Guillaume Poupard

Große Herausforderung für Guillaume Poupard! Seit Dezember hat der aus der Normandie stammende Küchenchef in der Rue de la Roquette Nr. 43, im elften Arrondissement von Paris, sein neues Restaurant installiert: Das Sixième Sens. Dies ist seine fünfte Pariser Institution nach dem Relais Croix-Nivert, dem Molière in Boulogne, dem Guillaume und dem Miel & Paprika. In schlichtem Ambiente vereint Guillaume Poupard Tradition und Moderne und bietet eine einfache, aber raffinierte Küche mit Gerichten inspiriert aus der ganzen Welt. Er heißt seine Gäste persönlich willkommen und garantiert sowohl die Zubereitung der Gerichte als auch die Bedienung.
Das Sixième Sens liegt nur wenige Schritte von der Place de la Bastille entfernt.

Feine Küche und Gemüse vom Pariser Markt Aligre
Geleitet von seiner kulinarischen Leidenschaft, lädt Guillaume Poupard zur Entdeckung seiner raffinierten Küche ein. Von Auslandsreisen und seiner Erfahrung als Koch auf Kreuzfahrtschiffen in der Karibik inspiriert, dekliniert Guillaume Poupard seine Küche mit Köstlich-keiten, die aus aller Welt kommen. Diese schmückt er mit saisonalen Produkten und Aromen, die er auf dem Markt Aligre findet. Filigrane Kochkunst und überra-schende Geschmacksrichtungen stehen auf der Speise-karte, die sich jeden Monat ändert.

Eine offene Küche und Geselligkeit
Die helle und zum schönen Gastraum geöffnete Küche bietet bereits Geselligkeit, denn sie lässt den Koch bei der Zubereitung der Speisen sehen, der sich dabei mit seinen Gästen unterhält.

Lebenskunst, Kochkunst und Geselligkeit
Der herzliche Empfang des Chefs und ein Gefühl des Wohlbefindens markieren das Betreten des Restaurants Sixième Sense. Das „Esszimmer“ verbindet vortrefflich authentisches und zeitgemäßes Design. Der schlichte Raum kultiviert die Kunst, nicht zu viel zu tun und harmonisiert perfekt die Variation der Farben Vanille und Schokolade. Ein Interieur, das sowohl modern als auch klassisch ist, und eine Palette von hellen Farben vermitteln echten Komfort. Die gemütliche Atmosphäre wird durch die schöne Mischung aus Holz und den modernen in Vanille und Schokolade gehaltenen Lederbänken hervorgehoben.
Für lange Winterabende laden die von Kerzen beleuchteten Tische zu einem ruhigen Abend abseits des Tumults von Paris ein. An sonnigen Tagen bietet die sich öffenende Fassade den Komfort einer überdachten Terrasse.

Die weichen Farben der Tische reimt Guillaume Poupard mit den alten Steinmauern des Restaurants. Diese vereinen sich ideal dem zeitgenössischen Interieur. Die Balken komplettieren den Charme dieses Restaurants.

Ab dem Betreten geben die Holzbalken den Ton für das „Esszimmer“ an, da sie dem Restaurant Magie geben und sein Inneres bestimmen. Die Kombination von Holz und Zeitgenössischem vermittelt eine Atmosphäre modernen Landlebens.

www.restaurant-sixieme-sens.fr

Guillaume Poupard

Geboren 1970 in Alençon, Normandie
1987 Diplom Hotelfachschule Le Havre und Ankunft in Paris
1992 Chefkoch auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik
1993 Zurück in Paris und Übernahme der Küche im Driver´s (16. Arr.)
1995 Eröffnung seines ersten Restaurants in Paris Le Relais Croix Nivert (15. Arr.)
2005 Eröffnung des Le Molière in Boulogne-Billancourt
2009 Eröffnung des Restaurants Miel & Paprika (12. Arr.)
2011 Übernahme des Restaurants Les Parisiennes Edouard Baer, das
           das Restaurant Guillaume wird

2013 Eröffnung des Restaurants Sixième Sens (11. Arr.)

Bau der "El Bulli Foundation" beginnt im September

Ende September wird der erste Stein zum neuen Gebäude der elBulli Foundation in der Cala Montjoi bei Roses gesetzt. Dies sagte der ehemals beste Koch der Welt, Ferran Adria, in einem Interview mit der spanischen Nachrichtenagentur Efe. Wenn alles normal verläuft, sollte alles im März 2015 fertig sein und man kann dann einen Neubeginn des elBulli starten.

Aber wer jetzt meint, dass Adrià wieder ein Restaurant eröffnen wird, sieht sich getäuscht. Entfernt hat es etwas damit zu tun, aber nur sehr entfernt. Adrià will die elBulli Foundation auf drei Säulen stellen. Die erste heisst elBulli 1846 und beschäftigt sich mit der Geschichte des denkwürdigen Ess-Tempels, die zweite nennt er Bullipèdia, das ein Archiv und die Rezepte von allem enthält, was in dem Laden je auf die Tische kam und die dritte Säule nennt sich elBulli DNA und wird sämtliche Arbeiten über das Internet verbreiten.

Der Laden oder besser die Stiftung wird Besuchern offenstehen und Teile des Archivs sind öffentlich zugängig.

Aber El Bulli wäre nicht El Bulli, wenn es nicht auch etwas zu essen gäbe – nur in welcher Form und wo wird aus den bisherigen Beschreibungen nicht ersichtlich. Und sollte es tatsächlich nur eine Art Revolution für die Gastronomie werden ohne dabei Speisen zu servieren, dann – ja dann wird das Projekt zu 100% kein Erfolg sondern ein Desaster werden. mit Dank via www.Arena-info.com

Gourmetbus Barcelona

Stadtrundfahrt mit dem Gourmet Bus in Barcelona – Sternekoch Carles Gaig bewirtschaftet den Bus – eine gute Idee auch für Berlin

Barcelona verfügt mit dem Gourmet-Bus über eine neue Attraktion für alle, die eine Panoramatour durch die Mittelmeermetropole mit einem Abendessen aus der Hand eines Sternekochs verbinden möchten. Vom Passeig de Gracia entlang der charakteristischen Jugendstilgebäude der berühmten Modernisten der Stadt, wie Gaudí, zur Sagrada Familia, der Torre Agbar, zum Olympiahafen und entlang der Strände, zum Hausberg Montjüic bis zur gotischen Kathedrale, vom Palau de la Musica zur Plaza Catalunya und den Ramblas führt die Fahrt entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Zwischendurch wird an einem coolen Aussichtspunkt Barcelonas gehalten und von professionellen Kellnern des Restaurantes von Carles Gaig ein mehrgängiges Degustationsmenü serviert. Der Gourmet-Bus ist im Stil eines modernen Restaurants eingerichtet, verfügt über Tische, Küche und Toiletten. Durch das verglaste Panoramadach kann man ganz entspannt die vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten genießen.

Der Gourmet-Bus verkehrt zweimal täglich um 17:30 Uhr und 21:00 Uhr. Die Fahrt inklusive dem Abendessen dauert drei Stunden und kostet 95 Euro pro Person.

www.gourmetbus.com

Wer auf Carles Gaig abfährt, kann auch in seinem Hotel Cram**** wohnen und dort essen:
www.hotelcram.com/index.php?lang=de&s=ofertas&idof=12

Eine Restaurantkritik zum Gaig: www.speising.net/essen/detail/gaig_barcelona/

Preiswerte Hotels in Barcelona: booking oder www.gourmet-report.de/goto/nh-hotels

Preiswerte Flüge: Opodo Preisvergleich

Restaurant der Woche: Restaurant Wonka in Nürnberg

Das sympathische, äußerlich eher unscheinbare Restaurant im Nürnberger Stadtteil St. Johannis ist das Reich vom Christian Wonka und Kemal Besivevic, die das beliebte Lokal von Jahr zu Jahr weiter nach vorne bringen. Besonders bei unserem aktuellen Testbesuch erschien uns die moderne, von Kräutern, Aromen und Gewürzen geprägte Kreativküche des ambitionierten Duos insgesamt äußerst stimmig und routiniert. Und auch im Wettbewerb um das beste Preis-Genuss-Verhältnis aller Nürnberger Restaurants spielt das „Wonka“ zweifellos ganz vorne mit.

Mehrere minimalistisch eingerichtete Räume mit warmer Lichtgestaltung sorgen für eine ungezwungene Atmosphäre. Die klassisch in weiß gedeckten Tische zieren frische Orchideen in kleinen Porzellanvasen. Geradlinig wie die Restaurantausstattung ist auch die Beschreibung der Gerichte auf der Menükarte. Wer eine puristische, unprätentiöse Würzküche schätzt, ist hier goldrichtig.

Was auf den Tellern gefällig angerichtet serviert wird, überzeugt jedenfalls durch sehr produktorientierte, subtile Aromatik und angenehme Leichtigkeit, die schon dem Amuse Bouche (Hirschragout mit Spekulatius, Kartoffelschaum und Zwetschge) zu attestieren war. Auch die herrlich zarte Entenbrust auf wohlschmeckenden Traubencouscous konnte rundum überzeugen. Dass Christian Wonka seine Speisen nicht nur beherzt aromatisiert, sondern immer wieder auch schöne, spannende Kontraste einbezieht, stellte er einmal mehr beim Glattbutt mit Mango und Hibiskuscurry unter Beweis: Zart und saftig, sowie optimal festfleischig der Fisch, ein Geschmackserlebnis der aromatische Mangosalat und auch die mit Hibiskus verfeinerte Curry-Mayonnaise überzeugte abermals mit leichtfüßigem und dennoch intensivem Charakter. Zu dem perfekt rosa gebratenen Lammrücken sorgte eine kräftige Jus, frische, in lange Streifen geschnittene Bohnen und ein schmackhaftes Perlgraupenrisotto für Finesse. Einen geschmacklich wie optisch ansprechenden Abschluss bildete schließlich die Variation von der Gewürzschokolade.

Die fachmännisch zusammengestellte Weinkarte bietet eine ausgewogene internationale Auswahl, bei der mit Sicherheit jeder Weinfreund fündig wird. Schön, dass man die edlen Tropfen zu den einzelnen Gängen auch glasweise bestellen kann. Ein Lob geht an die Servicecrew, die durch ihre konzentrierte, ruhige und aufmerksame Art zu einem entspannten Restaurantaufenthalt beiträgt. Im Sommer sollte man versuchen, einen der begehrten Tische im lauschigen Hinterhofgarten zu ergattern.

Restaurant Wonka
Johannisstr. 38
90419 Nürnberg
Tel. (0911) 396215

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Olympiade der Köche, Erfurt

Menütickets für die „Olympiade der Köche“ und Eintrittstickets zur
Messe inoga mit freier Fahrt im Verbundtarif Mittelthüringen ab
8.11.2011, 10 Uhr erhältlich

Zu der als „Olympiade der Köche“ bekannten
Internationalen Kochkunstausstellung (IKA) kommen vom 6. bis 9. Oktober
2012 im Restaurant der Nationen täglich über 900 Menüs der Spitzenklasse
auf die Tische in den Messehallen.

„Wer ein attraktives und vor allem außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk
sucht, sollte sich diesen Termin vormerken: ab Dienstag, den 8.11.2011 um 10
Uhr sind die Menükarten für die Wettbewerbe der Olympiade der Köche in allen
ZGT-Ticketshops, in der Touristinformation Erfurt und online unter
www.ticketshop-thueringen.de erhältlich“ informiert Johann Fuchsgruber,
Geschäftsführer der Messe Erfurt GmbH. Die ersten Anfragen vor allem für die
Menütickets des Wettbewerbs der Nationalmannschaften liegen bereits vor.

Die Eintrittskarten zur Gastronomie- und Genußmesse inoga sind ebenfalls an
den genannten Stellen im Vorverkauf zu erhalten. Auch der Verkehrsverbund
Mittelthüringen bietet in seinen Vorverkaufsstellten die Messe-Eintrittstickets an.
„Denn wer diese Eintrittskarten im Vorverkauf erwirbt, kann mit ihnen auch
kostenfrei aus dem Verkehrsverbund zur Messehalle Erfurt anreisen“ weiß
Myriam Berg, Vorstand der Erfurter Verkehrsbetriebe. , die auch mit der neu
gestalteten Straßenbahn auf die Olympiade der Köche hinweisen.

„Das ist eine tolle Idee, dass extra für die Olympiade eine Straßenbahn durch
Erfurt fährt“ findet Markus Wolf, Trainer der deutschen
Jugendnationalmannschaft des Verbandes der Köche Deutschlands Diese
trainiert heute schon im Kaisersaal für die Olympiade im Oktober 2012. Trotz
des Trainingsstress haben sie sich die Zeit genommen, heute Morgen die neu
gestaltete Straßenbahn in Augenschein zu nehmen.

www.inoga.de
www.olympiade-der-koeche.de

Mit TABLESPOTS in Berlin, London, São Paulo online Tische reservieren

Heidelberger StartUp ermöglicht weltweit intuitive Online-Tischreservierung – Gäste genießen beliebte Restaurants mit 30% Nachlass (ohne Coupons) – Gastronomen vermarkten ihre unbesetzten Tische effizient über das Internet

TABLESPOTS revolutioniert die gehobene Gastronomie! Mit seinem Geschäftsmodell verbindet das junge Unternehmen zwei wachstumsstarke Trends miteinander: Ein ansprechendes Online-Reservierungsportal kombiniert mit einem transparenten Angebot für den Kunden überzeugt Gastronomen und Gäste gleichermaßen.

„Restaurants profitieren durch TABLESPOTS, indem sie ihre leeren Tische gezielt als Marketing-Instrument nutzen können. Unsere Partner schätzen die Möglichkeit, bei voller Kontrolle effizient ihre Auslastung zu erhöhen und neue Gäste zugewinnen“, so Geschäftsführer Christian Wiens. Seit Frühjahr 2011 können bereits Tische in Frankfurt am Main online reserviert werden, durch ein siebenstelliges Investment von Holtzbrinck Ventures (u.a. Zalando, eDarling) konnte sich das Team die Entwicklung des Unternehmens stark vorantreiben. „Nachdem unsere Kunden inzwischen deutschlandweit auch in Berlin, Hamburg und München Tische über TABLESPOTS reservieren können, haben wir unser Angebot seit dieser Woche auch auf London ( www.tablespots.co.uk ) und São Paulo ( www.tablespots.com.br ) erweitert“, erklärt Christian Wiens.

TABLESPOTS legt seinen Fokus auf Qualität. Nur die beliebtesten kulinarischen Adressen einer Stadt werden als Partner-Restaurants ausgewählt. Das Unternehmen hat sich mit seinem Service auf die Bedürfnisse der gehobenen Gastronomie ausgerichtet, da Rabattierungen hier ein sensibles Thema sind. Durch die sofort bestätigte Online-Reservierung wird Diskretion gewährleistet.

www.tablespots.de

Gourmeo Berlin

Mit Gourmeo die Premiumgastronomie Berlins entdecken

Gourmeo, der Online
Reservierungsclub für erstklassige Restaurants, ermöglicht über seine Plattform ab sofort
die Buchung exklusiver Tische in Berlins besten Restaurants. Der Dienst richtet sich an
Personen, die gerne ausgezeichnetes Essen und exzellenten Service genießen. Zudem
bietet Gourmeo seinen Mitgliedern bei jeder Buchung eine Ermäßigung von 30 Prozent
auf die Gesamtrechnung ihres Restaurantbesuchs.

Gourmeo-Geschäftsführer Felix Kreyer über den Service: „Mit Gourmeo hat man die
einzigartige Möglichkeit, Berliner Spitzenrestaurants wie das UMA oder das Cookies
Cream kennenzulernen und exklusive Abende in gehobenem Ambiente zu verbringen.“
Die Mitgliedschaft bei Gourmeo ist exklusiv. Ausschließlich Gourmeo-Mitglieder können
den Reservierungsservice nutzen – pro Buchung zahlen sie lediglich eine geringe
Reservierungspauschale. Unabhängig von Speisen, Getränken oder Anzahl der Gänge im
Restaurant, wird die Ermäßigung von 30 Prozent automatisch und diskret am Ende des
Restaurantbesuchs vollständig von der Gesamtrechnung abgezogen.

Dr. Magnus Resch, Geschäftsführer und Sales Director, erklärt die Vorzüge einer
Partnerschaft: „Betreiber haben über unsere Online-Plattform die Möglichkeit, zu
ausgewählten Zeiten freie Tische in ihren Restaurants anzubieten. So können sie bei
voller Kontrolle effizient ihre Auslastung erhöhen und neue Gäste hinzugewinnen.“ Das
Angebot des Online-Reservierungsclubs bewegt sich ausschließlich im Premium-Segment
der Gastronomie – die Auswahl unterliegt strengen Kriterien der Qualität und Exklusivität.
Gourmeo plant zügig mit seinem Angebot zu expandieren. „Wir haben uns für Berlin zum
Start unseres Services entschieden, da die Hauptstadt eine der internationalen
Feinschmecker-Metropolen ist und es hier viele attraktive Restaurants gibt“, so Kreyer.

In
Zusammenarbeit mit gefragten Sterne Restaurants wie dem Berens am Kai in Düsseldorf
oder Zur Post in Köln, wird der Dienst bald in weiteren deutschen Großstädten und
weltweit angeboten. Eine der ersten internationalen Stationen ist Brasilien. „Exquisites
Essen und ausgezeichneter Service werden überall auf der Welt geschätzt“, weiß der
Geschäftsführer.

www.gourmeo.com

Nikos Gatzias

Nikos Gatzias realisiert einen lang gehegten Wunsch. Am Dienstag,
06. September 2011 um 17 Uhr, eröffnet der Frankfurter Szene-Gastronom in der ehemaligen Long Island City Lounge eine griechische Taverne – nomen est omen – unter dem Namen „Der Grieche“.
Frankfurt am Main, im August 2011: Vergessen Sie alles, was Sie über griechische Tavernen und Hellas Küche zu wissen glaubten. Lassen wir lieber einen, der es wissen muss, diese beschreiben: „Eine Taverne ist ein Ort, an dem man das Leben in vollen Zügen genießt. Man sitzt auf einfachen Stühlen an einfachen Tischen. Die Gläser klirren, Besteck klappert, später am Abend darf auch gesungen und getanzt werden“, sagt Nikos Gatzias, Frankfurts Szene-Gastronom mit griechischen Wurzeln.

Sein Lokal im Basement des Parkhauses Börse wurde aufwendig umgestaltet und bietet nun lifestylige Tavernen-Atmosphäre jenseits von allem Folklorekitsch. Hellgraue Tische und Stühle, weiße, gekalkte Wände mit hellenischen Impressionen auf Leinwand gebannt daran, Schilfmatten an den Decken, graue Holzbalken als Raumteiler und eine rustikale Bruchsteinwand schaffen den schlichten Rahmen fürs mediterrane Lebensgefühl mitten in der City. Hotspot im Sommer: die neu dekorierte Terrasse mit Olivenbäumchen davor. Drin ist die dominierende Bar erhalten geblieben, kommt aber mit Bruchsteinsockel und Holz im neuen Landhausschick daher.

Zur authentischen Atmosphäre tragen auch die mit weißen Papiertischdecken eingehüllten und rustikal eingedeckten Tische bei. Wer will, bedient sich an den typischen Mezédes, kleinen griechischen Appetizern wie Oliven, Taramas, Zucchinipuffer oder den mit Reis gefüllten Tomaten, die auf großen Tabletts über den Köpfen der Gäste balanciert werden. Das legendäre „Platea“ lässt grüßen! Und noch ein Appetitanreger: das griechische Gedeck. Ein Fläschchen Ouzo plus drei Mezédes zum Probierpreis von 12 Euro. „Von allem probieren, genau das ist doch der große Spaß. Wenn dann noch Servietten und Rosenblätter fliegen, dann ist die Stimmung perfekt.“

„Es soll gesellig, laut und voll sein. Niemand passt nicht dazu. Jeder ist willkommen.“

(Nikos Gatzias)
In der Küche wird das Rad nicht neu erfunden. Die Gäste erwarten aber beste griechische Gerichte zu moderaten Preisen. Die Speisekarte bietet typische Fleisch- und Fischvariationen sowie vegetarische Speisen aus der hellenischen Küche. „Bei uns wird wie in Griechenland üblich am Vormittag gekocht, das bedeutet für den Gast, dass sein Essen nach der Bestellung zügig serviert wird“, so Gatzias. Auf den Vorspeisentellerchen finden sich von Tsatsiki bis gebackene Auberginen und köstliche Scampi in Tomaten- Feta-Soße allerlei leckere Klassiker. Dazu gesellen sich bei den Hauptspeisen alte Bekannte wie Bifteki, Stivaro, Paidakia. Immer Dienstag ist Fischtag. Toll: trotz des ambitionierten Konzeptes legt Nikos Gatzias größten Wert auf moderate Preise. Das gilt auch für die Getränke, überwiegend griechische Weine, ergänzt durch einige italienische und deutsche Lagen. Natürlich gehört griechischer Kaffee, schwarz und stark, ebenso ins Programm der neuen Innenstadt-Taverne. Integriert wird auch ein kleiner, feiner Shop in dem griechische Spezereien angeboten werden: hochwertiges Olivenöl, exzellente Weine, griechisches Salz und Kaugummi u.v.m.

Nach dem Essen ist beim „Griechen“ noch lange nicht Schluss. Inspiriert von Ouzo und griechischem Wein sollen die Gäste lange bleiben, sich in relaxter Atmosphäre wohl fühlen und zu einer Mischung aus griechischen Klängen und World Music tanzen können – so wie es für eine griechische Taverne gehört.

Kontakt: „Der Grieche“, Inhaber Nikos Gatzias, Kaiserhofstraße 12, 60313 Frankfurt-City, T: +49 (0)69 91 39 61 46, www.der-greiche-frankfurt.de , vorerst täglich ab 17 Uhr geöffnet.

Malmöfestival lockt mit kulturellen und traditionellen Highlights

Vom 19. bis 26. August 2011 findet im Malmö erneut Schwedens größtes und ältestes Kulturfest statt. Das Malmöfestival wird am Abend des 19. August traditionell mit einer riesigen „Kräftskiva“ eingeläutet – einer der beliebtesten schwedischen Traditionen, die in der Regel im Familien- und Freundekreis gefeiert wird. Auf dem zentralen Platz Stortorget in Malmö können an diesem Abend zwischen 19 und 21 Uhr aber auch Urlauber und Gäste mit tausenden Besuchern diese Tradition feiern. Dazu werden auf dem Stortorget zahlreiche Tische und Bänke aufgestellt, an denen die Gäste ihre Krebse genießen können.

Tischreservierungen sind allerdings nicht möglich, denn es gilt das Motto: Wer zuerst kommt, sitzt zuerst. Die ersten Tische sind oft schon am Morgen belegt, daher gilt es, frühzeitig unterwegs zu sein. Auch das Essen, das sich bei einer „Kräftskiva“ aus in Dillsud gekochten Flusskrebsen, Brot, Käse und meist einer Art Quiche zusammensetzt, muss ebenso wie die Getränke als Picknick selbst mitgebracht werden. Dabei sind die verzehrfertigen Krebse und auch die Quiches im August in vielen Geschäften der Stadt erhältlich.

Und die Tipps dazu, wie sich die Schalentiere am besten von ihrer harten Hülle befreien lassen, werden die späteren Tischnachbarn sicherlich gerne geben. Da es sich beim Pulen der Krebse um eine nicht ganz saubere Angelegenheit handelt, sind ausreichend Servietten, Zitronentücher und Pappteller ebenfalls eine gute Idee.

Papphüte und Papierlätzchen mit den entsprechenden Krebsmotiven, die zu dieser Jahreszeit in jedem schwedischen Supermarkt angeboten werden, gehören übrigens ebenso zu dieser Tradition wie Bier, Schnaps und viel Musik. Und wer nicht selber singen möchte, kann sich auf dem Stortorget von der Malmöer Band „Grus i Dojjan“ unterhalten lassen, die zum Krebsfest mit einer Mischung aus Folklore, Schlager und Tanzkapellenmusik aufspielt. Darüber hinaus hat das Malmöfestival aber natürlich noch viele weitere Highlights zu bieten – mit einem umfangreichen Programmangebot an Musik, Kultur, Aktivitäten und kulinarischen Genüssen für jede Altersgruppe. Auch sportliche Aktivitäten sowie Design- und Kunstausstellungen kommen in Malmö nicht zu kurz. Das Festivalgelände erstreckt sich vom Stadtzentrum rund um den Stortorget, die Södergatan, den Lilla Torg, die Skomakaregatan, den Gustav Adolfs Platz, Södertull und den Raoul Wallenbergs Park bis zum Folkets Park.

Weitere Informationen: www.malmofestivalen.se

Servicestudie Restaurantketten 2011

Lange Wartezeiten auf die Bedienung, klebrige
Tische und keine brauchbaren Auskünfte zu Speisen und Empfehlungen –
diese Erfahrungen machten die Testkunden bei der aktuellen Untersuchung
des Deutschen Instituts für Service-Qualität in Restaurantketten. Die
Marktforscher analysierten achtzig Filialen von acht Unternehmen der
Systemgastronomie wie Wienerwald und Pizza Hut. Ergebnis: Im Vergleich zu
einer Studie aus 2009 hat sich der Service nicht verbessert.

Bei jedem dritten Besuch bemängelten die Tester die Sauberkeit der Toiletten
und bei fast jedem viertem Besuch schmutzige oder nicht abgeräumte Tische.
Auf eine Bedienung warteten die Testkunden nicht selten 10 Minuten, im
Extremfall sogar fast eine halbe Stunde. Schwächen offenbarten sich darüber
hinaus bei der fachlichen Kompetenz der Mitarbeiter. Auf die Bitte, eine
Empfehlung auszusprechen, wurde beispielsweise „alles ist gut“ geantwortet.
Auf Fragen zu Inhaltsstoffen von Speisen konnte ein Großteil des Personals
keine Auskunft geben.

Allerdings überzeugten die Mitarbeiter durch ein freundliches und motiviertes
Auftreten und reagierten beispielsweise zu 80 Prozent sehr professionell auf
Reklamationen. „Wenn das Essen zu kalt oder die Pasta zu weich war,
wurden die Speisen anstandslos zurückgenommen und ersetzt“, lobt Bianca
Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts. Die Qualität und
Schmackhaftigkeit der Speisen und Getränke beurteilten die Tester im
Durchschnitt aber nur mit „befriedigend“.

Testsieger und damit „Beste Restaurantkette 2011“ wurde das Steakhaus
Maredo. Ein einladendes Ambiente, qualitativ hochwertige Speisen sowie das
kompetente Personal konnten hier überzeugen. Der Zweitplatzierte Block
House punktete vor allem mit einem vielseitigen und schmackhaften Angebot,
einem gemütlichen Raumkonzept sowie freundlichen Mitarbeitern. Rang drei
erzielte Sausalitos. Hier bestachen die Mitarbeiter durch hohe Motivation und
einen professionellen Umgang mit Beschwerden. Auf den weiteren Plätzen:
Schweinske, Wienerwald, Alex, Pizza Hut, Café Extrablatt.

Jedes Unternehmen wurde von verdeckten Testern zehn Mal in verschiedenen
Städten und Filialen besucht. Schwerpunkte der Untersuchung waren die
Sauberkeit und das Ambiente, die Vielfalt und Qualität des Angebots, sowie die
Freundlichkeit, Motivation und Kompetenz der Mitarbeiter.
Das Deutsche Institut für Service-Qualität verfolgt das Ziel, die Servicequalität
in Deutschland zu verbessern. Das Institut prüft unabhängig anhand von
mehrdimensionalen Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen
und Branchen. Dem Verbraucher liefert das Institut bedeutende Anhaltspunkte
für seine Kaufentscheidungen. Unternehmen gewinnen wertvolle
Informationen für das eigene Qualitätsmanagement.