Ein Baum für ein Bild

Original Beans und die Murnauer Kaffeerösterei rufen zu einer gemeinsamen Instagram-Aktion auf

Kaffee und Kakao haben nicht nur eine Bohne gemeinsam. Im Falle der Schokoladenfirma Original Beans und der Murnauer Kaffeerösterei sind dies auch Werte wie direkter und fairer Handel, gerechte Bezahlung und Aufforstung für eine grüne, nachhaltige Zukunft. Der Gedanke dahinter: Erstklassiger Genuss soll die Menschen zur Auseinandersetzung mit bewusstem Konsum anregen. Vom 31.07. bis 31.08.2016 haben sich beide Unternehmen eine besondere Aktion ausgedacht: Für jedes Bild, das mit dem Hashtag #onepiconetree auf Instagram gepostet wird, pflanzen sie einen Baum in den bedrohten Wäldern von Peru.

Einen Baum können nicht nur gestandene Männer pflanzen! Die „Aussaat“ ist denkbar einfach: Um einen Baum zu pflanzen, muss nur zwischen dem 31.07. bis 31.08.2016 ein Bild von einem besonderen Kaffee- oder Kakao-Moment mit dem Hashtag #onepiconetree auf Instagram gepostet werden. Für eine Teilnahme muss das Instagram-Profil öffentlich sichtbar sein. Am Ende der Aktion pflanzen die Schokoladenfirma Original Beans und die Murnauer Kaffeerösterei für jedes Bild einen Baum in bedrohten Waldgebieten von Südamerika, wie zum Beispiel in der Kooperative des PachaMama in den Regenwäldern sowie im Trockenwald des Piura Flusstals von Peru.

Ziel der Aktion ist es zum einen, die Aufmerksamkeit auf den Artenreichtum und die bedrohliche Abholzung der Regenwälder zu lenken. Zum anderen setzt die Aufforstung in kahlgeschlagenen Regionen ein Zeichen für eine nachhaltige Zukunft und kämpft gegen die Ausbeutung der Natur.

Namhafte Unterstützer
Zahlreiche Restaurants, darunter das Atlantic Kempinski, der Off-Club, Gutsküche Wulkfsfelde in Hamburg, der Adler Asperg, Ketschauer Hof in Deidesheim oder Maerz das Restaurant in Bietigheim-Bissingen, unterstützen die Aktion. Gemeinsam Bloggern und den Social Media und Online Kanälen von Original Beans und der Murnauer Kaffeerösterei wird die Aktion zusätzlich beworben. Damit soll eine möglichst hohe Reichweite erreicht werden, um die Anzahl der gepflanzten Bäume zu erhöhen.

La Plancha

Grillen ist Volkssport, denn knapp sechs Millionen Deutsche grillen mehrmals im Monat und fast 14 Millionen mindestens einmal im Monat (Quelle: Statista 2015).

Doch mehr als zwei Drittel der Grill-Fans nutzen immer noch den Holzkohlegrill (Quelle: Statista 2014), der nach jedem Grillen in aufwendiger Weise von Rückständen gereinigt werden muss und auf dem nur bestimmtes Gargut zubereitet werden kann.
Die Lösung für grillverrückte Deutsche kommt aus Spanien: die „Plancha“.

Komplette Gerichte können jetzt beim Grillen angerichtet werden.
Und: Zeitintensives Reinigen gehört der Vergangenheit an.
Die „Plancha“ ist eine gas- oder elektrobetriebene großflächige Grillplatte, die vor allem in Spanien und Frankreich genutzt wird. Experten wie Delikatessenpapst Ralf Bos sind von der Vielfältigkeit der „Plancha“ beeindruckt: „Leckere Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse kann ich in kürzester Zeit einfach zusammen grillen, selbst Spiegeleier sind möglich. Nichts fällt mehr durch den Grillrost. Auch mit Flüssigkeiten kann gearbeitet werden, damit das Grillgut mit vielen verschiedenen Aromen unterstützt wird. Ob man einen Risottoreis mit Brühe gar zieht oder ein Steak mit Portwein verfeinert, alles ist möglich.“

Für Holger Behrens, Sternekoch vom Behrens am Kai aus Düsseldorf kommt noch etwas hinzu: „Der besondere Reiz liegt für mich und meiner Familie in den fast unerschöpflichen Möglichkeiten. Gegrillte Muscheln als Vorspeise, Steaks als Hauptgericht und zum Nachtisch flambierte Früchte ‒ mit einer „Plancha“ geht das“.

Weitere Vorteile: Mit der „Plancha“ ist es möglich bei hohen Temperaturen von bis zu 350 Grad zu grillen, sodass Grillgut schnell gar und kross wird.

Selbst ein Dessert, das aus mehreren Komponenten besteht, ist auf der „Plancha“ schnell und einfach zubereitet, und auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Tim Tegtmeier von PURE PASTRY auf dem Düsseldorfer Carlsplatz ist ganz begeistert: „ Armer Ritter mit gebranntem Obst und einem rauchigen Whisky Aroma wären mir für ein Grillgericht nie in den Sinn gekommen, aber mit der „Plancha“ gibt es da keine Probleme.“

Laut „Plancha“ Expertin Mona Leone, welche die vielfältigen Möglichkeiten des südeuropäischen „Grillchampions“ zusammen mit Ralf Bos, Chris Sandford, Holger Behrens sowie Tim Tegtmeier in Meerbusch bei einem Event von BOS FOOD gegenüber Journalisten demonstrierte, sorgt die Hitze für schmackhafte Resultate. „Wegen der hohen Temperaturen beim Grillen kann ich mich vielseitig, fettarm und gesund ernähren und der Kreativität bei den Gerichten sind kaum Grenzen gesetzt. Außerdem brauche ich für die Reinigung nur wenig Zeit. Damit gehören Grillkohle und Anblaspumpe der Vergangenheit an.“
Denn: eine aufwendige Reinigung, wie etwa bei einem normalen Holzkohlegrill, entfällt. Ein Glas Wasser reicht zur Reinigung. Durch die große Hitze löst sich alles Angebratene und
lässt sich mittels eines Schabers in den Fettauffangbehälter schieben.

Fazit: wieder Chillen beim Grillen, mit schneller Zubereitung, mehr Gerichten und unkomplizierter Reinigung.

www.bosfood.de/shop-detail/kategorie/non-food-hardware-grillzubehoer/subkategorie/grill-zubehoer-und-non-food-artikel/detail/produkte-von-simogas-plancha.html

Michelin Nordic Guide 2016

Sterneregen nun auch außerhalb der schwedischen Großstädte

Schwedische Küchenchefs sind kreativ, innovativ und legen Wert auf beste Zutaten und eine kontinuierliche Weiterentwicklung – und das nicht nur in den schwedischen Großstädten. Das stellt nun der neue Restaurantführer Michelin Nordic Guide 2016 eindrucksvoll unter Beweis: 28 Sterne verteilt auf 24 Restaurants hat der Guide Michelin in diesem Jahr an Schweden vergeben. Das Besondere in diesem Jahr: Erstmals dürfen sich nun auch Restaurants außerhalb der drei Großstädte Stockholm, Göteborg und Malmö über die begehrten Sterne freuen, da sich die Inspektoren zum auch in ländlicheren Regionen umgesehen haben.

Das Ergebnis: sechs neue Glanzlichter am kulinarischen Sternenhimmel Schwedens. Das größere Bewertungsgebiet hat z. B. dazu geführt, dass das beliebte „Fäviken Magasinet“ in Järpen in der nordschwedischen Region Jämtland auf einen Schlag mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Die Begründung der Michelin-Chefredakteurin Rebecca Burr: „Das Fäviken Magasinet bietet ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis in einem abgelegenen und idyllischen Jagdrevier. Die Küche ist sehr geschmackvoll und tief in der Region verwurzelt.“

Daneben darf sich Schweden aber auch über fünf weitere Restaurants freuen, die sich nun erstmals mit einem Michelin-Stern schmücken können. Dazu zählen das Restaurant des Hotell Borgholm auf der Insel Öland, das familiengeführte Restaurant Daniel Berlin Krog in Skåne sowie das Restaurant PM & Vänner im småländischen Växjö. Die bisherigen Sternerestaurants in Stockholm und Göteborg erhalten zudem Zuwachs von Sushi Sho in Stockholm sowie vom Upper House in Göteborg.

Einen neuen Bib Gourmand erhalten auch das Nook in Stockholm und das Somm in Göteborg. Weitere Infos zu kulinarischen Erlebnissen in Schwedens Großstädten gibt es unter www.malmotown.com, www.goteborg.com und www.visitstockholm.com.

René Frank – Pâtissier des Jahres 2016

Am Endes eines ausgezeichneten Menüs noch einmal einen süßen sensorischen Höhepunkt zu setzen, dass ist alleine dem Berufsstand der Pâtissière vorbehalten. Für herausragende Leistungen kürt die Redaktion des Schlemmer Atlas in diesem Jahr René Frank vom Restaurant la vie zum „Pâtissièr des Jahres 2016“.

Ein Pâtissier hat eine besondere Verantwortung. Denn seine Arbeit ist der letzte Eindruck, den der Gast von einem Menü mitnimmt. Das Dessert kann das i-Tüpfelchen auf einem wahrhaften Gourmeterlebnis sein oder aber als bitterer Nachgeschmack das Gesamtbild schmälert. Das Spitzenrestaurant „la vie“ kann sich glücklich schätzen, in René Frank einen Mann gefunden zu haben, der mit seinen süßen Kreationen einen krönenden Abschluss des Menüs findet.

René Franks Laufbahn offenbart ein außergewöhnliches Talent. Er, der zunächst mit einer klassischen Kochlehre begann und schon in diesem Zweig der Küche große Erfolge aufzuweisen hatte, kam eher durch einen Zufall in die Abteilung der Pâtisserie. Die süße Küche faszinierte ihn und er begann eine aufregende Reise durch die anerkanntesten Dessertschulen dieser Welt. Sein Weg führte ihn dabei von Deutschland über Amerika, Frankreich und Spanien schließlich nach Japan. In dem fernöstlichen Land wurde er keineswegs wie ein erfolgreicher Pâtissier empfangen − der er schon war −, sondern er durfte wie alle anderen seiner Kollegen erstmal den Fußboden schrubben, sieben Tage die Woche 16 Stunden arbeiten, um sich dann als Mensch vor dem Produkt zu verneigen. Diese Demut nahm er mit nach Hause. Vielleicht ist es diese besondere Wertschätzung von Schokolade und Früchten, mit der er das Beste aus dem Produkt herausholt. René Franks Kompositionen lassen den Gourmet dahinschmelzen, wie ein Stückchen Schokolade in der Sonne. Unweigerlich, wir können nichts dagegen tun.

Foodies

S.Pellegrino startet Feinschmecker-Community

Für leidenschaftliche Hobbyköche hat S.Pellegrino jetzt eine eigene Online-Plattform eingerichtet. Ab sofort können sich „Foodies“ auf www.sanpellegrino.de untereinander austauschen. Sie sitzen gemeinsam am förmlich „längsten Tisch der Welt“. Das Besondere: Ausgesuchte Spitzenköche wie Daniel Humm, Diego Muñoz oder Sven Elverfeld haben ebenfalls Platz genommen und geben Tipps.

Fotos, Rezepte und Tipps – Die neue Community von S.Pellegrino soll Genießern aus aller Welt als Inspirationen für echten Genuss dienen. Und am liebsten kocht und genießt man natürlich gemeinsam mit Freunden. Das ist auch der Gedanke hinter der virtuellen Tafel von S.Pellegrino. Hier treffen sich Gleichgesinnte, stellen ihre Lieblingsrezepte vor, tauschen sich aus und zeigen ihr Können.

Foodies und internationale Spitzenköche – an einem Tisch
Ein besonderes Highlight der Webseite: Am unendlichen virtuellen Tisch nehmen auch einige der besten Chefköche der Welt Platz, wie zum Beispiel Diego Muñoz, André Chiang oder Daniel Humm. Unter ihnen aber auch zwei Sterne-Köche aus dem deutschsprachigen Raum: Sven Elverfeld und Karl Obauer. Wie ihre Kollegen aus Europa, Asien und Amerika zeigen sie selbst einige anspruchsvolle Kreationen.

Mitmachen wird belohnt: Einblicke in den Restaurantalltag
„Bist Du ein echter Foodie?“ – hinter dieser Frage steht eine spielerische Einladung, eine Anregung zum Mitmachen. Denn je mehr sich die Hobbyköche am Austausch beteiligen, desto mehr Punkte bekommen sie. Und mit steigender Punktzahl erhalten sie exklusive Expertentipps und Geheimnisse aus dem Restaurantalltag der Chefs. Besonders fleißige Foodies können also den Spitzenköchen quasi direkt über die Schulter schauen und von ihnen lernen.

Anekdoten aus der Profiküche
Die Meisterköche aus vier Kontinenten sind sehr auskunftsfreudig: Sie bieten tiefe Einblicke in die je eigene Kochphilosophie und in perfekte Geschmackskombinationen. Amüsant sind die ganz normalen Küchenkatastrophen, vor denen natürlich auch die Profis nicht gefeit sind. Von niedergebrannten Kochherden bis hin zu umgeworfenen Eisskulpturen.

Oliver & Jürgen Schulz

Vom „Power-Korn“ Grünkern bis zum „Boeuf de Hohenlohe“: Die Rückbesinnung auf gesunde regionale und vielfach in Vergessenheit geratene Lebensmittel und Spezialitäten macht in Baden-Württembergs Gesundheitsstadt Bad Mergentheim ganz besondere kulinarische Urlaubsentdeckungen möglich – dank zahlreicher Aktivitäten sogar mit gutem Gewissen für die Gesundheit.

Bad Mergentheim – Öko- und Bio-Lebensmittel – am besten vom Bauernhof um die Ecke – liegen im Trend wie nie zuvor. Kaum eine andere Region in Deutschland hat eine so spannende kulinarische Geschichte zu erzählen wie das baden-württembergische Taubertal – vom „Taubertäler Landschwein“ über die „Tauberforelle“ bis hin zum „Power-Korn“ Grünkern und von spritzig-frischen Weiß- und Rotweinen bis hin zu Bierspezialitäten aus klarem Quellwasser. Heute ist die Gegend um Baden-Württembergs Gesundheitsstadt Bad Mergentheim inmitten des „Lieblichen Taubertals“ auf dem Weg zu Baden-Württembergs Genussregion. Besonders die Rückbesinnung auf regionale und vielfach in Vergessenheit geratene Spezialitäten begeistert immer mehr Gäste.

Küchenchef Jürgen Schulz und sein Sohn Oliver gehören in Bad Mergentheim zu den Motoren der Grünkern-Renaissance.

Begonnen habe der Weg hin zu mehr natürlichem Genuss mit der Wiederentdeckung des Grünkerns vor einigen Jahren, sagt Bad Mergentheims Kurdirektorin Katrin Löbbecke. Einst aus der Not heraus entstanden erlebt Grünkern als uralter Verwandter des Weizens bei Deutschlands Gourmets und Gesundheits-Experten gleichermaßen eine große Renaissance. Dabei werden die Ähren des Dinkels geerntet, wenn sie noch nicht ganz reif sind. Das macht diese Getreidevariation besonders weich und saftig. Weil die Körner bei niedrigen Temperaturen sehr schonend getrocknet und geröstet werden, behalten sie ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Nährstoffen.

Das Taubertal im Norden Baden-Württembergs gilt historisch als bedeutendstes Grünkern-Anbaugebiet. Seit diesem Jahr gehört der „Fränkische Grünkern“ auch zur exklusiven Liste der geschützten Herkunftsbezeichnungen in der Europäischen Union. In (Tauber)Franken war es, wo Bauern wegen schweren Unwettern ihren Dinkel einst unreif ernten mussten – und so durch einen Zufall den Grünkern „entdeckten“. Schon die berühmte Kloster-Medizinerin Hildegard von Bingen wusste: „Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner. Es verschafft dem, der es isst, ein rechtes Fleisch und bereitet ihm gutes Blut. Die Seele des Menschen macht er froh und voll Heiterkeit.“

„Kaum ein Getreide ist vielfältiger als Grünkern“, sagt der Bad Mergentheimer Küchenchef Jürgen Schulz, der als einer der ersten dem fast vergessenen Korn zu neuem Ruhm verhalf – unter anderem mit dem speziellen und inzwischen zunehmend nachgefragten Urlaubsangebot „Sieben Tage Kneipp, Schrot und Korn“. Von der aromatischen Grünkernsuppe mit Klößchen bis hin zum knackig-frischen Grünkern-Salat, verarbeitet zu Grünkernküchlein oder als flüssiger Begleiter in Form einer Grünkern-Soße zum frisch gefangenen Saibling oder sogar als Dessert als Grünkern-Kirschkuchen steht er in den Restaurants Bad Mergentheims und den Landgasthöfen des Lieblichen Taubertals auf den Speisekarten und erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit.

Als besondere Delikatesse gilt auch das Fleisch der „Boeuf de Hohenlohe“, wie die Rinder genannt werden, die auf den besonders fruchtbaren Weiden Hohenlohes heranwachsen. Ihre Geschichte reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Damals ließ der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. Rinder aus dem Württembergischen bis nach Paris treiben. „Heute wird das Fleisch in die ganze Welt verschickt“, weiß Jürgen Schulz, der neben dem Rind auch das Wild aus der Region schätzt. Seine Spezialität: Rehmaultaschen. Besonders beliebt bei Gästen sind auch frische Wildschwein-Bratwürste.

Im klaren Bachwasser der Region ist die Tauberforelle zu Hause, die Kenner als besonders zart und edel beschreiben. Nicht nur um die Osterzeit besonders geschätzt werden die Taubertäler Lämmer. Mehr als 3.000 Mutterschafe gibt es im Taubertal. Die Schäfereien haben sich mit besonders ökologisch verträglicher, naturnaher Haltung einen Namen gemacht.

Als besonders schmackhaft gilt auch das „Taubertäler Landschwein“, das ebenfalls seit vielen hundert Jahren in der Region zu Hause ist und dort liebevoll „Mohrenköpfle“ genannt wird. Über 100 Jahre war das Taubertal wöchentlich Schauplatz für den größten Ferkelmarkt Deutschlands.

Auf rund 1.100 Hektar – einer Fläche rund fünf Mal so groß wie das Fürstentum Monaco – wachsen auf den sonnigen Hängen des Taubertals weiße und rote Trauben von höchster Qualität heran. Berühmt ist die Region für die historische Sorte „Tauberschwarz“, der als unkomplizierter, frischer und fruchtiger Rotwein für jede Gelegenheit gilt. „Die Sorte ging schon verloren und konnte durch Zufall rekultiviert werden“, erläutert Küchenchef Schulz, der die Gäste auch durch die Weinberge führt.

Zu einigem Ruhm haben es in den vergangenen Jahren besonders die Müller-Thurgau- und Silvaner-Weine, aber auch Grau- und Weißburgunder aus dem Taubertal gebracht. Sie sind für ihre feine Säure bekannt. Viele Weingüter und Weinstuben auch in Bad Mergentheims Ortsteil Markelsheim bieten Verkostungen und Führungen. Zahlreiche Weinlehrpfade führen Genuss-Urlauber auf die Spuren des Weinanbaus in der Region. Bad Mergentheim besitzt auch eine eigene familiengeführte Brauerei, die ausschließlich auf Brauwasser aus der Region setzt.

Nach einer ausgedehnten Rad- oder Wandertour genießen dann die Gäste des Traditionsheilbads ganz ohne Reue und schlechtes Gewissen die traditionsreiche süße Spezialität des Kurorts: die „Mergentheimer Schäferschipple“. Die Mandel-Biskuit-Spezialität erinnert an die Entdeckung der Bad Mergentheimer Heilquellen 1826 durch den Schäfer Gehrig. Der Form nach sind sie wie die Schippe des Schäfers gebildet.

Gesund und aktiv bleiben und dennoch dabei genießen – der Weg, auf den Bad Mergentheim setzt, kommt vielen Deutschen entgegen: Die meisten Deutschen wollen es sich im Urlaub gut gehen lassen und sich auch einmal etwas gönnen, hat jüngst eine Forsa-Umfrage ergeben. 63 Prozent der Bundesbürger wollen nach dieser Erhebung essen und Sport treiben wie sonst auch. Immerhin jeder zehnte fährt mit dem festen Vorsatz in den Urlaub, sich gesünder zu ernähren.

www.bad-mergentheim.de

Red Espresso

Red Espresso für gesunde Eigenschaften ausgezeichnet

Antioxidantien verzögern die Zellalterung und schützen vor Zellschäden. Für seine besondere Antioxidantiendichte wurde kürzlich der Rooibos-Kaffee von Red Espresso von der Cancer Association of South Africa ausgezeichnet. Die Organisation setzt sich für die Aufklärung im Bereich Gesundheit ein. Red Espresso gibt es als Pulver und als Nespresso-Kapsel.

Beschwerden wie fahle Haut und Krampfadern oder sogar Demenz und Krebs können auftreten, wenn der Körper nicht ausreichend mit helfenden Antioxidantien versorgt ist. Das weiß auch die Cancer Association of South Africa und hat dieses Jahr Produkte für seine hohe Antioxidantiendichte ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr, dass Red Espresso für seine einzigartigen gesundheitsfördernden Eigenschaften von der Cancer Association of South Africa prämiert wurde. Insbesondere wurden die vielen Antioxidantien wie Vitamin C und E gelobt“, so Thomas Wieker, der Red Espresso mit seiner Frau in Deutschland vertreibt. Die hohe Antioxidantiendichte entsteht nicht nur durch das patentierte Mahlverfahren, sondern vor allem durch die Nutzung ausschließlich qualitativ hochwertigen Blättern. Sie werden von den höchsten Lagen der Zedernberge in Südafrika geerntet und dann ganz fein gemahlen und gepresst.

Das Mahlverfahren ermöglicht auch die besondere Zubereitungsweise des Rooibos als herkömmlichen Espresso mit der Kaffee- oder Siebträgermaschine, dem Espressokocher oder der French Press. Red Espresso gleicht im Aussehen einem klassischen Espresso mit der goldbraunen Crema, bildet aber zugleich die Grundlage für eine Palette von Getränken wie den klassischen Espresso-Shot, als Latte Macchiato oder Cappuccino. Verwendbar ist Red Espresso auch für das Herstellen und Verfeinern von Eistees, Smoothies, Cocktails oder Eis.

Red Espresso wird als Pulver und in der Kapsel für alle nespressokompatiblen Maschinen in Deutschland exklusiv von Sydney & Frances GmbH & Co. KG vertrieben. Die gebürtige Australierin Elizabeth Wieker importiert seit Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Thomas hauptsächlich Produkte vom fünften Kontinent nach Europa, immer häufiger wird das Portfolio aber auch um ausgefallene Produkte aus der ganzen Welt erweitert.

Weitere Informationen unter www.redespresso.com

Kerbel für Suppen und Salate

Im Frühling bereichern Kräuter den Speiseplan. Kerbel ist eine der ersten frischen Gewürzpflanzen im Jahr und schmeckt wie eine Mischung aus Petersilie, Fenchel und Anis. Das beliebte Küchenkraut gibt Suppen und Salaten, Risotto, Fisch, zartem Geflügel und Eierspeisen eine besondere Note. Wie wäre es mit Möhren-Kerbel-Nudeln oder einer Kerbelcremesuppe? Das Gewürz kann gut mit anderen Kräutern kombiniert werden. Kerbel ist neben Pimpinelle, Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, Sauerampfer und Kresse ein typischer Bestandteil für die „Frankfurter Grüne Soße“, die zu hartgekochten Eiern und Kartoffeln gereicht wird.

Bereits die Römer nutzten Kerbel als Gewürz und Heilmittel. Die Pflanze ist reich an ätherischen Ölen, Vitamin C, Kalzium und Eisen. Sie soll blutreinigend wirken und bei Frühjahrsmüdigkeit, Magenverstimmungen sowie Appetitmangel helfen.

Kerbel ( Anthriscus cerefolium ) ist eine einjährige Pflanze, die zur Familie der Doldenblütler gehört und ursprünglich aus Südeuropa stammt. Die gefiederten Blätter erinnern auf den ersten Blick an Petersilie. Sie sind sehr empfindlich und sollten daher erst kurz vor der Verwendung klein geschnitten werden. Am besten gibt man das gehackte Grün zum Ende der Garzeit hinzu oder streut es über das fertige Gericht, damit das feine Aroma erhalten bleibt. Für den Geschmack gilt: Je frischer, desto besser. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen hält sich das Kraut aber wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

Ganz einfach können Kräuterliebhaber Kerbel im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in einem Topf in der Küche anziehen. Die Pflanze bevorzugt einen nährstoffreichen, mäßig feuchten Boden und wächst sehr schnell. Die Ernte beginnt bereits acht Wochen nach der Aussaat.
Heike Kreutz, www.aid.de

Tisch&Tafel Messe, Felbach

Am 16. Und 17. Mai 2015 präsentiert die Messe Tisch&Tafel erstmals regionale Genuss-Juwelen und Wohnkultur in der Alten Kelter in Fellbach. Ein ganzes Wochenende lang kommen Freunde des guten Geschmacks und Liebhaber der schönen Dinge des Lebens voll auf ihre Kosten. Ein ganz besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen „Verantwortungsbewusstes Genießen“, „Regionalität“ und „Qualität“.

Die Organisatoren der Messe Tisch&Tafel haben den Endspurt der Vorbereitungen eingeläutet und freuen sich über die sehr gute Resonanz seitens der Aussteller und auch der Gastroszene: „Wir haben ein sehr abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm zusammengestellt . Es ist uns gelungen wirklich erstklassige Aussteller für die Tisch&Tafel zu gewinnen und wir haben echte regionale Genuss-Juwelen entdeckt“, verspricht Projektleiterin Julia Schmauder.

Auf die Besucher warten tolle Messehighlights und ein attraktives Rahmenprogramm:

Kochvorführungen mit hochkarätigen Köchen aus Stuttgart und der Region zeigen nicht nur tolle Rezepte die im Anschluss probiert werden dürfen, sondern werden den Besuchern bestimmt auch einige geheime Tipps und Kniffe verraten. Gute Tipps und viel Inspiration für das nächste Grillfest geben auch die Grillshows mit exquisiten Gourmetfleischsorten. Wer selbst kreativ werden möchte, kann beim Workshop „Keramik selbst gestalten“ besondere und einzigartige Stücke herstellen.

Zahlreiche Austeller zeigen die unglaubliche Vielfalt an kulinarischen, dekorativen und praktischen Produkten, die in der Region hergestellt werden. So präsentiert beispielsweise die Designerin Adriane Krumm ihre schönen und originellen Alltagsbegleiter, darunter auch das neue multifunktionale Set aus Schneidebrett, Tuch und Küchengürtel. In der Stuttgarter Mandel-Manufaktur Papillon entstehen ganz besondere Spezialitäten aus feinsten Zutaten. Der schwäbischen Begeisterung für Saucen aller Art kommt die Andreas B Manufaktur nach: im Sortiment gibt es hausgemachte BBQ und Chilisaucen, Chutneys und feine Gewürzmischungen. Welche edlen Tröpfchen aus den Früchten der heimischen Streuobstwiesen entstehen können, beweist die Manufaktur Jörg Geiger mit seinen feinen Obstschaumweinen, Weinen und Weincocktails.

Natürlich kann man viele der Spezialitäten auch gleich vor Ort kosten – drei große Sitzbereiche laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Die Tisch&Tafel hebt sich von den anderen Messen mit ähnlichen Themen durch ihren heimeligen Marktplatzcharakter ab. So wird die wunderschöne Alte Kelter in Fellbach zu einem Marktplatz der schönen Dinge und verführerischen Köstlichkeiten aus der Region. Die Liebe zur Heimat und die Wertschätzung regionaler Produkte liegen voll im Trend. Man genießt bewusster, interessiert sich für die Herkunft der Produkte und die Geschichten dahinter. Entsprechend räumt die Messe Tisch&Tafel genau diesen Aspekten den nötigen Raum ein.

16. +17. Mai 2015, Alte Kelter Fellbach, Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

www.messe-tischundtafel.de

Michael Weigt, Berlin

Das „Hauptstadtrestaurant-Gendarmerie“ am Gendarmenmarkt, der als schönster Platz Berlins gilt, startet unter der Leitung von Anna-Maria Maaß und ihrem Team mit einem neuen Konzept. Eine Homage an Berlin, unserer Hauptstadt, mit all ihren Facetten, die hier liebevoll im Detail widergespiegelt werden, im Interieur sowie in der Küche. Michael Weigt kreiert mit seinem Team typische Berliner Gerichte, neu interpretiert, leicht und mit internationalen Einflüssen.

So wie ein gutes Konzert von ganz vielen Eindrücken lebt, drückt sich auch „Das Hauptstadtrestaurant – Gendarmerie“ in wahre Gastfreundschaft und ein ganzheitliches Restaurantkonzept nicht nur durch die Komposition auf dem Teller aus. In Zusammenarbeit mit dem Innenarchitekten Thomas Müller und Christine Bunk, selbst Künstlerin, wurde das gesamte Restaurant in ein neues Kleid gehüllt und der Berliner Atmosphäre entsprechend angepasst. Gleich am Eingang begrüßt der „Gendarm“ die Gäste, eine Holzfigur mit Blei überzogen, die Anfang des Jahres speziell vom Künstler Jean-Yves Klein angefertigt wurde, der auch bereits das größte Holzrelief der Welt „Bacchanale“ für die Gendarmerie erschuf. An der Wand zum Gendarmenmarkt zeigen die großen Fotografien mit Berliner Persönlichkeiten, wie z.B. Hildegard Knef und Horst Buchholz, Augenblicke, die authentisch sind. Ein stimmungsvolles Lichtkonzept, harmonische Dekorationen und Service-Mitarbeiter in neuen Outfits – Männer mit Hosenträgern und Frauen mit Fliege – schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Vom Szenegänger bis hin zum Berlin Tourist, jeder kann sich hier wohlfühlen und so sein, wie er ist. Eine Besonderheit im Gesamtensemble des Innendesigns stellt der Nachbau der Mauer an der Wand dar. Das Graffiti Kunstwerk wurde frei nach dem Motto „Ich hab´ noch einen Koffer in Berlin“ von Leo Lüpertz, Sohn des bekannten Künstlers Markus Lüpertz kunstvoll besprüht.

Das Restaurant kombiniert einen Lounge Bereich mit einer 13 Meter langen Bar, an der schon am Nachmittag die Cocktailfans eine Happy Hour genießen können. Hier kann der Gast bei einem Drink und Gesprächen Zeit mit Freunden und Geschäftspartnern verbringen, einfach abschalten und genießen oder den freien WLAN-Zugang nutzen und im Internet verweilen. Nicht zu vergessen sind die drei typischen Berliner Biere, frisch vom Fass gezapft, und selbst das Mineralwasser stammt ebenfalls aus dem Berliner Umkreis. Die Weine aus der Region und aller Welt runden das Angebot der Getränkekarte ab. „Das Hauptstadtrestaurant-Gendarmerie“ mit über 200 Sitzplätzen befindet sich in einem der bedeutendsten Bankgebäude seiner Zeit – dem „Humboldt Carré“, einer der schönsten Veranstaltungszentren Berlins. Das „Humboldt Carré“ ist ein historisches Bauwerk, das mit ihrer außergewöhnlichen Atmosphäre aus Kunst und Kultur in Berlin einzigartig ist. Diese besondere Location kann auch für Veranstaltungen jeglicher Art gebucht werden.

Küchenchef Michael Weigt, aufgewachsen in Görlitz, setzt auf selbst ausgewählte Lieferanten, die hinter ihren Produkten stehen – der Metzger aus Franken mit einer begrenzten Anzahl von Schlachttieren oder den Fisch aus Aquakultur. Er weiß um die Bedeutung von Nachhaltigkeit und dafür schlägt sein Herz. Schon in seiner Kindheit wurde Kochen groß geschrieben und Stationen wie die „Villa Flora“ in München, das „Parkhotel Egerner Höfe“ am Tegernsee, welches mit einem Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnet wurde, prägten seine Leidenschaft als Koch. Im „Le Meridien“ wurde er, wie er selbst sagt, unter Chefkoch Rainer Förnzler, der aus der Sterneküche kommt, kochtechnisch „auf Spur“ gebracht. Regionale, saisonale und natürlich frische Produkte zeichnen seine modernen und leckeren Kreationen von höchster Qualität auf dem Teller aus. Von „Berliner Bio-Senfeiern“ mit Dijon-Senfsauce und Kartoffelpüree, auch auf Wunsch mit Beluga-Kavier, über „Königsberger Klopse“ in Champagner-Kapernsauce, dem legendären „Strammen Max“ bis hin zum „Hauptstadt-Döner“, der mit rosa gebratener Lammhüfte in knusprigem Fladenbrot, Rohkostsalaten und pikanter Joghurt-Chilisauce serviert wird. Nicht zu vergessen sind die „Gendarmerie-Highlights“, das „Entrecôte“ vom Brandenburger Weiderind, „Chateaubriand“, „Fisch im Ganzen“ unter der Salzkruste sowie die beliebte „Meeresfrüchteplatte“. Natürlich wurden auch Vegetarier auf der neuen Speisekarte berücksichtigt. Der Gast kann à la carte Speisen oder das wechselnde Vier-Gänge „Berliner Abendmenü“ für 59,00 EUR wählen. Von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr gibt es den Mittagstisch mit typisch Berliner Gerichten für 7,90 EUR. Wer es ganz eilig hat, nimmt die klassischen Berliner Stullen aus der Glasvitrine mit regionalem Bio-Krustenbrot. Als Küchenchef setzt Michael Weigt auch nebenan in der „Austernbank“ auf kulinarische Genüsse.

www.gendarmerie-berlin.de