Kochen in ARD Buffet

Mo. 1.1.2007 Ausfall (Neujahr)

Di. 2.1.2007
Jaqueline Amirfallah bereitet heute zu: „Geschmortes Rindfleisch mit bunten Bohnenkernen“

Mi. 3.1.2007
Vincent Klink bereitet heute zu: „Provenzalische Kichererbsen mit Lammkoteletts“

Do. 4.1.2007
Vincent Klink bereitet heute zu: „Grüne Erbsensuppe mit Würstchen“

Fr. 5.1.2007
Otto Koch bereitet heute zu: „Frikadelle vom Eisbein mit Linsen-Kartoffel-Gemüse“

Mo. bis Fr. 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr im Ersten

Küchengeschichten aus Ostfriesland

In der weiten Landschaft Ostfrieslands haben sich bis heute Jahrhunderte alte Ess- und Trinkgewohnheiten erhalten. Feste, Aberglauben und Brauchtum gehen mit besonderen Speisen einher. Viele Sprichwörter und Lieder kreisen um das Essen. Der Film zeigt die Ostfriesen dort, wo sie am liebsten sind: daheim in Küche und Garten und auf dem Hof.

Eine Region und ihre Spezialitäten
Die Küchengeschichten erzählen von den speziellen Ess- und Trinkgewohnheiten der Menschen in Ostfriesland, aber auch von der Geschichte der Gerichte. Essen und Trinken in Ostfriesland sind verbunden mit der niederdeutschen Sprache. Deshalb fließt das Niederdeutsche gelegentlich ein und unterstreicht so die Besonderheit der regionalen ostfriesischen Kochtradition.

Selbstversorger aus Holtrop
Das NDR Fernsehen stellt Alma und Wilm Frühling vor. Das Ehepaar im ostfriesischen Holtrop bezeichnet sich als Pottjekiekers und Pottjeslikkers. Das ist Plattdeutsch und heißt übersetzt so viel wie ‚Feinschmecker‚. Die beiden Alten – Anfang 70 – produzieren fast alle Lebensmittel für den Hausgebrauch auf dem eigenen Hof. Der Film zeigt die eigene Hausschlachtung mit Wurst und Snirrtjebraa, das Einwecken und Trocknen von Bohnen und wie die Teekookjes im alten Küchenherd gebacken werden.

Von Holunder, Tee und Kartoffeln
Aus der ersten Milch der kalbenden Kuh auf dem Hof Janssen – der besonders nahrhaften Biestmilch – bereitet die Bäuerin Pirrel in de Püt zu, aus Holunderblüten stellt Friederike Kleen Fleddersekt (Holundersekt) und Fleddersopp hergestellt.

Vergessene Pflanzenkost ist die Spezialität von Helga Flade-Peters: aus Schafgarbe, Brennnesseln, Sauerampfer und Quindel macht sie ostfriesische Frikadellen. Friedrich der Große brachte den Ostfriesen die Kartoffel – Blaukiende un Grote Gele sind die bevorzugten Sorten. Gerhard Herlyn kennt aber noch gut zwanzig andere und so manches lehrhafte Kartoffel-Sprichwort, damit die Knollen wachsen und gedeihen: ‚Tuffels willen good wat unner de Foten hebben/Tuffels mutten plaagt worden‘.

WDR, Sonntag, 10.12., 14:00 – 15:00 Uhr

Peru: Ursprungsland der Kartoffel

„Blauer Schwede“ – nicht etwa ein Ausdruck des Erstaunens, sondern Name einer seltenen Kartoffelsorte. Was hierzulande auf den ersten Blick als besonders exotisch gilt, hat in Peru lange Tradition: Unter den mehr als 3.000 angebauten Sorten im Andenstaat existieren eine Vielzahl farbiger Varianten – darunter auch die ungewöhnliche blaue Knolle. Doch die Kartoffeln unterscheiden sich in Peru nicht nur in ihrer Farbe, auch Form und Zubereitung sind anders als die des bekannten deutschen Erdapfels.

Die ältesten Funde kultivierter Kartoffeln stammen aus dem Chilca-Tal südlich von Lima. Sie belegen, dass die Frucht seit mehr als 8.000 Jahren zum Grundnahrungsmittel im südamerikanischen Land zählt. Bereits in der Zeit der Inka war sie neben Mais eine der meist verzehrten Speisen der Bevölkerung des riesigen Reiches.

Auch heute noch spielen Kartoffeln eine wichtige Rolle in Peru: Mehr als 3.000 einheimische Sorten sind statistisch erfasst, die exakte Zahl ist jedoch nicht genau ermittelbar. Gegenwärtig bauen Kleinbauern in den Bergregionen des Landes Kartoffeln in den vielfältigsten Farben, Formen und Geschmacksrichtungen an. Zweifarbige oder bunt gesprenkelte Knollen sind im Andenstaat keine Seltenheit, ebenso wie bananen- oder kipfelförmige Knollen. Hierzulande unüblich, doch in Peru eine gängige Methode: Das Gefriertrocknen der Früchte für eine monatelange Konservierung.

Der Import der Kartoffel nach Europa fand erst im späten 16. Jahrhundert statt, als die Spanier das Inka-Reich eroberten. Zunächst aufgrund ihrer schönen Blüte als Zierpflanze beliebt, erkannten die Europäer im Laufe der Zeit ihre Eignung als Nahrungsmittel. Der Durchbruch in Deutschland gestaltete sich allerdings zunächst als schwierig:
Erst Friedrich der Große trug im 18. Jahrhundert maßgeblich zur Etablierung der Kartoffel bei. Er sah im Anbau des Gemüses ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung des Hungers in seinem Land, dessen Wachstum auch bei schwierigen klimatischen Bedingungen möglich war. Die Bevölkerung betrachtete die Frucht zunächst mit Argwohn und Skepsis. Erst als Friedrich der Große die Kartoffelfelder durch seine Soldaten bewachen ließ, begriffen die Menschen, dass es sich um ein besonders wertvolles Nahrungsmittel handelte. Weitere positive Nebenwirkung: Der Verzehr verhinderte Krankheiten wie den damals verbreiteten Skorbut.

Während die Kartoffel in Deutschland als eine der beliebtesten Beilagen gilt, so ist sie heutzutage in Peru oftmals Hauptbestandteil einer Mahlzeit. Die immense Sortenvielfalt der Knolle trägt zu ebenso abwechslungsreichen Gerichten bei. Besonders beliebt ist das peruanische Nationalgericht „Papas a la Huancaina“. Hierbei werden Kartoffeln mit einer scharfen Chili-Soße bestehend aus frischem Ziegenkäse, Eiern und Oliven serviert. Ebenso gern gegessen werden Gerichte wie „Causa de Atun“ und „Lomo Saltado“ .

So hat auch die Kartoffel zu der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten abwechslungsreichen Küche des Landes beigetragen und hat einen Anteil daran, dass Peru als kulinarisches Zentrum Südamerikas gilt.

Küchengeschichten aus Ostfriesland

In der weiten Landschaft Ostfrieslands haben sich bis heute jahrhundertealte besondere Ess- und Trinkgewohnheiten erhalten. Feste, Aberglauben und Brauchtum gehen mit speziellen Speisen einher. Viele Sprichwörter und Lieder kreisen um das Essen. Der Film zeigt die Ostfriesen dort, wo sie am liebsten sind: daheim in Küche und Garten und auf dem Hof.

Die ‚Küchengeschichten‘ erzählen von den speziellen Ess- und Trinkgewohnheiten der Menschen in Ostfriesland, aber auch von der Geschichte der Gerichte. Essen und Trinken sind hier eng mit der niederdeutschen Sprache verbunden. Deshalb fließt das Niederdeutsche auch gelegentlich mit ein und unterstreicht so die Besonderheit der regionalen ostfriesischen Kochtradition.

Hanne Klöver stellt in ihrem Film Alma und Wilm Frühling vor. Das Ehepaar im ostfriesischen Holtrop bezeichnet sich als ‚Pottjekiekers‘ und ‚Pottjeslikkers‘. Das heißt übersetzt so viel wie ‚Feinschmecker‚. Die beiden Alten sind Anfang 70 und produzieren fast alle Lebensmittel für den Hausgebrauch auf dem eigenen Hof. Der Film zeigt die eigene Hausschlachtung mit der Herstellung von Wurst und ‚Snirrtjebraa‘ (Schweinefleisch), das Einwecken und Trocknen von Bohnen und das Backen von Teekookjes im alten Küchenherd.

Aus der ersten Milch der kalbenden Kuh auf dem Hof Janssen – der besonders nahrhaften Biestmilch – bereitet die Bäuerin ‚Pirrel in de Püt‘ zu, aus Holunderblüten wird von Friederike Kleen ‚Fleddersekt‘ (Holundersekt) und ‚Fleddersopp‘ hergestellt. Vergessene Pflanzenkost ist die Spezialität von Helga Flade-Peters: Aus Schafgarbe, Brennnesseln, Sauerampfer und Quindel stellt sie ostfriesische Frikadellen her.

Friedrich der Große brachte den Ostfriesen die Kartoffel – ‚Blaukiende‘ und ‚Grote Gele‘ sind die bevorzugten Sorten. Gerhard Herlyn kennt aber noch gut zwanzig andere und so manches lehrhafte Kartoffel-Sprichwort, damit die Knollen wachsen und gedeihen: ‚Tuffels willen good wat unner de Foten hebben‘ / ‚Tuffels mutten plaagt worden‘.

NDR, Dienstag, 31.10., 23:15 – 00:15 Uhr

250 Jahre Kartoffelanbau in Deutschland

Herzlichen Glückwunsch, Deutsche Kartoffel! Mit einer riesigen Kartoffel-Geburtstagstorte feiert die CMA, Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbh, Bonn, auf dem Alexanderplatz in Berlin 250 Jahre Kartoffel-Genuss in Deutschland.

Die „tolle Knolle“ bereichert nun schon seit einem Vierteljahrtausend als Pellkartoffel, Puffer oder Püree, als Krokette, Kartoffeltasche oder Knödel unseren Speiseplan und ist sowohl aus der traditionellen, als auch aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Über 10.000 Kartoffeln bilden die größte Geburtstagstorte unter dem Berliner Fernsehturm auf dem Alexanderplatz und machen zur jetzt beginnenden heimischen Herbstkartoffelsaison Appetit auf die gesunden Allroundtalente.

Die Deutsche Kartoffel hat sich ihre Geburtstagsparty wirklich verdient, denn die geschmacklichen und ernährungsphysiologischen Vorzügen, die einfache Zubereitung und die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten machen das „Gold der Erde“ zu Deutschlands beliebtestem Geburtstagskind.

Alfons Schuhbeck in Neuburg

Da haben die Organisatoren der NEUGA-Schlemmerwirte, von Kempfle Küchen, Stadtmarketingverein und Stadtverwaltung wohl ins Schwarze getroffen. Innerhalb weniger Tage waren die rund 150 Karten für das große Gala-Dinner mit Alfons Schuhbeck nämlich ausverkauft. Der Starkoch gastiert am Samstag, 30. September im Rahmen der Neuburger Umwelttage in der Parkhalle und gilt als Sahnehäubchen der zweitägigen Messe unter dem Motto „Bauen, sanieren und genießen“.

„Es freut uns außerordentlich, dass alle Plätze in so kurzer Zeit reserviert wurden und wir jetzt schon eine ausverkaufte Veranstaltung melden dürfen“, erzählt NEUGA-Wirt Bernhard Einhauser. „Für uns ist es die Bestätigung, dass sowohl die Idee „Alfons Schuhbeck in Neuburg“ als auch das hochwertige 7-Gänge-Menü zum echten Sonderpreis funktioniert“, so Einhauser. Die bekannte Wirtegemeinschaft hatte das siebengängige Menü mit dem Schwerpunkt Kartoffel zusammengestellt und für lediglich 28,50 € angeboten. Eine anfangs vorgesehene Abendkasse wird es am Veranstaltungstag nicht geben.

Keine Karten ergattert – kein Problem!

Zwar sind die begehrten Plätze für das Schuhbeck-Dinner am Abend ausverkauft – zum Schaukochen sind aber trotzdem alle Koch-Begeisterten eingeladen. Der bekannte und mehrfach ausgezeichnete Fernsehkoch wird am Messesamstag bereits ab 16 Uhr da sein und ca. 30 Minuten über sein neues Faible „Gewürze“ referieren. Anschließend steht ein rund 1 ½ -stündiges Schaukochen rund um das Thema Kartoffel in einer modernst ausgestatteten Kempfle-Schauküche auf dem Programm.

Gemeinsam mit den Küchenprofis aus dem Hause Kempfle-Küchen in Rohrenfels verwandeln die Verantwortlichen von Stadtmarketingverein und Stadt einen Teil der Parkhalle in ein wahres Küchenparadies für Koch und Zuschauer. „Wir unterscheiden uns in Sachen Technik eigentlich kaum von einer professionellen Fernsehaufzeichnung“, erzählen Stadtmarketing-Geschäftsführer Markus Jocher und der städtische Pressesprecher Bernhard Mahler. So erwartet die Zuschauer neben einer modernen Küche mit den neuesten Geräten auch eine ausgefeilte Ton-, Licht- und Kameratechnik. „Damit alle Besucher gut sehen und auch genau verfolgen können, was Alfons Schuhbeck auf den Teller zaubert, übertragen zwei Kameras auf eine große Leinwand“, erklärt Mahler.

Wer den für seine geradlinige und typisch bayerische Art beliebten Sternekoch also einmal hautnah erleben möchte, sollte sich den 30. September ab 16 Uhr dick im Kalender anstreichen. Der Eintritt zu den Umwelttagen und dem Schaukochen mit Alfons Schuhbeck ist natürlich frei.

7-Gänge-Menü des Schuhbeck-Abends gibt es noch mal – Jetzt Karten sichern!

Aufgrund der großen Nachfrage haben sich die NEUGA-Schlemmerwirte entschlossen, das begehrte 7-Gänge-Kartoffel-Menü noch einmal zu präsentieren. Schon zwei Wochen nach dem Auftakt der Kartoffelwochen während der Umwelttage steht in Neuburg die „Lange Nacht der Museen“ auf dem Programm. Neben den kulturellen gibt es auch diesmal kulinarische Highlights im altehrwürdigen Marstall. Unter dem Motto „Tafeln mit Kartoffeln“ erwartet die Besucher neben kleineren Kartoffel-Snacks noch einmal das Menü des Schuhbeck-Abends. NEUGA-Wirt Bernhard Einhauser: „Wir möchten damit den vielen Enttäuschten die Gelegenheit bieten, doch noch das von uns kreierte Menü kennen zu lernen – der Preis bleibt selbstverständlich bei 28, 50 Euro“. Die „Lange Nacht der Museen“ findet am Samstag, 14. Oktober statt. Karten für das Menü gibt es ab sofort bei der Tourist-Info (Tel.: 08431/55-240) und im Restaurant „Zum Hofgarten“ (Tel.: 08431/4 11 99).

Quelle: Stadt Neuburg

Wochenthema „Kochen mit Käse“ in ARD- Buffet, ZDF

Wochenthema „Kochen mit Käse“

Mo. 25.09.2006
Rainer Strobel bereitet heute zu: „Birnenauflauf
mit Roquefort“

Di. 26.09.2006
Jaqueline Amirfallah bereitet heute zu: „Mit Gruyère-Käse gefüllte Nudeltaschen”

Mi. 27.09.2006
Vincent Klink bereitet heute zu: „Kartoffel-Ziegenkäse-
Gratin mit Apfelmus“

Do. 28.09.2006
Vincent Klink bereitet heute zu: „Käsegnocchi mit Feigen“

Fr. 29.09.2006
Otto Koch bereitet heute zu: „Schweinemedaillon
mit Gorgonzola-Sauce und Bäckerinkartoffeln“

Mo. bis Fr. 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr im Ersten

Leas Kochlust

Lust auf Comedy-Kochshow mit Lea Linster und der Comedian-Küchenhilfe Kay Ray? Aber immer. Mit Lea und dem Gewinner der St. Ingberter Pfanne 2005, dem beliebten Hamburger Comedystar kommt auch der Spaß in der Küche sicher nicht zu kurz.

Kulinarisch bietet Lea heute zwei kleine Köstlichkeiten:
Wachteleier mit geschmackvollem Zwiebelconfit und danach Schnecken in der Kartoffel serviert. Viel Vergnügen beim Nachkochen!

SWR, Donnerstag, 21.09., 18:45 – 19:15 Uhr

Hochwälder Kartoffeltage im Hunsrück

Erdapfel, Arber, Grübling, Knolle, Erpfel, Grumbeere, Solanum tuberosum oder einfach nur „Kartoffel“, ebenso vielfältig wie ihre Namen ist auch die Kartoffel selbst. Zu Ehren dieser besonderen Pflanze finden vom 14. bis 28. Oktober im Hunsrück wieder die Hochwälder Kartoffeltage statt.

Über dreißig gastronomische Betriebe in den Regionen Kell am See, Hermeskeil und Thalfang am Erbeskopf bieten in dieser Zeit Gerichte rund um die Kartoffel an. Die Menüs reichen von deftiger Hausmannskost nach Hochwälder Art bis hin zur leichten Küche. Und nicht nur das: Verschiedene Kartoffel- und Bauernmärkte, Kräuterwanderungen und Kartoffelseminare sind der vielfältigen Knolle gewidmet.

Info: www.hunsruecktouristik.de

Thomas Lenk – Schnecken-Menüs

Weinbergschnecken aus dem niederbayerischen Rottal
kommen im 4-Sterne-Hotel Mürz in Bad Füssing (Kreis Passau) auf die
Wellness-Speisekarte.

„Frisch vom Feld“ einer heimischen Schneckenfarm
werden die lukullischen Leckerbissen als „Schnecken-Serviettenknödel in
Weißbiersoße“ serviert. „Die eiweißreichen und fettarmen Weinbergschnecken
sind eine besondere Wellness-Speise „, sagte Hotel Mürz-Geschäftsführer
Steffen Wunsch (25)

bei der ersten Präsentation
eines viergängigen Schnecken-Menüs – www.muerz.de

Weinbergschnecken zählen zum Inbegriff der französischen Küche. Die
mittelalterliche Fastenspeise – weder Fleisch noch Fisch – hält neuerdings
in der Region von Weißbier und Herbstmilch Einzug in das
Schmankerl-Rezeptbuch:

„Das zarte Fleisch der helix pomatia ist eine
Fitness-Delikatesse, die sich mit vielen Speisen variieren läßt“, sagt
Thomas Lenk (43), Küchenmeister im Hotel Mürz. 100 Gramm Schnecken enthalten
nach Angaben des Gourmet-Kochs für gesunde Ernährung rund 80,5 Kalorien und
nur 1,7 Prozent Fett.

Als Vorspeise des Schnecken-Menüs gibt es Kartoffel-Schneckentürmchen in
Knoblauch-Petersilienschaum, als Suppe eine klare Gemüsesuppe mit
Schneckenstrudelscheiben. Beim Hauptgericht können die Gäste zwischen Zander
mit Schnecken-Kräuterhaube oder Schweinefilet mit Schnecken-Serviettenknödel
in Weißbierjus wählen.

Schon die alten Römer liebten die Schalentiere. Im niederbayerischen Rottal
erleben die Weinbergschnecken – weit abseits von Weinbergen – eine
Renaissance. Im August 2005 hat Heinz Hohenthaner (49) aus Pfarrkirchen
(Kreis Rottal-Inn) begonnen, auf seiner „Rottaler Schneckenfarm“ im größeren
Stil die Kriechtiere zu züchten. In Europa werden nach Expertenschätzung
jährlich rund 100.000 Tonnen (eine Tonne entspricht 50.000 Tiere), in
Deutschland rund 7.000 Tonnen verzehrt.

www.muerz.de