Deutscher Präventionspreis 2009 geht an 12 Grundschulen

Deutscher Präventionspreis 2009 geht an 12 Grundschulen

Teilnehmerschulen haben durch vorbildliche Angebote zu Ernährung, psychosozialer Gesundheit und Bewegungsförderung überzeugt

12 Grundschulen werden im diesem Jahr mit dem Deutschen Präventionspreis ausgezeichnet und erhalten insgesamt ein Preisgeld von 100.000 Euro. Unter dem Motto „Gesund aufwachsen“ wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium für Gesundheit, der Manfred Lautenschläger Stiftung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgeschrieben.

Über 600 Schulen haben sich beworben. Eine Fachjury hat die Grundschulen ermittelt, die sich in herausragender Weise um die körperliche, seelische und soziale Entwicklung ihrer Kinder verdient machen. Anlässlich der Preisverleihung erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Bildung und Gesundheit stehen in einem direkten Zusammenhang. Kinder, die gesund aufwachsen, sich viel bewegen und ausgeglichen sind, lernen besser. Und haben folglich auch bessere Entwicklungschancen. Das zentrale Anliegen der Strategie zur Kindergesundheit der Bundesregierung ist, gleiche Chancen für alle Kinder zu schaffen. Der Grundschule kommt eine besondere Bedeutung zu. Die vielen guten Ideen des Präventionspreises machen Mut – ich hoffe, sie ’machen Schule’ und finden viele Nachahmer.“

Durchdachte und innovative Konzepte mit viel Engagement umgesetzt Bereits im April wurden die besten zwölf Schulen für das Berliner Finale nominiert. In den Visitationen hatte sich die Jury davon überzeugt, dass die eingereichten Konzepte überzeugend gelebt werden.
Grund genug, in diesem Jahr allen 12 Schulen einen Preis zu verleihen. Wichtig in der Begutachtung waren neben den Schwerpunkten Ernährung, Gesundheit und psychosoziale Gesundheit die Elternarbeit sowie die Vernetzung der Schule. „Nicht die einmalige Aktion, sondern das stetige Bemühen während des Unterrichts ebenso wie im Umfeld der Pausen und der sonstigen Betreuungs- und Freizeitangebote bringt den Erfolg“, so Manfred Lautenschläger, geschäftsführender Gesellschafter der Manfred Lautenschläger Stiftung.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Präventionspreises liegt in der Förderung der Gesundheitschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien. „Die Preisträgerschulen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie Programme und Ansätze der Gesundheitsförderung in ihrem pädagogischen Konzept dauerhaft verankern und die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern einbeziehen“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Sie beteiligen Kinder an Entscheidungen, bieten ihnen kreative und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, sorgen für eine gesunde Ernährung im Schulalltag, vermitteln Esskultur und sorgen darüber hinaus dafür, dass Kinder über das sprechen können, was ihnen auf dem Herzen liegt.“

Die Preisträger

1. Preis / 15.000 € Preisgeld

Heinrich-Seidel-Grundschule, Berlin (Kategorie „gebundene Ganztagsschule“) Eine-Welt-Schule, Minden (Kategorie „offene Ganztagsschule“) Fridtjof-Nansen-Schule, Hannover (Kategorie „Halbtagsschule“)

2. Preis / 10.000 €

Ganztagsgrundschule Franzosenkoppel, Hamburg (gebundene Ganztagsschule) Schule am Schwarzwasser, Bergheim (offene Ganztagsschule) Grundschule Dietrichsfeld, Oldenburg (Halbtagsschule)

3. Preise / 4.000 €


KGS Barbarastraße, Aachen (offene Ganztagsschule)
Gemeinschaftsgrundschule Eitorf, Eitorf (offene Ganztagsschule) Insel-Grundschule, Pforzheim (Halbtagsschule) Waldschule Tempelsee, Offenbach (Halbtagsschule) Grundschule Tutow, Tutow (Halbtagsschule) Astrid-Lindgren-Schule, Rosenheim (Halbtagsschule)

Das von den Trägern bereitgestellte Preisgeld ist für die Fortführung und Weiterentwicklung der prämierten Maßnahmen bestimmt.

Alle ausgezeichneten Schulen und ihre Maßnahmen zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung stehen unter http://www.deutscher-praeventionspreis.de

Sende
Benutzer-Bewertung
0 (0 Stimmen)

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.