Botschafter für Tee gesucht!

Botschafter für Tee gesucht!

Meßmer sucht Tee-Liebhaber und lobt

Gratis-Tee-Versorgung für fünf Jahre aus

Tee-Fans aufgepasst: Meßmer sucht jetzt Menschen, die mit ihrem Enthusiasmus für Tee auch andere begeistern können. Aus jedem Bundesland wird ein Tee-Fan zum Botschafter ernannt. Diese 16 Botschafter sollen sich für die Popularisierung des Tees einsetzen und damit das weltweit beliebteste Getränk in ihrem Bundesland repräsentieren. Die Belohnung für die Botschafter: Sie erhalten von Meßmer eine Gratis-Tee-Versorgung für fünf Jahre! Bewerbungen können bis zum 30. September 2009 unter www.messmer.de vorgenommen werden.

An der Botschafter-Aktion können sich alle beteiligen, die die einzigartigen Genuss-Momente mit Meßmer zu schätzen wissen und bereit sind, ihre Begeisterung für Tee weiter zu tragen. Damit die Botschafter weiteres Wissen und zusätzliche Inspiration sammeln können, werden sie von Meßmer zu einem exklusiven Tee-Wochenende (6. bis 8. November 2009) nach Hamburg eingeladen. Auf dem Programm steht dabei unter anderem ein Workshop mit den Tea-Tastern und weiteren Spezialisten von Meßmer. Diese Experten werden die Botschafter mit der Welt des Tees und ihren faszinierenden Facetten noch besser vertraut machen. Veranstaltungsort ist das Meßmer MOMENTUM, eine einzigartige Tee-Erlebniswelt, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde. Logieren werden die Tee-Botschafter für zwei Nächte im Best Western Hotel St. Raphael in Hamburg.

Begeisterung für Tee weiter tragen

„Als Botschafter suchen wir Menschen, die sich in besonderer Weise für Tee-Momente begeistern und mit ihrem Enthusiasmus auch andere mitreißen können“, erklärt Jochen Spethmann, Vorstandvorsitzender der Laurens Spethmann Holding GmbH & Co. KG, zu der die Marke Meßmer gehört. „Diese Begeisterung kann sich auf verschiedenste Weise äußern, denn Tee bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für besondere Momente.“ Gesucht werden zum Beispiel Menschen, die gekonnt bestimmte Teezeremonien zelebrieren. So ist es in China üblich, grünen Tee gleich mehrfach aufzugießen. Besonders kunstvoll ist die japanische Teezeremonie, die einen Weg zur geistigen Harmonie ebnet. Fast jeder Handgriff hat hier eine symbolische Bedeutung.

Als Botschafter kommen aber auch Genießer in Frage, die sich besonderes Wissen über Tee angeeignet haben oder ganz kreativ mit dem beliebten Getränk umgehen. So kann man zum Beispiel leckere Cocktails aus Tee mixen. Ebenfalls im Trend: Tee als Zutat beim Kochen – etwa für Marinaden oder erlesene Suppen.

„Es gibt viele Verbraucher, die voller Leidenschaft für Tee sind. Das zeigen uns die zahlreichen Anregungen, die wir von unseren Kunden erhalten“, so Spethmann. „Wer diese Begeisterung lebt und weiter tragen möchte, ist als Tee-Botschafter bestens geeignet.“ Alle interessierten Frauen und Männer sind ab sofort aufgerufen, sich zu bewerben. Mehr Informationen zur Botschafter-Suche und den entsprechenden Bewerbungsbogen erhalten Tee-Fans im Internet unter www.messmer.de oder telefonisch über die Hotline 0180/5000685.

Über Meßmer und das Meßmer MOMENTUM:

Meßmer steht seit über 150 Jahren für außergewöhnliche Tee-Momente. Die Markengeschichte beginnt 1852 mit der Eröffnung eines Kolonialwarengeschäftes durch Eduard Meßmer in Baden-Baden. Sein Sohn Otto trägt „Thee Messmer“ als Warenzeichen ein und erschafft somit den ersten Tee-Markenartikel in Deutschland. Inzwischen gehört die Marke zur Ostfriesischen Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. KG. Um den Marken-Claim „Meßmer macht den Moment“ noch näher an die Verbraucher heranzutragen, wurde im Herbst 2008 in der Hamburger HafenCity das Meßmer MOMENTUM eröffnet. Die einzigartige Erlebniswelt vereint Tee-Museum, Tee-Lounge, Shop und Tee-Kreation auf einer Fläche von 600 Quadratmetern. Herzstück ist die Tee-Kreation, der Arbeitsbereich der Tea-Taster. Besucher können kostenlos täglich von 11 bis 20 Uhr am Kaiserkai 10 die Welt des Tees kennen lernen.

Weitere Informationen unter www.messmer-momentum.de .

Restaurantkritik: Die Spindel, Berlin Friedrichshagen

Restaurantkritik: Die Spindel: Eine Oase der Gemütlichkei

Restaurantkritiker Niko Rechenberg besucht die SPINDEL der Familie Canis in Berlin Friedrichshagen. Lesen Sie seinen Bericht:

Endlich haben wir es an das andere Ende von Berlin geschafft: Ein Besuch des Restaurants Die Spindel von Familie Canis in Friedrichshagen lohnt sich immer

Was für eine angenehme Überraschung im wunderschönen Gründerzeit-Restaurant: Der Kamin brennt, die dunklen Holz-Vertäfelungen strahlen Gemütlichkeit und Wärme aus, wenn Wirt Hendrik Canis erscheint, kommt die Herzlichkeit ins Spiel. Es ist schön, da zu sein.

Hendrik Canis war Sommelier im Vau und in der Weinbar Rutz und beherrscht das Handwerk des Gastgebers. Auf der Weinkarte gibt es nur Weine von Freunden, Karl-Friedrich Aust, Martin Schwarz, Josef Leitz (der wollte erst gestern wieder da sein, letztens kam der halbe VDP um Präsident Steffen Christmann vorbei), die Weine aus den Lagen Disibodenberg, Goldloch, Felseneck oder Goldgrube gibt es zumeist auch glasweise.

Die Küche bietet alles, was man sich unter den Begriffen gutbürgerlich oder bodenständig vorstellen kann. Jörg Eichhofer kocht sicher und mit Begeisterung eine deutsch-französische Bistrokarte. Das Schollenfilet auf Rahmgurken, die bebackene Lammleber auf Spätzlesalat, die Maispoularde mit Rucola-Risotto oder der Wacholderbraten vom Kalb mit Schmorgemüse und Speckklößen sind einfach lecker und rundum gelungen.

Janet & Hendrik Canis setzen konsequent um, was sie sich vorgenommen haben: Klein, fein und moderate Preise, genau das Richtige in solch kalten Zeiten. Und die Straßen-Terrasse wartet schon auf den Frühling. Die Spindel ist jederzeit eine Reise wert!

Die Spindel, Gasthaus & Genusshandlung (Weine können auch gekauft werden), Bölschestraße 51, 12587 Berlin, montags ist zu, mittags von 12 bis 14.30 Uhr, abends ab 18 Uhr, Tel: 030/6 45 29 37, www.spindel-berlin.de via www.nikos-weinwelten.de

Valentin Lehermaier

Erstmalige Vergabe des Jacques Puisais Fellowship
an Euro-Toques Sterne-Koch Valentin Lehermaier

Erstmalig erhielt Euro-Toques Sterne-Koch Valentin Lehermaier, Restaurant Hotel Seethaler, Theresienplatz 25, 94315 Straubing, diese hohe Auszeichnung. „Seit vielen Jahren hat Valentin Lehermaier immer wieder, sein Engagement durch überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft bewiesen. Zahlreiche Kochbücher sind unter seinem Namen bereits erschienen. In einer Mischung aus regionaler Geschmacksvielfalt, Gesundheitsbewusstsein, bayrischer Traditionsküche und exzellenter Kochkunst, hat er entscheidend zur Weiterentwicklung unseres Netzwerkes beigetragen. Es ist eine Bereicherung, Valentin Lehermaier bei uns an Bord zu haben.“, kommentierte Ernst-Ulrich W. Schassberger, President von Euro-Toques Deutschland diese Auszeichnung.
Euro-Toques 1-Sterne-Koch Valentin Lehermaier setzt die Euro-Toques Philosophie gekonnt und mit großer Begeisterung und Kreativität im Restaurant des Hotel Seethalers ein. Dort pflegt er seit über 25 Jahren das Kulturthema Kochen, Essen und Trinken zur Erhaltung des bayerischen Wirtshauses.
Der von Euro-Toques Deutschland erstmals vergebene Preis ist benannt nach dem international anerkannten Oenologen und Autor Le Goût et lØenfant.

Jens Huthmann

Erstmalige Vergabe des Jacques Puisais Fellowship
an Euro-Toques Koch Jens Huthmann

Gestern Mittag überreichte Ernst-Ulrich W. Schassberger, Präsident von Euro-Toques Deutschland, diese hohe Auszeichnung persönlich. „Seit über 10 Jahren haben Sie immer wieder und in vielfältiger Weise Ihr Engagement durch Ihre Einsatzbereitschaft bewiesen. In einer Mischung aus Gesundheitsbewusstsein, regionaler Geschmacksvielfalt und exzellenter Kochkunst gepaart mit professioneller Präsentation, haben Sie entscheidend zur Weiterentwicklung unseres Netzwerkes beigetragen“, so Schassberger.
Euro-Toques Koch Jens Huthmann setzt die Euro-Toques Philosophie gekonnt und mit großer Begeisterung und Kreativität im elterlichen Betrieb, Hotel Restaurant Hofgut Dippelshof in Mühltal, um. Die vielen zufriedenen Gäste bestätigen ihn täglich in seiner Kochkunst.
Schassberger beendete seine Rede, mit den Worten: „Es ist eine Bereicherung, Sie bei uns an Bord zu haben.“

Der von Euro-Toques Deutschland erstmals vergebene Preis ist benannt nach dem international anerkannten Oenologen und Autor von „Le Goût et l’enfant“.

„Lust auf Genuss“-Festival

„Lust auf Genuss“-Festival war von Erfolg gekrönt/Begeisterung unter Feinschmeckern und Festivalköchen

Es waren unvergessliche Tage mit kulinarischen Überraschungen und einmaligen Menüs, die 20 regionale und internationale Meisterköche des „Lust auf Genuss“-Festivals vom 21. bis 23. November 2008 in zehn Spitzenrestaurants in Baden-Württemberg zelebrierten.

Die Begeisterung unter den Feinschmeckern sorgte für ausgebuchte Gourmettempel an zwei Festival-Abenden. Der Auftakt der Veranstaltung, der Gala-Abend im Neuen Schloss in Stuttgart am 21. November, war für Gäste und Meisterköche gleichermaßen ein erster Höhepunkt. Beim finalen Live-Auftritt am Sonntag, 23. November auf der Messe „Lust auf Genuss“ in Stuttgart präsentierten die Köche ihre Kunst einer fachkundigen Jury und einem erlebnishungrigen Publikum. Mercedes-Benz wie auch das Land Baden-Württemberg unterstützten die Gourmet-Veranstaltung.

„Der Erfolg des Festivals macht uns stolz und glücklich. Es ist unseren Festivalköchen erneut gelungen, ihre Traditionen und die Begeisterung für große Küche in die Region hinein zu tragen und für unerwartete Gaumenerlebnisse zu sorgen!“, freute sich Verlagsleiter Jürgen Brandt von den veranstaltenden Food- und Genussmedien der Burda Medien Park Verlage. Dem positiven Verlauf des Festivals konnte Markus Böckendorf, Centerleiter und Verkaufsleiter PKW der Mercedes-Benz Niederlassung Stuttgart, nur zustimmen. „Das Festival war auch für Mercedes-Benz ein voller Erfolg. Die hervorragende Partnerschaft mit dem Land Baden-Württemberg und mit Hubert Burda Media hat sich im Besonderen am Gala-Abend im Neuen Schloss gezeigt. Die begeisterte Resonanz unter den Köchen und den geladenen Gästen war eindeutig zu spüren!“ Auch Birgitt Micha, Chefredakteurin der Burda-Titel “Lust auf Genuss” und “meine Familie & ich” teilte ihre Begeisterung mit allen Aktiven: “Wir durften wieder mit allen Sinnen miterleben, was Kochen zur Leidenschaft werden lässt. 20 Meisterköche vermittelten die Freude an Ess- und Kochkultur, die Menschen verbindet und zu Freunden macht!”

Und das sagen die Meisterköche
„Ich bin fasziniert von der Idee des Festivals. Ich habe nicht nur Erfahrungen, Traditionen und Rezepte ausgetauscht, sondern ich wurde auch mit neuen Eindrücken bereichert. Jeder konnte seine Ideen auf den Weg bringen und Freundschaften für die Zukunft schließen. Mit diesem guten Gefühl im Herzen kehre ich nach Italien zurück“, Marco Sacco, 2-Sterne Koch aus dem Piemont war zu Gast bei Rolf Straubinger, Burg Staufeneck in Salach.
„Das Festival-Motto ‚regional trifft international’ ist stimmig. Es ist immer wieder schön, wenn sich die Welt in Baden-Württemberg trifft. Wir leben unseren Beruf und haben das ganze Jahr über Lust auf Genuss!“, erklärte Gastgeberkoch Stéphan Bernhard vom Le Jardin de France Baden-Baden, der zum zweiten Mal am Festival teilnahm.
„Interessant für mich war der Austausch unter den Kollegen über die Grenzen hinaus, denn nicht jeden Tag hat man die Gelegenheit, sich mit der ganzen Welt zu unterhalten!“, erklärte Martin Herrmann vom Le Pavillon vom Relais & Château Dollenberg in Bad Peterstal.
„Es war ein Volltreffer, zwei Freunde haben sich gefunden“, Bo Bech aus Kopenhagen war zu Gast bei Bernd Werner auf Schloss Eberstein ins Gernsbach.

Der Zeitpunkt für das nächste „Lust auf Genuss“-Festival steht bereits fest: Im November 2009 werden wieder zehn Köche aus der ganzen Welt in Baden-Württemberg Einzug halten.

Weitere Informationen www.lustaufgenuss.de/festival

Schwindel Pesto

Für das Pesto, einen Klassiker der italienischen Küche, braucht man nicht viel: gutes Olivenöl, frisches Basilikum und Parmesan, das Ganze vermengt mit Pinienkernen, Knoblauch und Salz – fertig ist das Nudelglück.

Und das gibt es sogar im Glas: „Bertolli“, eine Marke des Lebensmittelriesen Unilever, bietet ein „Pesto Verde“ nach „original italienischer Rezeptur nur aus erlesenen Zutaten“ an. Der „Klassiker“ werde natürlich – so steht es auf der Verpackung – mit „Pinienkernen“ und „feinstem Bertolli nativem Olivenöl“ zubereitet. Womit auch sonst, schließlich verbindet Bertolli nach eigener Auskunft „Innovation und Tradition mit Liebe, Erfahrung und Begeisterung für Olivenöl“.

Leider ist es mit der Begeisterung und Liebe nicht weit her: Das Pesto ist nämlich eine Mogelpackung. Es besteht hauptsächlich aus einem nicht näher definierten „pflanzlichen Öl“. Gerade mal 2 Prozent „feinstes natives Olivenöl“ hat Bertolli in das Pesto gemischt. Und die Pinienkerne, ausdrücklich auf der Vorderseite der Verpackung beworben? Sie sind zu 2,5 Prozent drin, der größte Teil ist durch Cashewnüsse ersetzt – die sind ebenso wie das „pflanzliche Öl“ wesentlich günstiger auf dem Weltmarkt zu haben als Pinienkerne und Olivenöl. Schließlich hat Bertolli auch noch Aroma und ein Säuerungsmittel zugesetzt.

Lesen Sie mehr unter http://www.abgespeist.de mehr über den Qualitätsschwindel und unterzeichnen Sie die E-Mail-Aktion an Unilever unter http://www.abgespeist.de/bertolli_pesto_verde/e6457/e6458/

Neuer Taj Restaurant – Coup in Indien

East meets West im VARQ

Neuer Taj Restaurant-Coup sorgt für Furore in Indien

Indiens älteste Hotelgruppe Taj Hotels Resorts and Palaces und ihr Head Chef Hemant Oberoi versetzen mit ihrem neuesten Restaurant VARQ die Restaurant-Tester und Medien Indiens in Begeisterung. Das Taj Mahal Hotel in Delhi wird zur kulinarischen Innovationsstätte. Oberoi, oft schon als der „Bocuse der indischen Küche“ bezeichnet, hat bereits mit seinen „Masala“-Restaurants neue Akzente für eine zeitgemäße indische Küche gesetzt. Nun ist VARQ ein neuer Meilenstein: Nach dem Motto „East meets West“ werden typisch westliche Zutaten auf indische Art zu neuen kulinarischen Kostbarkeiten.
VARQ – das sind Blätter aus essbarem Blattgold, mit denen in Indien besondere Speisen zu besonderen Anlässen verziert werden. Ein solch besonderer Anlass ist ein Dinner im VARQ, dem neusten Restaurant im Taj Mahal Hotel, Delhi.
Das innovative kulinarische Konzept unter der Leitung von Taj Head Chef
Hemant Oberoi vereint traditionelle indische Rezepte mit für Indien exotischen Zutaten zu einem neuen Level indischer Kochkunst: von Gänseleber mit Orange Chutney und Mango Relish über ein Garnelen-Spargel Curry oder eine neuseeländische Lammkeule auf Kofti Biryani bis zu Masala Tea Crème Brûlée oder Tamarind Sorbet.
Eine weitere Besonderheit des VARQ: Hier gilt „Tee statt Wein“. Jeder Gang wird mit einem geschmacklich abgestimmten Tee – heiß oder on-ice – abgerundet und garantiert ein einzigartiges und gesundes Genusserlebnis.

Auch das Design des VARQ ist vom Motto „East meets West“ inspiriert. Edle Wandpaneele aus Rosenholz und schokofarbene Bodenfliesen, klassische beigefarbene Ledersessel und perlenbesetzte rote Lampenschirme bilden einen gelungenen Kontrast zu der mit goldenen und silbernen Varq-Plättchen verzierten Decke. Die Wandmalereien der bekannten Künstlerin Anjolie Ela Menon in Kombination mit zeitgenössischen Ölbildern und modernen Skulpturen spiegeln dieselbe Liebe fürs Detail wider, welche das VARQ auch in der Präsentation seiner Speisen zeigt.

Kostenlose Reservierungshotline für Deutschland: 00 800 4588 1825

Hotels preiswert buchen bei Hotel

Breidenbacher Hof – kulinarische Reportage

WDR, Sonntag, 03.08. um 15:10 Uhr

Die kulinarische Reportage
Fünf Sterne auf der Kö

Der Breidenbacher Hof war 175 Jahre lang eine der ersten deutschen Hoteladressen. Nach seinem Abriss wurde das Hotel jetzt völlig neu gebaut – knapp 100 Zimmer und Suiten der obersten Kategorie in einer der besten Lagen der Republik – an der Königsallee in Düsseldorf. Hier und Heute ist an den letzten Tagen vor der Eröffnung dabei. Der 38-jährige Hoteldirektor Cyrus Heydarian darf jetzt keine Fehler machen: Wer die mit Abstand teuersten Zimmer der Stadt verkaufen will, sollte keine Wünsche unerfüllt lassen. Der neue Küchenchef muss sich in der Hightech-Küche zurecht finden und mit seinen Probemenüs Begeisterung bei den Testessern wecken. Ein junges Zimmermädchen hat hier ihre erste Festanstellung und schnuppert nun die Luft der großen weiten Welt. Und aus den USA fliegt Hotelbetreiber Horst Schulze ein: Der in einem Moselkaff geborene Wahlamerikaner nimmt selbst die Schulung der Mitarbeiter vor. Vom Start weg sollen die Gäste hier den besten Service erleben, der für Geld zu haben ist. Reporter Stefan Quante ist auch dabei wenn die ersten Gäste anrücken. Wirklichkeit und Wunschvorstellung prallen jetzt aufeinander.

Wie wird das Grillen zum Vergnügen?

Sommer, Sonne, Grillmeister

Wie wird das Grillen zum Vergnügen?

Schwertfisch mit gegrilltem Paprikagemüse, Bärlauchwürstchen, mariniertes Hühnchen mit süß-scharfer Chilisoße oder Rumpsteak – egal ob ausgefallen oder traditionell, beim Grillen ist jeder sofort mit Begeisterung dabei. Und werden einige Regeln beachtet, steht der Grillparty nichts im Wege. Es gibt viele gutschmeckende Fleischsorten, Würstchen, Fisch und Gemüse, die für Abwechslung und Kreativität sorgen.

Tropft allerdings Fett aus Fleisch und Fisch oder Öl aus der Marinade in die Glut oder auf die Heizschlange des Elektrogrills, können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Von diesen ist eine krebsauslösende Wirkung bekannt. Aluminiumschalen oder -folien bieten eine wirkungsvolle und preiswerte Lösung, hierdurch gelangt weniger Fett auf die Heizquelle. Spezielle Gas- und Vertikalgrills sind ebenfalls sinnvolle Alternativen. Werden Fleisch, Fisch und Wurstwaren zu lange bei großer Hitze gegrillt, entstehen gesundheitlich bedenkliche Stoffe, wie die Heterozyklischen Aromatischen Amine (HAA). Grundsätzlich sollten Fleisch, Fisch, Würstchen und Co. nicht zu lange auf dem Grill liegen, so dass sie nicht verkohlen. Schwarze Stellen müssen abgeschnitten werden. Gepökelte Fleischwaren gehören nicht auf den Grill. Beim Pökeln werden Nitritpökelsalze zugesetzt. Diese reagieren durch die große Hitze des Grillens mit Aminen aus dem Fleisch zu Nitrosaminen, welche als stark krebserregend gelten.

Hintergrundinformation: Ob Schwein, Rind, Lamm oder Geflügel – dies ist eine Frage des Geschmacks. Ein beliebtes Fleisch zum Grillen ist der Schweinekamm, der nicht zu mager, aber auch nicht zu fett ist.
Mageres Fleisch (z. B. Schnitzel, Kotelett) kann während des Grillens leicht austrocknen – dies lässt sich mit einer ölhaltigen Marinade verhindern. Ein gegrillter Schweinebauch schmeckt zwar gut, birgt aber aus gesundheitlicher Sicht das Risiko einer erhöhten PAK-Belastung, da hier vermehrt Fett ausschmelzen und in die heiße Glut tropfen kann. Fleischwurst, Schinken, Speck, Bockwürste, Kassler und Wiener Würstchen zählen zu den Pökelfleischwaren. Sie gehören nicht auf den Rost, vor allem nicht, wenn das Bratgut stark austrocknet, wie das beim Grillen von „Bacon“ (Frühstücksspeck) der Fall ist. Fester Fisch wie Tunfisch, Forelle oder Lachs, sind hingegen empfehlenswert. Damit sie nicht zerfallen, können sie in Alufolie gewickelt werden. Für Farbe und Abwechslung auf dem Rost sorgen buntes Gemüse, wie Zucchinischeiben, Champignons, Maiskolben, Paprika oder Kartoffeln. Mit frischen Rosmarin- oder Thymianzweigen bekommen sie die typische mediterrane Note. Ananas, Mango oder Banane können ebenfalls gegrillt werden und sparen die Mühe mit dem Nachtisch.

Der bekannteste Vertreter der PAK ist das Benz(a)pyren. PAK entstehen durch das Verbrennen von Fett, also dort wo es qualmt. Mit dem Rauch schlagen sich die Verbrennungsprodukte auf der Oberfläche des gegrillten Fleischs nieder. Durch einfache Methoden lassen sich PAK reduzieren: Wer mit Holzkohle grillt, sollte die Kohle gut durchglühen lassen. Wenn sich auf der Glut ein weißer Aschebelag bildet, hat der Grill die richtige Temperatur erreicht. Es sollten nur gepresste Holzkohle oder -briketts verwendet werden, harzreiche Hölzer und Kiefernzapfen sind ebenso wenig wie Altpapier oder behandeltes Holz zu empfehlen. Aluschalen oder -folie zwischen Rost und Grillgut verhindern das Heruntertropfen von Fett. Auch der richtige Abstand zwischen Fleisch und Glut spielt eine wichtige Rolle. Mariniertes Fleisch vor dem Grillen vorsichtig trocken tupfen, damit das überschüssige Öl nicht in die Glut tropfen kann. Das Ablöschen des Fleischs mit Bier ist bei vielen Grillmeistern beliebt.
Allerdings kann dies zu einer vermehrten Bildung von PAK führen. Für alle, die häufig grillen, und einen neuen Grill kaufen, aber auf Holzkohle nicht verzichten möchten, ist ein Vertikal-Grill eine gute Alternative. Hier befindet sich die Kohle seitlich neben dem Fleisch und das Fett tropft nicht auf die Glut. Gas- oder Elektrogrills stellen eine weitere Möglichkeit dar, sofern das Fett nicht auf die Heizschlange tropft.

Bleiben Fleisch, Fisch und Wurst zu lange und bei zu großer Hitze auf dem Grill oder werden zu stark angebraten, entstehen Heterozyklische Aromatische Amine (HAA). Sie entstehen aus Aminosäuren, Kohlenhydraten und Kreatin bzw. Kreatinin von Fleisch, Fisch und Wurst und können unter bestimmten Umständen Darmkrebs verursachen. Je länger und höher das Fleisch erhitzt wurde, desto größer ist die Bildung von HAA. Beim Rindersteak „well done“ sind dementsprechend mehr HAA zu erwarten als wenn es „medium“ serviert wird.

Grün zieht nicht mehr

Um 25 Prozent ist die Zahl der Menschen seit 1980 gesunken, die ihr Freizeitvergnügen im Freien finden. Diese Entwicklung erkannten laut einem Bericht der „Apotheken Umschau“ Biologen der Universität von Illinois (USA) und des US-Environmental Leadership Programm anhand der Besucherzahlen von Naturparks in den USA, Japan und Spanien. Als Grund nennen die Forscher die wachsende Begeisterung für elektronische Geräte und Spiele.