Morgen und Übermorgen Kulinart

kulinart frühling lockt mit spannenden Neuentdeckungen, Genuss-„Altmeistern“ und hochwertigem Outdoor-Design auf den Marktplatz der Köstlichkeiten.
Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn bringt es auf den Punkt: „kulinart frühling sorgt in der von Lebensfreude und Frische, erwachender Natur und beginnendem Wachstum geprägten ersten Jahreszeit für zusätzliche genussreiche Momente“. Im besonderen Ambiente der Phoenixhalle im Römerkastell in Stuttgart-Bad Cannstatt treffen sich am 14. und 15. März mehr als 60 Händler zu einem Festival sinnlicher Leidenschaft – ausgewählte heimische Genusshandwerker sowie Manufakteure aus internationalen Genussregionen. Was ihre Kunst ausmacht, erzählen sie in 1001 Geschichten, die von Ursprung, Sorgfalt und Stolz handeln.

Grillen and Chillen
Die Cabrios öffnen sich, die Gastronomen stellen ihre Liegestühle nach draußen und die kulinart frühling startet offiziell die Outdoorsaison 2015: Jetzt beginnt wieder die Zeit, die Wohnung um Terrasse und Garten zu erweitern, mit Freunden zu grillen und zu chillen. Michael Kupka präsentiert dafür auf der kulinart frühling die stilvolle Grundausstattung, angefangen von edlen Grillgeräten über Grilltrends wie „powerwokken“ bis hin zu Grillspezialitäten aus Küblers Fleischmanufaktur für das besondere BBQ-Feeling. Wie ein Dry Age Steak von der schwäbischen Alb richtig zubereitet wird, verrät uns der zweimalige deutsche Grillmeister Florian Knecht aus Schlaitdorf. Monika Bender liefert dazu die nötige Würze mit ihrer hochwertigen Auswahl an regionalen, mediterranen und asiatischen Bio-Gourmet-Pflanzen, Chilis, Duftpflanzen und schmackhaften Kräutern aus ihrer Gärtnerei in Untertürkheim.
Haarscharf abgeschmeckt 
Jede Menge scharfe Sachen aus dem Experimentierkasten von Kirsten Bauer bringen bei kulinart frühling das Blut zum Kochen. Seite an Seite mit „alles Vanille“ gibt es zur Verkaufsmesse „alles Chili“. Hot, stylish und haarscharf abgeschmeckt eröffnet „Andreas B“ die Grillsaison 2015. Eindruck macht das Mango-Chutney mit handgepflücktem Periyar-Urwald-Pfeffer. Apropos Pfeffer: „Hennes`Finest“ erzählt mit dem legendären „Kampot-Pfeffer“ nicht nur die Geschichte einer seltenen, vom Aussterben bedrohten Urfrucht, sondern auch die dreier Studienfreunde, die diesen Schatz entdeckten, gehoben und fair erschlossen haben. Die kleinen Plantagen der Ceylonesischen Urwaldbauern sind behütete Heimat sagenhafter tropischer Gewürze. Gewürzmüller Roshan Perera hat mit „Ceylon Spice Corporation“ nachhaltige Bedingungen für die Kleinbauern geschaffen, zum Direktimport wundervoll aromatischer Naturprodukte.

Zu neuen Ufern
Food-Bloggerin Birgit Neußer ist dick bepackt mit den Einweck-Genen ihrer niederbayrischen Großmutter Maria. Die kreative „Landfrau“ inspiriert kulinart frühling mit saisonal Eingekochtem aus der eigenen Küchenwerkstatt und herrlichen Penne mit Walnuss-Pesto zum Probieren. Mit dabei und zur kulinart gegründet: Ernährungsberaterin Beate Kringler peppt den Frühling mit frischen, turbogemixten Smoothies auf – das ist „Bio-Doping“ aus naturreiner fruchtiger Rohkost. In den Staaten überschlagen sich Gesundheitsapostel bereits zum neuen „Green-Smoothie-Trend“. Auch „Shrub!“, das Multitalent auf Essigbasis, ist eine absolute Neuheit bei kulinart frühling, eine Sirup-Erfindung aus dem Steigerwald.

Immer wieder spannend bei kulinart ist der anregende Mix aus Start-Ups, den kreativen neuen Produkten der „Altmeister“ und einer handverlesenen Basis auf hohem Niveau. Zwischen „hast du drüben schon probiert“, „das muss ich unbedingt haben“ oder „was gibt`s denn hier Schönes?“ liegt eine Welt unerschöpflicher Genüsse, die alle Sinne inspiriert:
Importeur Jens Heiler frönt bei kulinart frühling seiner tiefen schottischen Leidenschaft mit erlesenen Whiskys und ländlichen Delikatessen wie Haggis oder dem original „Loch Ness Bier“ aus einer kleinen Familienbrauerei. Die solide Grundlage liefert beispielsweise ein saftiges Stück Brot aus der Handwerksbäckerei Grau in Fellbach – gebacken mit dem unverwechselbaren Geschmack ausgesucht reiner regionaler Rohstoffe. Kenner genießen dazu auch gerne einen der erlesenen Edelbrände von der Wachendorfer Hofmanufaktur Broch, die jedes Jahr aufs Neue hochdekoriert von der Destillata zurückkehren.

Molto gusto aus Italia
Italien ist und bleibt das Land vieler unverwechselbarer Köstlichkeiten: Vom Piemont über die Toskana bis Sizilien kennt jede Region, jedes Tal seine eigenen Familienrezepte und urtypischen Spezialitäten. Der Wahlschwabe Sandro Fazio teilt viele seiner persönlichen Entdeckungen in seinem Onlineshop Sanviva mit Ihnen. In „Amarcord“ – als „Erinnerung an das Gute“ – schwingt für Antonella Balestrazzi aus der Provinz Mantova ein gutes Stück Tradition ihrer Vorväter mit. Für die Gourmets der kulinart hat die leidenschaftliche Köchin eine Handvoll authentisch lombardischer Spezialitäten weiterentwickelt. Chef-Einkäuferin Gertrud Sandner fährt seit 20 Jahren einmal die Woche auf den Markt nach Italien, um dort ausschließlich reif geerntetes Obst und Gemüse einzukaufen. Das absolute Frische-Sortiment von „Sandner Früchte“ aus Augsburg ist bei kulinart frühling Hof eine Offenbarung für Vitamin-Junkies.

Ein starkes Stück Heimat
Bei den Neuentdeckungen wurde kulinart-Veranstalterin Conny Krenn in diesem Jahr vor allem im eigenen Ländle fündig: Frank Hellmond und Claus Reutter sind mit ihrer vor wenigen Monaten in Ravensburg gegründeten „Ökooperative“ angetreten, täglich frisch gepresstes, naturbelassenes Lein-, Hanf- und Sonnenblumenöl wieder regional verfügbar zu machen. Rechtzeitig zur kulinart kommt ihr original Leindotter-Öl auf den Markt.
„Kaffee kann viel mehr sein als stark und schwarz“, sagt Maike Mayer vom Herrenberger Startup „Maycoffee“, „er duftet und schmeckt nach allem, was die Bohne mit sich bringt: Früchte, Beeren, Nuss  oder Zartbitterschokolade“. Ihre „Brew-Bar“ zur kulinart frühling lockt mit einer Entdeckungsreise durch die Länder des Kaffeegürtels.
Susanne Backes-Keck von der Offinger Trüffelmanufaktur „Göschle“ behauptet „Spargel will verzaubert werden“, und dippt das junge Gemüse heuer einfach in hochprozentige Trüffel-Hollandaise. Besonders lecker: feines Wurzelgemüse kombiniert mit in exquisiter Trüffelbutter gegrilltem Zander oder Scampis.

Genuss spricht viele Sprachen    
Von Spanien nach Marokko, vom Elsass in die USA und zurück nach Österreich: kulinart frühling lädt auch dieses Jahr wieder zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein. Neben königlichem „Pata negra“ von Profi-Cortador Juan und Ana de la Rubias Lieblingsweinen aus ihrer spanischen Heimat Alicante präsentiert kulinart frühling einen Streifzug durch die Vereinigten Staaten mit erlesenem Homestyle und authentischen Saucen aus der „Stonewall Kitchen“ in Neuengland. Im Kontrastprogramm: die verzaubernde Gastfreundschaft der marokkanischen Küche von Marokko-Gourmet mit einer Sinfonie an Farben, Düften und glanzvollen Qualitäten. „Mami`s Bredele“ sind liebevoll handgemachte Vanille-Makronen aus der Elsässer Bäckerei, marshmallow-farben gebadet in hausgemachten Sirups. In Eppstein im Ta
unus findet sich ein Experimentierfeld rund um eines der ursprünglichsten Gewürze der Welt: reines Meersalz aus der Bahía de Cádiz. „Wo das Meer stirbt, wird das Salz geboren“, sagt Inke Werner vom „Salzgarten“ dazu. Im Südosten der Steiermark ist man dagegen besonders stolz auf „Handwerk mit Nähe zu Mensch, Natur und Tradition“. Das tiefgrüne Kürbiskernöl der „Schalk-Mühle“ mit den heilsamen Kräften der Natur gibt es hier auch in seltener Bioqualität.

Urwasser und andere feine Tropfen
Auf hohem Niveau etabliert ist die Weintheke der kulinart. Unter anderem mit Spitzengewächsen heimischer Lagen von der Weinmanufaktur in Untertürkheim und den benachbarten Bad Cannstatter Weingärtnern. Die feinen Grand Cru Champagner der Winzerfamilie Soutiran aus den Bergen von Reims stehen bei kulinart sogar ganz exklusiv in der Verkostung. Ebenso wie Sekt und edelsüßer Dessertweine vom Bioweingut „Chateau d`Arlus“ aus dem französischen Gaillac. „Feel! – Munich Dry Gin“ ist veganer Bio-Gin der Spitzenklasse aus München und liegt als sorgfältig destillierte Spirituose aus der Garagen-Manufaktur voll im Trend. Ein Spitzenreiter unter den naturreinen Tafelwassern ist original „Griesbacher Mineral- und Heilwasser“: Unweit des Kniebis entdeckten Mönche um 1214 eine ganz besondere Quelle, „deren herrliche Vermischung von Kraft und Wirkung“ bis heute gerühmt wird.

Eine besondere Kunstfertigkeit beherrschen auch die Partner der kulinart frühling: Während die Allgäuer Familienbrauerei „Meckatzer Löwenbräu“ die Besucher der kulinart mit bester Braukunst verwöhnt, verzaubert „Strotmanns“ sie mit Charme und Magie. 

Mehr Informationen gibt es unter www.kulinart-messe.de

Öffnungszeiten:   Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
 – Eintritt für Besucher:    € 10,-
kulinart frühling 2015: 
14. und 15. März 2015            Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle

24. und 25. Oktober 2015        Frankfurt im Bockenheimer Depot

14. und 15. November 2015        Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle

Das Saint Mont Weinfest

Die Winzer von Plaimont öffnen vom 27. bis 29. März 2015 die Tore zu ihrer Appellation Saint Mont. Das ist eine einzigartige und besondere Gelegenheit, die neuen Jahrgänge der Saint Mont-Weine zu probieren, die Weinkeller zu besichtigen und die darin verborgenen Geheimnisse zu entdecken, auf Entdeckungsreise des historischen Erbes zu gehen… Kurz: Das Weinfest „Saint Mont Vignoble en Fête“ macht es einfach möglich, die Menschen, ihr Terroir und ihre Werte besser kennen zu lernen Dazu tragen auch die historischen Vorführungen auf Monastère bei.

Schon immer zeigen sich die Plaimont-Winzer sehr offen, um ihr reiches Erbe an Wein, Gastronomie, Kultur und Architektur mit der Welt zu teilen. Die familienfreundliche Route zeigt den Besuchern die Werte und Traditionen, die im Südwesten Frankreichs gelebt werden. Die Winzer präsentieren, jeder auf seine Art und Weise, ihre verschiedenen Produktionsstätten und ihre AOC-Weine aus Saint Mont wie L’Empreinte, Le Faîte, Château Sabazan, Monastère, La Madeleine. Aber auch verschiedene Bio-Weine können mit außergewöhnlichen regionalen Produkten verkostet werden.

Ein neuer Pate im Jahr 2015: Vincent Ferniot, bekannt aus dem lokalen Fernsehen
Journalist und gastronomischer Kritiker ist Vincent Ferniot, der seine Karriere bei „Télématin“ bei France 2 begann. Seit mehr als 15 Jahren ist er jeden Tag im Fernsehen zu sehen und brachte beispielsweise den Großmarkt Rungis seinen Zuschauern näher. Mit Zwischenstop bei den Sendern Canal +, Escales und Vivolta präsentiert er heute die täglich laufende Sendung „Midi en France“ bei France 3. Bewunderer und Freund von vielen großen Köchen hat er seinen Platz in der Haute Cuisine gefunden, denn er ist selbst ein begnadeter Koch und verrückt nach schönen Produkten mit Aromen, Geschmack und regionaler Herkunft. Saint Mont Vignoble en Fête mit Vincent Ferniot, das wird ein „Rendez-vous“, das sich die Feinschmecker nicht entgehen lassen.

Ralf Bos

Delikatessen-Papst Ralf Bos wird von deutschen Gastronomen zum Besten der Besten in 2014 gewählt
– Auszeichnung ist bedeutende Bestätigung aus der Branche für besondere Leistungen

Mit einem eindrucksvollen Ergebnis haben jetzt deutsche Gastronomen den Kulinarik-Experten Ralf Bos als „Bester der Besten“ gewählt. Der von dem Branchenmagazin Port Culinaire schon zum dritten Mal ausgelobte Award „Best-of-the-best“ zeichnet sich dadurch aus, dass die jeweiligen Preisträger von der gesamten Branche gewählt werden, und nicht von einer ausgesuchten Jury. Der in Deutschland als Delikatessen-Papst bekannt gewordene Bos gewann in den beiden Kategorien Grand Seigneur und Unternehmen 2014 jeweils mit großem Abstand. Die Gastronomen bewerteten damit sowohl seine Leistungen als Innovator, Chef und Mensch, als auch die von Ralf Bos gegründete Bos Food aus Meerbusch als innovativstes, zuverlässigstes und fairstes Unternehmen aus der Foodbranche im Hinblick auf Service und Preisgestaltung. „Ich fühle mich geehrt, dass unsere Bemühungen auf eine so große Resonanz stoßen. Das ist eine Motivation für unser gesamtes Team. Und es ist eine Bestätigung dafür, dass wir stets kompromisslose Top-Qualität bei Lebensmitteln und eine uneingeschränkte Servicebereitschaft für jeden Kunden anbieten.“, so der 53jährige, der bei der Preisverleihung anwesende Mitarbeiter auf die Bühne holte, und ihnen den Preis in Anerkennung deren Leistungen überreichte.

Die Branche spiegelt mit ihrem Urteil die besonderen Alleinstellungsmerkmale wider, die er mit seinem Unternehmen Bos Food entwickelt hat und die zugunsten von tausenden Top-Gastronomen und Spitzenköchen, sowie Hobbyköchen und einer steigenden Zahl von Endverbrauchern täglich umgesetzt werden. So werden nach ausgiebigen Verkostungen stets nur beste Delikatessen in die umfangreiche Genusswelt von Bos Food aufgenommen und angeboten. Eine ausgeklügelte Logistik sorgt für die Zustellung der Produkte innerhalb eines Tages. Mindestbestellmengen gibt es bei keinem einzigen Produkt. Darüber hinaus beraten die Experten von Bos Food die Kunden bei Bedarf am Telefon über die Delikatessen und ihre Einsatzmöglichkeiten. Neben einem Portal für Internetbestellungen wurde darüber hinaus für Endverbraucher ein Show Room eingerichtet, der mit mehreren tausend Delikatessen einen ersten Einblick in das gesamte Angebot gibt. „Nur mit besten Zutaten kann ich Gerichte machen, die unvergleichlich gut schmecken. Das möchten wir mit unseren vielfältigen Anstrengungen beweisen. Wir lieben Delikatessen und leben für sie. Das kann jeder überprüfen, für den Geschmack wichtig ist, und der sich etwas gönnen möchte.“, erläutert der ehemalige Koch, Sommelier und Restaurantdirektor Bos das gelebte Credo des Unternehmens.

Für seine Innovationen in der Branche der Delikatessen wurde der dreifache Familienvater in den letzten Jahren diverse Male prämiert. Er verschaffte sich zudem als Autor mehrerer Fachbücher ein Renommee. Speziell sein Buch über die Diamanten der Küche, „Trüffel und andere Edelpilze“, gilt als Standardwerk über die einzigartigen Edelpilze.

www.bosfood.de

Pastinake und Wurzelpetersilie

Wurzelpetersilie und Pastinake sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Doch im Geschmack gibt es Unterschiede: Die Pastinake hat ein leicht süßes bis nussiges Aroma, das an Möhren oder Sellerie erinnert, während die Wurzelpetersilie für eine feine Petersilienwürze sorgt. Die Rübe der Wurzelpetersilie ist länglich geformt und läuft nach vorn spitz zu. Die Wurzel der Pastinake hat einen dickeren Kopfteil und kann bis zu vierzig Zentimeter lang und 1,5 Kilogramm schwer werden. Sie ist etwas weicher als die Wurzelpetersilie.

Pastinake und Wurzelpetersilie sind sehr gesund. Die ätherischen Öle sorgen nicht nur für das einzigartige Aroma, sondern fördern auch Verdauung und Nierentätigkeit. Die Wurzelpetersilie ist ein wichtiger Lieferant für Vitamin C und Provitamin A, während die Pastinake den Körper vor allem mit wertvollen Mineralstoffen versorgt.

Sowohl die Wurzelpetersilie als auch die Pastinake finden in der Küche Verwendung als Suppen- und Kochgemüse, beispielsweise in Kombination mit Möhren und Hülsenfrüchten. Auch die Blätter sind zum Würzen geeignet. Wurzelpetersilie ist ideal für Cremesuppen, da der Petersiliengeschmack der Wurzel beim Kochen erhalten bleibt. Probieren Sie die Rübe auch in Parmesan gebacken.

Beide Wurzelgemüse geben roh und geraspelt Salaten eine besondere Note, eignen sich für die Zubereitung von Gemüsebratlingen und als raffinierte Beilage zu Lamm, Wild- und Rindfleisch. Man kann sie auch in Scheiben schneiden und frittieren. Ein Klassiker der englischen Küche ist das aromatische Pastinakenpüree, das ähnlich wie Kartoffelpüree zubereitet wird. Man serviert es traditionell zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch. Vor der Zubereitung sollte das Gemüse, ähnlich wie Möhren, mit einer Bürste unter fließendem Wasser gereinigt und geschält werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Danny Guest

Wer Stockholm kulinarisch erleben möchte, kommt an Danny Guest nicht vorbei. Bekannt aus dem Operakällaren (Opernkeller), einem der besten Restaurants der Stadt, sorgt der Schwede seit April 2014 als Küchenchef im Restaurant des Miss Clara für vollbesetzte Tische. Serviert werden ideenreiche Interpretationen schwedischer Klassiker mit internationalen Einflüssen. Besonderen Wert legt Guest dabei auf die Herkunft seiner Zutaten und natürliche Produkte ohne Zusatzstoffe. Mit ebenso viel Liebe zum Detail und einem Gespür für besondere Geschmackskompositionen werden in der Bar des Miss Clara die Drinks gemixt. Dabei kommt einer Zutat besondere Aufmerksamkeit zu: dem Eis.

Ice, Ice Baby
Wiederbelebung alter Rezepturen, hochwertige Alkoholika, dazu frische Säfte, Kräuter oder Gewürze – auch im Bar-Konzept des Miss Clara verbindet sich gekonnt Tradition und Moderne. Entwickelt in Zusammenarbeit mit den Bar-Profis der schwedischen Firma Liquid Management und dem preisgekrönten Barkeeper Robert Radovic, geht es in der Bar neben den besten Zutaten vor allem um das Eis. Aus Eisblöcken werden die Eiswürfel herausgebrochen. Durch ihre höhere Dichte kühlen sie die Drinks, ohne sie zu verwässern. Zur Zeit wird mit verschiedenen Aromen wie Minze, Orange, Ingwer oder Pink Grapefruit experimentiert.

Bevor es eine neue Kreation auf die Karte schafft, wird vom Team um Bar Manager Joel Constantino solange an der Zusammensetzung der Zutaten gefeilt, bis die Mengenverhältnisse und Aromen perfekt aufeinander abgestimmt sind. Dabei spielt, abhängig vom Säuregehalt verschiedener Fruchtsäfte, auch die Größe der Eiswürfel eine Rolle. Auf der Cocktailkarte finden sich unter anderem Clara’s Margarita mit Tequila, Cointreau, Zitrone und Pink Grapefruit oder der Blood & Sand, mit Scotch, Heering Kirschlikör, süßem Wermut und Orange. Der Rob Rad vereint Scotch, Punt e Mes (roter Wermut), Heering Kirschlikör und Absinth, und im Sunday School wird Tequila mit Amaro Montenegro und Wermut gemixt.

Neben den besten Cocktails bietet die Bar in Zusammenarbeit mit Küchenchef Danny Guest auch eine umfassende Karte handverlesener Weine und Biere. Die regelmäßige wechselnde Auswahl ist abgestimmt auf die im Restaurant servierten Gerichte.

Skandinaviens Schätze auf dem Teller
Das Restaurant des Miss Clara mit 80 Plätzen und neu eröffneten Außenplätzen liegt im lichtdurchfluteten Erdgeschoss des Hotels. Danny Guests Gerichte bringen die kulinarischen Schätze der nordischen Länder und internationale Spezialitäten auf den Teller. Das Fleisch stammt von gotländischen Farmen, auf deren natürlichen Weiden die Tiere grasen. Alle Kreationen beinhalten ausschließlich saisonal verfügbare Produkte. Zudem ist das komplette Menü frei von raffiniertem Zucker und Mehl sowie künstlichen Zusätzen wie Konservierungs- und Süßstoffen. Wann immer möglich, wählt Guest ökologische Zutaten regionaler Lieferanten. So entstehen Gerichte wie Porchetta vom schwedischen Schwein mit karamellisiertem Fenchel und Wasserkresse, geräucherter Bio-Lachs auf einem Bett aus hausgemachtem Kartoffelsalat oder Desserts wie glutenfreier Karottenkuchen, gesüßt mit Agavensirup und Stevia.

www.designhotels.com/hotels/sweden/stockholm/miss-clara

Alois Neuschmid

Special Dinner, das neue App-Angebot für nachkochsichere Schritt-für Schritt-Anleitungen, bietet Kochanfängern ab sofort ein echtes Sterne-Erlebnis. Der mit einem Michelin-Stern dekorierte Spitzenkoch Alois Neuschmid hat exklusiv für Special Dinner Rezeptpakete entwickelt, mit denen auch Anfänger ihre Gäste verwöhnen und umwerfend schöne und leckere Gerichte auf die Teller zaubern können.

Einfach schön essen – genau das verspricht (und hält!) das neue Special Dinner Rezeptpaket von Sternekoch Alois Neuschmid. „Großes Tellerkino: Salate für Angeber“ ist ab sofort in den App-Stores von Apple und Android als Special Dinner In-App-Kauf verfügbar.

Drei Aromafeuerwerke – zum Nicht-Anschneiden-Wollen schön
Alois hat drei ausgefallene Salate zusammengestellt, die auch Fleischfans schmecken werden. Es gibt marinierte Mango und Avocado mit gebratenen Scampi, einen Bohnen- Zucchinisalat mit roten Zwiebeln und Steakstreifen sowie einen warmen Spinatsalat mit Scheiben von der gebratenen Hähnchenbrust. Der Sternekoch vom Tegernsee sorgt mit raffinierten Aromen und einer tollen Präsentation für den Special Dinner-eigenen Wow!-Effekt auf den Tellern. So gelingen auch Anfängern ohne Kocherfahrung tolle Gerichte für besondere Anlässe – für das erste Date oder wenn sich die Schwiegermutter angesagt hat.

Nachkochsicher durch intelligente App-Funktionen
Alle Gerichte sind mit den Schritt-für-Schritt-Anleitungen von Special Dinner problemlos und garantiert nachkochbar. Die App (für Smartphones & Tablets) ist genau auf die besonderen Anforderungen beim Kochen zugeschnitten: Mit dem Hands-Free-Modus bleiben fettige Hände dem Display fern. Stattdessen wischt man einige Zentimeter über dem Bildschirm von rechts nach links und wie durch Zauberhand blättert das Rezept weiter zum nächsten Arbeitsschritt. Wenn Zeiten berücksichtigt werden müssen, blendet die Special Dinner-App an den richtigen Stellen Timer ein. So kann nichts anbrennen oder im Backofen vertrocknen.

Special Dinner – Kochen mit Wow-Garantie
Special Dinner funktioniert wie ein sehr, sehr ausführliches Kochbuch für besondere Anlässe. Ein Kochbuch, in dem die kniffligen Teile eines Rezepts besonders gut und anhand von Bildern erklärt werden. Bei zahlreichen Rezepten hilft ein Video im Special Dinner Youtube-Channel über die Berührungsängste mit großen Fleischstücken, raffinierten Soßen oder empfindlichen Flans hinweg. Etwa 15.000 Mal ist die App bereits heruntergeladen worden, sie enthält ein kostenloses Rezeptpaket mit drei Gerichten. Weitere Special Dinner-Rezeptpakete stehen als In-App-Kauf zur Verfügung. Dazu bloggt das Special Dinner-Team regelmäßig über seine Erfahrungen in der Küche, neue Rezeptideen, besonders leckere Erlebnisse in Restaurants und über die Küchenhunde Mono und Luca.

Special Dinner wurde Ende 2013 vom koch- und essbegeisterten Ehepaar Tina Troll und Elmar Török gegründet. Die ausführlichen und optimal aufbereiteten Rezepte von Special Dinner helfen Kochanfängern dabei, stressfrei leckeres und optisch ansprechendes Essen für besondere Gelegenheiten zu kochen – ein Special Dinner eben. Firmensitz ist im fränkischen Ochsenfurt, die beiden Firmeninhaber pendeln aus beruflichen Gründen zwischen Südafrika und Deutschland.

www.special-dinner.de

Restaurant reinstoff, Berlin

Das reinstoff ist ein mit zwei Michelin Sternen und 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnetes Restaurant in Berlin-Mitte. Eingebettet in die historischen Edison Höfe, in denen einst die ersten Glühlampen Deutschlands produziert wurden, präsentieren Küchenchef Daniel Achilles, Restaurantleiter Ivo Ebert und Betriebswirtin Sabine Demel dort ein Gourmet-Restaurant, das es in dieser Form eigentlich nur in Berlin geben kann. Denn das reinstoff ist anders – selbständig und damit außergewöhnlich persönlich, konzentriert und vielfältig, begeisternd und echt. Hier darf jeder so sein, wie er ist Und das ist typisch für die deutsche Hauptstadt.

Auch Küchenchef Daniel Achilles, Koch des Jahres 2014 im Gault&Millau, ist ein echtes Original mit einer ganz eigenen Handschrift: Im reinstoff präsentiert der 37-jährige eine leichte und moderne Küche, die sich insbesondere durch ihre Eleganz und ihre erfrischenden, oftmals vegetabilen Noten auszeichnet. Der Name reinstoff beschreibt dabei die Basis eines jeden Gerichtes, nämlich die Verwendung möglichst reiner Stoffe. Und damit ist neben der Frische und Qualität auch die Präzision und Unverfälschtheit gemeint, mit der jedes Produkt eingesetzt wird. Achilles arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche.

Schon seit der Eröffnung des reinstoffs bietet Achilles zwei Menüs an: ganznah und weiterdraußen. Diese klare Trennung der beiden Karten ermöglicht es dem Spitzenkoch, seinem internationalen Publikum sowohl die Vielschichtigkeit seines Könnens zu präsentieren, als auch seinem Wunsch nach kulinarischer Freiheit gerecht zu werden.

Dabei ist ganznah das klassischere Menü, in dem fast ausschließlich Produkte aus Deutschland zum Einsatz kommen und die Saison daher ganz automatisch eine besondere Rolle spielt. Mit ganznah zollt Daniel Achilles aktuellen Themen, wie beispielsweise Produktknappheit und Überfischung Tribut, indem er sich damit beschäftigt, welche Produkte in seiner unmittelbaren Umgebung zur Verfügung stehen und wie er diese am besten zubereiten kann. Besonderen Fokus legt er dabei auf das kulinarische Hinterland von Berlin. Dank seines großen Netzwerks und seiner jahrelangen Erfahrung in der Spitzengastronomie steht er aber auch mit Produzenten aus ganz Deutschland in ständigem Kontakt und erhält so immer wieder Zugang zu neuen Produkten. So entstehen schließlich Gerichte, wie Flussbarsch aus der Müritz in Kerbelbutter mit Wasserspinat oder Gewürz-Zwiebel, süß, sauer, karamellisiert und gebacken, mit Molke vom Eifler Vulkanhof.

Das Menü weiterdraußen spiegelt die intrinsische Motivation des Sternekochs wider, sich stetig weiterzuentwickeln und dabei so vielschichtig wie möglich zu agieren. Mit weiterdraußen verfolgt Achilles das Ziel, seinen Gästen geschmackliche Erlebnisse zu bieten, die sie in Berlin und möglicherweise auch andernorts noch nie in dieser Form genossen haben. Die Gerichte unterwerfen sich daher keiner bestimmten Stilrichtung, sondern sind kosmopolitisch und teilweise auch von aktuellen Trends inspiriert. Bei der Kreation dieses avantgardistischen Menüs lässt der Spitzenkoch aber auch persönliche Erlebnisse und Geschichten einfließen. weiterdraußen entsteht daher meist spontan und sehr intuitiv. Typische weiterdraußen-Gerichte gibt es in dem Sinne also nicht, doch aber Beispiele für die Vielschichtigkeit des Menüs, wie Teriyaki vom Hirschkalb-Rücken mit Lotus, Ingwer und braunem Zucker.
Kombiniert werden die Menüs mit ausgesuchten Weinen, die von Restaurantleiter und Sommelier Ivo Ebert individuell auf die Gerichte abgestimmt werden. Dabei legt der gebürtige Berliner seinen Schwerpunkt auf die beiden Länder Deutschland und Spanien.

Deutschland ist für Ebert unverzichtbar, weil sich sein Heimatland dank der Experimentierfreudigkeit gerade junger Winzer zu einem der wichtigsten europäischen Anbaugebiete entwickelt hat. Und Spanien ist sowohl Herzenssache, als auch Spannung pur: In den vergangen Jahren hat dort eine unglaubliche Entwicklung in Bezug auf die zunehmende Wertschätzung des Terroirs und die qualitative Ausarbeitung der Lagen stattgefunden. So entstanden viele kleine Weingüter, die exzellente und für Spanien bisher eher untypische Weine produzieren. Eine Tatsache, die Weinkennern nicht immer bewusst ist und für Ivo Ebert damit viele Möglichkeiten bereithält, auch informierte Genießer mit ihnen bisher unbekannten Tropfen zu überraschen. Festlegen will er sich dennoch nicht und so bleibt natürlich auch der Rest der Weinwelt nicht unentdeckt. Wichtig ist für Ivo Ebert bei der Auswahl seiner Weine letztendlich die Harmonie der Tropfen mit der Küche von Daniel Achilles, aber auch der persönliche Bezug zum Wein und die damit verbundene Möglichkeit, seinen Gästen Geschichten zum Wein, zur Lage und zum Winzer selbst zu erzählen.

Und genau hier wird auch eine besondere Stärke des reinstoffs deutlich, nämlich die außergewöhnlich ausgeprägte persönliche Note in allen Bereichen, die nur ein selbständiger Betrieb mitbringen kann. Im reinstoff begegnet man Gastgebern, die professionell und konzentriert arbeiten, es sich aber gleichzeitig nicht nehmen lassen, ihrer eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen und ihren Gästen im direkten Gespräch die eigene Begeisterung für Essen und Trinken zu vermitteln. Hier darf jeder so ein, wie er ist – und damit echt.

Beeindruckend sind jedoch nicht nur Küche und Service, sondern auch die Architektur des Restaurants. Und die besticht bereits bei der Ankunft in den historischen Edison Höfen. Von 1883 bis 1905 wurden dort im Auftrag von Emil Rathenau und der Allgemeinen Elektricitäts- Gesellschaft (AEG) die erste Glühlampen in Deutschland nach den Patenten von Thomas Alva Edison hergestellt. 2003 sind die Klinkerbauten detailgetreu wieder hergerichtet, teilweise aufgestockt und mit viel Glas versehen worden. Und so lässt sich auch heute noch die dynamische Industriearchitektur erahnen, wie sie Ausgang des 19. Jahrhunderts in Berlin prägend war.

Der besondere Industriecharme der Höfe spiegelt sich auch im Restaurant mit seinen original Backsteinwänden, den hohen Glasfenstern, alten Eisensäulen und Metallrohren sowie den fast vier Meter hohen preußischen Kappendecken wider. Ein intelligentes „Raum- im-Raum-Konzept“ mit klaren Linien, eine punktuelle Beleuchtung auf den Tischen sowie eine dezente Möblierung kreieren die für das reinstoff typische intime, unaufgeregt-elegante Atmosphäre. Blickfang des Restaurants ist der Kugelhimmel, der aus 240 silbernen Glaskugeln in unterschiedlichen Größen besteht und den Raum räumlich wie auch akustisch beruhigt, seine Höhe aber zeitgleich spürbar lässt. Optisch potenzieren die intelligent platzierten Spiegel den Horizont in unendliche Weite. Die Farbgestaltung ist bewusst dezent gehalten und besteht neben dem roten Backstein und den schwarzen Eisensäulen vorwiegend aus schwarzen und lindgrünen Designelementen.

Das reinstoff befindet sich in der Schlegelstraße 26c in 10115 Berlin und ist dienstags bis samstags ab 19 Uhr geöffnet. Reservierungen nimmt das Restaurant unter der Telefonnummer 030 30881214 oder per Email unter contact@reinstoff.eu entgegen. Weitere Informationen sind unter www.reinstoff.eu zu finden.

Jeunes Restaurateurs

Einladung zur kulinarischen DeutschlandReise

Restaurant- & Hotelführer 2014 der Jeunes Restaurateurs erschienen. Der 224-Seiten starke Guide lädt alle Feinschmecker ein, sich auf kulinarische Reise zu Deutschlands jungen Spitzenköchen zu begeben. In edler Magazin-Optik bietet der Guide ausführliche Informationen zu den 69 Mitgliedern sowie ihren Restaurants und Hotels. Jedem Jeune Restaurateur und Table d’Honneur ist eine Doppelseite gewidmet, die Küchenchef, Kochstyle und Besonderheiten des Hauses vorstellen. Eindrucksvolle Bilder der Innen- und Außenansichten der Häuser geben einen Vorgeschmack auf einen Besuch und machen Lust darauf, die berühmte Gastfreundschaft der Jeunes Restaurateurs kennenzulernen. Neu im Guide: Erstmalig werden auch österreichische Jeunes Restaurateurs, die ihre Häuser in der Nähe der deutschen Grenze haben, aufgeführt.

2014 wartet der Guide mit einer noch besseren Navigation auf, die die Planung zu den vielen Genießerdestinationen sehr einfach macht. Welches Mitglied besondere Leistungen wie das TWENÜ – das Angebot für junge Genießer unter 30 – oder Reinschmecker-Menüs und Arrangements zum Probierpreis anbietet, ist auf den ersten Blick zu erkennen.
„Für uns ist der Guide eine tolle Möglichkeit, auch Menschen anzusprechen, die uns noch nicht so gut kennen. Er ist eine Einladung, das besondere Qualitätsversprechen der Jeunes Restaurateurs selbst zu erleben“, erklärt Alexander Dressel, Präsident der deutschen Sektion der Jeunes Restaurateurs.

Deutschlands junge Spitzenköche freuen sich auch im Guide über vier neue Mitglieder: Daniel Schmidthaler vom Restaurant „Alte Schule“ in Fürstenhagen setzt auf regionale Küche und familiäre Gastlichkeit. Nach Düsseldorf lädt Marcel Schiefer vom Restaurant „Schorn“ ein, das auf saisonale deutsche und französische Küche spezialisiert ist. Oliver Röder von der „Burg Flamersheim“ in Euskirchen bietet eine moderne Interpretation der deutschen und im Speziellen der Eifler Küche. Die Gourmetküche von Jean-Philipp Schneider vom „Jagd Hotel Rose“ in Miltenberg erkochte sich 2013 den ersten Stern.

Mit einer Auflage von 100.000 Stück ist der Jeunes Restaurateurs Restaurant-& Hotelführer ab sofort kostenlos bei jedem Jeune Restaurateur erhältlich oder kann über www.jre.de bestellt werden. Alle Informationen zu den Köchen werden 2014 auch über eine App und die neue Homepage des Verbands zugänglich sein.

www.JRE.de

Auf gastronomischer Entdeckungstour durch Las Palmas

Eine gastronomische Tour durch Las Palmas ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um die Schönheit der Hauptstadt Gran Canarias zu entdecken und gleichzeitig mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Manche der bei den Canariones beliebten Orte können von weniger ortskundigen Touristen leicht übersehen werden. Soll der Besuch der Hauptstadt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden, dürfen drei besondere Orte nicht fehlen. Dazu gehören der neu renovierte Markt am Hafen, wo man einen leckeren Snack zu sich nehmen kann; das Stadtviertel San Cristobal, das für seine einzigartige Meeresfrüchte-Küche bekannt ist und das Altstadtviertel Vegueta, das sich besonders gut für Bar-hopping und eine „Noche de pinchos“ eignet.

Die kulinarische Exkursion sollte zwischen La Puntilla am Strand von Las Canteras Strand und Puerto de La Luz beginnen. Denn hier befindet sich mit dem neugestalten Mercado del Puerto aus dem Jahr 1891 ein neuer gastronomischer Hotspot von Las Palmas. Das innovative Marktkonzept vermischt Tradition mit modernen Tapas-Bars und Kneipen. Die Kunden können zum Einen frische und exklusive Produkte aus ganz Spanien einkaufen. Exotische Obst- und Gemüsesorten, fangfrischer Fisch, leckere Back- und Konditoreiwaren, Pasteten und Weine verführen zum Einkauf. Zum Anderen schätzen die Marktbesucher die multikulturelle Bandbreite der Speisekarten in den verschiedenen Kneipen. Man hat die Qual der Wahl und muss sich zwischen kanarischer, skandinavischer, italienischer, japanischer oder russischer Küche entscheiden. Die Gerichte können je nach Wunsch vor Ort verzehrt oder mitgenommen werden. Denn viele der Bars sind Restaurant und Lebensmittelgeschäft zugleich.

Der besondere Reiz des Mercado del Puerto liegt in seiner unmittelbaren Nähe zum Stadtstrand Las Canteras. Beim Einkauf oder einer Weinprobe kann man die salzige Meeresluft riechen. Möchte man sich nach dem Restaurantbesuch noch ein wenig die Beine vertreten, bietet sich ein erholsamer Spaziergang am Strand entlang an. Die Marktlokale sind dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr und von 20 Uhr bis 24 Uhr geöffnet; freitags und samstags von 10 bis 24 Uhr und sonntags von 12 bis 22 Uhr.

Die nächste Station auf der gastronomischen Route durch Las Palmas führt zum Fischerviertel San Cristobal, das sich im Südosten der Hauptstadt befindet. Geprägt von der Nähe zur Küste, dem majestätischen Verteidigungsturm von San Pedro Martir, zahlreichen Fischlokalen und bunten Häusern bietet San Cristobal die ideale Kulisse, um den Gaumen mit köstlichen Fischgerichten zu verwöhnen, die auf die klassische kanarische Kochweise zubereitet und serviert werden. Die Gaumenfreuden werden durch das Meeresrauschen und den Klang der Wellen, die sich an der Promenade brechen, noch intensiviert. Eine Mahlzeit in San Cristobal vermittelt ein authentisches Inselgefühl für das Leben und die Kultur der Grancanarios.

Die Route endet im Altstadtviertel Vegueta, wo jeden Donnerstag eine Noche del Pincho veranstaltet wird, wobei Pinchos mit Tapas gleichzusetzen sind. 19 Restaurants und drei Bars entlang der Straßen Calle Obispo Codina, Calle Pelota und Calle Mendizabal nehmen an der wöchentlichen Aktion teil und offerieren zu einem sehr erschwinglichen Preis Snacks und Getränke. Bei dieser sehr empfehlenswerten Art, den Abend zu beginnen, kann man ganz verschiedene Geschmacksrichtungen ausprobieren. Auch hier lernt man das echte Leben der Stadt über die Essgewohnheiten ihrer Einwohner kennen.

Schottland entdecken und schmecken

Die Suche nach dem Lieblings-Whisky kann zur Sucht werden und scheidet die Geister. Zugegeben, ein torfbetonter Islay ist nicht jedermanns Geschmack, aber immer eine besondere Erfahrung. Und die macht man am besten vor Ort in Schottland. Das gilt auch für die ganz speziellen Whiskys von Highland Park auf Orkney. (Traum) Ziele für Whisky-Freunde und solche, die es werden wollen, hat Lingua & Cultura Tours eingebettet in zwei (Traum) Reisen ins tiefe Herz von Schottland. Beide Reisen finden im Mai 2014 statt und werden von Whisky Kenner und Urgestein Werner Obalski begleitet.

Vom 17. bis 23. Mai geht es von Edinburgh durch die Lowlands und südlichen Highlands nach Islay. Auf Arran, der vielleicht schönsten und abwechslungsreichsten Insel Schottlands, heißt es dann Abschied nehmen vom Land der Clans und des Whisky. Doch zuvor lassen Verkostungen bei Auchentoshan in den Lowlands, bei Laphroaig, Bowmore, Kilchoman auf Islay, Brennereien, die z. T. noch selber malzen, und natürlich bei der Arran Distillery, die Herzen der Whisky-Freunde höher schlagen. Und mit Glengoyne wird ein akzentuierter Abschluss gesetzt.

Wem das noch nicht genügt, der schließt sich vom 24. bis 31. Mai der Tour von den Orkneys über Inverness nach Dufftown und Edinburgh an. Mit Edradour wird im Rahmen dieser Reise eine der schönsten Whisky Brennereien besucht, die sich noch in Familienhand befindet. Doch auch die Betriebe der Jumbos Glenmorangie und Glenfiddich stehen auf dem Programm und sorgen mit ihren charakteristischen Tropfen für Hochgefühle.

Als sachkundiger Reisebegleiter führt Urgestein Werner Obalski die Whisky-Begeisterten durch das Land seiner Träume. Der Fachjournalist für Spirituosen, dessen besondere Vorliebe dem schottischen Whisky gilt, hat auf zahlreichen Reisen viele Freundschaften geschlossen. Seine Kontakte ermöglichen den Mitreisenden Einblicke in Brennereien, die nicht selbstverständlich sind. Dafür, dass auch die spannende Kultur und die einmalige Natur Schottlands nicht zu kurz kommen, sorgt das erfahrene Team von Lingua & Cultura Tours.

Wer dem Whisky auf den Grund gehen und in seine wahre Seele blicken möchte, muss mindestens einmal in seinem Leben durch Schottland gereist sein. Licht und Wind beherrschen die Ur-Natur dieses Landes, die Lowlands, mächtige Gipfel, verwunschene Lochs, prächtige Schlösser, verträumte Fischerdörfer und eine turbulente Geschichte gilt es zu entdecken. Die Menschen sind offen und freundlich. Und das „Uisge Beatha“, das Lebenswasser, spielt hier eine ganz besondere Rolle. Hergestellt aus schottischer Gerste, gemalzt, destilliert und dann gekonnt gelagert – und am allerliebsten als Single Malt. Denn so kann das “reine Malz” seine Charakteristik bewahren.

Leistungen und Reisepreis: Fünf bzw. sechs ÜF/HP ab EUR 1298,- pro Person im Doppelzimmer. Eingeschlossen sind auch Transport vor Ort, Eintrittsgelder, Verkostungen und Reiseleitung.
Weitere Informationen: Lingau & Cultura Tours, Tel. 06131 68 93 45 oder per e-mail unter info@linguacultura.de

www.linguacultura.de