FORUM VINI 2007

FORUM VINI ist und bleibt bei den Weinveranstaltungen in Deutschland eine feste Größe. Bereits zum 23. Mal wird im Münchner Veranstaltungscenter M,O,C, vom 9. bis zum 11. November 2007 die Internationale Weinmesse stattfinden. Jahr für Jahr treffen hier zwischen 9.000 und 10.000 Besucher auf mehr als 300 Aussteller aus dem In- und Ausland, was die langjährig erfolgreiche Stellung von FORUM VINI als erstklassiger Handelsplatz für Wein, Schaumwein und Spirituosen unterstreicht.

Neu in diesem Jahr ist FORUM VINI PREVIEW, ein Fachbesuchertag, der aufgrund zahlreicher Nachfragen von Aussteller- wie Besucherseite für Donnerstag den 08.11.07 in der Zeit von 16:00 bis 21:00 Uhr angesetzt ist und in Form einer Tischpräsentation in den Konferenzräumen des M,O,C, durchgeführt werden soll. München und das Umland bietet mit zahlreichen gastronomischen Betrieben und dem ansässigen Fachhandel ein hohes Absatzpotential, das durch eine solche Veranstaltung gezielt bedient werden kann.

Neben dem Kernprodukt Wein haben sich bei FORUM VINI in den letzten Jahren auch Delikatessen, landestypische Spezialitäten und Feinkost etabliert. Im letzten Jahr konnte für das Trendprodukt Schokolade eine eigene (noch) kleine Sonderschau Xocolade veranstaltet werden, die auch dieses Jahr wieder eine ideale Ergänzung und einen Besuchermagnet in der Vorweihnachtszeit darstellen wird.

Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie unter www.forum-vini.de

Forum Vini 2006 – 22. Internationale Weinmesse München

FORUM VINI 2006 – 22. Internationale Weinmesse München

9583 Messegäste konnten aus dem immensen Angebot der 323 Aussteller auswählen. Geboten waren Weine aus allen maßgeblichen Anbaugebieten der Welt, Schaumweine, edle Brände, Delikatessen und landestypische Spezialitäten, Produkte rund um den Wein wie Literatur, Kellereinrichtungen, Weinaccessoires, Reisen und vieles andere mehr. Damit hatten die Besucher – Privatkundschaft wie Fachpublikum – Gelegenheit, zu testen und zu vergleichen und in allen Kategorien und für jeden Geschmack, Anspruch und Geldbeutel die richtige Auswahl zu treffen.

Auf großes Interesse stieß die (noch) kleine Sonderschau zum neuen Trendthema Schokolade, elf Aussteller aus Deutschland, Italien, Schweiz und Österreich präsentierten feinste Edelschokoladen, handgemachte Pralinen und phantasievolle Trüffelkreationen.

FORUM VINI – spannend nicht nur für private Weinfreunde: Seit Jahren finden Weine, die erstmals bei FORUM VINI vorgestellt wurden, ihren Weg in die Listungen von Fachhandel und Gastronomie.

Zahlreiche neue Weingüter und Kooperativen aus Italien, vor allem aus Süditalien, stellten sich vor, bisher nicht bekannte Erzeuger aus Frankreich brachten ihre Weine erstmalig auf den deutschen Markt, Importeure präsentierten ihr aktuelles Angebot an Weinen aus aller Welt mit hoch interessantem Preis-Leistungsverhältnis auch für den Wiederverkäufer. Die Erstteilnehmer begrüßten als besonderen Vorteil der Messe, dass auf der einen Seite Geschmack und Vorlieben der Kunden getestet werden konnten, auf der anderen Seite zahlreiche Vertreter aus dem Fachhandel und der Gastronomie auf ihr bisher unbekanntes Angebot aufmerksam wurden.

Ein breites Angebot an landestypischen Spezialitäten und Delikatessen bot sich zusätzlich an, das Portfolio und die Präsentschiene für die Vorweihnachtszeit zu erweitern: Zahlreiche Aussteller offerierten ausgefallene Delikatessen und Spezialitäten, wie sie bisher noch kaum in den Läden zu finden sind, z. B. Olivenmarmelade, Marillenessig, Silvanernudeln, Wildspezialitäten aus der Steiermark, essbare Blüten…

Das Gros der Aussteller bezeichnete die Abschlüsse vor Ort als sehr gut bis zufrieden stellend. Insbesondere die Erstteilnehmer zeigten sich nach einer mündlichen Befragung überwiegend überrascht von der Besucherqualität und den zahlreichen neuen Kundenkontakten – auch aus dem Fachhandel -, die ein gutes Nachmessegeschäft erwarten lassen.

Anzahl der Aussteller und Besucher, rege Ordertätigkeit und ein „Bis zum nächsten Jahr…“ von vielen Seiten zeigten, dass sich FORUM VINI trotz ausufernder Weinveranstaltungen fest in der Messelandschaft etabliert hat. Interesse von Neukunden bereits während des Messeverlaufs, Vorreservierungen und Wünsche nach größeren Flächen von Teilnehmern versprechen auch für die Zukunft erfolgreiche Tage bei FORUM VINI. Auf Grund des guten Besuchs von Fachleuten wurde von Ausstellerseite die Anregung an uns herangetragen, ab dem nächsten Jahr einen Fachtag anzuhängen – wir werden diesem Wunsch nachgehen.

FORUM VINI in Zahlen:
Besucher: 9583
Aussteller: 323
Davon Weingüter: 172 = 53 %, aus Deutschland 95 = 29 % Anteil an der Gesamtzahl, 55 % Anteil bei Weingütern.
Anbieter von Delikatessen: 16 = 5 %
Anbieter von Peripherie (Literatur, Kellereinrichtung,
Weinaccessoires etc.): 15 = 5 %
Anbieter von Schokolade: 16 = 5%

Direkte Auslandsbeteiligung:
Österreich: 45
Frankreich: 19
Italien: 36 (davon 22 Erstteilnehmer, vor allem aus dem Süden Italiens)
Schweiz: 3
Griechenland: 1
Spanien: 1
Bulgarien: 1
Georgien: 1 (Badagoni LLC)

Alle Informationen und Daten: www.forum-vini.de – nächster Termin: 9. – 11. 11. 2007

“Meran International Winefestival”

“Meran International Winefestival” ist am Samstag, 11. November, zu Gast in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Die Schlossräume werden einen besonderen Rahmen für die Verkostung der Weine der Südtiroler Qualitätsweinhöfe “Tirolensis Ars Vini” bieten.

Unter der Marke “Tirolensis Ars Vini – Südtiroler Qualitätsweinhöfe” haben sich acht Winzer aus Südtirol zusammengeschlossen. Ihre Weinhöfe zwischen Meran und Bozen gelten heute als Erzeugunsorte hochwertiger Weine.

Am 11. November können die Weine der Marke “Tirolensis Ars Vini” auf Schloss Trautmannsdorf verkostet werden. Die Weinverkostung findet bei schönem Wetter auf der Sissi-Terrasse statt, bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den Deuster-Saal von Schloss Trauttmansdorff verlegt.

Beginn ist um 14 Uhr, die Eintrittskarte der Gärten berechtigt zur kostenfreien Teilnahme an der Weinverkostung. Interessierte sollten sich unter der Rufnummer 0473 235730 anmelden. (Quelle:mediatour)

2004er Jahrgang von Franz Haas ist spitze

Dem Können von Franz Haas und seiner unaufhörlichen Suche, immer wieder einen NOCH besseren Wein zu machen, verdankt die Weinwelt unter anderem solche Blockbuster wie die weiße Cuvée „Manna“, eine Hommage an seine Frau Maria Luisa Manna, und den vielfach preisgekrönten „Pinot Nero Schweizer“.

So sehen es auch die italienischen Weinführer, die mit Auszeichnungen

die 2004er Jahrgänge dieser beiden „Klassiker“ ehren. Gleich zwei prominente Weinführer zeichnen die Cuvée „Manna 2004“ (Riesling, Gewürztraminer, Chardonnay, Sauvignon Blanc) in diesem Jahr aus:
„I Vini d’Italia 2007“ von Gambero Rosso & Slow Food verleiht die begehrten „Tre Bicchieri“ und
der „Guida“ der Zeitschrift l’Espresso die „Cinque Bottiglie“ für exzellente Qualität.

„Duemilavini“, der Weinguide der italienischen Sommelierunion und

der Zeitschrift Bibenda, würdigt den „Pinot Nero Schweizer 2004“ mit

der höchsten Auszeichnung, den “Cinque Grappoli”.

Und Luca Maroni hat den „Pinot Nero 2004“ für den Eintrag in das Jahrbuch der besten italienischen Weine 2007 nominiert.

Forum Vini 2006 – 22. Internationale Weinmesse München

Das Weinangebot:
Trüffel und Trüffelprodukte, Antipasti, Käse und viele ausgefallene Delikatessen, wie sie in den Geschäften noch selten zu finden sind, z. B. Oliven-Marmelade, kandierte Veilchen und Rosenblüten, Riesling-Senf, Silvaner Kräuternudeln, hausgemachte Weingelees, Essige der Wiener Essigbrauerei, Aperitivessige, Destillate aus dem Rauh- und Feinbrandverfahren, Wein(tinte) zum Schreiben, Avocadoöl, Feigensenfsauce, Iguazu-Senf….

Schokolade und Wein – zwei starke Partner:
Neu bei FORUM VINI ist XOCOLADE 06, eine kleine Sonderausstellung zum Trendprodukt Schokolade mit Erzeugern aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz. Edle Cru-Schokoladen, handgeschöpfte Schokoladen, Jahrgangsschokoladen, Winzerschokoladen,

hauchdünne Pailleten, sortenreine Plantagenkakaos, Frischkäsepralinen aus Vorarlberg, Gsiberger Edelpralinen, feinste Trüffel und exclusive Backwaren lassen die Herzen der Feinschmecker höher schlagen.

Alles um den Wein:
Bücher, Reisen, Weinaccessoires, Software, Weinkellerausstattung und vieles andere mehr ergänzen das Angebot rund um den Wein.

Das Rahmenprogramm:
Kostenlos für die Besucher findet ein informatives, verbraucherorientiertes und unterhaltsames Begleitprogramm mit Seminaren, Workshops und einer Sonderverkostung, ausgerichtet von der Weinzeitschrift WEINWELT – in diesem Jahr „Ein Hauch von Holz – moderne Barrique-Weine“, statt.

Zu klassischen und modernen Themen wird in diesem Begleitprogramm der Wissensdurst gestillt und die „sensorische Erfahrung“ geschult.
Rudolf Knoll wird Weine aus dem Mittelburgenland und dem Weinviertel vorstellen, beschreiben, „Wie Wein entsteht“ und in einem Weinquiz feine Tropfen verlosen. Bordeaux-Expertin Sabine Ernest-Hahn präsentiert eine Auswahl der „Top 100“ im mittleren Preissegment zwischen 4 EUR und 15 EUR, eine weitere Veranstaltung bietet Premium-Spezialitäten aus Franken und die Seminarreihe endet schon traditionell mit dem Titel „Traumpartner Zigarren und Wein“.

Von besonderem Interesse für die Fachbesucher aus der Gastronomie dürfte das Fachseminar Wein in der Gastronomie – Ertrag steigern und Profil gewinnen am Sonntag, 12. November 2006 von 14.00 bis 15.00 Uhr, sein.

Wie findet man aber unter all den vielen Angeboten „seinen“ Wein?
Der einfache Rat eines sehr erfahrenen Weinhändlers sollte als Maxime gelten:
1. Der Wein muss schmecken und
2.Er muss ordentlich produziert sein

Um dies zu erfahren lohnt ein Besuch bei FORUM VINI: Auch in diesem Jahr gibt wieder Tausende von Gelegenheiten Neues zu entdecken, zu vergleichen, zu testen, zu genießen und direkt zu kaufen.
Die Aussteller sind Erzeuger und Fachhändler, die ihre Produkte kennen und mit großer Sorgfalt ausgewählt haben. Im direkten Gespräch und beim Verkosten des Weines lässt sich am besten austarieren, welche Wahl zu treffen ist. Der Anbieter – ob Weinmacher oder Fachhändler – muss Preis und Qualität erklären können: Diamanten gibt es nicht wie Sand am Meer und Qualitäten erfordern ihren Preis.

Alle Informationen, Ausstellerliste mit Angebot und Suchfunktion, sind unter www.forum-vini.de zu finden.

Gambero Rosso: Die Drei-Gläser-Weine 2007

Auf dem Salone del Gusto in Turin wird am 28. Oktober der neue Führer „Vini d’Italia“ von Gambero Rosso und Slow Food vorgestellt. Es ist die 20. Ausgabe des maßgeblichen italienischen Weinführers. Hier die Gewinner der besonderen Auszeichnungen und die neuen Drei-Gläser-Weine

• Winzer des Jahre 2007 ist Josko Gravner aus Görz, der Prophet der auf alte Weise in Amphoren ausgebauten Weine
• Weinmacher des Jahres Casimiro Maule
• Weinbaubetrieb des Jahres Benanti aus Sizilien (Bereich Ätna)
• für das beste Preis-Leistungsverhältnis wurde der Soave classico Monte Fiorentine 2005 von Ca‘ Rugate (Montecchia die Crosara) ausgezeichnet
• der Preis für nachhaltigen Weinbau geht an die Kellerei Kuenhof von Peter Pliger (Brixen)
• Aufsteiger des Jahres ist die Villa Medoro aus Atri, Abruzzen
• bester Wein in 20 Jahren Gambero-Rosso-Führer war der Barolo Gran Bussia Riserva 1989 von Aldo Conterno in Montforte d’Alba
• Weisswein des Jahres ist „Il Cupo“ 2005 von Pietracupa aus Montefredane, Kampanien
• der beste Rote der Brunello di Montalcino „La Cerbaiona“ 2001 von Cerbaiona (Diego Molinari), Sant’Angelo in Colle
• bester Schaumwein ist der Franciacorta Saten 2004 von Enrico Gatti, Erbusco
• bester Dessertwein der Moscato Giallo Passito Serenade 2003 aus der Kellerei Kaltern (Bozen)

Slow Food Deutschland veröffentlicht die “Hitliste” der 282 besten Weine und die Namen der Preisträger in einzelnen Kategorien auf seiner Internetseite.

http://www.slowfood.de

Spitzen-Barbera von “Braida” auf Siegertreppchen

Der Jahrgang 2004 des „Bricco della Bigotta“ und „Ai Suma“ wurde verkostet und bewertet. Beide Weine kommen im April 2007 auf den Markt und können als Anteprima auf dem Meraner Weinfestival (11.-13.November 2006) in Südtirol, auf der ProWein (18.-20.März 2007) in Düsseldorf und auf der Vinitaly (29.03. – 2.4.2007) in Verona verkostet werden.

„Wir sind sehr stolz über die Auszeichnungen für unsere Cru-Barbera. Sie bestätigen uns wieder einmal in unserer Arbeit. Nur wenn wir höchste Qualitätsmaßstäbe im Weinberg und Keller setzen, erreichen wir unser Ziel, große Barbera zu machen, die von Herzen kommen. Wir freuen uns sehr darauf, unsere prämierten Weine schon bald unseren Kunden in Deutschland und Italien auf den Anteprima-Verkostungen vorstellen zu können,“ so Raffaella Bologna von „Braida“.

Die Auszeichnungen
Gambero Rosso & Slow Food „I Vini d’ Italia 2007″ vergibt am 28. Oktober in Turin dem Barbera d’Asti Ai Suma 2004 von „Braida“ di Giacomo Bologna die Auszeichnung “Drei Gläser”.
Der Guida Vini DUEMILAVINI 2007 der italienischen Sommelierunion und der Zeitschrift Bibenda ehrt am 3. November in Coriano/ Rimini den Barbera d’Asti
Bricco della Bigotta 2004 von „Braida“ di Giacomo Bologna mit der höchsten Auszeichnung „5 Trauben“.

www.Braida.it

Unione dei Produttori Vini Albesi

Auf historischem Rheingauer Boden, im Laiendormitorium von Kloster Eberbach, begrüßen am 5. März unter dem Motto „Rheingau meets Piemont“ rund 30 Weingüter des VDP-Rheingau erstmals 20 Top-Weingüter aus dem Piemont. In einer großen Präsentation bieten die Gäste Einblick in Stil und Charakteristik ihrer großartigen Barolo und Barbaresco verschiedener Jahrgänge. Interessierte Endverbraucher und Fachpublikum sind eingeladen, die herausragenden Rheingauer und Piemonteser Weine zu verkosten.

Die italienischen Winzer teilen nicht nur ihre Leidenschaft für die Nebbiolo-Traube, sie alle präsentieren auch ihre Weine in einer ganz besonderen Flasche, der traditionellen „Albeisa“, deren Geschichte zurückreicht bis ins 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit füllte man im Norden Europas den Wein schon in Glasflaschen ab, während in Südeuropa immer noch Ton- und Terrakottabehälter verwendet wurden. Die Weinmacher des Piemont orientierten sich am fortschrittlichen Norden.

Die Winzer aus der Region Alba, die schon immer sehr stolz auf ihre Weine waren, wollten diese besonders herausstellen: sie kreierten die „Albeisa“, eine Weinflasche mit einer speziellen Form, als unverwechselbares Merkmal der Herkunft.

Während Napoleons Invasion wurde die ”Albeisa” langsam durch die typischen französischen Formen ersetzt: die Bordolese und die Borgognotta, die preiswerter waren und eine gleichmäßigere Form hatten. Vor dreiunddreißig Jahren schließlich beschlossen 16 piemonteser Winzer – zur Rettung der Tradition – ihre Weine wieder ausschließlich in der „Albeisa“ abzufüllen. Die Unione dei Produttori Vini Albesi war geboren. Heute gibt es über 200 Mitglieder, die alljährlich 9 Millionen “Albeisa” verwenden. Und die Zahl wächst stetig.

Das Aussehen der heutigen „Albeisa“ wurde aus der antiken Version entwickelt: sie besteht aus stärkerem, dunklem und lichtgeschütztem Glas, ist in der Form konisch-zylindrisch – ähnlich einer Burgunderflasche – und ist gekennzeichnet mit dem eingravierten Schriftzug „Albeisa“. Die Herstellung liegt exklusiv bei der italienischen Glashütte Saint-Gobain Vetri.

Die Unione dei Produttori Vini Albesi ist eine Interessengemeinschaft, die für die Qualität und den besonderen Charakter der Weine von den Hügeln der Langhe und des Roero eintritt – Weinbaugebiete, die zu den berühmtesten der Welt gehören. So dürfen tatsächlich nur die Weine dieser beiden Anbauzonen in die „Albeisa“ gefüllt werden.

„Wir sind sehr stolz auf die wachsende Zahl unserer Mitglieder. Unsere Gemeinschaft steht für den Respekt vor Traditionen und Werten, die die Weine unseres Gebiets schon immer charakterisiert haben. Die ‚Albeisa’ ist überall auf der Welt ein unverwechselbares Markenzeichen für die Weine der Langhe und des Roero“, so Pietro Ratti, Präsident der Unione dei Produttori Vini Albesi.

„Rheingau meets Piemont“ – Die anwesenden Produzenten der Unione dei Produttori Vini Albesi:

F.lli Alessandria Monchiero
Anselma Angelo Negro
Ascheri Giorgio Pelissero
Eugenio Bocchino Poderi Colla
Francesco Boschis Produttori del Barbaresco
Giacomo Brezza Renato Ratti
Castello di Verduno Saracco
F.lli. Cavalletto Cristian Tagliano
Damilano
La Contea Vajra
Vietti

5.März 2006 Kloster Eberbach Große Präsentation der Piemontwinzer
mit dem VDP-Rheingau, 11-17 Uhr, Eintritt für Endverbraucher 29 €, bei vorheriger
Anmeldung ermäßigter Eintritt für Fachbesucher 19 €.

Weitere „Albeisa“-Veranstaltungen auf dem Rheingau Gourmet & Wein Festival:

5. März Gala Dinner mit Heinz Winkler und neun Barolisti,19.30 Uhr

6. März Lunch mit Thomas Keller & Jonathan Benno und acht Produzenten von Barolo und Barbaresco, 12-15 Uhr

Weinprobe Barolo und Barbaresco mit sieben Winzern und
Dr. Jens Priewe, 16-18 Uhr

Weinimporte im Jahr 2004 auf Rekordniveau

Wie das Statistische Bundesamt zur 21. Weinmesse
FORUM VINI vom 11. – 13.11.2005 in München mitteilt, wurde bei den
Weineinfuhren im Jahr 2004 mit 1,2 Milliarden Liter und einem
Einfuhrwert von 1,5 Milliarden Euro mengenmäßig eine neue Höchstmarke
in Deutschland erreicht. Hauptlieferanten von Wein waren Italien mit
einem Importvolumen von 408 Millionen Litern für 508 Millionen Euro,
Spanien (229 Millionen Liter; 195 Millionen Euro) und Frankreich (225
Millionen Liter; 410 Millionen Euro). Betrachtet werden hier nur
Weine bis einschließlich 15 Vol.-% Alkoholgehalt.

Gegenüber 1991 (723 Millionen Liter) sind die Weinimporte
mengenmäßig um über 65% gestiegen; die Importwerte erhöhten sich im
gleichen Zeitraum von 845 Millionen Euro um circa 75% auf 1,49
Milliarden Euro im Jahr 2004. Die Milliardenschwellen wurden bei den
Weinmengen erstmals 1997 (1,02 Milliarden Liter) und beim Euro-
Einfuhrwert 1996 (umgerechnet 1,05 Milliarden Euro) überschritten.

Letztmalig wurden 1996 mehr Weißweine (510 Millionen Liter) als
Rotweine (458 Millionen Liter) nach Deutschland eingeführt. Danach
steigerten die Rotweinimporte bis 2004 (693 Millionen Liter) ihren
Anteil gegenüber dem Weißwein (501 Millionen Liter) an der
Gesamteinfuhr auf 58%.

Der Durchschnittswert für importierten Rotwein lag im Jahr 2004
bei 1,51 Euro je Liter, während im Jahr 2001 noch 1,72 Euro gezahlt
wurden. Rotwein aus Frankreich kostete im Durchschnitt 1,85 Euro je
Liter, aus Italien 1,62 Euro und aus Spanien 1,58 Euro je Liter.

Der
Preis für einen Liter importierten Weißwein lag im Jahr 2004 bei 0,89
Euro (2001: 1,10 Euro). Für französischen Weißwein mussten 1,72 Euro
je Liter gezahlt werden, für Weißwein aus Italien 0,92 Euro und für
Weißwein aus Spanien 0,37 Euro je Liter.

Trüffel, Öl und Käse: Kulinarische Highlights in der Emilia Romagna

Schmackhafte Erlebnisse rund um edles Olivenöl, Trüffel und Pilze vor der Kulisse zahlreicher Burgen und Festungen bietet die „Strada dei vini e sapori dei colli di Rimini“, eine der 13 Weinstraßen der Emilia Romagna. Knapp 25 Kilometer von der Küste entfernt, verläuft die touristische Straße zwischen Weinbergen und Olivenhainen durch das hügelige Hinterland der Hafenstadt Rimini. Spezielle Abendessen zum Thema „Herbstgenüsse“ und „Olivenöl“ offeriert zum Beispiel der Palazzo Viviani im mittelalterlichen Dorf Montegridolfo jeweils am Wochenende, ab sofort und noch bis zum 21. Dezember 2005. Nach dem Abendessen können Gäste auch im Schloss übernachten und von der Hügellage aus die Aussicht bis zur Adria genießen. Kosten und Termine sind online unter www.montegridolfo.com oder telefonisch unter 0039/0541/85 53 50 erhältlich, Informationen zur Weinstraße bietet die Website www.stradadeivinidirimini.it.

Den Wein thematisiert auch die 150 Kilometer lange Straße des Sangiovese, die „Strada dei Vini e dei sapori delle Colline di Faenza – Strada del Sangiovese“, die durch Hügel und Täler rund um Ravenna verläuft. Die Hänge, an denen die rubinroten Reben reifen, wechseln sich mit Olivenhainen ab. Dem aromatischen Olivenöl aus Brisighella ist das Olivenbaumfest am 26. und 27. November 2005 gewidmet. Eine Woche zuvor, am 19. und 20. November, findet in der mittelalterlichen Thermalstadt die „Sagra del Tartufo“ – das Trüffelfest – statt. Besucher können die weiße Herbsttrüffel kaufen sowie als Zutat traditioneller Gerichte kosten. Informationen gibt es unter www.stradadelsangiovese.it sowie telefonisch unter +39 0546 74 660.

Der wertvolle unterirdische Pilz steht auch im Mittelpunkt der „Tartufesta“, einem der größten Trüffelfeste Italiens in den Hügeln der Provinz Bologna. Noch bis zum 20. November 2005 laden 15 Orte ihre Gäste unter anderem dazu ein, professionellen Trüffelsuchern bei speziellen Touren über die Schulter schauen – in der Region üben mehr als 70 Personen auf über 350 Hektar Land diesen Beruf aus. Informationen finden Interessierte im Internet unter iat.comune.bologna.it.

Neben den Trüffeln reift auch eine weitere Köstlichkeit der Emilia Romagna unter der Erde: Der Grubenkäse, der bei der „XXXI Fiera del Formaggio di Fossa“ in Sogliano al Rubicone an der „Strada dei vini e dei sapori dei Colli di Forle e Cesena“ gefeiert wird. Der Kuhmilchkäse, der von August bis November in traditionellen Tuffsteinggruben reift, wird im Rahmen des Festes an den letzten beiden November-Wochenenden und in der ersten Dezemberwoche ausgegraben. Straßenstände und die Restaurants im mittelalterlichen Dorf bieten unterschiedlichste Spezialitäten rund um den Käse an: Er wird beispielsweise als Vorspeise gemeinsam mit Trüffeln oder Carpaccio gereicht, ist Bestandteil von Nudelgerichten oder verleiht Salaten und Desserts eine besondere Note. Informationen zum Thema bietet die Website www.stradavinisaporifc.it oder die Telefonnummer +39 0543 71 43 12.

Näheres über die Wein- und Genießerstraßen der Emilia Romagna finden Feinschmecker unter www.emiliaromagnaturismo.it oder auf italienisch unter www.strade.emilia-romagna.it im Internet. Allgemeine Informationen über die Region bietet die Homepage www.emiliaromagnaturismo.it Das Fremdenverkehrsamt APT Servizi Emilia Romagna ist per E-Mail unter touristinfo@aptservizi.com erreichbar.