Tim Raue

Den Beginn machten die LEADERS OF THE YEAR-Awards der Fachzeitschrift ROLLING PIN am 3. November 2014 in der Münchener BMW Welt. Dort wurde Tim Raue zum Koch des Jahres ernannt. Die Begründung der Jury: Tim Raue polarisiert und begeistert dennoch seine Kritiker. Mit seiner Küchenlinie im Restaurant Tim Raue in Berlin verbindet er chinesische Historie, thailändische Aromatik und japanischen Purismus. Ungewöhnliche Produkte†mit außergewöhnlichster Techniken veredelt, im entspannten Ambiente serviert, dieses einmalige Erlebnis gelingt nur dem Berliner und so hat er sich souverän den begehrten Titel geholt.

Weiter ging es am 6. November 2014 bei der offiziellen Pressekonferenz des Guide MICHELIN Deutschland 2015 in seinem Restaurant La Soupe Populaire by timraue auf Bötzow Berlin. Die Spannung war groß und am Ende verteidigten Tim Raue und sein Team erfolgreich die zwei Michelin Sterne. Die Begründung in diesem Jahr: Die asiatische Küche von Tim Raue ist ebenso puristisch wie das Restaurant selbst. Seine Philosophie: Er verwendet bewusst wenige Produkte, betont deren Eigengeschmack wahrlich meisterhaft und lässt so ihre herausragende Qualität zum Mittelpunkt eines jeden Gerichts werden. Das La Soupe Populaire by timraue darf sich weiterhin über den Bib Gourmand freuen.

Der 9. November 2014 war nicht nur historisch ein großer Tag für Berlin, sondern auch ein kulinarisch wichtiger für Tim Raue: Er kochte am Abend gemeinsam mit seinem Kollegen Daniel Achilles vom Restaurant reinstoff beim offiziellen Gala-Dinner zum 25. Jubiläum des Mauerfalls von visitBerlin ein Ost-West-Menü für 130 internationale Gäste im Bode-Museum. Und noch am selben Abend durfte er die Ehrung als „Gastronomischer Innovator 2014“ der Berliner Meisterköche entgegennehmen.

Den Abschluss der Auszeichungen machte dann gestern der Gourmetführer Gault&Millau: Hier konnte Tim Raue seine 19 Punkte ebenfalls erfolgreich verteidigen. Die Begründung der Jury: Man genießt den seltenen Fall einer ganz eigenen, unverwechselbaren kulinarischen Handschrift, die sich auf französischer Basis, mit Berliner Wurzeln und einer unendlichen Faszination für die großen Küchen Asiens entwickelte. Oft sind es simpel wirkende Ideen, die Raue zu großen Gerichten ausarbeitet. So macht er das Kinn eines Pata Negra-Schweins zu einem unglaublichen Esserlebnis, in dem er es sorgsam räuchert, danach grillt und dieses zarte und saftige Stück Fleisch in einen Jus aus Räucherpaprika und nuoc mam (vietnamesische Fischsauce) legt. Dazu serviert er einen einfachen Salat mit roher Karotte und Karottencreme, Papaya, sauer eingelegter Tomate und Basilikum. Ein Genieblitz ist eine Kreation aus Steinbutt, den er dämpft und mit Lauch, Ingwer und Yuzumarmelade in einen Fond aus Entenfüßen, zehn Jahre gereifter Sojasauce mit geklärter Butter legt.


www.tim-raue.com

Auch der Gourmet Report schätzt den Berliner Koch sehr! Wenn in Berlin, sollte man auch zu Raue gehen!

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