Saft wird teurer

Die dramatische Steigerung der Kosten bei Rohstoffen, Halbwaren, Energie, Treibstoff und bestimmten Hilfsstoffen hat die betriebswirtschaftliche Situation in der deutschen Fruchtsaftindustrie weiter stark zugespitzt. Die Kostenerhöhungen stehen im krassen Widerspruch zu den Niedrigstpreisen für Fruchtsäfte und Fruchtnektare und andere hochfruchthaltige Produkte, die seit langem im deutschen Handel erzielt werden.
Wenn man in die benachbarten Länder der Europäischen Union schaut, sieht man Preise für diese Produkte, die bis zu 30 % höher sind als in Deutschland. Sowohl der Handel als auch die Industrie dieser Länder sind damit in der Lage, den notwendigen Raum für Innovationen und Investitionen zur Verfügung zu haben.

Diese aktuelle Kostenentwicklung für die deutsche Fruchtsaftindustrie hat zur Folge, dass in den nächsten Wochen – sicher mit Wirksamkeit vor dem Jahresende – die Preise pro Liter Fruchtsaft, abhängig von den Fruchtarten, um ca. 8 bis 10 Cent steigen werden.

Die hohen technischen Aufwendungen und Kosten für Qualitätskontrollen, die die Unternehmen der deutschen Fruchtsaftindustrie bei der Herstellung ihrer qualitativ hochwertigen, authentischen und naturnahen Produkte haben, können mit den gegenwärtig am Markt zu erzielenden Preisen und den jetzt zusätzlich dramatisch gestiegenen Kosten nicht mehr ausgeglichen werden. Aus diesem Grunde ist eine Erhöhung der Preise in den vorgenannten Größenordnungen unabdingbar.

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