Manieren im Restaurant

Das Handy auf dem Tisch – Top oder Flop im Restaurant?
Eine Umfrage von OpenTable zeigt, auf welche Verhaltensregeln die Deutschen im Restaurant besonderen Wert legen
Im Restaurant sitzen, am Handy spielen, im Internet surfen oder schnell noch Facebook checken. All das ist in der heutigen Zeit immer und überall möglich – und wer vor kurzem auf Reisen in Asien war, dem ist sicher aufgefallen, dass das Handy in Fernost auch in Restaurants nicht mehr wegzudenken ist. Hierzulande ist man darüber allerdings geteilter Meinung. Das hat OpenTable, der weltweit führenden Anbieter von Online-Restaurantreservierungen, in einer Umfrage mit über 1.000 Befragten herausgefunden.

52 Prozent der Deutschen finden es in Ordnung, wenn ihr Gegenüber im Restaurant das Handy auf dem Tischen liegen hat. Für 48 Prozent ist das wiederum ein absolutes Tabu. Noch kritischer wird das Benutzen des Smartphones im Restaurant beäugt. Fast alle der Befragten fühlen sich durch die Handynutzung ihres Gegenübers im Restaurant gestört, lediglich einem kleinem Teil (2,5 Prozent) ist es egal. Rund 41 Prozent der Befragten wurmt es, wenn das Smartphone zum Surfen genutzt wird und 44 Prozent finden es unhöflich, wenn das Gegenüber die Social Media-Kanäle checkt. Besonders unhöflich finden 60 Prozent, die Nutzung des Smartphones für Spiele während des Restaurantbesuches. Für all diejenigen, die sicher gehen wollen, dass ihr gegenüber während des Restaurantbesuchs nicht im Internet surft, gibt es mittlerweile auch handyfreie Restaurants.

Aber nicht nur die Handynutzung im Restaurant wird von den Befragten kritisch beäugt. Die Deutschen legen Wert auf Tischmanieren und das bei sich selbst (98 Prozent) und ihrem Gegenüber (96 Prozent): Als besonders störend empfinden sie Schmatzen mit 20 Prozent und Kauen mit offenem Mund mit 16 Prozent. Kleinigkeiten, wie die Ellenbogen auf dem Tisch oder das man das Besteck nicht richtig zu halten weiß, stört mit etwas über 1 Prozent nur die Wenigsten.

Auch die Frage, welche Gerichte man mit den Händen essen darf, bereitet vielen Deutschen Kopfzerbrechen. Artischocken würden beispielsweise nur 17 Prozent der Befragten mit den Händen essen, obwohl das genau richtig ist, selbst in noblen Restaurants.
Eindeutiger ist es hingegen wenn es um Burger und Chicken Wings geht – über die Hälfte der Befragten würde für diese Gerichte nicht zum Besteck greifen, sondern sie mit den Händen essen – was man auch getrost tun darf. Ebenso zwiegespalten sind sie beim Thema Spaghetti-Essen. 54 Prozent würden den Löffel zu Hilfe nehmen, 46 Prozent lediglich die Gabel. Möchte man es wie die Italiener machen, dann sollte man den Löffel weg lassen und die Spaghetti nur mit der Gabel essen.

Wer noch auf der Suche nach einem Restaurant ist, um seine eigenen Tischmanieren auf den Prüfstand zu stellen oder einfach nur genießen zu wollen, kann sich auf www.opentable.de oder in der App inspirieren lassen.

Michelin 2017

von Bernhard Steinmann

Im Vorfeld der Michelin-Pressekonferenz wird Jahr für Jahr munter spekuliert und geraten, wer auf- oder abgewertet wird und wer erstmals einen Stern bekommt. So auch in diesem Jahr. Nun hat die Spekulation ein Ende, die Würfel sind gefallen.

Bevor ich auf die aktuellen Veränderungen eingehe, kurz noch einige Vorbemerkungen.

In den letzten fünf Jahren hat die Zahl der „Sternerestaurants“ in Deutschland etwa um
30 % zugelegt. Der Trend ist ungebrochen. Ohne dies kritisieren zu wollen ist jedoch, zumindest für mich, auffällig, dass diese Entwicklung in die Breite nicht unbedingt mit einer  signifikanten Qualitätssteigerung einhergeht. Um es deutlicher zu sagen, die Suche nach außergewöhnlicher Küchenleistung führt unweigerlich in den Zwei- und Drei-Sternebereich. Dies wird durch die Kriterien, die der Restaurantsführer für die Sternevergabe entwickelt hat, ebenfalls deutlich:

Ein Stern – „Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert“
Zwei Sterne – „Eine Spitzenküche – einen Umweg wert“
Drei Sterne – „Eine einzigartige Küche – eine Reise wert“

Ebenso auffällig ist, dass der deutsche Gourmet eine Vorliebe für eine „ungezwungene“ Atmosphäre entwickelt hat und besonders gerne regionale Produkte bevorzugt. Nun, da die Angst mittlerweile zum deutschen Nationalheiligtum gehört, ist es nicht verwunderlich, dass weiße Tischdecken bereits Angst und Schrecken beim Esser auslösen können. Casual Fine Dining ist trendy.

Die Selbstbeschränkung auf regionale Produkte wird allenthalben als Fortschritt, zumindest als Weiterentwicklung, verstanden. Meine Kindheitserinnerungen kreisen noch immer um unseren riesigen Garten, der fast alles zum täglichen Leben hervorgebracht hat. Es war für mich eine unglaubliche Bereicherung endlich auf eigenen Beinen stehen zu können und mich beim Essen asiatischen, afrikanischen und wasweißichnochalles Einflüssen öffen zu können.
In Berlin kann ich an jeder Ecke sprichwörtlich in einem anderen Land speisen, was mich zum Freund der Vielfalt gemacht hat. Und zu dieser Vielfalt rechne ich auch die Restaurants mit regionaler Ausrichtung. Einen Selbstzweck sehe ich darin nicht.

Nun zur Tagesaktualität.
Am 1. Dezember 2016 wurde der Guide Michelin Deutschland 2017 in der Mercedes-Benz Niederlassung am Salzufer in Berlin vorgestellt. Die Moderation oblag wie bereits im letzten Jahr Florian König. Das Dinner kreierte Markus Semmler.
Wie immer war es Michael Ellis vorbehalten, die Neuigkeiten zu verkünden.
Neuigkeiten, die allerdings keine mehr waren, da durch die fast schon obligatorischen Indiskretionen im Netz alles nachzulesen war.
Die Köchinnen und Köche, die sich ihre Auszeichnungen mehr als verdient haben, hatten zum Glück bei dieser Pressegala den ihnen zustehenden würdigen Rahmen.

Auch beim Bib Gourmand hat sich sehr viel getan.
Stellvertretend möchte ich Lukas Mraz aus der Berliner Cordobar und Josita Hartano, ebenfalls Berlin, aus dem Lucky Leek erwähnen.

Die neuen Einsternerestaurants:

Amtzell, Schattbuch, Christian Grundl,

Berlin, einsunternull, Andreas Rieger
(siehe Bericht: http://www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de/einsunternull/)

Birkenau, Schwarzberg – Lammershof by Schwarz, Manfred Schwarz

Bonn, EQUU, Robert Maas
Bonn, Kaspars, Felix Kaspar

Düsseldorf, Bread & Roses, Volker Drkosch
Düsseldorf, Le Flair, Dany Cerf
Düsseldorf, Nenio, Bastian Falkenroth

Franfurt am Main, Atelier Wilma, Michael Riemenschneider
Hamburg, Petit Amour, Boris Kasprik

Hannover, Jante, Tony Hohlfeld
Heroldsberg, Sosein, Felix Schneider
Hohenkammer, Camers Schlossrestaurant, Florian Vogel

Kiel, Ahlmanns, Mathias Apelt
Kirschau, Juwel, Philipp Liebisch
Köln, L’escalier, Maximilian Lorenz

Köln, Zur Tant, Thomas Lösche
Leipzig, Die Residenz im Herrenhaus, Peter Niemann
Limburg an der Lahn, 360°, Alexander Hohlwein
Ludwigsburg, Gutsschenke, Ben Benasr
Lübeck, Villa Mare – Balthazar, Oliver Pfahler

Mittenwald, Das Marktrestaurant, Andreas Hillejan
Nagold, Alte Post, Stefan Beiter

Nürnberg, Entenstuben, Fabian Denninger
Nürnberg, ZweiSinn Meiers / Fine Dining, Stefan Meier
Pirmasens, Die Brasserie, Vjekoslav Pavic
Stuttgart / Fellbach, Oettinger’s Restaurant, Michael Oettinger
Wolfsburg, Saphir, André Münch

Herzlichen Glückwunsch!
 
Auch die Zweisterner erhalten Zuwachs:
Berlin, Rutz, Marco Müller (hierzu gibt es in Kürze einen neuen Bericht)
Mannheim, OPUS V, Tristan Brandt
München, Geisels Werneckhof, Tohru Nakamura

Herzlichen Glückwunsch!

Kommen wir nun zur spannendsten Kategorie, die Dreisterner.
Tja hier tut sich nichts. Dies ist besonders aus Berliner Sicht enttäuschend.
Wie jedes Jahr werden hier Namen gehandelt. Und wie jedes Jahr passiert nichts.
Die bittere Erkenntnis kann daher nur lauten: Berlin ist in der Breite top, in der Spitze allerdings anscheinend nicht gut genug.

Während also im Einsternesegment Casual Fine Dining rockt, bleibt die Spitze unter sich.

Baiersbronn, Restaurant Bareiss, Claus-Peter Lumpp

Baiersbronn, Schwarzwaldstube, Harald Wohlfahrt

Bergisch-Gladbach, Vendôme, Joachim Wissler

Hamburg, The Table Kevin Fehling

Osnabrück, La Vie, Thomas Bühner

Perl, Victor’s Fine Dining by christian bau
Rottach-Egern, Restaurant Überfahrt Christian Jürgens

Saarbrücken, GästeHaus Klaus Erfort

Wittlich/Dreis, Waldhotel Sonnora, Helmut Thieltges

Wolfsburg, Aqua, Sven Elverfeld

Zum Abschluss möchte ich noch kurz auf das Essen eingehen.
Metro Deutschland kreierte: Hamachi, saures Gemüse, Tom Yam

Sternekoch Markus Semmer verwöhnte uns mit
geangeltem Wolfsbarsch, Rote Bete, Blumenkohl und Trüffel
Auch ein vegetarisches Gericht durfte nicht fehlen:
Schwarzfederhuhn, Schwarzwurzel, wilder Brokkoli, Meerrettich

Die Weine:
2014, Dittelsheimer Riesling – Kalkstein, Weingut Winter, Rheinhessen
Super Crin Rosso, Barbera 100%, Martin Hrtweg, Canale/Cuneo, Italien
2011, Dittelsheimer Chardonnay/Weissburgunder, Weingut Winter, Rheinhessen

Die dazugehörigen Fotos gibt es bei www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Deutschlands beste Bio-Läden 2017 gesucht

Es ist wieder soweit: Das Naturkostmagazin Schrot&Korn ruft ab November erneut zur Wahl für Deutschlands beste Bio-Läden 2017 auf. Kunden können wieder ihr Lieblingsgeschäft bewerten. Davon profitieren Bio Läden und Kunden gleichermaßen. Den Teilnehmern winken tolle Preise: Ein E-Bike, eine Wanderreise in die Berge sowie viele Geschenkpakete. Die Bio-Läden erhalten viele individuelle Hinweise, was sie noch verbessern können und was sie schon richtig gut machen.
 
Die Teilnahmekarten zur Wahl der „Besten Bio-Läden 2017“ liegen bundesweit in allen mitmachenden Bio-Läden aus. Die Aktion läuft bis zum 7. Dezember 2016. Abgestimmt werden kann auch online unter www.besterbioladen.de. Hier gibt es dieses Jahr sogar eine extra Chance: Es werden täglich weitere Preise verlost sowie sechs Wochenhauptpreise.

Gewählt werden Bio-Geschäfte in Deutschland, in vier Kategorien unterteilt: Hofläden, kleine Bioläden, mittlere Biofachgeschäfte sowie Bio-Supermärkte. Bei der Wahl können unter anderem der Gesamteindruck, die Sortimentsvielfalt und die fachkundige Beratung mit Schulnoten bewertet werden. Im vergangenen Jahr äußerten sich auf diesem Weg über 51.000 Teilnehmer zu „ihrem“ Bio Laden. In jeder Kategorie wird das Geschäft mit den besten Noten als „Bester Bio-Laden 2017“ ausgezeichnet.
 
Besonderheit: individueller Dialog
Eine Besonderheit der Schrot&Korn Leserwahl ist, dass die Verbraucher individuelle Bemerkungen auf ihren Teilnehmerkarten oder auch online hinterlassen können. Dies gibt den Händlern neben ihren Noten individuelle Rückmeldung über das, was ihren Kunden wichtig ist. Die Bemerkungen werden vom bio verlag erfasst und den Läden in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt. Damit erhalten die Läden Impulse, wo sie ihren Service und Angebot noch weiter verbessern können und auch Rückmeldung zu ihren Stärken.
 
Die Preise im Einzelnen
Der Hauptpreis ist ein weißes E-Bike des Herstellers „Flyer“ im Wert von 3.400 Euro. Ein tiefer Schwerpunkt sorgt für eine gute Wendigkeit des Rades. Es besitzt einen Li-Ion-Mangan-Akku mit einer Ladedauer von 3,5 Stunden. Das Rad eine Tretunterstützung mit vier Varianten bis 25 km/h.
Als 2. Preis wird eine ganz besondere Reise in die Dolomiten ausgelost: Bei dieser einwöchigen Wanderreise des Veranstalters „Sento Wanderreisen“ im Wert von 2.700 Euro können zwei Personen das italienischen Cadore-Tal rund um den Berg Antelao erkunden, einem der Dolomitengipfel.
Als 3. Preis lockt ein Kaffeeautomat von „Krups“, der einen flugs zum Barista in den eigenen vier Wänden werden lässt. Per Smartphone wird die Kaffee- und Milchmenge sowie die Kaffeestärke ausgewählt. Per Drag & Drop lassen sich die Kaffeespezialitäten in Echtzeit an die Maschine senden. Der Barista-Traum hat einen Wert von 1.300 Euro.
Der 4. bis 99. Preis sind leckere Feinkost-Pakete der Firma „La Selva“. Darin befinden sich Spezialitäten wie pikante Auberginencreme oder frisch ein-gemachte Tomatenpolpa. Ergänzt wird dies durch einen kräftig-eleganten Naturland-Rotwein.
 
Bekanntgabe der Gewinner und Verleihung der Urkunden finden am 16.02.2017 auf der Weltleitmesse für Bioprodukte, der BioFach 2017, in Nürnberg statt.

Die neuen Gourmettempel von Madrid

Madrid ist immer eine Reise wert; eine besondere gastronomische Entdeckung sind aber die Gourmetmärkte, die in Deutschland vielerorts noch ihresgleichen suchen. Diese neue Generation von Märkten, von denen es in Spanien viele gibt, sind Orte der Genusserfahrung, wo man gleichzeitig frische Zutaten kaufen und leckere Rezepte genießen kann.

Der Markt San Miguel, einst ein Sinnbild für die traditionelle Marktkultur in der spanischen Hauptstadt, wurde in ein Gourmetparadies verwandelt. Mitten im Zentrum, direkt an der Plaza Mayor befindet sich dieser Markt mit seiner über 100-jährigen Geschichte, ein obligatorischer Halt, um spanische Gourmetprodukte und kulinarische Leckerbissen aus aller Welt zu kosten.
http://www.mercadodesanmiguel.es/en/

Der Markt San Anton zeigt sein ausgeklügeltes Gastronomiekonzept im Szeneviertel Chueca. Drei verschiedene Bereiche voller Geschmackserlebnisse stehen dem Besucher offen. So können in einem traditionellen Marktbereich Produkte von höchster Qualität eingekauft werden. Der zweite Bereich ist dem Schaukochen gewidmet und der dritte dem eigentlichen Schlemmen in einem angeschlossenen Restaurant mit Terrasse.
http://www.mercadosananton.com/

Der Markt von San Ildefonso in Fuencarral vereint nach dem Vorbild eines Londoner Straßenmarkts Tradition und Innovation, um ausgewählte Gastronomie vom Feinsten zu präsentieren.
http://www.mercadodesanildefonso.com/

Platea Madrid ist der angesagte Platz, um im Salamanca-Viertel dinieren zu gehen. Das größte Zentrum für Eventgastronomie Europas vereint auf einer Fläche von 6.000 m2 den Glanz von Spektakel und Gastronomie. Das wie ein großes Theater angelegte Zentrum an der Plaza de Colón besticht zum einen durch seine ungewöhnliche Architektur, zum andere durch seine zahlreichen Delikatessenstände. Ein weiteres Highlight sind die Veranstaltungen, die den Genuss der von Meisterhand zubereiteten Gerichte krönen.
http://plateamadrid.com/

Der Moncloa Markt im Princesa-Viertel lädt auf zwei Stockwerken in einem geräumigen Gourmet-Raum dazu ein, einzigartige Produkte, traditionelle Herstellungsarten wie auch neue Kochtechniken zu bewundern.
http://mercadomoncloa.es/

Gourmet Experience heißt der 7-Sterne Gourmet-Erlebnisraum, der von der Kaufhauskette Corte Inglés mitten im Herzen von Madrids goldener Einkaufsmeile, der Calle Serrano eröffnet wurde. Hier zelebriert man den Einkauf und die Degustation gleichermaßen.

www.elcorteingles.es/supermercado/aptc/gourmet-experience/serrano

www.spain.info/de/top-10/mercados-gastronomicos-gourmet-gastrospain.html

Friedrich Niemann – mein.lychen

Frühstück in drei Gängen: Regionale Spezialitäten im Landhaus „mein.lychen“. Friedrich Niemanns bed & breakfast eröffnet am 1. Juli 2016 seine Pforten.

Hausgemacht und bodenständig: So vielfältig wie die Region ist, so vielfältig sind ihre Spezialitäten und traditionellen Gerichte. Die Küche Brandenburgs steht für herzhafte Speisen, frische Qualitätsprodukte und für Gastfreundschaft. Für individuellen und persönlichen Service am Gast steht auch Friedrich W. Niemann, der nach über 25 Jahren in der internationalen Großhotellerie gemeinsam mit seinem Bruder ein Landhaus in der Uckermark gekauft hat und am 1. Juli 2016 als „bed & breakfast“ eröffnet. „In Anlehnung an die Region werden wir beim Frühstück großen Wert auf frische, regionale Qualitätsprodukte legen und unser Angebot an den Jahreszeiten ausrichten“, so der Hotelier zum kulinarischen Ansatz in seinem Landhaus, wo das Frühstück dem Gast in drei Gängen serviert wird. So folgt dem kräftigen Müsli mit saisonalem, regionalem Obst beispielsweise ein Omelette mit Uckerkaas, Tomaten und Paprika oder auch mal Fisch aus den uckermärkischen Gewässern, die traditionell zusammen mit Bratkartoffeln gereicht werden. Den süßen Abschluss des 3-Gänge-Frühstücks bildet ein duftendes, warmes Croissant mit hausgemachter Marmelade und Brandenburger Fliederkräude (süß-saures Holundermus).

Da Brandenburg bekannt ist für seinen Fischreichtum – vor allem Hecht, Zander, Aal und Karpfen sind hier zu Hause – wird auch der ein oder andere Räucherfisch Einzug halten in die „mein.lychen“ Frühstücksküche, gepaart mit regionalen Spezialitäten wie Kloppschinken, Koch- oder Räucherschinken sowie Produkten aus nahegelegenen Hofläden. „Ich bin gespannt, wie unsere Gäste dieses Frühstücksangebot bewerten“, so der Hotelier. „Die meisten Besucher werden tagsüber aktiv sein, weshalb wir besonderen Wert auf ein reichhaltiges Frühstück legen“, erklärt der Chef des Hauses. Auch Lunchpakete mit frischen Räucherfischbrötchen soll es geben.

Das rund 2.000 Quadratmeter große Grundstück liegt im Stadtbereich Lychen, fünf Minuten vom Stadtkern entfernt, direkt am Köppensbeek sowie am Nesselpfuhlgraben und ist damit an die Bundeswasserstraße mit ihren vielfältigen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten angebunden. Der Gesamtkomplex teilt sich in zwei Gebäude: Haupt- und Nebenhaus. Im Haupthaus werden zunächst sechs Gästezimmer, die Küche sowie Bibliothek und Jagdzimmer Platz finden. Im Nebengebäude wird eine Sauna, eine Veranda sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine Galerie Einzug halten. In einem zweiten Bauabschnitt ist die Ergänzung um ein Bootshaus mit weiteren Zimmern geplant.

„Die Gästezimmer in „mein.lychen“ unterscheiden sich unabhängig von Lage und Größe, durch einen sehr individuellen Charakter spezifische Namen, die sich an den Lebensstationen der Eigentümer orientieren“, so Friedrich W. Niemann zur Gesamtkonzeption. „Gerade die Intimität und der persönliche Charakter, gepaart mit dieser tollen Lage machen „mein.lychen“ zu einem besonderen Ort“, so Niemann weiter. Das neue „bed and breakfast“ in der Uckermark öffnet am 1. Juli 2016 seine Pforten. Es liegt mitten in der Natur und doch nur fünf Minuten vom Stadtzentrum der Flößerstadt Lychen entfernt.

www.meinlychen.de.

Coravin

In einem verborgenen Raum des Schlosses von Bečov nad Teplou wurden 1985 bis zu 150 Jahre alte Weine im Wert von über 1,1 Millionen Euro gefunden. Am 22. Mai verkosteten Andreas Wickhoff (Master of Wine) und Jakup Pribyl, einer der renommiertesten Sommeliers der Tschechischen Republik, diese nun mithilfe des Coravin Systems. So wurde sichergestellt, dass die Weine im Falle eines positiven Resultats auch nach der Verkostung ihren Wert beibehalten. Die Verkostung ergab – die Weine sind trinkbar!

Nicht einmal 1000 Einwohner zählt der Ort Bečov nad Teplou. Das Schloss könnte allerdings schon bald zu einer Pilgerstätte für Weinliebhaber werden. Denn 1985 wurde hier ein außergewöhnlicher Fund gemacht. In einem verborgenen Raum unter einem der Schlosstürme wurden insgesamt 133 Weine des letzten Jahrhunderts gefunden. Darunter je ein Château d’Yquem von 1892 und 1896 sowie ein Corton Charlemagne, ebenfalls aus dem Jahr 1892. Der älteste gefundene Wein ist ein Porto aus dem Jahr 1862. Eine erste Schätzung räumt der Weinsammlung einen Wert von über 1,1 Millionen Euro ein.

Der Fund der Weine gleicht einem Hollywood-Drehbuch: Die ursprünglichen Besitzer des Schlosses, die Familie Beaufort-Spontini, galten als Sympathisanten des Nationalsozialistischen Regimes und flohen deshalb gegen Ende des zweiten Weltkrieges aus der heutigen Tschechischen Republik. Als sie Jahre später den Versuch unternahmen, über den amerikanischen Unternehmer Danny Douglas ihre Besitztümer zurückzubekommen, war die Familie bereit, horrende Summen für die Rückführung ihrer Besitztümer zu bezahlen. So weckten sie die Neugier der damals noch existierenden kommunistischen Geheimpolizei. Durch eine unglückliche Formulierung seitens Douglas, der sagte er benötige kein Werkzeug für das Abholen des Besitzes, entschied die Polizei das Schloss genauer zu untersuchen – und fand dabei schließlich den geheimen Raum mit dem verborgenen Schatz.

Verkostung durch Coravin bringt positives Ergebnis
Über 30 Jahre ist das nun her. Seitdem sind die Weine im Schloss ausgestellt. Ob sie allerdings tatsächlich noch genießbar und damit auch wertvoll sind, konnte nie getestet werden, da man sonst die Flaschen öffnen und sie damit der Oxidation hätte preisgeben müssen. Bis jetzt. Am 22. Mai verkosteten Andreas Wickhoff (Master of Wine) und Jakup Pribyl, einer der renommiertesten Sommeliers der Tschechischen Republik, die Weine mithilfe des Coravin Systems. Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Alle verkosteten Weine sind noch immer in äußerst guter Verfassung. „Wir sind begeistert und sehr positiv überrascht von der guten Verfassung der Weine, es gab keine Anzeichen von Oxidation“, so Andreas Wickhoff nach der Verkostung.

Auch Coravin-Erfinder Greg Lambrecht konnte seine Begeisterung über den Zustand der Weine nicht verbergen, die mit Hilfe seiner Erfindung nun endlich verkostet werden konnten. „Das sind Weine einer anderen Zeit, gemacht von Menschen, die heute nicht mehr unter uns sind. Es ist wirklich etwas Besonders, Weine zu verkosten, die so lange unter Kork reifen durften und uns einen Eindruck einer vergangenen Ära geben.“

Bei der Nutzung von Coravin wird eine dünne Hohlnadel durch den Korken in die Flasche eingeführt. Anschließend leitet das System Argon-Gas, einen natürlichen Bestandteil der Atemluft, durch die Nadel hindurch in die Flasche und erzeugt so einen Überdruck. Um den Druck wieder auszugleichen, fließt nun der Wein durch die Hohlnadel zurück in das Coravin-System und von dort aus weiter in ein Glas. Nach der Entnahme wird das Gerät einfach abgenommen. Das verwendete Argon-Gas reagiert nicht mit dem Wein und der Naturkorken verschließt sich auf Grund seiner natürlichen Beschaffenheit direkt nach der Abnahme des Geräts wieder vollständig von selbst. Der Wein reift auf natürliche Weise weiter.

Das beste Restaurant der Welt liegt in der Emilia-Romagna

Am vergangenen Dienstag, 14. Juni 2016, wurde die „Osteria Francescana“ in Modena von knapp 1000 internationalen Experten der britischen Zeitschrift „Restaurant Magazine“ zum besten Restaurant der Welt gewählt. Küchenchef und Starkoch Massimo Bottura nahm den Oscar der Restaurant-Szene in New York entgegen.

Erstmals in der Geschichte der Auszeichnung gewann damit ein italienisches Unternehmen den Titel. Im vergangenen Jahr noch auf Platz zwei, verdrängte die „Osteria Francescana“ das „El Celler de Can Roca“ (Spanien) von der Spitze der Weltrangliste auf Platz zwei. Der dritte Platz ging an das „Eleven Madison Park“ in New York (USA). Unter den Top 10 sind außerdem Restaurants aus Peru, Dänemark, Frankreich, Japan und Österreich vertreten. Die aktuelle Rangliste der „World’s 50 Best Restaurants“ finden Interessierte unter www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

In seiner kleinen Osteria in der Via Stella 22 im Herzen von Modena serviert Küchenchef Massimo Bottura seinen Gästen eine kreative und neuartige italienische Küche. Eröffnet 1995 wurde die „Osteria Francescana“ 2009 erstmals auf Platz 13 der Liste der 50 besten Restaurants weltweit gewählt. Seit 2012 ist sie mit einem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet. Neben der „Osteria Francescana“ betreibt Massimo Bottura ein weiteres Restaurant in Modena, die Brasserie Franceschetta58.

Das britische „Restaurant Magazine“ veröffentlicht seit 2002 jedes Jahr die Liste „The World’s 50 Best Restaurants“ mit dem Ziel, die besten Restaurants der Welt zu benennen. Ausgewählt werden diese durch die Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy, einer Gruppe von über 900 führenden Persönlichkeiten der Restaurant- und Foodszene.

Modena – immer eine Reise wert
Gelegen auf der berühmten Via Emilia ist die Stadt Modena in jedem Fall eine Reise wert. Bekannt ist sie nicht nur als Geburtsstadt des berühmten Star-Tenors Luciano Pavarotti, sondern auch als „Stadt der Motoren“ und Heimat großer Marken wie Ferrari, Lamborghini, Maserati und Pagani. Im kulinarischen Bereich ist Modena vor allem bekannt für Köstlichkeiten wie den berühmten Aceto Balsamico Tradizionale di Modena, den Lambrusco di Modena, Prosciutto und Parmigiano Reggiano.

Urlaubsangebote sowie weitere Informationen zum kulinarischen Aufenthalt in der Emilia-Romagna finden Interessierte unter www.emiliaromagnaturismo.it/de/essen-und-trinken/essen-und-trinken-highlights

Unsere Meinung zur Wahl: www.gourmet-report.de/artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

Italien ist Spitzenreiter

Übergewicht bei Kindern in Europa

In Italien sind Kinder ab einem Alter von drei Jahren
deutlich häufiger übergewichtig als in Deutschland und anderen
europäischen Ländern. Das ist ein Resultat der europäischen
IDEFICS-Studie zur Identifizierung und Prävention gesundheitlicher
Auswirkungen von Ernährung und Lebensstil bei Kindern. In Deutschland
waren das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und
Epidemiologie (BIPS) und die Universität Bremen beteiligt.

Knapp 7.700 Kinder wurden von der Geburt bis zum Alter von elf Jahren
begleitet. Sie stammten aus sieben europäischen Ländern:
Deutschland, Italien, Belgien, Schweden, Spanien, Ungarn und Zypern.
Die Wissenschaftler untersuchten, wie sich der Körpermassenindex
(BMI) der jungen Probanden im Laufe der Kindheit verändert und welche
Faktoren Einfluss auf das Körpergewicht haben. Beispiele waren der
BMI der Mutter, Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, der
Bildungsstatus der Eltern und die Stilldauer. Der BMI gibt das
Verhältnis des Gewichts (in kg) zur Körpergröße (in Meter zum
Quadrat) an. Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich der normale
Körperfettanteil ständig, je nach Alter und Geschlecht. Anhand von
Normwertkurven lässt sich ablesen, wie das Gewicht einzuordnen ist.
Wenn der BMI den Wert 25 überschreitet, spricht man von Übergewicht.
Dieser feste Wert ist zwar umstritten, gibt aber eine Tendenz wider.
Ab einem BMI von größer 30 spricht man von Fettleibigkeit.

Ab einem Lebensalter von drei Jahren gab es von Land zu Land große
Unterschiede im Anteil der übergewichtigen und fettleibigen Kinder.
In Italien lag er bei einem Spitzenwert von 50 Prozent, gefolgt von
Zypern (29,8 %) und Spanien (25,6 %). In Ungarn hatten 19 Prozent und
in Deutschland knapp 18 Prozent der Kinder ein zu hohes
Körpergewicht. In Schweden (12,3 %) und Belgien (9,7 %) waren die
Werte am niedrigsten. Im Alter von elf Jahren hatte der mittlere BMI
italienischer Kinder bei den Jungen einen Wert von 22,3 und bei
Mädchen von 22,0 erreicht. In den anderen Ländern bewegte er sich
zwischen 18,4 und 20,3 bei Jungen und 18,2 bis 20,3 bei Mädchen.

Der wichtigste Einflussfaktor war der BMI der Mutter – vor allem in
Italien, stellten die Wissenschaftler fest. Die italienischen Mütter
und Väter brachten im europäischen Vergleich auch durchschnittlich
die meisten Pfunde auf die Waage. Zudem zeigte sich, dass das
Geburtsgewicht des Kindes mit der Gewichtszunahme der Mutter in der
Schwangerschaft in Zusammenhang stand.

Insgesamt konnten frühkindliche Faktoren aber nur einen kleinen Teil
der Unterschiede im Körpergewicht erklären. Vermutlich spielen neben
genetischen Aspekten Änderungen in der körperlichen Aktivität und
im Ernährungsverhalten eine Rolle, die sich je nach Land
unterscheiden.

Heike Kreutz, www.aid.de

www.bips-institut.de
http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.13/journal.pone.0149268

Pierre Nippkow

Diesen Monat veröffentlichte der Guide MICHELIN seine neue Ausgabe: Pierre Nippkow ist der einzige Sternekoch auf der Halbinsel und einer der wenigen, die im Bundesland Mecklenburg – Vorpommern mit einem der begehrten Michelin-Sterne ausgezeichnet wurden.

Die außergewöhnliche Küchenleistung, die für die Auszeichnung mit einem Stern erbracht werden muss, definiert der renommierte Hotel– und Restaurantführer Guide MICHELIN in seiner Ausgabe Deutschland 2016 wie folgt: „Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert! Produkte von ausgesuchter Qualität, unverkennbare Finesse auf dem Teller, auf den Punkt gebrachter Geschmack, ein konstant hohes Niveau bei der Zubereitung – einen Stopp wert!“

Pierre Nippkow kocht in der Tat im doppelten Sinne ganz oben, denn das Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE im Strandhotel Fischland in Dierhagen befindet sich auf dem Dach des Hauses. Hier ist allein der Ausblick schon etwas Besonderes. Zum Abheben aber hat Nippkow keine Zeit, während er seine Gäste in den Genießerhimmel entführt.

Mit dem ganzen Team freut er sich über die erneute Anerkennung durch den renommierten Hotel- und Restaurantführer und weiß, dass dafür jeden Tag höchste Konzentration, Disziplin und Professionalität gefordert sind. „Nur so kann man es schaffen, immer wieder erfolgreich zu sein. Dennoch darf bei uns in der Küche auch gelacht werden, denn die Freude am Beruf ist mindestens genauso wichtig und beeinflusst die Kreativität“, so Nippkow. Erst vor wenigen Tagen bestätigte auch der bekannte Restaurant- und Hotelführer für Feinschmecker „Gault&Millau“ die hervorragende Küchenleistung und zeichnete sie in der neuen Ausgabe abermals mit 16 Punkten aus.

Generaldirektorin Isolde Heinz ist besonders stolz auf das ganze Team: „Die Auszeichnungen haben sich alle jeden Tag verdient und sie zeigen, dass sich Kontinuität auszahlt. Verlässlichkeit hat auch für unsere Gäste eine sehr große Bedeutung. Die Küchenleistung, das Ambiente, der Service – alles muss zusammenpassen, damit sich Gäste wohlfühlen und Kritiker ein Küchenteam in dieser Weise ehren.“

Aktuell stehen die Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des Hauses im Mittelpunkt, nach weiteren großen Veranstaltungen und Firmenfeiern geht es nahtlos in die Feiertage, wo auch stets die Sterneküche wieder in besonderer Weise gefordert ist.

www.strandhotel-ostsee.de

Alle Infos zum Michelin 2016: www.gourmet-report.de/artikel/346976/Alle-Ergebnisse-zum-Michelin-2016/

Nahrungsergänzungsmittel

Immer mehr Menschen nehmen ergänzend zur täglichen Nahrung Vitamin- und Mineralstoffpräparate ein. Grundsätzlich sind sie sich möglicher Risiken bewusst, hat eine Studie der Leibniz Universität Hannover gezeigt. Die Wissenschaftler hatten eine bundesweite Befragung von 1.070 Verwendern von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) im Alter von 18 bis 93 Jahren durchgeführt. Sie prüften das Konsumverhalten und erkundigten sich nach den Motiven für die Einnahme. Zudem bestimmten sie die individuelle Nährstoffaufnahme aus NEM und bewerteten diese unter toxikologischen Aspekten.

Nach Schätzungen nehmen 18 bis 60 Prozent der Erwachsenen in Deutschland regelmäßig Nährstoffsupplemente ein. Die meisten (80 %) nannten gesundheitliche Gründe für den Konsum. 86 Prozent gaben an, die Packungshinweise und die Dosierung zu berücksichtigen. 93 Prozent waren sich möglicher Risiken bei einer langfristig erhöhten Zufuhr bewusst. Bei den Mineralstoffen nahmen die Befragten am häufigsten Magnesiumpräparate zu sich (59 %), gefolgt von Kalzium (37 %), Zink (34 %) und Selen (23 %). Bei den Vitaminen hatte Vitamin C den höchsten Stellenwert (53 %), gefolgt von Vitamin E (45 %) und den meist gemeinsam eingenommenen Vitaminen B6, B12 und Folsäure (44 %).

Nach den Modellrechnungen führt die Einnahme von Nährstoffpräparaten in der Regel nicht zu einer übermäßigen Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen. Bei Vitamin A, Folsäure, Kalzium und Zink gab es in Einzelfällen Überschreitungen der Obergrenze für eine sichere Gesamtaufnahme (Tolerable Upper Intake Level, UL). Bei Magnesium dagegen erreichten oder überschritten mehr als 22 Prozent der Personen, den UL-Wert von 250 mg pro Tag. Mögliche Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall.
Heike Kreutz, www.aid.de