Best of the Best Awards 2016

Die Gastronomiebranche wählt erneut die Besten der Besten und zieht in diesem Jahr internationale Kreise.

Was auf der achten CHEF-SACHE im vollbesetzten Saal des Palladium bekanntgegeben wurde, war das Ergebnis wochenlanger Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Suche nach den Besten der Besten, die vor fünf Jahren von der Edition Port Culinaire ins Leben gerufen wurde, bietet allerdings nur den Rahmen – die Preise vergibt die Branche selbst. Köche, Gastronomen, Servicemitarbeiter und Unternehmen nominieren ihre Favoriten, die besten zehn je Kategorie stehen im Anschluss zum E-Voting bereit. Unter ihnen entscheiden sich die Platzierungen.

In den letzten Tagen vor der Schließung der Wahl rührten die Nominierten noch einmal ganz intensiv die Werbetrommeln und wurden in den sozialen Netzwerken sehr aktiv. Die elektronischen Wahlzettel flatterten Schlag auf Schlag in die Redaktion der Edition Port Culinaire. Insgesamt wurden beinahe 10.000 Stimmen abgeben. Einige mussten allerdings als ungültig bewertet werden, da Branchenoutsider von dieser Wahl ausgeschlossen sind und eine doppelte Stimmabgabe nicht erlaubt ist. Von dem großen Aufwand hinter den Kulissen bekamen die Beteiligten nichts mit, denn bis zur feierlichen Preisverleihung wurde alles streng geheim gehalten.

Als Michaela Schaffrath und Thomas Ruhl im Anschluss an einen erfolgreichen ersten CHEF-SACHE-Tag die Bühne betraten konnten einige die Bekanntgabe der Gewinner kaum noch erwarten. Ein bisschen mussten sie sich allerdings noch gedulden, denn die beiden Moderatoren verstanden es auf ein Bestes, die Spannung auf die Spitze zu treiben bevor es an die Auflösungen ging. Dann war es aber endlich so weit.

Die Top Ten der “Branchen Oscars“:
1. In der ersten Kategorie sollte das Unternehmen 2016 gewinnen, das am innovativsten, zuverlässigsten und fairsten in Bezug auf Preis und Service arbeitet.

1. BOS FOOD 23 %
2. Transgourmet 21 %
3. Otto Gourmet 17 %
4. Altes Gewürzamt 10 %
5. FrischeParadies 9 %
6. Rungis Express 5 %
7. Keltenhof 4,5 %
8. ASA Selection 4 %
9. Metro 3,5 %
10. Caviar House & Prunier 3 %

2. In der zweiten Kategorie sollte die Persönlichkeit, ein Grand Seigneur 2016 aus Gastronomie oder Dienstleistungsbereich, gewinnen, der als Innovator, Chef und Mensch die Branche am meisten bereichert.

1. Ralf Bos, BOS FOOD 22 %
2. Wolfgang Otto, Otto Gourmet 18 %
3. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 17 %
4. Eckardt Witzigmann 11 %
5. Hans Haas, Tantris 8 %
6. Ingo Holland, Altes Gewürzamt 7,5 %
7. Gerhard Daumüller, Keltenhof 5 %
8. Jörg Geiger, Manufactur Jörg Geiger 5 %
9. Jörg Müller, Hotel & Restaurant Jörg Müller 4,5 %
10. Heinz Horrmann 2 %

3. Die dritte Kategorie prämierte den Sommelier, den Meister der Weine 2016, der derzeit den Geschmack der Gäste am besten trifft, sie fair berät und die Weine korrespondierend zu den Kreationen der Chefs auswählt.

1. Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig 16 %
2. André Macionga, Restaurant Tim Raue 15 %
3. Stéphane Gass, Schwarzwaldstube 13 %
4. Marcel Runge, aqua 11 %
5. Justin Leone, Tantris 10,5 %
6. Bärbel Ring, Söl’ring Hof 10 %
7. Maximilian Wilm, Hotel Süllberg 8,5 %
8. David Eitel, The Table 8 %
9. Tobias Ludowigs, Brasserie Stadthaus 5 %
10. Sven Oetzel, ehemals la vie 3 %

4. Die vierte Kategorie zeichnete den besten Restaurantleiter aus, Mr. oder Mrs. Feel Good 2016, der oder die eine Wohlfühlatmosphäre schafft und mithilfe des Teams keine Wünsche offen lässt.

1. Barbara Berger, Storstad 15 %
2. Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig 14,5 %
3. Melanie Hetzel, Yunico 13 %
4. David Breuer, Schwarzwaldstube 12 %
5. Jimmy Ledemazel, aqua 11 %
6. David Eitel, The Table 8,5 %
7. Matthias Däubler, Nagaya 8 %
8. Yildiz Bau, Victor’s Fine Dining 7 %
9. Boris Häbel, Tantris 6 %
10. Nicole Bänder, Le Flair 5 %

5. Die Wahl in der fünften Kategorie bestimmte das Restaurant, den Hot Spot 2016, das im Moment durch sein avantgardistisches Konzept durch Neuartigkeit und Modernität überzeugt.

1. Restaurant Tim Raue, Tim Raue 19 %
2. The Table, Kevin Fehling 15 %
3. Yunico, Christian Sturm-Willms 11 %
4. aqua, Sven Elverfeld 10,5 %
5. Storstad, Anton Schmaus 10 %
6. Nobelhart und Schmutzig, Billy Wagner 9,5 %
7. Nagaya, Yoshizumi Nagaya 8,5 %
8. Vendôme, Joachim Wissler 7 %
9. Sosein, Felix Schneider 6,5 %
10. Horváth, Sebastian Frank 3 %

Die Vergabe der letzten drei Awards erzeugte die größte Spannung unter den anwesenden Chefs. Jetzt ging es um die „Königsklasse“ – um die besten Chefs.

6. Zunächst wurde bekannt gegeben wer nach Meinung der gesamten Branche der beste Koch in Deutschland ist. Wer erbringt die beste Gesamtleistung über alle Disziplinen hinweg und ist der Port Culinaire Nationalheld 2016?

1. Jan Hartwig, Atelier 21 %
2. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 13,5 %
3. Sarah Henke, Yoso 13 %
4. Joachim Wissler, Vendôme 11 %
5. Yoshizumi Nagaya, Nagaya 9 %
6. Sven Elverfeld, aqua 8,5 %
7. Kevin Fehling, The Table 7 %
8. Christian Jürgens, Überfahrt 6,5 %
9. Thomas Bühner, la vie 5,5 %
10. Christian Bau, Victor’s Fine Dining 5 %

7. Auch die siebte Kategorie war den Chefs vorbehalten. Diesmal ging es darum, welcher Koch in Deutschland durch Innovationskraft seine Kollegen am meisten inspiriert und die Kochkunst so auf neue Wege leitet und so mit Fug und Recht als Impulsgeber 2016 gilt.

1. Heiko Antoniewicz 25 %
2. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 18 %
3. Jan Hartwig, Atelier 13 %
4. Christian Sturm-Willms, Yunico 10 %
5. Yoshizumi Nagaya, Nagaya 7,5 %
6. Joachim Wissler, Vendôme 7,5 %
7. Sven Elverfeld, aqua 6 %
8. Kevin Fehling, The Table 5 %
9. Felix Schneider, Sosein 4,5 %
10. Christian Bau, Victor’s Fine Dining 3,5 %

8. Mit der achten und letzten Kategorie der Best of the Best Awards bestritt man das große Finale. Zum ersten Mal schlug man damit international Wege ein. Nominiert waren zehn Chefs, die mit ihrer Arbeit an der europäischen Spitze stehen. Der beste wurde European Champion 2016.

1. Jonnie Boer, De Librije (NL) 39 %
2. Joan Roca, El Cellar de Can Roca (E) 20 %
3. Massimo Bottura, Osteria Francescana (I) 9 %
4. Tim Raue, Restaurant Tim Raue (D) 8 %
5. Heinz Reitbauer, Steirereck (A) 7,5 %
6. René Redzepi, noma (DK) 6 %
7. Joachim Wissler, Vendôme (D) 4 %
8. Alain Passard, L’Arpège (F) 3 %
9. Eneko Atxa, Azurmendi (E) 2 %
10. Mauro Colagreco, Mirazur (F) 1,5 %

Alle Gewinner der insgesamt acht Kategorien, so unter- schiedlich ihre Aufgabefelder innerhalb der Gastronomie auch sind, können stolz auf sich sein, denn sie sorgen dafür, dass die gesamte Branche jeden Tag ein bisschen besser wird. Sie sind Vorbild für viele und spornen an, in Zukunft noch ein bisschen mehr Leistung zu bringen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass der Preis aus den eigenen Reihen vergeben wird, die Edition Port Culinaire und CHEF-SACHE bieten nur die geeignete Plattform.

 www.chef-sache.eu

Best-of-the-Best Awards

Der Branchen-Oscar. Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE
Zum fünften Mal schreibt das Team von Port Culinaire diesen Wettbewerb aus. Zugegeben: Auszeichnungen in der Branche werden fast schon inflationär verteilt. Diese Awards anlässlich der CHEF-SACHE sind jedoch etwas Besonderes. Sie werden nicht von einer Fachjury vergeben oder von einer Redaktion erdacht, sondern von der ganzen Branche gewählt.

Die Online Wahl der Best-of-the-Best findet in zwei Stufen statt.

1. Stufe – Nominierung der Kandiaten
Jede Person aus der Gastronomie- und Food-Branche hat die Möglichkeit, pro Kategorie fünf Kandidaten zu nominieren. Nach Auswertung der Nominierungen werden die Top 10 jeder Kategorie veröffentlicht.
Nominierungsende: 31. August 2016

Jetzt nominieren: http://www.chef-sache.eu/wettbewerbe/best-of-the-best-award/onlinewahl.html

2. Stufe – Wahl der No. 1
Ab 06. September 2016 werden die jeweils 10 Nominierten zur Endabstimmung auf der Wahlplattform bekanntgegeben. Jetzt wird gewählt, wer die No. 1 werden soll.
Abstimmungsende: 20. September 2016

Award Ceremony:
Die Nominierten der einzelnen Kategorien werden zur CHEF-SACHE in Köln am 25. September 2016 eingeladen. Sie alle erhalten eine Urkunde, denn sie haben viel erreicht und durch ihre Nominierung massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit erhalten. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Dieser wird je Kategorie im Rahmen der feierlichen Award Ceremony verkündet.
Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden die Veranstalter zur großen Metro-Party ein.

Kategorien

A. Chefs
1. European Champion 2016 – Top 10 of Europe  NEU
Wer sind die zehn besten Köchinnen und Köche Europas? Und wer unter ihnen beeindruckt am meisten durch Innovationskraft und Geschmackstiefe? Wählen Sie Ihre/n Lieblingschef/in zu Europas No. 1

2. Port Culinaire Nationalheld 2016
Wer ist derzeit der beste Koch / die beste Köchin in Deutschland? Wessen Menüs begeistern am meisten und wessen Küche liefert über alle Disziplinen hinweg die beste Gesamtleistung? Wählen Sie den oder die No. 1 unter den deutschen Chefs.

3. Impulsgeber 2016
Welche/r Küchenchef/in hat in Deutschland durch Innovationskraft Kollegen inspiriert und die Kochkunst auf neue Wege geleitet? Wählen Sie den/die derzeit kreativste/n deutsche/n Küchenchef/in.

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2016
Welches Restaurant, welches avantgardistische Konzept verblüfft durch Neuartigkeit und Modernität? Wählen Sie das derzeit progressivste deutsche Restaurantkonzept.

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2016
Einst war der Service in den Spitzenrestaurants steif und distanziert. Zunehmend kehren ein modernes Gastverständnis und eine echte Wohlfühlatmosphäre ein. Dahinter steht die Kunst, ein gutes Service-Team zu bilden, zu führen, zu motivieren und anzuleiten. Welche/r Service-Chef/in macht das im Moment am besten? Wählen Sie Ihre/n Favoriten/in.

3. Meister/in der Weine 2016
Aufbau und Pflege eines Restaurant-Weinkellers ist eine extrem anspruchsvolle Aufgabe. Hauptparameter sind den Geschmack der Gäste zu treffen, die Weine korrespondierend zu den Kreationen der Chefs auszuwählen und den Gast freundlich, kompetent und fair zu beraten. Wer macht das im Moment am besten?

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2016
Welche legendäre Chef oder welche Unternehmerpersönlichkeit aus Handel, Produktion oder Dienstleistungsbereich unserer Branche hat durch seine Leistungen als Innovator, Chef und Mensch diese Auszeichnung verdient? Wählen Sie den oder die Sympathieträger/in des Jahres.

2. Unternehmen 2016
Welches produzierende oder handelnde Unternehmen ist das innovativste, zuverlässigste und fairste in Bezug auf Preis und Service? Wählen Sie ihr Lieblingsunternehmen aus der Food Branche.

Die besten deutschen Sekte 2016

314 deutsche Sekte überzeugen durch Qualität / Sekthaus Raumland stellt erneut die Kollektion des Jahres
 
Die besten deutschen Sekte, hergestellt nach der Methode der klassischen Flaschengärung, stehen fest. Insgesamt 451 Sekte, zum Wettbewerb eingereicht von Weingütern, Genossenschaften und Sektkellereien aus allen deutschen Anbaugebieten, wurden Mitte Juli 2016 von einer 50-köpfigen Fachjury verkostet und bewertet.
 
Insgesamt 314 Sekte schafften die hohe Qualitätshürde von mindestens 87 Punkte (im internationalen 100-Punkte-Schema) und dürfen ab sofort mit der Auszeichnung von Meiningers Deutscher Sektpreis werben.
 
„Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr beim ersten Sektpreis von den Qualitäten sehr beeindruckt waren, sehen wir in diesem Jahr sogar noch eine Steigerung. Sekte aus klassischer Flaschengärung sind bei weitem nicht mehr nur eine Ergänzung des Weinsortiments, sondern bilden sowohl in quantitativer wie vor allem qualitativer Hinsicht einen eigenen Bereich bei vielen deutschen Weingütern, Genossenschaften und Kellereien“, so Christoph Meininger, Verleger und Veranstalter des Wettbewerbs.
 
Umgangssprachlich als „Winzersekt“ bezeichnet, findet sich im Angebot der deutschen Weinerzeuger eine wahre Vielfalt an Spitzensekten. So ist unter den Siegersekten alles vom klassischen Riesling Sekt, über Burgunder Cuvées und Rosé Sekte bis hin zu regionalen Spezialitäten wie Sekten aus Muskat-Trollinger oder Silvaner in allen Preisbereichen und Geschmacksrichtungen vertreten.
 
„Es freut uns insbesondere, dass unter den Siegern des diesjährigen Wettbewerbs neben bereits etablierten und bekannten Sekterzeugern auch einige Newcomer und uns, zumindest im Bereich Sekt, bisher nicht bekannte Weingüter vertreten sind“, zieht Christian Wolf, Verkostungsleiter des Sektpreises sein Fazit.
 
Die Sekte wurden für den Wettbewerb in insgesamt 6 Kategorien eingeteilt. Die besten 3 Sekte der jeweiligen Kategorie wurden zusätzlich zu ihrer erreichten Punktzahl im Wettbewerb mit den Plätzen 1 bis 3 ausgezeichnet. Außerdem konnte die Jury in 4 Kategorien die Auszeichnung „Bester Brut Nature“, also Sekte ohne Zugabe einer Dossage, verleihen.
 
Die Auszeichnung „Kollektion des Jahres“ konnte in diesem Jahr das Sekthaus Raumland erringen, eines der führenden Sekthäuser in Deutschland und auch im Vorjahr bereits Sieger dieser Auszeichnung.
 
Meiningers Deutscher Sektpreis wurde vom Meininger Verlag, Neustadt, im Jahr 2015 erstmalig veranstaltet, um der kleinen, aber feinen Anzahl deutscher Sekte aus klassischer Flaschengärung, eine Plattform zu bieten, in denen sie ihre Qualitäten mit anderen messen können und so dem Winzer wie auch dem Konsumenten eine verlässliche Orientierung bietet.
 
Bei Sekten aus klassischer Flaschengärung findet die zweite Gärung in der Flasche statt. Dieses Verfahren ist vorwiegend vom Champagner bekannt, bei dem dieses Verfahren auch vorgeschrieben ist. Die klassische Flaschengärung ist das aufwendigste Verfahren zur Herstellung von Schaumwein und wird in der Regel ausschließlich für hochwertige Sekte angewendet.
 
 
Die diesjährigen Sieger Meiningers Deutscher Sektpreis 2016
 
Kategorie I – Riesling Sekt brut
 
1. Platz: 2013 Riesling extra brut, Wein- und Sektgut F. B. Schönleber, Oestrich-Winkel
 
2. Platz: 2014 Riesling brut, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim
 
3. Platz: 2012 Riesling Brut, Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
Kategorie II – Burgunder Sekt brut
 
1. Platz: Reserve brut, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim
 
2. Platz: 2013 Weissburgunder Extra Brut, Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht, Neustadt-Duttweiler
 
3. Platz: 2014 Pinot brut nature, Weingut Stefan Reinhardt, Niederkirchen
 
Kategorie III – Prestige-Burgunder Sekt brut (mind. 36 Monate Hefelager)
 
1. Platz: 2008 Cuvée MO Brut Nature, Schlossgut Diel, Burg Layen
 
2. Platz: 2008 Pinot & Chardonnay brut, Weingut Riffel, Bingen
 
3. Platz: 2009 IX. Triumvirat – Grande Cuvée Prestige Brut, Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
Kategorie IV – Rosé Sekt brut
 
1. Platz: 2013 Rosé extra Brut, Griesel Sekt – Sekthaus Streit, Bensheim
 
2. Platz: 2011 Spätburgunder Rosé Extra Brut Cuvée Special, Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht, Neustadt-Duttweiler
 
3. Platz: 2014 Pinot Rosé Brut, Weingut Gerhard Aenis, Binzen
 
Kategorie V –Sortenvielfalt Sekt brut
 
1. Platz: Kleinberger Nenniger Schloßberg Crémant Brut, Sektgut Martin Klein, Kreuzweiler
 
2. Platz: 2013 HOMMAGE 1816 Sylvaner brut, Weingut Braunewell, Essenheim
 
3. Platz: Johanniter brut, Öko-Hof Ruesch, Buggingen
 
Kategorie VI – Sekt trocken
 
1. Platz: 2014 Riesling extra trocken, Weingut Erich Stachel, Maikammer
 
2. Platz: 2014 Crémant Riesling Saarkristall extra trocken, Bernard-Massard Sektkellerei, Trier
 
3. Platz: 2014 Kirrweiler Mandelhöhe Pinot blanc de Noir Sekt extra trocken, Weinhaus Ralph Anton, Kirrweiler
 
 
Sonderauszeichnungen
 
Kollektion des Jahres
Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim
 
bester Brut Nature der Kategorie I – Riesling Sekt brut
2008 Riesling Brut Nature
Schlossgut Diel, Burg Layen
 
bester Brut Nature der Kategorie II – Burgunder Sekt brut
2011 Cuvée XXV Anniversaire Brut Nature
Sektkellerei Andres und Mugler, Ruppertsberg
 
bester Brut Nature der Kategorie IV – Rosé Sekt brut
Perlage Rosé brut nature
Weingut Hirschmüller, Lauffen
 
bester Brut Nature der Kategorie V –Sortenvielfalt Sekt brut
2014 Gelber Muskateller Pfalz Brut Nature
Weingut Nicole Graeber, Edenkoben
 
bester Sekt aus aromatischen Rebsorten
2014 Muskat-Trollinger Rosé Sekt Prélude brut
Weingut Doreas, Remshalden

Alle prämierten Sekte aus klassischer Flaschengärung finden Sie ab sofort auf MEININGER ONLINE unter www.meininger.de.
 
Weitere Informationen: www.deutscher-sektpreis.de, www.meininger.de

Walter Leidenfrost, Wien

Ausgezeichnete Wirtshaustradition: Trophée Gourmet A la Carte an Weinhaus Arlt

Seit 1898 befindet sich in der Kainzgasse 17 in Wien Dornbach ein Gastronomiebetrieb, seit 1927 unter dem Namen Weinhaus Arlt. Im Oktober 2008 übernahm Thomas Zalud den Traditionsbetrieb. Durch laufende Adaptierungen machte er das Weinhaus in den letzten Jahren zu einem der Top Wirtshäuser der Bundeshauptstadt. Ganz entscheidend dazu beigetragen hat Küchenchef Walter Leidenfrost. Das bestätigt die A La Carte Fachjury, die dem Traditionsbetrieb mit betont frischem Wind gerade die „Trophée Gourmet A la Carte 2016“ in der Kategorie Österreichische Küche verlieh.

Seit 1989 verleihen A la Carte und Römerquelle den wohl begehrtesten Gourmetpreis des Landes: die „Trophée Gourmet A la Carte“. In den Kategorien Kreative Küche, Österreichische Küche, Gourmandisen, Winzer und Gastro-Konzept werden je drei Betriebe nominiert. Die einzelnen Gewinner werden anschließend durch eine Fachjury ermittelt und für ihre außergewöhnlichen Leistungen in der Gastronomie bzw. im Weinbau gewürdigt. In der Kategorie Österreichische Küche konnte heuer das Weinhaus Arlt in Wien Dornbach überzeugen. „Schon bei meiner Übernahme hatte ich das Ziel, dem Lokal frischen Wind einzuhauchen und die Wiener Wirtshauskultur zu neuem Leben zu erwecken. Mit der Trophée Gourmet A la Carte geht für mich ein Traum in Erfüllung. Mein Dank gilt meinem Küchenchef, Walter Leidenfrost, der Nominierung wie Sieg überhaupt erst möglich gemacht hat. Zudem natürlich unseren Gästen und der Jury“, so Hausherr Thomas Zalud erfreut über die Auszeichnung.

Küchenchef mit prominentem Hintergrund
Seit Jänner 2015 steht mit Walter Leidenfrost ein Küchenchef mit exzellenter Erfahrung und prominenten Stationen hinter dem Herd. Nach der HTLW Bergheidengasse folgten erste Stationen beim Meinl am Graben und Hans Schmid´s Pfarrwirt in Wien Döbling. Als Koch sammelte er neben vielen klingenden Adressen auch im – mit zwei Hauben prämierten – Motto am Fluss und dem Steira Wirt in Trautmannsdorf Erfahrung. Im Weinhaus Arlt legt er sein Augenmerk ganz bewusst auf die Veredelung der modernen Wiener Küche. Neben Klassikern wie den hausgemachten Krautfleckerln oder dem Rindsgulasch, das Leidenfrost bevorzugt mit Schnittlauch-Topfennockerln serviert, werden mit Vorliebe auch Innereien zubereitet. Parallel kreiert Leidenfrost laufend innovative und kreative Gerichte: „Aktuell servieren wir etwa Schokolade mit Rübe und Kren. Die Idee dahinter ist, die erdige Rübe mit der herben Schokolade zu kombinieren und – weil Sommer ist – mit der Schärfe des Krens aufzulockern. Der Kren ist dabei entscheidend, sodass der Gast durch die Erdigkeit der anderen Zutaten nicht überfordert wird“, beschreibt Leidenfrost seine aktuelle Kreation.

Das Weinhaus Arlt befindet sich seit bald einhundert Jahren an derselben Adresse, der Kainzgasse 17 in der Hernalser Vorstadt. Auf 55 Sitzplätzen vereinen Betreiber Thomas Zalud und Küchenchef Walter Leidenfrost längst vergessene Wiener Gerichte mit einer 700 Positionen umfassenden Weinkarte und der dazugehörigen Gemütlichkeit. Das Ergebnis ist ein behutsam modernisiertes urtypisches Wiener Wirtshaus, dessen uriger Charme ganz bewusst bewahrt wurde. Der Wirt, Thomas Zalud, steht täglich im Geschäft und begrüßt seine Gäste im Weinhaus Arlt mit Wiener Schmäh und jeder Menge Weinlegenden aus seinem behutsam zusammengetragenen und allumfassenden Keller.

www.weinhausarlt.at

Deutschlands populärste Restaurants 2015

Die Reservierungsplattform Quandoo hat seine besten Partner-Restaurants des Jahres 2015 mit den Q-Awards ausgezeichnet. Die Awards werden in den Kategorien „beliebtestes Restaurant“, „beste User-Bewertung“ und „bester Newcomer“ verliehen. Die Gewinner sind das Okinii aus Düsseldorf, das Ristorante Don Camillo aus Berlin und das Grindhouse – ebenfalls aus Düsseldorf.

Die Beliebtheit des Okinii spiegelt sich in der außerordentlich hohen Anzahl von Reservierungen im Jahr 2015 wieder. Die Filiale in Düsseldorf nahm den Q-Award dabei stellvertretend für die gesamte japanische Okinii-Gruppe entgegen. „Das Okinii ist absoluter Reservierungs-Spitzenreiter und hat im letzten Jahr alle Erwartungen übertroffen“, so Philipp Magin, CEO von Quandoo. Den zweiten Platz bei der Reservierungsanzahl belegt das Papageno Restaurant aus Regensburg und Platz drei geht an das StarChief Diner aus Gelsenkirchen.

Der Award in der Kategorie „beste User-Bewertung“ geht an das Don Camillo aus Berlin. Das italienische Restaurant hat 2015 durchschnittlich 5,93 von 6 möglichen Punkten erreicht. Platz zwei in dieser Kategorie geht an das Hamburger Misaki Sushi Restaurant (5,92 Punkte) und auf Platz drei landet das bnm Restaurant aus München (5,89 Punkte). Seit August 2014 können die Quandoo-Nutzer das von ihnen besuchte Restaurant bewerten. Bisher wurden über 150.000 Bewertungen veröffentlicht.

Den ersten Platz für den „besten Newcomer“ des Jahres 2015 belegt das Grindhouse – Homemade Burgers aus Düsseldorf. In die Kategorie „Newcomer“ fallen Restaurants, die 2015 neu in die Quandoo-Plattform aufgenommen wurden und sich sowohl durch beste Bewertungen als auch hohe Reservierungszahlen auszeichnen.

Am PC über die Quandoo-Webseite oder mobil über die kostenlose Quandoo-App haben Nutzer die Möglichkeit, Restaurants zu finden und einen Tisch zu reservieren. Gesucht werden kann nach dem Standort, der Küche, den Kundenbewertungen, den Quandoo-Sternen und der Preisklasse des jeweiligen Restaurants. Außerdem können Quandoo-Nutzer Punkte sammeln, die sie sich als Rabatt auf ihren nächsten Besuch anrechnen lassen können.

Die vollständigen Gewinnerlisten finden sich online:
Deutschlands populärste Restaurants 2015 www.quandoo.de/deutschland/collections/q-awards-top-restaurants
Deutschlands beste Restaurants 2015
www.quandoo.de/deutschland/collections/q-awards-top-rated
Deutschlands beste Newcomer 2015
www.quandoo.de/deutschland/collections/q-awards-top-newcomers

HUG-Wettbewerb für Köche und Pâtissiers

Mehr Kreativität und Vielfalt

Der 15. HUG Wettbewerb steht wie jedes Jahr ganz im Zeichen von vielfältiger Kreativität.. Er bietet den Bewerbern die Möglichkeit, sich für DIE Kategorie zu entscheiden, in der sie ihre persönliche Stärke sehen.
Im Rahmen der Ausschreibung haben sie also viele kulinarische Entfaltungsmöglichkeiten für die Inszenierung ihrer Kreationen.

Lohn für Kreativität
Auch in 2016 gibt es wieder attraktive Preise, die pro Kategorie separat vergeben werden.
Der erste Preis ist jeweils eine 5-tägige Gastronomie-Studienreise nach Dubai mit Besichtigung der RAK Porcelain Produktion.
Der 2. Preis ist jeweils ein Wochenendpraktikum bei einem Sternekoch und der 3. Preis ist jeweils ein 3-Tages Fortbildungskurs bei Süssdeko bzw. dem VKD. Jeder Teilnehmer erhält eine hochwertige AMT-Pfanne sowie das von RAK Porcelain gratis zur Verfügung gestellte Porzellan, auf dem im Finale die Kreationen präsentiert werden.

Pro Kategorie werden aus den eingegangenen Bewerbungen 3 Finalisten von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt, die beim praktischen Finale ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Für die Platzierungen wird jede Kategorie separat bewertet.

Aufgabenstellung
Beim Snack-Wettbewerb sind ein warmes Zwischengericht und 3 verschiedene kalte und/oder warme Rezepturen für Fingerfood zuzubereiten, im Dessert-Bereich ein Tellerdessert und 3 verschiedene kalte und/oder warme Variationen für süsses Fingerfood.
Selbstverständlich sind die Wettbewerbsbedingungen für beide Kategorien gleich.

Der Einsendeschluss für die Rezeptvorschläge ist der 19.09.2016, das Finale findet am 16.11.2016 statt.

René Keller, Exportleiter Foodservice der HUG AG, zu den Hintergründen des Wettbewerbs.
Frage: Herr Keller, was ist die Grundidee des „doppelten Wettbewerbs“ ?
RK: HUG-Tartelettes leben von kulinarischen Füllungen und phantasievollen Dekorationen engagierter ausgebildeter KöchInnen, Patissiers/ Patissières und KonditorInnen. Und jeder von ihnen hat unterschiedliche Stärken – dem möchten wir mit dem Angebot eines Snack – und eines separaten Dessert-Wettbwerbs gerecht werden. Für noch mehr Kreativität und Vielfalt. Ganz im Sinne unseres Slogans „We love your creativity“.
Mit dem Berufswettbewerb „Tartelette Phantasia“ schafft HUG eine Plattform für besonders kreative Köche und Pâtissiers, die ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen möchten.
Frage: Gibt es Kooperationspartner aus der Branche?
 RK: Ja, Förderer sind der VKD, die Meistervereinigung Gastronom Baden- Württemberg e.V., AMT Gastroguss, RAK Porcelain, SüssDeko/ Fellbach, Bos-Food.

Ausschreibungsunterlagen gibt es ab sofort bei Daniela Bautz, M&V Die Marketing & Vertriebs GmbH, Am Ortsring 8, 35315 Homberg (Ohm), Tel. 06633/5700, Fax 06633/91 96 73, E-Mail: network@bautz-wendel.de

Grill den Henssler

Sie ist der ultimative Koch-Wettbewerb im Deutschen Fernsehen, stellt regelmäßig neue Quoten-Rekorde auf und wurde kürzlich mit dem Publikums-Bambi in der Kategorie „Beste Unterhaltungsshow“ ausgezeichnet: Die Koch-Show „Grill den Henssler“! Jetzt geht der Spaß weiter! In acht neuen Folgen, die VOX ab 17. April immer sonntags um 20:15 Uhr ausstrahlt, möchten sich neue prominente Herausforderer mit Steffen Henssler am Herd messen.

Von ihren Kochkünsten sind u.a. „Club der roten Bänder“-Star Tim Oliver Schultz, „Bachelor“ Leonard Freier, Schlager-Star Stefan Mross, Olympiasieger Lars Riedel, Dschungelkönig und Sänger Menderes Bagci, Tänzerin Motsi Mabuse sowie Society-Lady Sabia Boulahrouz überzeugt. Und auch Fußballtrainer Thorsten Legat, Dschungelcamp-Prinzessin Sophia Wollersheim und GZSZ-Liebling Vincent Krüger glauben, dass sie ihren Koch-Gang besser zubereiten können als Steffen Henssler. Ob das stimmt, stellen unter den neugierigen Blicken von Publikum und Moderatorin Ruth Moschner die „Grill den Henssler“-Juroren Profi-Sommelière Natalie Lumpp, Manager und Genießer Reiner Calmund sowie Hotel– und Gastrokritiker Heinz Horrmann fest.

Wie immer bringen sich Steffen Henssler und die Hobby-Köche gegenseitig ins Schwitzen: Der Hamburger Star-Koch profitiert von seiner jahrelangen professionellen Erfahrung am Herd – doch er muss die von den Promis gewählten Gerichte ohne Rezept und ohne Vorbereitung kochen, während die Stars von Koch-Größen wie Nelson Müller, Christian Lohse, Ralf Zacherl und Rainer Sass speziell für ihren Koch-Gang gecoacht werden. Gewinnt Steffen Henssler, erhält er 4.000 Euro, gewinnt ein Promi, so gibt es 3.000 Euro für ihn sowie 1.000 Euro für seinen Koch-Coach. Die Geldbeträge werden anschließend für einen guten Zweck gespendet. Doch nicht nur in den Koch-Gängen, auch in den witzigen Küchen-Competitions, bei denen es auf Geschicklichkeit, Wissen und die richtige Strategie ankommt, wird von Steffen Henssler und den Promis voller Körpereinsatz gefordert.

Welche Promis können Steffen Henssler tatsächlich besiegen und wer hat den Mund zu voll genommen? Das zeigt VOX ab 17. April 2016 immer sonntags um 20:15 Uhr in den neuen Folgen von „Grill den Henssler“.

Reinstoff und Cordobar

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in diesem Jahr in Kooperation mit Original Selters erstmals fünf Restaurants, die sich in besonderem Maße für die heimischen Weine engagieren, mit den Titel „Ausgezeichnete Weingastronomie“ prämiert. In der Kategorie Gourmetrestaurants gewann das Berliner Restaurant „Reinstoff“. Die ebenfalls in Berlin ansässige „Cordobar“ wurde in der Kategorie Weinrestaurants ausgezeichnet, und im Bereich der traditionellen Gastronomie ging der Preis an „Breuer’s Rüdesheimer Schloss“.

Aufgrund der vielen qualitativ hochwertigen Bewerbungen für den diesjährigen Wettbewerb hat die Jury entschieden, das vietnamesische Restaurant „Vipho“ in Frankfurt mit einen Sonderpreis für das große Weinengagement in seiner internationalen Küche auszuzeichnen. Einen weiteren Sonderpreis erhielt das „Panoramahotel Oberjoch“ im Allgäu, das sich als Hotel außergewöhnlich stark für die heimischen Weine einsetzt.

„Wir stellen in den letzten Jahren eine deutliche Verbesserung des Angebots und Engagements für unsere Weine in der deutschen Gastronomie fest. Dies wollen wir auch mit den erweiterten Auszeichnungen in unserem diesjährigen Wettbewerb zum Ausdruck bringen“, erklärte DWI-Abteilungsleiter für Handel und Gastronomie, Udo Pawliza. Viele Restaurants hätten aber das Umsatzpotenzial, das eine gute Weinkarte mit regionalen Weinen biete, immer noch nicht erkannt. Die Wettbewerbssieger seien hervorragende Beispiele dafür, wie dies funktionieren könne, so Pawliza.

Die Jury, der mit Selters-Geschäftsführer Otto J. Völker sowie Christina Fischer, Paula Bosch, Gunnar Tietz und Niko Rechenberg ausgewiesene Gastronomieexperten angehörten, hat für die Beurteilung der Restaurants hohe Maßstäbe angesetzt. Sie hat nicht allein den Umfang und die Qualität des Weinangebots bewertet, sondern auch Faktoren wie Preisgestaltung, Ausbildung der Mitarbeiter, die Möglichkeiten des Offenweinausschanks sowie Veranstaltungen rund um den Wein berücksichtigt.

So können die Gäste im Berliner Zwei-Sterne-Haus Reinstoff unter der fachkundigen Beratung durch Sommelier und Restaurantleiter Pascal Kunert aus rund 600 Weinen auswählen, von denen die Hälfte aus den deutschen Weinregionen stammt. Er hat nach Ansicht der Jury eine Weinkarte zusammengestellt, die neben spannenden Klassikern auch viele Neuentdeckungen bereithält und eine interessante Jahrgangstiefe bietet.

Die Cordobar ist seit ihrer Eröffnung vor zweieinhalb Jahren nicht mehr aus der Berliner Gastroszene wegzudenken. Das Team um die beiden österreichischen Sommeliers Gerhard Retter und Willi Schlögl hat die Grosse Hamburger Straße zur Pilgerstätte für Liebhaber guter Weine und einer niveauvollen Küche gemacht. Die umfangreiche Weinkarte teilt sich etwa zur Hälfte in Weine aus Deutschland und Österreich auf, ergänzt um einige internationale Tropfen.

Aus dem Jahr 1727 stammt der älteste Wein der umfangreichen Raritätenkarte von Breuer’s Rüdesheimer Schloss. Damit ist der Wein zwei Jahre älter als der 1729 vom Erzbischof von Mainz erbaute Zehnthof, in dem sich heute das Hotel und Restaurant befindet. Neben der Raritätenkarte lobte die Jury die umfangreiche Auswahl an aktuellen Weinen, die schwer­punktmäßig aus dem Rheingau aber auch aus fast allen anderen deutschen Anbaugebieten stammen.

Das Panoramhotel Oberjoch bietet Weingenuss auf 1200m Höhe. Gut zwei Drittel der 300 Weine, die Sommelier Markus Troll auf seiner Karte hat, stammen aus den deutschen Anbaugebieten. Drei Restaurants verwöhnen die Hotelgäste mit der vorzüglichen Weinauswahl. Highlight des Jahres im Panoramahotel ist der Weinsommer, der in diesem Jahr vom 15.07. – 20.08.2016 zum vierten Mal stattfindet.

Das vietnamesische Restaurant Vipho in Frankfurt ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man keine überbordende Karte benötigt, um die Gäste für seine Weine zu begeistern. Inhaber Hung Quach hat ein kleines, aber sehr hochwertiges Sortiment von rund 30 Weinen zusammengestellt, das hervorragend zu den frisch zubereiteten Speisen passt.

Der Preis ist für die ausgezeichneten Weingastronomen ist mit jeweils 3.000 € dotiert, die für Aktionen rund um den deutschen Wein verwendet werden können. Zudem stellt das DWI den Preisträgern die Deutsche Weinkönigin für die Moderation und Begleitung von Weinveranstaltungen zur Verfügung.

Eine Übersicht mit Fotos der aktuellen und bisherigen Preisträger gibt es unter www.awg.deutscheweine.de

Baijiu

In Kooperation mit einem der größten chinesischen Alkoholhersteller will der 36-jährige Bayer Matthias Heger Chinas berüchtigten Nationalfusel Baijiu zum globalen Szene-Drink weiter entwickeln. Im Gespräch mit dem Business-Lifestyle-Magazin ‘Business Punk‘ (Ausgabe 1/2016) erklärte Heger, wie er und seine Partner schon in wenigen Monaten eine neue, internationale Baijiu-Marke aufbauen wollen: „Von New York geht es nach San Francisco, danach mache ich das ganze in Berlin, dann kommt eine PR-Kampagne in China. Und dann trinken die Chinesen den wieder coolen Baijiu so richtig. Damit geht der Börsenwert unseres Partners durch die Decke. Das ist unsere Value-Proposition.“

In New York, so Heger, entstehen Trends. Und seine amerikanischen Geschäftspartner Isler und Dang, mit denen er die Beratungsfirma Capital Spirits Ltd. führt, kennen die dortige Bar-Szene. Erste Produkttests in Brooklyn seien gut verlaufen. „Die Marke gehört zu den ‚Strong Aroma‘, eher floral, am ehesten mit Gin vergleichbar“, beschreibt Heger die Sorte, deren Rezeptur sie gemeinsam mit dem Hersteller abgewandelt haben. „Wenn wir es schaffen, ein gutes Produkt ins Ausland zu bringen, wird Baijiu die neue Spirituosen-Kategorie im Westen und unsere Marke deren Marktführer. So wie Smirnoff bei Wodka“, ist Heger überzeugt.

Baijiu, mit elf Milliarden Litern die meistkonsumierte Spirituose der Welt, könnte mit diesem Plan zur nächsten angesagten Spirituosen-Kategorie nach Tequila und Gin avancieren. „Chinas uralte Kultur beruht im Kern auf Essen und Trinken“, so Heger. Nach dem weltweit erfolgreichen Export des Essens sei nun „die Zeit des Trinkens gekommen“.

Lysebu in Oslo

Das Lysebu in Oslo überrascht als bestes „Luxury Hotel Restaurant“ weltweit

Das Lysebu im norwegischen Oslo hat bei den World Luxury Hotel Awards 2015 als erstes Hotel des Landes überhaupt einen ersten Platz in der Kategorie „worldwide“ gewinnen können.

Die Juroren bei den jährlich stattfindenden World Luxury Hotel Awards WLHA, die in diesem Jahr in Hong Kong vergeben wurden, haben eine der schönsten und traditionsreichsten Hotelanlagen in Norwegens Hauptstadt Oslo mit dem Spitzenplatz ausgezeichnet. Das Lysebu in den Wäldern oberhalb der Stadt darf sich ab sofort „Luxury Restaurant Hotel – Global Winner 2015“ nennen. Damit ist das Lysebu das erste norwegische Hotel überhaupt, das diesen renommierten Preis in der Kategorie „worldwide“ gewinnen konnte. Weitere Kategorien sind „kontinental“ und „national“.

Innerhalb Norwegens hat sich das Lysebu schon seit Jahren einen ausgezeichneten Ruf erworben, im Ausland war es bisher eher unbekannt. Die Wahl zum weltweit besten Luxus Hotel-Restaurant 2015 verdankt das Lysebu seiner Kombination aus exzellenter Küche mit nordischem Flair und modernem Design in historischem Ambiente.

Schon zu Beginn des Jahres hatte das Lysebu bei den Luxury Travel Awards den Titel „Luxury Traditional Hotel” gewinnen können. 2014 wurde das Kulinarik- und Wohnerlebnis im Lysebu bei den „Historic Hotels of Europe Awards“ mit dem Titel „Bestes Hotelrestaurant“ zu einer der Topadressen Oslos gekürt. Das Lysebu ist Mitglied bei „De Historiske“, einem landesweiten Zusammenschluss anspruchsvoller Hotels und Restaurants mit außergewöhnlicher Geschichte.

Die weitläufige Anlage mit Hotel und Restaurant ist ein Geschenk des norwegischen Staates an Dänemark, das Norwegen im Zweiten Weltkrieg mit täglichen Lebensmittelhilfen unterstützt hat. Lysebu gehört heute einem Fond, der sich für den dänisch-norwegischen Kulturaustausch einsetzt.

Als zweiter norwegischer Preisträger beim World Luxury Hotel Award 2015 konnte sich das Herangtunet positionieren. Das nur elf große Zimmer Boutique Hotel konnte in der Kategorie „Bestes Luxus Country Hotel national“ mehrere Wettbewerber auf die Plätze verweisen. Das Herangtunet liegt ca. drei Autostunden nordwestlich von Oslo in den Bergen der Valdres-Region.

www.luxuryhotelawards.com