Freizeitsportler verletzen sich häufiger

Freizeitsportler profitieren:

Sport ist für Gelenke und Muskeln oft eine große
Belastung: Fußballprofis sind hiervon besonders betroffen.
Damit die
Stars schnell und nachhaltig wieder fit werden, stehen Top-Ärzte
bereit. Der Vorsitzende der medizinischen Kommission des DFB, Prof.
Dr. Heinrich Hess, verrät Tipps, die auch Freizeitsportler leicht
anwenden können.

„Im Vergleich zu Profisportlern, und wenn man die Dauer der
sportlichen Aktivitäten berücksichtigt, verletzen sich
Amateursportler häufiger und schwerer“, so Prof. Dr. Heinrich Hess.
Umso wichtiger, dass bei Verletzungen richtig gehandelt wird, rät der
Facharzt für Orthopädie.

Seine 7 goldenen Regeln für Freizeitsportler:
1. Je besser Geschicklichkeit und Technik, Muskelschnellkraft und
Ausdauer trainiert werden, desto weniger Verletzungen treten auf.
2. Jede Verletzung ernst nehmen! Auch so genannte
„Bagatellverletzungen“ können üble Folgen haben.
3. Gelenkverletzungen können besonders heimtückisch sein. Hier
sind schnelle ärztliche Diagnose und sorgfältige Behandlung
wichtig.
4. Jede Verletzung muss vor der erneuten Belastung ausheilen,
deshalb ist eine gute Rehabilitation notwendig.
5. Bei Sportverletzungen ebenso wie bei rheumatischen Erkrankungen
oder Rückenproblemen liegen meistens Entzündungen oder
Verspannungen vor, die durch Schonung allein selten ausheilen. Auf
Therapie nicht verzichten!
6. Entzündungen und Verspannungen (die auch bei Joggerknie und
Tennisarm auftreten) behandeln Spitzensportler oft unkompliziert
mittels Elektrotherapie. Praktischer Geheimtipp unter Profis:
Energy-Pads, die bequem unter der Kleidung getragen werden können
(z.B. Medipolan, Apotheke) und den Heilungsprozess beschleunigen.
7. Spiele fair! Das schont Dich und Deine Gegner – besonders beim
Fußball.

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