Sonnenschutzmittel

Den Sommer genießen und dabei gut geschützt sein – das ist möglich und zwar schon für wenig Geld. 26 Sonnenschutzmittel der „mittleren“ Schutzklasse – also meist mit Lichtschutzfaktor 20 – hat die Stiftung Warentest geprüft. Mit insgesamt erfreulicher Bilanz, aber auch einigen Ausreißern nach unten. Vier Produkte mussten mit „mangelhaft“ bewertet werden: Drei Sonnen-Gels unterschritten den angegebenen Sonnenschutzfaktor um mehr als 20 Prozent. Und die Clarins Sun Care Soothing Cream schützt nicht ausreichend vor UVA-Strahlung.

Zuverlässiger Schutz vor Sonnenbrand ist die wesentliche Aufgabe eines Sonnenschutzmittels. Ein unterschrittener Lichtschutzfaktor kann deshalb für Sonnenanbeter schnell zu roter Haut führen.
Im Badeurlaub zählt neben dem Lichtschutzfaktor vor allem die Wasserfestigkeit. Die lobten alle Produkte im Test aus. Doch obwohl die Anforderungen an die Eigenschaft „wasserfest“ eher gering sind, schafften acht Mittel nicht einmal diese Mindestanforderungen.

Viele lockten auch mit unsinnigen, zum Teil sogar gefährlichen Werbeversprechen. Den Hinweis „once a day“, wie bei der Ultrasun Sports clear gel formula, sollte man der eigenen Haut zuliebe keinesfalls befolgen. Denn für vollen Sonnenschutz sollte reichlich geschmiert werden – und das am besten alle zwei bis drei Stunden.

Dass „guter“ Schutz nicht viel kosten muss, beweist die Sun Ozon Sonnenmilch von Rossmann für 1,50 Euro pro 100 Milliliter. Gemeinsam mit der teureren Nivea Sun Light Feeling transparentes Spray war sie die beste im Test. Fast gleichauf lag die günstigste Milch im Test, Sun Dance von dm: Hier kostet die Flasche nur zwei Euro. Das teuerste Produkt, das Lancaster Sun Sport Fast Dry Sonnenschutzgel für 36 Euro pro 100 Milliliter, schnitt lediglich „befriedigend“ ab.

Der ausführliche Test ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/sonnenschutz veröffentlicht.

INTERNORGA – Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt

Vom 18. bis 23. März auf dem Hamburger Messegelände

Das Investitionsklima in der Gemeinschaftsverpflegung (GV) in Deutschland hat sich verbessert, die Branche verbreitet Zuversicht. Zwar ist der Anteil der GV-Betriebe, die Investitionen planen, leicht gesunken, doch handelt es sich hier vor allem um einen Rückgang bei den kleineren Ausgaben. Die GV-Einrichtungen, die investieren wollen, verfügen über höhere Budgets als im Vorjahr. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des GV-Barometers 2011. Die repräsentative Branchenstudie untersucht anlässlich der INTERNORGA bereits zum zehnten Mal das Innovations- und Investitionsklima in der deutschen GV. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet vom 18. bis 23. März auf dem Hamburger Messegelände.

Wie das GV-Barometer 2011 ermittelt hat, wächst der Optimismus in der Branche. So bezeichnen 58% der Befragten das Investitionsklima in ihrem Betrieb als „gut“. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr (56%). Auffällig ist, dass lediglich 9% der GV-Betriebe das Investitionsklima als „nicht so gut“ bewerten (Vorjahr: 23%). Das ist der niedrigste Wert in der zehnjährigen Geschichte des GV-Barometers.

Außerdem herrscht unter den GV-Betrieben eine größere Zuversicht, dass die geplanten Investitionen in 2011 auch tatsächlich getätigt werden. So sind 76% der Betriebsrestaurants (Business-Bereich) und 75% der Kliniken und Heime (Care-Bereich) davon überzeugt, ihre Planungen in diesem Jahr umzusetzen. Im Vorjahr lagen diese Werte noch bei 72% (Business) und 67% (Care).

Der Anteil der GV-Betriebe, die 2011 investieren wollen, liegt mit 57% etwas unter dem Vorjahr (63%), was vor allem auf einen Rückgang im Care-Bereich von 66% im Vorjahr auf 57% zurückzuführen ist. Allerdings ist der Anteil der Betriebe, die größere Investitionen planen, mit 47% konstant geblieben. Deutlich angestiegen sind die Budgets, die den Küchenleitern zur Verfügung stehen. Bei den Betriebsrestaurants planen 35% der investitionswilligen Betriebe mit einem Budget von mehr als 50.000 Euro, das ist ein Anstieg von 10 Prozentpunkten gegenüber 2010. Bei den Kliniken und Heimen liegt dieser Anteil sogar bei 42% (Vorjahr: 30%).

Die Betriebsrestaurants wollen vor allem in Ausstattungen zum Kochen (36% gegenüber 28% im Vorjahr) investieren. Auch die Ausstattungen zum Lagern sind mit 16% deutlich angestiegen (Vorjahr: 10%). Demgegenüber ist bei den allgemeinen Ausstattungen ein Rückgang um 12 Prozentpunkte auf 32% zu verzeichnen. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich in der Klinik- und Heimverpflegung beobachten.
Ungebrochen groß ist das Interesse der GV-Betriebe an neuen Produkten der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Naturgemäß liegt der Anteil im Business-Bereich (55%) höher als im Care-Bereich (49%). Ganz oben auf der Skala rangieren sowohl bei den Betriebsrestaurants als auch in der Klinik- und Heimverpflegung die Bereiche „Fisch“, „Gemüse“ und „Geflügel“.

Bei den Anforderungen an neue Produkte haben sich in beiden Segmenten die Themen „Gesundheitsorientierung“ und „Nachhaltigkeit“ in der Spitzengruppe neben den klassischen Aspekten „Konstante Qualität“, „Bessere Optik“ und „Besserer Geschmack“ etabliert. Auch beim Einkauf der Lebensmittel setzen die Küchenleiter verstärkt auf Aspekte der Nachhaltigkeit. Als wichtigste Punkte werden hier sowohl im Business- als auch im Care-Bereich die Kriterien „regionale Produkte“ und „Fisch aus nachhaltigem Fischfang“ genannt.

Für die repräsentative Umfrage GV-Barometer 2011 hat Marktforscher Prof. Wolfgang Irrgang zwischen dem 2. und 12. November 2010 die Entscheidungsträger im Verpflegungsbereich (in der Regel die Küchenleiter) in insgesamt 306 GV-Betrieben befragt. Dazu zählten 154 Betriebsrestaurants sowie 152 Betriebe aus dem Care-Bereich, davon 82 Krankenhäuser, Sanatorien und Reha-Kliniken sowie 70 Seniorenheime.

Nach Informationen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga umfasst die GV mehr als 30.000 Betriebsrestaurants, die pro Woche rund 30 Millionen Mahlzeiten servieren, sowie mehr als 16.000 Kliniken, Heime und Reha-Einrichtungen mit täglich rund 1,2 Millionen Mahlzeiten. Die Branche setzt in Deutschland im Jahr geschätzte 15 Milliarden Euro um. Das GV-Barometer gibt der Lebensmittelindustrie und den Zulieferern anlässlich der INTERNORGA seit zehn Jahren wichtige Orientierung über das Innovations- und Investitionsklima in der Branche.

Die INTERNORGA öffnet ihre Tore vom 18. bis 23. März auf dem Hamburger Messegelände. Auf der internationalen Fachmesse präsentieren mehr als 1.100 Aussteller aus dem In- und Ausland Trends, Neuheiten und Komplettlösungen für den Außer-Haus-Markt. Eintritt: 28 Euro (Zweitageskarte 38 Euro), Fachschüler: 14 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

Tim Meierhans kocht für Auma Obama

In der Sterneküche ist jeder Tag eine Herausforderung. Doch unverhofft kommt oft und dann muss man noch einen draufsetzen. So geschehen am Montag, den 13. Dezember, in Mainz am Rhein. Wenig Muse hatte Tim Meierhans, Küchenchef im Favorite Restaurant in Mainz, denn er erfuhr kurzfristig, dass just an diesem Tag eine große Aufgabe auf ihn warten sollte. Und so machte er sich an die Arbeit und komponierte ein kleines, feines Menü für eine große, engagierte Frau. Es war eine Hommage an Dr. Auma Obama, die Schwester von Barack Obama. Im Rahmen ihrer Aktivitäten für die Organisation CARE war sie auf Einladung nach Mainz gekommen.

Am Abend traf man sich zu einem Essen im Gästehaus der Landesregierung Rheinland-Pfalz, vertiefte die Gespräche des Tages und genoss Rinderfilet mit Rotwein-Schalottensoße, Schwarzwurzeln und Ochsenmark-Knödel. Als süßer Abschluss wurde eine Délice vom Bratapfel und Nougat mit weißem Zimteis serviert. In der Vorspeise spielte ein Langustenschwanz in finessenreicher Begleitung eine köstliche Rolle. Mit am Tisch war neben rund zwanzig geladenen Gästen auch Staatssekretär Michael Ebling.

Auma Obama ist promovierte Germanistin und hat viele Jahre ihres Lebens in Deutschland verbracht. Sie engagiert sich für die Organisation CARE und unterstützt Jugendliche, die in den Slums von Kenia aufwachsen. An der Johannes Gutenberg Universität in Mainz tauschte sie sich mit Jürgen Falter, Professor für Politikwissenschaften, aus. Thema des öffentlichen Gesprächs war „Entwicklung als persönliche Dimension: Vision und Wertevermittlung unter globalisierten Bedingungen“.

Tim Meierhans ist Küchenchef des Favorite Restaurants im Favorite Parkhotel in Mainz. Vor wenigen Wochen erkochte er sich seinen ersten Michelin Stern.
Das Favorite Restaurant ist von Mittwoch bis Sonntag von 12.00 bis 15.00 Uhr und von 18.00 bis 24.00 Uhr geöffnet. Es liegt mitten im Mainzer Stadtpark im Favorite Parkhotel, Karl-Weiser-Straße Nummer 1.
Weitere Informationen unter www.favorite-mainz.de

TEST: Körperlotion

Körperlotionen: Auch die Preiswerten pflegen gut

Eine „gute“ Körperlotion ist schon für 23 Cent pro 100 Milliliter zu haben. Für die gleiche Menge des Testsiegers und damit für die einzige „sehr gute“ Lotion, die Hautglättende Lotion 3% Urea von Eucerin, zahlt man allerdings 6,35 Euro. Insgesamt sind 15 von 17 getesteten Lotionen „gut“ oder „sehr gut“. Lediglich bebe young care soft body milk und Weleda Malven-Pflegemilch enttäuschten bei der Feuchtigkeitsanreicherung und bekamen nur die Note „ausreichend“.

Eine Körperlotion sollte der Haut vor allem viel Feuchtigkeit spenden. Das ist besonders bei trockener Haut wichtig. Denn anders als normale Haut schafft sie es nicht, sich zum Beispiel nach dem Baden von alleine zu regenerieren. Gerade in diesem Punkt versagt jedoch die Lotion von Weleda. Bei allen anderen Lotionen war die Feuchtigkeitsanreicherung auch 12 Stunden nach dem Eincremen noch „gut“ oder „sehr gut“. Das gilt auch für die Lotion von bebe. Allerdings verspricht die Werbung bei ihr eine 24-Stunden-Wirkung, die die Tests nicht bestätigen konnten. Nach 24 Stunden war die Feuchtigkeitsanreicherung bei ihr nur noch „ausreichend“.

Der Testsieger, die Lotion von Eucerin, ist vergleichsweise sehr teuer. Dagegen sind viele der mit „gut“ bewerteten Lotionen für weniger als 1 Euro pro 100 Milliliter zu haben. Am günstigsten sind mit 23 Cent pro 100 Milliliter Eldena Body Care Body Milk von Aldi (Nord), Lacura Hautpflege Körper Lotion von Aldi (Süd) und dm/Balea Body Milk. Wer auf besonders lange Wirksamkeit Wert legt, ist mit der Lotion von Garnier am besten bedient. Nicht nur nach 12, sondern auch nach 24 Stunden befeuchtet sie die Haut noch „sehr gut“. 100 Milliliter kosten 75 Cent.

Der ausführliche Test Körperlotionen ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de veröffentlicht.

Aruba

Aruba Reef Care Project:
Karibikinsel ruft wieder zur gemeinsamen Riff- & Strandputz-Aktion auf

Am Wochenende des 4./5. Juli 2009 sind engagierte Touristen und Einheimische auf der Karibik-Insel Aruba wieder aufgerufen, sich an der jährlichen Pflege von Riffen und Stränden zu beteiligen. Im Rahmen des Aruba Reef Care Projects ziehen dann zum 16. Mal mehrere Spezialtrupps los, um über und unter Wasser gründlich aufzuräumen. Ein Arbeitseinsatz mit Mission: Der Schutz der artenreichen Unterwasserwelt und Arubas schöner Strände.

Castro Perez, Ecotourism Project Manager und Leiter des alljährlichen Reef Care Projects hofft wieder auf großen Zuspruch. Im vergangenen Jahr haben sich 850 Menschen beteiligt, denen Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus auf Aruba wichtig sind. Dazu gehören Tourismusverantwortliche, die Rahmenbedingung schaffen, Einheimische, die vom Tourismus leben ebenso wie Gäste, für die Arubas Strände und Unterwasserwelt die größten Anziehungspunkte sind. Neben dem Sinn an der Sache motivieren vor allem auch Spaß und Teamgeist zum Riffputz. So wird die großangelegte Reinigungsaktion zu einem besonderen Erlebnis.

Das zur Gruppe der ABC-Inseln in der Niederländischen Karibik zählende Aruba liegt etwa 40 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Die Insel lockt mit ganzjährig angenehmen Temperaturen (durchschnittlich 28° C), weißen Stränden und kristallklarem Wasser. Auf Arubas Vorzüge machen internationale Auszeichnungen aufmerksam: 2005 wurde der Eagle Beach vom Zeitungsriesen USA Today zum schönsten Strand der Karibik gewählt. Das Scuba Diving Magazine zählt Aruba zu den TOP Wrack-Tauch-Gebieten der Welt. Ob Tauchen, Wandern, Sonnenbaden, Shopping oder Kasino-Besuch – jeder findet hier sein persönliches Programm. Weitere Informationen: Aruba Tourism Authority: R.J. Schimmelpennincklaan 1, 2517 JN The Hague, NL, Fon: +31 70 3028046, Fax: +31 70 3604877, info@aruba.de, www.aruba.de

INTERNORGA-Studie GV-Barometer 2009

INTERNORGA-Studie GV-Barometer 2009:
Mehrheitlich gutes Investitionsklima

Höhere Investitionsneigung im Care-Bereich

Energieverbrauch und Gesundheit gewinnen an Bedeutung

INTERNORGA 2009 – Leitmesse für den Außer-Haus-Markt

13. bis 18. März auf dem Hamburger Messegelände

Das Investitionsklima in der deutschen Gemeinschaftsverpflegung (GV) ist mehrheitlich gut, vor allem Kliniken und Heime wollen mehr investieren. Eine immer größere Rolle für die GV-Betriebe spielen der Energieverbrauch sowie das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Tischgäste. Zu diesen Ergebnissen kommt die achte Auflage des GV-Barometers. Seit 2002 untersucht die Hamburg Messe und Congress GmbH anlässlich der internationalen Fachmesse INTERNORGA das Investions- und Innovationsklima in der GV-Branche. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt ist vom 13. bis 18. März auf dem Hamburger Messegelände geöffnet.

Mehr als die Hälfte der GV-Entscheidungsträger (53%) beurteilen das Investitionsklima im eigenen Betrieb als „gut“. Im Vergleich zum Vorjahr (58%) ist das ein leichter Rückgang, erreicht aber ungefähr das langfristige Durchschnittsniveau von 2002 bis 2008 (= 54,6%). Der Anteil der GV-Betriebe, die für das nächste Jahr Investitionen planen, ist im Vergleich zum Vorjahr (63%) mit 64% leicht gestiegen, bei den größeren Investitionen (58%) sogar um vier Prozentpunkte.

Rund zwei Drittel (64%) der Betriebsrestaurants (Business-Bereich) planen in 2009 Investitionen, vor allem bei „Allgemeinen Ausstattungen“ (45%) und „Ausstattungen zum Kochen“ (36%). Bei den Kliniken und Heimen (Care-Bereich) deutet sich 2009 eine erhöhte Investitionstätigkeit an. So planen 63% von ihnen für 2009 Anschaffungen (2008: 61%), auch hier vor allem „Allgemeine Ausstattungen“ (39%) und „Ausstattungen zum Kochen“ (31%), die um sechs Prozentpunkte zugenommen haben. Außerdem setzen Kliniken und Heime für 2009 ein größeres Investitionsbudget als im Vorjahr an. Knapp die Hälfte (45%) von ihnen hat für 2009 sogar ein Budget von 50.000 Euro und mehr eingeplant, das ist der höchste Wert seit Einführung des GV-Barometers 2002.

Erstmals befragt wurden die Betriebe zu den Themen „Gesundheit und Ernährung“ sowie „Energieverbrauch“. Beide Aspekte spielen für die GV eine immer größere Rolle. So hat das Thema „Gesundheit und Ernährung“ in den vergangenen Jahren für fast drei Viertel der Betriebsrestaurants (72%) und zwei Drittel der Kliniken und Heime (66%) bei den Tischgästen stark an Bedeutung gewonnen. Der oft zitierte „Lifestyle of health and sustainability“ (LOHA) macht sich also auch im GV-Bereich bemerkbar.

Auf das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Tischgäste reagieren die Betriebe mit einem Bündel von Maßnahmen wie einer zusätzlichen gesundheitsorientierten Menülinie (Business: 78%, Care: 72%) oder dem verstärkten Einsatz von Salat (Business: 83%, Care 75%). Vor allem Betriebsrestaurants (52%) setzen außerdem auf den verstärkten Einsatz von Bio-Produkten. Eine deutliche Mehrheit der GV-Betriebe wünscht bei neuen Produkten eine (noch) stärkere Berücksichtigung der Gesundheitsorientierung (Business: 81%, Care: 74%) und von Aspekten der Nachhaltigkeit (Business: 73%, Care: 74%).

Eine deutliche Mehrheit der GV-Betriebe beschäftigt sich zurzeit außerdem verstärkt mit dem Thema „Energieverbrauch“ (Business: 55% Care: 54%). Für die meisten anderen Befragten ist das Thema schon länger von größerer Bedeutung. Von den GV-Betrieben, die sich verstärkt mit dem Thema „Energieverbrauch“ beschäftigen, plant rund die Hälfte kurz- oder mittelfristig die Anschaffung neuer Geräte und Systeme (Business: 52%, Care: 48%).

Gestiegen ist das Interesse an neuen Produkten (großes Interesse: 55%, Vorjahr: 49%). Vor allem im Care-Bereich hat es deutlich zugenommen (54%, Vorjahr: 45%), während es im Business-Bereich leicht gesunken ist (55%, Vorjahr: 58%). Für Betriebsrestaurants sind neue Produkte aus dem Bereich Gemüse (74%), Fisch (74%) und Teigwaren/Pasta (72%) am interessantesten; Fleischgerichte (64%) haben deutlich an Interesse gewonnen (+6). In den Kliniken und Heimen hat im Vergleich zu 2008 das Interesse an neuen Produkten aus den Bereichen Desserts/Süßspeisen (+13) und Suppen/Saucen (+10) deutlich zugenommen. Fisch und Geflügel (jeweils 71%) haben Gemüse (68%) von der Spitze verdrängt.

Die Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland umfasst nach Informationen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga mehr als 30.000 Betriebsrestaurants, die pro Woche rund 30 Millionen Mahlzeiten servieren. Hinzu kommen mehr als 16.000 Kliniken, Heime und Reha-Einrichtungen mit täglich rund 1,2 Millionen Mahlzeiten. Der Jahresumsatz der Branche beträgt geschätzte 15 Milliarden Euro. Für die repräsentative Umfrage GV-Barometer 2009 wurden unter der Projektleitung von Prof. Wolfgang Irrgang zwischen dem 3. und 14. November 2008 in insgesamt 305 GV-Betrieben die Entscheidungsträger im Verpflegungsbereich (in der Regel die Küchenleiter) befragt. Dazu zählten 135 Betriebsrestaurants sowie 170 Betriebe aus dem Care-Bereich, davon 81 Krankenhäuser, Sanatorien und Reha-Kliniken sowie 89 Seniorenheime.

Die INTERNORGA bildet als Leitmesse die gesamte Bandbreite des Außer-Haus-Marktes ab. Die 83. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 13. bis 18. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt: 26 Euro (Zweitageskarte 36 Euro), Fachschüler: 12,50 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

Wellness & Care Reisen

Thomas Cook Reisen: Wellness & Care

Deutschlands beste Hotels bei Thomas Cook Reisen

Dass der Premiumveranstalter Thomas Cook Reisen mit den anspruchsvollen
Aufnahmekriterien der Hotels für den Katalog „Wellness & Care“ genau richtig liegt,
bestätigt die jüngste Ausgabe des renommierten „Feinschmecker“. Die kritischen Tester
des Magazins haben sich die Hotellerie Deutschlands vorgenommen und die 500 besten
Hotels der Republik in einer Beilage zusammengefasst. Von den 113 deutschen Hotels im
Programm von Thomas Cook Reisen findet sich fast jedes zweite in der exklusiven
„Feinschmecker“-Auswahl wieder.

Von den 53 „Feinschmecker“-Hotels im Wellness & Care Katalog werden drei Adressen als
außergewöhnlich mit hervorragendem Service in bemerkenswerter Lage beschrieben,
sechs weitere kommen dieser exzellenten Bewertung sehr nahe. Elf Häusern wird großer
Komfort bis ins Detail, sehr guter Service und rundum Wohlbefinden bestätigt, 21 Hotels
sind auf bestem Weg in diese Kategorie. Mit gutem Komfort und freundlicher Atmosphäre
punkten zwölf weitere Hotels aus dem aktuellen Angebot.
Die erfreuliche Bilanz unterstreicht einmal mehr die Kompetenz des erfahrenen
Veranstalters und bestätigt das zuverlässig hohe Qualitätsniveau, auf das die
anspruchsvollen Kunden zu Recht großen Wert legen.

Preisbeispiele:

Grand SPA Resort A-ROSA Travemünde (fünf Sterne – Feinschmecker-Bewertung: FFFF)
Preis pro Person/Nacht im Doppelzimmer mit Halbpension ab 139 Euro
Wellness: zum Beispiel Cleopatrapackung 35 Euro

Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg (fünf Sterne – Feinschmecker-Bewertung: FFF+)
Preis pro Person/Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück ab 70 Euro
Wellness: zum Beispiel Gesichtsbehandlung 75 Euro

Zu buchen bei Opodo

Shangri-La Hotels and Resorts

Kulinarische Olympia-Einstimmung in 18 Shangri-La-Hotels in zehn Ländern

„Road To Beijing“ heißt eine zweiwöchige Veranstaltungsreihe von Shangri-La Hotels and Resorts, der führenden Luxushotelgruppe im asiatisch-pazifischen Raum. Damit stimmen 18 Shangri-La Stadthotels und Resorts in zehn Ländern, von Australien bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, ihre Gäste vom 15. bis 30. Mai kulinarisch und kulturell auf die Olympischen Spiele ein.

Jedes der Hotels engagiert sich mit Wohltätigkeitsveranstaltungen zugunsten der in China, Großbritannien und den USA offiziell anerkannten Organisation Care for Children. Unter anderem werden für den guten Zweck Olympia-Galadinner mit Medaillengewinnern sowie Auktionen mit Erinnerungsstücken und Eintrittskarten für die Spiele organisiert. Care for Children ist Kooperationspartner von Shangri-La Hotels and Resorts und die einzige Wohlfahrtsorganisation, die mit der chinesischen Regierung zusammenarbeitet. Sie hat sich der Vision verschrieben, in ihrem Langzeit-Fürsorgeprogramm bis 2010 einer Million verlassener und verwaister Kinder ein neues Zuhause zu geben.

In den Shang Palace Restaurants, den chinesischen Spitzenrestaurants der Shangri-La Hotels und Resorts, werden zahlreiche Events rund um die chinesische Kochkunst und deren moderne Interpretationen angeboten. Unter der Anleitung von Experten finden interaktive Kurse zur chinesischen Kochtradition und Teekultur statt. Bühnenshows mit kulturellen Highlights wie traditionellen Maskenwechslern aus Szechuan, Kung Fu Darstellern, Artisten und Akrobaten bereichern das Programm ebenso wie Ausstellungen klassischer und zeitgenössischer Kunst. Dazu geben Meister in Kalligraphie, Papierschnitt und Knüpfkunst Einblick in ihr diffiziles Handwerk.

Cognac Beauté du Siècle

„Beauté du Siècle“-Versteigerung zugunsten chinesischer Waisenkinder

Weltweit gibt es nur 100 Flaschen des exklusiven Cognacs „Beauté du Siècle“ von
Hennessy. Das rare Elixier wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Kilian Hennessy,
dem visionären Leiter des Unternehmens, kreiert. Eine der Flaschen wird anlässlich eines
Charity-Dinners auf Einladung des Island Shangri-La Hotels in Hongkong und der Marke
Hennessy am 25. April 2008 unter der Regie von Sotheby’s versteigert.

Der Erlös kommt
„Care for Children“ zugute.
Die in China, Großbritannien und den USA offiziell anerkannte Wohlfahrtsorganisation ist
Kooperationspartner von Shangri-La Hotels and Resorts. Care for Children ist die einzige
Wohlfahrtsorganisation, die mit der chinesischen Regierung zusammenarbeitet. Sie hat
sich der Vision verschrieben, in ihrem Langzeit-Fürsorgeprogramm bis 2010 einer Million
verlassener und verwaister Kinder ein neues Zuhause geben.

Das Wohltätigkeits-Dinner für geladene Gäste findet im Restaurant Petrus, dem
Flaggschiff des Island Shangri-La statt. Hier wird französische Küche auf höchstem
Niveau zelebriert. Das Dinner kostet 250 Euro pro Person. Das Eröffnungsgebot für das
81. Exemplar der „Beauté du Siècle“ liegt bei fast 140.000 Euro. Die Auktion erfolgt in
Schritten von mindestens 8.000 Euro auf den Startpreis. Hennessy wird den Gesamterlös
für Care for Children um rund 40.000 aufstocken.

Das rare Elixier „Beauté du Siècle“ in dem vom zeitgenössischen französischen Künstler
gestalteten Behältnis „Coffre à secrets“ wird vom 21. bis 25. April im Harbour Room im
56. Stock des Island Shangri-La ausgestellt.

INTERNORGA 2008 – Internationale Fachmesse

INTERNORGA 2008 – Internationale Fachmesse

7. bis 12. März auf dem Hamburger Messegelände

Das GV-Barometer 2008 verzeichnet eine positive Stimmung in der deutschen
Gemeinschaftsverpflegung (GV). Zum siebten Mal hat die Hamburg Messe und
Congress GmbH anlässlich der INTERNORGA das Investitions- und
Innovationsklima in der GV untersucht. Die Ergebnisse des wichtigen
Stimmungsbarometers im Vorfeld der Leitmesse für den modernen
Außer-Haus-Markt vom 7. bis 12. März 2008 auf dem Hamburger Messegelände
geben Grund zu Optimismus. Das Investitionsklima in der GV ist gut.
Besonders erfreulich: Fast doppelt so viele Betriebsrestaurants wie im
Vorjahr planen 2008 größere Investitionen.

Das Investitionsklima im eigenen Betrieb beurteilen 58 % der Befragten als
gut und 33% als teils/teils. Damit liegt es in etwa auf gleich hohem Niveau
wie 2007 (gut: 60%, teils/teils: 27%) und weiterhin deutlich über den
Vorjahren. Im Business-Bereich (Betriebsrestaurants) hat sich die Stimmung
sogar noch verbessert: Hier bewerten 66% der Befragten das Investitionsklima
mit gut (Vorjahr: 63%), so viele wie noch nie seit Einführung des
GV-Barometers 2002. Im Care-Bereich (Kliniken, Heime) liegt der Wert bei 55%
(Vorjahr: 59%).

Konkret planen 63% der befragten GV-Betriebe in 2008 Investitionen
(Business: 68%, Care: 61%). Neue Maßstäbe in der Geschichte des
GV-Barometers setzt der Business-Bereich auch hinsichtlich der verfügbaren
Budgets. So wollen 57% der Betriebrestaurants, die für 2008 Anschaffungen
planen, mehr als 50.000 Euro ausgeben. Das sind fast doppelt so viele wie im
Vorjahr (30%). Mit einer verstärkten Nachfrage kann vor allem in den
Bereichen allgemeine Ausstattungen, Gastraumgestaltung und Spülmaschinen
gerechnet werden, die einen deutlichen Anstieg um jeweils zehn Prozentpunkte
verzeichnen.

Erstmals hat das GV-Barometer nach dem Einsatz von Bio-Lebensmitteln in den
GV-Betrieben gefragt. Das Ergebnis: Bio-Lebensmittel stehen bei weit mehr
als der Hälfte der befragten Betriebe auf dem Speiseplan, in
Betriebsrestaurants (62%) häufiger als in Kliniken (57%) und Heimen (52%).
Ein Viertel der Betriebsrestaurants hat in den vergangenen Jahren sogar eine
Bio-Linie eingeführt. Wichtigste Bio-Lebensmittel bei allen befragten
GV-Betrieben sind Gemüse/Salat (77%) vor Obst (54%) und Kartoffeln (44%).

Auch mit der Veränderungsdynamik in den GV-Betrieben hat sich das
GV-Barometer zum ersten Mal beschäftigt. Demnach haben die GV-Betriebe seit
2005 spürbare Veränderungen beim Speisenangebot vorgenommen. Das betrifft
vor allem die Ausweitung der Auswahl und Vielfalt (90%) sowie die Einführung
einer fleischlosen Menülinie (80%). Die Verbesserung des Konsumklimas 2007
hat sich bei 17% deutlich und bei 30% etwas ausgewirkt, 53% konnten keine
Veränderung feststellen.

Leicht gesunken ist das Interesse der GV-Betriebe an neuen Produkten der
Nahrungs- und Genussmittelindustrie (großes Interesse: 49%, Vorjahr: 54%),
wobei es bei den Betriebsrestaurants (58%) weiterhin größer ist als in der
Klinik-/Heimverpflegung (45%). Gewünscht sind vor allem konstante Qualität
(Business: 99%, Care: 97%), besserer Geschmack (Business: 91%, Care: 80%)
und Zubereitungssicherheit (Business: 85%, Care: 82%). Bei
Betriebsrestaurants stehen Backwaren und Reformkost als neue Produkte
stärker im Fokus, bei den Kliniken und Heimen Pasta, Fisch und Snacks.

Für die repräsentative Umfrage hat das Marktforschungsinstitut Synovate
unter Projektleitung von Prof. Wolfgang Irrgang 300 Entscheidungsträger im
Verpflegungsbereich von GV-Betrieben (in der Regel die Küchenleiter) im
gesamten Bundesgebiet befragt, davon 138 Betriebsrestaurants und 162
Betreibe aus der Klinik- und Heimverpflegung, darunter 79 Krankenhäuser,
Sanatorien und Reha-Kliniken sowie 83 Seniorenheime.

Zur Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland zählen nach Informationen des
Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga mehr als 30.000
Betriebsrestaurants, Restaurants und Kasinos, die pro Woche rund 30
Millionen Mahlzeiten servieren, sowie mehr als 16.000 Kliniken, Heime und
Reha-Einrichtungen, in denen täglich rund 1,2 Millionen Menschen versorgt
werden. Der Jahresumsatz der Branche beträgt geschätzte 15 Milliarden Euro.

Auf der INTERNORGA 2008 präsentieren rund 1.000 Aussteller aus dem In- und
Ausland ihre Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen des modernen
Außer-Haus-Marktes. Die 82. Internationale Fachmesse für Hotellerie,
Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien ist vom
7. bis 12. März 2008 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger
Messegelände geöffnet. Eintritt: 24 Euro (Zweitageskarte 34 Euro),
Fachschüler: 12 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als
Fachbesucher.

www.internorga.com