INTERNORGA Gastro Startup-Wettbewerb

Der INTERNORGA Gastro Startup-Wettbewerb hat mit Profi-Koch und Gastro-Experte Tim Mälzer einen neuen starken Partner an Bord. Der Wettbewerb, den die INTERNORGA gemeinsam mit der Leaders Club Concepts GmbH (LCC) durchführt, geht 2016 in die zweite Runde – die Bewerbungsfrist beginnt heute und läuft bis 31. Dezember 2015. Neu ist zudem eine Änderung im Teilnahmekonzept: Der Wettbewerb richtet sich nun an alle Nachwuchs-Gastronomen, die mit ihrem Gastronomiebetrieb nach dem 1. September 2014 gestartet sind, sowie an jene, die eine gute Idee haben und noch vom Einstieg ins Gastro-Business träumen. Der Preis kann sich sehen lassen: Insgesamt geht es um ein Darlehen in Höhe von bis zu 50.000 Euro (je nach Investitionsvolumen), 40 Stunden Beratung von den Experten der LCC sowie die Teilnahme an den legendären Foodservice-Events im Rahmen der INTERNORGA 2016.

„Eine tolle Initiative von INTERNORGA und Leaders Club Concepts. Ich bin gern dabei und schon sehr gespannt auf die neuen Gastro-Konzepte. Gastronomische Betriebe müssen sich heute mehr denn je von der Masse absetzen – neue Ideen sind darum besonders wichtig und beleben die Gastronomie in Deutschland“, sagt Tim Mälzer.

„Die Nachwuchsförderung steht für die INTERNORGA als Leitmesse klar im Fokus. Wir sind überzeugt von unserem Gastro Startup-Wettbewerb – darum gehen wir jetzt mit einigen Änderungen und geballter Power erneut an den Start. Besonders freuen wir uns, dass wir Tim Mälzer als Partner gewinnen konnten“, so Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress GmbH.

„Wir hatten bereits in 2015 viele interessante Gastro-Konzepte auf dem Tisch. Leider waren von den eingereichten Ideen nur wenige wirklich im Markt umsetzbar, sodass wir uns im vergangenen Jahr zu einem neuen Kick-off des INTERNORGA Gastro Startup-Wettbewerbes in 2016 mit einigen Anpassungen entschieden haben“, sagt Roland Koch, Geschäftsführer der Leaders Club Concepts GmbH, Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender der Leaders Club Deutschland AG. „Die wesentliche Änderung ist, dass wir nun auch die Gastronomen zur Bewerbung motivieren möchten, die mit ihrem Konzept bereits an den Start gegangen sind und nach ihren ersten Erfahrungen sowohl eine professionelle Beratung für die weitere Entwicklung sowie neue finanzielle Mittel benötigen“, ergänzt Philip Dean Kruk-De la Cruz, Geschäftsführer der Leaders Club Concepts GmbH und Mitglied des Board of Honor der Leaders Club Deutschland AG.

Bewerbung und Auswahlprozess
Aus allen eingegangenen Bewerbungen wählen die Gremien der LCC und des Leaders Club Deutschland neun Konzepte aus, die von den Bewerbern im Februar 2016 vor Profi-Gastronom Tim Mälzer und den Gremien in Hamburg vorgestellt werden. Die sechs Finalisten dürfen ihre Konzepte am 11. März 2016 in je fünfminütigen Präsentationen live auf der INTERNORGA vorstellen. Direkt vor Ort entscheidet das Fachpublikum über den Gewinner, der sich die Beratung und finanzielle Unterstützung von der LCC für die Umsetzung seiner Idee oder die Weiterentwicklung seines bestehenden Gastronomiebetriebes sowie ein umfangreiches Gewinnpaket sichert.

Aber auch die anderen fünf Teilnehmer gehen nicht leer aus: Sie haben die Chance, das Fachpublikum so zu begeistern, dass auch sie auf der INTERNORGA Unterstützer für ihr Gastro-Konzept finden. Schließlich können sie auf der INTERNORGA unzählige Kontakte zu potenziellen Sponsoren knüpfen.

Teilnahmebedingungen
Mitmachen dürfen alle, deren Gastronomiebetrieb nach dem 1. September 2014 gegründet wurde oder die eine ganz neue Konzept-Idee haben. Die Bewerber können ihre Unterlagen bis
31. Dezember 2015 auf dem Postweg an Leaders Club Concepts GmbH (LCC), Jennifer Carstens, Clemens-Schultz-Str. 3, 20359 Hamburg oder via E-Mail an startup@leadersclub.de einreichen.

Weitere Informationen stehen unter www.internorga.com/gastrostartup oder unter www.leadersclub-concepts.de/gastrostartup bereit.

Berlin Food Week 2015

Im alten Kraftwerk in Berlin-Mitte dreht sich vom 28. September bis 4. Oktober 2015 alles um das Thema Genuss. Auf der großen Fläche mit Berliner Industriecharme trifft Foodie auf Fachmann, Hobbykoch auf Haute Cuisine-Liebhaber und Süßwarenfan auf Sommelier. In unterschiedliche Formate unterteilt werden im ehemaligen Heizkraftwerk verschiedenste Facetten der Food-Welt präsentiert:
Regional und international, ernährungsbewusst, nachhaltig, kontrovers, stilvoll und immer mit dem Fokus auf Qualität. Die Food Week bietet eine Plattform, auf der sich nicht nur informiert sondern auch ausgetauscht und eingebracht werden kann. Darüber hinaus finden zahlreiche kulinarische Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet statt.

Die Hauptzutaten der Berlin Food Week sind in diesem Jahr:
Die aus dem Vorjahr bekannte „Food Clash Canteen“, bei der fünf renommierte Köche an jeweils sechs Abenden ein Fünf-Gang-Menü kochen: Jeder Koch kreiert jeweils einen Gang. Hier tritt zum Beispiel Sternekoch Joannis Malathounis gemeinsam mit Onur und Koral Elci von Kitchen Guerilla an und stellt die griechische Küche der türkischen gegenüber.

Beim „Stadtmenü“ wird die Berlin Food Week in der ganzen Stadt sichtbar: Über 50 Restaurants bieten ein Menü zu dem festgelegten Thema „Krautwende“ an.

Neu dabei ist der „Food Porn Award“, der außergewöhnlich gute Foodbilder in unterschiedlichen Kategorien prämiert. Ausgestellt werden die Gewinnerbilder während der Food Week im Berliner BASE_camp. Im Zuge der Verleihung der Food Porn Awards findet im BASE_camp außerdem eine Podiumsdiskussion zum wachsenden Einfluss digitaler Medien im Foodbereich statt.

Mit dem „House of Food“ bietet die Berlin Food Week interessierten Akteuren an drei Tagen eine Plattform sich darzustellen und verwöhnt die Besucher mit einem großzügigen Foodcourt bespielt von Berliner Gastronomen sowie einer Showküche, in der unter anderem gemeinsam Butter und Pasta hergestellt wird.

Sternekoch Thomas Bühner führt Fortgeschrittene in seinem Workshop zum Thema Techniken & Texturen in die Welt der Spitzengastronomie ein. Als Veranstaltungsort dient die Miele Gallery, die Miele als Partner der Berlin Food Week für ausgewählte Workshops und Dinner zur Verfügung stellt.

Die alljährliche Food Night hat mit dem Premium-Caterer AXICA tatkräftige Unterstützung, bei der auch der Nachhaltigkeitsgedanke nicht zu kurz kommt. Im diesem Jahr steht die Food Night ganz im Zeichen des „Leftover Cookings“: Fünf Berliner Food Akteure, wie Felicitas Then, kochen mit Zutaten, die sonst eher als Abfall gelten – Kartoffel- und Zwiebelschalen können ebenso Verwendung finden wie Käserinde und Knochenmark.

Wieder mit dabei sind außerdem die Third Party Events „Gastro-Gründerpreis“, der während der Berlin Food Night verliehen wird, und die Konferenz „Next Generation Food“ sowie der „Food Blog Award“ und der Adegga WineMarket, der zum ersten Mal in Berlin gastiert.

Die Initiatoren sprechen mit dem Programm alle Menschen an, die gutes Essen schätzen, aber auch Köche, Gastronomen, Hoteliers, Institutionen, Journalisten, Foodies und Blogger. Die Berlin Food Week versteht sich als Open-Source-Plattform, deren Vision es ist, die Lifestyle-Metropole Berlin langfristig zu einer internationalen Food-Metropole aufsteigen zu lassen.

Das vollständige Programm der Berlin Food Week mit allen weiteren Informationen und Anmeldemöglichkeiten wird ab August 2015 unter www.berlinfoodweek.de bekannt gegeben.

Köche wollen mehr geliebt werden

Exklusive Umfrage von DER FEINSCHMECKER: „96,2 Prozent der deutschen Top-Restaurants fühlen sich von der Politik nicht wertgeschätzt“

Das Ergebnis einer Blitzumfrage unter Deutschlands besten Restaurants offenbart eine ausgeprägte Frustration in der deutschen Spitzen-Gastronomie über den politischen Kurs der Bundesregierung. Auf die Frage, ob sie sich von der Politik genügend wertgeschätzt fühlen, antworteten von 159 Restaurants nur 6 mit ja. 153, das entspricht 96,2 Prozent, fühlen sich unverstanden oder durch Auflagen und Beschränkungen in ihrer Arbeit sogar behindert.

Angesichts der aktuellen Debatte über Mindestlohn, gestiegene Bürokratisierung durch die Arbeitszeitverordnung, Mehrwertsteuer und mehr, diskutierten Politiker und Gastronomie unter der Leitung von Deutschlands führendem Genuss- und Lebensart-Magazin DER FEINSCHMECKER am Mittwoch in der Hauptstadt im Rahmen eines Parlamentarischen Abends des TourismusDialog. Berlin zum Thema „Gasthaus Deutschland – genügend wertgeschätzt?“.

„Die Frustration in der deutschen Top-Gastronomie ist offensichtlich hoch“, sagte Deborah Gottlieb, stellvertretende Chefredakteurin von DER FEINSCHMECKER. Der Berliner Spitzenkoch und Gastronom Tim Raue kritisierte auf dem Podium unter anderem die stark gestiegene Beschränkung des Engagements von Gastronomen und Köchen und beklagte, dass die deutsche Spitzenküche auch ein wichtiger Tourismusfaktor sei, der aber nicht genutzt werde. „Warum zur Hölle ist denn keiner in der Politik stolz darauf, was wir hier leisten?“, sagte er.

DER FEINSCHMECKER kritisierte auch die Präsentation der deutschen Kulinarik auf der Expo: „Im deutschen Pavillon wird mit einer Beteiligung der deutschen Spitzenköche geworben. Aber von den einzigen zwei wirklich bekannten involvierten Gastronomen mit ausgezeichneten Restaurants ist der führende ein Italiener – Marcello Fabbri aus Weimar“, sagte Deborah Gottlieb.

Weitere Hintergründe zu diesem Thema in der August-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER, ab 15. Juli im Handel

Istrien wird immer mehr Gourmet

Istriens junge Spitzenköche haben sich endgültig in der internationalen Gourmetwelt etabliert und sind nun bereits mit fünf Restaurants im exquisiten Kreis der Jeunes Restaurateurs d’Europe vertreten.

Neben „Talent & Passion“, so das Motto der Jeunes Restaurateurs d’Europe (JRE), teilen die ambitionierten Köche und Gastronomen aus zwölf Ländern auch ihren hohen Qualitätsanspruch. Und vor allem ihre Lust am Erschaffen feiner, innovativer Genusswelten, ohne ihr kulinarisches Erbe aus dem Auge zu verlieren.

In einer Art Genussrevolution haben Köche, Gastromen und Produzenten die kroatischen Adria-Halbinsel Istrien in den letzten 15 Jahren in eines der trendigsten Gourmet-Reiseziele Europas verwandelt.

Leidenschaftliche Gastronomen wie Teo Fernetich, der Präsident der kroatischen JREs, haben diesen Weg mitgeprägt. In seinem Boutique-Landhotel San Rocco (www.san-rocco.hr)kommen nicht nur Olivenöl und Weinessig, sondern auch der Großteil des Gemüses aus eigenem Bio- Anbau. Mit den Restaurants Damir e Ornella (www.damirornella.com), wo Matea Beletic ihre legendären Fisch- und Meeresfrüchtemenüs mit teilweise roh marinierten Gängen serviert, oder das mit 3 Gault Millau-Hauben ausgezeichnete Monte (www.monte.hr) von Danijel und Tjitske Dekic finden sich weitere gastronomische Trendsetter unter Istriens Jeunes Restaurateurs.

Dazu gesellen sich nun zwei neue Shooting-Star, die beide Adriafisch in kreativen Zubereitungen zum großen Thema ihrer Küche machen: Marina Gaši mit ihrem gleichnamigen Restaurant Marina im Fischerstädtchen Novigrad sowie als absolute Neuentdeckung Fabricio Veznaver mit seinem Restaurant Pergola (www.pergola.com.hr) in Savudrija.

www.jre.eu

www.istra.hr

Ski-WM der Gastronomie

Am 15. und 16. April 2015 trifft sich die Gastronomie-Branche zum Riesenslalom in Ischgl

Ischgl ist auch im Jahre 2015 wieder Austragungsort der Ski-WM der Gastronomie. Nach der großen Resonanz der Veranstaltung in den letzten Jahren mit mehr als 1.250 Startern aus 15 Nationen findet am 15. und 16. April 2015 nunmehr die 7. Auflage der Ski-WM der Gastronomie in Ischgl statt. Kellner, Köche, Sommeliers, Hoteliers, Gastronomen, Barkeeper, Winzer, Zulieferer und Gäste messen sich im Riesentorlauf in der Lifestyle-Skimetropole und suchen ihren Weltmeister der Gastronomie 2015. Höhepunkte der letzten Jahre waren die Teilnahmen von Olympiasieger Patrick Ortlieb und Ex-Weltcupsieger Michael Walchhofer in der Kategorie Hoteliers.

Zwei Wettbewerbstage mit Sonderwertung für Snowboarder
Der Berg ruft: Pulverschnee erwarten die Teilnehmer der Ski-WM der Gastronomie und bereits jetzt präsentieren sich die Pisten in der Silvretta Arena wieder in hervorragendem Zustand. Somit ist alles gerichtet für das Saison-Abschlussfest von Gastronomie und Hotellerie. An zwei Wettbewerbstagen treten die Teilnehmer in den Kategorien „Hoteliers, Gastronomen, Köche, Hotelfachschüler und Gäste“ (15.4.) sowie „Sommeliers, Barkeeper, Kellner, Winzer und Zulieferer“ (16.4.) in jeweils zwei Durchgängen im Riesentorlauf gegeneinander an. Neu ist in diesem Jahr eine Sonderwertung für Snowboarder, die an beiden Veranstaltungstagen stattfindet. Abgerundet wird der sportliche Teil der Veranstaltung mit einem Teamwettbewerb (Hotels, Restaurants oder Spezialteams), der an beiden Renntagen stattfindet. Im Gegensatz zu den letzten Jahren findet gleich nach den Rennen die Siegerehrung statt, damit am Abend genügend Zeit zum Feiern bleibt.

Renntraining mit Marc Girardelli
Natürlich findet am Vortag der Rennen wieder ein spezielles Renntraining für die Teilnehmer statt, das von ehemaligen Rennfahrern aus dem Weltcupzirkus durchgeführt wird – unter anderem von Ex-Weltmeister und Weltcupsieger Marc Girardelli. Auf der legendären Showbühne auf der Idalp bietet die Palux-Showküche wiederum die perfekte Kulisse für tolle Präsentationen und Verkostungen. Die berühmte Ischgler Après-Ski-Szene lädt alle Teilnehmer und deren Begleiter auch 2015 wieder zum Feiern ein. Im Rahmen dieses Gipfeltreffens der Gastronomie versteht sich die Ski-WM der Gastronomie als internationaler Treffpunkt der Branche. Auch Veranstalter Thomas Schreiner, Deutschland-Chef von Champagne Laurent-Perrier, freut sich bereits jetzt auf zwei tolle Tage in Ischgl und erwartet dieses Jahr aufgrund des günstigen Termins, eine Woche nach Ostern, eine Rekordbeteiligung.

Die Initiatoren der Veranstaltung sind Ischgl und Champagne Laurent-Perrier. Die Veranstaltung wird u.a. unterstützt von S.Pellegrino/Acqua Panna, Nespresso, Atomic, Deutsche See, Palux, Coty und der Silvrettaseilbahn AG.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.ski-wm-der-gastronomie.de

Falstaff Österreich 2015

Österreich hat gewählt: Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark, Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg sind die großen Sieger des einzigen demokratischen Restaurantguides in Österreich. Attila Dogudan wird als „bester internationaler Botschafter“ ausgezeichnet. Adi Werner wird für sein Lebenswerk geehrt.

Österreich kann stolz sein auf das kulinarische Niveau der heimischen Koch-Elite. Was die 17.000 Mitglieder des Falstaff Gourmetclubs längst wissen, findet langsam auch international Anerkennung. Es ist daher auch kein Stillstand, sondern eine Bestätigung der großartigen Leistungen, wenn sich die Namen der besten Köche Österreichs im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert haben.

Neuer Rekord: Heuer sind erstmals knapp 1.650 Restaurants im Guide vertreten. Die größte Gourmetcommunity Österreichs hat die Restaurants getestet, über 240.000 Bewertungen abgegeben und damit über die Top-Gastronomen und die besten Restaurants im Land entschieden. Im neuen Falstaff Restaurantguide 2015 finden sich die Ergebnisse kompakt zusammengefasst und illustriert. Neben den bisherigen Würdigungen für den Gastronom, den Neueinsteiger und den Sommelier des Jahres werden erstmals auch der innovativste Gastronom, der beste Gastro-Unternehmer, der beste internationale Botschafter, die beste Weinkarte und das beste Beisl Österreichs gekürt.

„Dank unserer 17.000 Gourmetclubmitglieder können wir den umfassendsten und objektivsten Überblick über die heimische Gastronomieszene bieten. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Gastronomen schon einmal besser waren, leben die besten Betriebe vor, wie es krisensicher funktionieren kann. Auch der Falstaff-Verlag leistet seinen Beitrag zur Unterstützung der Gastronomie und holt verdiente Akteure vor den Vorhang,“ so Falstaff- Herausgeber Wolfgang Rosam.

Alle Preisträger im Kurzportrait:
DIE ÖSTERREICH-SIEGER: LANDHAUS BACHER, STEIRERECK IM STADTPARK UND DÖLLERER
Die Österreich-Sieger von 2014 Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher, Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg, konnten ihre Plätze erfolgreich verteidigen.

DIE BUNDESLAND-SIEGER: NEU AUF DEM SIEGERPODIUM VERDI UND SAAG
Ein neuerlicher Bundesland–Sieg gelang den ambitionierten Gastronomen in sieben Bundesländern: das Steirereck in Wien, das Landhaus Bacher in Niederösterreich, das Taubenkobel im Burgenland, der Steira Wirt in der Steiermark, das Döllerer in Salzburg, die Paznaunerstube Trofana Royal und die Griggeler Stuba brillieren auch 2015 als beliebteste Restaurants ihres Bundeslandes. Mit im Rennen sind 2015 das Gourmet-Restaurant Verdi in Oberösterreich und das See Restaurant Saag in Kärnten, das heuer zum ersten Mal auf dem Siegerpodium steht.

Wien: Steirereck (99 Punkte)
Niederösterreich: Landhaus Bacher (99 Punkte)
Burgenland: Taubenkobel (96 Punkte)
Oberösterreich: Verdi (96 Punkte)
Steiermark: Steira Wirt (95 Punkte)
Kärnten: Seerestaurant Saag (96 Punkte)
Salzburg: Döllerer (99 Punkte)
Tirol: Paznauner Stube Trofana Royal (98 Punkte)
Vorarlberg: Griggeler Stuba (97 Punkte)

ANDREAS SENN IST NEUEINSTEIGER DES JAHRES
Nach seinen großen Erfolgen im Gourmet-Restaurant „Heimatliebe“ im A-Rosa-Hotel in Kitzbühel hat sich das große Talent selbständig gemacht. Die Location in der Hotel- & Design-Werkstatt im ehemaligen Gusswerk kennt er von seinem Pop-Up-Projekt ebenso wie den Großteil seiner Küchenbrigade, die ihm gefolgt ist.

FRANZ GROSSAUER IST GASTRONOM DES JAHRES
Mit seinen El Gaucho-Restaurants gelingt es Franz Grossauer zum Gastronomen des Jahres zu werden. Nur der Name und das Fleisch stammen aus Argentinien, das Konzept ist ein US- amerikanisches: ein Steakhaus mit allem Drum und Dran, Appetizers, Side dishes, dem Besten aus dem Meer, Weinen und Cocktails. Das ist offenbar gefragt, denn neben Baden, Wien und Graz gibt es das El Gaucho nun auch in München.

ANDREAS ROTTENSTEINER IST SOMMELIER DES JAHRES
Ein exzellenter Sommelier und wandelndes Weinlexikon: Andreas Rottensteiner hält dem Landhaus Bacher seit unglaublichen 33 Jahren die Treue. Rottensteiner ist ein geschätzter Gesprächspartner berühmter Connaisseure wie Hardy Rodenstock, der das Landhaus Bacher schon oft für seine Degustationen ausgewählt hat. Mit seiner Expertise überzeugte er die Jury.

DIE ANNERKENNUNG FÜR DAS LEBENSWERK GEHT AN ADI WERNER
Der Falstaff Restaurantguide 2015 ehrt das Lebenswerk von Adolf Werner. Er ist ein Meister im Umgang mit Hoch- und Genusskultur. Der Tiroler mit Wiener Wurzeln ist Hotelier mit Leib und Seele. Mit dem Neubau des Hospiz Hotels in St. Christoph, begann in den 1960er-Jahren eine neue Ära am Arlberg: Luxus hielt Einzug in die bis dato eher karge Sportdomäne. Mit seinem Weinkeller und seiner Leidenschaft für die Sammlung großer Bordeauxweine – in seinem Keller lagern mehr als 3000 Bordeaux-Großflaschen, eine der weltgrößten Sammlungen dieser Formate – ist er in der Weinwelt zu einer Legende geworden.
Die Sieger in den neuen Kategorien sind:

BESTER INTERNATIONALER BOTSCHAFTER IST ATTILA DOGUDAN
Mit zehn Jahren in Wien angekommen, entwickelte sich das Leben des Sprosses einer Gastronomenfamilie zu einer Story wie aus dem Bilderbuch. Heute ist Dogudan als Chef des in 20 Ländern tätigen Do&Co Konzerns einer der erfolgreichsten Unternehmer Österreichs. Der Catering- Betrieb versorgt weltweit 60 Airlines und stellt das Event-Catering für Großveranstaltungen wie dem Formel-1-Rennen, der Champions League oder der Vierschanzentournee.

BESTER GASTRO-UNTERNEHMER IST CHRISTIAN HALPER
Der Quereinsteiger beschäftigt sich intensiv damit, wie man leben soll. Mithilfe der Astrologie einerseits und mit Genussprojekten andererseits: einem Biovitalhotel mit Biogärtnerei in Kärnten und dem vegetarischen Luxusrestaurant Tian in der Wiener City sowie dem Tian Bistro und dem neuen Tian in München.

INNOVATIVSTER GASTRONOM IST STEFAN BRANDTNER
Der umtriebige Wirt des Paradoxon gilt als erfolgreichster Protagonist der Pop-up-Kultur in Österreich. Die temporären Lokale waren stets gefeiert und erfolgreich. Es wird auch innerhalb einer Lokalphase alles dauernd verändert – die Einrichtung, die Atmosphäre, die Karte, bis hin zu den Gesprächen. Brandtner will stets Horizonte erweitern, getreu seinem Magritte’schen Lieblingssatz „Dieses Restaurant ist kein Restaurant!“.

DIE BESTE WEINKARTE GIBT ES IM FUX IN LECH
»Restaurant + Bar + Kultur« verspricht dieses Ausgehlokal in Lech, das ausnahmsweise selbst kein Hotel ist. Die Weinkarte umfasst 3200 Positionen und nahezu täglich werden es mehr. Darunter unglaubliche Jahrgangstiefen – allein von Le Montrachet stehen an die 40 Positionen auf der Karte – und Raritäten, die bis in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurückgehen. Die treibende Kraft dahinter ist der Patron selbst, Peter Strolz.

RUDI’S BEISL IST DAS BESTE BEISL ÖSTERREICHS
Das Wiener Lokal überzeugt seit Jahren mit unverminderter Qualität. Immer noch mit dem falschen Apostroph. Immer noch in einer »an Seeuferhütten erinnernden Kombination von blau-grün gestrichenem Holz und weißen Küchenstühlen«, wie Wolfram Siebeck einst bemerkte. Heute kocht hier Christian Wanek die geniale Hausmannskost.

DER FALSTAFF RESTAURANTGUIDE 2015 + APP
Seit heute, 20. März, ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und Zeitschriftenhandel, in allen Trafiken, bei Wein & Co sowie an Tankstellen zum Preis von € 9,90 erhältlich. Alle Bewertungen sind dann auch in der neuen Falstaff Restaurant-App verfügbar, mit Beschreibung, Bildern und Kontaktdaten. Praktische Funktionen wie die eine detaillierte Suche, Restaurants in der Nähe, Favoritenlisten machen die App (kostenlos erhältlich für iOS und Android) zum praktischen Genuss-Begleiter für die Hosentasche.

Wein- und Genussregion Ahrtal

Wein- und Genussregion Ahrtal – Bei Gourmet & Wein treffen Top-Winzer auf Spitzen-Gastronomen

Seit rund zwanzig Jahren schließen sich bei der „Gourmet & Wein“ Veranstaltungsreihe Winzer und Gastronomen des Ahrtals zusammen, um erstklassige kulinarische Veranstaltungen zu bieten. Ob „Unterwegs auf Winzers Spuren“, bei der „Traubenblüte im Ahrtal“ oder bei der „Traubenreife im Mayschosser Rebland“ – die Veranstaltungen greifen jahreszeitliche und regionale Besonderheiten auf und bieten einzigartige kulinarische Genüsse. Eine Übersicht über alle Gourmet & Wein-Veranstaltungen gibt es unter www.ahrwein.de

Naturliebhaber, Wanderfreunde und Aktivurlauber finden in der Region rund um die Ahr vielfältige Angebote. Natürlich gehören im Rotweinparadies auch der anspruchsvolle Weingenuss und die hochwertige regionale Küche zum Aufenthalt dazu. So gedeihen an den Steilhängen und Spitzenlagen des Ahrtals neben Spät- und Frühburgunder auch weiße Rebsorten, wie Riesling, Weiß- und Grauburgunder.

Die Ahrwinzer stehen mittlerweile an der Spitze deutscher Weinerzeuger. Renommierte Weingüter sind Mitglied im Verband deutscher Prädikatsweingüter (VDP) und unterliegen somit strengen Qualitätskriterien für unverfälschten Weingenuss. Bereits die Römer schätzten das Ahrtal als Weinanbaugebiet und ließen sich gern zwischen Eifel und Rhein nieder, um die ersten Reben zu pflanzen.

Auch kulinarisch hat das Ahrtal viel zu bieten. Neben Restaurants mit regionalen Spezialitäten ist auch die Spitzengastronomie an der Ahr zuhause. So hat der Guide Michelin aktuell zwei Sterne-Restaurants aus der Region bestätigt: Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“ in Heppingen wurde mit zwei Sternen ausgezeichnet und Brogsitter’s Historisches Gasthaus Sanct Peter in Walporzheim mit einem Stern.

Studie zum Mindestlohn im Gastgewerbe

Positive Effekte bislang nicht vermittelt
– Mindestlohn als Haupttreiber für Personalkostensteigerung
– Kleinbetriebe und Betriebe im Osten stärker ökonomisch betroffen
– Preiserhöhungen sollen Mindestlohn kompensieren

Das Heilbronner Institut für angewandte Marktforschung (H-InfaM) hat mit Unterstützung des DEHOGA und der IHA Deutschland die erwarteten betriebswirtschaftlichen Konsequenzen und die Einstellung zum Mindestlohn der Hotellerie und Gastronomie im Rahmen einer Studie erhoben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Franziska Drescher und Prof. Dr. Christian Buer wurden dazu Hoteliers und Gastronomen in Deutschland befragt. Die Studie konzentrierte sich dabei auf die Bereiche ökonomische Auswirkung und deren Effekte im Sinne von Mehrkosten durch den Mindestlohn, Auswirkungen auf die Beschäftigungsstruktur in den Betrieben, Maßnahmen zur Finanzierung des Mindestlohns, Dokumentationspflicht der Arbeitszeit und Bewertung des Mindestlohns. An der Online-Befragung nahmen deutschlandweit 1.512 Personen teil, davon 49 % Hoteliers und 51 % Gastronomen. In der Hotellerie setzt sich die Stichprobe aus 90 % Individualhotels und 10 % zu Hotelketten gehörenden Betrieben zusammen. In der Gastronomie beteiligten sich 95 % Individual- und 5 % Systemgastronomen.

Mindestlohn als Haupttreiber für Personalkostensteigerung
Die Auswirkungen des Mindestlohns sind in Relation zu Umsatz und Personalkosten zu bewerten. Laut der branchenüblichen Faustformel machen Personalkosten ca. ein Drittel des Umsatzes aus. Dies gilt auch in der vorliegenden Studie. Von 2014 auf 2015 steigen die Personalkosten in der Hotellerie im Schnitt um 9 % und in der Gastronomie um 13 %. Ca. zwei Drittel der Personalkostensteigerung in der Hotellerie und 82 % in der Gastronomie sind dem Mindestlohn zuzurechnen. Diese Mehrkosten durch den Mindestlohn entsprechen in der Hotellerie durchschnittlich 2 % des für 2015 erwarteten Umsatzes und in der Gastronomie 3 % des Umsatzes.

Kleinbetriebe und Betriebe im Osten stärker ökonomisch betroffen
„Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen durch die Einführung des Mindestlohns sind je nach Betriebsart, -typ, Region und Unternehmensgröße unterschiedlich“, so Prof. Dr. Drescher. Mit zunehmender Betriebsgröße bzw. steigendem Umsatz haben die zu erwartenden Mehrkosten durch den Mindestlohn in Relation zu den Gesamtkosten für Personal bzw. zum Umsatz eine geringere Bedeutung. Vor allem Kleinst- und Kleinbetriebe sind von der Einführung des Mindestlohns ökonomisch stärker betroffen. So liegt beispielsweise der Anteil Mehrkosten durch den Mindestlohn an den Personalkosten bei Kleinst- und Kleinbetrieben (unter 100.000 Euro Umsatz) bei 13 %, während er bei Großbetrieben mit 5 Mio. Euro Umsatz und mehr bei 3 % liegt.
Das regionale Gefälle zeigt auf, dass vor allem gastronomische Betriebe in Ostdeutschland unter den Folgen des Mindestlohns leiden: Die Gastronomie dort erwartet 15 % Mehrkosten durch den Mindestlohn an den Personalkosten und insgesamt eine Steigerung der Personalkosten von 21 %. „Die Kernfrage ist“, so Prof. Dr. Buer, „wie diese Mehrkosten und Steigerungen ausgeglichen werden können. Es ist zu erwarten, dass die Hotels und Restaurants die Preise erhöhen werden, um so einen Teil der Mehrkosten abzudecken“. Dementsprechend erwarten Gastronomiebetriebe in Ostdeutschland auch die mit Abstand höchste Umsatzsteigerung von 25 % von 2014 auf 2015.

Generell geben Betriebe, die mit höheren Mehrkosten durch den Mindestlohn rechnen, auch eine im Verhältnis größere Umsatzsteigerung an. Dies könnte das durch den Mindestlohn entstehende Defizit ausgleichen. Die Ausnahme in der vorliegenden Erhebung sind Hotels im Osten und Süden, welche die höheren Kosten durch Mindestlohn und Personalkosten nicht analog durch einen höheren Umsatz auszugleichen erwarten.
Wenn die von den Betrieben erwartete Umsatzsteigerung eintritt, so fallen je nach Region und Betriebsgröße im Schnitt Mehrkosten durch den Mindestlohn zwischen 1 % und 4 % des Umsatzes an, so Prof. Dr. Drescher.

Preiserhöhungen sollen Mindestlohn kompensieren
Die betriebswirtschaftlich notwendige Handlung der Betriebe zur Kompensation des Mindestlohns zeigt sich auch in der direkten Abfrage geplanter oder umgesetzter Maßnahmen: 75 % der Hoteliers und 88 % der Gastronomen haben bereits einen Teil der Mehrkosten über eine Erhöhung der Verkaufspreise kompensiert oder planen dies. Zweidrittel der Gastronomen wird oder hat bereits die Speisekarten angepasst. Des Weiteren wird mindestens jeder zweite Gastronomie- oder Hotelbetrieb die Mitarbeiterstruktur überprüfen und anpassen, um die Personalkosten zu optimieren. Allerdings erwartet die Branche auf die Gesamtzahl der Mitarbeiter bezogen keine negativen Beschäftigungseffekte. Je nach Anstellungsverhältnis ergeben sich Unterschiede: So wird ein geringer Anstieg an Teilzeitkräften und Auszubildenden erwartet, dem eine geringe Reduktion an Mini-Jobbern gegenübersteht.

Die Branche steht dem Mindestlohn kritisch gegenüber
Rund jeder zweite Hotelier und Gastronom bewertet den Mindestlohn als ein negatives Ereignis, nicht notwendig, sinnlos und ökonomisch nicht bewältigbar. Die andere Hälfte steht dem Mindestlohn neutral oder positiv gegenüber. Die größten Herausforderungen sehen Hoteliers wie Gastronomen nicht in den Mehrkosten durch den Mindestlohn, sondern in der Dokumentationspflicht und im Aufwand zur Umsetzung. 70 % der befragten Hoteliers und 78 % der Gastronomen sehen in der Dokumentationspflicht eine große oder sehr große Herausforderung. Der Aufwand zur Umsetzung wird von 66 % der Hoteliers und 75 % der Gastronomen als große oder sehr große Herausforderung erlebt.
Insgesamt ist festzustellen, dass Hoteliers dem Grundgedanken des Mindestlohnes im Verhältnis zu den Gastronomen eher folgen. Auch regional unterscheidet sich die Einstellung zum Mindestlohn. Betriebe im Norden und Westen der Bundesrepublik sind dem Mindestlohn und seinen Auswirkungen gegenüber aufgeschlossener als dies die Betriebe im Süden und Osten sind.

In der Gesamtbewertung ist festzuhalten, dass die Politik den positiven Effekt des Mindestlohnes in dieser Branche nicht vermitteln konnte. Die Folgen des Mindestlohnes wurden anfangs ökonomisch diskutiert. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt zur Frage der bürokratischen Bewältigung verlagert. Dies spiegeln die Ergebnisse der Studie ebenfalls wieder.

www.hs-heilbronn.de/h-infam

Gastro-Gründerpreis 2015 startet

Der Startschuss für den „Gastro-Gründerpreis 2015“ (www.gastro-gruenderpreis.de) ist gefallen. Gesucht werden ab sofort innovative und kreative gastronomische Gründungskonzepte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die 11-köpfige Expertenjury um die Gastronomieexperten Christian Rach, Vanessa Koch und Moderatorin Enie van de Meiklokjes wählt die fünf überzeugendsten Gründungskonzepte aus. Die fünf besten Ideen werden mit Gewinnen im Wert von insgesamt über 50.000 Euro prämiert.

„Der Gastro-Gründerpreis ist die logische Schnittstelle zwischen Experten der Branche und Gründern, die meist noch am Anfang ihrer gastronomischen Verwirklichung stehen. Als Plattform ermöglicht er nicht nur den Austausch von Fachwissen und Erfahrung, sondern macht angehenden Gastronomen Mut für die Realisierung ihrer Ideen – und liefert die nötige Hilfe in der Startphase“, erläutert der Initiator des Wettbewerbs, Jakob Schreyer, Gründer und CEO von orderbird.

Was macht ein Gründungskonzept erfolgreich? Man nehme eine gute Idee, Selbstbewusstsein, Kreativität und Kompromisslosigkeit und vermenge sie zu einer leckeren Gründungsidee. So einfach das klingt, ein Universalrezept für eine erfolgreiche Gastronomie existiert nicht. Ein handfestes Finanzkonzept, Fachwissen, die Standortwahl und der Blick für Trends und die Zielgruppe machen den Unterschied, um langfristig den Kochlöffel in der Hand zu behalten.

Ob veganes Restaurant, Vintage-Café, Craft Beer Bar, uriger Biergarten, Szeneclub, Paleo-Food oder Food Truck – teilnehmen können Gastronomie-Gründer aus allen Bereichen, die ihre Eröffnung planen oder seit dem 1. August 2014 eröffnet haben. Die fünf überzeugendsten Gründungskonzepte werden mit einem prallen Komplettpaket im Wert von je über 10.000 Euro unterstützt:

5.000 Euro als Startkapital
Unterstützung durch eigenen Mentor
1-tägige Gründungsberatung durch die ETL ADHOGA
iPad-Kassensystem von orderbird inklusive iPad Air und Jahreslizenz
Gutschein für ein Melitta-Kaffeesystem im Wert von 1.000 Euro
Barista-Kompakt-Kurs an der Berlin School of Coffee
Mediale Unterstützung durch Gründerportrait
Professionelles Foto-Shooting
Gründer können sich online unter www.gastro-gruenderpreis.de bewerben. Aus allen Teilnehmern wählt die renommierte Expertenjury die fünf Gewinner, die am 28. September 2015 im Rahmen der Berlin Food Week öffentlichkeitswirksam bei der Berlin Food Night ausgezeichnet werden.

Jeder Gewinner erhält einen eigenen Mentor aus dem Kreis der Jury, der dem Gründerteam anschließend mit Rat und Tat zur Seite steht. In diesem Jahr besteht die ehrenamtliche Jury aus folgenden Mitgliedern:
Christian Rach, Gastronomieexperte
Vanessa Koch, Gastronomie- und Service-Coach
Enie van de Meiklokjes, Moderatorin und Backexpertin
Sophia Hoffmann, Vegane Köchin und Food Bloggerin
Heinz ‚Cookie’ Gindullis, Gastronom und Nachtclublegende
Erich Nagl, ETL ADHOGA
Alexander van Hessen, Berlin Food Week
Alexander Thürer, fizzz Magazin
Werner-Ulrich Lange, Melitta Professional
Marcus W. Mosen, ConCardis
Jakob Schreyer, orderbird

Was zeichnet einen überzeugenden Gastro-Gründer aus?
„Man muss eine genaue Vorstellung von der Selbstständigkeit haben: qualifiziert und gut vorbereitet sein und eine realistische Einschätzung der Kosten, der zu erwarteten Einnahmen – und der Menge an Arbeit, die auf einen zukommt, ist essentiell. Das zusammen mit einer starken Idee macht ein gutes Konzept aus und begeistert mich immer wieder.“ Christian Rach, Gastronomieexperte

 Warum engagieren sich die Jurymitglieder für den Gastro-Gründerpreis?
„Wir können mit dem Gastro-Gründerpreis unseren Teil dazu betragen, innovativen und jungen Gastronomen Mut zu machen, damit neue Konzepte im Markt etabliert werden.“ Vanessa Koch, Gastronomie- und Service- Coach
 
Welche Erwartungen hat die Jury in diesem Jahr?
„Da ich gutes Essen sehr schätze, freue ich mich immer über neue kreative Gastrokonzepte, die sich jenseits von schnödem Mainstream bewegen. Dass hier Menschen mit tollen Ideen ein wenig Starthilfe bekommen, freut mich sehr. Ich bin schon sehr gespannt auf die diesjährigen Bewerber!“ Enie van de Meiklokjes, Moderatorin und Backexpertin

 Welche Gastronomiekonzepte machen Appetit auf mehr?
„Die Küche ist für mich ein Spielplatz mit nie enden wollenden Möglichkeiten, was die unmittelbare Umsetzung kreativer Ideen anbelangt. Der Genuss ist das schönste Ergebnis, das man sich vorstellen kann. Es muss wieder mehr mit Essen gespielt werden.“ Sophia Hoffmann, Vegane Köchin und Food Bloggerin

Warum sind innovative Ideen und Impulse so wichtig?
„Kaum eine Branche ist so schnelllebig wie die Gastronomie. Der Spruch ‚Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit’, ist nicht nur in ländlichen Regionen längst Realität geworden. Neue Ideen sind gefragt wie nie. Zündende Geschäftsideen – verwirklicht mit Leidenschaft und Know-how. Dafür steht der Gastro-Gründerpreis, den wir von Melitta Professional gerne unterstützen.“ Werner-Ulrich Lange, Mitglied der Geschäftsleitung, Melitta Professional Coffee Solutions

 Was erwartet die Gewinner bei der Preisverleihung?
„Die Einbettung des Gastro-Gründerpreises in die Berlin Food Week ist eine optimale Symbiose, um die Preisträger einer noch breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und den Netzwerkaufbau zu erleichtern.“ Alexander van Hessen, Geschäftsführer Berlin Food Week
 
Der Gastro-Gründerpreis prämiert seit 2014 die besten Gründungskonzepte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Gründungsinitiative wird initiiert und veranstaltet von orderbird, dem Anbieter des Nr. 1 iPad-Kassensystems für die Gastronomie. Ermöglicht wird der Gastro-Gründerpreis von den Partnern ConCardis, dem erfahrenen Spezialist für bargeldlose Zahlungen, ETL ADHOGA, der Steuerberatung für Hoteliers und Gastronomen, und Melitta Professional, dem Experten für professionelle Kaffeezubereitung. Als Sponsoren fördern Vöslauer Mineralwasser und die Berlin School of Coffee, die Kaffeetrainer für Profis, sowie der Medienpartner fizzz die Gründerinitiative für die Gastronomie.

Guide MICHELIN

Der Guide MICHELIN ist der beste Restaurantführer Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Magazins „Sternklasse“ unter 5.000 Gastronomen. Als einziger von insgesamt sieben Führern erhielt die Ausgabe 2014 des Guide MICHELIN Deutschland die Note „gut“. Damit lässt das rote Buch die anderen Titel weit hinter sich und belegt bereits zum fünften Mal in Folge Platz eins in der „Sternklasse“-Wertung.

„Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und danken den Gastronomen herzlich für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen. Wir versprechen ihnen auch weiterhin, unsere Arbeit seriös und in gewohnt verantwortungsvoller Form fortzuführen“, kommentiert Ralf Flinkenflügel, Chefredakteur Guide MICHELIN Deutschland und Schweiz, das hervorragende Abschneiden des renommierten Hotel– und Gastronomieführers.

Im Rahmen der Umfrage waren die 5.000 ausgewählten Gastronomen aufgerufen, nach dem Vorbild von Schulzeugnissen jedem Restaurantführer eine Note zwischen Eins plus und Sechs zu geben. Der Guide MICHELIN kam auf einen Schnitt von 80 Punkten und damit auf die Note „gut“. Zum Vergleich: Der zweitplatzierte Titel erhielt mit 62 Punkten die Note ausreichend. Das Testergebnis ist nachzulesen in der „Sternklasse“-Winterausgabe 2014/2015.

Einheitliche Bewertungsmaßstäbe und anonyme Tests sichern Qualität
Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Hotel- und Gastronomieführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien, die für alle Länder, in denen er erscheint, einheitlich sind. Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin Inspektoren verantwortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung im Hotel- und Gaststättengewerbe und absolvierten zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant- und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an objektiven Maßstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler Jahre bewährt hat. Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

www.michelin.de