Hülsenfrüchte sind Kraftpakete

Eiweißgehalt ist herausragend

Linsensuppe oder Erbspüree waren lange Zeit als
Arme-Leute-Essen verpönt. Doch das ist mittlerweile Vergangenheit.
Ein ständig wachsendes Produktsortiment, neue Zubereitungsformen und
raffinierte Rezepte haben Linsen, Erbsen und allen anderen
Hülsenfrüchten den Weg in Haushalte und Gastronomie geebnet. Die
gesundheitlichen Werte der Hülsenfrüchte haben dabei vielfach die
Türöffner gespielt.

Die mehr oder weniger kleinen in einer Hülse gereiften Pflanzensamen
sind wahre Kraftpakete. Sie versorgen den Körper mit reichlich
Kohlenhydraten, wertvollen Ballast- und Mineralstoffen, sowie
Vitaminen, allen voran B-Vitaminen. Herausragend ist allerdings der
Eiweißgehalt der Hülsenfrüchte: In getrocknetem Zustand beträgt
der Proteingehalt zwischen 20 und 35 Prozent. In verzehrfertigen
Bohnen, Erbsen und Linsen liegt er immerhin noch bei fünf bis zehn
Prozent. Das macht sie besonders für Vegetarier zu wichtigen
Bausteinen in der täglichen Ernährung. Zwar lässt sich der
Proteinbedarf nicht ausschließlich durch Hülsenfrüchte abdecken, da
diese nicht alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Doch in
Kombination beispielsweise mit Getreide lässt sich dieser kleine
Nachteil leicht beheben.

Eine Sonderrolle in mehrfacher Hinsicht nimmt die Sojabohne ein: Sie
ist mit einem Proteingehalt von knapp 40 Prozent in getrocknetem
Zustand eindeutiger Spitzenreiter unter den Hülsenfrüchten. Zugleich
liefert sie im Gegensatz zu all ihren Verwandten auch Fett in
nennenswertem Umfang, nämlich einen Fettanteil von 20 Prozent. Dessen
Zusammensetzung ist mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und
anderen mehrfach ungesättigten Fettsäuren besonders günstig. Das
Fett macht sich allerdings auch im Kaloriengehalt bemerkbar. Mit rund
70 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er etwa doppelt so hoch wie bei den
übrigen Hülsenfrüchten.

In China wurde die Sojabohne bereits 2.800 vor Christus kultiviert.
Doch erst im 17. und 18. Jahrhundert gelangte die Wärme liebende
Pflanze über Indonesien, Indien und Nordafrika nach Europa und
Amerika. Dort werden etwa drei Viertel aller Sojabohnen produziert.

Mehr zur Erzeugung und Verarbeitung, Einkauf, Lagerung und Verwendung
von Sojabohnen, Kichererbsen und Co erfahren Sie unter:
http://www.aid.de/inhalt/huelsenfruechte-4129.html.
Eva Neumann, www.aid.de

Hülsenfrüchte sind Kraftpakete

Eiweißgehalt ist herausragend

Linsensuppe oder Erbspüree waren lange Zeit als
Arme-Leute-Essen verpönt. Doch das ist mittlerweile Vergangenheit.
Ein ständig wachsendes Produktsortiment, neue Zubereitungsformen und
raffinierte Rezepte haben Linsen, Erbsen und allen anderen
Hülsenfrüchten den Weg in Haushalte und Gastronomie geebnet. Die
gesundheitlichen Werte der Hülsenfrüchte haben dabei vielfach die
Türöffner gespielt.

Die mehr oder weniger kleinen in einer Hülse gereiften Pflanzensamen
sind wahre Kraftpakete. Sie versorgen den Körper mit reichlich
Kohlenhydraten, wertvollen Ballast- und Mineralstoffen, sowie
Vitaminen, allen voran B-Vitaminen. Herausragend ist allerdings der
Eiweißgehalt der Hülsenfrüchte: In getrocknetem Zustand beträgt
der Proteingehalt zwischen 20 und 35 Prozent. In verzehrfertigen
Bohnen, Erbsen und Linsen liegt er immerhin noch bei fünf bis zehn
Prozent. Das macht sie besonders für Vegetarier zu wichtigen
Bausteinen in der täglichen Ernährung. Zwar lässt sich der
Proteinbedarf nicht ausschließlich durch Hülsenfrüchte abdecken, da
diese nicht alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Doch in
Kombination beispielsweise mit Getreide lässt sich dieser kleine
Nachteil leicht beheben.

Eine Sonderrolle in mehrfacher Hinsicht nimmt die Sojabohne ein: Sie
ist mit einem Proteingehalt von knapp 40 Prozent in getrocknetem
Zustand eindeutiger Spitzenreiter unter den Hülsenfrüchten. Zugleich
liefert sie im Gegensatz zu all ihren Verwandten auch Fett in
nennenswertem Umfang, nämlich einen Fettanteil von 20 Prozent. Dessen
Zusammensetzung ist mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und
anderen mehrfach ungesättigten Fettsäuren besonders günstig. Das
Fett macht sich allerdings auch im Kaloriengehalt bemerkbar. Mit rund
70 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er etwa doppelt so hoch wie bei den
übrigen Hülsenfrüchten.

In China wurde die Sojabohne bereits 2.800 vor Christus kultiviert.
Doch erst im 17. und 18. Jahrhundert gelangte die Wärme liebende
Pflanze über Indonesien, Indien und Nordafrika nach Europa und
Amerika. Dort werden etwa drei Viertel aller Sojabohnen produziert.

Mehr zur Erzeugung und Verarbeitung, Einkauf, Lagerung und Verwendung
von Sojabohnen, Kichererbsen und Co erfahren Sie unter:
http://www.aid.de/inhalt/huelsenfruechte-4129.html.
Eva Neumann, www.aid.de

Hülsenfrüchte im Sommer

Von Tofu bis Miso – die Vielfalt der Sojaprodukte

Die Sojabohne und ihre Produkte wie Tofu, Miso und Tempeh werden auch in Deutschland immer beliebter. Die rundlich-ovalen Samen haben je nach Sorte unterschiedliche Größen und Farben. In Deutschland wird in erster Linie die gelbe, getrocknete Variante genutzt. Die Hülsenfrüchte enthalten hochwertiges Eiweiß, wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Eisen, B-Vitamine und Ballaststoffe.

Sojabohnen können verwendet werden für Bratlinge, Eintöpfe, Salate oder als Gemüse. Eine größere Bedeutung haben aber aus Sojabohnen hergestellte Produkte. Das hellgelbe Sojaöl hat einen relativ neutralen Geschmack und wird für Salate, aber auch zum Dünsten und Braten verwendet. „Shoyu“ und „Tamari“ sind würzige, salzige Soßen auf der Basis von fermentierten Sojabohnen – teilweise gemischt mit Weizen oder Reis. Aufgrund des intensiven Geschmacks sind sie in erster Linie als Würzmittel zum Kochen beliebt. Der Sojadrink wird aus Sojabohnen und Wasser gewonnen. Er schmeckt süßlich-mild und lässt sich ähnlich wie Milch verwenden. Für Kuhmilchallergiker ist er eine wertvolle Alternative, enthält aber deutlich weniger Kalzium.

Die Sojabohnenpaste Miso wird durch Zugabe verschiedener Mikroorganismen wie Schimmelpilze, Hefen und Milchsäurebakterien fermentiert. Die traditionelle Herstellung kann mehrere Jahre andauern. Miso dient als Grundlage für Suppen und Soßen. Tofu ist die japanische Bezeichnung für Sojaquark und entsteht aus geronnener Sojamilch. Er hat aber eine festere Konsistenz als Quark aus Kuhmilch und nur wenig Eigengeschmack. Tofu schmeckt gewürfelt im Salat oder gebraten als Beilage, in Füllungen und Aufläufen. Tempeh sieht ähnlich aus wie Tofu, hat aber ein Aroma wie Edelpilz-Käse. Für Vegetarier sind Sojaprodukte ein beliebter Fleischersatz.

Die Sojabohne ist eine der ältesten Kulturpflanzen und stammt ursprünglich aus Ostasien. Heutzutage wird sie vor allem in den USA, Brasilien und Argentinien angepflanzt. In Europa gewinnt die Pflanze in Italien an Bedeutung, aber auch in Deutschland wächst die Anbaufläche. 2012 wurden auf etwa 5.000 Hektar Sojabohnen angebaut, 2014 waren es bereits rund 10.000 Hektar und 2015 sind es allein in Bayern und Baden-Württemberg rund 11.000 Hektar. Der heimische Anbau wird im Rahmen der BMEL-Eiweißpflanzenstrategie gefördert.
Heike Kreutz, www.aid.de

Sojabohnen aus heimischem Anbau

Sojabohnenanbau rund um Hannover und Berlin – wenn es nach Klaus-Peter Wilbois vom FIBL Deutschland geht, ist das in näherer Zukunft durchaus realistisch. Er stellte Ende Juni 2011 auf dem Sojafeldtag in Dasing bei Augsburg das zu Jahresbeginn gestartete Sojaforschungsprojekt des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) vor. Ziel der dreijährigen Studie ist es, durch Züchtung und verbesserte ackerbauliche Maßnahmen den Sojaanbau in nördliche Bundesländer auszudehnen.

Zurzeit werden in Deutschland etwa 4.000 ha angebaut, vorwiegend in Baden Württemberg und vor allem in Bayern. Für einen verstärkten Anbau spricht nicht nur, dass jährlich 40 Millionen Tonnen Sojabohnen bzw. Sojaschrot als Futtermittel importiert werden müssen. Auch ackerbaulich bringt die Bohne nach Ansicht von Heiko Recknagel, Geschäftsführer des Deutschen Sojaförderrings, viele Vorteile. Sie benötigt als Leguminose keinen Stickstoffdünger, ist bisher wenig anfällig für Krankheiten und hat einen hohen Vorfruchtwert für Wintergetreide. Deshalb sieht der Forscher ebenfalls gute Chancen für eine Ausweitung des Anbaus, „auch wenn Importe unverzichtbar bleiben werden“.

Mehr Eiweiß von deutschen Äckern wünscht sich auch Josef Groß von der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Er koordiniert das Aktionsprogramm „Mehr Eiweiß für Bayern“, das die Abhängigkeit der bayerischen Tierhalter von Importen verringern soll. Als ehrgeiziges Teilziel der Initiative nennt Groß die Verdopplung der Sojaanbaufläche in Bayern auf 5.000 ha. Auch die Einsparung von Eiweiß, etwa bei der Rationsgestaltung in der Rindermast, sollen die Importe reduzieren. Im praktischen Teil des Feldtages besichtigten die Besucher die Sojasortenversuche auf dem Asamhof, auf dem Betriebsleiter Josef Asam und sein Sohn Ludwig als Pioniere bereits seit 15 Jahren erfolgreich Soja anbauen und vermarkten. Für den Ertragserfolg besonders wichtig ist dabei die Unkrautbekämpfung. Ausführliche Informationen zum praktischen Sojaanbau und zum Stand der Forschung finden Interessierte unter www.sojainfo.de
Jürgen Beckhoff, www.aid.de

Schlanker durch Soja !?

Schlanker durch Soja !?

Aktuelle Forschungsergebnisse einer Wissenschaftlergruppe, die sich mit der Hunger-
Sättigungsregulation an der Universität von Leeds in Großbritannien befasst: Die ersten
Ergebnisse wurden aus Anlass des 8. Internationalen Symposium „Soja und Gesundheit“
präsentiert, das vom 9. bis 12. November 2008 in Tokio (Japan) stattfand. In einer
kontrollierten Crossover-Studie zur Kontrolle des Hungers zeigte sich, dass der Verzehr von
Sojabohnen-Erzeugnissen das Sättigungsgefühl steigert und die nachfolgende
Nahrungsaufnahme um rund 170 kcal reduziert. Diese Studien und die Daten der Diogenes-
Studie zeigen, dass Eiweiß der am stärksten sättigende Nährstoff ist.
Ziel der Soja-Studie war
herauszufinden, welchen Sättigungsgrad Sojaprotein im Vergleich zu anderen
Nahrungsproteinen ausübt. An der Studie nahmen 20 gesunde Freiwillige teil. Eine Hälfte der
Probanden erhielt ein Frühstück und Mittagessen auf Basis von Sojaeiweiß. Die andere Hälfte
der Studienteilnehmer bekam ein identisch aussehendes sojaeiweißfreies Frühstück und
Mittagessen. Das darauf folgende Abendessen konnte hinsichtlich der Menge frei gewählt
werden. Eine Woche später wurden die Gruppen getauscht. Das Ergebnis der Studie, die eine
subjektive Appetitmessung seitens der Probanden einschloss, war, dass Sojaprodukte
besonders gut sättigen. Außerdem war die mentale Leistungsfähigkeit bei den Probanden am
Sojatag höher als ohne die Sojaaufnahme. Der gute Sättigungseffekt ist mutmaßlich auf den
hohen Protein- und Ballaststoffgehalt von Sojabohnen zurückzuführen.
Die Sojagruppe aß
beim Abendessen 172 Kilokalorien weniger als die Nicht-Soja-Gruppe.
Die Studienleiterin
Dr. Louise Dye folgerte in Tokio, dass Sojaprodukte zur Gewichtskontrolle und im Kampf
gegen Überernährung und Übergewicht eine wichtige Rolle spielen könnten!

DKGD e.V.

Sojabohnen gegen Schlaganfall?!

Sojabohnen gegen Schlaganfall?!

Die Gabe von isolierten Isoflavonoiden aus Sojabohnen kann einer aktuellen Studie an asiatischen Patienten zufolge die endotheliale Dysfunktion nach einem Schlaganfall verbessern. Inwieweit dieses Ergebnis auf europäische Patienten übertragbar ist, bleibt vorerst offen.

Frühere Studien weisen bereits den Nutzen von Sojaproteinen und extrahierten Isoflavonoiden – hauptsächlich Genistein und Daidzin – bei gesunden Probanden auf das Herz-Kreislaufsystem nach. Die Forschergruppe um Yap-Hang Chan von der Universität Hongkong zeigt nun, wie sich eine Supplementierung bei Patienten nach einem Schlaganfall auswirken kann. Dazu werteten die Wissenschaftler Daten von 102 Patienten, die einen ischämischen Schlaganfall erlitten, aus. Knapp 50 Prozent der Studienteilnehmer erhielt zwölf Wochen täglich 80 Milligramm Isoflavonoide aus Sojabohnen, die übrigen Probanden ein Placebo-Präparat. Es stellte sich heraus, dass sich in der Isoflavonoid-Gruppe die Funktion der Gefäßendothelzellen erheblich verbesserte. Des Weiteren ging innerhalb von 12 Wochen die Konzentration des hochsensitiven C-reaktiven Proteins (hs-CRP) deutlich zurück. Hs-CRP ist ein Entzündungsmediator, welcher einen Faktor in der Entwicklung der Arteriosklerose darstellt. Bislang nicht eindeutig geklärt ist, wie die Isoflavonoide diese Veränderungen auslösten, räumten die Forscher ein. Ein möglicher Ansatz liegt in der chemisch-strukturellen Ähnlichkeit zu Östrogenen und einer daraus resultierenden schwach hormonellen Wirkung.

Laut den Autoren war diese Untersuchung die erste randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie, welche den Effekt von Isoflavonoiden auf die vaskuläre Funktion bei Patienten mit einer bestehenden kardiovaskulären Erkrankung untersuchte. Eine Ernährung mit einem höheren Soja-Gehalt könnte zu einer Verbesserung der endothelialen Dysfunktion führen. Diese Beobachtung ist jedoch nicht ohne Weiteres auf alle Bevölkerungsgruppen zu übertragen, da in dieser Studie lediglich asiatische Patienten teilnahmen, die bekanntermaßen andere Essgewohnheiten sowie veränderte Stoffwechselwege aufweisen. Interessant wäre zu sehen, wie sekundäre Pflanzenstoffe auf die endotheliale Dysfunktion bei Europäern wirkt.

Soja-Produkte

Soja-Produkte: Oft Spuren von gentechnisch veränderten Sojabohnen

Im bundesweiten Durchschnitt in jedem vierten Sojaprodukt fremde Erbsubstanz nachweisbar – Schwellenwert von 0,9 Prozent nur vereinzelt überschritten

In sojahaltigen Lebensmitteln sind immer häufiger geringe Spuren von gentechnisch veränderten Sojabohnen nachweisbar. Das lassen erste Ergebnisse der Überwachungsbehörden für das Jahr 2007 vermuten, berichtet der Online-Informationsdienst TransGen. Der Schwellenwert für die Kennzeichnung von 0,9 Prozent wurde jedoch nur vereinzelt überschritten.

In die Auswertung gingen bislang die Resultate von sieben Bundesländern ein. Im bundesweiten Durchschnitt war im Jahr 2006 etwa in jedem vierten getesteten Soja-Produkt fremde Erbsubstanz nachweisbar. In 2007 war der Anteil tendenziell höher und lag in einigen Ländern bei dreißig bis fünfzig Prozent. Bei maishaltigen Erzeugnissen ist ein gegenläufiger Trend zu beobachten. Häufig liegen die Werte jedoch an der Nachweisgrenze von 0,1 Prozent und weit unter dem Schwellenwert von 0,9 Prozent. Verstöße gegen die Kennzeichnungsvorschriften sind selten.

Zwischen den Bundesländern gab es große Unterschiede: So fanden die hessischen Kontrolleure in 2007 in mehr als jedem zweiten Soja-Produkt fremde Erbsubstanz. In Bayern waren es rund 43 Prozent, in Baden-Württemberg 39 Prozent. In Niedersachsen hingegen enthielt nur jede sechste Probe geringe Spuren gentechnisch veränderter Sojabohnen.

50 Tipps für eine schlanke Linie

Sven-David Müller verrät 50 Tipps für eine schlanke Linie:

1. Halbfettbutter statt Butter spart 60 % Fett. Tipp: Weiche Butter streicht sich leichter, so nimmt man weniger
2. Statt Butter und Margarine aufs Brot: Meerrettich, Senf, Tomatenmark oder Quark
3. Fettarme Milch (1,5 %). Bei 0,25 l Milch/Tag spart man im Jahr 3 Kilo Fett. Magermilch erreicht sogar 5 Kilo Fett im Jahr weniger
4. Mager-Joghurt, Buttermilch und Dickmilch statt gezuckertem Pudding
5. Mager- statt Sahnequark. Tipp: Damit er sich nicht so trocken im Mund anfühlt: Mit Mineralwasser aufschlagen
6. Harzer Käse (der fettärmste Käse überhaupt), Korbkäse, mageren Limburger statt fettem Camembert oder Brie
7. Schnitzel „natur“ statt paniert, spart bis zu 9 g Fett/Portion
8. Tatar statt Schweine-Hackfleisch
9. Corned Beef, Aspikwurst, geräucherte Putenbrust, Kassler oder Schweinebraten ohne Fettrand und Roastbeef haben wenig Fett
10. Hähnchen- statt Entenfleisch
11. Zweimal pro Woche fettarmen Seefisch (z. B. Kabeljau, Leng, Schellfisch)
12. Gemüse: Tiefgefrorene Gemüsegerichte meiden (oft mit reichlich Fett angereichert)
13. Vollkornnudeln ohne Ei
14. Vollkornbrot – aber nicht abends. Abends wenig Kohlenhydrate aber reichlich Protein
15. Selbst getoastetes Pumpernickel statt Croûtons
16. Wenn Kuchen, dann: Baiser, Russisch Brot, gebackener Käsekuchen ohne Boden
17. Geröstete Sojabohnen statt Nüsse
18. Sorbet statt Sahne- oder Milcheis
19. Süßes ohne Fett: Gummibärchen, Lakritz, Puffreis, Lebkuchen – aber nicht im Übermaß
20. Wirklich fettarme Schokolade gibt es nicht! Besser: Schokoküsse – aber nur einen pro Tag
21. Salzstangen statt Chips
22. Keine Fertig-Menüs – Glutamat macht dick! Außerdem haben Fertiggerichte viel Fett und wenig Sättigungseffekt
23. Alkohol verdünnen – wie im Süden Rot- oder Weißwein mit Wasser – das ist lecker, erfrischend und gesund
24. Brühe ohne gehärtete Fette verwenden
25. Soßen mit Johannisbrotkernmehl statt Soßenbinder binden
26. Statt Salatdressing extra Essig & Öl bestellen
27. Saure Sahne statt Majo
28. Statt Ketchup Dosen-Tomaten pürieren, würzen
29. Essen dünsten, schmoren oder dämpfen
30. Braten in einer beschichteten Pfanne, braucht weniger Fett – ein Teelöffel Öl pro Pfannengericht reicht immer!
31. Beim Grillen den Rost nur dünn mit Öl einstreichen
32. Pommes, Rösti, Fischstäbchen nicht in der Pfanne braten, sondern im Ofen backen
33. Essen in der Mikrowelle statt im Topf aufwärmen
34. Stoffwechsel aktivieren mit Proteinen
35. Ballaststoffe machen satt, durchbrechen den Insulinteufelskreis und vermindern die Fettverwertung
36. MCT-Fette (im Reformhaus erhältlich) statt Butter und Margarine
37. Zimt senkt die Blutfette und den Blutzucker – Zimt ist das Stoffwechsel-Gewürz
38. Bierhefe – das beste natürliche Nahrungsergänzungsmittel – puscht den Stoffwechsel
39. Cholin (z. B. in Sojabohnen) hilft beim Abnehmen
40. Vanille bremst den Schokoladenhunger
41. Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für einen optimalen Stoffwechsel
42. Kaltes Wasser trinken (erhöht Energieverbrauch)
43. Espresso nach dem Essen steigert Fettverbrennung
44. Sehr wenig Kohlenhydrate (Nudeln, Brot) am Abend
45. Alltagsbewegung und Sport. Sportler verbrennen auch im Schlaf mehr Fett als Untrainierte. Beim Sport alle 15 Minuten eine Pause erhöht die Fettverbrennung
46. Beim Einkauf auf Zutatenverzeichnisse achten!
47. Im Restaurant Fleisch und Fisch gegrillt bestellen, keine Soßen (zu fettig)
48. Über den Tag drei große Mahlzeiten statt viele kleine – sonst droht der Insulin-Teufelskreis
49. Keine der drei großen Mahlzeiten ausfallen lassen (sonst Heißhunger und Gewichtszunahme)
50. Nie im Büro bei E-Mails und Telefonaten oder vorm Fernseher essen, sondern bewusst genießen (und gut kauen) – das macht satt und schlank – www.svendavidmueller.de

Cholesterinalarm: Drei von vier Deutschen haben zu hohe Werte!

Ein neuer kostenloser Cholesterin-Risiko-Test soll jetzt dabei helfen, das persönliche Risiko für einen erhöhten Cholesterinwert einzuschätzen. Unter www.blutbahnampel.de erfahren die Testteilnehmer während einer virtuellen Reise durch eine Blutbahn, welche Ursachen einen Cholesterinanstieg im Blut auslösen. Dass erhöhte Blutspiegel von Blutfetten und vor allem von Cholesterin eine große Rolle bei der Entstehung von Gefäßkrankheiten und Herzinfarkten spielen können, ist mittlerweile unumstritten. Die meisten Bundesbürger kennen jedoch die Risikofaktoren für den gefährlichen Cholesterinanstieg nicht. Durch die Beantwortung verschiedener Testfragen lernen Interessierte bereits nach nur einer Minute eine mögliche Gefährdung abzuwägen.

Mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland haben zu hohe Cholesterinwerte. Weil sich ein zu hoher Cholesterinwert körperlich zunächst nicht bemerkbar macht, dauert es viele Jahre, bis er entdeckt wird. Dabei ist Cholesterin nicht grundsätzlich schlecht. Es wird vorwiegend vom Körper selbst produziert und sorgt für die Herstellung von Gallenflüssigkeit und einigen Hormonen. Bei einer Fehlfunktion kann der Körper die Cholesterinproduktion nicht drosseln. Eine zusätzliche Cholesterinzufuhr über die Nahrung lässt so den Cholesterinspiegel im Blut gefährlich ansteigen. Ein dauerhaft erhöhter Cholesterinwert führt durch Plaque-Ablagerungen zu Verkalkungen in den Arterien und erhöht das Risiko von Herzinfarkt oder Schlaganfall. Rund 300.000 Menschen in der Bundesrepublik erkranken jährlich daran.

Wer seinen Cholesterinspiegel senken will, sollte tierische Fette, wie sie in Butter, Eiern, Fleisch und Wurstwaren enthalten sind, vermeiden. Experten empfehlen die Verwendung von Pflanzenölen wie beispielsweise Lein- oder Olivenöl. Auch durch die Einnahme von Arzneimitteln aus pflanzlichen Wirkstoffen wird eine Senkung der Blutfette erreicht. Spezielle Naturstoffe, wie beispielsweise Extrakte aus Sojabohnen, aktivieren fettabbauende Enzyme, steigern die Kapazität des Fetttransportes im Blut und senken so den Cholesterinwert. Natürliche Wirkstoffe auf Basis der Sojabohnen sind sehr gutverträglich, vor allem bei einer erforderlichen Langzeitanwendung.

www.blutbahnampel.de

Stiftung Warentest – Sojagetränke

Mit Kalzium angereicherte Sojadrinks sind eine gute und sinnvolle Alternative zur Milch. Zu diesem Schluss kommt die Zeitschrift „test“ in ihrer September-Ausgabe. Bis auf eine Ausnahme waren alle 16 getesteten Produkte, was die Schadstoffe angeht „sehr gut“ und in der mikrobiologischen Qualität „gut“. Nur der Sojadrink von Soy & Joy hatte einen durch Kadmium erhöhten Schadstoffgehalt. Für die sensorische Fehlerfreiheit gab es elfmal gute Noten.
Für Menschen, die keine Milch mögen oder vertragen, können Sojagetränke eine Alternative sein; insbesondere Kalzium angereicherte sind als Milchersatz im Hinblick auf eine Vermeidung von Kalziummangel sinnvoll – sie sollten es sogar, raten die Experten der Stiftung Warentest.

Denn vor dem Hintergrund, dass jeder zehnte Bundesbürger zu wenig Kalzium aufnimmt und so sein Osteoporoserisiko dramatisch erhöht, sind besonders die kalziumangereicherten Sojagetränke eine gesunde Wahl. Auch wenn sie vom natürlichen Kalziumgehalt her mit der Milch nicht annähernd mithalten können.

Gentechnisch veränderte Sojabohnen konnten in keinem der untersuchten Sojadrinks nachgewiesen werden. Bei einem Bioprodukt, bei Soy & Joy Sojadrink naturelle pur, stellte die Stiftung Warentest eine durch Kadmium verursachte Schadstoffbelastung fest.

Die September-Ausgabe der Zeitschrift test liefert zur Untersuchung auch viele Informationen rund um die Sojabohne und zur Gentechnik bei Sojabohnen. Der Test findet sich auch im Internet unter www.test.de