10 Jahre Brauseminare

Das Best Western Bierkulturhotel Schwanen in Ehingen feiert zehnjähriges Jubiläum des beliebten und weit über die Grenzen Ehingens bekannten „Micha´s BrauSeminar“. Der Startschuss für die Einführung in die Kunst des Bierbrauens fiel 2005. Seither konnte Gastgeber Michael Miller in mehr als 300 Veranstaltungen über 5.000 Teilnehmer begrüßen und die Leidenschaft für den Gerstensaft wecken. „Unsere Brauseminare stehen für Erlebnis-Events mit Spaß-Garantie. Daher freue ich mich sehr, dass das Brauseminar sich so großer Beliebtheit erfreut und die Nachfrage für das kommende Jahr so groß ist, dass ich mich am liebsten zerteilen möchte“, scherzt Miller. „Wir bringen Gästen die Kunst des Brauens näher. Neben etwas Theorie wird aktiv handangelegt, um so alle Stadien der Bierherstellung an unserer 50 Liter Mini-Brauanlage kennenzulernen. Unsere Gäste genießen es sehr für ein paar Stunden selbst Brauer zu sein“, erklärt der diplomierte Biersommelier und Braumeister.

Begleitet wird das Seminar kulinarisch mit einem Fünf-Gang-Menü rund ums Bier, das Küchenchef Dominic Miller kredenzt. Getränke wie alle Biere, alkoholfreie Getränke, Kaffee und einen Schwanenwirt`s Bierschnäpsle sind in der Teilnahmegebühr schon inkludiert. Es erfolgt während des Kurses die Durchführung eines kompletten Sudvorgangs unter Anleitung, während es alles Wissenswerte rund um die Geschichte und Gesundheit des Bieres erzählt wird. Außerdem dürfen sich Gäste durch das große Sortiment der deutschen Biersorten verkosten. Am Ende wartet ein Bierquiz mit Bierkennerdiplom auf die Nachwuchsbrauer. Weitere Informationen zum Seminar gibt es unter www.schwanen-ehingen.de/brauseminar

Bierkulturhotel in Ehingen
Ganz im Zeichen der berühmten traditionellen, schwäbischen Gastlichkeit entstand das Best Western Bierkulturhotel Schwanen im Zentrum der Altstadt Ehingens. Seit März 2012 empfängt das 50-Zimmer-Haus seine Gäste. Eigentümer ist die Familie Miller aus Ehingen, die bereits erfolgreich in fünfter Generation den seit 1697 bestehenden Gasthof Schwanen mit dazugehöriger Brauerei und Brennerei besitzt und als Familienunternehmen betreibt. Die uralte Handwerkstradition des Bierbrauens ist fester Bestandteil der langjährigen Gastgeberphilosophie. Eine ganze Palette von eigenen Biervarianten steht Gästen zur Auswahl: Neben den Klassikern wie Export, Pils oder Zwickel gibt es jeden Monat eine andere saisonale Spezialität. Bis zu 19 verschiedene Biere kommen so übers Jahr auf den Tresen. Im Restaurant werden passend zum Bier Spezialitäten der Schwäbischen Küche serviert. Mit über 40 Craftbieren im Ausschank ist das Best Western Bierkulturhotel Schwanen für Bierliebhaber die perfekte Anlaufstelle für eine Bierreise.

Der Lufthansa Cocktail ist zurück

Cocktails erleben eine Renaissance und immer mehr Menschen auf der ganzen Welt schätzen perfekt gemixte Drinks. Um ihren Gästen am Boden und über den Wolken First Class Cocktail-Genuss bieten zu können, besinnt sich die Lufthansa auf ein Prinzip, mit dem sie in den 50er Jahren schon einmal erfolgreich war. Die „Lufthansa Cocktails“ sind von Hand gemischte, in Flaschen abgefüllte Cocktail-Kreationen, entwickelt nach Rezepten aus den besten Bars der Welt. Dank dieser Herstellungsmethode ist nicht nur eine gleichbleibend hohe Qualität der Drinks garantiert. Die Reifung in der Flasche verleiht dem Cocktail zudem eine Einzigartigkeit, die er so im normalen Bar-Betrieb nicht erlangen würde. Denn während der Lagerung des Cocktails vermählen sich die Zutaten und reifen – ohne dabei einen Eigengeschmack (wie etwa bei der Lagerung im Holzfass) zu entwickeln. Dadurch ergibt sich ein weiches und komplexes Geschmackserlebnis, das es bei Ready-to-Drink Cocktails in dieser Qualität noch nicht gegeben hat.

Für die Neuauflage des Lufthansa Cocktails hat die Fluglinie zusammen mit den beiden deutschen Top-Bartendern Bastian Heuser und Steffen Lohr sechs moderne Cocktail-Klassiker neu interpretiert, darunter auch den original Lufthansa Cocktail aus den 50ern. Für alle Drinks werden ausschließlich hochwertigste Premiumspirituosen verwendet, wie sie auch in internationalen Top Bars zum Einsatz kommen. Die perfekte Mischung der Zutaten übernehmen Heuser und Lohr persönlich.

Lufthansa-Gäste können die neuen Kreationen seit November in den Business- und First Class Lounges an den Flughäfen Hamburg, Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und München testen. Aber auch alle anderen Cocktailfreunde dürfen sich freuen, denn die Lufthansa Cocktails werden über einen eigenen Onlineshop auf lufthansa-cocktail.com und im gut sortierten Feinkost- und Spirituosenhandel (z.B. Oschätzchen, Hamburg) erhältlich sein.

„Unser Ziel war es, die besten Cocktails der Welt auch außerhalb von Bars zugänglich zu machen“ sagt Bastian Heuser. „Immer mehr Menschen begeistern sich für Cocktails, aber nicht jeder will sich gleich eine eigene Hausbar zulegen. Bottled Cocktails sind die perfekte Lösung für alle, die zuhause oder unterwegs ohne großen Aufwand einen perfekt gemixten Cocktail genießen wollen.“

Der Lufthansa Cocktail ist in der Varianten Classic, Dry Martini, Old Fashioned, Negroni, White Manhattan und Pear Gimlet erhältlich.

Im Jahre 1955 wurde der Lufthansa Cocktail zum ersten Mal als Welcome Drink an Bord der Lufthansa Flotte serviert. Später in mehreren Geschmacksrichtungen erhältlich, transportierte er die luxuriöse Welt des Fliegens in die Wohnzimmer der Deutschen. 2015 wurden die Markenlizenzrechte von der Firma Small Big Brands übernommen, die den Lufthansa Cocktail als hochwertige Bottled-Cocktail-Range wieder aufleben lässt.

www.lufthansa-cocktail.com
www.oschaetzchen.com/advanced_search_result.php?keywords=chroma+type+301&x=0&y=0

Heiko Nieder

Am Westhang des Adlisbergs, der nordwestlich in den Zürichberg übergeht, trohnt das Hotel Dolder Grand majestätisch über der Stadt Zürich und dem See. Für die Blogger von „Gourmet unterwegs“ ist es die erste Station einer interessanten kulinarischen Reise in die Schweiz.

Das seit 1899 existierende Hotel wurde nach Um- und Neubau nach Plänen des Stararchitekten Norman Foster am 3. April 2008 wieder eröffnet. Der Mehrheitsaktionär der Dolder Hotel AG, Urs Schwarzenbach, scheute die enormen Kosten nicht. Zum Glück, muss man wohl sagen, denn das Luxushotel ist eine Traumdestination, auch wenn einige Zweifler das pittoreske Hotel allzu kitschig finden. Gault&Millau haben das Hotel vor wenigen Tagen zum Hotel des Jahres gekürt.

Zum Hotel gehört selbstverständlich ein Gourmetrestaurant. Der Name „The Restaurant“ scheint jedoch, meiner Meinung nach, kein Ergebnis eines kreativen Höhenflugs zu sein. Oder kokettiert man hier mit Understatement? Dagegen ist jedenfalls die Küchenleistung von hoher Qualität und kreativ überzeugend.
Heiko Nieder, der u.a. schon in Bonn erfolgreich war, hat mit seiner Crew zwei Michelinsterne erkocht und wird vom Gault&Millau mit 18 Punkten ausgezeichnet.

Nieder absolvierte seine Ausbildung im Hamburger „Vier Jahreszeiten“ und war danach im „Le Canard“ bei J. Viehhauser tätig.
Es folgte ein Abstecher nach Grevenbroich (Zur Traube) bevor er von 1997 bis 2001 im Berliner „Vau“ tätig war.
Die Hauptstadt tauschte er 2007 gegen die Bundesstadt Bonn aus wo er, wie bereits erwähnt, einen Stern erkochen konnte. 2008 wechselte er nach Zürich zur jetzigen Wirkungsstätte.

Wer im „The Restaurant“ keinen Fensterplatz erhaschen kann, wird sicher das stilvolle Ambiente des Restaurants bewundern. Unser Blick wandert hingegen vom Teller zur spektakulären Aussicht über den See und die fernen Alpen und wieder zurück.

Ein Auszug aus dem großen Menü:
Makrele und Auster,
mariniert, Apfel, Rose, Wasabi, Kaviar.

Ein sehr ausgeglichenes und leichtes Gericht mit intensiven Aromen.

Ich würde die Küche gerne mit dem Prädikat „Aromenküche“ belegen. Heiko Nieder kombiniert gekonnt passendes und scheinbar unpassendes zu einem harmonischen Ganzen. Seine Tellerarrangements sind manchmal leicht verständlich, wie in diesem Beispiel, manchmal auch etwas verkopft. So mag es die Avantgarde.

Tomate und Himbeere,
gefroren, Anchovis, Verveine, Krustentieressenz.
Jetzt wird es richtig spannend.
Serviert wird ein Tomaten-Himbeereis angegossen mit einer Krustentieressenz.
Das kalt-warme Gericht ist würzig, texturell interessant und aromatisch ein Hochgenuss.
Optisch assoziiere ich die Kreation mit einem Ei von Fabergé.
Dieses kleine Zwischengericht ist Heiko Nieder besonders gut gelungen.

Pfifferlinge,
gebraten, Eigelb, Bohnensalat, Cassis
Der Hingucker wird mit Bohnensud und Cassis angegossen.
Die geschmeidige Eigelbcreme unterliegt dem Bohnengeschmack ebenso deutlich wie die restlichen Komponenten.

Reh,
gebraten, Ragout, Gartenkräuter, Sonnenblumenkerne, Angostura
Das Ragout aus der Schulter wird ca. eine Woche lang geschmort und ist dementsprechend zart. Hinzu kommt ein erstklassiges Filet und in der Beilagenstrecke das nussige und feinaromatische Aroma von Kohlrabi.

Gänsemastleber,
gehobelt, Crème, Consommé, Rande, Baumnuss, alter Balsamico, Lavendel
Eine für die Avantgarde typische Präsentation.
Wie bereits vorher ist auch dieses Gericht äußerst aromatisch und einfallsreich gestaltet.
Die gefrorene und geraspelte Gänseleber ist zwar nicht neu für uns, jedoch prima umgesetzt. Das Zusammenspiel aller Komponenten ist geschmacklich hervorragend.

Heiko Nieder begeistert mit einem großen Aromenspektrum. Beispielhaft sei hier das Gericht mit der Gänsemastleber erwähnt.
Die Küche arbeitet mit hohem Aufwand und Detailverliebtheit. Das betrifft sowohl den Geschmack als auch die Optik.

Das große Menü, mit seinen vielen Kleinigkeiten vorher und nachher, besticht durch überraschende Leichtigkeit.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Michael Lenort & Goran Gluvacevic

Gleich zweimal konnte das PANTHER GRILL & BAR den Titel des diplomierten Fleischsommeliers nach Hause holen: Sowohl Geschäftsführer, Goran Gluvacevic, als auch Küchenchef, Michael Lenort, haben das Diplom der österreichischen Wirtschaftskammer sowie der WIFI Steiermark erfolgreich absolviert. Damit sind die beiden in München derzeit die einzigen Fleischsommeliers. Die Ausbildung vermittelt umfassende Kenntnisse in Sachen Herkunft, Züchtung und Zubereitung und verleiht ein besonders präzises Urteilsvermögen zur Fleischqualität. Für die frischgebackenen Sommeliers ist das Diplom eine nur logische Folgerung aus ihrem täglichen Umgang mit Fleisch im Premium Segment, wie es im PANTHER Abend für Abend auf den Lavasteingrill kommt.

„Ich glaube, dass wir schon immer ziemlich Steak-Nerds waren“ lacht Küchenchef Michael Lenort „das Diplom war für uns eine Möglichkeit, unsere Leidenschaft und unser Können zusammenzufassen, weiterzuentwickeln und uns mit anderen Experten auszutauschen. Es ist Ausdruck von unserem ständigen Bestreben unseren Gästen noch höhere Qualität, noch spannendere Geschmackserlebnisse und noch bessere Abende anzubieten.“

Welche Rassen eignen sich zur Fleischproduktion? Welche Fütterung bildet welche Faserung? Welcher Schnitt für welchen Grill? – Was für den Weinkenner der Winzer ist, ist für den Fleischsommelier der Züchter. Die Ausbildung befasst sich intensiv mit der Herkunft von Fleisch, setzt sich mit den Tierrassen auseinander und vermittelt darüber hinaus eingehende Kenntnisse zu Fleischschnitt und Zubereitung. In München ist das PANTHER derzeit das einzige Lokal in dem sogar gleich zwei Fleischsommeliers tätig sind.

“Unsere Gäste sind anspruchsvoll – da muss der Qualitätsgedanke in jeder noch so kleinen Entscheidung ausschlaggebend sein. Deswegen war es uns wichtig, dass sowohl der Küchenchef als auch die Geschäftsführung das Diplom ablegen“ so Geschäftsführer Goran Gluvacevic.

Kenner haben das PANTHER GRILL & BAR in Schwabing längst für sich entdeckt. Derzeit verwöhnt Lenort seine Gäste mit sommerlichen Kreationen, wie einer ganzen Scholle vom Grill mit Babyspinat an Portojus und zum Dessert, Melonenkaltschale mit Minze – coole, unaufgeregte Kombinationen, die die warmen Temperaturen und die beiden nagelneuen Diplomzeugnisse stilecht feiern.

www.panther-grill.de
PANTHER GRILL & BAR, Franz-Joseph-Straße 45, 80801 München

Mario Aliberti

Mario Aliberti (23) wechselt ins Rastatter Szenerestaurant „Avocado“

Mario Aliberti, der u.a. im Bayerischer Hof in München arbeitete, war schon früher im Restaurant Avocado tätig und kennt die Gäste.
Aliberti. der mit frischer, moderner und innovativer Küche die Gäste überzeugen möchte, beschreibt seinen Stil: „Es sollte nicht zu abgehoben werden, aber freaky darf es schon sein. Essen soll ja auch Spass machen!“

Aliberti wird monatlich ein bis zwei Rezepte veröffentlichen, um so mehr Einblick in seinen Stil zu geben. Auf der Speisekarte finden die Gäste Leckerreien und ausgefallene Kreationen wie z.B Lamm | Süßkartoffel | Babymais | Maisgrieß oder Tonkabohne | Energykiwi | Zitrone | Quark | Mandel.

Das Konzept des Avocado läuft seit der Eröffnung seit 2 1/2 Jahren erfolgreich. Gross verändern möchte Inhaber Mario Matosin eigentlich nichts, weil der Erfolg ihm und seinem Trendkonzept Recht gibt.
Desweiteren kommt ab Mitte Oktober ein zweites Restaurant ins Murgtal nach Gaggenau mit dem gleichen Namen & Konzept.

www.avocado-rastatt.de/restaurant/index.php

Taiwans Küche

Taiwan bietet eine gigantische Auswahl hochwertiger asiatischer Küchen an – bekannte Köche wie Andre Chiang (Restaurant Andre, Singapur) oder Chan Shu Kit („Lei Garden“ Kette, Hongkong, 6 Michelin Sterne) kommen aus Taiwan

Taiwanesen begrüßen sich oft mit „Haben Sie schon gegessen?“. Es ist ein Feinschmecker Volk. Historisch bedingt hat Taiwan sehr viele Küchen. 1895 – 1946 war Taiwan von Japan besetzt. Die Besetzung hat viele kulinarische Spuren hinterlassen. Als die Kuomingtang sich 1949 nach verlorenenem Kampf gegen Mao in Taiwan zurückzog, zogen fast 2 Millionen Chinesen aus allen Landesteilen Chinas mit und brachten ihre lokalen Küchen ein. Dazu kommen die traditionellen Küchen des 22 Millionen Volks.

Besonders beliebt sind die Nachtmärkte, die in allen Taiwanesichen Städten bestehen und unter strenger Gesundheitskontrolle stehen. Der Shilin Nachtmarkt prägte z.B. den Ausnahmekoch Andre Chiang. Seine Familie wohnte direkt am Shilin Nachtmarkt und jeden Tag nach der Schule ging Chiang über diesen großen Markt, dn er selber als prägend bezeichnet.

Heute wird überall in Taiwan in hoher Qualität gespeist. Die verschiedenen Küchen Taiwans konkurrieren miteiander. Dazu kommt, dass Taiwans Agrasektor sehr gut ausgebaut ist.

Von Taiwan aus wurde der „Bubble Tea“ berühmt. Jedoch wurde die Qualität der Bubbles aus hochwertigen Tapioka und Alginat im Westen oft vereinfacht. Ein weiterer Trend ist das „85°C Bakery Cafe“, daß mit seinem „Sea Salt Coffee“ auch in China, Australien und Kalifornien erfolgreich ist. Auch das immervolle Smoothiehouse in Daan ist mit seinen Mango Snowflake Eiskrem Spezialitäten nicht nur in Taiwan erfolgreich, sondern auch in China und Korea. Das berühmteste Restaurant Taiwans dürfte das Din Tai Fung sein. Es gibt Filialen in Japan, USA, Singapur, China, Indonesien, Korea, Thailand, Malaysia, Hongkong, Australien und Macau. Die Hongkonger Filialen glänzen mit einem Bib, wobei ich da eher den Stern sehen würde.

Andre Chiang hat sich jetzt auch einen Wunsch erfüllt und endlich ein Restaurant in Taiwan eröffnet, das RAW, nachdem er mit seinem Singapur Restaurant die Nr. 6 in der asiatischen Pelligrino Liste wurde.

Die Englischkenntnisse der Taiwanesen ist oft nicht berühmt, das wird aber mit Herzlichkeit wieder ausgeglichen. Und der Wirt freut sich, wenn ein Westler seine Küche probiert.

„Fine Dining“ im Sinne von „steif“ habe ich nie in Taiwan erlebt. Selbst in teuren Restaurants zieht sich jeder so an, wie es ihm passt. Es geht ganz alleine um den kulinarischen Genuss. Am besten ist es immer an einer großen Tafel mit vielen Platz zu nehmen. Die Speisen werden vom Kellner auf eine runde Drehplatte gestellt und jeder bedient sich davon. Es wird immer zuviel bestellt. Die Reste lässt sich dann der Gastgeber einpacken und verzehrt diese die nächsten Tage zuhause.

Getrunken wird normalerweise zum Essen Tee oder heisses Wasser. Ein Bier oder gar Wein ist selten zu sehen.

Die Preise sind immer human. So kostet selbst im RAW das vielgängige Weltklasse Menü keine 50 Euro pro Person. Auf den Nachtmarkt zahlte ich für acht Stück Dim Sum gerade 1,50 Euro.

Fotos von Din Tai Fung:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483674433124.1073741834.168996673123&type=3
Mango Snowflake Eiskrem: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152719870278124
Unser Bericht vom Din Tai Fung: www.gourmet-report.de/artikel/346040/Din-Tai-Fung-Taipeh/

Taiwans Nachtmärkte sind eine Sensation für sich: www.gourmet-report.de/artikel/346062/Taiwans-Nachtmaerkte/

Hier haben wir ein bunte Auswahl guter Restaurants in Taiwan, Vielfalt pur: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152791301183124.1073741924.168996673123&type=3

Das beste Restaurant in Taiwan gehört Andre Chiang, das RAW. Es ist fast unmöglich, dort einen Tisch zu bekommen. Hier unsere Fotos:

Tim Raue

Den Beginn machten die LEADERS OF THE YEAR-Awards der Fachzeitschrift ROLLING PIN am 3. November 2014 in der Münchener BMW Welt. Dort wurde Tim Raue zum Koch des Jahres ernannt. Die Begründung der Jury: Tim Raue polarisiert und begeistert dennoch seine Kritiker. Mit seiner Küchenlinie im Restaurant Tim Raue in Berlin verbindet er chinesische Historie, thailändische Aromatik und japanischen Purismus. Ungewöhnliche Produkte†mit außergewöhnlichster Techniken veredelt, im entspannten Ambiente serviert, dieses einmalige Erlebnis gelingt nur dem Berliner und so hat er sich souverän den begehrten Titel geholt.

Weiter ging es am 6. November 2014 bei der offiziellen Pressekonferenz des Guide MICHELIN Deutschland 2015 in seinem Restaurant La Soupe Populaire by timraue auf Bötzow Berlin. Die Spannung war groß und am Ende verteidigten Tim Raue und sein Team erfolgreich die zwei Michelin Sterne. Die Begründung in diesem Jahr: Die asiatische Küche von Tim Raue ist ebenso puristisch wie das Restaurant selbst. Seine Philosophie: Er verwendet bewusst wenige Produkte, betont deren Eigengeschmack wahrlich meisterhaft und lässt so ihre herausragende Qualität zum Mittelpunkt eines jeden Gerichts werden. Das La Soupe Populaire by timraue darf sich weiterhin über den Bib Gourmand freuen.

Der 9. November 2014 war nicht nur historisch ein großer Tag für Berlin, sondern auch ein kulinarisch wichtiger für Tim Raue: Er kochte am Abend gemeinsam mit seinem Kollegen Daniel Achilles vom Restaurant reinstoff beim offiziellen Gala-Dinner zum 25. Jubiläum des Mauerfalls von visitBerlin ein Ost-West-Menü für 130 internationale Gäste im Bode-Museum. Und noch am selben Abend durfte er die Ehrung als „Gastronomischer Innovator 2014“ der Berliner Meisterköche entgegennehmen.

Den Abschluss der Auszeichungen machte dann gestern der Gourmetführer Gault&Millau: Hier konnte Tim Raue seine 19 Punkte ebenfalls erfolgreich verteidigen. Die Begründung der Jury: Man genießt den seltenen Fall einer ganz eigenen, unverwechselbaren kulinarischen Handschrift, die sich auf französischer Basis, mit Berliner Wurzeln und einer unendlichen Faszination für die großen Küchen Asiens entwickelte. Oft sind es simpel wirkende Ideen, die Raue zu großen Gerichten ausarbeitet. So macht er das Kinn eines Pata Negra-Schweins zu einem unglaublichen Esserlebnis, in dem er es sorgsam räuchert, danach grillt und dieses zarte und saftige Stück Fleisch in einen Jus aus Räucherpaprika und nuoc mam (vietnamesische Fischsauce) legt. Dazu serviert er einen einfachen Salat mit roher Karotte und Karottencreme, Papaya, sauer eingelegter Tomate und Basilikum. Ein Genieblitz ist eine Kreation aus Steinbutt, den er dämpft und mit Lauch, Ingwer und Yuzumarmelade in einen Fond aus Entenfüßen, zehn Jahre gereifter Sojasauce mit geklärter Butter legt.

www.tim-raue.com

Auch der Gourmet Report schätzt den Berliner Koch sehr! Wenn in Berlin, sollte man auch zu Raue gehen!

Slow Food Genussführer Deutschland 2015

Im letzten Jahr eroberte er die Herzen von mehr als 25.000 Lesern im Sturm, für Gastrokritiker Jürgen Dollase (FAZ) war er „das wichtigste Thema der Saison“. Am 29. September geht nun die neue Ausgabe des „Slow Food Genussführers Deutschland“ an den Start – rundum überarbeitet und mit 126 neuen Lokalen.

Ein Jahr intensiver Arbeit liegt hinter ihnen: 400 ehrenamtliche und unabhängige Testerinnen und Tester waren für den neuen Slow Food Genussführer 2015 (ET 29.9.) erneut auf der Pirsch. Ihre Ergebnisse können sich sehen lassen: Mit inzwischen 403 Gasthaus-Empfehlungen vom Allgäu bis zur Waterkant, vom Saarland bis in die Lausitz sowie einer Vielzahl an Neuentdeckungen beweist der im letzten Jahr so erfolgreich gestartete Gastro-Kompass erneut seine kulinarische Kompetenz. Auch die Hauptstadt Berlin gibt ihr Debüt.

„Das Herz der kulinarischen Identität Deutschlands liegt (…) in den regionaltypischen Gasthäusern“, sagt Slow-Food-Gründer Carlo Petrini. Dieser Maxime bleibt der Genussführer auch in seiner neuen Ausgabe treu. Während sich Gault Millau und Michelin der Spitzengastronomie widmen, setzt er andere Akzente und bleibt „der etwas andere Wirtshausführer“. Statt mit Sternen oder Rankings glänzt er mit liebevoll-individuellen Beschreibungen und vielen Details aus den Speisekarten der empfohlenen Häuser. Neben feinen Restaurants haben auch einfache Gasthäuser und Weinstuben, Almhütten und Fischkaten Eingang gefunden, sowie – ganz neu – bayerische Bräustüberl und märkische Fischbrater, die als Spezialitätenlokale ein eigenes kleines Sonderkapitel schreiben. Es hat sich einiges geändert im neuen Genussführer, aber die Kriterien für die Aufnahme sind geblieben: Regional geht vor international, handwerklich vor extravagant, bezahlbar vor hochpreisig. Gute Gerichte aus frischen und saisonalen Zutaten und der Verzicht auf Zusätze, Aromastoffe und Geschmacksverstärker sind oberstes Gebot. Und natürlich muss es schmecken, das Ambiente soll einladend und der Service freundlich sein.

Ausnahmslos alle Lokale, auch die „alten“ Adressen, wurden für den neuen „Slow Food Genussführer Deutschland 2015“ überprüft und aktualisiert. „Der Leser erhält keine bloße Fortschreibung, sondern ein in weiten Teilen neues Buch, in dessen Artikel die neuen Erfahrungen unserer Testgruppen aus dem letzten Jahr eingeflossen sind“, so Herausgeber Wieland Schnürch. Fast jede zehnte Adresse hat es dabei – aus verschiedenen Gründen – nicht mehr in den neuen Genussführer geschafft. „Durch die große Zahl an Neuaufnahmen fallen die Streichungen jedoch nicht stark ins Gewicht“, so Schnürch. Ziel sei es, den Genussführer Schritt für Schritt zu erweitern, sodass alle Regionen in Deutschland in angemessener Weise abgebildet sind.

Slow Food Deutschland e.V. (Hrsg.), Slow Food Genussführer Deutschland 2015, oekom verlag, 448 Seiten, 19.95 EUR, 20.60 EUR [A], ISBN 978-3-86581-663-4 (Bestellink)

Biographie Steffen Henssler

Steffen Henssler wurde am 27. September 1972 in Neuenbürg im Schwarzwald geboren. Gemeinsam mit seinem Vater führt er in Hamburg seit 2001 das Restaurant „Henssler Henssler“. 2009 eröffnet er außerdem ein zweites Hamburger Restaurant namens „ONO by Steffen Henssler“.

Daneben ist der Starkoch immer wieder auf den deutschen Bühnen und in zahlreichen TV-Shows zu sehen. Mit seinem ersten Bühnenprogramm „Meerjungfrauen kocht man nicht – Liebe geht durch den Magen“ kann Steffen Henssler bundesweit rund 80.000 Zuschauer begeistern. Sein zweites Live-Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“ ist im Frühjahr 2014 erfolgreich gestartet und wird 2015 mit weiteren Terminen fortgesetzt.

Im ZDF war der Hamburger u.a. als Moderator der Show „Topfgeldjäger“ (2010-2014) zu sehen. Seit 2013 hat er bei VOX seine eigene Show „Grill den Henssler“, von der Anfang 2014 die zweite Staffel ausgestrahlt wurde. Die dritte Staffel ist für Herbst 2014 geplant. Bereits im Januar 2014 startete „Der Restauranttester“ auf RTL – neue Folgen werden im Herbst 2014 ausgestrahlt. Im Juli 2014 gehen mit „Die Steffen Henssler Challenge – Guter Geschmack gewinnt“ und „Henssler hinter Gittern“ gleich zwei neue Formate bei RTL auf Sendung.

Des Weiteren ist Steffen Henssler Autor mehrerer Bücher. Im August 2013 ist sein viertes Kochbuch „Einfach Henssler – schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten“ erschienen (Dorling Kindersley).

Steffen Henssler hat außerdem im April 2013 Englands Starkoch Jamie Oliver erfolgreich herausgefordert. Nur mit einem Messer ausgerüstet, hackt er mehr Chili-Schoten in 30 Sekunden als der Engländer und stellt damit einen offiziellen GUINNESS WORLD RECORDS Rekord auf.

Henssler im Gourmet Report Archiv: www.gourmet-report.de/archiv/Henssler/

Martin Lechner

Martin Lechner ist ab sofort Küchenchef des Iris Porsche Hotel & Restaurant in Mondsee (Österreich)
– Er löst Joachim Windhager ab, der in den letzten
Jahren die zwei Haubengastronomie im Iris Porsche Hotel erfolgreich aufgebaut hat und sich nun neuen Herausforderungen stellen wird

Lechner (33) sammelte umfassende Erfahrung im Ausland wo er alle
Stationen der feinen Küche durchlief. Zuletzt konnte er als
Küchenchef im Salzburger Edelweiss Grossarl überzeugen. „Kochen ist
für mich kein Job sondern eine Berufung und kreative Leidenschaft“ so
Lechner.

Bodenständig mit regionalem Bezug und zugleich raffiniert, so will
Martin Lechner seine Erfahrungen umsetzen.
Landleben und Design, traditionelle Salzkammergut-Gastlichkeit,
perfektes Service und zeitgemäße Küche stehen im Iris Porsche Hotel &
Restaurant an erster Stelle. Mit Martin Lechner als neuen Küchenchef
wird der Focus in Zukunft noch stärker geschärft.

Das 5-Sterne-Haus im Herzen von Mondsee eignet sich mit seinem
eleganten Stil als Oase für Designliebhaber und bodenständigem Luxus.

Den Gästen stehen 14 großzügige, modern gestaltete Zimmer zur
Verfügung, wobei Standard und Luxus neu definiert wurden. Auf
Qualität wurde sowohl bei der Auswahl der Stoffe wie auch der
Einrichtungsgegenstände, sowie der individuellen Details geachtet.
Darüber hinaus verfügt jedes der Zimmer über ein integriertes
Dampfbad – die luxuriösen Suiten sind zudem mit einem privaten
Saunabereich sowie einer komfortablen Doppelbadewanne ausgestattet.
Eigentümerin und Unternehmerin Iris Porsche hat mit Stil und
Fingerspitzengefühl aus einem alten Landgasthaus ein luxuriöses
5-Sterne-Hotel gezaubert, das allen Wünschen anspruchsvoller Gäste
gerecht wird. „Jeder Gast sollte das Gefühl haben, sein Zimmer zu
bewohnen, das sich sanft seinen Bedürfnissen anpasst.

www.irisporsche.at/