Thomas Bühner

„Koch des Jahres“ Thomas Bühner eröffnet Restaurant La Vie in Osnabrück

Nun ist es soweit – 2-Sterne Koch Thomas Bühner, Küchenchef & Patron des
Restaurant La Vie im niedersächsischen Osnabrück, wird morgen gemeinsam mit
Partnerin und Restaurantleiterin Thayarni Kanagaratnam zum ersten Mal seine
Gäste in der neuen Wirkungsstätte empfangen. Das gesamte Team, das zuvor
gemeinsam mit Bühner und Kanagaratnam viele Jahre im 2-Sterne Restaurant La
Table im Casino Hohensyburg tätig war, ist den beiden ins Restaurant La Vie
gefolgt, u.a. auch Sommelière Susanne Spies. Das persönlich geführte
Restaurant, in dem sich die Gäste „wie zu Hause“ fühlen sollen, wurde in den
letzten Monaten neu gestaltet, um die Gäste in einem behaglichen Ambiente
begrüßen zu können.
In seinen 14 Jahren im Restaurant La Table haben Thomas Bühner und sein Team
in allen Führern Höchstnoten erreicht und zahlreiche Auszeichnungen
erhalten. Zuletzt wurde Thomas Bühner vom Gault Millau zum „Koch des Jahres
2006“ ernannt und erhielt 19 Punkte. Thayarni Kanagaratnam und Susanne Spies
erhielten ebenfalls beim Gault Millau die Titel „Oberkellner“ bzw.
„Sommelier“ des Jahres. Mit 2 Sternen im Guide Michelin, 5 Kochlöffeln und
dem Titel „Spitzenkoch des Jahres“ im Aral Schlemmeratlas, 4 Sternen im
Varta-Führer und 4,5 Fs im Feinschmecker gehört Bühner zu den zehn besten
Köchen Deutschlands.

Die Gäste erwartet ein neu gestaltetes Ambiente im Restaurant La Vie
Die klassizistische Villa im historischen Altstadtkern Osnabrücks bietet den
perfekten Rahmen für einen genussvollen Abend. Vom Eingangsbereich, der mit
edlem, dunklen Makassa-Holz ausgestattet ist, gelangt der Gast in die
stilvolle Lounge, in der ein Apéritif und erste Köstlichkeiten aus der Küche
serviert werden. Nun bittet Restaurantleiterin Thayarni Kanagaratnam in das
durch den zentral gelegenen Weinschrank getrennte Restaurant. Der dunkle
Eichenboden, ginsengfarbene Wände sowie helle Sandtöne geben dem Restaurant
eine ruhige und zugleich moderne Atmosphäre. Der Gast hat die Wahl zwischen
einladenden Bänken oder bequemen Giorgette-Sesseln mit hellbraunen
Stoff-Houssen. Moderne Kunst und die Sprossenfenster aus Milchglas runden
das behagliche Ambiente ab. Auch der historische Teil des Restaurants in der
Beletage erzeugt durch den mehrere Jahrhunderte alten Kachelofen,
goldfarbene Vorhänge sowie die warmen Farben eine einzigartige Atmosphäre.
Die Zimmerfolge in der ersten Etage des Gebäudes sind übrigens ein genaues
Abbild der Dreiteilung der Fassade. Insgesamt finden im Restaurant La Vie
auf beiden Etagen ca. 65 Genießer Platz, davon 25 im Erdgeschoss und 40 in
der Beletage.

Die Küche des neuen Genießer-Domizils in Osnabrück: Evolution statt
Revolution
Thomas Bühners zukunftsweisende und kosmopolitische Kochkunst wird in
Osnabrück auf höchstem Niveau weitergeführt und behutsam weiterentwickelt.
Durch die neue Umgebung lässt sich Bühner inspirieren, was sich in kreativen
wie geschmacklich formvollendeten Gerichten widerspiegelt.
Klassiker der
Spitzenküche kombiniert Thomas Bühner mit saisonalen und regionalen Zutaten,
so dass allabendlich einmalige Menüs entstehen, die den Gast immer wieder
überraschen.
Thomas Bühners Werdegang liest sich wie ein Kompendium der besten
Restaurants Deutschlands – Stationen seiner Laufbahn waren u.a. Harald
Wohlfahrts Schwarzwaldstube in Baiersbronn, das Landhaus Scherrer in Hamburg
sowie Jörg Müllers Restaurant auf Sylt. Nach diesen prägenden Erfahrungen
entwickelte Bühner in den letzten Jahren seinen einzigartigen Stil, der von
Gästen wie Kritikern als unnachahmlich und harmonisch empfunden wird.

Restaurant La Vie, Krahnstraße 1-2, 49074 Osnabrück, T: 0541-33 11 50,
www.restaurant-lavie.de (Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag ab 18:30 Uhr)

„Die WM-Show mit Jörg Pilawa“

„Die WM-Show mit Jörg Pilawa“ und die Neunziger: WM-Titel trotz Pasta-Krise Sendetermin: Donnerstag, 16. März, 20.15 Uhr, Das Erste

In der zweiten Ausgabe von „Die WM-Show mit Jörg
Pilawa“ am Donnerstag, 16. März, um 20.15 Uhr im Ersten dreht sich
alles um die Neunzigerjahre: Ballonseide in der Mode, Trabi-Invasion
nach der Wiedervereinigung und 460 Mark Schwarzmarktpreis in Rom für
eine Karte zum WM-Finale. Eine Investition, die sich für die Fans der
Deutschen Nationalmannschaft auf jeden Fall gelohnt hat: 1:0 besiegt
die DFB-Auswahl Argentinien und holt den dritten WM-Titel. Und das,
obwohl die BRD-Kicker während des Turniers eine Nudel-Krise samt
Fleischentzug durchlebten.

Über diese Krise, vor allem aber über den Titelgewinn spricht
Moderator Jörg Pilawa mit den Mittelfeld-Spielern Thomas „Icke“
Häßler und Pierre Littbarski. Von der Fanbegeisterung und dem Kampf
um die letzten Eintrittkarten zum WM-Finale berichtet
Schlagersängerin Nicole, die zu Schulzeiten selber Fußball spielte
und auch heute noch begeisterter Fußball-Fan ist.

Ein Leckerbissen: Jörg Pilawa kramt mit Volksmusikstar Florian
Silbereisen in alten Privatvideos und präsentiert den Moderator als
fünfjährigen Stepke bei seinen ersten Auftritten mit der
Ziehharmonika.

Was machte Verona Pooth in dieser Zeit in ihrer Boutique in
Hamburg? Was kochte TV-Koch Tim Mälzer in seiner Junggesellenwohnung
zum Fußball-TV-Abend? Fragen, auf die die Gäste der WM-Show Jörg
Pilawa antworten werden.

Ein weiteres Highlight: Max Raabe und sein Palastorchester
featuring Peter Lohmeyer und Heino Ferch präsentieren ihre Hymne
„Schieß den Ball ins Tor!“.

Weitere Sendetermine der „WM-Show mit Jörg Pilawa“: donnerstags,
30. März (Schlaglichter 1954) und 13. April (Die WM 2006), jeweils um
20.15 Uhr im Ersten.

Tim Mälzer
Welchen Bezug haben Sie zu Fußball?

Fußball ist bei mir eine ganz große Leidenschaft, aber ich
persönlich habe leider kein großes Talent zum Fußballspielen.

Was glauben Sie: Wer wird Weltmeister 2006?

Im Glauben, dass Fußball zu 98% aus Hoffnung besteht und ich den
Heimvorteil berücksichtige, sage ich: Deutschland!

Können Sie die Abseitsregel erklären?

Also, versuchen wir es mal: Ein Spieler steht im Abseits, wenn er
in dem Moment, da ein Mitspieler den Ball zu ihm spielt, in der
Hälfte der gegnerischen Mannschaft näher zur gegnerischen Torlinie
ist als der Ball und nicht mindestens noch zwei gegnerische Akteure
(inklusive Torwart!) näher zur eigenen Torlinie stehen.
Und noch mehr: Ist der Schiedsrichter jedoch der Ansicht, dass der
entsprechende Spieler weder das Spiel noch den Gegner beeinflusst und
auch nicht versucht, aus jener Stellung einen Vorteil zu ziehen, dann
wird die Position zu einer so genannten passiven Abseitsstellung. Die
ist nicht strafbar, d. h., das Spiel läuft weiter. (Fragen Sie mich
aber nicht zur alten und neuen Regelung bei „Passivem Abseits“;-)

Nicht Abseits ist der Spieler übrigens, wenn er den Ball direkt
aus einem Abstoß, einem Eckstoß oder einem Einwurf bekommt. Noch
Fragen? Ansonsten gilt weiterhin: Abseits ist, wenn der Schiri
pfeift! Ist doch ganz einfach, oder?

Was war bis jetzt das spannendste Fußball-Erlebnis für Sie?

Da gibt es gleich zwei spannende Fußball-Erlebnisse: Das 4:2 von
St. Pauli gegen Hertha BSC Berlin beim Pokalspiel im Dezember letzten
Jahres. Und das Spiel HSV gegen FC Abertin- das war nämlich mein
erstes Spiel, was ich in den 80er-Jahren im Stadion gesehen habe.

Spielen Sie selber Fußball, oder haben Sie mal gespielt? Wenn ja,
auf welcher Position?

Früher habe ich mal beim FC Eggenbüttel gespielt, bin aber
meistens nach 20 Minuten aufgrund von Konditionsschwäche wieder aus
dem Spiel genommen worden.

Nicole
Welchen Bezug haben Sie zu Fußball?

Ich habe als Kind gerne Fußball gespielt – mit meinem Vater und
Bruder als Schiedsrichter. Außerdem hatte ich als Leistungskurs Sport
und in der Abiturprüfung den Fachbereich „Fußball“ belegt.

Was glauben Sie: Wer wird Weltmeister 2006?

Ich hoffe, dass Deutschland ins Endspiel kommt, und dann ist alles
drin!

Können Sie die Abseitsregel erklären?

Klar: Ein Spieler steht im Abseits, wenn er zum Zeitpunkt der
Ballabgabe näher zur gegnerischen Torlinie steht als sein
Gegenspieler.

Was war bis jetzt das spannendste Fußballerlebnis für Sie?

Die WM 1990 in Rom.

Spielen Sie selber Fußball, oder haben Sie mal gespielt? Welche
Position?

Im Abi musste ich alle Positionen spielen…

Fisch im Trend

Der positive Verbrauchstrend für Fisch und
Fischereierzeugnisse hat sich auch im Jahr 2005 fortgesetzt. Nach
vorläufigen Berechnungen des Fisch-Informationszentrums e.V. (FIZ)
hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von 13,8 kg im Jahre 2004 auf 14,5 kg
(Fanggewicht) in 2005 erhöht.

Nach wie vor dominieren vier Fischarten den deutschen Markt:
Alaska-Seelachs, Hering, Thunfisch und Lachs. Zusammen repräsentieren
sie 63 Prozent des Fischverbrauches. Aber auch Seelachs, Pangasius
und Tilapia haben mehr Freunde gefunden. So hat sich allein der
Pro-Kopf-Verbrauch von Seelachs im Jahr 2005 um 42 Prozent erhöht.
Damit ist er um zwei Plätze in der Hitliste der Fischarten auf Platz
6 gestiegen. „Die deutsche Fischwirtschaft hatte den Seelachs vor
einem Jahr zum Trendfisch ernannt,“ kommentiert Dr. Matthias Keller,
Geschäftsführer des Fisch-Informationszentrums. „Mit vielfältigen
Aktionen haben wir den bis dato häufig unterschätzten, aber sehr
beliebten Seelachs in das öffentliche Interesse gerückt. Wir freuen
uns, dass die Maßnahmen zur Imagepflege und Absatzsteigerung
beitragen konnten.“

Positiv hat sich auch der Absatz im Lebensmitteleinzelhandel
entwickelt. Ersten Schätzungen des FIZ zufolge haben die Verbraucher
auch mehr Fisch und Fischereierzeugnisse eingekauft, die einen
höheren Durchschnittswert aufweisen. Eine steigende Verwendung von
Fisch, Krebs- und Weichtieren ist nach Einschätzung der Branche auch
in der Gastronomie einschließlich der Sozialverpflegung
festzustellen.

Zur weiteren Absatzförderung des Trendfisch Seelachs stellt das
FIZ in diesem Jahr eine sechsseitige Broschüre mit Wissenswertem rund
um den Seelachs sowie drei kulinarischen Rezepten zur Verfügung. Die
Broschüre ist in den nächsten Wochen kostenlos im Fisch-Fachhandel
und im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Ergänzt wird die
Informationsschrift durch eine Broschüre des FIZ mit dem Titel „Fisch
– was Sie schon immer wissen wollten“.

Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) vom 13. bis 22. Januar
in Berlin verteilt das FIZ diese Broschüre zusammen mit zwei
Probepäckchen Seelachs-Trendfischgewürz zum Braten und Grillen. Mit
dieser Aktion will das FIZ die Besucher aufmuntern, wieder einmal
Fisch selbst zuzubereiten. Anregungen dazu erhalten sie auf der
Internationalen Grünen Woche in der Halle 14.1 auf dem 60 qm großen
Stand des FIZ. Neben einem 10 qm großen Eisbett mit über 60
Fischarten zeigen Köche aus Norwegen, Island, Bremerhaven und Berlin,
wie einfach und genussvoll Seelachs zubereitet werden kann.

Alle Fragen zum Thema Fisch, Krebs- und Weichtiere werden am
FIZ-Stand von Forschern der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und
Lebensmittel kompetent beantwortet.

www.fischinfo.de

Interview mit Tim Mälzer

VON SUSANNE LANG UND MARTIN REICHERT / taz

taz: Herr Mälzer, wann war Ihnen zuletzt richtig schlecht?

Tim Mälzer: Vom Essen?

Ja.

Nur einmal, mit 19 in Italien. Wir waren eingeladen und bekamen eingelegte Paprika serviert, die immer mehr wurde im Mund …

Wie, immer mehr?

Na, da haste diese wabbelige Paprika, deren Geschmack schon abartig ist, und dann kriegst du sie nicht mehr aus dem Mund …

Der Titel Ihrer Kochshow „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ stimmt dann nicht ganz, oder?

Er ist auch nicht von mir.

Wie hätten Sie die Show genannt?

„Fist Food“ – um das Handfeste meiner Sendung herauszustellen. Aber da hatte die Redaktion leichte Bedenken.

Das können wir uns vorstellen. Was bedeutet der jetzige Titel?

Wenn ich ihn in irgendeiner Form deuten sollte, dann wäre das wohl: Niemand soll mir erzählen, was mir schmeckt und was nicht.

Was man von vielen Müttern kennt, diese autoritäre Haltung?

Genau. Und eben vom bisherigen Kochen im Fernsehen. Da hieß es immer: So muss es sein, sonst schmeckt es nicht. Diese Attitüde, furchtbar.

Mussten Sie als Kind immer aufessen?

Ich war nie krüsch und habe immer alles gegessen. Nur Rahmspinat, dieser gequirlte Blubb-Kram, das ist nicht mein Ding. Aber ich mochte sogar Schnecken.

Gemeinsame Mahlzeiten, zu Hause und selbst gekocht – das wird ja gesellschaftlich gerade wieder hochgehalten.

Das finde ich richtig. Ich persönlich hatte diesen Wert auch nie verloren. Wenn ich früher, mit 18, Sonntagnachmittag zu meiner Großmutter gegangen bin, Braten essen, wurde ich von Freunden immer bemitleidet. Heute sagen alle: Oh, wie süß, da ist jemand, der hat noch Werte.

Warum geht der Trend zum Familiären?

Man versucht ja immer, sich etwas zu schaffen, was man eigentlich nicht hatte. Viele von uns sind mit liberalen Eltern groß geworden, die uns zwar viel Freiheit gelassen haben, dafür hat uns Nestwärme gefehlt. Und wir sind die Kinder der Scheidungswelle.

Lesen Sie das gesamte Interview in der TAZ:
www.taz.de/pt/2005/12/23/a0139.nf/text.ges,1

Johannes B. Kerner ist Hobbykoch des Jahres

Nach den Eurotoques wird JBK nun auch vom VKD geehrt

Mit der Moderation einer sehr erfolgreichen – und „ehrlichen“ – Kochsendung
hat er sich in den vergangenen zwölf Monaten um das Kochen verdient gemacht.
Grund genug für den Verband der Köche Deutschlands (VKD), Johannes B. Kerner
in Hamburg mit dem Goldenen Lorbeerblatt als Hobbykoch des Jahres 2005
auszuzeichnen.

„Ich bin sehr gern Hobbykoch und bedanke mich herzlich für die schöne
Auszeichnung. Mein besonderer Dank gilt dabei den fünf Stammköchen, ohne die
es unsere Sendung nicht geben würde.“ Mit diesen Worten freute sich der
Hobbykoch des Jahres 2005, Johannes B. Kerner (40), anlässlich der gestrigen
Verleihung des Goldenen Lorbeerblattes in Hamburg.

Der Kleine Festsaal des Hotels Atlantic Kempinski Hamburg wurde zum
Treffpunkt für passionierte Köchinnen und Köche – neben dem neu ernannten
Hobbykoch des Jahres waren es Sarah Wiener und Tim Mälzer als Abordnung von
„Kerners Köchen“ (ZDF, immer freitags) sowie Vertreter der Presse und des
gastgebenden Verbandes der Köche Deutschlands (VKD). „ Wenn der
Berufsfachverband der Köche Deutschlands einen Nicht-Profi mit dem Titel
,Hobbykoch des Jahres’ auszeichnet,“ führte VKD-Präsident Ctefan Wohlfeil in
seiner Rede aus, „dann möchte er damit vor allem eines: Menschen zum Kochen
motivieren und sie darin bestärken, Kochen als kreative und ebenso anregende
wie teilweise anspruchsvolle Herausforderung zu betrachten.“
Johannes B. Kerner bringt das Thema Kochen besonders kompetent und
kurzweilig auf den Bildschirm – das betonte auch „Amtsvorgängerin“ Renate
Schmidt, deren Laudatio vom VKD-Vizepräsidenten Matthias Schantin verlesen
wurde. „Johannes B. Kerner stellt die richtigen Fragen, nämlich die, die wir
als Zuschauer und Zuschauerinnen auch stellen würde. Das ist hohe
Hobby-Kochkunst und zeigt, dass er etwas vom Kochen versteht“, wurde die
Hobbyköchin des Jahres 2004 zitiert.

Doch woher kommt JBKs Passion für den Herd? Möglich, dass es an „Lirum,
Larum, Löffelstiel“, einer Fernsehsendung aus den 70ern mit dazugehörigem
Kochbuch liegt, das bis heute einen festen Platz in Kerners Bücherregal hat.
Dort stehen übrigens außerdem die „Kochschule“ von Johann Lafer und
Zeitgenössisches von Jamie Oliver oder Tim Mälzer. Für sein eigenes
Kochbuch, das – natürlich – den Titel „Kerners Köche“ (Zabert Sandmann)
trägt, hat der passionierte Hobbykoch diverse, selbst erprobte Rezepte
beigesteuert.

„Kochen entspannt mich“, sagt Johannes B. Kerner, „und ich nutze jede
Gelegenheit, um zuhause für Gäste zu kochen.“ Dass er dabei in der
heimischen Küche „ganze Arbeit“ leistet, das konnte auch Ehefrau Britta
Becker-Kerner am Rande der Preisverleihung bestätigen. „Am liebsten
übernimmt er alles – vom Einkaufen bis zum Spülen. Und das Beste: Wenn die
Gäste kommen, ist die Küche sauber!“

Für eine saubere – und perfekt funktionierende – Küche sorgte am Abend der
Preisverleihung das Atlantic-Küchenteam unter Leitung von Küchenchef Sven
Büttner. Bei der Präsentation des exzellenten Drei-Gang-Menüs wurde die Crew
von drei „ausgezeichneten“ Köchen des VKD unterstützt: Ronny Pietzner (27),
Teammanager der Nationalmannschaft der Köche Deutschlands, René Frank (20),
amtierender Berufsweltmeister der Köche 2005, und Thomas Brunk (31),
Teamchef der Nationalmannschaft der Militärköche.

Und wie beurteilt Preisträger Johannes B. Kerner seine eigenen Kochkünste?
„Hinsichtlich der Qualität der Speisen, die ich auf den Tisch bringe, kann
ich nur so viel sagen: Ich rede ja auch über Fußball, ohne in der Bundesliga
zu kicken.“

Neues Food-Magazin VIVA!

Am 28. November 2005 launcht die G+J-Verlagsgruppe
LIVING das neue monatliche Food-Magazin VIVA!. Konzeptionell
verbindet VIVA! leichte, d.h. frische und gesunde Küche mit schnell
umsetzbaren Rezeptideen: „Leicht kochen, gesund genießen“. Parallel
zum Heftstart zeigt VOX am 5. Dezember die neue Kochshow „Feuer und
Flamme“ mit der TV-Köchin Cathérine Kondé. VIVA! entwickelt einen
großen Teil der Rezepte und Tipps für die Sendung, die gleichzeitig
in dem Magazin veröffentlicht werden.

„Die innovative Idee von VIVA! ist es, leichte, frische und
gesunde Küche mit kreativen, schnell umsetzbaren, d. h.
alltagstauglichen Rezeptideen in Einklang zu bringen. Gesunde und
gleichermaßen schmackhafte Küche ist das Kernelement des Konzeptes.

Tipps, Informationen und Wissenswertes zu den Themen gesund genießen,
Wohlfühlküche und Ernährung ergänzen den Ansatz“, so Dr. Werner Beba,
Verlagsleiter der Verlagsgruppe LIVING. „Der Titel VIVA! ist Ausdruck
für die positiv-optimistische Haltung des Magazins.“ In der Heftmitte
befindet sich der VIVA!-Rezept-Mixer, der ein einfaches Kombinieren
der einzelnen Rezepte zu vollständigen Menüs ermöglicht.
Die Zeitschrift erscheint im Pocketformat und richtet sich im Kern an
Frauen im Alter von 30 bis 49 Jahren, die gern kochen und zugleich
Wert auf eine gesunde, leichte Ernährung legen. Der bisherige
Food-Titel SCHÖNER ESSEN wurde hierzu vollständig in das neue Konzept
überführt.

Kern der crossmedialen Kooperation mit VOX ist, dass die Rezepte
von Cathérine Kondé in der Kochshow „Feuer und Flamme“ gekocht
werden. Ausgestrahlt wird die Sendung im Dezember montags bis
freitags. Die 26-jährige Cathérine Kondé freut sich auf die
Zusammenarbeit: „Kochen ist meine Leidenschaft. Ich bin begeistert,
den Zuschauern künftig leichte und unkomplizierte Rezepte
vorzustellen, und zu zeigen, dass man auch in der Alltagshektik
schnell und gesund kochen kann. Die Erfahrung und die kreativen Ideen
der Profis von VIVA! unterstützen mich dabei.“

Die Partner VOX und Gruner + Jahr wollen mit der neuen Kooperation
an den Erfolg der bisherigen Zusammenarbeit zwischen der Zeitschrift
ESSEN&TRINKEN FÜR JEDEN TAG und der Tim Mälzer-Kochshow „Schmeckt
nicht, gibt’s nicht“ anknüpfen. VIVA! und „Feuer und Flamme“ wurden
in enger Zusammenarbeit entwickelt und sind inhaltlich miteinander
verzahnt, insbesondere hinsichtlich des Konzeptgedankens „leicht und
schnell“.

VIVA! erscheint im Pocketformat (16,8 x 22,5 cm) und mit einer
Auflage von 250.000 Exemplaren zum Copypreis von 2,50 Euro. Der
Heftumfang beträgt 140 Seiten (inkl. 8 Seiten VIVA!-Rezept-Mixer).
Chefredakteur ist Peter Ploog. Der Anzeigenpreis beträgt 8.100 Euro,
VIVA! ist in den Anzeigen-Kombinationen der Verlagsgruppe LIVING
(Schöner Leben-Kombi FOOD, GenussPlus-Kombi I+II) buchbar. Die
Werbeagentur ist TBWA.

Top-Ausbilder des Jahres

Holen Sie sich den Preis!

Engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder im Kochberuf können sich ab sofort
wieder um den Titel Top-Ausbilder des Jahres bewerben. Die begehrte
Auszeichnung von KÜCHE und dem Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD)
wird im kommenden März zum vierten Mal vergeben.

Zum vierten Mal schreiben KÜCHE und der Verband der Köche Deutschlands jetzt
den Preis Top-Ausbilder des Jahres aus. Mit dieser Auszeichnung werden
herausragende Ausbildungsleistungen im Beruf Koch/ Köchin gewürdigt. Gesucht
werden die besten Ausbilder 2006 in vier Kategorien:
* Individual-Gastronomie (Restaurants, Gaststätten, Gasthöfe)
* Hotel-Gastronomie (Hotelrestaurants)
* Betriebs-Gastronomie (Betriebsrestaurants in Wirtschaft und Industrie,
Verwaltung und Behörden, Mensen etc.)
* Sozial-Gastronomie (Krankenhäuser, Kliniken, Heime & Co.)

Um den Titel Top-Ausbilder 2006 können sich alle deutschen
Ausbildungsbetriebe und Ausbilder bewerben, die Köche/ Köchinnen ausbilden.

Die bisherigen Gewinner (2003, 2004, 2005) sind von der erneuten Teilnahme
ausgeschlossen. Die Jury – Vertreter des VKD, die Top-Ausbilder 2005 und die
KÜCHE-Chefredaktion – ermittelt zunächst die drei besten Einsender in jeder
Kategorie und fällt ihr endgültiges Urteil nach Besuchen vor Ort.
Die vier Top-Ausbilder 2006 erhalten attraktive Urkunden und die
repräsentative goldene Top-Ausbilder-Cloche. Beides kann im
Ausbildungsbetrieb öffentlichkeitswirksam präsentiert werden. Die
Preisträger werden in einem KÜCHE-Special ausführlich vorgestellt. Alle
Ausbildungsbetriebe/Ausbilder, die die Runde der letzten Drei erreichen,
erhalten Teilnahmeurkunden.

Achtung: Ihre Bewerbung muss bis zum 10. Dezember 2005 bei KÜCHE eingegangen
sein. Adresse:
Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH, Postfach 1861, 56508
Neuwied

Goldmedaille und Champion-Titel für Schneider Weisse Original

Einzige deutsche Goldmedaillen- und Champion-Titel Gewinnerin. Augsburger Herren Pils erhielt Silber, ebenso Ottenbrau Hefe Weizen.

Die Schneider Weisse Original hat bei den diesjährigen ‚Brewing Industry International Awards’ (BIIA) die Goldmedaille in der Klasse „Weissbiere“ geholt. Zudem wurde das Original der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH in der Kategorie ‚Internationale Spezialitäten’ zum Champion gekürt. „Die Auszeichnung beweist erneut, dass wir auf dem richtigen Kurs sind: Ein aufwändiges handwerkliches Brauverfahren, große Sorgfalt und die Liebe zur Braukunst sind nach wie vor der Garant für eine hervorragende Qualität. Entscheidend für uns ist das Genusserlebnis der Schneider Weisse-Liebhaber“ so Georg Schneider VI., geschäftsführender Gesellschafter der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH.

Insgesamt gingen 752 Biere aus 43 Ländern an den Start. Der Wettbewerb wurde erstmals in der 119jährigen Geschichte des BIIA außerhalb von Großbritannien ausgetragen. Im Rahmen der DRINKTEC 2005 in München prüften renommierte Jury-Mitglieder die Bewerberbiere auf Herz und Nieren. „Hier haben nur die besten Biere Chancen. Am Ende zählt das Gesamtauftreten von Aussehen, Geruch und Geschmack“ erklärt Braumeister Hans-Peter Drexler. Die offizielle Preisverleihung findet im Frühjahr in London statt.

Die Schneider Weisse Original wird seit 1872 unverändert nach dem Rezept von Brauereigründer Georg Schneider I. gebraut. Das typisch bernsteinfarbene Original mit echter Flaschengärung gilt als die „Mutter aller Weissbiere“ und wird im Volksmund auch „dunkles Schneider“ genannt.

Die Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn wird als unabhängiges Familienunternehmen geführt. Neben der Schnei-der Weisse Original hat sie die fünf Marken Schneider Weisse Weizenhell, Schneider Weisse Kristall, Schneider Weisse Leicht, Schneider Weisse Alkoholfrei und den Aventinus auf dem Markt. Dabei setzt die Familienbrauerei seit jeher konsequent auf natur-belassene Produkte. Diese werden unfiltriert, nicht pasteurisiert, mit der echten Flaschengärung bei den Hefeweizensorten und nach traditionell obergärigem Brauverfahren hergestellt. Die Spezialitäten von Schneider Weisse, der ältesten Weissbierbrauerei Bayerns, wurden bereits mehrfach national und international ausgezeichnet.

Die Gewinner aller Kategorien finden Sie hier:
www.brewingawards.org/html/winners2005.html

VINUM, Europas Weinmagazin übernimmt „Alles über Wein“

Die VINUM Verlags GmbH, Münster, ein Tochterunternehmen der Landwirtschaftsverlags GmbH, Münster, übernimmt zum 1. September 2005 alle Rechte am Titel „Alles über Wein“, welcher seit 20 Jahren in der Woschek Verlags GmbH, Mainz erscheint. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes. Ab Spätherbst 2005 sollen die Leser beider Titel zehnmal pro Jahr mit einer identischen Ausgabe bedient werden, in der die erfolgreichen Heft-Rubriken von „Alles über Wein“ integriert werden. Es besteht ebenso die Absicht, bewährte Autoren von „Alles über Wein“ für das neue, erweiterte Weinmagazin zu gewinnen. Der Redaktionssitz wird vorraussichtlich in Mainz sein.
Die Leser von „Alles über Wein“ werden neu somit ebenfalls von der Vor-Ort-Präsenz der VINUM-Redaktion in allen wichtigen Weinregionen Europas profitieren können. Kein anderes Weinmagazin in Deutschland wird in diesem Umfang Fachkompetenz und die Nähe zum Terroir verbinden.

Mit der Zusammenlegung der beiden Titel wird VINUM in Deutschland die führende Position im Segment der Weinmagazine einnehmen. Dazu baut VINUM in Europa seine führende Stellung weiter aus. Mit fünf Sprachausgaben (Deutsch für Deutschland, Deutsch für die deutschsprachige Schweiz, Spanisch, Italienisch und Französisch), die in Zürich über die Intervinum AG koordiniert werden, wird VINUM nach der Übernahme von „Alles über Wein“ in einer Gesamtauflage von 120.000 Exemplaren verbreitet.

Vor dem tief greifenden Strukturwandel in der Wein-Produktion und im Weinhandel Europas, macht die Bündelung der Kräfte der beiden angesehenen Titel großen Sinn. Sowohl die Erzeuger, wie auch der Fachhandel sind darauf angewiesen, dass der wachsende Kreis der weininteressierten und qualitätsbewussten Verbraucher durch ein professionelles, kompetentes und unabhängiges Medium üder interessante Angebote, Neuerungen, Qualitätsanstrengungen informiert wird.

VINUM, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, wird auch weiterhin seinen Idealen treu bleiben. VINUM berichtet aus erster Hand über Weine und Winzer mit Seele, über die Kultur des Rebensafts, diesen größten gemeinsamen Nenner der europäischen Zivilisation. VINUM verteidigt im Interesse der Genießer die echten Produkte des Bodens, wehrt sich gegen Mainstream und kämpft für die größtmögliche Vielfalt im Weinsektor.

www.vinum.de

Mario Scheuermann ausgezeichnet

Mit dem Weblog-Journal „Ungarischer Almanach“ wurde der Hamburger Autor Mario Scheuermann beim diesjährigen Preisbloggen der Zeit für den besten Text in der Kategorie „Über die Lust am Essen“ ausgezeichnet. Bei der Artikelserie handelt es sich um webtypische Flanierschreibereien, mit denen der Autor versucht die sprachlichen, historischen und kulturellen Verwurzelungen des alltäglichen Lebens in Ungarn zu erklären. Es geht darin u.a. um die Saison der Sauren Gurken, die Geschichte der Weihnachtsbonbons, um den Mythos Sperrmüll und legendäre Volkshelden, nach denen Märkte benannt sind. Diese Serie wird in loser Folge fortgesetzt.
http://drinktank.blogg.de/index.php?cat=JOURNAL+Ungarischer+Almanach
An diesem Dienstag (26. Juli) startet im drink tank ein neues Journal mit dem Titel „Kremser Sommerfrische 2005“. Eine Woche lang berichtet der Weinreporter aus Krems und Umgebung von Weinwanderungen, Winzerbesuchen, den Konzerten des Musikfestivals „glatt und verkehrt“ und anderen kulinarischen und kulturellen Erlebnissen.
http://drinktank.blogg.de/index.php?cat=JOURNAL+Kremser+Sommerfrische+2005