Gourmetdinner mit Weinverkostung

Terrasse der Weinbar Rutz – Dienstag, 20. Juli 2006, 19:30 Uhr

Erleben Sie unsere nächste Terrassen-Dinnerveranstaltung unter freiem Himmel und verkosten Sie im Vergleich hochwertige australische Weine mit erstklassigen deutschen Weinen. Ein Vier Gänge Menü wird durch acht handverlesene Weine ergänzt. Wir werden die Weine „blind“ verkosten und können sie nach eigenem Ermessen jeweils der „Alten Welt“ oder der „Neuen Welt“ zuordnen.

Jürgen Hammer, Chefsommelier und Manuela Sporbert, Restaurantmanagerin werden uns durch die Verschiedenheiten der angebotenen Weine führen, verbunden mit einem Gourmetmenü, vorbereitet durch den Chefkoch Marco Müller.

Zum Verständnis des wahren Wertes dieser Veranstaltung erlauben wir uns Sie zu informieren , dass die servierten Weine mit jeweils einem Flaschenpreis von ca. 35,- EUR in der Weinbar Rutz gelistet werden.

Thuna 24 – 24 Stunden mit Gewürzen mariniert auf orientalischem Couscous mit Ananas Chutney
Premium Sauvignon Blanc (aus beiden Gebieten)

Confierter Kabeljau auf lauwarmem Tomaten-Lakitzsalat mit Arbequina-nage
Premium Chardonnay (aus beiden Gebieten)

Rinderfilet im Crunchy Schwarzbrotmantel auf Kartoffel-Waldpilzragout
Premium Pinot Noir (aus beiden Gebieten)

Mit Pitoucrème gefüllter Colombier auf Basilikum-Auberginenconfit und Tomatensorbet
Premium Cabernet Sauvignon Merlot (aus beiden Gebieten)

Buchen Sie jetzt und besuchen Sie uns. Die Veranstaltung ist mit 36 Plätzen begrenzt und kostet 75,- EUR pro Person (für Club Vivanova Mitglieder 65,- EUR).
Bitte senden Sie uns Ihre Reservierung per Email zurück unter info@mittonwines.com.

Mitgliedschaft Club Vivanova
Mitglieder erhalten besondere Vorteile und Vergünstigungen an unseren Veranstaltungen und bei Weinkäufen. Wir halten regelmäßig kostenfreie Weinverkostungen für alle Mitglieder ab. Diese finden jeweils am ersten Mittwoch eines Monats in unserem Weinkeller am Hackeschen Markt in Berlin Mitte statt. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen unter 030 2404 5919 zur Verfügung oder besuchen Sie unsere Club Website www.clubvivanova.de (dort steht auch das Clubmitgliedsformular zum Download bereit).

Alfred Biolek

‚Ich bin für die niederen Hilfsdienste, also Paprika schnippeln oder Kartoffel schälen, gut zu gebrauchen,‘ sagt der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude. Sein Tagesplan ist aber so ausgefüllt, dass seine Frau jeden Tag das Essen auf den Tisch bringt. ‚Abends komme ich oft erst nach zehn nach Hause. Noch aus dem Wagen gebe ich Bescheid, dass ich heranrolle.

Unbegreiflicherweise schafft es meine Frau, ein paar Minuten später ein reizvolles Abendessen auf den Tisch zu bringen.‘ Edith Welser-Ude brachte sechs Kinder mit in die Ehe ein und ist eine sehr gelassene Köchin. Mit dem Kochen angefangen hat sie, ‚weil die Kinder Hunger hatten, ganz einfach. Man wird mit der Zeit immer routinierter. Es gab natürlich keine aufwendigen Essen, das ist klar.‘

Edith Welser-Ude war selbst über Jahre Stadträtin in München und arbeitet heute neben den Repräsentationsaufgaben, die sie zum Teil gemeinsam mit ihrem Mann wahrnimmt, als freie Fotografin. Zeit für sich und zum Genießen hat das Ehepaar zweimal im Jahr, die es in ihrem Haus auf der griechischen Insel Mykonos verbringt.

Das ist die einzige Zeit, in der auch Christian Ude zum Kochen kommt. ‚Wir haben einen Grilltisch, eine affengeile Konstruktion. Darauf machen wir praktisch alles, von Fisch über Fleisch oder Frühstückseier mit Speck am Morgen.‘

Für ‚alfredissimo!‘ bereitet Edith Welser-Ude eine Lammkeule zu und Christian Ude macht dazu einen griechischen Salat, Alfred Biolek kocht ein Marokkanisches Zucchinigemüse.

ARD,alfredissimo!, Samstag, 03.06., 13:30 – 14:00 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Das ‚Schlemmerreise‘-Team ist im Hotel Erzherzog Johann in Bad Aussee zu Gast und auf der Loserhütte, die etwas oberhalb der Ortschaft liegt. Die Hüttenwirtin backt Almraungerl und vor der Hütte spielt die Sonnleitnmusi vor mächtiger Bergkulisse auf.

Auch das Restaurant Seeblick am Grundlsee kann mit einem umwerfenden Panorama auf See und Alpenkette aufwarten. Und Küchenchef Arnold Zettlmayer bereitet auf der Terrasse einen Saibling auf Tomanten-Riesling-Sauce zu.

Das viertägige Narzissenfest in Bad Aussee, Grundlsee und Altaussee ist eine Augenweide der besonderen Art: Auf dem größten Blumenfest Österreichs werden drei Narzissenköniginnen gewählt und alle Wagen des Umzugs mit den Blüten dekoriert.

Der Steyrkäse ist ein Grauschimmelkäse aus Magermilch, den es nur in dieser Region gibt. Bauer Walcher kennt die alte Rezeptur des Käses und produziert ihn mit großem Erfolg.

Im Untergrabnerhof in Raumsau versteht sich die Bäuerin und Jägerin Aloisia Steiner auf die komplizierte Zubereitung der Roggenkrapfen. Diese schmalzgebackenen runden Flecken werden mit einer zerdrückten Kartoffel, Käse und Speck gefüllt und wie ein Pfannkuchen eingerollt.

Das Geburtshaus des Heimatdichters Peter Rosegger (1843 – 1918) liegt bei Alpl. Der dort ansässige Waldheimathof, in dem Rosegger einkehrte, pflegt das Andenken des Heimat-Poeten. Sein Lieblingsgericht, ein Eierschöberl, findet sich noch heute auf der Speisekarte.

Werner Teufl und sein TV-Team besuchen auch die Werkstatt von Martina Reischauer in Bad Aussee, die nach überliefertem Mautner-Druckverfahren Textilien veredelt, und die Lebkuchenbäckerei Pirker. Außerdem den Skulpturenpark Schloss Pichl und die Wallfahrtsbasilika Mariazell.

Zum Schluss stellt Veronika Scheikl auf der Brunnalm bei Veitsch ‚das Rahmkoch‘, eine typisch steierische Spezialität, vor. Es wird aus Rahm, Mehl, Eiern, Zimt und Rosinen zubereitet und klassisch in der Pfanne serviert.

Bayern, Mittwoch, 17.05., 19:00 – 19:30 Uhr

Johann Lafer & Christian Grimm

Rettich und Radieschen

Schifferstadt in der Pfalz ist bekannt für seinen Rettichanbau. Jedes Jahr wird hier das Rettichfest gefeiert.
Auch Radieschen werden im großen Stil angebaut. Der Männergesangverein 1854 Schifferstadt singt in ‚Lafers Himmel un Erd‘ sogar das Rettichlied.

Christian Grimm vom Restaurant ‚Salischer Hof‘ in Schifferstadt kocht einen Kartoffel-Rettich-Kuchen mit Radieschenvinaigrette. Johann Lafer zeigt einen gebeizten Lachs mit eingelegtem Rettich.

SWR, Donnerstag, 04.05., Wiederholung 18:15 – 18:45 Uhr

Ulrich Heimann

Der Star ist das Produkt: Wenn Ulrich Heimann ein Menü kreiert muss jede Zutat zum Casting. „Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel, Karotte nicht gleich Karotte“, erklärt der Executive Chef de Cuisine des InterContinental Resort Berchtesgaden. „Ich suche das beste Produkt für das jeweilige Gericht, und lasse seinen Ur-Geschmack wirken.“ Heimanns Reich ist das kreisrunde Gourmet-Restaurant Le Ciel mit wahrhaft himmlischem Ausblick auf die phantastische Berglandschaft. Hier bringt er eine fein inspirierte französische Küche auf den Tisch – orientiert an Saison und Region, pointiert mit seiner ganz persönlichen Note.

„Wenn dem Gast ein Gericht im Gedächtnis bleibt, hat der Koch sein Ziel erreicht“ – das ist die Philosophie des 41-Jährigen, der sich bereits im Hamburger Hotel Abtei einen Michelin-Stern erkochte. Dieser Anspruch ist sein Antrieb, wenn er die Küche des Le Ciel morgens um zehn Uhr betritt und sie kaum vor Mitternacht wieder verlässt. „Ein gutes Gericht braucht acht bis zehn Stunden Zeit“, sagt Ulrich Heimann, der gerade sanft Geschmortes zu seinen Leidenschaften zählt. Crossover oder zuviel Schnickschnack sind nicht seine Sache, er kocht nach der Devise weniger ist mehr. Und doch variiert er regionale Gerichte oder die Klassiker der Haute Cuisine auch gekonnt mit asiatischer Würze oder Ausflügen ins Marokkanisch-Orientalische.

„Roulade vom Königssee-Saibling auf Brunnenkresse-Emulsion“, „Gebratener Hummer auf Papaya-Fenchel-Salat an einem Orangen-Pfeffer-Sorbet“, „Berchtesgadener Rehrücken mit Gänsestopfleber in der Brotkruste auf Rahmwirsing mit Essigkirschen“ – nicht nur die Gäste genießen die Kompositionen des Küchenchefs, der im kulinarisch anspruchsvollen Schwarzwald die Faszination von Aromen, Düften und Produkten entdeckte. Auch Head Sommelier Thomas Breitwieser ist sein ständiger Gast. „Nur wenn ich die verschiedenen Saucen vorher probiert habe, kann ich den passenden Wein dazu empfehlen“, sagt der Herr über 450 verschiedene Weine und Champagnersorten. Zu den Raritäten seiner Weinliste gehören etwa ein 1995 Chateau Petrus, Pomerol AOC für 2.100 Euro oder ein 1959 Riesling Feinste Spätlese, Schloss Johannisberg, Rheingau für 870 Euro.

Wer wird Kartoffelschälmeister 2006?

Am heutigen Donnerstag steht die Kartoffel wieder im Rampenlicht auf der
Grünen Woche. Unterm Funkturm startet am 19. Januar um 11:30 Uhr die
4. Kartoffelschälmeisterschaft der Länder 2006. Alle Bundesländer aus
der CMA-Länderhalle 20 schicken ihre Kandidaten in den Wettbewerb um
die „tolle Knolle“.

Als Favorit geht Titelträger Titus Dickson vom Gasthof „Zur Linde“
aus Brandenburg ins Rennen. Doch die Konkurrenz schläft nicht und ist
hoch motiviert. Rainer Weißhaar, der Landesmeister aus
Baden-Württemberg rechnet sich genauso große Chancen aus wie Norma
Laugsch aus Hessen und Hedwig Löbbert, Meisterin der ländlichen
Hauswirtschaft aus Nordrhein-Westfalen. Kurz: es wird spannend in der
CMA-Länderhalle an diesem Donnerstag Vormittag.

In zwei Durchgängen r drei Minuten treten die Kartoffelschäler aus
den Ländern gegeneinander an. Im ersten Durchgang werden die drei
Besten gesucht, die dann im Finale den Meister im Kartoffelschälen
ermitteln. Eine Jury wird die geschälten Kartoffeln begutachten und
wiegen. Wer das höchste Gewicht beim Schälen erzielt, gewinnt. Nur
vollständig geschälte Kartoffeln zählen dabei. Alle Teilnehmer treten
mit einem einheitlichen Handwerkszeug an, dem sogenannten
Kartoffelsparschäler. Dem Gewinner winkt ein Einkaufsgutschein im
Wert von 500,- Euro.

Der Star in der Halle ist natürlich das Objekt der Begierde – die
Kartoffel selbst. Auch in diesem Jahr ist es eine Brandenburgerin,
geerntet in Mittenwalde/Ragow. Die Teilnehmer werden beim sportlichen
Wettbewerb der Sorte „Vineta“, vorwiegend festkochend, zu Leibe
rücken. Nach dem sportlichen Wettkampf können sich die Besucher der
Länderhalle 20 vom Geschmack der geschälten Kartoffeln überzeugen. Im
CMA-Kochstudio werden die geschälten Erdäpfel zu schmackhaften
Kartoffelgerichten verarbeitet.

Mit diesem Wettbewerb macht die CMA auf die große Bedeutung der
Kartoffel als Mineral- und Nährstofflieferant im Winter aufmerksam.
Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere das Vitamin C, haben ihr den
Ruf der „Zitrone des Nordens“ eingebracht.

Die Kartoffel-Schälmeisterschaft findet in der CMA-Länderhalle 20
statt und ist ein Teil der Gemeinschaftsschau der Bundesländer. Unter
dem Motto „Unsere Regionen – Stark durch Vielfalt“ präsentieren die
Länder den Besuchern der Grünen Woche die Leistungsfähigkeit ihrer
regionalen Land- und Ernährungswirtschaft. Landwirtschaft zum
Anfassen finden die Besucher in Halle 3.2 auf dem ErlebnisBauernhof.
Außerdem unterstützt die CMA den Bio-Markt in Halle 6.2 a.

www.cma.de/gruenewoche

Walnuss-Kartoffel-Röllchen Rezept

Walnuss-Kartoffel-Röllchen
Zutaten für 4 Personen:
1 kg mehlig kochende Kartoffeln, 5 Eier, Salz, 200 g Mehl, 400 g Zwiebeln, 100 g Walnüsse, 3 Zweige Petersilie, 2 Zweige Majoran, 60 g Butterschmalz, Pfeffer, 0,25 l Sahne, 2 EL Schmand, feuerfeste Förmchen bzw. Schälchen

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, evtl. bürsten und auf einem Backblech bei 180-200°C im Ofen ca. 1 Stunde backen. Dann die warmen Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. Anschließend das Kartoffelinnere durch eine Kartoffelpresse drücken und erkalten lassen. In die kalte Kartoffelmasse zwei Eier, ein Teelöffel Salz und Mehl geben. Die Mischung mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Diesen ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Kräuter waschen, trocken tupfen, Blättchen abzupfen und fein hacken. 20 g Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und die gehackten Kräuter 5 Minuten bei geringer Hitze anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und danach abkühlen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer 5 mm dicken, ca. 80 x 30 cm großen Platte ausrollen. Die abgekühlte Zwiebel-Kräuter-Masse mit einem Messer auf der ausgerollten Teigplatte verstreichen. Einige Walnüsse zur Garnierung zurückhalten, die anderen klein hacken und darüber streuen. Die Teigplatte vorsichtig aufrollen und in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Dann in einer heißen Pfanne mit 40 g Butterschmalz vorsichtig auf jeder Seite ca. 2 Minuten braten. Die Sahne mit den drei restlichen Eiern und dem Schmand verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffelschnecken in die Förmchen geben und den Sahneguss um die Teigröllchen gießen. Die Förmchen in den Ofen geben und bei 180°C Hitze 15 Minuten backen. Mit frischen Kräutern garnieren und mit halben Walnüssen dekorieren.

Welche Kartoffel für welche Anwendung?

Da hat man sich so viel Mühe gegeben mit dem Kartoffelsalat für die Party und nun ist er total matschig. Und das Kartoffelpüree, mit viel Liebe und „guter Butter“ zubereitet, will auch nicht sämig werden. Das Gelingen eines Kartoffelgerichts hängt aber nicht nur von den eigenen Kochkünsten, sondern auch von der Wahl des richtigen Kartoffel-Kochtyps ab, so die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH aus Bonn.
Kochtyp? Das klingt nach Unterstützung durch einen charmanten Charakterkopf am heimischen Herd. Doch die Erklärung ist weitaus weniger phantasievoll. Als Kochtyp bezeichnet man die Einstufung von Kartoffelsorten durch das Bundessortenamt gemäß ihrer Kocheigenschaften. Folgende drei Arten gibt es:

Fest kochende Kartoffeln bleiben stets gut in Form, unabhängig davon, ob man sie kocht, brät oder backt. Sie eignen sich für alle Gericht, bei denen ein Auseinanderfallen der Knollen unerwünscht ist, wie bei Salz,- Pell,- oder Bratkartoffeln. Zu den bekanntesten zählen Cilena, Nicola, Princess. Im Handel erkennt man sie am grünen Etikett.

Vorwiegend fest kochende Sorten lassen sich vielseitig einsetzen. Sie haben einen höheren Stärkegehalt als ihre festen Verwandten, fallen beim Kochen jedoch nicht auseinander. Rösti, Aufläufe, Salz-, und Pellkartoffeln sowie Pommes Frites lassen sich aus ihnen gut zubereiten. Bekannte Sorten sind Christa, Granola oder Secura. Die vorwiegend fest kochenden erkennt man am roten Etikett.

Mehlig kochende Kartoffeln brechen beim Kochen auf, sind trocken und eignen sich am besten für Pürees, Klöße, Suppen oder Eintöpfe. Adretta, Afra oder Likaria sind die bekanntesten deutschen Sorten. Ein blaues Etikett verrät, dass man die richtige Wahl getroffen hat.

Verantwortlich für die Kocheigenschaften ist neben dem Gehalt an Stärke auch der Eiweißanteil. Mit zunehmendem Stärkegehalt wird eine Sorte trockener, mehliger und lockerer. Ein höherer Eiweißgehalt scheint die Festigkeit zu verstärken. Kartoffel ist also nicht gleich Kartoffel. Wer das perfekte Kartoffelgericht servieren möchte, sollte also beim Einkauf genau hinschauen.

Versteckten Fetten bei Kartoffelprodukten auf der Spur

Der Deutschen liebste Beilage ist immer noch die Kartoffel. Sie ist nicht nur schmackhaft, sondern auch vielseitig. Insbesondere bei jüngeren Verbrauchern ist die Vorliebe für Pommes und andere Kartoffelprodukte ungebrochen. Was viele von uns beim Kartoffelgenuss jedoch schnell aus den Augen verlieren, ist die Tatsache, dass sich je nach Zubereitungsart auch der Energiegehalt der tollen Knolle ändert. Sobald Fett mit ins Spiel kommt – ob zum Garen oder als Soßendipp – kann aus der Kartoffel schnell eine Energiebombe werden. Für alle, die aufs Gewicht achten müssen, ist es oft schwierig zu entscheiden, welche Kartoffelbeilage die richtige ist. Ein kleiner Überblick soll helfen: Die Kartoffel selbst ist ein sehr wertvolles und kalorienarmes Lebensmittel, das als Grundnahrungsmittel und Sattmacher gilt. Den niedrigsten Energiegehalt haben Pell- und Salzkartoffeln sowie Kartoffelpüree mit circa 70-80 Kilokalorien (kcal) pro 100 Gramm, denn die Zubereitung erfolgt ohne bzw. mit wenig Fett. Bratkartoffeln, Kroketten und Kartoffelpuffer haben einen mittleren Energiegehalt (um die 100-200 kcal pro 100 Gramm), obwohl sie in Fett gebacken werden. Richtig voll mit Fett saugen sich aber die Pommes aus der Fritteuse und haben deshalb mit durchschnittlich 270 kcal pro 100 Gramm auch den höchsten Energiegehalt. Pommes aus dem Backofen schneiden etwas besser ab (circa 255 kcal pro 100 Gramm). Sie werden zwar auch beim Hersteller vorfrittiert, nehmen beim Rösten im Ofen aber kein weiteres Fett mehr auf. Country Potatoes (frittierte Karfoffelviertel) sind größer als die Pommes-Stifte und nehmen deshalb nicht ganz soviel Fett auf. Mit schlechtem Gewissen sollte natürlich niemand essen, egal ob Pommes oder Schweinshaxe, aber es kommt eben auch auf die Mischung an. Alternativ können die energiereichen Pommes bei einer Mahlzeit durch einen Salat oder ein Brötchen ersetzt werden. Ebenso ist eine Ofen- oder Folienkartoffel vom Grill eine sehr kalorienarme und leckere Beilage. Anstelle von Majonäse oder Ketchup passt auch Kräuterquark als Dipp zu Kartoffel & Co. und liefert noch eine extra Portion Eiweiß und Kalzium dazu. Die tolle Knolle lässt sich so unbeschwert genießen. aid, Ira Schneider