Das weitaus grösste Problem haben die Fische!

Etwa zwei Billionen Tiere werden jedes Jahr zwecks menschlichen Verzehrs geschlachtet. Rund 60 Milliarden davon sind Landtiere wie Hühner, Schweine oder Rinder. Rund 2000 Milliarden Schlachttiere pro Jahr sind Fische aller Art. Das sind fast 300 Fische pro Mensch und Jahr, die meist auf qualvolle Weise krepieren. Gemessen an dieser Zahl haben die Fische mit Abstand den grössten Bedarf an Tierschutz.

Etwa die Hälfte der Fische wird in grossen Schwärmen gefangen und – lebend oder tot – als Futter für Zuchtfische vermahlen. Andere Fische werden für den direkten menschlichen Verzehr gefangen, vorwiegend in gigantischen Netzen oder an Langleinen mit Tausenden von Haken. Zuchtfische schliesslich vegetieren ihr ganzes Leben lang in meist wenig artgerechten Anlagen. Jedes Jahr leiden rund zwei Billionen Fische für unseren kurzen Essgenuss, ohne dass dies Aufsehen verursacht.
Mehr: http://www.fair-fish.ch/wissen/fang

Wer je sah, wie ein Fisch ausser Wasser vergeblich um sein Leben kämpft, kann das nie mehr vergessen. Das tue den Fischen gar nicht weh, behauptet die Fischerei-Industrie. Die Wissenschaft aber weiss heute: Auch Fische empfinden Schmerz.
Mehr: http://www.fair-fish.ch/wissen/wissenschaft/index2.html

Tierschutz für Fische? Ja, das ist möglich! fair-fish setzt sich für den rücksichtsvollen Umgang mit Fischen ein. Wir haben Verbesserungen im Schweizer Tierschutzrecht erreicht und in einem Projekt in Afrika bewiesen, dass schonendes Fischen bei fairer Bezahlung der Fischer möglich ist.
Schweizer Tierschutzrecht: http://www.fair-fish.ch/wissen/politik/index1.html
Projekt im Senegal: http://www.fair-fish.ch/was-wer-wo/wo/senegal/

Thymian

Der Thymian (Thymus vulgaris) gehört zu den feinen Kräutern der französischen Küche. Zusammen mit Schnittlauch, Kerbel, Petersilie und Estragon bildet er die Basis für die Gewürzmischung „Fines herbes“. Die frischen oder getrockneten Stängel, Blätter oder Sprossenden verwendet man zum Würzen von Kräuteressig, Fleisch, Suppen, Saucen, Salaten, Gemüse und Kartoffeln. Das Kraut macht fette Fleischspeisen und Würste bekömmlicher und länger haltbar, weil es nicht nur würzende Eigenschaften hat, sondern auch antimikrobielle Wirkstoffe enthält.

Ein bekanntes Sommergericht, bei dem Thymian nicht fehlen darf, ist das Ratatouille. Der Gemüseeintopf aus geschmorten Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Auberginen, Zucchini und Knoblauch wird mit frischen Kräutern der Provence abgeschmeckt. Hauptsächlich sind das Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran, Bohnenkraut und Lavendel. Man reicht das Gemüsegericht mit etwas Brot oder serviert es im Sommer auch gerne zu Steak und Kartoffeln vom Grill.

Für den häuslichen Bedarf kann Thymian im Kräutergarten gezogen und während der Sommermonate von Mai bis September frisch verwendet werden. Die Ernte erfolgt kurz vor Beginn oder während der Blüte. Das Kraut lässt sich als Wintervorrat gut trocknen. Dafür erntet man es bei gutem Wetter um die Mittagszeit, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen besonders hoch ist. Man bindet die geschnittenen Stängel zu kleinen Sträußen zusammen und hängt sie kopfüber an einen luftigen Platz. Getrockneter Thymian bewahrt sein Aroma sehr lange und kann nach Bedarf von den getrockneten Stängeln abgerebelt werden. Das Kraut riecht stark würzig und schmeckt herb, harmoniert auch mit Lorbeer, Muskat und Salbei.

Thymian stammt aus den westlichen Mittelmeerländern und wächst in Mittel-und Südeuropa wild an Berghängen. Als Würz-und Heilpflanze schätzte man ihn bereits in mittelalterlichen Klostergärten. Man unterscheidet grob neben Arznei-Thymian, Echtem Thymian und Zitronen-Thymian. Letzterer duftet und schmeckt zitronig, weshalb er gerne für Salate verwendet wird.

Ira Schneider, www.aid.de

Björn Freitag

Wenn Sterne- und Fernsehkoch Björn Freitag zu
„zaubern“ beginnt, dann möchte er den Rahmen des
Gewohnten sprengen. 1 Michelin-Stern, 14 Punkte
im Gault Millau, 2,5 F (Punkte) im Feinschmecker
zeigen seine Ambitionen, die ihn vor einigen Jahren
zum jüngsten Sternekoch Deutschland gemacht
haben. Inzwischen hat er im WDR zwei eigene Fernsehsendungen
(„Der Vorkoster“ und „Sternekoch für
einen Tag“ und ist erfolgreicher Buchautor.
„Lieber eine Zutat weniger, aber ein tolle Grundidee“,
ist sein Credo in der Küche.

Gerade ist seine erste iPhone-App erschienen!
Mit insgesamt 22 Rezepten (in der 19. KW werden
weitere 20 Rezepte der App ergänzt) setzt Björn
Freitag auch hier ganz klar auf Klasse statt Masse.
Ob für Fisch, Fleisch, Vegetarisches oder Süßes, man
findet eine sternewürdige, inspirierende Rezeptauswahl,
die sich aber auch zu Hause problemlos
nachkochen lässt.

Die attraktiv gestaltete „digitale Alternative zum
Kochbuch“ bietet gleich 21 kleine Filme und
sensationelle Fotos mit Tipps und Tricks für die
Zubereitung der Rezepte und viele weitere interaktive
„Leckerchen“. Rezepte können als Favoriten und mit
Anmerkungen gespeichert werden. Und nach Eingabe
der gewünschten Personenzahl errechnet die App
den passenden virtuellen Einkaufszettel, auf dem sich
jede besorgte Zutat abhaken lässt. Eine praktische
Menüauswahl ermöglicht es, z. B. vegetarische oder
gluten- und laktosefreie Rezepte herauszusuchen.
Die Applikation begleitet den hobbykochenden User
Schritt für Schritt zum fertigen Essen. Eine Multi-
Eieruhr behält dabei die aktuellen Vorgänge im Auge
und gibt Alarm, wenn es einer Handlung bedarf.
Gerne erhalten Sie über uns einen kostenlosen
Freischaltcode für diese App.

Offizielle Präsentation
Am 22.05. 2011 kocht Björn Freitag im Living-Room
in Bochum ab ca. 17:00 Uhr aus seiner App in offener
Küche. Gern organisieren wir Ihnen eine Einladung.
Nehmen Sie bitte hierzu bitte Kontakt mit Astrid
Wellenberg, Firma Radar-Net auf.

Rezepte Björn Freitag
Fotografie Hubertus Schüler
Rezept-Filme Jola Kozok
erhältlich im iTunes Appstore
für iPhone, iPad
Rezepte 22 (weitere 20 Rezepte in Kürze)
Preis 2,99 Euro

Björn Freitag arbeitet wie viele Spitzenköche mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche

Kochen in Neuseeland

Neuseeländische Firma in Dresden auf Personalsuche – Fachkräfte für Hotel und Gastronomie gesucht – Anmeldung erforderlich

Aktuell besteht auf dem neuseeländischen Arbeitsmarkt ein Bedarf nach Fachkräften aus dem Hotel- und Gastronomiebereich. Gesucht werden insbesondere Köche/ Köchinnen für die Sommersaison in Neuseeland, die ab September/ Oktober 2010 beginnt.

Um diesen Bedarf zu decken, sucht die Vermittlungsagentur Third Rock International Ltd. in Zusammenarbeit mit der ZAV-Auslandsvermittlung Dresden nach geeigneten Bewerbern und Bewerberinnen.

Nutzen Sie die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit dem Arbeitgeber am 28. Juli ab 12.00 Uhr, in der Agentur für Arbeit Dresden Berufsinformationszentrum (BiZ) Budapester Str. 30, 01069 Dresden.

Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten unbedingt erforderlich. Diese kann telefonisch unter 0351/ 43896 355 oder per E-Mail an ZAV-Dresden-Auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de erfolgen.

Bitte bringen Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Foto, Abschlusszeugnisse, Arbeitszeugnisse, Referenzen) mit!

Was gegessen wird, entscheidet das Gehirn

Forscher in Wien und Lissabon zeigen am Beispiel von Fliegen, wie die Nahrungsaufnahme dem Bedarf angepasst wird.

Eine ausgewogene Ernährung nützt nicht nur dem Menschen, sie ist für alle Lebewesen von großer Bedeutung. Wenn Tiere zwischen verschiedenen Nahrungsmitteln wählen können, so entscheiden sie sich ziemlich genau für das, was ihr Körper gerade benötigt. Eine Studie, die soeben im Journal Current Biology veröffentlicht wurde, liefert erste Hinweise auf die an der Entscheidungsfindung beteiligten Gene und die entsprechenden neuronalen Schaltkreise im Gehirn. Die Experimente an Fruchtfliegen wurden unter der Leitung von Carlos Ribeiro und Barry Dickson am IMP (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie, Wien) durchgeführt. Die Ergebnisse lassen allgemeine Aussagen über die Nahrungswahl von Organismen zu, ob es sich dabei um Malaria-übertragende Moskitos handelt oder den Menschen.

Carlos Ribeiro, mittlerweile Gruppenleiter im Champalimaud Neuroscience Programm am Instituto Gulbenkian de Ciência in Portugal, verfolgte das Fressverhalten der Fliegen (Drosophila melanogaster) über viele Wochen. Er entdeckte, dass sich die Ernährungs-Vorlieben der Tiere je nach Nährstoff-Bedürfnis des Körpers ändern, aber auch vom Geschlecht und dem jeweiligen Paarungszustand abhängen. Wenn die Tiere ausreichend mit Zucker und Eiweiß versorgt sind, verschmähen sie eiweißreiches Futter. Nach einigen Tagen unter eiweißarmer Diät bevorzugen sie jedoch das mit Hefe versetzte, proteinreiche Futter. Weibchen ändern ihre Präferenz rascher als Männchen, befruchtete Weibchen rascher als jungfräuliche.

Um das Fressverhalten zu dokumentieren, ließen sich die Forscher einen simplen aber raffinierten Trick einfallen. Das mit Hefe angereicherte Futter wurde blau eingefärbt, die zuckerreiche Nahrung rot. Um herauszufinden, was die Fliegen gefressen hatten, mussten die Forscher nur den transparenten Leib der Fliegen unter dem Mikroskop betrachten.

„Dieser Versuchsansatz und die ausgereiften Methoden der Fliegengenetik erlaubten es uns, noch einen Schritt weiter zu gehen“, erläutert Carlos Ribeiro. „Wir können nun die Moleküle und Neuronen beschreiben, die befruchtete Weibchen rascher reagieren lassen. Wir wissen auch, welche Moleküle im Fliegen-Gehirn dafür verantwortlich sind, Proteinmangel zu erkennen und auf andere Nahrungsquellen umzuschalten. Damit haben wir quasi den molekularen Sensor entdeckt.“

Dieser Fühler scheint auch bei anderen Spezies das Fressverhalten der Weibchen zu regulieren. Weibliche Moskitos etwa sind auf Blut als Eiweißquelle angewiesen, damit sich ihre Eier entwickeln können. Der Impuls, zu stechen und Blut zu saugen, könnte durch den gleichen molekularen Sensor gesteuert sein wie bei Drosophila. Selbst auf Wirbeltiere und damit den Menschen lassen sich die Erkenntnisse übertragen. Die Regulation der Aufnahme von Eiweiß und Kohlenhydraten ist möglicherweise auch bei der Entstehung von Essstörungen von Bedeutung – eines der großen Gesundheitsprobleme in westlichen Gesellschaften.

Carlos Ribeiro über die praktischen Konsequenzen der Forschungsergebnisse: „Wenn wir verstehen, wie der Sensor bei Fruchtfliegen das Verlangen nach eiweißreicher Nahrung steuert, wäre es denkbar, in dieses Steuerungssystem einzugreifen. Bei Moskitoweibchen könnten wir so zum Beispiel den Bluthunger unterdrücken und damit den Übertragungsweg der Malaria-Parasiten blockieren.“

Das Forschungsprojekt wurde durch die Europäische Molekularbiologie Organisation (EMBO), den Schweizerischen Nationalfonds, die Champalimaud Stiftung und Boehringer Ingelheim gefördert.

Die Arbeit „Sex Peptide Receptor and Neuronal TOR/S6K Signalling Modulate Nutrient Balancing inDrosophila“ von Carlos Ribeiro und Barry J. Dickson wurde am 13. Mai 2010 in der online-Ausgabe der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht (DOI 10.1016/j.cub.2010.03.061).

Mehr Freigepäck für alle

Air France und KLM vereinfachen die Gepäckbestimmungen. Vom 28. März an gilt weltweit einheitlich das Stück-Konzept von 23 Kilogramm statt der bisherigen Stück- und Gewichts-Konzepte. Die Freigepäckbestimmungen richten sich nach der gebuchten Reiseklasse und eventueller Vielflieger-Zugehörigkeit.

Passagiere der Economy-Klasse dürfen künftig ein Gepäckstück à 23 Kilogramm aufgeben (vorher: 20 kg). Wenn das Gepäckstück schwerer ist (Obergrenze 32 kg, danach muss das Gepäck als Fracht aufgegeben werden) wird eine pauschale Gebühr von 100 Euro (aus Europa) und 100 US-Dollar (aus anderen Zielen) fällig. Ein zweites Gepäckstück kostet 55 Euro bzw. 55 USD extra. Für ein drittes Gepäckstück sowie jedes weitere werden 200 Euro bzw. 200 USD berechnet.

Passagiere der Zwischenklassen Premium Voyageur, Alizé und Premium Economy können 16 Kilogramm mehr als bisher umsonst aufgeben: Erlaubt sind zwei Gepäckstücke à

23 Kilogramm (vorher: 30 kg insgesamt). Jedes weitere Gepäckstück kostet 200 Euro bzw. 200 USD extra.

Noch großzügiger ist die neue Regelung für die Gäste der First- und Business-Klasse: Ihre Freigepäckgrenze liegt künftig 39 Kilogramm höher als bisher. Sie können drei Gepäckstücke à 23 Kilogramm einchecken und zahlen ebenfalls 200 Euro bzw. USD für jedes weitere.

Mitglieder des Vielfliegerprogramms Flying Blue ab Status Silber (2. Stufe) können in jeder Reiseklasse zusätzlich ein weiteres Gepäckstück kostenfrei aufgeben. Bisher war das nur auf Strecken möglich, für die das Gewichtskonzept galt.

Beim Handgepäck gibt es geringfügige Veränderungen:

Economy: 1 Gepäckstück (maximal 55 x 25 x 35 cm) und ein weiterer Gegenstand für den persönlichen Bedarf (z.B. Handtasche oder Kamera oder Laptop) – maximales Gesamtgewicht: 12 kg.

(World) Business Class / First: 2 Gepäckstücke (55 x 25 x 35 cm und 45 x 20 x 35 cm) und ein weiterer Gegenstand für den persönlichen Bedarf (z.B. Handtasche oder Kamera oder Laptop) – maximales Gesamtgewicht: 18 kg.

Sonstige Regelungen:

Kleinkinder: zehn Kilo Freigepäck für Kleinkinder unter zwei Jahren, kostenloser Transport eines Buggies und ein Handgepäckstück

Passagiere mit körperlicher Beeinträchtigung: kostenloser Transport der Ausrüstung und einer zusätzlichen Tasche

Tiere: Nur Katzen und Hunde dürfen in der Kabine mitgeführt werden. Der Transport von Tieren ist nicht in den Gepäckbestimmungen enthalten und kostet eine Extra-Gebühr.

Golf-Gepäck: Ein Gepäckstück pro Person mit maximal 23 Kilogramm wird kostenlos befördert – ausschließlich auf Flügen von Air France und KLM.

Sportausrüstung: Sportgepäck wird als normales Gepäck betrachtet und ist in die Gepäckbestimmungen integriert (außer Surfboards, die länger als 107 Zentimeter sind, Taucherflaschen und Jagdtrophäen).

zu buchen via Opodo

Kamelmilch ist in Somalia unverzichtbar

Weiß und wertvoll – Kamelmilch ist in Somalia unverzichtbar

Der Verein Tierärzte ohne Grenzen präsentiert seine Arbeit erstmals auf der Grünen Woche

Kamelmilch ist in Somalia eines der wichtigsten Lebensmittel – sie ist ein wichtiger Proteinlieferant und die Hauptquelle für Vitamin C. Die Nachfrage ist vor allem in städtischen Gebieten groß. Allerdings ist es schwierig, den Bedarf zu decken, denn eine Milchindustrie oder moderne Milchverarbeitung gibt es nicht. Zudem ist die Milch hygienisch nicht unbedenklich: Es fehlt oft Wissen darüber, wie man Milch hygienisch abfüllt oder transportiert. Dadurch ist sie häufig mit Bakterien belastet und der Verzehr birgt ein gesundheitliches Risiko. Die Versorgung mit hochwertiger und hygienisch einwandfreier Milch in den Projektgebieten zu gewährleisten und so die Ernährungs-, aber auch die Einkommenssituation der Menschen zu verbessern, ist eines der Ziele von Tierärzte ohne Grenzen e.V. Der Verein engagiert sich seit 1991 für Menschen in Ostafrika, die von der Tierhaltung leben.

Vom 15. – 24. Januar 2010 präsentiert die Organisation ihre Arbeit erstmals auf der Grünen Woche in Berlin. Dort stehen die Projekte zum Thema Milch im Mittelpunkt, u.a. ein Projekt zur Förderung der Milchwirtschaft in Somalia. Es begann 2006 und wird mit Geldern der Europäischen Union gefördert. Im Rahmen des Projektes wurden bisher zwölf Milchsammelzentren gebaut und Trainingsprogramme für Milchhygiene und -verarbeitung durchgeführt. Die Schulung von Milchverkäuferinnen nimmt ebenfalls einen wichtigen Stellenwert ein. Milch wird in Somalia traditionell nur von Frauen verkauft. Diese werden in Fragen der Milchhygiene, der Milchverarbeitung und -vermarktung geschult und bekommen wirtschaftliches Grundwissen vermittelt.

Eine der Teilnehmerinnen, Milchlieferantin Fadumo Nuh Yusuf, berichtet: „Durch das neu gewonnene Wissen konnte ich die Menge der Kamelmilch erhöhen, die ich frisch zum Markt bringen kann. Dadurch hat sich mein Einkommen erhöht und ich habe mehr Geld für die Bedürfnisse meiner Kinder.“ Nadiifo Hussein Hashi, Milchkonsumentin, erklärt: „Früher gab ich meinen Kindern rohe Milch aus Plastikbehältern, wovon sie häufig Durchfall bekamen. Durch das Abkochen von Milch zerstört man zwar die Bakterien, aber auch die Nährstoffe. In den Kursen von Tierärzte ohne Grenzen habe ich gelernt, die Milch im Wasserbad zu erhitzen. So wird sie keimfrei und die Nährstoffe bleiben trotzdem erhalten. Meine Kinder bekommen jetzt Milch mit einer guten Qualität.“ Zusätzlich werden öffentliche Informationskampagnen zu Milchhygiene über lokale Radiosender ausgestrahlt, um das Qualitätsbewusstsein der Menschen zu fördern. Auch die Konstruktion und Erprobung von Transportbehältern und Kühlgeräten sind wichtige Projektinhalte.

Besuchen Sie uns auf der Grünen Woche im Bereich für Landwirtschaft, Halle 26 a, Stand 106. Vom 16. bis einschließlich 19. Januar wird Dr. Asili Barre-Dirie an unserem Stand sein. Sie leitet die Projekte in Somalia und steht gerne zu Fragen rund um die Arbeit des Vereins zur Verfügung. Wir verkaufen traditionellen somalischen Tee (Chai) mit Milch und Gewürzen. Der Erlös kommt unseren Projekten zugute.

www.gruenewoche.de

Lufthansa: Buchungsdetails einsehen und ändern – noch leichter

Buchungsdetails einsehen und ändern – jetzt noch leichter

Neue Services für die Reisevorbereitung auf www.lufthansa.com

Über www.lufthansa.com können Kunden weltweit jetzt noch bequemer auf die
Buchungen ihrer anstehenden Lufthansa Flüge zugreifen und bei Bedarf
Änderungen vornehmen – unabhängig davon, wo der Flug
gebucht wurde.

Kunden mit Profil oder Miles & More Nummer loggen sich ein, um zur
Übersicht aller online gebuchten Flüge zu gelangen. Auch ohne
lufthansa.com-Profil können Kunden einfach auf der Homepage auf „Meine
Buchungen“ klicken, ihren Nachnamen und die Buchungsnummer ihres Fluges
eingeben und schon können sie nachträglich ihren Sitzplatz und ihre
Kontaktdaten ändern oder falls erforderlich Einreise- und
Visadaten erfassen. Auch die nachträgliche Gutschrift von Prämien- und
Statusmeilen ist jetzt online möglich.

Darüber hinaus erfahren Kunden unter „Meine Buchungen“, ob es zu
Flugplanänderungen gekommen ist und ob ihre Buchung oder ggf. ein Platz
auf der Warteliste bestätigt wurde. Falls erforderlich haben
sie die Möglichkeit, Sondermahlzeiten zu bestellen oder besondere Services
für mobilitätseingeschränkte Personen hinzuzubuchen. Für den Fall der
Stornierung eines Lufthansa Fluges gibt es nun auch
eine Online-Erstattungsfunktion. Diese ermöglicht, Flugbuchungen schnell
und einfach bis einen Tag vor Reisebeginn online zu stornieren.

Die Services stehen auch auf der Reisebüroseite www.lufthansa-agent.com
zur Verfügung.

Preise vergleichen bei Opodo

Rezept: Gedünstete norwegische Lachsmedaillons auf Gurkensalat

Zutaten für 4 Personen:

Für den Lachs:
400g norwegisches Lachsfilet
Salz und schwarzer Pfeffer
2L Wasser
90g Salz
10 weiße Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
Bei Bedarf zum Garnieren: 20g Butter

Für die Meerrettich-Sahne:

200ml Sahne
50ml Crème fraîche
½ TL Dijon Senf
1 TL geriebener Meerrettich
3 TL frischer Zitronensaft
Salz und weißer Pfeffer

Für den Gurkensalat:

500g Salatgurke
4 TL Essig
3g Salz
20g Zucker
2 TL mildes Olivenöl

Zubereitung:

1.Die Gurken schälen und der Länge nach in dünne Scheiben schneiden.
2.Den Essig, das Salz und den Zucker vermengen. Das Öl mit einem Schneebesen unterrühren und über die Gurken geben. Das Ganze für eine Stunde marinieren lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3.Während der Gurkensalat mariniert, für die Meerrettich-Sahne den frischen Zitronensaft und den geriebenen Meerrettich mischen und 15 Minuten ziehen lassen.
4.Sahne, Crème fraîche und den Senf mit einem Mixer schaumig schlagen. Die Zitronen-Meerrettich-Mischung dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5.Das 400g-Filet vom norwegischen Lachs unter fließendem Wasser waschen und mit Küchenpapier trockentupfen. Das Filet in vier gleichgroße Medaillons (à 100g) schneiden.
6.Zwei Liter Wasser mit Salz, Pfefferkörnern und Lorbeerblättern zum Kochen bringen und die Gewürze darin etwas ziehen lassen. Topf vom Herd nehmen und die vier Lachs-Medaillons im Wasser ca. 10-12 Minuten dünsten.
7.Den Lachs aus dem Wasser nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
8.Zum Anrichten den Gurkensalat in vier Portionen teilen und je ein Stück des gedünsteten Lachsfilets auf dem Gurkensalat platzieren. Mit Meerrettich-Sahne garnieren; bei Bedarf kann zusätzlich ein Stück Butter über den Lachs gegeben werden.

Dieses Gericht ist als Vorspeise gedacht, kann aber auch als Hauptgericht serviert werden. In diesem Fall sollte die Fischmenge erhöht und das Gericht mit gekochten Kartoffeln ergänzt werden.

TIPP: Die Meerrettich-Sahne kann einige Stunden im Voraus zubereitet werden, damit der Meerrettich-Geschmack gut durchziehen kann.

Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten plus 1 Stunde Marinierzeit

Rezept: Wildbolognese

Polettos Kochschule zeigte einem weiteren Klassiker am Samstag, 26.09.2009 um 18.15 Uhr im SR-Fernsehen. Hier nun das Rezept:

Wildbolognese

Zutaten für 4 Personen

1 kg Wildhackfleisch (z.B. vom Reh, Hirsch)
150 g Schalotten
3 Knoblauchzehen
je 100 g Möhren, Fenchel und Knollensellerie
2 EL Olivenöl
1 Stück Schwarte vom Parmaschinken (beim Metzger nachfragen)
je 1 Zweig Rosmarin, Thymian und Salbei
2 Lorbeerblätter
250 g Dosentomaten
1/4 l Rotwein
100 ml roter Portwein
1 EL Mostarda di frutta (Senffrüchte)
1 EL Alter Aceto balsamico
50 g Butter
1 EL Thymianblättchen
Salz
schwarzer Pfeffer
1 Stück Parmesan zum Reiben

Zubereitung:

Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Gemüse küchenfertig vorbereiten und ebenfalls würfeln.

Einen Topf erwärmen, das Olivenöl zugießen und das Hackfleisch darin von allen Seiten scharf anbraten; mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Schinkenschwarte dazugeben und etwas auslassen. Das Gemüse darin anbraten, salzen und pfeffern.

Die Kräuter waschen und trocken schütteln. Die Tomaten bei Bedarf entkernen. Tomaten und Kräuter in den Topf geben und mit Rot- und Portwein ablöschen. Mit einem Holzlöffel gut umrühren und dabei die Tomaten zerkleinern. Die Sauce bei schwacher Hitze zugedeckt ca. 1 Std. köcheln lassen; bei Bedarf etwas Wasser dazugeben.

Die Kräuter herausnehmen, den Sugo mit Mostarda di frutta, Aceto balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren die heiße Bolognese über Pasta (z. B. Spaghetti) geben und ein großzügiges Stück Butter darauf schmelzen lassen, mit Thymianblättchen garnieren und geriebenen Parmesan dazu reichen.

Cornelia Poletto und Steffen Hallaschka wünschen guten Appetit!

© Saarländischer Rundfunk