Waldmeister

Waldmeister und Mai – die beiden sind untrennbar miteinander verknüpft. In diesen Wochen ist die Haupterntezeit für die jungen Triebe mit den dunkelgrünen schmalen Blättchen. Oft wandert das aromatische Kraut in die beliebte Maibowle. Doch auch für viele andere Getränke und Süßspeisen ist es eine köstliche Zutat.

Hat man frischen Waldmeister am Waldrand oder im Garten geerntet oder auf dem Wochenmarkt ergattert, dann spült man die Stängel am besten gleich ab und lässt sie dann ein paar Stunden anwelken oder legt sie für eine gute halbe Stunde ins Gefrierfach. So wird der Geschmack intensiver.

Der unbestrittene Klassiker unter den Waldmeister-Rezepten ist die Maibowle. Als Basis dient Weißwein, Apfelsaft oder heller Traubensaft. Die frischen Stängel werden im Bündel kopfüber in die Trägerflüssigkeit gehängt, so dass keine bittere Flüssigkeit aus den Stängelenden austreten kann. Nach ein bis zwei Stunden werden die Pflanzenteile entfernt. Jetzt kommen die übrigen Zutaten – Früchte, Kräuter oder essbare Blüten – hinzu. Sekt oder Mineralwasser sorgen für Spritzigkeit.

Auch im selbst gemachten Eis, dem Parfait oder der Vanillesauce zum Früchtekompott ist frischer, ganz fein geschnittener Waldmeister gut aufgehoben. Oder er wird in Frischkäse, Quark oder Joghurt gerührt, mit Gelatine gebunden und dann als Tortenfüllung verwendet. Perfekte Begleiter sind strahlend rote Erdbeeren.

In Form von Sirup lässt sich das Frühlingsaroma hervorragend bewahren. Frischer Waldmeister zieht einfach fünf bis sechs Wochen in einer Zuckerlösung. Waldmeistersirup eignet sich hervorragend zum Aromatisieren von Limonaden, Eistees und Cocktails, aber auch von Kuchen und Cremes. Ähnlich breit ist das Anwendungsspektrum von Waldmeisterzucker. Dafür werden vollständig getrocknete Pflanzenteile im Mixer mit Zucker vermengt.

Seinen süßlich-würzigen Geschmack und den typischen Heu ähnlichen Duft verdankt Waldmeister dem Inhaltsstoff Cumaringlycosid. Das wird durch Welken, Einfrieren oder Trocknen der Pflanze in Cumarin umgewandelt. „So lecker das Aroma auch ist – in größeren Mengen verursacht Cumarin unangenehme Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen“, warnt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Bei der Dosierung sollte man deshalb vorsichtig sein.“ In der Regel verwendet man auf einen Liter Flüssigkeit etwa drei Stängel Waldmeister.

Niedrig dosiert wirkt Waldmeister krampflösend und beruhigend. Es wird daher als Heilpflanze bei Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen oder Schlaflosigkeit empfohlen.
Eva Neumann, www.aid.de

ApartHotel Residenz Am Deutschen Theater, Berlin

Das ApartHotel Residenz Am Deutschen Theater muss sich vor der Berliner Konkurrenz nicht verstecken. Heute zählt es auf den wichtigen Online-Buchungsportalen hrs.de (9,0; 145 Bewertungen) und booking.com (9,0; 141 Bewertungen) zu den bestbewerteten Hotels der Hauptstadt. Auf der Plattform hrs.de belegt es den ersten Platz unter den drei Sterne Hotels, bei booking.com Platz neun. Im allgemeinen Ranking liegen hauptsächlich Häuser aus der 4- und 5-Sterne-Kategorie, wie das Adlon Kempinski, The Regent oder das Waldorf Astoria, vor dem Drei-Sterne-Superior Einzelhotel.

Wie schafft es ein Privathotel sich mit den großen Namen zu messen? Ganz besonderen Wert legt Managing Partner Ralph Herzberg auf die stetige Weiterentwicklung des Hauses. Hierbei integriert er die Meinungen der Stammgäste, veranstaltet regelmäßig hausinterne Workshops mit dem Team und beobachtet die Mitbewerber ganz genau. So hat er in den letzten 15 Jahren in allen benachbarten Häusern selbst übernachtet und hierdurch erfahren, was andere besser, aber auch schlechter machen.

„Sind wir mal ehrlich, die meisten guten Ideen gibt es bereits. Man muss also nicht immer alles neu erfinden. Vielmehr gilt es, ein Gespür dafür zu entwickeln, was zu seinen Gästen und dem eigenen Haus am besten passt“, erklärt Ralph Herzberg, Managing Partner.

Als Herr Herzberg 1999 das ApartHotel Residenz Am Deutschen Theater in Berlin Mitte eröffnete, war an diese Auszeichnung noch nicht zu denken. Mit vielen kreativen Ideen und einem Team, das bereit ist jeden Tag Spitzenleistungen abzurufen, schafft er regelmäßig einen unverwechselbaren Mehrwert für seine Gäste und Kunden. Dabei spielt eine natürliche Herzlichkeit ebenso eine Rolle, wie die hohe Qualität der zu erbringenden Dienstleistungen, wie z.B. Sauberkeit und Service.

Für eine unabhängige Meinung sorgt auch die Zertifizierung über CUSTOMER ALLIANCE, auf die das ApartHotel setzt. Bei aktuell 800 Bewertungen erreicht das ApartmentHotel hier 92 Prozent Kundenzufriedenheit. Die Bewertungen hier können ausschließlich von Gästen durchgeführt werden, die im Hotel übernachtet haben. Das Team setzt sich mit jeder Bewertung auseinander, freut sich über Lob und Anregungen für eine fortlaufende Verbesserung.

www.aparthotel-residenz.de

Egon Aichinger

Egon Aichinger ist neuer Küchenchef im Rilano Resort Kitzbüheler Alpen
Nach sieben Insel-Jahren kehrt der Gourmetkoch nach Österreich zurück

Seit November 2014 hat die Küche des malerisch gelegenen Alpen-Resort, das Rilano Resort Kitzbüheler Alpen einen neuen Küchenchef: Egon Aichinger. Der Österreicher hat sich seit seiner kulinarischen Grundausbildung in Gmunden durch eine beeindruckende Zahl namhafter Küchen rund um den Globus gekocht. Zuletzt setzte er sein außergewöhnliches Gespür für feine Aromen und stimmige Menüs auf den Malediven ein, wo er als Küchendirektor des Viceroy Maldives nicht nur für vier hochkarätige Restaurants verantwortlich war, sondern auch für das Training und Wohlergehen seines internationalen Küchenteams. Mit viel Erfahrung und den Aromen der Welt im Gepäck, kehrt er im Rilano Resort Steinplatte zu seiner lang vermissten österreichischen Küche zurück.

Den kulinarischen Fokus legt Egon Aichinger, passend zum Standort des mondän-gemütlichen Alpen-Resorts, auf regionale Produkte und lokale Spezialitäten mit internationaler Handschrift. So dürfen sich seine Gäste auf die traditionellen fruchtig-süßen Marillen Palatschinken ebenso freuen, wie auf das Kotelett vom Tiroler Berglamm. Der weitgereiste Österreicher steht seit 15. November 2014 nicht nur selbst am Herd des Rilano Restaurants im österreichischen Waidring; er kreiert auch die Menüs für Frühstück, Nachmittagsjause und Dinner, managt den Einkauf und trägt die Verantwortung für sein sympathisches achtköpfiges Küchenteam.

Weitere Informationen zum Rilano Resort Steinplatte und dem kulinarischen Verwöhn-Programm von Küchenchef Egon Aichinger gibt es unter www.rilano-kitzbuehel.de.

Tim Raue

Den Beginn machten die LEADERS OF THE YEAR-Awards der Fachzeitschrift ROLLING PIN am 3. November 2014 in der Münchener BMW Welt. Dort wurde Tim Raue zum Koch des Jahres ernannt. Die Begründung der Jury: Tim Raue polarisiert und begeistert dennoch seine Kritiker. Mit seiner Küchenlinie im Restaurant Tim Raue in Berlin verbindet er chinesische Historie, thailändische Aromatik und japanischen Purismus. Ungewöhnliche Produkte†mit außergewöhnlichster Techniken veredelt, im entspannten Ambiente serviert, dieses einmalige Erlebnis gelingt nur dem Berliner und so hat er sich souverän den begehrten Titel geholt.

Weiter ging es am 6. November 2014 bei der offiziellen Pressekonferenz des Guide MICHELIN Deutschland 2015 in seinem Restaurant La Soupe Populaire by timraue auf Bötzow Berlin. Die Spannung war groß und am Ende verteidigten Tim Raue und sein Team erfolgreich die zwei Michelin Sterne. Die Begründung in diesem Jahr: Die asiatische Küche von Tim Raue ist ebenso puristisch wie das Restaurant selbst. Seine Philosophie: Er verwendet bewusst wenige Produkte, betont deren Eigengeschmack wahrlich meisterhaft und lässt so ihre herausragende Qualität zum Mittelpunkt eines jeden Gerichts werden. Das La Soupe Populaire by timraue darf sich weiterhin über den Bib Gourmand freuen.

Der 9. November 2014 war nicht nur historisch ein großer Tag für Berlin, sondern auch ein kulinarisch wichtiger für Tim Raue: Er kochte am Abend gemeinsam mit seinem Kollegen Daniel Achilles vom Restaurant reinstoff beim offiziellen Gala-Dinner zum 25. Jubiläum des Mauerfalls von visitBerlin ein Ost-West-Menü für 130 internationale Gäste im Bode-Museum. Und noch am selben Abend durfte er die Ehrung als „Gastronomischer Innovator 2014“ der Berliner Meisterköche entgegennehmen.

Den Abschluss der Auszeichungen machte dann gestern der Gourmetführer Gault&Millau: Hier konnte Tim Raue seine 19 Punkte ebenfalls erfolgreich verteidigen. Die Begründung der Jury: Man genießt den seltenen Fall einer ganz eigenen, unverwechselbaren kulinarischen Handschrift, die sich auf französischer Basis, mit Berliner Wurzeln und einer unendlichen Faszination für die großen Küchen Asiens entwickelte. Oft sind es simpel wirkende Ideen, die Raue zu großen Gerichten ausarbeitet. So macht er das Kinn eines Pata Negra-Schweins zu einem unglaublichen Esserlebnis, in dem er es sorgsam räuchert, danach grillt und dieses zarte und saftige Stück Fleisch in einen Jus aus Räucherpaprika und nuoc mam (vietnamesische Fischsauce) legt. Dazu serviert er einen einfachen Salat mit roher Karotte und Karottencreme, Papaya, sauer eingelegter Tomate und Basilikum. Ein Genieblitz ist eine Kreation aus Steinbutt, den er dämpft und mit Lauch, Ingwer und Yuzumarmelade in einen Fond aus Entenfüßen, zehn Jahre gereifter Sojasauce mit geklärter Butter legt.

www.tim-raue.com

Auch der Gourmet Report schätzt den Berliner Koch sehr! Wenn in Berlin, sollte man auch zu Raue gehen!

Andreas Caminada

Andreas Caminada und SWISS lancieren einmaliges Pop-Up-Restaurant über den Wolken

Am 21. November wird SWISS ihren Flug LX16 nach New York in ein Pop-Up- Restaurant der besonderen Art umwandeln. Der international renommierte Schweizer Koch Andreas Caminada wird einmalig für die SWISS Gäste der First, Business und Economy Class ein spezielles Menü persönlich zubereiten und servieren. Das exklusive und einzigartige Flugerlebnis kann über swiss.com gebucht werden.

Für alle Fluggäste mit einer Vorliebe für kulinarische Höhenflüge plant
SWISS in Partnerschaft mit Andreas Caminada – einem der bekanntesten
Schweizer Köche – ein Erlebnis der besonderen Art: Der Flug LX16 Zürich-New
York am 21. November wird zu einem Pop-Up Restaurant-Flug umgewandelt, auf
dem Andreas Caminada mit seiner Crew exklusiv für sämtliche Gäste an Bord
kochen und seine speziellen Menüs persönlich servieren wird. Unterstützt
werden sie dabei von der SWISS Cabin Crew. Der mit 3 Michelin Sternen und 19
GaultMillau Punkten ausgezeichnete Küchenchef gehört mit seinem Schauenstein
Schloss Hotel Restaurant, ein kleines Boutique Hotel in Fürstenau, zu den
besten 50 Restaurants weltweit.

„Neben unserem preisgekrönten SWISS Taste of Switzerland Konzept möchten wir
unseren Gästen mit diesem Flug ein weiteres, einmaliges Highlight bieten.
Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit Andreas Caminada als erste
Fluggesellschaft der Welt das innovative Konzept eines Pop-Up-Restaurants
über den Wolken realisieren können. Als der höchst dotierte Schweizer Koch
mit internationalem Ruf, der Wert auf erstklassige Produkte und höchste
Qualität legt, ist Andreas Caminada der ideale Partner für diese Idee, “
sagt Frank Maier, Head of Product & Services SWISS. „ Die Idee eines Pop-Up
Restaurant ist aus Neugierde entstanden, da ich immer wieder gerne neue Wege
beschreite. Dieses Projekt wird auch für mich und mein Team eine
Erlebnisreise, auf dessen Resultat ich schon sehr gespannt bin“, ergänzt
Andreas Caminada.

Andreas Caminada wird die Gäste mit auf eine Reise nehmen, die sämtliche
Sinne anspricht. Begleitet werden seine Gerichte von eigens von ihm
ausgewählten Weinen. Informationen zum Flug und zur Buchung sind verfügbar
auf www.gourmet-report.de/goto/swiss . Zudem verlost SWISS 1×2 Business und 4×2 Economy
Flüge für den Flug.

Gaumentestspiele 2014 Wiesbaden

Die kulinarische Erlebnis- und Verkaufsmesse im Herzen Wiesbadens

Zur Premiere der „Gaumentestspiele“ im November 2013 kamen rund 3500 Besucher ins Wiesbadener Marktgewölbe, um bei den mehr als 40 Ausstellern, informativen Vorträgen und spannenden Kochvorführungen kulinarische Genüsse und Gaumenkitzeleien der besonderen Art zu genießen. Die neue Endverbrauchermesse im Marktplatz-Stil, für alle, die regionale Spezialitäten schätzen, neue kulinarische Entdeckungen suchen, authentische Geschmackserlebnisse lieben und mit den Produzenten persönlich ins Gespräch kommen möchten, konnte damit einen gelungenen Einstand feiern!

Deshalb freuen sich jetzt alle Genießer auf die nächsten „Gaumentestspiele“. Sie finden am 1. und 2. November 2014 wieder im Marktgewölbe Wiesbaden statt. Dann heißt es erneut: „Entdecken – Schmecken – Kaufen“.

Eingeladen wurden Produzenten und Importeure der Region, deren Produkte wegen ihrer Qualität, Originalität und Authentizität überzeugen. Genießen Sie außergewöhnliche, im Gewölbekeller gereifte Käsesorten, Flaschenbrot und Sandwich-Pasteten in hochwertiger Öko-Qualität, arabisches Dukkah nach Pfälzer Art und andere Feinkostprodukte für den anspruchsvollen und gesundheitsbewussten Gourmet; das „beste Fleisch der Welt“ aus San Sebastian, frisches Wild aus der Region in herzöglicher Zubereitung, Genussprodukte zeitgemäßer, regionaler Apfelweinkultur, wildaromatisches Rosmarin-Thymian-Meersalz und andere ausgefallene Feinkost aus Sizilien, Elsass, Spanien und Portugal. Dazu hochwertige heimische Speiseöle, im Eichenfass gereifte Essigspezialitäten und Brände aus heimischem Obst.

Erstmals bei den „Gaumentestspielen“ dabei ist das junge Unternehmen „Brühkult“ aus Wiesbaden; Motto: Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee. Sabine und Daniel Nardazinski bringen mit „Brühkult“ frischen Wind in die Bio-Branche. Jedes der Produkte ist bio-zertifiziert, vom Kaffee, Tee, über den Kakao bis zur Schokolade, keines ist Massen- oder Industrieware. Alle Kaffees werden von Hand im schonenden Langzeit-Röstverfahren geröstet und erhalten dadurch ihr einzigartiges Aroma. Doch „Brühkult“ legt nicht nur Wert auf Qualität, sondern auch auf ein biologisches Gesamtkonzept. Zum Beispiel versenden wir alle unsere Produkte CO²-neutral mit DHL, verzichten bei der Verpackung größtenteils auf Plastik und erstellen Rechnungen auf recyceltem Papier.

Aus Darmstadt kommt „Asavi“ – die kleine Manufaktur fertigt speziell kreierte Salz- und Ölmischungen für die anspruchsvolle Küche und für Alle, die genussvoll kochen. Inhaberin Irene Jost-Göckel legt Wert auf Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau und verzichtet auf jeglichen Zusatz von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen. Alle Produkte sind vegan, hefe- und glutenfrei. Das erste Salz, das Aasavi auf den Markt brachte, war die 7-Kräutermischung für die „Grie Soß“, das hessische Nationalgericht. Später folgten das Keltensalz und das Apfelsalz – eine feine zarte Mischung aus Salz und Apfel. Inzwischen hat sich das Angebot stark erweitert, einzigartige, kundenspezifische Salzmischungen, wie etwa Wein-, Kirsch- oder Mirabellensalz finden Anwendung in der gehobenen Küche.

Mitbringen wird Irene Jost-Göckel die ganzheitliche Ernährungsberaterin Petra Buhl, die mit ihrem Mann in Nierstein lebt, wo sie auch ein Weingut haben. In Petra Buhls Kochkursen lernen die Teilnehmer regional, saisonal, frisch und nachhaltig kochen – mit Vorliebe vegane und vegetarische Gerichte. Mit einigen wird sie die Messebesucher auf der Showbühne verwöhnen.

Der Wiesbadener Michael Dietz hat einige Zeit und einen guten Lehrer gebraucht, um seinen Weg durch den undurchsichtigen Dschungel der Ernährungslehren finden. Dabei entdeckte er die Kraft der ursprünglichen 5-Elemente-Küche jenseits von Dogmatik, basierend auf den Langlebens- und Gesundheitslehren der alten Weltkulturen. Zum Glück will er sein Wissen nicht für sich behalten sondern uns daran teilhaben lassen – in Seminaren, Coachings und persönlichen Beratungen. Schmackhafte Kostproben serviert er an seinem Stand auf den „Gaumentestspielen“.

Von der anderen Rheinseite kommt der Leinpfad-Verlag, „ der kleine Verlag mit dem großen regionalen Programm“, darunter zahlreiche Krimis und Kochbücher. Inhaberin Angelika Schulz-Parthu hat ihre Autorin (und Köchin) Gina Greifenstein eingeladen, die beweist, dass Tapas und die Pfalz doch irgendwie zusammen gehören, und auf der Messe ihre Crossover-Kreationen präsentieren wird – pfälzische Zutaten wie Handkäs oder Saumagen in einer Weise bearbeitet, dass es manchem spanisch vorkommt: als Handkäs in Dornfelder-Zwiebeln, gebratene Saumagenwürfel mit scharfer Tomaten-Salsa, Blutwurst-Ravioli und Pfälzer Quiche mit grünem Spargel.

Auf der Messe vorstellen wird sich das neue Craft Beer Zentrum, das als “Epizentrum der Biervielfalt” dafür sorgenwill, daß nicht nur auf den Massengeschmack getrimmte Bier getrunken werden, sondern individuelle und ausgefallene Varianten. Schließlich gibt es über 140 Bierstile, allerdings ist es schwierig, in Deutschland an unkonventionelle Biere heranzukommen. Die Pilsbierübermacht – immer mehr auf den Einheitsgeschmack getrimmt – trägt dazu bei, daß handwerklich gebraute, aber auch internationale Bierstile immer mehr in Vergessenheit geraten. Das muss sich ändern! Im Sortiment führt das Zentrum u. a. Fitza Bräu Pale Ale, Crew IPA Drunken Sailor, La Trappe Triple oder Weltenburger Braopck Dunkel. Es gibt viel zu entdecken!

Etwas ganz Besonderes bringt Gianluca Amato, Inhaber der Bar Manoamano mit auf die Messe: Amato Gin, den ersten eigenen Dry Gin Wiesbadens. Er wird nach einem einzigartigen und liebevoll komponierten Rezept hergestellt, welches ausschließlich ausgewählte Zutaten in regionaler Verbreitung beinhaltet. Neben den klassischen Botanicals wie Wacholder, Zitrus und Koriander ist der Geschmack von Amato Gin besonders durch handverlesene Akzente von frischer Gurke, Tomate und Aprikose geprägt. Und der würzige Geschmack des Thymian entwickelt sich während der Destillation zu einer feinen, subtil auftretenden Note. Es gibt wohl kein schöneres Geschenk aus Wiesbaden.

Etwas Besonderes ist auch ein neuer Wodka aus Deutschland: Freimut Wodka, gebrannt aus 100% deutschem Bio-Roggen. Das relativ austauschbare Angebot an Premium Wodkas brachte den enthusiastischen Wiesbadener Unternehmer Florian Renschin dazu, seinen eigenen Wodka herzustellen. „So natürlich wie möglich“, lautet das Credo für die Herstellung . Klar, dass sämtliche Zutaten über das EU-Bio-Zertifikat verfügen und aus Deutschland stammen, so dass auch die Transportwege entsprechend kurz sind. Freimut Wodka ist ab Mitte Oktober erhältlich, und natürlich auch auf der Messe.

„Gaumentestspiele“ wird eine Messe voller Überraschungen werden. Genießen Sie Handkäs deluxe, Pfälzer Tapas und das Yakfleisch-Buffet; gehen Sie in der Showküche auf vegane Entdeckungsreise und erleben Sie das Kochduell der Hobbyköche, die neuen GaumentestSPIELE zum Mitmachen. Natürlich fehlen heimische und ausländische Weine und Champagner ebenso wenig wie rohe Kakao-Produkte von Kakaobutter bis Kakaopulver in Bio-Qualität und, und …und für Ihren Vierbeiner Vollwert-Hundekekse. Abgerundet wird das Angebot durch Aussteller aus den Bereichen Tourismus & Literatur und ausgewählten Fachvorträgen.

Tickets können Sie ab sofort online buchen unter: www.media-futura.de/gaumentest . Dort finden Sie alle Informationen, die für einen Besuch wichtig sind. Ca. sechs Wochen vor der Messe sind dort die Aussteller und Akteure der Kochshows aufgelistet.

Orangensaft Test

Saft aus Konzentrat oft genauso gut wie Direktsaft

Alle 8 gekühlten Direktsäfte im Orangensaft-Test der Stiftung Warentest schneiden „gut“ ab. Aber viele der 18 Säfte aus Konzentrat können mithalten. Für 14 von ihnen lautet das Qualitätsurteil ebenfalls „gut“. Wer auf Fruchtfleisch keinen Wert legt, kann getrost zu einem „guten“ Orangensaft aus Konzentrat greifen. Sie kosten durchschnittlich 40 Cent je Liter weniger als die Direktsäfte.

Im Test hatten fast alle Orangensäfte eine „gute“ Aromaqualität. Lediglich ein Produkt war in diesem Kriterium „mangelhaft“, ein weiteres „ausreichend“. An das intensive, frische Aroma von selbst gepresstem Orangensaft kommen aber selbst die besten Säfte im Test nicht heran. Der Grund: Alle industriell hergestellten Orangensäfte werden mindestens einmal pasteurisiert, also durch Erhitzen haltbar gemacht. Dabei leidet das Aroma, das für den Frischecharakter verantwortlich ist.

Einen Vorteil hat der industriell hergestellte O-Saft dennoch: Weil die Früchte direkt im Anbauland verarbeitet werden, bleibt ihre Schale unbehandelt. Die Tester wiesen allenfalls Spuren von Pflanzenschutzmitteln aus dem Anbau nach. Wer seinen Saft selbst presst, muss auf Tafelobst zurückgreifen, dessen Oberfläche oft behandelt ist. Um Übergänge dieser Mittel in den Saft zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Orangen vor dem Auspressen warm abzuwaschen und trockenzureiben.

Der ausführliche Test Orangensaft erschien in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (jetzt am Kiosk). Getestet hat die Stiftung Warentest außerdem die Produktionsbedingungen der Säfte. Beide Tests sind unter www.test.de/orangensaft abrufbar.

Kari Innerå

THE THIEF, Oslos erstes am Wasser gelegenes Hotel, das gestern auf der Halbinsel Tjuvholmen eröffnete. In einer Umgebung voll neuer Eindrücke sind die Hotelgäste abgelenkt: Kunst, Architektur und Spitzengastronomie nehmen sie gefangen und ziehen sie in ihren Bann. Und dann – plötzlich – wird klar, was fehlt: Die Gedanken an die lange to do-Liste im Büro, die Verpflichtungen Zuhause, die alltäglichen Sorgen…

Dank einer engen Zusammenarbeit mit dem benachbarten Astrup Fearnley Museum und dem hoteleigenen Kunst-Kurator, ziert eine Weltklasse-Sammlung zeitgenössischer Kunst die Wände der 119 Zimmer und der öffentlichen Bereiche des Hotels. Petter A. Stordalen, Eigentümer des THE THIEF, wollte ein außergewöhnliches Erlebnis schaffen, ohne dabei auf Kosten der Umwelt zu handeln. So treffen eine Reihe nachhaltiger Initiativen wie effiziente Wasser- und Energienutzung auf herausragendes Design.

Aussicht mit Zimmer
Jedes der 114 Zimmer und fünf Suiten, darunter die „Apparatijk-Suite“ und die „The Oslo Suite” im obersten Stockwerk des Hotels, ist einzigartig. Ob durch handverlesene Kunst, Möbel von Patricia Urquiola und Antonio Citterio, oder modernste Technik – zeitlose Eleganz trifft auf kosmopolitisches Flair. Jedes der Zimmer in dem neunstöckigen, von den preisgekrönten Mellbye Architects entworfenen Gebäudes, verfügt über einen eigenen Balkon mit Blick auf den Oslo-Fjord, die Kanäle Tjuvholmens, die umliegenden Häuser der Halbinsel oder das Museum. Im Zimmer selbst finden sich zahlreiche Besonderheiten von interaktivem Fernsehen mit abrufbarer Video-Kunst, kostenfreiem WLAN, Nespresso Kaffeemaschinen über wollene Designer-Pantoffeln bis hin zu Playstations and Wiis auf Anfrage.

Hotel-Kunst neu definiert
Im THE THIEF ist die Kunst-Sammlung der Hauptdarsteller. Um diesen richtig in Szene zu setzen, hat das Hotel den renommierten Kurator Sune Nordgren engagiert, das THE THIEF gemeinsam mit der Innendesignerin Anemone Wille Våge zu gestalten. Nordgren, der ehemalige Direktor des Norwegischen Nationalmuseums, hat eine handverlesene Auswahl an Gemälden, Drucken, Fotografien und Installationen für die Zimmer und öffentlichen Bereiche zusammengestellt, darunter Werke von Sir Peter Blake und Richard Prince. Die Hotel-Kollektion zeigt auch aufstrebende norwegische Künstler sowie ein paar Überraschungen, wie Fotografien der norwegischen Königin Sonja oder die berühmtesten Albumcover der Band Roxy Music. Als wäre diese Sammlung nicht beeindruckend genug, ist der Eigentümer des THE THIEF, Petter A. Stordalen, ein privater Sponsor des benachbarten Astrup Fearnley Museum. Dies gibt dem Hotel nicht nur die Möglichkeit, Kunst auszuleihen und in seinen Räumlichkeiten auszustellen, sondern verschafft den Gästen auch freien Eintritt ins Museum.

Luxus auf Norwegisch
In seinem Bestreben, seine Gäste aus dem Alltag zu entführen, bleibt THE THIEF seinen Wurzeln treu. Von der Kunst, über ausgewählte Möbelstücke bis zu den Wolldecken auf den Zimmern werden lokale Talente gefördert. Im Restaurant Fru K bringt Küchenchefin Kari Innerå neuen Schwung in die klassische norwegische Küche und legt dabei großen Wert auf regionale und biologische Zutaten. Innerå kennt die Landwirte, die sie beliefern und weiß woher man den besten getrockneten Salzfisch – eine norwegische Spezialität – bekommt. Diese Juwelen, die Nicht-Einheimischen gewöhnlich verborgen bleiben, können Gäste des Fru K auch zum Mitnehmen erwerben. Wer Oslo abseits der klassischen Touristenpfade erleben möchte, kann aus eigens aufgelegten „Oslo Escape Routes“ wählen. Sie sind in Zusammenarbeit mit DogA, dem norwegischen Zentrum für Design und Architektur, Camilla Pihl, einer bekannten Fashion- und Stil-Bloggerin und Asbjørn Slettemark, einem Musik-Journalisten und Radio-Moderatoren entstanden und führen an den Highlights aus Architektur und Design vorbei, verraten die besten Insider-Adressen für Modebegeisterte oder zeigen die musikalische Seite der norwegischen Hauptstadt.

Lage und Zimmerpreise
Die Halbinsel Tjuvholmen ist ein neues Bauprojekt im Herzen Oslos. Direkt am Oslo-Fjord treffen Kultur, hochwertige Wohn- und Büroräume und Gastronomie zusammen. Mit seiner zwei Kilometer langen Küste, den autofreien Straßen und der beeindruckenden Architektur inklusive des von Renzo Piano designten Astrup Fearnley Museums, ist Tjuvholmen schnell zu einer Top-Destination für Einheimische und Besucher geworden.

Zimmerraten ab NOK 2090 – Preisvergleich bei booking oder HRS

www.designhotels.com/the_thief

"The Grand" Bar, Berlin

Am 03. Mai 2012 eröffnete das „The Grand“ in der Hirtenstraße 4, in Berlin Mitte. Neben dem Restaurant im Erdgeschoss des dreigeschossigen ehemaligen Gebäudes von 1842, das unter Denkmalschutz steht und eine frühere Communal-Armenschule war, befindet sich die Bar, welche jeden Abend ab 18.00 Uhr geöffnet und über einen eigenen Eingang auf der rechten Seite erreichbar ist.

Barchef ist der aus Hamburg stammende Cem Erzincan, der über eine vierzehnjährige fundierte Erfahrung als Gastronom und Barkeeper verfügt. Sein Können erlernte er in der bekannten „Milk Bar“, wo er von der Pieke auf die Kunst des Mixens auf der Grundlage der berühmten „Schumann Schule“ erlernte. Später war er als Barchef für den Erfolg der angesagten Hamburger Bars wie Wollenberg, Bereuther und Locco verantwortlich. Mit seinem Fingerspitzengefühl, der Leidenschaft zu seinem Beruf und seinem besonderen Gespür für die Bedürfnisse seiner Gäste, etablierte er in kürzester Zeit die Bar des „The Grand“ zu einem beliebten Treff für Cocktailliebhaber und Szenegänger.

Die „The Grand Bar“ legt großen Wert auf kleinste Details, wie die Beratung bei der Auswahl des Drinks, die Präsentation der Entstehung der Cocktails durch z.B. einen Lichtspot am Tresen und die Fähigkeit, die Gäste mit neuen Kreationen zu überraschen, wenn sie bereit sind, sich auf eine kleine Reise einzulassen. Für die Cocktails kommen nur die hochwertigsten Spirituosen in Frage. So sind mindestens sechs verschiedene Ginsorten ein „must“. Gearbeitet wird mit klassischen Rezepturen, wobei die Fähigkeit zu improvisieren, Vorrausetzung für die optimale Umsetzung der Wünsche der Gäste darstellt. Eine Spezialität: Continental Sour mit Eiweiß, Rotwein und Whisky!

Sein Team besetzte Cem Erzincan mit Barkeepern, deren Wissen und Können einen Mix aus alter und neuer Schule beinhaltet. Diese Mischung macht nicht nur die Qualität sondern auch die Atmosphäre der „The Grand“ Bar aus. Vier Barleute unterstützen ihn, wobei 35-jährige großen Wert auf „Charaktere“ legt.

Allgemein besticht die Bar des „The Grand“ durch ihre Produktpalette aus einem ausgewählten Angebot von Spirituosen, edlen Weinen und Champagnersorten, sowie einer große Auswahl an Zigarren.

Die „The Grand“ Bar ist sieben Tage in der Woche ab 18 Uhr geöffnet und bietet Platz für bis zu 200 Gäste. Die Inneinrichtung setzt Maßstäbe. Es ist eine Verbindung aus Ruine, britischer Old-School-Eleganz und einer Sammelleidenschaft für Skurriles. Aber zwischendurch findet man auch Zeichen anspruchsvoller Kunstliebhaberei.

Betreiber und Geschäftsführer des The Grand“ ist Martin Hötzl, (Restaurant „Fleischerei“), einer der Begründer des legendären “Rodeo’s“ im ehemaligen kaiserlichen Postfuhramt. Er hat als kreativen Backup Jesko Klatt an seiner Seite, Betreiber des  Spindler&Klatt, welches  seit seinem Opening Anfang 2005 zu einer festen Größe des Berliner Nachtlebens gehört.
Das „The Grand“ hat zum Dinner ebenfalls an sieben Tagen die Woche abends geöffnet. Im Sommer lohnt sich der Besuch auf der herrliche Außenterrasse.

www.the-grand-berlin.com

Chalong Songkroh

Hohe Ehre: Das Luxusresort Anantara Phuket Villas freut sich, den besten Sommelier Thailands in seinen Reihen zu wissen. Chalong Songkroh, ansässiger Wine Guru in der exklusiven Villenanlage, wurde kürzlich mit dem prestigeträchtigen Best Sommelier 2012 Award ausgezeichnet. Die Best Sommelier Competition wird jährlich vom Fachmagazin „Wine Today“ durchgeführt und ermittelt in einem mehrtägigen Auswahlverfahren den fähigsten Weinkenner des Landes. Als Bester seines Fachs in Thailand setzte sich Chalong Songkroh gegen mehr als 100 Mitbewerber durch.

Der preisgekrönte Sommelier ist seit über einem Jahr als Wine Guru in den Anantara Phuket Villas tätig. „Ich offeriere anspruchsvollen Gästen außergewöhnliche Weine und berate Sie bei der Weinauswahl zu einem erlesenen Dinner oder dem passenden Jahrgang für einen besonderen Anlass. Wein ist meine Leidenschaft und einen guten Tropfen zu öffnen stellt für mich ein wahres Vergnügen dar.

“ Die Marke Anantara legt großen Wert auf das Training und die Weiterbildung seiner Wine Gurus. In jedem der 18 Resorts steht mindestens ein hoch qualifizierter Sommelier bereit. Ein anspruchsvolles Training, der Besuch von Weinverkostungen und Wettbewerben sowie Touren zu Weinbaugebieten in Europa und der neuen Welt garantieren einen hohen Standard auf internationalem Niveau.
Mehr Informationen finden sich unter www.anantara.com