Fisch & Feines, Messe Bremen

Schollen aus der Nordsee, Fleisch von Mangalitza-Schweinen, Edelsalze, feine Konfitüren und Schokoladen, Craft Beer in Strömen: Feinschmecker in Bremen und Umgebung treffen sich im November in der Messe Bremen. Von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. November 2016, bietet die Fisch & Feines in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 und 3 Delikatessen im großer Auswahl. Alle Produkte genügen strengen Qualitätskriterien, denn die Fisch & Feines steht für nachhaltigen Genuss. „Ein Konzept, das ankommt – das zeigen uns die Besucherscharen“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke.

Schon zum neunten Mal organisiert das Team die Genussmesse und das kulinarische Begleitprogramm in Bremen und Umgebung. In den Wochen um die Messe kredenzen Gastronomen ihren Gäste geräuchertes Störfilet, Weser-Lamm, Grünkohlmaultaschen, Urkarotten, Heidschnuckenbraten oder Matjes-Sushi. Und im Vorfeld der Fisch & Feines veranstalten Aussteller erneut „Foodmanufakturen“: Besucher können zum Beispiel lernen, Pralinen zu machen und Bier zu brauen, oder sie kosten Produkte des Bremer Martinshofs, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

Die Messe selbst ist ein Paradies für Entdeckungsfreudige auf noch mehr Fläche in den Hallen und erstmals auch im Freien: Vor Halle 3 ist Streetfood zu haben, von Burgern bis zu gegrillten Makrelen. Mehr als 40 Hersteller und Händler stellen erstmals auf der Fisch & Feines Bremen aus. Einer alten Technik zur Konservierung von Gemüse hat sich Olaf Schnelle verschrieben: Durch Salz und Ausschluss von Sauerstoff macht er nach dem Prinzip der Sauerkrautherstellung auch Wurzelgemüse, Bohnen und mehr haltbar: „Das Fermentieren hat enorme Vorteile: Es ist einfach und bedarf keiner Energie. Und das Ergebnis ist noch wertiger als das Ausgangsprodukt wegen der Milchsäurebakterien, die im Prozess entstehen und für Menschen ganz wichtig sind.“

Von althergebracht zu sehr exotisch: Eine neue Ausstellerin vertreibt Kokosblütenzucker aus dem Hochland von Java, goldfarbenes Pulver, das nach Karamell und Malz schmeckt. Frittierte Heuschrecken mit Chili dürften für viele ebenfalls ungewohnt sein. Geradezu kribbelig kann auch Vollmilch-Dschungelade mit gerösteten Mehlwürmern oder der Energieriegel „Bug Break“ machen… Die gefriergetrockneten, essbaren Insekten gehören ins Sortiment eines schleswig-holsteinischen Unternehmens. Die Auswahl an Protein quasi pur kommt so gut an, dass Folke Dammann und seine Familie inzwischen von dem Betrieb leben. „Einsteigern empfehle ich eine süße Variante“, sagt der Chef des Hauses, der für das Unternehmen seinen ursprünglichen Beruf Kommunikationsdesigner an den Nagel hängte.

Bekannte wie außergewöhnliche Genüsse lassen sich prächtig mit einem Schluck aus dem flüssigen Angebot der Fisch & Feines herunterspülen. Mit Wein, Sekt, Selters oder Limonade oder zum Beispiel auch mit den Bierspezialitäten der mehr als 20 Händler und Brauereien beim Craft Beer Event in Halle 3, das im dritten Jahr noch mehr Vielfalt bietet. Ganz neu ist zum Beispiel Bier aus Wacken, „dem zuweilen lautesten und durstigsten Dorf der Welt“, wie die Brauerei in Anspielung auf das jährliche Heavy-Metal-Festival textet.

Wer dann noch einen Absacker möchte, könnte ein Gebräu kosten, dem laut Hersteller ein Gemisch aus altem Motorrad, Feuerwasser und Tonka-Bohnen seine besondere Note verleiht. Auch gibt es Schnaps, der wie in den USA zur Prohibitionszeit gebrannt wird. Zu kaufen ist er wie in jenen Tage in Einmachgläsern.

Die Fisch & Feines ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet neun Euro, am Freitag ab 15.00 Uhr 5 Euro. Es gewährt auch

www.fisch-feines.de.

Aruba: Eat Local Restaurant-Monat

Der Oktober steht auf Aruba unter dem Stern der Gastronomie. Den ganzen Monat über können Besucher und Einheimische beim zweiten “Eat Local Restaurant-Monat“ typische Spezialitäten kosten.

Die Vorbereitungen für den zweiten „Eat Local Restaurant-Monat“ auf Aruba laufen bereits auf Hochtouren: Den ganzen Oktober über können Gäste und Einheimische in ausgewählten Restaurants lokale Spezialitäten zu günstigen Preisen kosten. Ein Mittagessen ist für 15 US-Dollar zu haben, Abendessen liegen zwischen 30 und 40 US-Dollar.
Es werden keine Eintrittskarten oder Voucher benötigt, neugierige Gourmets können einfach in einem der insgesamt 62 teilnehmenden Restaurants ihr Lieblingsmenü bestellen. Alle Restaurants nehmen eigens für den Restaurant-Monat typisch arubanische Spezialitäten auf die Karte oder bauen ihr bestehendes Angebot an lokalen Gerichten aus.

Während die Initiative im vergangenen Jahr während einer Woche getestet wurde steht in diesem Jahr ein ganzer Monat im Zeichen der karibischen Köstlichkeiten. Ziel des Projekts ist es, die Küche der Karibikinsel, ein wichtiges Kulturgut mit Einflüssen aus über 90 Nationen, ins Rampenlicht zu stellen.

Die Aruba Tourism Authority hat den Restaurant Monat ins Leben gerufen, um mehr Restaurants davon zu überzeugen, auch landestypische Gerichte anzubieten. Weitere Informationen unter www.aruba.com/eatlocal

Aruba gehört zur Inselgruppe der niederländischen Antillen vor der Küste Südamerikas und ist ein ideales Ziel für Sonnenanbeter, Wassersportler, Naturfreunde und Kulturliebhaber. Wer sich an den endlosen Sandstränden satt gesehen hat, kann das Landesinnere mit seiner Flora und Fauna erkunden oder sich auf Entdeckungsreise in die koloniale Vergangenheit begeben. Mit einer herausragenden Gastronomie, einer ausgezeichneten Infrastruktur und einem breiten Angebot an Unterkünften kann die Insel selbst höchsten Ansprüchen gerecht werden. Ein karibisches Flair mit niederländischen Einflüssen schafft eine einmalige und absolut sichere Urlaubsatmosphäre, in der sich Groß und Klein gleichermaßen wohlfühlt.

www.aruba.de

Japan geht auch günstig

Japan geht auch günstig

Japan wird leider immer noch als Reiseland mit extrem hohen Preisen assoziiert, die für einen normalen Touristen kaum bezahlbar sind. Sei es nun das berühmte Steak vom Kobe-Rind, für das man schon einmal umgerechnet 90,00 Euro hinlegen muss oder die Hotelübernachtung in Tokyo, die angeblich grundsätzlich erst bei 400 Euro beginnt. Doch dies sind Ausnahmen, denn auch in Japan ist es problemlos möglich, günstig zu essen, zu übernachten und zu reisen.

Überall im Land gibt es Restaurants, die mittags wie auch abends feste Menüs (teishoku) anbieten, die überwiegend aus Reis, Gemüse, Salat und Fisch oder Fleisch bestehen. Die Menüs kosten zwischen 600 und 1.000 Yen (ca. 4,80 bis 8,00 EUR) Auch in den zahlreichen Nudelshops (udon und soba) stehen wohlschmeckende Mahlzeiten zur Auswahl, die je nach Lokalität für umgerechnet circa 2,00 bis 4,00 EUR erhältlich sind.
Eine besondere Attraktion dürfte das Shinyokohama Ramen Museum sein, das sich als eine Art „Nudel-Themenpark“ versteht. Hier können Besucher für die Eintrittsgebühr von 310 Yen (ca. 2,50 EUR) an neun Ständen kostenlos probieren oder natürlich auch komplette Ramennudelgerichte bestellen. Auch Sushi-Fans müssen ihr Reisebudget nicht strapazieren. In den „Kaitenzushi-Shops“ bedienen sich die Gäste am Laufband: die Preise beginnen ab 108 Yen (0,85 EUR) für zwei Stück bis zu 500 Yen (4,00 EUR) pro Portion. In den Familienrestaurants genannt „Famiresu“ wird japanische, chinesische und westliche Küche serviert. Hier liegen die Preise für das Abendessen zwischen 1.000 und 1.500 Yen (ca. 8,00 bis 12,00 EUR). Japanischkenntnisse sind übrigens nicht erforderlich, um Speisen zu bestellen. Es genügt ein Fingerzeig auf die Plastiknachahmung des Gerichts in der Glasvitrine vor dem Restaurant. Besonders an den Bahnhöfen bieten zahlreiche Imbissbuden auch fertige Lunchpakete an, die sich teilweise sogar automatisch erwärmen lassen.

Ein besonderer Tipp ist der Ausverkauf vor Ladenschluss in den Supermärkten und Lebensmittelabteilungen der Kaufhäuser. In den letzten 30 bis 60 Minuten der Öffnungszeit werden hochwertige Lebensmittel und Sushi-Packungen mit bis zu 70 Prozent Ermäßigung verkauft.

Getränke bekommt man günstig (ab 120 Yen = ca. 0,96 EUR) aus den an jeder Ecke stehenden Automaten. Hier gibt es auch heiße Getränke wie Kaffee oder Tee. In den Coffee Shops kann man sich ab 200 Yen (1,60 EUR) einen Becher Kaffee gönnen. In vielen Hotels und Pensionen in Japan befindet sich im Zimmer ein Wasserkocher mit kostenlosen Tee- und Kaffeebeuteln. Zum Essen stehen fast immer Tee und Eiswasser kostenlos auf dem Tisch. Trinkgelder sind in Japan unüblich und werden oft als Beleidigung angesehen, da guter Service als selbstverständlich gilt.

Günstige Übernachtungsmöglichkeiten stehen bereits ab umgerechnet 24 Euro in modernen Jugendherbergen zur Verfügung. Für circa 120,00 EUR gibt es hier auch sogenannte Familienzimmer, in denen bis zu vier Personen übernachten können. Knapp 90 preisgünstige Ryokans, die traditionellen japanischen Hotels, haben sich zur „Japanese Inn Group“ zusammengeschlossen und bieten Schlafgelegenheiten ohne Mahlzeiten zu durchschnittlich 5.000 Yen (ca. 40,00 EUR) pro Person an. Hier gibt es keine Betten, sondern die landesüblichen Futons. Die Zimmer sind mit Tatami, Reisstrohmatten, ausgelegt, und die Einrichtung ist einfach, aber geschmackvoll. Hotels im westlichen Stil, die hauptsächlich in Ferienregionen in den Bergen oder am Meer liegen, berechnen pro Person circa 80 EUR einschließlich Frühstück und Abendessen. Dank einer Vielzahl internationaler Buchungsmaschinen sind fast alle davon online buchbar.

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind keineswegs überteuert. Eine 24 Stunden Tageskarte für die U-Bahnen in Tokyo kostet 1.000 Yen (ca. 8,00 EUR). Für die knapp 90-minütige Fahrt des JR Schnellzugs vom Flughafen Narita zur Tokyo Station sind 1.500 Yen (ca. 12,00 EUR) zu zahlen. Japan ist überhaupt ein Bahnland. Mit dem Japan Rail Pass kann man für ein, zwei oder drei Wochen uneingeschränkt durch das ganze Land mit allen JR Bahnen fahren. Die Züge in Japan sind sauber, auf die Sekunde pünktlich und verkehren alle paar Minuten. Im Pass inbegriffen sind der Superexpresszug „Shinkansen“ ebenso wie Zuschläge, Reservierungsgebühren, JR Busse und einige S-Bahn-Strecken in Tokyo. Den Japan Rail Pass für sieben Tage gibt es ab 29.110 Yen (circa 232,00 Euro).

Zudem gibt es zahlreiche kostenlose oder kostengünstige Möglichkeiten, diverse touristische Attraktionen zu besuchen. Der Grutt Pass“, der 2.000 Yen (ca. 16,00 EUR) kostet, erlaubt freien Eintritt in 49 Museen in und um Tokio sowie ermäßigten Eintritt zu weiteren 18 Einrichtungen. In Tokio und einigen anderen Städten bieten einheimische „goodwill guides“ ihre kostenlosen Dienste als (englischsprachige) Reiseführer an: für Touristen eine ausgezeichnete Möglichkeit, aus erster Hand Einblicke in das japanische Leben zu gewinnen..

Auch Pauschalreisen nach Japan werden immer günstiger. So kann man zum Beispiel schon eine zehntägige Reise einschließlich Flug, Übernachtung und Frühstück zu einem Preis ab 1.699,00 EUR pro Person buchen.

www.jnto.de

ÖKO-TEST Obstsalate zum Mitnehmen

Keime und Schimmelpilze to go

Sind Obstsalate zum Mitnehmen praktische Vitaminbomben oder eklige Keimschleudern? Dieser Frage ist das ÖKO-TEST-Magazin in der aktuellen März-Ausgabe nachgegangen. Das Resümee: Obst to go enthält weniger Vitamine, ist teilweise vergammelt und dreimal so teuer wie selbst gemachter Obstsalat.

Die aktuelle Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt, dass viele fertig gekaufte Obstsalate nicht zu empfehlen sind. Einige Produkte im Test waren so verdorben, dass die geschulten Sensoriker sie gar nicht mehr probieren wollten. Zudem sind viele auch wahre Keimschleudern: Mit Ausnahme von einem Produkt überschritt jede Marke zumindest einen Richtwert der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) für Hefen und Schimmelpilze. Bei den Enterobakterien – das sind Keime, die bei empfindlichen Personengruppen zu Magen-Darm-Beschwerden führen können – hat das Labor in manchen Proben sogar Werte über dem Warnwert der DGHM gemessen.

Das Verbrauchermagazin hat zudem den Gehalt an Vitamin C messen lassen. Denn Obst verliert, nachdem es aufgeschnitten wird, Vitamine. Es zeigte sich, dass viele Proben nicht mehr frisch sind. Viel Flüssigkeit im Becher ist ebenso ein Zeichen für mangelnde Frische.

ÖKO-TEST empfiehlt, die Obstsalate besser selber zu machen. Denn die sind nicht nur frischer und gesünder, sondern auch erheblich billiger: Die Produkte to go kosten das Doppelte bis Dreifache.

Das ÖKO-TEST-Magazin März 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Unsere 10 am meisten gelesenen Facebook Artikel

Hier die 10 am meisten gelesenen Facebook Artikel der letzten drei Monate:

1. Platz: Kevin Fehling erhält 3 Sterne – https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153415372038124/?type=3&theater – über 62.000 Leser

2. Platz: Wir machen geschälte Apfelspalten – 23.577 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153438183618124

3.Platz: Sascha Stemberg über merkwürdige Resultate einiger Restaurantführer – 22.384 Leser
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153367960468124

4. Platz: Die Schweizer Köchin Meta Hiltebrand über Regulierungen durch Behörden – 19.054 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153410024703124

5. Platz: Wem es in der Küche zu heiß ist, darf nicht Koch werden – Mangelware Köche – 18.835 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153381695118124
6. Platz: Köche sind arrogant – 17.090 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153346947473124

Platz 7: Original Anfrage für Catering bis max. 5 Euro pro Person – 15839 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153374712803124

Platz 8: Der Deutsche lässt sich seine Küche so viel kosten wie keiner sonst in Europa (im Schnitt 6200 Euro) – 15264 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153421556943124

Platz 9: Marcel Schiefer gibt Stern zurück, um mehr Zeit für die Familie zu haben – 15.051 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153498548603124

Platz 10: Sie schwören auf ihren „Thermi“ und glorifizieren ein Küchengerät auf absurde Art und Weise – 14.647 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153408172218124

Stand: 31.12.2015

Hotelfrühstücksvergleich und Alternativen

TripAdvisor stellt TripIndex Breakfast vor – ein Kostenvergleich zum Frühstück im Hotel versus im Restaurant in 37 Destinationen weltweit

Es gilt als die wichtigste Mahlzeit des Tages und ist vielen Reisenden wichtig: das Frühstück. Erstmals stellt TripAdvisor den TripIndex Breakfast vor. Der Preisvergleich nimmt folgende Kosten an 37 touristisch beliebten Städten im Oktober und November unter die Lupe: 1. Nur das Hotel-Frühstück, 2. Paket von Übernachtung mit Frühstück in ausgewählten 4-Sterne-Hotels sowie 3. Hotelübernachtung in den gleichen 4-Sterne-Häusern, aber mit Frühstück in einem lokalen Restaurant. Es zeigt sich: Wer nur in einem Hotel frühstücken möchte, kann das am günstigsten in Istanbul. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für das Paket (Hotel mit Frühstück) gibt es in Buenos Aires. Frühstücken Reisende aber im Restaurant statt im Hotel, sparen sie am meisten in Kuala Lumpur, Sydney und New York.   

Die Studie wurde im Auftrag des unabhängigen Marktforschungsunternehmens Ipsos durchgeführt. Folgende Kosten wurden überprüft: Übernachtung in einem ausgewählten Hotel mit Frühstück, Übernachtung im Hotel ohne Frühstück, Kosten für ein Frühstück im Hotel ohne Übernachtung, sowie die Kosten für ein Frühstück in einem lokalen Restaurant.°  

1. Frühstück im Hotel: am günstigsten in Istanbul, am teuersten in Zürich

Frühstücken im Hotel muss nicht teuer sein – Blickt man ausschließlich auf die Durchschnitts- Kosten für ein Kontinentalfrühstück im Hotel (ohne Übernachtung), kommen Reisende in Istanbul mit zirka 5,41 Euro am günstigsten weg. Ähnlich sieht es in Buenos Aires, Kapstadt und Marokko aus, wo die mittleren Kosten unter zehn Euro liegen. Anders dagegen ist es in Zürich, Dubai und Tokio, wo für das Hotelfrühstück mit durchschnittlich rund 24 Euro gerechnet werden sollte. Berlin und Wien liegen mit 17,39 bzw. 19 Euro im Mittelfeld.   

2. Paket: Hotelübernachtung mit Frühstück lohnt sich in Osteuropa und Lateinamerika

Betrachtet man die Kosten für Hotel inklusive Frühstück, zeigt der TripIndex Breakfast, dass weltweit Buenos Aires und San José sowie in Europa Warschau und Dubrovnik die günstigsten Kandidaten sind. Hier kostet das Paket von Hotelübernachtung mit Frühstück durchschnittlich unter 100 Euro pro Nacht. Berlin und Wien liegen dabei erneut in der Mitte, mit einem durchschnittlichen Paketpreis von 150,30 Euro  bzw. 143,60 Euro. Am teuersten schlägt das gleiche Angebot in Paris, Tokio und New York zu buche, wo Reisende mit 348,80 bis 464,21 Euro für Hotel mit Morgenmahlzeit rechnen müssen.

3. Außerhalb frühstücken und Geld sparen in Asien und den USA

Schaut man auf die Reiseziele mit dem größten Sparpotenzial bei einem Frühstück außerhalb der Unterkunft, zeigt die Studie: Am meisten sparen Reisende in Kuala Lumpur, Malaysia. Wenn Reisende hier ein Restaurant für das Frühstück wählen, können sie im Vergleich zum Hotel durchschnittlich 23,24 Euro sparen. Auf diese Weise lassen sich auch überflüssige Kosten in Buenos Aires (17,13 Euro) und Warschau (7,77 Euro) vermeiden. In Berlin und Wien sind die Ersparnisse dagegen überschaubar, mit 3,93 Euro und 1,51 Euro im Mittel. Bei den kostenintensivsten Destinationen im TripIndex Breakfast ist das Sparpotenzial für Reisende bei einem Frühstück außerhalb des Hotels in Sydney (18,83 Euro), New York (15,10 Euro) und Amsterdam (12,94 Euro) am größten.

„Ein kostenfreies Frühstück im Hotel ist eines der Top drei Faktoren für die deutschsprachigen Reisenden, wenn es um die Buchung einer Unterkunft geht. Der TripIndex Breakfast gibt Aufschluss, an welchen Destinationen Reisende lieber auswärts frühstücken gehen sollten, um ihren Geldbeutel zu schonen“, sagt Susanne Nguyen, Presseverantwortliche bei TripAdvisor.

Empfohlene, top-bewertete Hotels und Restaurants für das Frühstück in den Top 3 der teuersten und günstigsten Destinationen:

Für Reisende, die zu einem der Top fünf teuersten und günstigsten Ziele im TripIndex Breakfast fahren möchten, hat TripAdvisor top-bewertete Hotels mit gutem Preis-Leitungsverhältnis zusammengestellt, die über die Reise-Website im Oktober und November verfügbar sind, ebenso wie top-bewertete Restaurants zum Frühstücken in jeder Destination.°°°

Top 3 der teuersten Reiseziele im TripIndex Breakfast

1. New York – Durchschnittliche Hotelrate ohne Frühstück: 439,54 €
Hotelempfehlung, buchbar über TripAdvisor: 414 Hotel – Mittlere Rate: 316 €
Top-bewertete Restaurants zum Frühstücken: Rustic Table und Best Bagel and Coffee

2.  Tokio – Durchschnittliche Hotelrate ohne Frühstück: 340,93 €
Hotelempfehlung, buchbar über TripAdvisor: Hotel Ryumeikan Tokyo – Mittlere Rate: 189 €
Top-bewertete Restaurants zum Frühstücken: Grand Kitchen und Lavarock

3. Paris – Durchschnittliche Hotelrate ohne Frühstück: 327,80 €
Hotelempfehlung, buchbar über TripAdvisor: Hotel Augustin – Astotel – Mittlere Rate: 163 €
Top-bewertete Restaurants zum Frühstücken: Max and Britany und La Galerie

Top 3 der günstigsten Reiseziele im TripIndex Breakfast

1. Buenos Aires – Durchschnittliche Hotelrate ohne Frühstück: 37,66 €
Hotelempfehlung, buchbar über TripAdvisor: Tucuman Palace Hotel – Mittlere Rate: 35,61 €
Top-bewertete Restaurants zum Frühstücken: Arroyo Towers und Ristorante Cardinale

2.  Moskau – Durchschnittliche Hotelrate ohne Frühstück: 63,70 €
Hotelempfehlung, buchbar über TripAdvisor: Ibis Moscow Centre Bakhrushina – Mittlere Rate: 57,05 €
Top-bewertete Restaurants zum Frühstücken: Muesli und Mamma Dzhovanna

3. San José – Durchschnittliche Hotelrate mit Frühstück: 78,99 €
Hotelempfehlung, buchbar über TripAdvisor: Hotel Casa Cambranes – Mittlere Rate: 65 €
Top-bewertete Restaurants zum Frühstücken: LA CAFETERA und El Brotario

Beim Flugticket-Preis wird getrickst

„Versprochene“ billige Flugpreise werden bei Online-Buchungen oft nicht gehalten. Kosten für gängige Kreditkarten oder immer öfter für Gepäck verteuern teilweise den Flugpreis erheblich. Das darf aber nicht sein. Kunden müssen bei Online-Flugbuchungen sofort den Endpreis mit allen anfallenden Kosten erfahren. Ein AK Test bei zehn Online-Buchungsportalen und Airlines zeigt: Nur zwei haben den echten Endpreis angegeben. Versicherungen werden aggressiv beworben.

Die AK erhob den Preis für eine Online-Flugbuchung für einen günstigen Hin- und Rückflug für zwei Personen Wien-Berlin bei sieben Reisbuchungsportalen (Edreams, Opodo, Expedia, Ebookers, Fluege.de, Restplatzboerse.at TUI) und bei drei Fluggesellschaften (AUA, Lufthansa, AirBerlin/Flyniki). Überprüft wurde, ob die gesetzlichen Regeln eingehalten werden. Demnach müssen die Anbieter alle Kosten, die unvermeidbar und vorhersehbar sind, sofort in den Endpreis einrechnen und über Zusatzkosten informieren.

Der AK Test zeigt: Sechs Anbieter gaben zwar den Endpreis an, aber bloß vier verrechneten keine Kosten für Kreditkartenzahlung. Nur AUA und Lufthansa haben alle Bestimmungen eingehalten. Es entstanden keine Zusatzkosten für Kreditkartenzahlung. Im Endpreis war auch ein aufzugebendes Gepäck enthalten und angegeben. Bei TUI und Restplatzbörse wurde der Endpreis auch sofort angegeben. Es entstanden keine Zusatzkosten für Kreditkartenzahlung, allerdings fehlte beim Suchergebnis die Info über die Kosten des nicht enthaltenen Gepäcks. FlyNiki/Air Berlin und Ebookers gaben immerhin noch sofort den Endpreis an. Bei beiden wurden bei Kreditkartenzahlung jedoch Zusatzkosten verrechnet, was unzulässig ist. Überdies wurde bei beiden nicht sofort über die Kosten eines aufzugebenden Gepäcks informiert.

Bei den restlichen vier (fluege.de, Edreams, Expedia, Opodo) wurden Extrakosten bei Zahlung mit einer gängigen Kreditkarte verrechnet, und der angegebene Endpreis war nicht korrekt. Er stimmte nur bei Zahlung mit unüblichen Zahlungsmitteln wie Entropay oder VisaElectron. Bei fluege.de und Edreams fehlten außerdem die Kosten fürs Gepäck.

Eine unzulässige Voreinstellung der Versicherung wurde bei keinem Anbieter gefunden. Außer Expedia boten alle eine oder mehrere Versicherungen an. Bei Opodo, Fluege.de, Ebookers und Air Berlin musste man die angebotene Versicherung extra ablehnen. Ein Beispiel: Bei Fluege.de gingen für vier Versicherungen sieben Pop-Up-Fenster mit Warnhinweisen auf. Es waren auch drei Jahresverträge mit einer unzulässigen automatischen Verlängerungsklausel dabei, bei denen sich die Jahresprämie im zweiten Jahr eigentlich verdoppelt. Die AK hat eine Verbandsklage gegen den Versicherer eingebracht.

AK Fazit: Preisvergleiche für Flugtickets-Buchungen werden Konsumenten schwer gemacht. Die Vorschrift, dass der echte Endpreis angegeben werden muss, wird nicht eingehalten. Billigflüge sind nicht immer billig. Der bei der Suche gefundene Flugpreis ist oft nicht der echte Endpreis. Zusatzkosten, etwa für Gepäck oder Kreditkarten, verteuern den Preis. Überdies darf für Zahlungsmittel nichts extra verlangt werden.

Mehr Transparenz bei Online-Flugbuchungen nötig!
Flugticketpreise bei Online-Buchungen werden oft intransparent und rechtlich unzulässig dargestellt. Das zeigt eine aktueller AK Test. Die AK fordert daher, dass die Anbieter die rechtlichen Regeln einhalten. Nur mehr Transparenz bei den Preisen macht echte Preisvergleiche möglich.

Konkret verlangt die AK:
+ Anbieter müssen Gesetze einhalten: Die Anbieter müssen endlich die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen einhalten und bereits bei der Suche – so wie das die EU Verordnung vorsieht – den Endpreis richtig angeben, also mit allen unvermeidbaren und vorhersehbaren Kosten und ebenso allfälligen Zusatzkosten, etwa für ein aufzugebendes Gepäck. In einem von der AK geführten Verbandsklagsverfahren gegen fluege.de hat das Oberlandesgericht Wien in diesem Punkt rechtskräftig festgestellt, dass es nicht ausreicht, eine kostenlose Zahlungsmöglichkeit mit einer nicht gängigen Kreditkarte anzubieten.

+ Keine Extrakosten für Kreditkarten: Für die Verwendung von Zahlungsmitteln, etwa Kreditkarten oder auch andere Zahlungsmittel wie PayPal, dürfen keine Extrakosten verrechnet werden. Das ist nach dem Zahlungsdienstegesetz verboten. Trotzdem kamen bei einigen Anbietern bei Zahlung mit einer gängigen Kreditkarte noch zum Teil erhebliche Kosten dazu. So betrugen die Zusatzkosten für einen Hin- und Rückflug für zwei Personen bei fluege.de knappe 100 Euro, bei Edreams immerhin fast 60 Euro. Die AK hat im Juni eine Klage gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) gegen travel24.com anhängig gemacht, bei der der auch gegen den Verstoß gegen das Zahlungsdienstegesetz geltend gemacht wird. Die AK prüft weitere Klagen.

+ Informationen verbessern: Gepäck kostet immer öfter extra. Die Informationen der Anbieter sind unzureichend und stark verbesserungsbedürftig. Es wird immer seltener, dass die günstigsten Tarife ein Freigepäck inkludieren. Oft ist es sogar besser, den nächstteureren Tarif zu wählen, bei dem ein Freigepäck inkludiert ist.

+ Vorauswahl für Gepäck bereits bei Flugsuche anzeigen: Damit endlich Preistransparenz für den Kunden gegeben ist, sollte bereits bei der Flugsuche ausgewählt werden können, ob ein Gepäckstück aufgegeben werden soll. Damit werden nur mehr solche Flüge angezeigt, bei denen ein Gepäckstück inkludiert ist. Die Zubuchung von Gepäckstücken kann die Kosten für einen Flug wesentlich verteuern, insbesondere dann, wenn der Konsument erst bei Flugantritt auf Flughaften entdeckt, dass der von ihm gebuchte Flug kein Freigepäck beinhaltet. Das kann aufgrund der teilweise dürftigen Angaben durchaus vorkommen.

SERVICE: Den AK Test „Online-Flugbuchung“ gibt’s unter wien.arbeiterkammer.at

Fluege.de meint dazu in einer Stellungnahme:
Richtig ist, dass auf Fluege.de stets der Endpreis angezeigt wird. Die nach der Suchanfrage dargestellten Angebote enthalten – beginnend mit dem günstigsten Angebot – alle notwendigen Bestandteile des Flugpreises und entsprechen somit auch dem tatsächlichen Endpreis. Die jeweiligen Angebotsbedingungen sind dabei schon auf der ersten Übersicht zu sehen. Werden während der Buchung einzelne Bedingungen, etwa die Bezahlmethode, geändert, kann dies den vorher angezeigten Endpreis beeinflussen (es handelt sich dann schlichtweg um ein neues Angebot). Dabei möglicherweise anfallende Zahlungsentgelte, etwa bei Kreditkartenzahlungen, werden in aller Regel von den Airlines erhoben und von Fluege.de in gleicher Höhe an den Kunden weitergereicht. Die gesetzlich erforderliche kostenfreie Zahlart auf Fluege.de ist die weit verbreitete Lastschrift. Optional hinzubuchbare Angebote, wie Bordmenüs oder Übergepäck werden ebenso von den Airlines separat in Rechnung gestellt und können daher von Fluege.de nur nach expliziter Auswahl des Kunden in den Endpreis eingerechnet werden.
Fluege.de weiter: Wir empfehlen außerdem, den ausländischen (gemeint ist österreichischen – die Red.) Urheber des Tests „AK“ (Arbeiterkammer) in Ihrem Artikel näher zu erläutern, da dieser doch wichtige Fakt völlig untergeht. So ist auch das „AK-Fazit“ mit „Überdies darf für Zahlungsmittel nichts extra verlangt werden“ für den deutschen Markt nicht richtig.“

Gourmet Report meint dazu: man muss die Art der Zahlung bei Fluege.de unten links per Hand einstellen.

Schwarzwälder Kirschtorten Backkurs, Imker-Kurs und Speck-Seminar

Wandern mit Genuss

Der Herbst wird lecker auf Deutschlands Spitzenwanderwegen. Ob Kirschtorten backen, Speck probieren oder dem Imker über die Schulter schauen: Wanderer genießen auf den Top Trails of Germany nicht nur die farbenprächtige Natur, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten – meist selbst zubereitet und hundert Prozent regional.
Wer auf dem Westweg unterwegs ist, lernt beim singenden Wirt in Hintertodtmoos alles, was es über den Schwarzwälder Schinken und Speck zu wissen gibt; etwa, dass er in 800 Metern besonders gut reift oder wie man ihn richtig schneidet und lagert. Das Seminar mit dem „Speckpapst“ findet jeden Dienstag und Freitag um 13 Uhr im Mattenhof in Hintertodtmoos 
statt. Kosten pro Person
mit Vesperbrett und Brot 8,50 Euro (und ein Bauernschnaps gratis)
. Weitere Infos und Anmeldung: Mattenhof, Familie Kaiser, Tel. 07674-367.

Auch die zweite Spezialität der Region will gelernt sein: Beim Schwarzwälder Kirschtorten Backkurs im Café Zimmermann in Todtmoos erfahren Schleckermäuler die traditionelle Rezeptur des köstlichen Kuchens aus Biskuitteig, Sahne, Kirschen und geraspelte Schokolade Termine: 
ganzjährig im 14-tägigen Rhythmus, donnerstags 15 Uhr (nicht an Feiertagen). Kosten: ab 6,50 Euro
pro Person.
Weitere Infos und Anmeldung: Café Zimmermann, Familie Matt, Tel. 07674-90570.

Mehr Infos zu Wandertouren rund um die Seminar-Orte unter: www.westweg.info

Am Schluchtensteig und damit ebenfalls im Schwarzwald gelegen: Die Hausbrennerei und Imkerei in Holzschlag (3. Etappe am Schluchtensteig). Die Imkerei von Sebastian Herb ist eine Wanderimkerei, so dass die Bienen immer die besten Blüten bekommen – allesamt aus Baden Württemberg. Sogar einen drei Kilometer langen Bienenlehrpfad „Via Apis – Welt der Biene“ gibt es in Holzschlag. In der örtlichen Brennerei wird dann der legendäre Honigschnaps gebrannt. Von Mai bis Oktober findet jeden Donnerstag um 16 Uhr eine kommentierte Schaubrennerei mit Verköstigung statt. Mehr zu den Touren rund um den Honig-Ort unter: www.schluchtensteig.de

Sonnenschutzmittel

Geprüft wurden im Rahmen des aktuellen Sonnenschutzmittel-Tests 17 Cremen, Sprays und Lotionen mit Lichtschutzfaktor 30 bzw. 50, darunter sowohl teure Markenprodukte als auch preiswerte Alternativen. Zwischen 1,60 Euro und 20,20 Euro kosten 100ml – je nach Produkt und Hersteller. Dass ein hoher Preis kein Garant für die Qualität eines Sonnenschutzmittels ist, belegen die Testergebnisse: Unter den Produkten mit der besten Gesamtnote befinden sich gleich mehrere günstige Präparate vom Diskonter. Im Gegenzug erhielten zwei hochpreisige Produkte eine „nicht zufriedenstellende“ Beurteilung.

Testsieger mit jeweils 78 von 100 möglichen Punkten wurden die Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 30 von Douglas Sun, Cien Sun (Lidl), MY body und today sun (Penny). Knapp dahinter landete mit 76 Punkten und einer ebenfalls guten Bewertung das hochpreisigere Markenprodukt von La Roche-Posay (mit 17,90 Euro pro 100 ml). Alle diese Produkte sorgen nicht nur für einen guten Schutz vor UV-Strahlung, sondern reichern die Haut auch sehr gut mit Feuchtigkeit an. Letzteres schafft sonst nur noch der pflegende Sonnenspray von Nivea.

Als „nicht zufriedenstellend“ wurde dagegen ausgerechnet das teuerste Produkt im Test eingestuft: die Sonnenlotion für sensible Haut von Eco (20,20 Euro pro 100 ml). Der Grund für die schlechte Bewertung waren Mängel beim UVA-Schutz. Auch die Tiroler Nussöl Sonnenmilch original erhielt ein „nicht zufriedenstellend“. Ausschlaggebend war in diesem Fall die mikrobiologische Qualität: Das Produkt war zum Zeitpunkt des Tests bereits verdorben. Laut Angabe des Herstellers wird diese Sonnenmilch mit LSF 50 aus dem Sortiment genommen. Es befinden sich nur noch Restbestände mit kleinen Stückzahlen im Handel.

„Gleich ob Sonnenmilch, Spray oder Creme-Gel – für jedes Sonnenschutzmittel gilt, dass nur das Auftragen einer ausreichenden Menge einen entsprechenden Schutz bietet. Ein Erwachsener benötigt in etwa die Menge von drei Esslöffeln, um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen“, informiert Christian Undeutsch vom VKI. „Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, in welcher Form das Mittel angewandt wird. Der Vorteil einer Milch oder einer Lotion besteht vor allem darin, dass sich die notwendige Menge gut abschätzen lässt. Bei Sprays fällt die Dosierung dagegen oft zu gering aus. Darüber hinaus lässt sich beim Einsprühen kaum vermeiden, dass kleine Partikel, sogenannte Aerosole, in die Atemwege gelangen. Vor allem für Kinder sind Sprayprodukte daher eher nicht zu empfehlen.“

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es in der Juliausgabe der VKI- Zeitschrift KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

Im Urlaub ausgefallen, gut und günstig essen

Kulinarischer Genuss muss kein Vermögen kosten

Im Gegensatz zu anderen Europäern geben die Bundesbürger für Essen deutlich weniger Geld aus: nur knapp 15 Prozent ihres Einkommens, so die EZB. Rund doppelt so viel geben beispielsweise Portugiesen und Griechen, aber auch Slowenen für Essen aus. Die Bundesbürger geben nicht nur relativ wenig Geld für Essen aus, sondern essen in der Mittagspause am liebsten fettig und fleischhaltig. Das beliebteste Kantinenessen ist Currywurst, gefolgt von gebackenem Seelachsfilet mit Kräutersoße und Kartoffeln.

Im Urlaub darf es dann – und das ist aus Sicht von Ernährungsexperten durchaus begrüßenswert – bei den meisten etwas ausgefallener, gesünder und qualitativ besser sein. Doch wenn Familien laut FUR-Studie für den gesamten Urlaub insgesamt pro Kopf weniger als 1.000 Euro ausgeben, darf ein einzelnes Mittag- oder Abendessen natürlich nicht 50 Euro pro Person kosten. Doch wo können Urlauber in Deutschland sehr gut ausgefallen essen, ohne dass es gleich das Reisebudget sprengt? Hier sechs Beispiele:

Im Café des Emsland Moormuseums in Groß Hesepe kostet die Bratwurst vom Bentheimer Schwein nur 2,60 Euro. Für die Siedler, die nach dem Ersten Weltkrieg die Region in der deutsch-niederländischen Region urbar gemacht haben, war Fleisch der vom Aussterben bedrohten Haustierrasse ein Sonntagsfestessen. Häufiger kamen Buchweizenpfannkuchen auf den Tisch. Den können Gäste im Moormuseum- Café für 8,00 Euro ebenfalls probieren. www.moormuseum.de/museumscafe

Pumpernickel-Torte aus Roggen, der in der 200 Jahre alten Mühle direkt über den Köpfen der Gäste gemahlen wird, gibt es in Enkings Mühle in Emsbüren für 2,40 Euro. Das gesunde Pumpernickelbrot ohne jegliche Zusatzstoffe wird 24 Stunden lang bei niedriger Temperatur gebacken (500 Gramm für 1,50 Euro) und ist so begehrt, dass es an Kunden in ganz Deutschland per Post verschickt wird. www.enking.de

Der Slow Food-Bewegung hat sich der Landgasthof Backers in Twist verschrieben. Hier erhalten Kinder statt Hamburger mit Pommes beispielsweis gebuttertes Vollkornbrot mit Nordseekrabben und Wachtelspiegelei für 9,90 Euro und Erwachsene können Rindertartar mit Jakobsmuschel, Krabben-Apfelsalat und Rote Bete für 15,90 Euro probieren. www.gasthof-backers.de

Wer statt abgepacktem Scheibenkäse aus dem Supermarkt ausgefallene Käsesorten aus ganz Europa probieren möchte, ist bei „Feiner Käse Hemmen“ in Haren an der richtigen Adresse. Die Tester von „Feinschmecker“ sowie „Essen und Trinken“ sind von Auswahl und Qualität seit Jahren begeistert. Hier finden Urlauber alles für ein Gourmet-Picknick in den ausgedehnten Moorgebieten in der Region, beispielsweise hausgemachten Cranberry & Schnittlauch-Frischkäse für 3,20 Euro oder Trüffelbrie für 6,43 Euro. www.feiner-kaese.de

Zu gutem Käse passt natürlich auch exzellenter Schinken. In Werpeloh, zwischen Meppen und Papenburg, reift der Schinken bei hoher Luftfeuchtigkeit über mehrere Monate. Durch das Räuchern mit Buchen- und Eichenholzspäne bekommt er einen herzhaften Geschmack. Ein Kilo Schinken am Stück kostet 17,90 Euro. www.schinkenhof-nieters.de

Zum Edel-Picknick mit Schinken und Käse passt ein besonderer Korn. Rosche in Haselünne brennt den seit 1792 und baut den Weizen sogar selbst an, so dass nur eigene Zutaten für den Korn verwendet werden. Daraus entsteht dann beispielsweise der Lingener 38 Gold für 15,49 Euro. www.rosche.de

Das Emsland erstreckt sich über 2.880 Quadratkilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig größer als das Bundesland Saarland. Rund 1.000.000 Urlauber verzeichnet die Emsland Touristik jährlich, die meisten von ihnen sind Radwandertouristen und Familien. Die Region bietet mit über 3.500 Kilometern ein ausgeprägtes Radwegenetz entlang der Flussläufe von Ems und Hase, Moore und Wälder, aber auch zahlreiche Bauern- und Ferienhöfe, die als besonders familienfreundlich zertifiziert sind.