Traditionen zu Silvester

Was tun an Silvester? Die einen feiern eine rauschende Party, andere gehen in den Gottesdienst, wieder andere pflegen jahrhundertealte Traditionen. Die Landzeitschrift daheim in Deutschland beleuchtet in ihrer Januar-Ausgabe einige Beispiele, wie bundesweit der Jahreswechsel auf eher unkonventionelle Weise eingeläutet oder begangen wird. Einer der bekanntesten Traditionen ist das „Pfeffern“ im Frankenwald, das bereits seit dem 18. Jahrhundert bekannt ist.

Beim „Pfeffern“ ziehen junge Männer am 28. Dezember mit einer Rute aus frisch geschnittenen Tannen-, Weiden- oder Haselnusszweigen durch die Orte, um vor allem Frauen symbolhaft den Hintern zu versohlen. Einerseits soll mit dem Schwingen der Rute alles Schlechte aus dem Haus verbannt werden, andererseits sollen bei dem Ritual Kraft, Gesundheit, Glück und Fruchtbarkeit auf die sogenannten „Gepfefferten“ übergehen. Während die Frauen früher die jungen Männer mit einem Pfefferschnaps oder Pfefferkuchen belohnten, gibt es heutzutage meist eine kleine Brotzeit und eine Geldspende.

Wie daheim in Deutschland berichtet, stehen in anderen Regionen Deutschlands hingegen Licht und Feuer im Mittelpunkt von Bräuchen. So treffen sich im schwäbischen Esslingen die Menschen am 31. Dezember zum Silvester-Fackellauf. Dabei wandern die Menschen auf verschiedenen Rundwegen zu den Höhen der Stadt, um mitgebrachte Holzmünzen ins große Silvesterfeuer zu werfen und sich dabei etwas fürs neue Jahr zu wünschen. In Leonberg bei Stuttgart wiederum stellen die Anwohner rund um den idyllischen Marktplatz bei Einbruch der Dunkelheit Kerzen in ihrer Fenster, dann trifft man sich bei Musik zum Glühwein, der Bürgermeister hält eine Rede. Die Tradition am Silvesterabend soll auf die Zeit der Pestepidemien von 1635 zurückgehen, als man damit feststellen wollte, in welchen Häusern noch jemand lebte. Licht spielt auch in Schiltach im Schwarzwald die zentrale Rolle, wo sich die Menschen am Silvesterabend zum Laternenumzug treffen und die Schiltacher Nachtwächter ab Mitternacht durch die Stadt ziehen, um singend das neue Jahr zu verkünden.

Aber es gibt auch ganz andere, weniger besinnliche Arten, ins neue Jahr zu starten. So existiert in vielen Städten im In- und Ausland seit langer Zeit die Tradition des Silvester- oder Neujahrsschwimmens. In Dresden, Berlin und am Rhein, aber auch an Nord- und Ostsee, stürzen sich dabei am Neujahrstag mutige Schwimmer splitternackt, in Badesachen oder lustigen Kostümen ins eiskalte Wasser.

COTECA

Nach den drei Tagen, an denen sich die Fachwelt des Tees, Kaffees und Kakaos auf der COTECA Tea, Coffee and Cocoa Global Industry Expo in Hamburg getroffen hat, ziehen alle Seiten eine sehr zufriedene Bilanz. Besonders die hohe Beteiligung internationaler Aussteller und Besucher sowie die Fachlichkeit des Publikums fielen positiv ins Gewicht. Insgesamt kamen rund 3.000 Teilnehmer vom 20. bis 22. September 2012 zur zweijährlichen Fachmesse. „Wir sind wirklich sehr zufrieden, wie sich die COTECA seit ihrem Auftakt 2010 entwickelt hat“, erläutert Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. „Die 125 Aussteller, die wir 2012 begrüßten konnten, bedeuten einen Zuwachs von 20%. Es waren bei dieser zweiten Auflage der COTECA bereits 30 statt 20 Länder unter den Ausstellern vertreten, was uns sehr positiv für die Zukunft stimmt. Man konnte auch auffallend viele internationale Besucher auf der Messe antreffen.“ Über 30% der Fachbesucher kamen aus dem Ausland. Vor allem die skandinavischen und osteuropäischen Länder sowie die Niederlande waren stark vertreten, aber auch aus Übersee und dem arabischen Raum waren Fachleute zur COTECA angereist.

Bestätigt wird dieser Eindruck auch von Seiten der Aussteller, beispielsweise den zahlreichen Produzenten aus den Ursprungsländern, die ihre Rohwaren auf der COTECA präsentierten. Phan Minh Thong, Präsident der Phuc Sinh Corporation in Vietnam, dem zweitgrößten Kaffeeproduzenten weltweit, zog folgendes Resümee: „Ich reise sehr viel zu internationalen Messen und habe den Vergleich. Die COTECA gab es erst zum zweiten Mal, aber sie ist wirklich sehr gut. Hamburg ist dank seines Hafens so stark im Kaffeebusiness und auf der COTECA sind die echten Kaffee-Leute zu finden. Wir haben sehr gute Kontakte geknüpft, auch mit Besuchern aus Ost-Europa, Spanien und Italien.“ Karla Calidonio, Consultant vom Instituto Hondureño del Café (IHCAFE) aus Honduras, hat Ähnliches zu berichten: “Die COTECA war für unsere Produzenten, mit denen wir hier angereist sind, eine hervorragende Gelegenheit, in direkten Kontakt mit den Unternehmen zu treten. Auch mit für uns neuen Märkten, z.B. Dubai, Skandinavien, Russland, Rumänien und natürlich Deutschland. Wir sind das erste Mal auf der COTECA gewesen und es war sehr erfolgreich für uns.“

Für einige große Handelshäuser war die COTECA in Hamburg ein Heimspiel. Arthur E. Darboven, Geschäftsführer von Benecke Coffee, sagte am Ende der Messe: „Die COTECA ist für uns sehr gut gelaufen. Wir haben die richtigen Ansprechpartner treffen können. Große und internationale Kunden, bekannte Businesspartner und auch Erstkontakte. Das Gleiche hören wir von unseren Mitbewerbern. Wir werden 2014 wieder dabei sein.“

Der Teesektor war 2012 auf der COTECA deutlich stärker vertreten als noch zwei Jahre zuvor. Marcus Clausen, Geschäftsführer der Dethlefsen & Balk GmbH, sagte dazu: „Wir haben dieses Jahr erst mal abwartend an der COTECA teilgenommen, sind aber entsprechend positiv gestimmt was die Resonanz, Frequenz und die Qualität der Besucher angeht. Wir sind insgesamt sehr zufrieden und hoffen, dass sich die Messe weiter positiv entwickelt und sich der Messestandort Hamburg für Tee weiter etabliert.“ Die fachliche Qualität der Gespräche, die er mit Besuchern führen konnte, lobte auch Jens von Riegen, Geschäftsführer der Mount Everest Tea Company GmbH: „„Die COTECA ist sehr qualifiziert und zielgerichtet. Wir können nach der Messe ein sehr positives Fazit ziehen.“

Da die COTECA die komplette Prozesskette von der Rohware bis zum fertigen Produkt abbildet, waren neben den Produzenten aus den Ursprungsländern und den Händlern auch die Röster und die verarbeitende Industrie vertreten. Unter den Maschinenanbietern waren überwiegend positive Stimmen zu hören, so meinte beispielsweise Simon Stähle, Geschäftsführer der Handelsagentur Import Simon Stähle mit Blick in die Zukunft: „Wir haben auf der COTECA ein sehr gutes Fachpublikum vorgefunden. Sie trifft absolut unsere Zielgruppe. Wir können uns vorstellen, das für uns auszubauen und beim nächsten Mal unsere Röstmaschinen zusätzlich auch noch in Aktion zu präsentieren.“

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit zahlreichen Verkostungen, Röstseminaren und Workshops kam bei den Messebesuchern sehr gut an. Das bestätigte auch Heiko Rehorik, Generalsekretär der Deutschen Röstergilde e.V., die auf der Messe einen ganzen Kaffee Campus organisiert hatte. „Der Kaffee Campus auf der COTECA wurde wirklich sehr gut angenommen. Die Interaktivität und das eigenhändige Arbeiten an den Maschinen waren entscheidend für die Besucher. Hier fanden sie einen Platz zum Lernen und Austauschen. Wir sind wirklich sehr zufrieden:“ An den ersten beiden Messetagen wurde die COTECA zusätzlich von einer Konferenz begleitet, auf der internationale Experten Vorträge hielten. Eine der Referentinnen zum Thema Tee war Barbara Dufrene, Herausgeberin von „La Nouvelle Press du Thé“ in Paris, die ihren Eindruck folgendermaßen zusammenfasste: „Die Resonanz war bestens. Es waren überdurchschnittlich viele Besucher da. Es war ein sehr guter Konferenzmix und die Teilnehmer haben sehr engagiert mitgemacht.“

„Unser Konzept für die COTECA ist aufgegangen“, resümiert Bernd Aufderheide am Ende der Messe. „Das Echo in diesem Jahr und der Zuspruch, den wir erhalten haben, ist uns Ansporn für die COTECA 2014.“

Weitere Informationen zur COTECA 2012 finden Sie unter: http://coteca-hamburg.com

Aufruf zur 7. Bratwurstiade

1812 veröffentlichten die Gebrüder Jakob und Wilhelm Grimm den ersten Band Ihrer „Kinder- und Hausmärchen“. Neben so bekannten Märchen wie „Hänsel und Gretel“, „Frau Holle“ oder „Rotkäppchen“, gibt es in diesem Band auch das Märchen „Von dem Mäuschen, Vögelchen und der Bratwurst“. Das 200. Jubiläum dieser Erstveröffentlichung ist der Anlass die Wettkämpfe der 7. Bratwurstiade in den Kontext der Märchen der Gebrüder Grimm zu stellen.

Zur Teilnahme an der Bratwurstiade, die am 3. Oktober 2012 in Holzhausen beginnt, können sich Mannschaften mit je drei Teilnehmern bewerben. Erwartet werden neben viel Sinn für Humor sportliche Leistungsbereitschaft und eine entsprechende Gewandung. In Anlehnung an die Thematik sollte diese im Kontext der grimmschen Märchen stehen, ohne natürlich durch zu viel Ballast die sportliche Leistungsfähigkeit einzuschränken. Den Bratwurstiadesiegern winken neben den Bratwurstkränzen in Gold, Silber und Bronze wieder attraktive Sachpreise. Die Siegermannschaft kann sich über ein Spanferkel und ein Fass Bier freuen. Ein Sonderpreis wird für die originellste Kostümierung vergeben. 300 Original Thüringer Rostbratwürste werden wieder für den besten Fanblock ausgelobt. Kriterien hierfür sind neben der zahlenmäßigen Stärke, die Unterstützung der Wettkämpfer durch originelle Schlachtrufe und -gesänge, das Outfit und die Fairness gegenüber den Konkurrenten. Fahnen, Spruchbänder und der Einsatz von Musikinstrumenten werden ebenfalls positiv bewertet. Für Kinder wird neben anderen Aktionen wieder das beliebte Bratwurstschnappen durchgeführt und der Bonbonflieger wird wieder seine Runden ziehen.

Im Vorfeld der Veranstaltung wird es vom 22.09. – 02.10. im Arnstädter Ilmkreiscenter eine Fotoausstellung „6 Jahre Bratwurstiade“ mit den schönsten Bildern der vergangenen Jahre geben.

Zum zweiten Mal wird es den Bratwurstiade-Mannschaftslauf geben, der, organisiert von der SG Motor Arnstadt und vom Lauftreff „Alteburg“, wieder vom Arnstädter Kloster zum Bratwurstmuseum führt.

5 Bewerbungen für den Wettbewerb der Bratwurstiade liegen bereits vor. Weitere Bewerbungen, gern auch mit Foto und konkreten Kostümvorstellungen, werden bis zum 22. September 2012 per Post oder E-Mail entgegengenommen:
Freunde der Thüringer Bratwurst e.V.
Stichwort: Bratwurstiade
Hinter dem Gute 2
99310 Wachsenburggemeinde
oder meldung@bratwurstiade.de

Lea Linster

Schauen Sie rein am Samstag, 01. September 2012 um 18:15 im SR Fernsehen. Dann erwartet Sie Lea Linster mit folgendem Rezept:
 

Ente mit Ingwer, Honig, Limone und Feigen
 

Für 4 Personen
Zutaten:
2 schöne Entenbrüste
2 Esslöffel Akazienhonig
1 Esslöffel geriebener Ingwer
1 Esslöffel Butter
1 Zimtstange
4 Feigen
2 Chicorée
1 brauner Geflügelfond
Abrieb und Saft einer Limone
Zucker, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Entenbrüste auf der Hautseite mit einer Gabel aufrauhen, dann mit einem Messer Rauten in die Haut schneiden. Salzen und pfeffern. In einer kleinen Pfanne den Honig erhitzen, den Ingwer dazu geben und die Brüste mit der Haut nach unten anbraten (ca. 3 Minuten).
Dann wenden. 1 Minute weiter braten und auf einen Rost legen. Haut nach oben und im Ofen 8 Minuten bei 180 C° ziehen lassen.
Zwischendurch die Feigen einschneiden, mit Zucker und Butter bestreuen und ein Stückchen Zimtstange hineinstecken. 5-6 Minuten bei 180 C° im Ofen garen lassen.
Als Beilage gibt’s dazu gebratenen Chicorée. Den schneide ich nur in Scheiben und brate ihn goldbraun in Butter mit etwas Zucker und Salz.

Für die Soße:
Den Geflügelfond reduzieren, etwas Ingwer, Limettenabrieb und Limettensaft dazu geben. Mit dem Honig aus der Pfanne abrunden, nochmals etwas reduzieren- fertig!

Teneriffas schönste Feste bis Ende 2012

Eine Reise auf die Kanareninsel Teneriffa lohnt sich nicht nur wegen des milden Klimas und der atemberaubenden Landschaft, auch die zahlreichen Inselfeste mit ihrer Vielfalt an Farben, Kostümen und ausgefallener Kunst ziehen Besucher magisch an.
Die prächtigen Feste der Städte und Dörfer haben meist einen religiösen Ursprung oder finden zu Ehren von Schutzheiligen oder der „Mutter Gottes“ statt. Die Tinerfeños kombinieren bei der Festgestaltung altes Brauchtum, kulinarische Traditionen und moderne Folklore mit regionaler Musik und verbinden so das Heute mit dem Gestern.

23. Juni 2012: Fiesta de San Juan
Das Johannisfest mit heidnischem Ursprung läutet die Sommerwende ein und wird auf Teneriffa groß gefeiert. Auf der ganzen Insel brennen Johannisfeuer, die das Böse vertreiben sollen und eine Vielzahl an Attraktionen lockt die Besucher. Ob Folklore, Artistik, Musikgruppen und –bands, Riesenfeuer oder Tanz, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
14. Juni 2012: Fest des Corpus Christi
Die Sand- und Blumenteppiche, die das Corpus Christi-Fest zieren, sind weltberühmt. Einige Quellen berichten, dass die Tradition ihren Ursprung bei den Guanchen hatte, die zur Sommerwendfeier Blüten und Zweigen auf den Boden legten. Heute verwandeln sich die Straßen in La Orotava in ein einziges Blütenmeer, die tausende Besucher jährlich aus dem In- und Ausland anlocken.

Juli
8. Juli 2012: Romería de San Benito
Dieses Wallfahrtsfest zu Ehren von San Benito Abad ist das repräsentativste seiner Art. Viele Besucher tragen heute die traditionellen Trachten und genießen überall in den Straßen bei Folkloregesang und –tanz die regionale Gastronomie.
16. Juli 2012: Fiestas de la „Virgen del Carmen“
Das Fest der „Virgen del Carmen“ – Schutzheilige der Fischer – wird in vielen Gemeinden Teneriffas gefeiert. In Puerto de la Cruz zum Beispiel ziehen die Anwohner mit dem Bild der heiligen Jungfrau und dem Bild des heiligen Telmo von der Kapelle zum kleinen Strand am Fischerkai, wo die Festivitäten ihren Höhepunkt finden und zum Abschluss erwartet die Besucher ein großes Feuerwerk im Hafenbecken.

August
15. August 2012: Fest der heiligen Jungfrau von Candelaria
Die Heilige Jungfrau von Candelaria ist die Schutzheilige der Kanaren. Der Wallfahrtsort feiert zu ihren Ehren alljährlich ein großes Fest, das zahlreiche Gläubige und Besucher anzieht, die an den vielfältigen religiösen und festlichen Veranstaltungen rund ums Rathaus von Candelaria teilnehmen.

24. August 2010: Die Herzen von Tejina
Der Ort Tejina in der Gemeinde La Laguna zelebriert eines der originellsten Feste Teneriffas. Bekannt unter „Los Corazones de Tejina“ (Die Herzen von Tejina) findet es zu Ehren des heiligen Bartholomäus statt. Die bis zu 12 Meter hohen Herzen aus Buchenzweigen sind mit Blumen, Obst und vielen anderen Schmuckgegenständen verziert.

September
14. September 2012: Fiestas del Santísimo Cristo
In La Laguna wird das Fest des Santísimo Cristo („Allerheiligster Christus“) gefeiert, das mit den Feierlichkeiten der Karwoche zu den bedeutendsten der Gemeinde zählt. In der Nacht des 14. September findet gleichzeitig mit der Prozession des Bildes des Allerheiligsten Christus ein großes Feuerwerk statt.

Oktober
Feste der Santa Úrsula y de la Encarnación
In Adeje im Süden Teneriffas wird das Fest der Heiligen Úrsula den ganzen Monat hindurch mit einem vielfältigen Programm zelebriert. Es gibt beispielsweise einen Reiterumzug mit spektakulären Kutschen und zahlreiche Auftritte von Musik- und Folklore-Gruppen.

November
29. November 2012: Andreasfest
Am Tag des heiligen Andreas erinnert eine Tradition in Icod de los Vinos daran, wie früher das Holz von den Wäldern in die Schreinerwerkstätten im Tal transportiert wurde. Mutige fahren an diesem Tag den gleichen Weg mit originellen selbstgebauten Karren und anderen Fahrzeugen.
Die Anwohner von Puerto de la Cruz hingegen treffen sich am Vorabend des Andreasfestes bei Anbruch der Nacht auf der „Plaza del Charco“ im Zentrum und ziehen Töpfe und alte Gegenstände, aneinandergereiht an einem starken Draht, hinter sich her.
Alle versuchen, den größtmöglichen Lärm zu machen, der schon mal ohrenbetäubend sein kann.

Dezember
25. Dezember 2012: Weihnachtskonzert
Ein jährliches Highlight seit über zehn Jahren ist das kostenlose Weihnachtskonzert des Orquesta Sinfónica de Tenerife, das traditio¬nell am 25. Dezember um 22 Uhr im Hafen von Santa Cruz de Tenerife unterm Sternen¬himmel stattfindet. Das Konzert ist ein einzigartiger Spektakel, das jedes Jahr mehr als 20.000 Leute anzieht.

KONSUMENT: Katzenfutter im Test

Gutes Katzenfutter gibt es für wenig Geld. Dies zeigt ein Test des Vereins für
Konsumenteninformation (VKI) zu 19 getesteten Marken. Die günstigsten „Guten“ sind
Clever und Topix, bei denen eine Tagesration 0,38 bzw. 0,57 Euro kostet. Am teuersten
kommt dagegen das ebenfalls als „gut“ beurteilte Katzenfutter von Select Gold für
3,29 Euro pro Tag. 19 Feuchtfutter der Sorte Geflügel wurden auf deren
Zusammensetzung untersucht. Dabei wurde deutlich, dass die getesteten Marken in
der Regel zu viel Kalzium und Phosphor enthalten.

Die richtige Versorgung mit diesen
Stoffen ist für ein gesundes Skelett aber notwendig. Zu viel Phosphor kann zudem die
Nieren schädigen. Eine Überversorgung mit Vitamin A kann wiederum zu
schmerzhaften Skelettverformungen führen. Nur Bio Paté liegt hier eindeutig im
grünen Bereich. Tadellose Ergebnisse gibt es dagegen u.a. beim Rohprotein, Vitamin
E und der für Katzen so wichtigen Aminosäure Taurin. Damit reichte es bei 16 von 19
Produkten für eine „gute“ Bewertung. Details zum Test gibt es auf www.konsument.at
und ab dem 26.4. in der Maiausgabe des Testmagazins KONSUMENT.

„Wird die Katze nur ab und zu mit einem Produkt gefüttert, das nicht den physiologischen
Bedürfnissen entspricht, muss das keine negativen Auswirkungen haben“, erläutert VKI-Projektleiterin Dr. Angela Tichy. „Die ausschließliche Fütterung über einen längeren Zeitraum
kann aber sehr wohl gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Um eine Mangel- oder
Überversorgung auszuschließen, ist es wichtig, abwechslungsreich zu füttern. Bereits junge
Katzen sollten verschiedene Futtermarken kennenlernen, damit sie später toleranter
gegenüber Änderungen in der Ernährung ist.“

Weitere KONSUMENT-Tipps:
• Kein kaltes Futter: Futter, das direkt aus dem Kühlschrank kommt, kann zu Durchfall
führen. Auch Geschmacks- und Aromastoffe entfalten sich erst bei
Zimmertemperatur.
• Futternapf: Futternäpfe aus Kunststoff nehmen mit der Zeit Geruch an. Besser sind
daher Teller oder Schüsselchen aus Glas oder Keramik.
• Trockenfutter versus Nassfutter: Trockenfutter ist – anders als beim Hund – für
Katzen nicht als Alleinfutter geeignet, da sie wenig trinken. Bei zu geringer Feuchtig-keitsaufnahme kann Trockenfutter das Risiko einer Harnsteinbildung erhöhen.

Die besten Landgasthäuser in Deutschland

Raus ins Grüne! Ein Spaziergang unter blühenden Bäumen oder auf der Seepromenade, verweilen am Ufer eines verträumten Sees oder auf einer Bergwiese mit Aussicht. Und dann ein gutes Essen auf einer lauschigen Terrasse oder in einem gemütlichen Gasthaus! DER FEINSCHMECKER legt pünktlich zur schönen Jahreszeit wieder ein Taschenbuch mit den besten Landgasthäusern in Deutschland vor: 450 empfehlenswerte Adressen von Nordfriesland bis zum Allgäu, vom Niederrhein bis zur Sächsischen Schweiz.

Wir haben bei unseren Recherchen mehr gute Erfahrungen gemacht, als wir erhofft hatten: alteingesessene Familienbetriebe, die den Schweinsbraten mit Knödeln in Ehren halten, ebenso neue Häuser, in denen die Regionalküche mit mediterraner Weltläufigkeit verbunden wird. Natürlich haben wir die Top-Gastronomie auf dem Land nicht ausgelassen, die häufig ein Zweitlokal hat, das den Gästen gute Qualität in lockerer Stimmung und legerer Garderobe bietet. Entspannte Orte für Genießer entdeckten wir in Kloster- und Weinschänken, in Wirtshäusern mit idyllischem Garten oder mit Blick über See oder Fluss. Sogar in Ballungsgebieten und Kleinstädten haben wir Oasen der Ruhe und der Bodenständigkeit gefunden, in denen gutes Essen serviert wird, mal traditionell, mal kreativ zubereitet.

Die regionale Küche boomt in Deutschland. Immer mehr Wirte und Köche besinnen sich auf die Produkte ihrer Heimat, entdecken alte Rezepte wieder und präsentieren Großmutters Küche in modernen Zubereitungen. Sie kaufen Fleisch beim Bauern in der Nachbarschaft und beim Jäger, sie lassen sich Fische aus heimischen Gewässern liefern und ziehen Gemüse und Kräuter nicht selten im eigenen Garten. Damit treffen sie den Nerv der Städter, die Tradition und Ursprünglichkeit suchen, wenn sie eine Landpartie machen.

Die ausgewählten Adressen werden beschrieben und bewertet, alle Informationen für Anreise und Reservierung sind dabei. Zahlreiche Bilder veranschaulichen die Texte, 20 Seiten Landkarten weisen den Weg zum Ziel. Häuser, die in der Nähe von Autobahnabfahrten liegen, wurden mit einem Symbol gekennzeichnet.

Das Taschenbuch liegt der Maiausgabe des FEINSCHMECKERS bei, die ab dem 18. April 2012 im Zeitschriftenhandel für 9,95 Euro erhältlich ist.

Rezept: Quarkschaum mit Holunder-Erdbeer-Eis

Schauen Sie rein am  Samstag, 18. Februar um 18:15 Uhr im SR Fernsehen . „2 Mann für alle Gänge“ – Rüssel und Andrack kochen wieder. Diesmal gibt es:


Quarkschaum mit Holunder-Erdbeer-Eis


Für den Quarkschaum

    125 g Quark (Magerstufe)

    65 g Sauerrahm

    35 g Naturjoghurt

    1 Zitrone

    3 Blatt weiße Gelatine

    150 ml Sahne

    50 g Puderzucker

Den Quark mit dem Sauerrahm, dem Joghurt und dem Saft der Zitrone glatt rühren.

Die Sahne steif schlagen und unter die Topfencreme ziehen.

Die Gelatine ca. 1 Minute in kaltem Wasser einweichen, dann herausnehmen, ausdrücken und in einem kleinen Topf erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat. Die flüssige Gelatine unter die Topfencreme ziehen.

Die Quarkcreme in kleine Förmchen oder Ringe (4 cm Durchmesser) füllen und etwa 4 Stunden im Kühlschrank anziehen lassen.

Die Masse in etwa 4 cm breite Förmchen füllen und kalt stellen für ca. 4 Stunden.


Sauerrahmschokolade

    100 g weiße Schokolade

    100 g Sauerrahm

Die weiße Schokolade hacken, in eine kleine Schüssel geben und über dem warmen Wasserbad schmelzen. Die flüssige Schokolade etwas abkühlen lassen, dann den Sauerrahm hineinrühren. Die Sauerrahm-Schokoladen-Creme kalt stellen bis sie benötigt wird.

 

Zitronensirup/-fond

    60 ml frisch gepresster Zitronensaft

    60 ml Wasser

    1 EL Zucker

    1/2 TL fein gehackter Ingwer

    1/2 EL feine Speisestärke

    Mark einer ½ Vanilleschote

Den Zitronensaft mit dem Wasser und dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen.

Den Ingwer und das Vanillemark in die heiße Flüssigkeit geben und kurz ziehen lassen, dann mit der in kaltem Wasser angerührten Speisestärke binden.


Holunder-Erdbeer-Eis

    200 g Erdbeeren

    100 ml Holundersirup

    50 g Zucker

    10 g Glukose

Die Erdbeeren mit dem Holundersaft und dem Zucker pürieren und durch ein feines Sieb streichen.

Die Glukose leicht erwärmen und unter die Holunder-Erdbeer-Creme ziehen.

Die Holunder-Erdbeer-Creme etwa 15 Minuten in der Eismaschine gefrieren lassen.


Anrichten

Die Sauerrahmschokolade ziehen wir tropfenförmig auf den Teller und setzen die Erdbeeren an. Der Topfenschaum wird zur einen Seite und das Holundereis zur anderen Seite angerichtet.

Das Masleniza-Fest in Moskau und St. Petersburg

Denkt man an Karneval, ist Russland nicht gerade die erste Location, die einem einfällt. Und doch gibt es auch jenseits von Köln und Rio ausgelassene Feste, um es vor der Fastenzeit noch einmal so richtig krachen zu lassen. Momondo gibt Tipps und Hintergründe zur russischen Masleniza – auf Deutsch: Butterwoche.

In dieser letzten Woche vor der Fastenzeit wird in vielen Städten Russlands mit Wodka, Bliny und Straßenfesten der Winter ausgetrieben. Bliny, die russische Version von Pfannkuchen, symbolisieren dabei wegen ihrer runden Form die Sonne, die jetzt endlich das Regime übernehmen soll. Einer Legende nach war Masleniza die Tochter von Väterchen Frost. Hinter einem Schneehaufen versteckt wurde sie von einem Menschen entdeckt und um Schutz vor Kälte und Schneesturm gebeten. Am ersten Tag der Butterwoche bastelt man daher traditionell eine große Strohpuppe, die Masleniza-Puppe, die am letzten Tag der Woche feierlich verbrannt wird.

Das Masleniza-Fest hat eine lange Tradition. Ursprünglich ein Fest zu Ehren des slawischen Fruchtbarkeitsgottes Weles, erhielt es im 16. Jahrhundert seinen heutigen Namen. Den Höhepunkt erreichten die Feiern im 17. bis 19. Jahrhundert, bis sie nach der Oktoberrevolution 1917 verboten wurden. Seit dem Millennium lebt Masleniza mit Volksfesten und Straßenumzügen wieder auf.

Besonders ausgelassen feiert man in Moskau. Vom 24. bis 26. Februar 2012 geht es während der „Breiten Masleniza“ auf dem Roten Platz und im Gorki Park rund. Karnevalsumzüge, volkstümliche Wettwerbe wie Säckeschlachten auf Baumstämmen und zahlreiche Buden mit Handwerkskunst und russischen Schmankerln ziehen Einheimische und Touristen an. Honigwein und Wodka helfen nicht nur bei der Verdauung der köstlich gefüllten Bliny, sondern sorgen auch für Wärme und Stimmung. So fröhlich erlebt man Moskau selten.

Auch in zahlreichen anderen Städten bringt das Masleniza-Volksfest die Menschen auf die Straße. St. Petersburg prunkt dabei mit besonders schöner Kulisse. Schauplatz der Festlichkeiten am 26. Februar, zu denen 10.000 Menschen erwartet werden, ist der prachtvolle Konstantinpalast mit seinem Park. Wer das Schneeburgbauen noch nicht verlernt hat, kann sich hier in einem regelrechten Burgbau-Wettbewerb messen. Aber Achtung: die Burgen werden mit Schneeballschlachten auf ihre Tauglichkeit geprüft! Weitere historische Disziplinen beinhalten Stiefelwerfen und Tauziehen. Dazu findet dieses Jahr erstmals eine Talentschau statt, bei der die Teilnehmer sich erst in einer Vorrunde qualifizieren müssen, bevor sie sich dem Publikum präsentieren. Für Unterhaltung ist also reichlich gesorgt.

Eine gute Auswahl an Flügen bietet Opodo
Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich

Rezept: Grießauflauf mit Kirsch-Lavendel-Sud

Grießauflauf mit Kirsch-Lavendel-Sud, Riesling-Sabayone und Eisenkrauteis

Für den Grießauflauf mit Vanille
250 ml Vollmilch
1/2 Zimtstange
1 Sternanis
Mark einer Vanilleschote
2 Kardamomkapseln
30 g Zucker
70 g Hartweizengrieß
2 Eier
200 g Quark (Magerstufe)
1 Prise Salz
Die Milch mit dem Zimt, dem Sternanis, der Vanille, dem Kardamom und der Hälfte des Zuckers in einen Topf geben und erhitzen.
Den Grieß unter Rühren in die heiße Milch rieseln lassen und unter ständigem Rühren (15 min.) köcheln lassen, bis der Grieß ausgequollen ist. Den Topf vom Herd nehmen und den Grieß abkühlen lassen
Die Eier aufschlagen, trennen, die Eigelb mit dem Quark glatt rühren und unter den Grießbrei ziehen.
Die Eiweiß mit dem restlichen Zucker zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig in die Grieß-Quark-Mischung arbeiten. Die Creme in 4 gebutterte und ausgezuckerte Auflaufförmchen füllen. (Die Formen nur halb füllen, denn der Auflauf geht sehr hoch auf.)
Die Formen in ein warmes Wasserbad stellen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten pochieren.
 
Für die Sabayone
50 ml Riesling Auslese
2 Eigelb
1 EL Zucker
Den Riesling mit den Eigelb und dem Zucker über dem warmen Wasserbad zu einer schaumigen Creme aufschlagen.

Für den Kirsch-Lavendel-Sud
250 g Kirschen
250 g Zucker
250 ml Kirschsaft
2 Zitronen
1 Zweig frische Minze
2 Lavendelrispen
20 ml Kirschwasser
Die Kirschen entsteinen und halbieren.
Den Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren. Den Karamell mit dem Kirschsaft und dem Saft der Zitronen ablöschen. Die Minze und den Lavendel hinzufügen und unter Rühren einige Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Karamell noch etwas ziehen lassen. Den Karamell durch ein feines Sieb passieren und mit dem Kirschwasser verfeinern.

Für das Eisenkrauteis
250 ml Sahne
250 ml Vollmilch
20 g  getrocknetes Eisenkraut
1 Zweig Zitronenthymian
50 g Zucker
5 Eigelb
1 TL Glukose (im Feinkosthandel erhältlich)
Die Sahne mit der Milch, dem Eisenkraut und dem Zitronenthymian und der Glukose in einen Topf geben und erhitzen, dann vom Herd nehmen und kurz ziehen lassen.
Den Zucker mit dem Eigelb schaumig schlagen.
 
Die heiße Milch-Sahne-Mischung durch ein Sieb auf die schaumig geschlagenen Eigelb geben und bei geringer Hitze unter ständigem Rühren auf 75–80°C erhitzen. Diesen Vorgang nennt man „zur Rose abziehen“. Vorsicht: Die Eigelb dürfen nicht zu stark erhitzt werden, da sie sonst gerinnen! Sobald die Creme die Temperatur erreicht hat, durch ein feines Sieb in ein zweites Gefäß passieren. Die Creme abkühlen lassen und dann in der Eismaschine zu Eis gefrieren.
 
Anrichten
1 Zweig Minze
4 Lavendelrispen
Auf 4 Tellern einen Spiegel Kirsch-Lavendel-Sud anrichten. Die karamellisierten Kirschstücke dazugeben. Den Grießauflauf in die Mitte jedes Tellers setzen, die Sabayone darüber geben, je 1 Nocke Eisenkrauteis daneben setzen und mit Minze und Lavendel ausgarnieren.

 

Eine weitere Folge von „2 Mann für alle Gänge“ gibt es Samstag, 21.01.2012 um 18:15 Uhr im SR Fernsehen.