Schokoladenfestival in Opatija

Auch wenn es draußen fröstelt, wird es den Leckermäulern und Süßschnäbeln warm ums Herz – beim Schokoladenfestival in Opatija am ersten Dezemberwochenende.

Sie liegt direkt an der salzigen Adria und ist doch drei Tage lang die süßeste Stadt im Kvarner – die alte Kurstadt Opatija zeigt sich von 4. bis 6. Dezember von ihrer Schokoladenseite. Wer an diesem Wochenende durch die hübschen Gassen bummelt, entdeckt die besten kroatischen, aber auch internationalen Marken dieser zartschmelzenden Leckerei sowie kleine, ausgesuchte Konditorbetriebe, die sich auf Süßes mit oder aus Schokolade spezialisiert haben. Herz des Festivals ist die große Freilichtbühne im Zentrum der Stadt, wo jeder Hersteller die besten Produkte seines Angebots präsentieren – und auch verkaufen – kann.

Doch auch in Opatijas Hotels und Restaurants, in Kunstgalerien und Ausstellungspavillons, in Museen und Schulen geht es süß her. Da wird musiziert, verkostet, bewundert und betrachtet, ausprobiert und gelernt, natürlich rund um die kostbare Kakaobohne. Und schließlich – die imperiale Tradition verpflichtet – zaubern die Konditoren mit vereinten Kräften eine riesige „Kaisertorte“.

www.kvarner.hr

Michael Kammermeier

An den 8. Oktober werden sich die Kinder der Anton-Gruner-Schule in der Lehrstraße 10 in Wiesbaden wohl noch lange erinnern: Michael Kammermeier (37), Küchenchef im Sterne-Restaurant „ENTE“ in Wiesbaden, hat für sie im Rahmen der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ leckere und gesunde Pausenbrote geschmiert. Gemeinsam mit seinen 38 kleinen Helfern aus der Schule kreierte der Starkoch viele bunte Pausenbrote. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß beim Belegen ihrer Lieblingsbrote, sie lernten obendrein noch, dass das Pausenbrot eine wichtige Mahlzeit im Schulalltag ist. In diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der bundesweiten Kampagne „Gesundes Pausenbrot“ von Kerrygold.

Der Sternekoch zeigte den Grundschülern, dass ein gesundes Pausenbrot nicht nur lecker, sondern auch kinderleicht zu machen ist. „Wir haben die Pflicht unseren Kindern zu zeigen, was richtiges Essen bedeutet“, sagt Michael Kammermeier. Bei einem gesunden Pausenbrot kommt es vor allem auf das Brot selbst an. Ein gutes Brot enthält viele Nährstoffe wie zum Beispiel Mineral- und Ballaststoffe, welche sich vor allem in Roggenmischbroten oder Vollkornbroten befinden. Beispielsweise kann ein gesundes Pausenbrot mit Butter, Käse- oder Wurstprodukten und Gemüsestreifen belegt werden. Dazu kommt noch etwas Obst in die Brotdose – fertig ist das gesunde Frühstück. Lehrerin Annegret Kilian hat den Tag organisiert und zieht ein erfreuliches Fazit: „Die Teilnahme an der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ ist wichtig, um den Kindern gesunde Ernährung wieder ein Stück näher zu bringen. Dieses Thema ist ein fester Bestandteil des Sachunterrichts sowie des Schulalltags in der Anton-Gruner-Schule. Ein guter Start in den Tag mit einem gesunden Pausenbrot ist äußerst wichtig, da es die Kinder beispielsweise bei ihrer Konzentration unterstützt“, sagt Annegret Kilian.

Das Ziel der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ von Kerrygold ist es, gesunde Ernährung in Schulen wieder in den Fokus zu rücken. Denn laut einer Untersuchung der Universität Bielefeld startet jedes dritte Kind ohne Frühstück in seinen Tag. Kinder brauchen viel Energie um im Schulalltag konzentriert und leistungsfähig zu sein. Diese Energie lässt sich am besten aus gesunden Lebensmitteln gewinnen.

Ein gesundes Pausenbrot eignet sich deshalb hervorragend als Energielieferant für kleine Abc-Schützen. Deshalb engagiert sich Kerrygold schon seit Jahren mit der Kampagne „Gesundes Pausenbrot“ für eine gesunde Ernährung in der Schule. In diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der Initiative. Einzelne Schulaktionen werden dabei von prominenten Köchen regional unterstützt.

www.gesundespausenbrot.de

ISS GUT!

ISS GUT! –
Fachmesse für Gastgewerbe und Ernährungshandwerk –
1. bis 3. November 2015 –
Für Fachbesucher

Clever genießen! Besser essen und trinken in Kita und Schule

Fachtagung Kita- und Schulverpflegung im Rahmen der ISS GUT! diskutiert aktuelle Standards
Gesundes Essen und Trinken unterstützt die körperliche und geistige Fitness von Kindern und Jugendlichen. Wie sich in Kindertageseinrichtungen und Schulen Begeisterung für eine gesunde Ernährung wecken lässt, erörtert die Fachtagung Kita- und Schulverpflegung unter dem Motto „Clever genießen!“ am 3. November 2015 in Leipzig. Neben Qualitätsanforderungen wird auch der Umgang mit Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten berücksichtigt. Ebenfalls im Fokus: Religiöse sowie weltanschauliche Speisevorschriften. Zudem werden erste Ergebnisse einer aktuellen Speisenplanauswertung an sächsischen Schulen vorgestellt. Die Fachtagung wird zum zweiten Mal von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in Sachsen gemeinsam mit der Leipziger Messe organisiert. Sie findet parallel zur Fachmesse für Gastgewerbe und Ernährungshandwerk ISS GUT! (1. bis 3. November 2015) statt.

„Die Weichen für unsere Ernährungsgewohnheiten werden schon früh gestellt. Was und wie wir essen und trinken, hat einen prägenden Einfluss auf die Gesundheit“, betont Manuela Sorg, Projektleiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in Sachsen bei der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. „Deshalb ist es wichtig, den Mahlzeiten in Kindertageseinrichtungen und Schulen einen höheren Stellenwert zu geben, sie in ein pädagogisches Konzept einzubinden und alle Akteure einzubeziehen – von Trägern und der Leitungsebene in Kitas und Schulen über die Speisenanbieter bis zu den Pädagogen, Eltern und Schülern selbst.“ Mit wissenschaftlich fundierten sowie praxisnahen Vorträgen und Foren unterstützt die Fachtagung Kita- und Schulverpflegung den Austausch über die vielfältigen Aspekte einer modernen Speisenversorgung, die den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) entspricht.

Breites Themenspektrum
Geschmacksbildung bei Kindern, Umgang mit Allergien und gesetzliche Kennzeichnungsvorschriften stehen ebenso auf dem Tagungsprogramm wie Qualitätserfordernisse bei der Auftragsvergabe sowie praktische Erfahrungen mit den DGE-Qualitätsstandards. Der Einsatz von Bio-, Fair-Trade- oder Regionalprodukten sowie die Umsetzung religiöser Speisevorschriften in der Kita- und Schulverpflegung werden beleuchtet, und es wird über gesunde, trendige Snacks als Verpflegungsalternative debattiert.

„Unser Ziel ist, eine übergreifende Vernetzung zu fördern“, erklärt Manuela Sorg. „So finden zum Beispiel Schulträger, Einrichtungsleiter, Lehrer und Erzieher wertvolle Ansprechpartner, wenn sie Hilfe bei pädagogischen Konzeptionen und Projekten zur Ernährungserziehung benötigen, sich über die vielgestaltigen neuen Ernährungsformen informieren oder Qualitätsaspekte und Kostendruck unter einen Hut bringen möchten.“ Inzwischen hätten die DGE-Qualitätsstandards zwar in einigen Ausschreibungen kommunaler Träger Einlass gefunden – zum Beispiel in Leipzig und Bautzen. „Allerdings stellen die Realisierung und Qualitätskontrolle nach wie vor eine große Herausforderung dar“, so Sorg.

Viele Wünsche offen
Insgesamt lässt die Qualität der Versorgung bundesweit noch zahlreiche Wünsche offen. So kommt in vielen Kitas laut einer Bertelsmann-Studie zu oft Fleisch und zu selten Obst und Gemüse auf den Mittagstisch. Salat und Rohkost werden zu wenig angeboten („Is(s)T KiTa gut?“, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2014). Auch an Deutschlands Schulen sei das Angebot verbesserungswürdig, konstatiert eine Untersuchung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW): Fleisch sollte weniger, Fisch und Gemüse dagegen stärker vertreten sein. Eine Qualitätskontrolle der Schulverpflegung finde zudem nur selten statt („Qualität der Schulverpflegung – Bundesweite Erhebung“, HAW Hamburg 2015).

Wie es aktuell um das Mittagessen an Sachsens Schulen bestellt ist, soll eine zurzeit laufende Speisenplanauswertung zeigen. Erste Ergebnisse dieser Analyse werden auf der Fachtagung Kita- und Schulverpflegung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Information Fachtagung Kita- und Schulverpflegung
Die Fachtagung Kita- und Schulverpflegung findet am 3. November 2015 zwischen 9.30 und 16.30 Uhr im Rahmen der ISS GUT! im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Die begleitende Sonderschau ist von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die Teilnehmergebühren liegen bei 15 Euro für Kita-, Schul- und Küchenleiter, Lehrer, Erzieher, Eltern- und Schülervertretungen, Vertreter aus Ministerien, Behörden, Ämtern, Organisationen (Nachweis erforderlich). Caterer, Menülieferanten, Industrievertreter und Küchenplaner zahlen 50 Euro. Inklusive sind Pausenversorgung, Tagungsunterlagen sowie der Zutritt zur ISS GUT! Alle Tickets berechtigen am Besuchstag zur einmaligen kostenfreien Hin- und Rückfahrt zum/vom Messegelände mit dem öffentlichen Nahverkehr (Tarifzonen: 110, 151, 156, 162, 163, 168, 210, 225).

Die Veranstaltung wird für die kontinuierliche Fortbildung von Zertifikatsinhabern der DGE, des VDD und des VDOE mit sechs Punkten berücksichtigt.

Informationen zum Programm und Anmeldung: www.iss-gut-leipzig.de/kitaundschule

ISS GUT! Leipzig
Mit der ISS GUT! geht vom 1. bis 3. November 2015 eine neue Fachmesse für das Gastgewerbe und Ernährungshandwerk an den Start. Als einzige Messe-Plattform für den gesamten Außer-Haus-Markt in den neuen Bundesländern spricht die Veranstaltung die Bereiche Bedienungsgastronomie und Hotels, Schnellservicerestaurants und Imbiss, Arbeits- und Ausbildungsplatzverpflegung, Erlebnis- und Freizeitgastronomie sowie Bäcker und Fleischer an. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet der „Marktplatz Regionale Produkte“, der das stetig wachsende Interesse der Branche an diesem Segment bedient und den Fokus auf einheimische Produzenten richtet.

Tim Mälzers Schulkoch Wettbewerb

Die Finalisten des IN FORM- Wettbewerbs stehen fest – Bundesminister Schmidt: KLASSE KOCHEN! bringt Ernährung in die Töpfe und Köpfe
 
Der IN FORM- Wettbewerb KLASSE, KOCHEN! geht in die finale Runde. Seit März 2014 waren Schulen in ganz Deutschland aufgerufen, kreative Konzepte zum diesjährigen Motto „Mit der Küche um die Welt – Internationale Speisen“ einzureichen. Nun stehen die 25 Schulen fest, die es ins Finale geschafft haben. Sie müssen noch bis Dezember zittern: Erst dann gibt die Jury die zehn Gewinner bekannt. Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in die Praxis umsetzen können, werden die Gewinner mit einer neuen hochwertigen Übungsküche für die Schule belohnt.
 
„Wir müssen das Einmaleins der Ernährung und die Wertschätzung für unsere Lebensmittel immer wieder aufs Neue vermitteln. Hierzu ist KLASSE, KOCHEN! ein klasse Wettbewerb, der dazu beiträgt, dass Ernährung nicht nur in den Töpfen der Schulküche, sondern auch in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler verankert wird“, sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt in Berlin. Seit 2009 gibt es den Wettbewerb, gestartet vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung, Tim Mälzer und Küchenhersteller Nolte. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Spaß am selber Kochen und damit mehr Wissen in Ernährungsfragen zu vermitteln.
 
„Die Qualität der eingesendeten Beiträge war auch in diesem Jahr erneut unglaublich hoch. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit ihrer Kreativität wieder einmal selbst übertroffen. Bei so vielen tollen Teilnehmern haben wir in der Jury die Qual der Wahl“, stellte Tim Mälzer fest. In der Endrunde müssen die Bewerber nun genau beschreiben, mit welchen konkreten Maßnahmen sie die Themen Ernährung und Kochen im Schulalltag umsetzen wollen. „Sich selbst an Herd und Topf zu stellen, ist die beste Lernerfahrung. Die vielen originellen Einsendungen – von eigens erfundenen Comics bis aufwändig entwickelten Spielen – zeigen, wie das Thema Ernährung auf kreative Weise in der Schule stattfinden kann,“ so Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Gefragt wird auch danach, wie genau die Schule die schöne Übungsküche nutzen wollen, die es zu gewinnen gilt. „Die vielen  Wettbewerbsbeiträge beweisen, dass Kochen unter den Schülerinnen und Schülern offensichtlich ein echtes Trendthema ist“, resümiert Andreas Kuipers, Geschäftsführer von Nolte Küchen.
 
Alle Teilnehmer, die es dieses Mal nicht in die Finalrunde geschafft haben, können im Frühjahr 2015 nochmal ihr Glück versuchen, denn dann startet eine neue Wettbewerbsrunde.
 
Diese 25 Schulen sind im diesjährigen Finale von KLASSE, KOCHEN!:
§  Gymnasium Friedrich der Zweite  Lorch, Baden-Württemberg
§  Johannes-Gaiser-Realschule Baiersbronn, Baden-Württemberg
§  Realschule Tettnang, Baden-Württemberg
§  Werkrealschule Villingendorf, Baden-Württemberg
§  Grundschule Taufkirchen / Vils, Bayern
§  Mönchberg-Volksschule Würzburg, Bayern
§  Pestalozzischule Erlangen, Bayern
§  Schulfarm Insel Scharfenberg, Berlin
§  Archimedes Grundschule Forst, Brandenburg
§  Rosa-Luxemburg-Schule Potsdam, Brandenburg
§  Oberschule a. d. Schaumburger Straße, Bremen
§  Friedrich-Fröbel-Schule Viernheim, Hessen
§  Laubach-Kolleg der EKHN, Hessen
§  Fritz-Reuter-Grundschule Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern
§  Richard-Wossidlo-GymnasiumRibnitz-Damgarten,Mecklenburg-Vorpommern
§  Leonardo da Vinci Gesamtschule Hückelhoven, Nordrhein-Westfalen
§  Liebfrauenschule Bonn, Nordrhein-Westfalen
§  Martin-Niemöller-Gesamtschule Bielefeld, Nordrhein-Westfalen
§  Freiherr-von-Stein-Realschule Plus Bernkastel-Kues, Rheinland-Pfalz
§  IGS Gerhard Ertl Sprendlingen, Rheinland-Pfalz
§  Mannlich-Realschule Plus Zweibrücken, Rheinland-Pfalz
§  Rudi Stephan Gymnasium Worms, Rheinland-Pfalz
§  Comenius-Schule Mücka, Sachsen
§  Grundschule Clara Schumann Leipzig, Sachsen
§  Grundschule Max Rennau Sayda, Sachsen
 
 www.klasse- kochen.de

KLASSE, KOCHEN! Tim Mälzer

Der Schulwettbewerb “KLASSE, KOCHEN!“ geht in eine neue Runde. „Der Grundstein für das Ernährungsverhalten wird in der Kindheit gelegt. Wer schon in jungen Jahren zum Kochlöffel greift, erfährt früh, wie spannend Kochen ist und wie viel Spaß es macht, sich gesund zu ernähren. Damit ist der erste Schritt für eine gesunde Zukunft unserer Kinder getan. Neben den Familien sind vor allem die Schulen Schlüsselstellen für eine erfolgreiche Ernährungsbildung“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, zum Auftakt des diesjährigen Wettbewerbs in Hamburg. „KLASSE, KOCHEN! vermittelt auf spielerische und praktische Weise das Einmaleins der Ernährung und die Wertschätzung für unsere Lebensmittel“. Gemeinsam mit TV-Koch Tim Mälzer, Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung und Andreas Kuipers, Geschäftsführer von Nolte Küchen gab sie heute im Rahmen einer Kochstunde mit Schülern den Startschuss für den vierten Durchgang des erfolgreichen Wettbewerbs.

Unter dem Motto “In der Küche um die Welt – Internationale Speisen“ sind Schulen aus ganz Deutschland bis zum 27. Juni 2014 aufgerufen, ihre Beiträge für eine kulinarische Weltreise einzureichen. Die Bewerbung kann je nach Lust, Laune und Möglichkeit gebastelt, als Fotostory, Präsentation, Kollage oder Video gestaltet werden. Gesucht sind kreative Konzepte, die Kochen und Ernährung phantasievoll und fächerübergreifend in den Unterricht integrieren. Die 25 besten Beiträge kommen dann ins Finale und haben die Chance, eine von zehn Übungsküchen für ihre Schule zu gewinnen.

„Mit KLASSE, KOCHEN! setzen wir uns für ein nachhaltiges Konzept ein, gesunde Ernährung und Kochen in spannender und unterhaltsamer Weise im Schulalltag von Kindern und Jugendlichen zu verankern. Das Projekt macht den Schülern Spaß und ist für mich ein besonders gelungenes Beispiel für das Zusammenwirken von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“, betonte Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.

Zum Engagement von Nolte Küchen, sagte der Geschäftsführer Andreas Kuipers: „Als Familienunternehmen mit langer Tradition, sehen wir uns den Schulen besonders verpflichtet. Mit KLASSE, KOCHEN! wollen wir einen Teil dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler ein Gefühl für gesunde Ernährung entwickeln, indem wir ihnen eine Plattform bieten, auf der sie sich ausprobieren können.“
Fernsehkoch Tim Mälzer begleitet KLASSE, KOCHEN! um zu vermitteln, dass Kochen Spaß macht und wichtig für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist. „Wer mehr weiß über das, was er zubereitet, kann die einzelnen Lebensmittel und die eigenen Mahlzeiten viel mehr genießen. Ernährung bekommt auf diese Weise bei Schülerinnen und Schülern einen höheren Stellenwert. Wir sind sehr gespannt auf die Wettbewerbsbeiträge und freuen uns auf alle Ideen“, sagte er am Montag in Hamburg zum Start von KLASSE, KOCHEN!

„Die Verbesserung der Strukturen für die Ernährungsbildung ist eines der zentralen Ziele des Bundesprogramms IN FORM. Hierfür steht der Wettbewerb KLASSE, KOCHEN!“, sagte Staatssekretärin Flachsbarth. IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung und verfolgt das Ziel, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

www.klasse-kochen.de

Mike Prenzlow und Marcus Prahst

In der ersten Jahreshälfte 2014 werden drei Berliner Schulen das DEHOGA Berlin-Projekt „lecker & fit“ in ihr Lehrprogramm integrieren. Mike Prenzlow, Executive Chef des Radisson Blu Hotels, und Marcus Prahst, Sous Chef des Soho House Berlin, sind – wie bereits im Jahr davor – dabei. Als neuer im Bunde engagiert sich Ingo Müller, Koch der Reederei Riedel GmbH des Schiffs Spree-Comtess. Die drei Herren vom Fach sind sich einig: „Für uns ist es eine schöne Aufgabe, Jugendliche an das Thema gesunde, nachhaltige Ernährung und Wertschätzung für Lebensmittel heranzuführen. Wir erhoffen uns, mit „lecker & fit“ die Ernährungsbildung in Schulen zu vertiefen.“

Essen und soziale Kontakte
Mancher denkt vielleicht, Fastfood und Jugendliche gehören zusammen wie Salat und Dressing. Das Benutzen von Convenience-Produkten in der heimischen Küche ist heute allgemein beliebt, der Verzehr von ungesunden Snacks zwischendurch, meistens im Laufen oder Stehen, gang und gäbe. „Die Erfahrungen im Kochunterricht haben jedoch gezeigt, dass Teenager vor allem gern in Gesellschaft und am Tisch essen. Sie genießen es regelrecht, ihr Essen in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre zu sich zu nehmen und sich dabei über ihren Tag auszutauschen.“, meint dazu Michaela Piotrowski, Projektleiterin des DEHOGA Berlin.

Du bist was Du isst
Der DEHOGA Berlin ist sich sicher: Wenn Schülerinnen und Schüler erfahren, wo gesunde Nahrungsmittel herkommen, wie sie erzeugt werden und welche Arbeitsschritte bis hin zum fertigen Essen erforderlich sind, entwickeln sie einen stärkeren Bezug dazu und damit auch eine erhöhte Wertschätzung.

„lecker & fit“ ist ein Projekt des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e. V. (DEHOGA Berlin). In Zusammenarbeit mit Mitglieds-Betrieben und deren Spitzenköchen soll beim Zubereiten von Mahlzeiten in Schulen vermittelt werden, wie einfach gesunde und nachhaltige Ernährung in den persönlichen Tagesablauf integriert werden kann.

Weitere Informationen und Details zu den bereits in 2013 stattgefundenen „lecker & fit“-Kochterminen finden Sie unter www. dehoga-berlin.de

Eurotoques-Stiftung seit 2001

Über ein Jahrzehnt Wirken im Dienste der großen und kleinen Verbraucher

Die Esskultur ist in Gefahr und nicht nur sie… Die gesundheitsbewusste Ernährung mit natürlich produzierten Lebensmitteln steht deshalb seit nun schon zwölf Jahren im Zentrum des großen Engagements der Eurotoques-Stiftung und stand auch seit einem Jahrzehnt genau dort. Zweck dieser 2001 gegründeten Stiftung ist die Durchführung und Förderung von Projekten und Initiativen zur Erziehung, Bildung, Beratung und Schutz der Verbraucher im Bereich Lebensmittel, Ernährungskosten, Essen und Gesundheitsvorsorge im Sinne breiter Volksbildung.

Das langfristige Ziel ist die Entwicklung eines Verbraucherbewusstseins durch Verwendung natürlicher Lebensmittel und Produkte, die Pflege heimischer Erzeugnisse und die Erhaltung natürlicher Produktion der Lebensmittel und die damit verbundene Bewahrung der Natur und Kulturlandschaft. Neben den Erwachsenen liegt der Stiftung besonders der Nachwuchs aller Altersschichten am Herzen, wobei die Liebe zum geschmackvollen und gesundheitsbewussten Essen bereits bei den Kleinen aus dem Kindergarten geweckt und gepflegt wird.

Erreichen kann die Eurotoques-Stiftung, die unabhängige Verbraucher-Initiative der Bevölkerung und der Köche für eine gesunde Ernährung mit natürlich produzierten Lebensmitteln, ihre Ziele vor allem durch:

– Beratung der Verbraucher
– Schutz der Verbraucher
– Geschmackserziehung von Kindern, Schülern und Erwachsenen auf wissenschaftlicher Grundlage
– Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zur Aufklärung der Verbraucher
– Vergabe von Stipendien zur Weiterbildung (soweit finanziell möglich und steuerlich zulässig)
– Förderung von Partnerschaften
– Projekte zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

Die Eurotoques-Stiftung kann auch 2013 auf eine lange Liste von Erfolgen verweisen, unter anderem mit jährlich wiederkehrenden Aktionen wie der diesjährigen“19.Europäischen Woche des Geschmacks (14.-22.Oktober 2013), wie dem „Schulkochclub mit dem „5.Europäischen Tag zur gesunden Ernährung und Kochen an Schulen (Freitag 15.November 2013) oder wie dem „16.Europäischen Koch-Festival (30.Mai-02.Juni 2013). Viele Köche haben seit 2001 mitgewirkt, unzählige Menschen von jung bis alt die Liebe am Kochen und am gesundheitsbewussten Ernähren entdeckt.

Die Stiftung hat im Laufe ihres bisher fast zwölf Jahre andauernden erfolgreichen Wirkens Multiplikatoren beiderlei Geschlechts an mehr als 600 Einrichtungen weitergebildet. Zu diesen Einrichtungen gehörten:
– 180 Grundschulen- 50 Fachschulen für Erzieherausbildung
– elf Förderschulen
– viele Kindertagesstätten (Kitas)
– und mehr als 100 weiterführende Schulen

Nach der Fortbildung stellt die Stiftung den Pädagogen und Köchen Pakete mit Materialien zur Verfügung damit können sie an ihren Einrichtungen mit möglichst wenig Aufwand Koch- und Ernährungskurse nach den Grundlinien der Stiftung geben. Neben dem Geschmacksunterricht stehen die Zubereitung von Mahlzeiten, Geschmacksspiele und Wissensvermittlung auf dem Programm, beispielsweise zum Thema Nachhaltigkeit. Etwa die Hälfte der Schulen bleibt dauerhaft im „Euro-Toques-Schulkochclub und bietet fortlaufend ihre Kurse an.

Die Erziehung der jungen Generation ist der Eurotoques-Stiftung ein großes Anliegen. Beispielsweise beim erwähnten „Geschmacksunterricht für Kinder

(Geschmacksunterricht als Beitrag zur Ernährungserziehung in der schulischen Gesundheitsförderung, evaluiert von der Fachhochschule Fulda)
oder bei der Aktion „Kinder kochen für ihre Eltern. Bei diesem Happening für Grund-, Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten kocht ein geschulter Koch aus der Region mit den Kindern in der Schulküche ein Menü, das gemeinsam mit den Eltern (vorzugsweise) am Valentins-, Mutter- oder Vatertag oder Geburtstag genossen wird.

Ein ebenso wichtiges Event hinter dem die Eurotoques-Stiftung steht ist, das Eltern kochen mit Kindern.

Bereits seit Stiftungsgründung haben die Kleinsten in den Kindergärten viel Spaß am Programm „Schmecken mit allen Sinnen, das selbstverständlich auch 2008 und 2009 angeboten und reichlich und mit Begeisterung genutzt wurde.

Spaß am Kochen dürfen und sollen ebenso die Erwachsenen erleben. Im Rahmen der europaweiten „Europäischen Woche des Geschmacks(www.wochedesgeschmacks.de ) setzte die Stiftung auch in den letzten Jahren auf die Sensibilisierung des Geschmackssinns, wobei Großkücheneinrichtungen und Großverpfleger in Hochschulen und Betriebskantinen, Casinos und Ganztagesschulen sowie Kliniken, Pflegestätten und Kasernen angesprochen waren und angesprochen sind.

2008 und 2009 feierte die Europäische Woche des Geschmacks bereits ihre 14. und 15. Auflage. Ebenfalls beeindruckend sind die Zahlen der Teilnehmer: In Deutschland zählte die Eurotoques-Stiftung im erwähnten Zeitraum jährlich mehr als 60 beziehungsweise mehr als 80 teilnehmende Betriebe. Hinzu kommen noch Dutzende Teilnehmer aus europäischen Ländern von Ungarn bis Spanien, von Slowenien bis zur Schweiz, von Österreich bis Griechenland. Zwischen 100 und 140 Betriebe beteiligten sich zuletzt in jedem Jahr an der vom Stiftungs-Vorstandsvorsitzenden Ernst-Ulrich W. Schassberger und seinen Vorständen einst ins Leben gerufenen Aktion rund um den Geschmackssinn.

Die Kurse der Eurotoques-Stiftung sollen bei den Kindern den Grundstein für ein gesundes Ernährungsbewusstsein legen so umschreibt Schassberger das Hauptanliegen der gemeinnützigen Stiftung und kehrt zum Kreis der Kinder zurück und damit zum Angebot des „Eurotoques-Schulkochklubs. www.schulkochklub.de Dass Schassbergers Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht, zeigen zahlreiche Rückmeldungen aus den Partnereinrichtungen: Bei mehr als zwei von drei Schulen hat sich das Ernährungsverhalten der Kinder, die einen Kochkurs besuchten und besuchen, verbessert. Die Kinder probieren sogar ungeliebtes Gemüse. Das liegt sicherlich daran, dass sie es selber kochen, bestätigen die beteiligten Pädagogen sowie die so genannten Paten, die Köche.

Das ist nur ein Teil des Erfolgsrezepts beim Eurotoques-Schulkochklub, der 2012 fortsetzte, was die Premiere im Jahr 2007 versprochen hatte. Der Schulkochclub, eine Aktion in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, bei der die bis zu vier Dutzend beteiligten Spitzenköche als Paten fungieren und neben ungeheurem Wissen viel Freude am Kochen und Ernähren auf den Herd und in die Herzen der Kinder, der Mini-Chefs, transportieren, wird im November 2013 bereits zum siebten Male angeboten.

Beim „Europäischen Tag für gesunde Ernährung und gesundes Kochen zeigten also jeweils im November die Chefköche europaweit und ehrenamtlich den Schülern, wie gesunde, einfache und leckere Gerichte zubereitet werden und erklärten, warum es so wichtig ist, mit der ganzen Familie zu kochen und gemeinsam zu essen. Und dass viele Köche den Brei verderben, stimmt so nur im Sprichwort: Die etwa 50 beteiligten Chefköche entführten die vielen Kinder in die Welt der frischen Küche. Dort konnten sie den von der EU-Kommission und Eurotoques-Stiftung ins Leben gerufenen „Europäischen Tag für gesunde Ernährung und gesundes Kochen“ in Schulen mit allen Sinnen genießen und vor allem viel Spaß an gesundem Kochen haben.

Schon in den Auftaktjahren 2007, 2008 und 2009 hatte das gesamteuropäische Urteil gelautet, dass der Tag des Schu
lkochclubs ein großer, erfolgreicher Tag gewesen sei. Unsere Arbeit wurde in Brüssel sehr gelobt! An dieser Einschätzung, die die anwesenden und begeisterten EU-Botschafter vorbehaltlos teilten, hat sich bis heute nichts geändert: Das Schmecken mit allen Sinnen macht das Essen zum Erlebnis auch und vor allem für die große Zahl von mehreren hundert Kindern, die an manchen Schulen wegen zu starken Interesses und zu hoher Anmeldezahlen erst nach einem Auswahlverfahren an Töpfen und Herden wirken durften.

Warum, so fragt die Eurotoques-Stiftung und blickt über die Landesgrenzen hinaus, können wir nicht von den Finnen lernen? Die Menschen aus dem hohen Norden haben die Notwendigkeit oder zumindest die Sinnhaftigkeit der bedachten Ernährung erkannt und benoten das Kochen von der siebten Klasse an im Schulzeugnis.

Angesichts schockierender Berichte aus dem Agrarbereich fordert Stiftungs-Vorstandsvorsitzender Schassberger, die „Ernährungs-Geschmackserziehung auch hierzulande als Unterrichtsfach einzuführen. Fakt aber sei, dass in den meisten Schulen sogar die Lehrküchen aufgelöst werden. Aber jedes Kind müsse doch lernen können, sich mit der eigenen Ernährung auseinanderzusetzen. Es muss lernen, wie man seinem Körper etwas Gutes tun kann, indem man bewusst mit den Lebensmitteln umgeht, erläutert Schassberger einen der Grundgedanken der Eurotoques-Stiftung.

Ein ganz natürlicher Geschmacksverstärker besonderer Art ist das „Europäische Koch-Festival, www.kochfestival.de das es 2012 schon zum fünfzehnten Male gab und das es demnächst in der 16. Auflage geben wird. Wenn Ende Mai Herzhaftes und Traditionelles aus der Region kredenzt wird, wird allen Gästen der teilnehmenden Betriebe schnell bewusst, dass Kochen weit mehr ist als nur Essenmachen. Zuletzt luden mehr als 250 Betriebe bundesweit und mehr als 2000 Betriebe europaweit ihre Gäste ein, regionale und saisonale Produkte möglichst aus artgerechter Tierhaltung und ökologischem Landbau zu genießen.

Erwähnt sei, dass parallel dazu Basiskochvorführungen angeboten werden und Tage der offenen Tür mit Küchenbesichtungen, Malwettbewerbe für Kinder sowie Referate zu kulinarischen und landwirtschaftlichen Themen. Dass Auszubildende, Schüler und Studenten zum halben Preis essen können, ist ein weiteres Schmankerl am Rande.

Ergänzend zu Geschmacksunterricht und Kochkursen organisiert und fördert die Eurotoques-Stiftung Ausflüge zu Bio-Bauernhöfen. Dabei erfahren die Kinder hautnah, wie Lebensmittel erzeugt werden, mit denen sie in der Schule kochen und die sie anschließend genussvoll verzehren. Diese Erfahrung ist vor allem für den Nachwuchs aus Großstädten, der zuweilen glauben mag, eine Kuh sei auch im Stall und nicht nur in der Schokoladenwerbung lila-farben und ihre Milch komme nicht aus dem Euter, sondern direkt aus dem Tetrapack, mehr als eindrucksvoll.

In der relativ kurzen Zeit ihres Bestehens erhielt die Eurotoques-Stiftung für ihre Arbeit manche Auszeichnung. Mit dem Erreichten zufrieden zu sein, das gedenkt sie nicht. Vorstandsvorsitzender Schassberger und seine Stiftung haben noch viel vor. Hinter dem Engagement für Gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen steht eine große Vision: Künftigen Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen.

Was und wie wir essen, hat nicht nur Auswirkungen auf unseren Körper, sondern auch auf die Böden, das Wasser, die Tiere und unsere Mitmenschen, sagt Ernst-Ulrich W. Schassberger. Deshalb werde sich die Eurotoques-Stiftung nicht auf den Lorbeeren ihrer Erfolge ausruhen, sondern sie pflege einerseits die bewährten Angebote und plane andererseits weitere Projekte: Um Kindern noch besser den Wert von natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln nahezubringen, will die Stiftung zum Beispiel Schulgärten an unseren Partnerschulen anlegen.

Dabei gilt seit der Gründung der Eurotoques-Stiftung im Jahre 2001: Die Stiftung verfolgt keine wirtschaftlichen Einzelinteressen ihrer Mitglieder; sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigte Zwecke. Sie ist selbstlos tätig. Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und wird jährlich von Wirtschaftsprüfern geprüft. Und den Kindern und Erwachsenen, die in den Genuss ihrer Angebote kommen, erweitert die Eurotoques-Stiftung weit mehr als nur den Geschmackssinn!

Auszüge aus der Lebensmittel-Charta der Eurotoques-Stiftung
Die Eurotoques-Stiftung verurteilt:
– die schnelle und unkontrollierbare Entwicklung der Biotechnologie innerhalb der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie
– die wachsende Zahl der Verfahren zur künstlichen Verlängerung der Lagerfähigkeit eines Produkts
– den steigenden Gebrauch von schädlichen chemischen Substanzen, die der Steigerung der Leistungs- und Ertragsfähigkeit von Ernte und Vieh dienen.

Die Eurotoques-Stiftung unterstützt eine umweltschonende Landwirtschaft, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert, mit den Zielen…
…die natürlichen Lebensgrundlagen (Boden, Wasser, Luft), die Artenvielfalt (Tiere und Pflanzen) und die Ressourcen zu schonen und dauerhaft zu erhalten
…die Bewirtschaftungsmethoden an den Naturhaushalt anzupassen
…die Umweltbelastungen durch die Landwirtschaft zu reduzieren, die Kulturlandschaft und kulinarische Tradition der Regionen Europas zu erhalten oder sie wiederherzustellen.

Die Eurotoques-Stiftung setzt alle Aktivitäten fort, um Autoritäten zu informieren und im Hinblick auf die Begrenzung oder Verbannung bestimmter Produkte zu sensibilisieren oder um genaue Kennzeichnungen zu erreichen – überall, wo die Stiftung direkt betroffen ist.
www.eurotoques-stiftung.de

"KLASSE, KOCHEN!": Die Finalisten stehen fest

Tim Mälzer verkündet Top 25 auf der didacta
 
Wie lassen sich Kochen und Ernährung phantasievoll in den Unterricht integrieren? Schulen in ganz Deutschland waren beim IN FORM-Wettbewerb „KLASSE, KOCHEN!“ ab Oktober 2012 aufgerufen, kreative Konzepte zum diesjährigen Motto „Total lokal – regionale Küche zum Ausprobieren“ einzureichen. Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in die Praxis umsetzen können, gibt es zehn hochwertige Übungsküchen zu gewinnen. Stellvertretend für alle Projekt-Partner verkündete Fernsehkoch Tim Mälzer heute auf der Bildungsmesse didacta in Köln die 25 Schulen, die es ins Finale geschafft haben. Seit 2009 gibt es den Schülerwettbewerb, gestartet vom Bundesernährungsministerium in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung, Tim Mälzer und Küchenhersteller Nolte. Das Ziel: den Spaß am selber Kochen und damit mehr Wissen in Ernährungsfragen zu vermitteln.
 
„Unser Wettbewerb trägt dazu bei, das Thema Ernährung in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler zu verankern. Worauf muss ich bei einer ausgewogenen Ernährung achten, woher stammt ein Nahrungsmittel, wie bereite ich es zu? Wir müssen das Einmaleins der Ernährung und die Wertschätzung für unsere Lebensmittel immer wieder aufs Neue vermitteln und lernen“, sagte Bundesministerin Ilse Aigner. „Sich selbst an Herd und Topf zu stellen ist die beste Lernerfahrung. Die vielen originellen Einsendungen – von eigens komponierten Liedern bis aufwändig gebastelten Modellen – zeigen, wie das Thema Ernährung auf kreative Weise in der Schule stattfinden kann.“ Auch Fernsehkoch Tim Mälzer war begeistert: „Die Kreativität der Schülerinnen und Schüler hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Bei so vielen tollen Beiträgen haben wir in der Jury die Qual der Wahl.“ Die 25 Finalisten müssen nun noch bis Mai zittern: Erst dann gibt die Jury die zehn Gewinner bekannt, die jeweils mit einer neuen Übungsküche für die Schule belohnt werden.
 
In der Endrunde müssen die Bewerber nun genau beschreiben, mit welchen konkreten Maßnahmen sie die Themen Ernährung und Kochen in den Schulalltag einflechten wollen: In welchen Fächern soll Ernährung eine Rolle spielen? Wie genau wird die Schule die Übungsküche nutzen? „Die vielen Einreichungen beweisen, dass Kochen unter den Schülerinnen und Schülern offensichtlich ein echtes Trendthema ist“, resümiert Ralf Jourdan, Geschäftsführer von Nolte Küchen. Alle Teilnehmer, die es dieses Mal nicht in die Finalrunde geschafft haben, können im Herbst nochmal ihr Glück versuchen, denn dann startet das neue Wettbewerbsjahr.
 
Diese 25 Schulen sind im Finale von „KLASSE, KOCHEN!“:
Gymnasium Neckartenzlingen, Baden-Württemberg
Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach, Baden-Württemberg
Hebelschule Lörrach, Baden-Württemberg
Schule Villingendorf, Baden-Württemberg
Mittelschule Helmbrechts, Bayern
Grund- und Mittelschule Steingaden, Bayern
Mittelschule Rotthalmünster, Bayern
Paul-Moor-Schule Berlin, Berlin
Gyula-Trebitsch-Schule Tonndorf, Hamburg
Marianum Fulda, Hessen
Schule Hegelsberg, Hessen
Hohe Landesschule Hanau, Hessen
Förderschule J. H. Pestalozzi Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern
Löwenzahnschule Ribnitz-Damgarten, Mecklenburg-Vorpommern
Realschule Munster, Niedersachsen
Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde, Nordrhein-Westfalen
Konrad-Duden-Gymnasium Wesel, Nordrhein-Westfalen
Gemeinschaftsgrundschule Haßlinghausen, Nordrhein-Westfalen
Richard-von-Weizäcker-Realschule plus Germersheim, Rheinland-Pfalz
Grundschule St. Marien Alzey, Rheinland-Pfalz
Johannes-Gutenberg-Schule Schwalbach, Saarland
Gymnasium „Prof. Dr. Max Schneider“ Lichtenstein, Sachsen
Regionalschule Altenholz, Schleswig-Holstein
Freie Waldorfschule Kiel, Schleswig-Holstein
Staatliche Grundschule Bottendorf, Thüringen
 
Weitere Informationen zu „KLASSE, KOCHEN!“ erhalten Sie unter www.klasse-kochen.de

Burgos – Spanische Hauptstadt der Gastronomie 2013

Die kastilische Stadt Burgos löst im Jahr 2013 Logroño in der Rioja als gastronomische Hauptstadt Spaniens ab. Sie liegt direkt am Jakobsweg und bewahrt bedeutende Zeugnisse ihrer Blütezeit im Mittelalter. Die Stadt, die fünf Jahrhunderte lang die Hauptstadt des vereinten Königreichs Kastilien-León war, besitzt mit ihrer Kathedrale, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, eines der Meisterwerke der spanischen Gotik. Nicht nur die Altstadt von Burgos, sondern auch die gesamte Provinz ist äußerst sehenswert. Man erkundet sie am besten über Ausflüge durch die Täler der Flüsse Duero und Arlanza. Dort befinden sich zahlreiche Orte wie etwa Covarrubias, Castrojeriz oder Pradoluengo, in denen man ausgezeichnet die schmackhafte, vielfältige lokale Küche kennenlernen kann. Sie zeichnet sich durch ihre große Vielfalt an regionalen Zutaten wie Hülsenfrüchten, luftgetrockneten Wurstwaren und Wildfleisch aus. Die typischsten Hauptgerichte sind im Holzofen gebratenes Milchlamm, Forelle in Marinade und geschmorter Kabeljau. Zum Nachtisch sind die sogenannten Yemas aus Zucker und Eigelb, Frischkäse mit Walnüssen und Honig oder kandierte Mandeln zu empfehlen. Zu all diesen Köstlichkeiten trinkt man am besten Weine mit der Herkunftsbezeichnung Ribera del Duero.

Der Wahlausschuss, der für die Ernennung zur Gastronomischen Hauptstadt verantwortlich ist, – eine Auszeichnung, die alljährlich eine andere Stadt trägt -, würdigt die Kreativität des gastronomischen Sektors von Burgos, die vor allem auf der Initiative von 140 Profi-Köchen und Studenten der Hotelerie- und Gastronomie-Schulen beruht.

Als besonders herausragend erachteten die Juroren das Angebot an gastronomischen Veranstaltungen, Festen und Ausstellungen. Die 41 Events, die über das Jahr in Burgos veranstaltet werden, bestechen vor allem durch ihre Originalität und die Treue zu den regionalen gastronomischen Produkten. Der Veranstaltungskalender ist in vier Schwerpunkte aufgeteilt: Kultur, Genuss, Natur und Reisen.

Das önotouristische Angebot umfasst insgesamt 95 Bodegas in den Weinregionen der Herkunftsbezeichnungen Ribera del Duero und Arlanza. Bei den gastronomischen Produkten sind u.a. vor allem das Milchlamm aus Aranda de Duero, die Blutwurst und der Frischkäse aus Burgos oder die Bohnen aus Ibeas über die Landesgrenzen hinweg bekannt und geschätzt.

www.turismoburgos.org
www.burgoscapitalgastronomia.com

Miniköche

6. Europäischer Tag für gesundes Kochen und gesunde Ernährung an Schulen“ mit der EU als ideeller Träger, unterstützt von der Eurotoques-Stiftung mit World-Toques*Euro-Toques Sterneköchen

Kochen in der Schule ist ein spannendes Fach. Vor allem, wenn Sternegarantie-Köche dafür sorgen, dass die Kinder für ein paar Stunden an die Macht kommen und über den Herd regieren. Dann macht Kochen abseits des Fastfoods mehr Spaß als gedacht und dann schmeckt es.

Diese Erfahrung dürfen die Sternegarantie-Köche, die World-Toques*Euro-Toques, das schwäbische Zertifizierungs-Unternehmen aus Kaisersbach, auf die Schulen verteilt, seit sechs Jahren machen. Seit einem halben Jahrzehnt fördert Ernst-Ulrich W. Schassberger, der Präsident von World-Toques*Euro-Toques, den „Europäischen Tag für gesundes Kochen und gesunde Ernährung an Schulen“ und seither schreibt die von der Europäischen Union ideell unterstützte Aktion Erfolgsnachrichten.

In diesem Jahr konnten unter anderem die Schüler der 1. bis 4. Klasse der Grundschule „Wilhelm Hey“ in Ichtershausen im Zuge der Projekttage mit dem Thema „Altes Handwerk“ unter der Leitung von World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Maitre Mario Kühne ein Drei-Gänge-Menü selber kochen. Sie konnten dabei die Welt der frischen Basisküche, gesundheitsbewusstes Zubereiten und so manches Geheimnis der neuen und alten Kochkunst kennen lernen.

Da sich World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Maitre Mario Kühne der Zubereitung von chemisch unbelasteten Speisen verschrieben hat, ist er der geeignete Lehrer für so ein Projekt. Die gesunden Zutaten für das Mahl wurden vom Restaurant „Puschkinhaus“ in Mühlhausen, das von World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Maitre Mario Kühne geleitet wird, spendiert.

Den Schülern machte es einen großen Spaß selbst am Topf bzw. an der Pfanne zu stehen und verschiedene Garmachungsarten kennen zu lernen und auszuprobieren.

Für die Möhren-Orangen-Creme-Suppe schnippelten die Schüler fleißig Möhren und Kartoffeln für die selbst gemachten Rösti zur Hühnerbrust. Selbst die Vanillesoße fürs Beerengelee wird frisch zubereitet. Etwas zu Essen selbst zubereiten, darum geht es.

Höhepunkt war nach getaner Arbeit dann die Verkostung der zubereiteten Speisen.

World-Toques*Euro-Toques- Sternegarantie-Maitre und Meilleur Ouvrier-Träger der Medaille in Gold (Bester Handwerker seines Berufs) Markus Haxter aus Bergisch Gladbach kochte bereits zum zweiten Mal an der GHS Lindlar, dieses Mal mit der 8b. Die Schüler bereiteten unter der Anleitung von Markus Haxter ein 3-Gänge-Menü zu. Unter dem Motto „Natürliche & gesunde Ernährung ist Pflicht“ wurden Rührei Soufflé mit Rohkostsalat, selbst gemachte Tomatensosse und geröstete Mandeln, Gemüse-Hähnchenpfanne mit Nudeln und als Dessert marinierter Apfel mit Joghurt-Schaum zubereitet. Seit über 30 Jahren macht es dem World-Toques*Euro-Toques- Sternegarantie-Maitre Markus Haxter riesigen Spaß zu kochen und deshalb engagiert er sich auch an solchen Aktionen, da er sich wünscht, dass die Esskultur erhalten bleibt.

Kochen macht Spaß. Das war das Fazit der Schüler, die im November 2012 am „Europäischen Tag für gesundes Kochen und gesunde Ernährung an Schulen“ in die Schulküche durften.

Schließlich sollen die Kinder ihre Erkenntnisse und ihre Lust am Kochen von der Schulküche in die Küche zuhause transportieren. Eines der Ziele der Eurotoques-Stiftung, Kindern ein Gefühl fürs Kochen zu geben sowie die Geschmackssensoren zu schulen und zu zeigen, dass es nicht schwer ist, gesundheitsbewusst zu kochen, kann am heimischen Herd erreicht werden.

Die nächste Aktion in dieser Form unterstützt von der Eurotoques-Stiftung findet am
Freitag, den 15. November 2013 statt.

www.eurotoques-stiftung.de oder www.schulkochclub.de