Sebastian Josef Hechenberger

Sebastian Josef Hechenberger wird Küchenchef im neuen Premium Hotel & Health Resort Klosterhof in Bayerisch Gmain

Begeisterung kochen: Mit Sebastian Josef Hechenberger steht ein junger Kreativer an der Spitze der Küchenbrigade, der Alpinen Genuss neu definiert und gekonnt in Szene setzt. Nach seiner Ausbildung im Zwei-Sterne-Restaurant Schindelhaus in Söll begleitete er verschiedene Positionen in Restaurants und Hotels in Österreich und war zuletzt Küchenchef im mallorquinischen Restaurant Sa Botiga in Palma de Mallorca. Ab der Eröffnung des Vier-Sterne-Superior Premium Hotel & Health Resort Klosterhof am 2. Juli 2016 verantwortet der gebürtige Österreicher das gastronomische Konzept des Hauses mit fünf verschiedenen Genussräumen.

„Wie auch wir lebt Sebastian Josef Hechenberger mit Leidenschaft für die Gastronomie und teilt unsere Begeisterung. Daher ist er genau der Richtige, um mit uns ein neues Kapitel des Klosterhofs aufzuschlagen. Wir freuen uns, gemeinsam mit ihm unser kulinarisches Konzept des ‚Neuen Alpinen Genusses‘ umzusetzen“, erklärt Dr. Andreas Färber, Eigentümer und Betreiber des Klosterhofs.

„Mit dem Neuen Alpinen Genuss haben wir uns fest vorgenommen, einen neuen Standard zu definieren, damit wir uns stets selbst anspornen das Beste zu wollen“, so Sebastian Josef Hechenberger, „Frischeste Produkte, eine ausgereifte Kochkunst, eine stete Weiterentwicklung und ein hoher Anspruch an Kreativität und zugleich Authentizität. Der Rahmen für diesen Neuen Alpinen Genuss wird vielfältig und doch immer einzigartig sein.“

Der Neue Alpine Genuss setzt Geschmackserlebnisse in fünf Variationen: Das GenussArt bietet in einem gediegenen, aussichtsreichen Ambiente wechselnde Sechs-Gang-Menüs mit zahlreichen Wahlmöglichkeiten auf höchstem Niveau. Die traditionellen Zeno- und Hallgrafenstuben bleiben als à la carte Restaurant Klosterhofstuben mit der dazugehörigen Klosterterrasse das, was sie schon vor dem Umbau waren: Der schönste Platz für den Genuss einer herausragenden Küche im Reichenhaller Tal. Im Klostergarten und mittags in der neuen Itha-Stube überraschen einfache und doch zugleich hochwertige Klassiker die Gäste. Das Weinarchivarium dient nicht nur als gut sortierter Weinkeller mit angeschlossener Schatzkammer, sondern auch als Degustationsraum für Feinschmecker. Den Abschluss bildet die Bar BarBarossa, ein neuer kommunikativer Treffpunkt: Weitgereiste, Einheimische, Freunde und Künstler treffen sich hier zum Diskutieren und Genießen.

Der neue Klosterhof eröffnete am 2. Juli 2016 nach umfangreichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen als Vier-Sterne-Superior Premium Hotel & Health Resort. Der Fokus des inhabergeführten Hauses liegt auf drei-Säulen: Premium, Kunst und Gesundheit und dem Motto „Begeisterung Leben“. Herzstück des Hauses ist dabei das 500 Jahre alte Gebäude der Klosterschänke, deren Steine, Gewölbe und Geschichte integriert wurden. Für die Gäste stehen 65 großzügige Panoramazimmer, Spa-Lofts und Suiten sowie fünf individuelle Restaurantkonzepte zur Verfügung. Das 1.500 Quadratmeter große Artemacur SPA bietet Platz und Raum für Rituale und Entspannung. Begleitend dazu eröffnet im Oktober 2016 das Gesundheitszentrum Dr. Färber in einem Teil des historischen Klosterhofgebäudes. Weitere Informationen unter www.klosterhof.de.

Oktoberfest in Arizona

Zahlreiche Städte in Arizona feiern voller Begeisterung ihr Oktoberfest

Oktoberfest in Tempe, Aubachtal Sextett aus Regensburg
Die richtige musikalische Begleitung darf, wie hier in Tempe,

natürlich auch auf einem amerikanischen Oktoberfest nicht fehlen.

Ganz München versinkt momentan in blau-weiß, denn im September startete in Bayerns Hauptstadt das 182. Oktoberfest. Viele feschen Buam und Madln werden sich auf der Münchener Wies’n tummeln, die ein oder andere Maß genießen und ordentlich schunkeln. Doch auch fernab unseres südlichsten Bundeslandes begeistern Oktoberfeste Tausende Menschen. Auch der 6,5 Millionen Einwohner umfassende Bundesstaat Arizona hat das Fest längst für sich entdeckt. In diesem Jahr nehmen von Mitte September bis Mitte Oktober fast 20 Städte mit größerem und kleinerem Aufwand an der wunderbaren Tradition teil. Alle wollen dabei sein, wenn es heißt: „Ein Prosit der Gemütlichkeit!“

An jedem Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag im Oktober bietet die Verde Canyon Eisenbahngesellschaft mit der Ales on Rails Tour eine Oktoberfesterfahrung der besonderen Art an. Die Feier startet um 11 Uhr vormittags mit einem bayerischen Picknick im Innenhof des Verde Canyon Betriebsbahnhofs, bei dem unter anderem Kartoffelsalat und Apfelstrudel gereicht werden. Um 13 Uhr heißt es dann: „Alle einsteigen, bitte!“ und die Party geht an Bord des Zuges weiter. Jeder volljährige Besucher kann aus insgesamt 15 verschiedenen Sorten fünf Biere kosten. Neben lokalen Ales, Lagern und Stouts, sind auch einige von Verde Canyon Railroad’s eigenen Marken dabei, die in der ausgezeichneten Oak Creek Brewery in Sedona gebraut werden.

Am 3. Oktober 2015 beginnt in Seligman in Arizona das vierte Annual German Fest im Westside Lilo’s Café. Dieses befindet sich auf der Historischen Route 66. Es gibt echtes Hofbräu aus München und natürlich Schnitzel, Würstchen und frische Brezeln. In Peoria wird die deutsche Tradition ebenfalls am 3. Oktober mit dem 10. Annual Old World Oktoberfest im Centennial Plaza von 12 bis 21 Uhr gefeiert. Mit zünftiger Volksmusik, viel Tanz, spaßigen Wettkämpfen für Groß und Klein wie zum Beispiel einem Alphornblas-Wettbewerb ist für viel Unterhaltung gesorgt. Stilecht werden dazu natürlich bayerische Spezialitäten wie Sauerkraut und Weißwürstel gereicht, es gibt köstliche Maß und viele weitere Erfrischungsgetränke.

Einige Tage später, vom 9. bis zum 11. Oktober 2015, lässt Tempe es mit seinem offiziellen Oktoberfest krachen. Ganze drei Tage wird das bajuwarische Spektakel entlang der Südküste von Town Lake gefeiert. Die Stadt hat eigens sechs Bier- und Weingärten für seine durstigen Besucher aufgebaut.

Arizona ist für die Oktoberfestsaison offenbar bestens gewappnet. Wer sich abseits dieser Jahreszeit in Arizona an deutscher Küchentradition erfreuen möchte, sollte unbedingt einmal in das Bratwursthaus nach Yuma fahren. Dort gibt es nicht nur die leckeren deutschen Biere Weihenstephan und Spaten direkt vom Fass, auch deftige Gerichte, wie Schnitzel oder Schweinshaxen.

Schnippeldisko des Slow Food Youth Networks in Bochum

Mitschnippeln! Am Montag, 14. Mai ruft das Slow Food Youth Network zu seiner zweiten Schnippeldisko auf, im Rahmen des Festival n.a.t.u.r. 2012 in Bochum.

Auf dem Platz vor dem Schauspielhaus schnippeln die jungen Slow Food AktivistInnen von 13 Uhr bis 20 Uhr mehrere hundert Kilo Gemüse, das zu klein, zu dünn oder zu knubbelig und somit unverkäuflich ist, und verkochen es zu einer Protestsuppe. Dazu gibt es Musik von namhaften DJs – darunter DJ Dynamite von Dynamite Deluxe – und das Schauspielhaus Bochum inszeniert eine Manifest-Monstration. Mit der Aktion wollen die Organisatoren auf das Problem der Lebensmittelverschwendung aufmerksam machen, das an vielen Stellen in unserem derzeitigen Ernährungs- und Produktionsmodell vorkommt – und auch zeigen, dass gemeinsam Kochen und Essen richtig Spaß macht.

10 Dinge, die Du sofort tun kannst
So steht es auf dem Infoflyer des Slow Food Youth Network, und dieses Engagement setzen die jungen Leute kreativ und leidenschaftlich um: In Berlin haben sie kürzlich zusammen mit dem Slow Food Convivium Berlin – der „alteingesessenen“ Slow Food Gruppe – 1.400 m2 Erdbeerfeld des Vierfelderhofs gejätet und vor der Verunkrautung gerettet. Im Harz wird gerade eine Honigwerkstatt aufgebaut. Die Münchener Slow Food Youth Studentenküche hält Kochkurse für den ersten eigenen Haushalt. Das Campus-Convivium Fulda organisiert Urban Gardening Workshops und am 12. Juni einen Markt mit regionalen Erzeugern aus der Rhön. Und bei der Slow Food Messe in Stuttgart haben die jungen Leute in Workshops, Kochwerkstätten und Podiumsdiskussionen ihre Ideen und ihre Begeisterung für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem geteilt. Zentral für all diese Aktionen ist die Vernetzung mit anderen Organisationen und AktivistInnen über Social Media und das Internet – wie für die erste Schnippeldisko in Berlin im Januar 2012.

Wachsende Mitgliederzahlen
Solche Begeisterung ist ansteckend: Seit der Gründung des Campus-Conviviums an der Hochschule Fulda im Juli 2010 ist die Anzahl der jungen Mitglieder von Slow Food Deutschland e.V. stark angestiegen, und der Trend hält an. Der wachsende Zulauf von jüngeren AktivistInnen zu Slow Food Deutschland e.V. freut Dr. Ursula Hudson, amtierende Vorsitzende des Vereins: „Der Enthusiasmus und das Engagement der jungen Leute ist nicht nur ein gutes Zeichen für die Zukunft unseres Vereins, sondern für uns alle, denn die Zukunft unseres Lebensmittelsystems liegt in ihren Händen. Unser Essen hat eine zentrale Stellung in der Wirtschaft und Gesellschaft. Es ist wichtig, Bedingungen zu schaffen, die jungen Leuten eine Zukunft im Lebensmittelhandwerk, in der Landwirtschaft und der Fischerei sichern, und die Stadtmenschen einen unmittelbareren und selbstbestimmteren Zugang zu guten, sauberen und fairen Lebensmitteln ermöglichen.“

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

Vor 14 Jahren hat Sotirios mit seiner Ehefrau Despina im niedersächsischen Lohne das griechische Restaurant ‚Zeus‘ eröffnet, das sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet haben. Doch die beiden schieben auch einen Berg an Schulden vor sich her. Aber wie soll der 60-jährige Grieche das Geld zurück zahlen, wenn sich immer weniger Gäste blicken lassen?

Sotirios steht in der Küche, Despina hilft ihm dort oder macht den Service. Doch die angespannte Lage macht die Zusammenarbeit oft schwierig. Auch Tochter Nikol muss neben ihrem Vollzeitjob als Kindergärtnerin oft im Lokal aushelfen und steht kurz vor dem Zusammenbruch. Die Misere nagt an den Nerven der ganzen Familie, ständig gibt es Zoff.

Die Kochprofis Andi Schweiger, Mike Süsser und Frank Oehler reisen nach Niedersachsen und schreiten ein. Doch wo sollen sie ansetzen? Das Testessen gibt wenig Grund zur Begeisterung. Der ungelernte Koch Sotirios bereitet seine Speisen zu, wie das vor 20 Jahren einmal üblich war – von frischem Schwung in der Küche ist nichts zu schmecken. Von der griechischen Küche kennt er nur Hausmannskost. Oft greift er auch zu Fertigprodukten.

Zu allem Überfluss verletzt sich Kochprofi Fo so schwer, dass er ins Krankenhaus muss! Können die Kochprofis ihren Einsatz überhaupt fortsetzen?

RTL2, Donnerstag, heute, 20:15 – 21:10 Uhr

Von den Profis lernen – mit Trüffelexperte Klaus-Wilhelm Gérard auf Tuchfühlung

Alles auf Trüffeln! Klaus-Wilhelm Gérard ist der einzige Deutsche mit der „Lizenz zum Trüffelsuchen“ in Italien. Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe AEG Masterclasses gibt er seine Begeisterung und Leidenschaft für die Edelfrucht weiter. Die Welt der Trüffeln ist nur eines von fünf AEG Masterclasses-Themen, welche die renommierte Hausgerätemarke AEG von Februar bis Juni 2011 in ganz Deutschland präsentiert. Mit dieser Plattform möchte AEG ambitionierten Hobbyköchen zu mehr Perfektion in der Küche und beim Kochen verhelfen. Interessierte erfahren mehr über die AEG Masterclasses unter www.perfunkt.com/Masterclasses

Trüffeln adeln die Haute Cuisine
Ohne Trüffeln geht in der Gourmet-Küche (fast) nichts. Aber die unscheinbare Erdfrucht entfaltet ihre himmlischen Aromen nur, wenn sie je nach Sorte richtig behandelt und verarbeitet wird. In der AEG Masterclass „Trüffeln“ wird Klaus-Wilhelm Gérard die Teilnehmer mit einigen Kostproben, atmosphärischen Fotos und Videos von der Trüffelsuche in der malerischen Landschaft der Region Le Marche einstimmen. Dabei teilt er sein Expertenwissen und berichtet über die Trüffelsaison, die richtige Handhabung, Aufbewahrung und Zubereitung der edlen Pilze. Zudem präsentiert er originelle Rezepte und ein exklusives 4-Gänge-Menü mit Trüffeln.

Klaus-Wilhelm Gérard: Genuss ist Programm
Seit mehr als 20 Jahren sind Trüffeln die große Leidenschaft des Unternehmers, Buchautors und Präsidenten der gastronomischen Vereinigung Chaîne des Rôtisseurs in Bayern. Gérard lebt im oberbayerischen Pfaffenwinkel ebenso wie im mittelalterlichen Städtchen Monte San Vito im italienischen Trüffelparadies Le Marche. In seiner Wahlheimat ist er ganz nah dran, wenn endlich von Oktober bis Dezember die Jagd nach dem Gold der Erde – der „tuber magnatum“, der weißen Trüffel – beginnt.

Der Veranstaltungsort: Café del Sol
Die beiden Masterclasses „Trüffeln“ finden an zwei Abenden im vollverglasten Café del Sol, einer der wandlungsfähigsten Eventlocations in Düsseldorf, statt. Mitten im Grünen und an einem See…

Mit Bio zukunftsfähige Lebensstile ermöglichen

Mit Bio zukunftsfähige Lebensstile ermöglichen

Der Bio-Fachhandel wächst weiter. Die jüngsten Zahlen zur Entwicklung des Bio-Fachmarktes gab der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V. heute auf der BioFach-Messe bekannt. So stieg der Umsatz auf bestehenden Flächen des Bio-Fachhandels im Jahr 2009 um 3,1 Prozent (2008: +1,2%), einschließlich neuer Flächen sogar um 6,3 Prozent (2008: +7,4%) bei einem Gesamtumsatz in Höhe von 1,95 Mrd. Euro (2008: +1,85 Mrd.). Für den BNN Herstellung und Handel ist dies ein weiteres Indiz dafür, dass Verbraucher gerade in Krisenzeiten auf glaubwürdige und zukunftsfähige Konzepte setzen. „Dieser Erfolg spricht für Naturkost. Offensichtlich schätzen die Kunden den Mehrwert von Bio aus dem Bio-Fachgeschäft, insbesondere gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel und Discount, die in ihren Bio-Segmenten eine rückläufige Entwicklung verzeichnen“, sagte Elke Röder, Geschäftsführerin des BNN Herstellung und Handel auf der BioFach.

„Bio kann mehr!“-Kampagne: Angebot zu strategischem Konsum

Auf diesen Mehrwert zielt die BNN-Kampagne „Bio kann mehr!“, die mittlerweile in knapp 400 Bio-Fachgeschäften läuft. Hinter der Kampagne stehen ausnahmslos Bio-Unternehmen, für die Bio Kernkompetenz und nicht Imagefaktor ist. Sie setzen nachhaltige Kriterien wie Klimafreundlichkeit, Umweltschutz, regenerative Energiequellen oder soziale Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette um – und das schätzen auch die Käufer dieser Produkte. „Jeder Erwerb von Naturkostprodukten hat zunächst ein Genussmotiv, aber gleichzeitig ist damit auch ein strategischer Entschluss verbunden. Denn die Verbraucher wissen, dass sie durch den Kauf konsequent nachhaltiger Produkte einen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen leisten“, ergänzt Elke Röder.

Vom Wissen zum Handeln oder besser umgekehrt?

Das bestätigt auch der Sozialpsychologe Prof. Dr. Harald Welzer, Autor des Buches „Vom Ende der Welt, wie wir sie kannten“: „Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist in allen Milieus angekommen. Zukunftsfähiges, also nachhaltiges Verhalten ist nicht mehr allein eine Frage von Eliten, sondern von aufgeklärten Bürgern, die als ‚Change Agents’ der Politik voraus sind“, sagte Harald Welzer auf der BioFach. Die Klimakrise, so Welzer, ist letztlich Ausdruck einer grundsätzlichen Systemkrise, die aus der Abhängigkeit der Industriestaaten von endlichen Ressourcen wie Öl und Kohle resultiert. Weil diese Abhängigkeit auch nur endliche Lebensstile der Bürger hervorbringen kann, sind die Grenzen dieses Systems jetzt spürbar: Umweltbelastungen, Ernährungs- und Wasserkrisen und nicht zuletzt die andauernde Finanzkrise, so die Analyse Welzers. Er fordert neue Lebensstile, die bewussten Konsum beinhalten. Das hierfür notwendige Wissen ist vorhanden.

Zwischen Wissen und Handeln besteht jedoch eine Kluft, die häufig noch durch die Herausforderungen und Widersprüchlichkeiten des Alltags („Jetzt nehme ich doch schnell das Auto und nicht die U-Bahn“) genährt wird. Wie also Handlungsblockaden überwinden und damit einen veränderten Lebensstil initiieren? Welzer sieht die positive, individuelle Erfahrung als Ausgangspunkt einer „Kulturrevolution des Alltags“, hervorgerufen durch „Agenten des Wandels“, wie es zum Beispiel Bio-Konsumenten sind. Also nicht didaktisch vermitteltes Wissen als Motor für verändertes Verhalten, sondern das Erleben praktikabler und gleichzeitig genussvoller Alternativen.

Bio-Fachhandel bietet Orientierung

Diesen Zusammenhang bestätigt Elke Röder: „Wer einmal ein Brot im Bio-Fachhandel gekauft hat, probiert beim nächsten Einkauf noch eine Flasche Wein, dann kommt der Wechsel zu Öko-Strom und so weiter. Am Ende, so beobachten wir immer wieder, vollzieht sich der Wandel auf den unterschiedlichsten Konsumebenen. So entsteht ein nachhaltiger Lebensstil, der auch Freunde und Bekannte neugierig macht, denn der Funke der eigenen, ehrlichen Begeisterung für Bio überträgt sich. Wo Bio gelebt und nicht nur konsumiert oder verkauft wird, ändern sich Lebensstile nachhaltig. Bio wirkt durch konkretes Erleben“.

Die Schlussfolgerung für die Naturkostbranche ist einfach und herausfordernd zugleich: Mehr denn je gilt es, die Sympathie der Verbraucher mit guter Beratung, unverwechselbaren Produkten und echter Begeisterung zu gewinnen. Die Rahmenbedingungen hierfür sind günstig. Mehr Kunden im Bio-Fachgeschäft kommen nicht nur der Bio-Branche, sondern der Gesellschaft insgesamt zugute.

www.bio-kann-mehr.de
www.n-bnn.de

Meßmer ernennt Tee-Botschafter aus ganz Deutschland

Meßmer ernennt Tee-Botschafter aus ganz Deutschland

In einer feierlichen Zeremonie hat Meßmer heute 15 Tee-Fans aus ganz Deutschland zu den ersten Tee-Botschaftern des Landes ernannt. Aus der Hand des Vorstandsvorsitzenden Jochen Spethmann nahmen die Tee-Botschafter im Meßmer MOMENTUM in der Hamburger HafenCity ihre Urkunden entgegen. Die Botschafter sollen ihre Begeisterung für Tee auch anderen Menschen vermitteln und so ihren Teil dazu beitragen, dass das beliebte Getränk hierzulande noch mehr Fans findet.

Aus ganz Deutschland hatte Meßmer Menschen gesucht, die ihre Begeisterung für Tee leben und die diesen Enthusiasmus gerne weiter tragen. Aus der Vielzahl der Bewerbungen wurden 15 Tee-Fans ausgewählt und zu Meßmer-Tee-Botschaftern ernannt. „Unsere Tee-Botschafter sind Menschen, die voller Leidenschaft für Tee sind und die die besonderen Momente, die sich mit Tee erleben lassen, zu inszenieren wissen“, erklärt Jochen Spethmann, Vorstandvorsitzender der Laurens Spethmann Holding AG & Co. KG, zu der die Marke Meßmer gehört.

Ausgewählt wurden die Tee-Botschafter von einer fachkundigen Jury. Grundlage waren Bewerbungsbögen, die online ausgefüllt oder postalisch eingeschickt werden konnten. Wichtig sei gewesen, dass die Bewerber ihren Enthusiasmus für Tee glaubhaft vermitteln konnten, so Spethmann.

„Mit dem Teelöffel im Mund geboren“

Das gelang zum Beispiel Hannelore Becker (63) aus dem rheinland-pfälzischen Wachenheim. Die Rentnerin trägt vor allem in ihrer Eigenschaft als Yoga-Lehrerin ihre Begeisterung für Tee weiter. Dabei praktiziert sie die japanische Tee-Zeremonie, die sie eigens bei einem Zen-Meister gelernt hat. Eine wahre Sammelleidenschaft für Tee hat Torsten Rix (29) entwickelt. „Gäste fühlen sich bei mir zuhause an Super-marktregale erinnert“, beschreibt der Key Account Manager aus Wiesbaden seine heimische Tee-Auswahl. Manchen wurde die Begeisterung für das beliebte Getränk bereits in die Wiege gelegt. „Ich bin mit dem Teelöffel im Mund geboren worden“, berichtet Tee-Botschafterin Petra Walter (40). Die Pharmazeutisch-Technische Assistentin kommt aus Leer/Ostfriesland und damit aus der Region, in der hierzulande traditionell am meisten Tee getrunken wird. Bei der Wahl der Tee-Botschafter wurde darauf geachtet, dass mög-lichst viele verschiedene Bundesländer vertreten sind.

Für die Tee-Botschafter war die Veranstaltung im Meßmer MOMENTUM der Auftakt zu einem exklusiven Wochenende, in dessen Verlauf sie die Möglichkeit erhalten, sich mit Hilfe der Experten von Meßmer noch genauer mit der Welt des Tees und ihren faszinierenden Facetten vertraut zu machen. Einen ersten Vorgeschmack erhielten die Tee-Botschafter direkt nach der Urkunden-Verleihung in einem Workshop mit den Tea-Tastern von Meßmer.

Exklusive Kreationen von Sternekoch Güngörmüs

Auch im Rahmenprogramm der Botschafter-Ernennung präsentierte Meßmer die vielen Facetten, die die Welt des Tees so reizvoll macht. Für besondere Höhepunkte sorgte dabei das kulinarische Angebot: Ali Güngörmüs, bekannter Sternekoch des Le Canard Nouveau an der Hamburger Elbchaussee, präsentierte den Anwesenden ein raffiniertes fünfgängiges Menü. Ob Kalbsrücken mit Salbeitee-Powder oder Pfefferminzeistee-Eis mit Mandelküchlein und Vanilleschaum: Jedes Gericht wurde von Güngörmüs mit Tee zubereitet. Der Sternekoch greift damit einen allgemeinen Trend auf. Denn Tee wird von immer mehr Köchen als Zutat entdeckt.

Dass Tee auch als Zutat für Cocktails geeignet ist, demonstrierte Richard Dührkohp. Der Deutsche Vize-Cocktailmeister aus dem Hamburger East Hotel präsentierte den Anwesenden zwei ganz neue Kreationen. Der Chinese Fruitberry mit Meßmer Grüner Tee Zitrone, De Kuyper Blueberry, Angostura, Cranberrysaft und Soda Water erfrischte auf spritzige Weise. Der alkoholfreie (Red)isfaction mit der Meßmer Teekreation Holunder Kirsche, Ingwersirup, Limettensaft und Orangensaft überzeugte mit seiner fruchtigen Note.

Tee-Botschafter gesucht!

Tee-Botschafter gesucht!

Meßmer sucht Tee-Liebhaber und lobt
Gratis-Tee-Versorgung für fünf Jahre aus

Tee-Fans aufgepasst: Meßmer sucht jetzt Menschen, die mit ihrem Enthusiasmus für Tee auch andere begeistern können. Aus jedem Bundesland wird ein Tee-Fan zum Botschafter ernannt. Diese 16 Botschafter sollen sich für die Popularisierung des Tees einsetzen und damit das weltweit beliebteste Getränk in ihrem Bundesland repräsentieren. Die Belohnung für die Botschafter: Sie erhalten von Meßmer eine Gratis-Tee-Versorgung für fünf Jahre! Bewerbungen können bis zum 30. September 2009 unter www.messmer.de vorgenommen werden.

An der Botschafter-Aktion können sich alle beteiligen, die die einzigartigen Genuss-Momente mit Meßmer zu schätzen wissen und bereit sind, ihre Begeisterung für Tee weiter zu tragen. Damit die Botschafter weiteres Wissen und zusätzliche Inspiration sammeln können, werden sie von Meßmer zu einem exklusiven Tee-Wochenende (6. bis 8. November 2009) nach Hamburg eingeladen. Auf dem Programm steht dabei unter anderem ein Workshop mit den Tea-Tastern und weiteren Spezialisten von Meßmer. Diese Experten werden die Botschafter mit der Welt des Tees und ihren faszinierenden Facetten noch besser vertraut machen. Veranstaltungsort ist das Meßmer MOMENTUM, eine einzigartige Tee-Erlebniswelt, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde. Logieren werden die Tee-Botschafter für zwei Nächte im Best Western Hotel St. Raphael in Hamburg.

Begeisterung für Tee weiter tragen

„Als Botschafter suchen wir Menschen, die sich in besonderer Weise für Tee-Momente begeistern und mit ihrem Enthusiasmus auch andere mitreißen können“, erklärt Jochen Spethmann, Vorstandvorsitzender der Laurens Spethmann Holding GmbH & Co. KG, zu der die Marke Meßmer gehört. „Diese Begeisterung kann sich auf verschiedenste Weise äußern, denn Tee bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für besondere Momente.“ Gesucht werden zum Beispiel Menschen, die gekonnt bestimmte Teezeremonien zelebrieren. So ist es in China üblich, grünen Tee gleich mehrfach aufzugießen. Besonders kunstvoll ist die japanische Teezeremonie, die einen Weg zur geistigen Harmonie ebnet. Fast jeder Handgriff hat hier eine symbolische Bedeutung.

Als Botschafter kommen aber auch Genießer in Frage, die sich besonderes Wissen über Tee angeeignet haben oder ganz kreativ mit dem beliebten Getränk umgehen. So kann man zum Beispiel leckere Cocktails aus Tee mixen. Ebenfalls im Trend: Tee als Zutat beim Kochen – etwa für Marinaden oder erlesene Suppen.

„Es gibt viele Verbraucher, die voller Leidenschaft für Tee sind. Das zeigen uns die zahlreichen Anregungen, die wir von unseren Kunden erhalten“, so Spethmann. „Wer diese Begeisterung lebt und weiter tragen möchte, ist als Tee-Botschafter bestens geeignet.“ Alle interessierten Frauen und Männer sind aufgerufen, sich noch bis zum 30. September 2009 (Einsendeschluss) zu bewerben.

Mehr Informationen zur Botschafter-Suche und den entsprechenden Bewerbungsbogen erhalten Tee-Fans im Internet unter www.messmer.de oder telefonisch über die Hotline 0180/5000685 (14 Ct/min aus dem Festnetz).

Classic Malts Cruise 2009 – auf den Spuren des Whiskys

CLASSIC MALTS CRUISE 2009 – AUF DEN SPUREN ,DES WHISKYS
SEGELN IMMER DER NASE NACH

100 Schiffe, ein Ziel: ein zweiwöchiger Segeltörn entlang der schottischen Nordwestküste. Zwei, die auf der gleichen Wellenlänge liegen: Segeln und Whisky gehören an diesem Ende der Welt einfach zusammen. Die 16. Classic Malts Cruise startete am Samstag, den 11. Juli 2009 im schottischen Küstenort Oban – die Route führte Whisky-begeisterte Segler hoch in den Norden zur Insel Skye und der Talisker-Destillerie und wieder gen Süden zur Insel Islay und dem großen Finale in der Lagavulin-Destillerie.

Oban im Juli 2009 – Der morgendliche Nebel über dem schottischen Küstenstädtchen Oban wabert in dichten Schleiern durch den Hafen und scheint alle Geräusche zu verschlucken. Sanft darin eingebettet schaukeln auf den Wellen in der geschützten Bucht mehr als 100 Segelboote aller Größen. Der Wind trägt den leicht malzigen Geruch von der Whisky-Destillerie Oban bis ans Wasser. Diese produziert seit 1794 einen der exklusivsten schottischen Whiskies und zeugt von einer uralten Tradition, die seit Jahrhunderten Leben und Genuss an der Atlantikküste Schottlands bestimmt.

Nichts für Landratten
Die durchdringenden Klänge eines Dudelsackes durchbrechen diese Stille und erwecken die schläfrige Szenerie zum Leben. Stolz steht der Dudelsackspieler im traditionell schottischen Kilt am Ufer und verabschiedet die Flotte von rund 100 Schiffen. Es ist der Auftakt zur 16. Classic Malts Cruise, die vom 11. bis 24. Juli 2009 Segel- und Whiskybegeisterte aus der ganzen Welt nach Oban lockte. Die Classic Malts Cruise ist inzwischen einer DER Segelevents Schottlands und zieht jedes Jahr begeisterte Segler aus aller Herren Länder an.

Nach einer Parade in der Bucht vor Oban stechen die mit bunten Fahnen geschmückten Yachten gemeinsam in See – auf eine Reise durch die Inneren Hebriden, eine Gruppe von 500 Inseln von denen nur 50 bewohnt sind. Die atemberaubende Küstenlandschaft der vielen Inseln, die spektakuläre Tierwelt und die bekanntermaßen raue Witterung reizen vor allem erfahrene Segler.

„Ich bin schon in vielen Regionen der Welt gesegelt, aber kein Gebiet ist so aufregend und bietet so viel Abwechslung wie die schottischen Inneren Hebriden.“, erklärt Skipper Graham Moss. Er ist seit der ersten Cruise jedes Jahr
mit von der Partie und manövriert als Skipper seine Gäste sicher durch die durchaus tückischen Strömungen. Auch Skipper Jamie Robinson mit seinem Prachtschiff „Eda Frandsen“ hat noch keine Cruise verpasst. Sein Boot, ein ehemaliger dänischer Fischkutter, wurde von ihm und seiner Familie in liebevoller Handwerkskunst in ein massives Segelboot umgebaut und ist durch sein piratenbootartiges Erscheinungsbild eines der meist beachteten Boote der Cruise.

Es gibt nur Sieger
Die Classic Malts Selection, ein Portfolio exklusiver schottischer Single Malt Whiskies, ist der Veranstalter der Cruise und organisiert diese zusammen mit dem World Cruising Club. Während die Classic Malts Selection die Rolle des Gastgebers innehat, übernimmt der World Cruising Club die Expertise für den seglerischen Part – so ist ein perfekt organisierter Segeltörn mit den höchsten Sicherheitsvorkehrungen entstanden. Die Teilnehmer sind sowohl Yachteigner auf den eigenen Booten als auch Segelbegeisterte, die sich einen Platz auf einer gecharterten Yacht gesichert haben. Beim Segeln geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um das gemeinsame Erlebnis – am Ende gibt es nur Gewinner. Die Segel- und Whiskybegeisterung vereint Teilnehmer aus allen Teilen Englands sowie aus Irland, Deutschland, Skandinavien und sogar aus Nordamerika.

Verbunden durch die Liebe zum Meer und gutem Whisky
Die erste Classic Malts Cruise fand 1994 anlässlich des 200. Jubiläums der Oban-Destillerie statt. Seither wird sie jedes Jahr im Juli veranstaltet. Das Ziel, damals wie heute ist es, eine einzigartige Veranstaltung zu schaffen, die die Begeisterung für Segeln und für exklusive schottische Whiskies miteinander verbindet.

Oban ist der Ausgangpunkt der Cruise. Der Ort und die Destillerie tragen denselben Namen. Sie ist eine der kleinsten und ältesten Destillerien in Schottland; ihr Whisky ist begehrter denn je, besonders da die jährliche Produktion bedingt durch die Lage im Herzen der Stadt sehr limitiert ist.

Bei einem typisch schottischen Fest in der Destillerie, einem sogenannten „Ceilidh“, treffen sich bekannte Gesichter wieder und neue Teilnehmer lernen sich bei Musik, Buffet, Tanz und Whisky kennen.

Zwei weitere Orte sind feste Treffpunkte auf der ansonsten frei planbaren Route: Vier Tage nach dem Auslaufen in Oban trifft man sich in der Talisker-Destillerie wieder, die etwa 30 Seemeilen nördlich auf der Insel Skye liegt und eine der nördlichsten Stätten der Whiskyherstellung weltweit ist. Seit 1830 im malerischen Loch Harport direkt am Meer gelegen, wird hier der wohl berühmteste und vielfach ausgezeichnete Whisky der Classic Malts Selection hergestellt. Die Herkunft des Whiskys zeigt sich im Geschmack: Auf 57 Grad nördlicher Breite entsteht ein Malt, so eigenwillig, charaktervoll und unverwechselbar wie seine Heimat und die Menschen dort.

Die sonst so friedlich anmutende Bucht füllt sich am vierten Abend der Classic Malts Cruise mit nahezu allen teilnehmenden Segelbooten. Wassertaxen bringen die Segler an Land zum zweiten „Ceilidh“. Egal welcher Herkunft, keiner der Teilnehmer kann sich der fröhlichen schottischen Musik und den traditionellen Gruppentänzen entziehen und auch der Destillerie-Manager von Talisker, Mark Lochhead, mischt sich unter die Tänzer.

Anschließend geht die Route wieder Richtung Süden und nach sieben Tagen treffen sich die Teilnehmer der Cruise in der Lagavulin-Destillerie auf der Insel Islay zum großen Finale. Auch die auf Islay gelegene Destillerie Coal Ila öffnet ihre Tore für die Gäste.

Eine Reise für die Sinne
Bereits im vierten Jahr segelt auch Maureen Robinson an Bord der sportlichen Yacht „Chantilly“ mit. Sie arbeitet als Master Blenderin für die Classic Malts Selection. Eine Position, die ihr auch unter alten Hasen in der Whiskyherstellung ehrfürchtigen Respekt einbringt.

„Während der Classic Malts Cruise erfährt man hautnah die Begeisterung der Menschen, die an der Erzeugung dieser besonderen Produkte beteiligt sind.“, erklärt sie.
Maureen Robinson ist maßgeblich an der Kreation der „Special Releases“ beteiligt – einer Sonderserie der Classic Malts Selection.
Diese jährlich im Herbst neu erscheinende Range bietet anspruchsvollen Whiskykennern und -sammlern besondere Single Malts in natürlicher Fassstärke, ausgewählt aus alten, limitierten oder ungewöhnlichen Beständen. Maureen Robinson hat aus der neuen Range eine 30 Jahre alte Brora-Abfüllung als Vorgeschmack für die Gäste im Gepäck – eine einmalige Gelegenheit, denn diese Destillerie ist seit 1983 stillgelegt und die letzten Whiskybestände sind sehr limitiert. Die Master Blenderin verrät, dass in diesem Jahr außerdem eine exklusive Abfüllung des 12-jährigen Clynelish nur für die Mitglieder des Whisky-Clubs „Friends of the Classic Malts“ erschienen ist.

An ihrer Expertise und ihrem feinen Sinn für die ganze Bandbreite an Whiskyaromen lässt sie auch die Gäste der Cruise teilhaben und führt diese in die Aromawelten aus salziger Meeresluft, Honig, Zitrus oder Vanille ein und paart diese gekonnt mit Meeresfrüchten, Cerano Schinken oder gar Schokolade. Solche einmaligen Verkostungen werden nicht nur in den vier Destillerien durchgeführt. Einen ganz besonderen Reiz haben auch die Tastings an Bord der Schiffe. Beim Ankern in abendlichen Stunden oder bei einem Picknick-Ausflug an die zahlreichen idyllischen Strände können die Cruise-Teilnehmer in diesen Genuss kommen. „Es ist die Kombination aus Segeln in dieser atemberaubenden Landschaft und Whisky-Tastings, die ich faszinierend finde.“, erklärt Maureen Robinson ihre Begeisterung für die Classic Malts Cruise. „Dies
ist die Heimat ganz besonderer Whiskies und sie entwickeln sich vor dieser Kulisse zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis.“

Damals wie heute
Vor 15 Jahren startete die Cruise mit gerade einmal 25 Booten – inzwischen ist die Teilnahme auf 100 Boote begrenzt. Nur so kann die Exklusivität des Events gewahrt werden: Jeder Teilnehmer soll die Möglichkeit haben, seine ganz eigenen Eindrücke zu sammeln – sowohl von der Kunst der Whiskyherstellung in jahrhundertealten Destillerien als auch von der rauen Landschaft, die so einen Whisky prägt. Denn Segeln rund um den 57. Breitengrad ist nichts für empfindliche Gemüter. Bei Temperaturen knapp über 15 Grad, stündlichen Schauern, eiskaltem Wind und starken Strömungen sind die Hebriden ein Revier für Hartgesottene. In diesem Jahr haben die Teilnehmer Glück: Das schottische Wetter macht seinem unvorhersehbaren Charakter alle Ehre und überrascht mit Sonnenschein, azurblauem Wasser und 1A-Segelverhältnissen. Umgeben von einer malerischen Felsküste, tiefgrünen Bergen und Minkwalen, die unversehens zwischen den Booten auftauchen, erleben die Segler eine atemberaubende Landschaft. Ein Eindruck, der sich für immer einprägt: vielfältige und unberührte Natur, Weite, Einsamkeit, fernab von Hektik und Alltag. Das alles genießt man mit Gleichgesinnten bei einem guten Whisky – damals wie heute. Manche Dinge ändern sich zum Glück nie.

Weitere Informationen zur Classic Malts Cruise sowie zu Teilnahmemöglichkeiten erhalten Sie im Internet unter www.classicmaltscruise.com oder direkt beim World Cruising Club unter der Telefonnummer +44 (0)1983 296060.

Leo Stadler

Le Gourmet, Leipzig, vom 4. bis 6. September

Für einen Zwölfjährigen frönt Leo Stadler einer ungewöhnlichen Leidenschaft: Er schwingt mit Begeisterung den Kochlöffel. Der Junge aus Plieningen bei München bewirtet nicht nur seine Familie, sondern gibt Kochkurse und schreibt sein erstes Kochbuch. Auf der LE GOURMET zeigt er gemeinsam mit „Messerjockel“ in der Kinder-Kochshow „Die Küchenpiraten“ Alternativen zu Fast Food & Co. – beispielweise einen „Powerwrap“ aus frischen und gesunden Zutaten.

Angefangen hat alles in einem Südtiroler Hotel, wo Familie Stadler regelmäßig ihren Urlaub verbringt. In der Hotelküche durfte der damals Sechsjährige zuschauen und dem Koch ein wenig zur Hand gehen. Dabei offenbarte sich seine Begeisterung ebenso wie sein Talent in „Küchenfragen“. Leos öffentliche Karriere startete im Herbst 2008 bei einer Kinderkochveranstaltung in Erfurt, zu der das Leipziger „Küchenklatsch“-Team von Jens Becher eingeladen hatte. Dem ersten Event folgten Auftritte mit namhaften Fernsehköchen wie Ralf Zacherl und Johann Lafer.

Der Zwölfjährige ist ein großer Fan von Espuma – eine Art Mousse, die durch Aufschäumen in der Siphonflasche mit Stickstoff hergestellt wird und an die sich mancher erwachsene Koch nicht herantraut. Leo Stadler zaubert damit Spezialitäten wie Tiramisu und Röstzwiebel-Schaum. Genauso gern kocht er typische Gerichte für Kids – allen voran Spaghetti mit frischer Tomatensauce.

www.gourmet-leipzig.de

Leo Stadler arbeitet mit CHROMA Captain Cook Messer – www.kindermesser.de