2006 werden anlässlich einer der größten Gastronomie-Messen in Europa Euro-Toques Spitzenköche den Besuchern ihr Verständnis von frischer Küche live in einem Show-Room näher bringen.

Aus den einzelnen europäischen Mitgliedsländern präsentieren jeweils zwei Eurotoques-Chefköche kulinarische Spezialitäten ihres Landes. Deutschland wird vertreten von den Eurotoques-Chefköchen Ingo Bockler, Hotel Hohenhaus in Herleshausen-Holzhausen und Jean-Marie Dumaine, Restaurant Vieux Sinzig in Sinzig. Journalisten, Messebesucher und Kollegen werden sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, den Querschnitt durch das kulinarische Erbe Europas zu genießen.

www.eurotoques.de

Zagat veröffentlicht Führer

Optionen auf hervorragende Küchen und Speisen verbessern sich
auf dem ganzen Kontinent; Bewertungen für offerierte Gerichte
insgesamt besser

– Service in Europa überflügelt den in den U.S.A., aber Rauchen
bleibt das hauptsächliche Reizthema

– Italienische, französische und mediterrane Küchen gewinnen
Spiel, Satz und Sieg

Zagat Survey veröffentlichte heute seinen Führer für 2006 zu
Europas Top-Restaurants. Die neue Ausgabe enthält Bewertungen und
Beurteilungen für 1.372 führende Restaurants in 27 europäischen
Städten auf der Basis der Urteile von 12.477 lokalen
Restaurant-Besuchern. Diese Geschmacks-Spezialisten liessen sich
nahezu 2,3 Million Mal zum Dinieren nieder, um die Daten für den
Führer zu erkosten. Mit allen neuen Bewertungen und Beurteilungen
sowie der Neuaufnahme Moskaus ist dieser jährliche Führer besser als
jemals zuvor – und so sind auch die Restaurants.

„Reisende wissen Europas Gelegenheiten für den Einkauf, die
Sehenswürdigkeiten und Kultur zu schätzen – wir versuchen sicher zu
stellen, dass sie auch wissen, wo man gut essen gehen kann,“ sagte
Tim Zagat, CEO von Zagat Survey. „Und mit so vielen versierten
geschmackvollen Testern als Führer, fällt die Entscheidung einfacher
denn je zuvor.“

Im Allgemeinen ist die Qualität in einem Aufwärtstrend: überall
auf dem Kontinent zeigt der Qualitätsmesser für feines Essen steil
nach oben. In Amsterdam, Athen, Barcelona, Brüssel, Budapest,
Kopenhagen, Dublin, Florenz, Frankfurt, Genf, Istanbul, Lissabon,
London, Madrid, Mailand, München, Paris, Prag, Rom, Stockholm,
Venedig, Warschau und Zürich erreichten die fünf Top-Restaurants
bessere Bewertungen als noch zwei Jahre zuvor. Und während kein
europäisches Restaurant eine 29 Bewertung (auf der Zagat-Skala, die
bis 30 reicht) für sein Essen in 2004 einheimsen konnte, gibt es in
diesem Jahr bereits vier dieser Top-Bewertungen – Spondi (Athen),
Domain de Chateauvieux (Genf), Gordon Ramsay/68 Royal (London) und Il
Luogo di Aimo e Nadia (Mailand). Zusätzlich präsentiert der
diesjährige Führer 21 Restaurants mit einer 28 Bewertung, während im
Vergleich dazu vor zwei Jahren nur sieben es auf einen solch hohen
Platz schafften.

Mannigfaltigkeit der Geschmäcker: Obgleich sich die führenden
Restaurants an den jeweiligen Standorten gewöhnlich auf die nationale
Küche des Landes konzentrieren, gibt es auch eine beträchtliche
Mannigfaltigkeit in den Notierungen. Zum Beispiel gehören zu den
Kombinationen: toskanische Küche in Moskau (Cantinetta Antinori),
Thai in Mailand (Shambala), Sushi in Madrid (Kabuki Sushi Bar),
griechische Küche in Warschau (Santorini) und ein amerikanisches
Steakhouse in Dublin (Shanahan’s on the Green). Zu den weiteren
interessanten Ergebnissen zählt die eindeutige Präferenz für
italienische Lebensmittel (38% sagen, dass es ihre favorisierte Küche
ist). Französisch und mediterran folgen mit 26% beziehungsweise 13%.

Service: Neben weiteren Urteilen geben die Tester Italien die
besten Noten als das Land mit dem freundlichsten Service. Spanien und
Irland kommen an zweiter und dritter Stelle. Und mit nur 33% der
Tester, die Service als Haupt-Beschwerde anführen (im Vergleich zu
72% in den U.S.A.), ist es offensichtlich, dass die U.S. Restaurants
noch etwas von ihren europäischen Kollegen lernen können.

Rauchen: Auf der anderen Seite ist Rauchen das Reizthema Nummer
eins für 49% der Test-Teilnehmer; europäische Restaurants sollten da
vielleicht einen Blick auf dieses Problem in den U.S.A. werfen, wo
ihre Kollegen heraus gefunden haben, dass das Verbannen des Qualms
gut fürs Geschäft ist. Rauch-Verbote werden derzeit in Europa in
Italien, Spanien, Schweden und Grossbritannien geprüft.

„Wenige Dinge sind berauschender, als sich „durch Europa zu
essen“,“ sagte Nina Zagat, Mit-Gründer der Zagat Survey. „Aber Sie
müssen sicher stellen, dass Sie in die besten Restaurants vor Ort
gehen; mit unseren europäischen Bewertungen in Buchform, auf
zagat.com und für PDAs, haben Sie es immer leichter das Richtige für
Ihren Geschmack zu finden.“

www.zagatsurvey.com

Rheingau Gourmet & Wein Festival

Mit einem kaum zu übertreffenden, multikulturellen Festprogramm feiert das Rheingau Gourmet & Wein Festival seinen 10. Geburtstag. Ein Highlight reiht sich ans andere. Alte Freunde treffen sich, und neue Freundschaften werden geschlossen. Dreh- und Angelpunkt ist auch diesmal wieder das Hotel und Restaurant Kronenschlösschen in Hattenheim im Rheingau. Zwölf Tage und 12 Nächte lang (vom 2. bis 14. März 2006) dauert die Parade der besten Köche und Winzer, die Deutschland zu bieten hat. Aber auch aus dem Ausland kommen viele Top-Persönlichkeiten in den Rheingau. Die teuerste Veranstaltung kostet EUR 1250,-. Doch man kann auch schon für EUR 24,- geniale Weine unter fachmännischer Anleitung verkosten. Insgesamt werden rund 50 Veranstaltungen angeboten.

Den weitesten Weg haben die Superstars Thomas Keller, Jonathan Benno und Cal Stamenov. Sie fliegen aus den USA ein. Keller, ausgezeichnet als „bester Koch der Welt“ führt die beiden Top Restaurants „The French Laundry“ (Napa Valley) und „PER SE“ (New York). Benno ist Küchenchef des „PER SE“, und Cal Stamenov (Bernardus Lodge, Carmel,) gehört zu den Stammgästen des Festivals. Nur im vergangenen Jahr hat er mal eine Pause gemacht.

Wieder mit dabei – die Südtiroler und die ganz großen Köche aus Deutschland

Aus Südtirol macht sich Sternekoch Norbert Niederkofler auf den Weg. Wie seine großen Winzer-Kollegen von Bozen über Eppan bis Tramin war er schon 2004 mit dabei im Rheingau. Weiter südlich, im Chianti ist Sternekoch Gaetano Arnolfo zu Hause. Der Chef des legendären Restaurants „Arnolfo“ (Colle Val d’Elsa/Siena) tischt Spezialitäten aus seiner Heimat auf. Dazu werden flüssige Schätze der führenden Weingüter wie z.B. Castello di Ama serviert.
Auch die deutsche Koch-Elite ist traditionsgemäß zum Festival versammelt. Mit dabei sein werden die 3-Sterne-Köche Christian Bau, Jean Claude Bourgueil, Dieter Müller, Heinz Winkler, Joachim Wissler und Harald Wohlfahrt. Nicht minder spannend versprechen die Begegnungen mit den mit 2 Sternen dekorierten Kollegen zu werden. Thomas Bühner und Hans-Stefan Steinheuer freuen sich schon auf den Rheingau. In großer Besetzung werden auch die Jeunes Restaurateurs d’Europe vertreten sein. Sieben auf einen Streich kochen zur Abschiedsparty auf.

Süße Träume und Luxus pur – Caviar

Die Freunde der feinen süßen Küche dürfen sich auf ein Wiedersehen mit Bernd Siefert, Weltmeister der Patissiers und Isabel Siefert, die es bis zur deutschen Meisterin gebracht hat, freuen. Auf Grund der starken Nachfrage wird dem Thema Patisserie diesmal mehr Zeit gewidmet als im vergangenen Jahr. Wer sich in die Geheimnisse der süßen Kunstwerke einweihen lassen will, kann das in einem Patisserie-Kurs mit anschließendem Mittagessen tun. Zwei weitere zentrale Themen sind Meeresfrüchte und Luxus pur – Caviar. Die begehrten kleinen Körnchen, nach denen sich Feinschmecker aus aller Welt verzehren, werden vom berühmten Caviar House & Prunier angeliefert und unter fachmännischer Anleitung degustiert.

Saures aus der Pfalz und gute Nachrichten für Diabetiker

Zwei vino-kulinarische Landpartien führen die Festival Gäste – diesmal in Jaguar Vip-Limousinen – durch den Rheingau und in die Pfalz. Wo große Weine zu Hause sind, wird Station gemacht: Im Rheingau stehen Schloss Vollrads, Schloss Johannisberg und Kloster Eberbach auf dem Programm. Der Ausflug in die Pfalz führt zum Doktorenhof, wo Georg Wiedemann, bekannt als Essig-Papst, unter Beweis stellen wird, dass auch Essige ein Genuss von höchster Güte sind.

In die Welt der italienischen Momente entführt eine Espresso-Verkostung unter Federführung von Cellini Café aus Genua. Und wer großen Köchen einfach einmal bei ihrer Arbeit zuschauen möchte, dem seinen die Cooking Demonstrations im Event Zelt empfohlen. Auch Diabetiker müssen den Genuss nicht scheuen. Beim Menü von Dieter Müller und Patrik Kimpel erfahren sie von Beststeller Autor Hans Lauber („Schlemmen wie ein Diabetiker“) viel Wissenswertes rund ums Thema. Hausherr Patrik Kimpel hat auch beim 10. Rheingau Gourmet & Wein Festival wieder alle Hände voll zu tun. Als langjähriger Küchenchef des Kronenschlösschens freut er sich auf die Begegnung mit den prominenten Kollegen und Freunden und macht seine Küchentür ganz weit auf.

Barolisti ante Portas

Die große VDP Weinpräsentation, die im vergangenen Jahr mit einem Riesen-Ansturm zu kämpfen hatte, findet diesmal im Laien Dormitorium in Kloster Eberbach statt. Gemeinsam mit den „Barolisti“ aus dem Piemont schenken am 5. März die Rheingauer Top Winzer aus. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Rheingau meets Piemont“ und feiert den König der Rotweine, den Barolo. Das Verhältnis wird 30 zu 20 sein. Dreißig Rheingauer Winzer treffen auf 20 Weinmacher aus der Region Alba im Piemont. Extra-Portion gefällig? Eine Hommage an den Nebbiolo vielleicht? Wer könnte dafür besser geeignet sein, als Angelo Gaja. Höchstpersönlich stellt der große Weinmacher seine raren Spitzenweine aus dem Piemont vor. Oder man schwebt in Richtung (Wein) Himmel – auf den Lippen den Kultwein Orneillaia.

Die Besten der Besten – direkt aus „Felix Austria“ und Franzia

Zu den „Wiederholungstätern“, die sich seit Jahren dem Festival verbunden fühlen, gehören die großen Winzer aus Österreich. Alles, was in der Alpenrepublik Rang und Namen hat, gibt sich ein Stelldichein im Rheingau. Vertreten sind alle Regionen, die in Österreich Weingeschichte geschrieben haben oder gerade dabei sind, ihr ganz persönliches (Wein) Kapitel aufzuschlagen. Von Hirtzberger über Kracher bis Tement reicht die Liste. Insgesamt haben sich über 20 Weinstars aus „Felix Austria“ angesagt.
Und was tragen die Franzosen zum Festival bei? Das Beste ist ihnen gerade gut genug. Als absolutes Top-Ereignis der Wein-Szene wird die Probe der Domaine Romanée Conti gehandelt. Man höre und staune: Der Mitinhaber und „Regisseur“ des weltberühmten Weinguts Monsieur Aubert de Villaine gibt sich die Ehre. Gemeinsam mit Michael Broadbent, dem unübertroffenen Weinexperten und früheren Wein-Chef von Christie’s wird er eine spektakuläre Verkostung mit allen Grand Crus der Domaine durchführen. Eine Sensation verspricht auch das Gala Diner von Jean Claude Bourgueil, begleitet von den 11 großen Bordeaux Weinen von Châteaux Cheval Blanc und allen anderen Premier Crus aus St. Emilion, zu werden. Die Inhaber werden mit vor Ort sein.

Schatzkammerweine und Profi-Trinker

Versteigerungsspitzen und Schatzkammerweine aus dem Allerheiligsten von Kloster Eberbach hat Dieter Greiner, Chef der Hessischen Staatsweingüter, für seine Gäste vorgesehen. Und aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums der Versteigerungen der Hessischen Staatsweingüter steht auch eine Weltraritäten-Weingala auf dem Programm. In kleinem Kreis werden hier Pretiosen aus den Zisterzienser Klöstern im Rheingau und im Burgund verkostet. Der älteste Wein stammt aus dem Jahr 1897. Höhepunkt wird die Vergleichsprobe von Trockenbeerenauslesen vom Steinberg und Rauenthaler Baiken, aus den beiden besten Jahrgängen des 20. Jahrhunderts – 1920 und 1921 – sein.

Mindestens ebenso hochkarätig wie die großen Gourmet Chefs und ihre prominenten Kollegen von der Wein-Fraktion sind diesmal auch die Moderatoren der Veranstaltungen. Die Master Sommeliers Markus del Monego und Hendrik Thoma, sowie „Sommelier des Jahres“ Kai Schattner und die Wein-Journalisten Stuart Pigott, Dr. Jens Priewe und August F. Winkler sorgen für professionelle Begleitung. Einzige Dame im Bunde der Weinfachleute ist Christina Fischer, bekannt aus dem VOX Kochduell und Autorin eines zur Buchmesse im Hallwag Verlag erschienenen, hoch gelobten Werkes über König Riesling. Im Rheingau ist er zu Hause. Und deshalb wird natürlich auch er während des Festivals gefeiert – von den Rheingauer Winzern von A wie Allendorf bis W wie Wegeler.

Bed and Wine

Fünf Hotel-Arrangements von EUR 780,- (inkl. 2 Übernachtungen und diverse Veranstaltungen) bis EUR 1050,- (inkl. 3 Übernachtungen plus Veranstaltungen) sind im Angebot. Sie werden schnell vergriffen sein. Rund 95 Prozent aller Veranstaltungen waren im vergangenen Jahr komplett ausgebucht. Festival-Macher HB Ullrich ist fest davon überzeugt davon, dass sich daran auch in diesem Jahr nichts ändern wird. „Wer einmal bei uns zu Gast war, der kommt immer wieder – und er bringt uns neue Freunde, damit auch sie auf den Geschmack kommen“, freut sich Ullrich.

Weitere Informationen unter: Tel. 06723 640 oder www.rheingau-gourmet-festival.de

Bekenntnis zu Mut

FBMA-Workshopthema „Mut“ verbindet Teilnehmer: klares Bekenntnis zu Offenheit, Veränderung und Konsequenzen; Präsident Udo Finkenwirth plant Profilschärfung und Steigerung des Qualitätsanspruches des Fachverbandes für Führungskräfte

Das Thema ließ keinen kalt. Mut aufzubringen in großen wie kleinen Dingen, dieser Herausforderung waren alle Teilnehmer des FBMA-Workshops am 13. und 14. November 2005 in Gotha in ihrem Leben begegnet. Unter der Leitung von Trainer Peter Sessinghaus näherten sich die Teilnehmer dem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln an und erörterten Veränderungen, Ziele sowie Konsequenzen im familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld. Als Gast begrüßte die FBMA den Iserlohner Fotografen Lutz Tim Tölle, der während des Workshops seine drei meterhohen Buchstaben MUT vor dem Quality Inn am Tierpark in Gotha aufgebaut hatte.

„Mit diesem Workshop konnten wir unseren Mitgliedern ein Programm bieten, das uns als Menschen, als Kollegen und als Mitglieder der FBMA gleichermaßen betraf. Wir haben erlebt, wie unterschiedlich Mut aussehen kann und dass jeder von uns in einer anderen Art und Weise gefordert ist“, fasste FBMA-Präsident Udo Finkenwirth zusammen. Startete der Workshop locker mit gruppendynamischen Übungen rund um die Buchstaben MUT, forcierte Motivationstrainer Peter Sessinghaus kontinuierlich die Auseinandersetzung mit dem Thema bis zu individuellen Statements der Teilnehmer vor laufender Kamera. Abschluss des ersten Tages war die Präsentation von Fotograf Lutz Tim Tölle, der seit November 2004 mit den Buchstaben MUT im Lande umherreist und seither rund einhundert Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft interviewt hat, angefangen von Politikern, Unternehmern, Behinderten bis zu einstmals Drogenabhängigen und Pennern. „Diese Menschen sind Vorbilder, sie zeigen Mut und Verantwortung. Was wir erlebt haben, war beeindruckend und häufig auch bewegend“.

Am nächsten Tag wurden Arbeitsgruppen zu den zentralen Lebensbereichen Familie, Beruf und Gesellschaft gebildet. Jeder Bereich wurde für sich allein und in Verbindung mit der FBMA analysiert, Ziele und Maßnahmen definiert. Als Voraussetzung wurde für alle Bereiche das persönliche Engagement bewertet, der Wille sich einzubringen und der Mut, Veränderungen mit zu gestalten – auch innerhalb des gastgewerblichen Fachverbandes.

„Dieses aktuelle Stimmungsbild der Mitglieder ist für unseren Prozess der Neuausrichtung hin zu schärferem Profil und mehr Qualität enorm wichtig“, so Finkenwirth. „Was wir konkret aus Gotha an Ideen und Vorschläge mitnehmen, werden wir in das Programm einfließen lassen, an dem das FBMA-Präsidium mit Unterstützung eines Initiativkreises derzeit arbeitet“. Die Vorstellung dieser neuen Linie kündigte der Präsident für die Jahreshauptversammlung 2006 in München an.

Dem Austausch unter Kollegen war der Abend gewidmet. Gastgeberin Hannelore Neher und ihr Team vom Quality Inn am Tierpark in Gotha präsentierten ihr „Varieté-Buffet“ mit Künstlerprogramm vom Bauchredner und orientalischer Show bis zum Feuerwerk.

www.fbma.de

Bestätigt: Wer täglich Probiotika isst, stärkt die Abwehrkräfte

Der tägliche Verzehr von Probiotika schützt vermutlich den Körper vor Erkältungen sowie Magen-Darm-Erkrankungen und kann daher auch die Gesundheit am Arbeitsplatz verbessern. Fabrikarbeiter, die über einen Zeitraum von knapp drei Monaten solche Produkte einnahmen, meldeten sich deutlich seltener krank als ihre Kollegen. Die schwedischen Forscher wählten zufällig 181 gesunde Mitarbeiter einer Firma aus und verabreichten ihnen täglich ein Getränk. Die Probanden wussten nicht, ob es tatsächlich das gesundheitsfördernde Bakterium Lactobacillus reuteri enthielt oder ein Scheinpräparat war. Während der folgenden 80 Tage meldeten sich die Angestellten, die das probiotische Produkt verzehrten, etwa halb so häufig krank wie ihre Kollegen. Noch deutlicher waren die Resultate im Schichtdienst: Während mit Probiotika versorgte Arbeiter gesund blieben, verbrachte ein Drittel der Kontrollgruppe mindestens einen Tag wegen Unwohlsein zu Hause. Die speziellen Milchsäurebakterien stärken das Immunsystem und die Darmflora, erklären die Forscher. Aber nur bei regelmäßigem Verzehr und einer insgesamt vollwertigen Ernährung ist von einer gesundheitsfördernden Wirkung auszugehen.

Quelle: Environmental Health: A Global Access Science Source 2005, Bd. 4, Nr. 25, 2005 (DOI: 10.1186/1476-069X-4-25)AID

Die Marketingabteilungen der Hersteller von Probiotik Artikeln werden jetzt jubeln! Wir konnten bei uns keine Veränderung trotzt täglichem Drinks feststellen, wir werden jetzt aber ganz fest daran glauben, dann wird es bestimmt auch funktionieren! 😉

Wir sind doch fleißig

Freizeitpark Deutschland? Stimmt nicht. Mit
durchschnittlich 41 Urlaubs- und Feiertagen verfügen deutsche
Arbeitnehmer tatsächlich über mehr freie Tage als vergleichbare
Nationen. Trotzdem arbeiten sie nicht weniger, berichtet das
Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf
Berechnungen der Unternehmensberatung Hay Group, Frankfurt am Main,
die Daten aus 19 Nationen verglich. Mit 1763 jährlichen
Arbeitsstunden liegen deutsche Arbeitnehmer im Mittelfeld, noch vor
ihren englischen und französischen Kollegen.

Peter Hauptvogel – Streikbrecher für den Papst

Dass die deutschen Fernsehzuschauer am 1. November
(Allerheiligen) 2005 im ARD-Programm ein Konzert sehen können, das am
20. Oktober in der Aula des Vatikans aufgezeichnet wurde, haben sie
dem Respekt der italienischen Fluglotsen vor dem Papst, dem Geschick
deutscher Luftfahrt-Beamter und dem Engagement der Fluggesellschaft
Air Berlin zu verdanken.

Ausgerechnet für den 19. Oktober, als die Münchener Philharmoniker
und die Regensburger Domspatzen (mit Papst-Bruder Georg Ratzinger)
von München bzw. Nürnberg mit von Air Berlin kostenlos
bereitgestellten Sondermaschinen nach Rom fliegen wollten, hatten die
italienischen Fluglotsen einen Streik angesagt. Da Orchester und Chor
zusammen mit dem ARD-Team noch an diesem Tag eine Probe absolvieren
mussten, stand das Benefizkonzert auf der Kippe. Denn während des
Streiks war der italienische Luftraum gesperrt. Alle Airlines hatten
ihre Italien-Flüge abgesagt. Auch das Übertragungsteam der ARD, das
zunächst bei einer anderen Gesellschaft gebucht hatte, stand in
München vor einem geschlossenen Check-in.

Doch Peter Hauptvogel, der bei Air Berlin für das Sponsoring
verantwortliche Manager, gab so schnell nicht auf. Er bat Thilo
Schmidt, den für Luftfahrt zuständigen Abteilungsleiter im
Bundesverkehrsministerium, um Hilfe. Der telefonierte sofort mit
Dieter Kaden, dem Chef der Deutschen Flugsicherung (DFS). Dessen
Mitarbeiter konnten schließlich ihre italienischen Kollegen „auf dem
kleinen Dienstweg“ dazu überreden, ihren Streik für die beiden
Air-Berlin-Flüge zu unterbrechen. „Aus Respekt vor dem Heiligen
Vater, den wir nicht enttäuschen möchten“, wie sie sagten.

So konnten am 19. Oktober die Proben und am 20. Oktober das
Konzert vor 8.000 Gästen, darunter fast 300 Bischöfe und Kardinäle
aus aller Welt, stattfinden. Danach empfing Papst Benedikt XVI. die
Sponsoren und auch Air-Berlin-Chef Joachim Hunold, dessen Vertreterin
Elke Schütt und Flugorganisator Peter Hauptvogel.

Das Konzert wird am 1. November 2005 ab 11 Uhr im Ersten gesendet
(„Musik für Papst Benedikt XVI.“).