"Schwiegermuttertod" wirklich gefährlich

Scharfes Würzmittel „Schwiegermuttertod“

In einer Probe des Herstellers Feinkost Kos in 64689 Grasellenbach wurde ein Capsaicingehalt in Höhe von 40.780 mg/kg festgestellt. Dies entspricht einem Scoville-Wert von ca 660.000. Der Scoville-Wert ist ein Maß für die Schärfe eines Erzeugnisses.

Capsaicin, Dihydrocapsaicin und Nordihydrocapsaicin sind natürlicherweise in scharfen Paprikas und Chilis enthalten. Die Summe ihrer Gehalte bedingt im Wesentlichen die Schärfe von Paprika und Chili. Die schärfsten Chilisorten können einen Schärfegrad bis zu 225.000 Scoville erreichen.

Capsaicin erregt die Magenmotorik, steigert die Magensaftsekretion und wirkt gefäßerweiternd. Schon in kleinen Mengen löst es auf der Schleimhaut Brennen und Hitzegefühl aus. Eine übermäßige Aufnahme von Capsaicin kann Schleimhautläsionen im Verdauungstrakt sowie Nieren- und Leberschäden bewirken.

Das Produkt ist aufgrund seines sehr hohen Gehaltes an Capsaicin und der fehlenden Etikettierungshinweise geeignet die Gesundheit zu schädigen und wird als nicht sicheres Lebensmittel beurteilt, schreibt www.lebensmittelwarnung.de

Gourmet Report meint: Eine bessere Werbung als das Verbot der Lebensmittelsicherheitsbehörde kann sich die Firma, die sich SUICIDE SAUCEN nennt, nicht wünschen. Die haben auch mildere Produkte im Angebot …
www.suicide-sauces.de/index.php?com=content&sid=news

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