Glenfiddich – Shepheard

Zur „Bar des Jahres“ wurde der Kölner Szenetreff
„Shepheard“ gewählt. Mit der Auszeichnung und der gleichzeitigen
Verleihung des „Glenfiddich Award für Barkultur“ würdigte eine
Fachjury die einzigartige Kombination aus innovativen Drinks,
relaxter Atmosphäre und freundlichem, professionellem Service der in
der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichneten Bar.

Für Barchef Mirko Gardelliano (36) ist die Auszeichnung ein
neuerlicher Beweis dafür, dass seine Philosophie, „eine Bar braucht
Seele“, aufgeht.

Der für seine Kreativität bekannte, gebürtige
Venezianer bietet seinen Gästen 190 verschiedenen Cocktails, darunter
rund 40 ausgefallene Eigenkreationen, sowie über 50 Whisky-Sorten an.

Ihren Namen verdankt die Bar übrigens dem 1841 erbauten Shepheard’s
Hotel in Kairo, das in der Kolonialzeit zu den beliebtesten Hotels
zählte und seinen Weltruhm nicht zuletzt durch außergewöhnliche
Drinks erlangte, die mit erlesenen Zutaten auf höchstem Niveau
zubereitet wurden.

Erfolge für das Lorenz Adlon

Gerhard Retter gewinnt Sommelier-Wettbewerb für Österreich und Thomas Neeser ist „TOP 50 Koch 2006“

Da freut sich Thomas Klippstein, Geschäftsführender Direktor im Adlon: Gerhard Retter, Restaurantleiter und Sommelier im Gourmet – Restaurant „Lorenz Adlon“, hat den diesjährigen Sommelier – Wettbewerb „Trophée Ruinart“ in Österreich gewonnen und wird nun sein Land bei den Europameisterschaften im Juni in Reims/Frankreich vertreten. Auch Thomas Neeser war erfolgreich und wurde als Neuzugang in den „Schlemmer Atlas“ des Busche Verlags aufgenommen.

Der 33-jährige Österreicher setzte sich bei dem Wettbewerb, der vom 19. bis 21. April in Feldkirch/Österreich stattfand, gegen 27 Konkurrenten durch. Neben Kenntnissen der Weinanbaugebiete und Rebsorten waren vor allem fachgerechtes Dekantieren und Weinempfehlungen zu Speisen gefragt. Für Retter, der seit April 2004 in Berlin im „Lorenz Adlon“ als Restaurantleiter und Wein- und Käsesommelier tätig ist, ist es bereits die zweite Auszeichnung in diesem Jahr. Denn der Gastro-Führer Gault Millau kürte den Steirer zum „Oberkellner des Jahres 2006“.

Nun heißt es nochmals eingehend in die Fachliteratur schauen und viele Weine probieren, denn am 13. Juni reist Retter nach Reims/Champagne, um dort Österreich bei den Europameisterschaften, dem renommiertesten Sommelier – Wettbewerb, erfolgreich zu repräsentieren. Sommeliers aus 35 Ländern werden zwei Tage lang unter dem Vorsitz des Präsidenten der ASI (Association de la Sommellerie Internationale), Giuseppe Vaccarini, ihr Fachwissen zeigen. Zu den Prüfungsaufgaben gehören unter anderem die Blindverkostung von Weinen und deren fachgerechte Beschreibung. Der Gewinner des Wettbewerbs erhält die begehrte „Trophée Ruinart“. Einen Tag nach seiner Qualifikation für die Europameisterschaft wurde Retter mit einem weiteren Preis ausgezeichnet; dem BÖG International Service Award – verliehen von der Besten Österreichischen Gastlichkeit, Österreichs führende Qualitätsvereinigung heimischer Gastronomen und hochwertiger Lebensmittelproduzenten.

Retter war, bevor er die Leitung des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Lorenz Adlon übernahm, unter anderem als Restaurantleiter und Sommelier sechs Jahre im Restaurant „Hanner“ (vormals „Kronprinz“) im österreichischen Mayerling und im Münchner Restaurant „Aubergine“ als Chef de Rang und Sommelier für Eckart Witzigmann tätig.

Auch Thomas Neeser, seit 2002 Küchenchef im Lorenz Adlon, kann sich freuen. Der Sternekoch ist Neuzugang im Gourmetführer „Schlemmer Atlas“ und bekam bei der Verleihung anlässlich des 3. Busche Branchentreffs am 24. April in Frankfurt den Titel „Top 50 Koch 2006“.

Der geborene Würzburger ist für seine anspruchsvolle Gourmetküche ebenso bekannt wie für sein hohes fachliches Fundament. Vor seinem Ruf ins Adlon im Jahre 2000 war er im Drei-Sterne-Restaurant „Auberge de l´Ill“ der Familie Haeberlin im Elsaß beschäftigt. Nach seiner Ausbildung zum Koch im Würzburger Hotel Maritim war seine erste Station das Restaurant „Die Ente vom Lehel“ im Wiesbadener Hotel Nassauer Hof. Anschließend zog es ihn nacheinander jeweils als Demi-Chef in das Restaurant „Pfeffer und Salz“ Viernheim, das Zwei-Sterne-Restaurant „Michel Chabran“ in Pont de l´Isère und das ebenfalls mit zwei Sternen ausgezeichnete Restaurant „Palme d´Or“ in Cannes. Von 1997 bis 2000 wirkte Neeser schließlich in der elsässischen Feinschmecker-Institution der Haeberlins, um anschließend das Gourmetrestaurant „Lorenz Adlon“ mit aufzubauen, das 2002 seinen ersten Michelinstern erhielt und seitdem unter der Regie von Neeser diese begehrte Auszeichnung beibehalten konnte

www.hotel-adlon.de

Erivan Haub erhält die Brillat Savarin-Plakette

Die 32. Jahreshauptversammlung der Food & Beverage Management Association (FBMA) führte die Mitglieder vom 24. bis 26. März 2006 im Hotel München Marriott zusammen. Die bevorstehende FIFA Fußball-WM bildete die thematische Klammer angefangen vom Get-together am Freitagabend mit Torwandschießen und WM-Snacks bis zum packenden Vortrag von Mike de Vries, verantwortlich für die zur WM kreierten Image- und Standortkampagne „Deutschland – Land der Ideen“. Intern standen die Wahl von Vize-Präsident und Schatzmeister sowie Ziele und Aktivitäten für 2006/7 auf dem Programm. Für die FBMA-Stiftung stellte Klaus-Günther Wiesler als herausragende neue Aufgabe die Verleihung der Brillat Savarin-Plakette vor. Die erstmals gemeinsam mit der Brillat Savarin-Stiftung durchgeführte Auszeichnung des 52. Preisträgers fand im Anschluss an die Jahreshauptversammlung im Alpenhof Murnau statt.

Mit einem kommunikativen Get-together startete die Jahreshauptveranstaltung der Food & Beverage Management Association am Freitagabend. Der nächste Morgen stand im Zeichen von Rückblick und Vorschau. Die Entwicklung neuer Ideen und Ansätze für die zukünftige Ausrichtung des Fachverbandes waren die zentralen Herausforderungen des Jahres 2005 gewesen, schilderte Präsident Udo Finkenwirth in seiner Eröffnungsansprache. Eigens zu diesem Zweck war ein Initiativkreis gebildet worden, der eine Reihe von Vorschlägen entwickelt hatte. Hieraus hatte der Vorstand ein Maßnahmenbündel geschnürt. „Verstärkung des Networking, die Herausgabe eines Jahreskalenders, die Aufwertung des Herbst-Workshops und der Regionalveranstaltungen, die verstärkte Zusammenarbeit mit unseren Fördermitgliedern sowie eine weiter intensivierte Kommunikation nach innen wie nach außen“, fasste Finkenwirth die wesentlichen Ziele und Projekte zusammen. Den Kontakt und Dialog mit Führungskräften suchte die FBMA durch Beteiligung bei Branchenveranstaltungen wie dem Kongress Top Supply sowie der Gastro Vision und deren Business Forum. Im laufenden Geschäftsjahr wird sich die FBMA ferner bei der Gestaltung des fachlichen Rahmenprogramms der Auszeichnung „Tagungshotels zum Wohlfühlen“ im Mai in Frankfurt einbringen. Den Abschluss des Geschäftsjahres 2005 sowie Budgetplanungen 2006 bis 2007 präsentierte letztmalig der Schatzmeister Klaus-Peter Fiebig. Vize-Präsident Bernhard Rothenberger begrüßte in Vertretung von Bernd Beckers, Sprecher des Arbeitskreises Zulieferindustrie, die vier neuen Fördermitglieder Edeka Zentralhandelsgesellschaft, Konfitürenmanufaktur Alfred Faller, progros Einkaufsgesellschaft und Stöver Frischdienst. Rothenberger, der vor neuen beruflichen Aufgaben steht, hatte sich zur Aufgabe seines Amtes als Vize-Präsident entschieden und wurde in München für seine zwanzigjährige Mitgliedschaft mit der Bi-Color Nadel geehrt. Die Bi-Color Nadel nahm ebenso Annemarie Nestmeier vom Ringhotel Traube in Donauwörth entgegen, ferner wurden silberne und bronzene Verbandsnadeln verliehen.Die Neuwahlen schlossen sich an und erbrachten die eindeutige Bestätigung der Kandidaten: Michael Bläser vom Hotel Bayern am Tegernsee wurde zum Vize-Präsidenten, Peter Martin vom Steigenberger Maxx Hotel in Langen zum Schatzmeister gewählt. Udo Finkenwirth begrüßte die beiden neuen Präsidiumsmitglieder und verabschiedete die Vorgänger mit herzlichen Dankesworten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Der Vormittag endete mit einer Überraschung für alle Teilnehmer und für ein Mitglied insbesondere: Mit einer Laudatio seines langjährigen Kollegen und Weggefährten Josef Schulte wurde Klaus-Peter Fiebig für sein herausragendes Engagement an der Spitze der FBMA zum vierten Ehrenmitglied ernannt. Der Höhepunkt am Nachmittag war der Vortrag von Mike de Vries, Geschäftsführer der FC Deutschland GmbH und Koordinator der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Am selben Vormittag direkt aus Singapur eingeflogen, wo er zuvor die Delegation von Wirtschaftsminister Michael Gloss in China begleitet hatte, schilderte de Vries packend die Chancen und Herausforderungen der WM 2006. Er stellte die Kampagne mit ihren fünf Säulen vor, die sich zwischenzeitlich zu einer Dachmarke mit Leitbildfunktion fortentwickelt hat. Produkte rund um die WM hatten eine Reihe von Fördermitgliedern der Food & Beverage Management Association in ihre Ausstellungen integriert, mit der sie die Jahreshauptversammlung kulinarisch und informativ begleiteten.

FBMA-Stiftung verleiht gemeinsam mit Brillat Savarin-Stiftung die Brillat Savarin-Plakette an Erivan Haub

Der Abend gehörte der Verleihung der Brillat Savarin-Plakette an Erivan Haub im Rahmen einer glanzvollen Soiree im Alpenhof Murnau. Diese höchste Auszeichnung im Gastgewerbe wurde erstmals gemeinsam von der FBMA-Stiftung und der Brillat Savarin-Stiftung vergeben. In seinem morgendlichen Bericht hatte Stiftungsgeschäftsführer Klaus-Günther Wiesler die FBMA-Mitglieder über diese neue Aufgabe im Portfolio der im Gastgewerbe einzigartigen Stiftung informiert. Hintergrund hierfür ist, dass die Brillat Savarin-Stiftung ihre Auflösung im Februar 2006 beschlossen hatte. Die Mitglieder gehen in die Gastronomische Akademie Deutschland GAD über und haben darüber hinaus die Möglichkeit, in das Kuratorium der FBMA-Stiftung aufgenommen zu werden. „Die FBMA-Stiftung wird die Tradition der Brillat Savarin-Plakette in ehrenvoller Weise weiterführen“, verkündete Klaus-Günther Wiesler. Als Preisträger 2006 wurde Erivan Haub erwählt, Chairman der Tengelmann-Gruppe, der mit dem Alpenhof Murnau seine zweite Karriere als Gastgeber startete. In seiner Dankesrede schilderte Erivan Haub seine unauslöschlichen Erinnerungen an seinen geliebten Alpenhof und die Murnauer Tage. Sein lebenslanges Wirken für Ausbildung, Umwelt- und Verbraucherschutz setzte Erivan Haub auch bei diesem Anlass fort und stellte 30.000 Euro für die Nachwuchsförderung zur Verfügung. Mit stehenden Ovationen zollten die Gäste dem 73-Jährigen ihren Respekt und ihre Anerkennung für sein Engagement und seine Liebe zur Tafelkultur.

TOP-AUSBILDER 2006

Im Rahmen eines festlichen Events auf dem Hamburger Süllberg
überreichten KÜCHE und der Verband der Köche Deutschlands e.V. die
Goldenen Cloches an vier vorbildliche Ausbildungsbetriebe

Die TOP-AUSBILDER-Familie wächst. Zum vierten Mal
seit 2003 haben das Fachmagazin KÜCHE und der Verband der Köche
Deutschlands herausragende Ausbildungsleistungen im Berufsfeld
Koch/Köchin mit der Auszeichnung TOP-AUSBILDER DES JAHRES belohnt.

Im Rahmen eines festlichen Events auf dem Süllberg im Hamburger
Elbvorort Blankenese verfolgten über 200 Gäste aus der ganzen
Bundesrepublik die Auszeichnung der vier besten Ausbildungsbetriebe
Deutschlands. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen hatte die Fachjury
insgesamt zehn Betriebe für den Titel, der in vier Kategorien
vergeben wird, nominiert. Mit dabei: Hotels namhafter internationaler
Konzerne, Restaurants mit vielfach ausgezeichneten Küchenchefs,
Betriebskasinos der Spitzenklasse – eine beeindruckende Liste von
Betrieben, die zum Teil bereits in der Vergangenheit mit ihren
Ausbildungserfolgen brilliert haben.

Hier nun die Sieger:

Kategorie Hotel-Gastronomie: Maritim Airport Hotel Hannover,
Ausbilder Markus Kirchner

Kategorie Individual-Gastronomie: Café-Restaurant Luisenhof,
Dresden, Ausbilder Armin Schumann

Kategorie Sozial-Gastronomie: Barmer Klinik Grömitz,
Grömitz/Ostholstein, Ausbilder Heiko Dawartz

Kategorie Betriebs-Gastronomie: Ethicon, Norderstedt, Ausbilder
Marcus Möller

Nominiert waren außerdem die Betriebe Gasthaus Wille, Hohnhorst;
St. Bernhards-Werkstätten/Schönfelderhof, Zemmer; Schindlerhof Klaus
Kobjoll GmbH, Nürnberg-Boxdorf; Hotel HerzogsPark. Herzogenaurach;
die Lehrküche der Jugendanstalt Hameln; Prüser’s Gasthof, Hellwege.

„Mit diesem Preis möchten wir das Bewusstsein für die
Notwendigkeit von Top-Qualität in der Kochausbildung schärfen und der
Branche Best Practice-Beispiele an die Hand geben“, kommentiert
KÜCHE-Chefredakteurin Sabine Romeis den Preis. „Unsere TOP-AUSBILDER
DES JAHRES sollen Vorbilder sein für andere Ausbilder und Betriebe
und ihnen Wege aufzeigen, wie man jungen Menschen einen optimalen
Start in den schönen, aber auch fordernden Beruf des Kochs/der Köchin
ermöglicht.“

Nach eingehender Prüfung und Bewertung aller schriftlichen
Bewerbungen fällte die Jury erst nach einem Besuch vor Ort in den
nominierten Häusern ihre Entscheidung: „Ausbildungsqualität kann kann
man nicht allein auf dem Papier bewerten“, so Juryvorsitzender Peter
Gemüth, VKD-Vorstandsmitglied, über die Bedeutung des Praxis-Checks
für die Vergabe des Preises. „Ich muss die Begeisterung und das
Glitzern in den Augen der Ausbilder und der Auszubildenden sehen.“

Auch 2007 wird die erfolgreiche Initiative für Top-Qualität in der
Kochausbildung fortgesetzt. Eckhard Lenz, Geschäftsführer KÜCHE/LPV
Lebensmittel Praxis Neuwied GmbH: „Die hervorragende Resonanz auf die
Ausschreibung und die Abschlussveranstaltung bestärkt uns darin, die
Brancheninitiative TOP-AUSBILDER weiter jährlich mit dem Verband der
Köche Deutschlands und unseren Partnern auszuschreiben.“ Der
Wettbewerb TOP-AUSBILDER 2006 wurde unterstützt von Coca-Cola,
Convotherm, Giesser Messer, McCain, dem Service-Bund, Seubert und
Winterhalter.

Alles über die TOP-AUSBILDER 2006 finden Sie in KÜCHE 04/2006
(erscheint am 03.04.2006)

Kerstin Schwan gewinnt Herforder Preis

Drei Mitglieder des Leaders Club Deutschland waren bei der Vergabe des Herforder Preises vorn mit dabei: die Siegerin Kerstin Schwan vom Olives Bar & Restaurant in Düsseldorf und sowie Martina Vogl vom Voglhaus-Café in Konstanz und Gewinnerin des Leaders Club Awards 2004. Ausgezeichnet wurde auch Guido Kellermann vom Restaurant Nektar in München, das zur Unternehmensgruppe von Leaders Club-Mitglied Christian Schottenhamel gehört.

34 Bewerbungen waren eingegangen, sechs davon wurden für den Herforder Preis nominiert. Neben den Siegern waren dies Martina Vogl, Anke Helmrich (Holstein Brasserie, Münster), Edwin Glenz (Restaurant Genusswerkstatt, Tamm) und Ulrich Lüke (Kiesinger Café, Restaurants und Clubs, Emsdetten). Über die Gewinner entschied eine elfköpfige Jury. Die Preisverleihung fand am 14. Februar 2006 im Rahmen einer festlichen Gala im Bielefelder Ringlokschuppen statt. Bereits seit 1994 vergibt die Brauerei Felsenkeller Herford diesen Preis und würdigt damit herausragende Persönlichkeiten der getränkeorientierten Gastronomie für ihre Leistungen.

Leaders Club-Pressesprecher Pierre Nierhaus: „Die Nominierung und Auszeichnung von Leaders Club-Mitgliedern beweist, dass wahrhaft innovative und unternehmerisch denkende Persönlichkeiten sich ihren Weg an die Spitze bahnen. Im Leaders Club sind genau diese mittelständischen Unternehmer vertreten, die mit ihren Ideen und ihrem Mut Vorbild für die Branche sind“.

Aktuell gehören zum Leaders Club Deutschland 80 Mitglieder (die Mitgliederzahl ist auf 110 limitiert): Unternehmer aus der Gastronomie und Systemgastronomie sowie Führungskräfte der Zulieferindustrie. Innovation und Networking auf nationaler wie internationaler Ebene sind die Zielsetzungen des 2001 gegründeten Clubs. Als Auszeichnung vergibt der Club seit dem Jahr 2002 jährlich den Leaders Club Award an zwei herausragende neue Gastro-Konzepte. Im Jahr 2004 konnte Martina Vogl diesen Preis zusammen mit Rudi Kull (Brenner, München) entgegennehmen. Die Awards 2005 gingen an das East Hotel & Restaurant in Hamburg und Die Röhre in Österreich.

Der Leaders Club ist ein Zusammenschluss führender Gastronomen eines Landes unter Einbindung von Entscheidungsträgern der Industrie im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und Förderung von innovativen gastronomischen Entwicklungen und Ideen. Der Leaders Club versteht sich als Austausch- und Kommunikationsplattform mit starker europäischer Ausrichtung. Gegründet wurde er im März 2001, nach dem Vorbild des französischen Leaders Club. Seit Beginn 2005 sind die Clubs der verschiedenen Länder als Leaders Club International zusammengeschlossen.

www.leadersclub.de

Cornwall & Devon: Urlaubsziel für Feinschmecker

Immer mehr Restaurants mit Auszeichnung an der englischen Riviera

Vorbei die Zeiten, als die englische Küche Urlaubsreisenden wenig Verlockungen bot. Die Englische Riviera ist dabei, sich in ein Feinschmecker-Paradies zu verwandeln.

Der neue Michelin Guide Great Britain & Ireland 2006 vergab die ersten zwei Sterne in der Geschichte der Stadt an zwei Restaurants in Torquay in der Grafschaft Devon. Das Restaurant „The Elephant“ erhielt einen Michelin-Stern und wurde außerdem im „Les Routiers“ als „Restaurant des Jahres in Südwest-England“ ausgezeichnet. Der Chefkoch, Simon Hulstone, ist Gewinner des „Roux Scholarship“ und war der einzige Bewerber aus Großbritannien, der bei der Koch-Weltmeisterschaft in Frankreich mit Gold ausgezeichnet wurde. Er wird unterstützt von einem Team, zu dem auch der britische „Jungkoch des Jahres“, Callum Tasker, gehört. Senior Partner im „The Elephant“ ist Peter Morgan, der auch das mehrfach ausgezeichnete Restaurant „Orestone Manor“ leitet, das ebenfalls 2006 einen Michelin-Stern trägt.

Daher bietet das Orestone Manor Hotel, eines der AA „Top 50 Hotels“ ein Pauschal-Arrangement an, bei dem Gäste zwei oder drei Nächte zusammen mit je einem Besuch in beiden Restaurants verbinden können. Die Preise beginnen bei 200 Pfund pro Nacht und Person. Nähere Auskünfte unter Telefon 0044-1803-328098 oder im Internet unter www.elephantrestaurant.co.uk bzw. www.orestone.co.uk .

Als leuchtende Beispiele bilden diese beiden Feinschmecker-Adressen aber nur die Spitze einer Bewegung, die das ganze Land erfasst hat. Feinschmeckern im In- und Ausland fällt sie auf, die „Food & Drink-Revolution“, die seit einiger Zeit wie ein Ruck durch Englands Gastro-Küchen zieht.

Zu den ebenfalls sehr empfehlenswerten Adressen zählen das „English House“ ( www.english-house.co.uk ) und das Orchid Restaurant ( www.orchidrestaurant.net ), das seinen Gästen nicht nur einen wunderbaren Ausblick über die Tor Bay bietet sondern auch kürzlich die dritte AA-Rosette erhalten hat. Beide Adressen sind in Tourquay zu finden. Die gleiche Auszeichnung haben in Südwest-England auch das „New Angel“ von John Burton-Race in Dartmouth, Devon, das „Seafood Restaurant“ von Rick Stein in Padstow, Cornwall, und das „Horn of Plenty“ von Peter Gorton in Tavistock, Devon, erhalten.

Neben fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten aus den eigenen Küstengewässern bilden weitere einheimische Produkte wie Sahne, Fleisch und organisch angebautes Obst und Gemüse die Basis der neuen englischen Küche. Einer der wichtigsten Zulieferer der genannten Spitzen-Restaurants ist der Fischmarkt in Brixham, Süd-Devon. Ab März 2006 wird zu dem noblen Lieferanten-Kreis auch der neue Bio-Landwirschaftsbetrieb „Occombe“ in Paignton nahe Torquay gehören, der zurzeit für 1,1 Millionen Pfund gebaut und ausgestattet wird ( www.countryside-trust.org.uk ).

Ernst-Ulrich Schassberger

Höchste Auszeichnung verlieh französischer Außenminister zum ersten Mal nach Deutschland

Ernst-Ulrich Schassberger:
Preisträger des „French Food Spirit Award .

Die Auszeichnung „Trophées de l’Esprit alimentaire – The French Food Spirit Awards“ ist eine außergewöhnliche, hochkarätige Initiative, die seit 2003 Nicht-Franzosen dafür auszeichnet, dass sie einen erheblichen Beitrag leisten die Besonderheiten der französischen, kulinarischen Kultur wach zu halten: den „Esprit alimentaire“ – die Esskultur.

Die Auszeichnung wurde vergeben für die Gebiete: Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft.

Gourmet-Report gratuliert Ernst-Ulrich Schassberger!

Tim Mälzer: Käsefondue als Silvestergericht

Auf einer Silvesterfeier geht es zu wie bei einer Fernsehgala –
die Damen brillieren in schillernden Roben, auch die Herren sind wie
aus dem Ei gepellt. Und meist wird getafelt, bis der Bauchnabel
glänzt.

Gäbe es zu Silvester den Oscar für das gemütlichste aller Essen,
wäre dem Käsefondue von Tim Mälzer die Auszeichnung sicher.
„Essen
und trinken für jeden Tag“, die Kochzeitschrift im Taschenformat
(EVT: 20.12.05) präsentiert Ihnen nun das leckere Käsefondue, das
übrigens nicht nur zu Silvester mundet.

O-Ton Tim Mälzer (55 Sekunden): Das Fondue ist, glaube ich, eines
der beliebtesten Gerichte, die wir an Silvester zu uns nehmen. Hier
mal eine etwas würzigere Variante in Form eines Käsefondues. Dazu
kochen wir zunächst eine Béchamel in dem wir Butter schmelzen, Mehl
einrühren, das Ganze gleichmäßig anschwitzen, anschließend mit Milch
auffüllen und einmal kräftig durchkochen lassen. In der Zwischenzeit
reiben wir ein wenig Emmentaler und Gouda, rühren das vorsichtig
unter die kochende Béchamel, schmecken das Ganze noch mit Salz und
Pfeffer ab und fügen einen Schuss Kirschwasser hinzu.

Jetzt rollen wir ein wenig Blätterteig aus, bestreichen die Ränder
mit Eigelb und drücken den Blätterteig fest auf die Ränder dieser
feuerfesten Suppentassen an. Das Ganze schieben wir in den Ofen bis
der Blätterteig gold-braun knusprig ausgebacken ist. Dazu reichen wir
verschiedenes Gemüse, Schinken, Brot oder was auch immer das Herz
begehrt. In meine Augen eigentlich die beste und vor allen Dingen die
wohlschmeckendste Basis für eine feucht-fröhliche und vor allen
Dingen rauschende Silvesternacht.

Weitere schnelle, einfache und leckere Rezepte finden Sie in der
neuen Ausgabe von „Essen und Trinken für jeden Tag“, der
Kochzeitschrift im Taschenformat und im Internet unter
www.fuerjedentag.de

Karriereticket für junge Designer

Die Raymond Loewy Foundation schreibt zum 15. Mal
den mit 12.000 Euro dotierten Lucky Strike Junior Designer Award aus.
Vom 1. Januar bis zum 30. März 2006 können Hochschulabsolventen aller
Bereiche des Designs ihre Diplom-, Bachelor- sowie
Masterabschlussarbeiten zum Wettbewerb einreichen. Die Anmeldung zur
Teilnahme am Wettbewerb kann nur über die schriftliche Empfehlung
eines Hochschulprofessors erfolgen. Bewertet werden Einzel- und auch
Teamarbeiten, die zum Zeitpunkt der Einsendung nicht älter als 12
Monate sind. Die Ausschreibungsunterlagen gibt es direkt bei der
Raymond Loewy Foundation.

Der Lucky Strike Junior Designer Award zählt seit seiner Gründung
1992 zu den begehrtesten Nachwuchspreisen in Deutschland.

Mit der Auszeichnung leistet die Raymond Loewy Foundation einen
wesentlichen Beitrag zur Förderung junger Designerinnen und Designer.
Sie verschafft dem Design-Nachwuchs ein öffentliches Forum und ebnet
damit den Weg von der Ausbildung in die Praxis.

Der Lucky Strike Junior Designer Award 2006 wird im Sommer in
Hamburg verliehen.

Anmeldung zum Wettbewerb
Anmeldeschluss: 30. März 2006
Informationen zur Anmeldung:
www.raymondloewyfoundation.com

Katikies auf Santorini ist „Small Luxury Hotel of the Year 2005“

Die renommierte Hotelvereinigung Small Luxury
Hotels of the World (SLH) hat mit ihren Annual Awards sechs
Mitgliedshäuser für ihr herausragendes Engagement geehrt. Den
höchsten Ritterschlag erhielt das Katikies auf der griechischen Insel
Santorini mit der Auszeichnung zum „Small Luxury Hotel of the Year“.

Dieser Titel wird einem Haus verliehen, das sich in vorbildlicher
Weise um das Ansehen der Vereinigung verdient gemacht und in jeder
Hinsicht überdurchschnittliche Erfolge erzielt hat.

Die Gewinner in jeder der sechs Kategorien wurden sowohl durch
Gäste-Umfragen als auch durch das Feedback der eigenen
Hotelier-Kollegen ermittelt. Neben der Auszeichnung „Hotel of the
Year“ wurden folgende fünf Preise verliehen:

Best Spa in a Small Luxury Hotel – Als Sieger ging das Spa
Botanica at The Sentosa Resort & Spa in Singapur aufgrund seines
herausragenden Well-Being Programms, seiner Treatment-Auswahl und
seinem Ambiente hervor.

Best Small Luxury Hotel Experience – Hôtel Le Cep im französischen
Burgund gewann nach einer Umfrage unter den Mitgliedern des ‚The Club
of Small Luxury Hotels‘ (www.clubslh.com Hauptaspekt ihrer
Begründung lag auf dem exzeptionellen Service des Hauses.

Best Hotel Photograph – Mit der Auszeichnung in dieser Rubrik
wurde das kenianische Bateleur Camp at Kichwa Tembo gewürdigt, das in
seiner bildlichen Darstellung herausragende Maßstäbe setzt.
„Breakfast on the Plains“ heißt das Siegerfoto.

Connecting to the Brand – Dieser Preis ehrt Mitgliedshotels, die
ihre eigenen Marketingaktivitäten mit denen der Vereinigung abstimmen
und auf diesem Wege einen Vorteil für alle Häuser erzielen. Gewinner
ist das Mollies in Auckland, Neuseeland.

Responsible Tourism Caring Luxury – In dieser Kategorie erfahren
jene Hotels Lob, die ihre naturnahe Lage mit dem sensiblen Schutz der
Umwelt sowie sozialen und ökonomischen Unterstützungsmaßnahmen in
ihrer Region verbinden. Vorbild 2005 ist das Hotel Punta Islita in
Costa Rica für sein Engagement für die lokale (Handwerks-)Kunst und
die Errichtung des ersten Open-Air Contemporary Art Museums
Lateinamerikas.

www.slh.com