So bestellt Deutschland

Sag mir, was du isst und ich sag dir, wer du bist. In den meisten deutschen Großstädten gehören Lieferdienste, wie Lieferando.de bereits zum Stadtbild. Ob gestresste Managerin, alleinerziehender Papa oder der klausurgeplagte Student – noch nie haben sich die Deutschen so häufig das Lieblingsessen nach Hause liefern lassen, wie 2015. Aber was essen die Deutschen denn am liebsten? In welcher Stadt wurde noch nie Sushi geordert? Bestellen Hamburger nur Hamburger und Berliner am liebsten Currywurst? Lieferando.de, einer von Deutschlands größten Lieferservice, hat den Deutschen auf die Teller geschaut. Die Auswertung der Bestellungen zeigt, was am häufigsten in deutschen Mägen landet.

Deutschland, heimliche Hauptstadt Italiens?
Egal, wie unterschiedlich die heimischen Dialekte, Wahlergebnisse oder Geburtenraten in der Bundesrepublik sind, in einer Sache sind sich die Deutschen einig: Wird in der Bundesrepublik Essen nach Hause geliefert, steht Pizza ganz oben auf der Wunschliste. Ob München oder Berlin, Hamburg oder Schwerin, das runde Nationalgericht der Italiener landet bei mindestens jeder sechsten Bestellung im Warenkorb. Besonders in ostdeutschen Studentenstädten, wie Erfurt oder Dresden liebt man den belegten Hefeteig. So gut wie jede dritte Bestellung geht hier zum Pizzaiolo. Asiatischer mag man es dafür in Hamburg, München oder Berlin. Anstatt zu Burger, Schweinshaxen oder Currywurst greift der figurbewusste, kosmopolitische Großstädter am zweitliebsten bei hippem Sushi zu den Essstäbchen. In der Bundeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern scheint der rohe Fisch dafür eher unbekannt: In Schwerin wurde 2015 nicht ein einziges Mal Sushi bestellt.

Frankfurter mögen’s oft, Münchner teuer
Die mecklenburgische Bundeshauptstadt sticht auch in einer weiteren Kategorie hervor. Mit durchschnittlich 16 Euro pro Bestellung sind die Schweriner die sparsamsten Lieferdienstnutzer, während die Münchner mit 22,50 Euro gerne die Deluxe-Variante wählen. Die meisten Essensbestellungen kamen 2015 jedoch aus Frankfurt am Main. 633 mal machten sich 2015 in der Bank- und Handelsmetropole Lieferanten zu einem einzigen hungrigen Kunden auf den Weg. Damit mussten die Essensboten fast 60 mal häufiger anrücken als in der Bayrischen Landeshauptstadt und doppelt so oft, wie im drittplatzierten Köln.

Wenn der Weihnachtsmann zweimal klingelt
Draußen ist es nass, kalt und grau. Der Kühlschrank ist leer, der nächste Supermarkt zu weit. Warum also nicht per App, oder online frisch zubereitetes Essen aus dem Lieblingsrestaurant direkt an die Wohnzimmercouch liefern lassen? Besonders nach Feiertagen, wenn die Läden geschlossen und das Festmahl noch im Magen liegt, wird sich der Luxus eines Lieferservices gegönnt. So sind Neujahr, Advents-, Weihnachtsfeiertage oder der Tag nach Halloween klassischerweise die bundesweiten Spitzentage mit den meisten Bestellungen. 2015 kam noch ein weiterer Tag hinzu. Beim Bundesligakrimi Bayern gegen Dortmund am 04. November rollte nicht nur der Ball, sondern auch die Räder der Lieferdienste heiß.

Von wegen, alles eine Soße
Die Ergebnisse der Auswertung von mehreren Millionen Bestellungen durch Lieferando.de aus dem Jahr 2015 ergeben, dass es trotz grundsätzlicher Essensvorlieben in Deutschland regionale Unterschiede gibt. Ist die Pizza „Germany`s No.1“, fällt die Wahl vor allem auch in Großstädten auf die teurere und kalorienärmere Sushi-Variante. In Baden-Württemberg macht zusätzlich auch Pasta den heimischen Spätzle Konkurrenz. Während im norddeutschen Schwerin eher kostengünstiger bestellt wird, greift man im süddeutschen München schon tiefer in die Geldbörse. Die steigende Popularität von Lieferdiensten in Deutschland, zeigt, wie in unserer schnelllebigen Zeit, im Spagat zwischen Beruf, Alltag und Familie, die Essensbeschaffung zu einer neuen Herausforderung wird. Liefern wird Trend.

Spezialitätenwoche "Schweriner Köstlichkeiten"

„Himmel und Erde“ à la Schwerin –  Spezialitätenwoche im November: 22 Hotels und Restaurants verwöhnen Gäste mit „Schweriner Köstlichkeiten“

 Zwischen Freilichtsaison und Adventsschmaus können sich die Gäste ab 2011 auf ein zusätzliches kulinarisches Highlight in der über 850 Jahre alten Landeshauptstadt Schwerin mit seinem grandiosen Schloss freuen. Bunte Werbeschilder in den Fenstern der Hotels und Gaststätten machen schon von weitem auf die leckere Themenwoche „Schweriner Köstlichkeiten“ aufmerksam, die in anderen Orten Mecklenburg-Vorpommerns bereits zu einer begehrten Tradition geworden ist.

Auf dem Schweriner Programm steht dabei auf allen Speisekarten das Traditionsgericht „Himmel und Erde“. Meist mit Grütz- oder Blutwurst bekömmlich angereichert, gehören Kartoffeln und Obst immer dazu. Während der Aktionswoche servieren alle 22 beteiligten Gastronomiebetriebe „Himmel und Erde“ gratis als Vorspeise – dabei ganz individuell in eigenen, kreativen Variationen. Familien und Feinschmecker, Erwachsene und Kinder kommen bei den „Schweriner Köstlichkeiten“ gleichermaßen auf den Geschmack: sie haben die Wahl aus Rezepten, die im Mecklenburgischen lange Zuhause sind, aber teilweise vom Speiseplan verschwunden waren. Darf es etwa „Schweineschinken in Kirschsauce“ oder „gefüllter Mecklenburger Wickelbraten vom Wildschwein“ sein? Auch „Pannfisch in Senfsauce“ und „halbe Ente mit Backobstfüllung“ dürfte die Gaumen vieler Besucher kitzeln.

Die Themenwoche „Schweriner Köstlichkeiten“ kommt erstmals vom 8. bis 13. November auf den appetitlich gedeckten Tisch – in der gemütlichen Altstadt ebenso wie in der gesamten City und im Umland Schwerins. Alle 22 Restaurants präsentieren sich dabei auf einem gemeinsamen Faltblatt, das bei der TOURIST-INFORMATION Schwerin oder unter http://www.schwerin.info/ erhältlich ist.

Wer noch mehr von der Landeshauptstadt kosten will, kann ganze Arrangements buchen. Die „Schätze Schwerins“ bieten als Ergänzung zu den kulinarischen Köstlichkeiten ab 139 Euro pro Person zwei Übernachtungen im Doppelzimmer, den Besuch von Schloss, Staatlichem Museum und Dom. Und in „Schwerin KOMPAKT“ gehört ab 83 Euro pro Person das Schlemmer-Menü stets dazu – ebenso wie eine Übernachtung im Doppelzimmer und das Erlebnis der historischen Highlights zwischen Himmel und Erde à la Schwerin.

Diese Gastronomiebetriebe bieten „Schweriner Köstlichkeiten“:
– Das Martin’s
– Eck-Café “Ulrike”
– Fritz-Hotel
– Europa-Hotel
– Restaurant LUKAS
– InterCityHotel Schwerin
– Hotel Niederländischer Hof
– Hotel Arte Schwerin
– Ferienpark Retgendorf
– Restaurant „Am Löwenplatz“
– ZEPPELIN Restauran
– Hotel Speicher am Ziegelsee
– NH Hotel Schwerin
– Crowne Plaza Hotel
– Restaurant Friedrich’s
– Hotel und Restaurant „Zur guten Quelle“
– Restaurant „Zum Stadtkrug“
– Gasthof am Zoo
– Weinhaus Wöhler
– Best Western Seehotel Frankenhorst
– Kartoffelhaus N°1
– Restaurant & Weinhandel KRÖMER

GourmetGarten Schwerin

Erster GourmetGarten lockt vom 22. bis 24. Juli in Schwerin mit einer kulinarischen Entdeckungsreise

Im Rahmen des Schweriner Gartensommers verwandelt sich der Schlossgarten vom 22. bis 24. Juli erstmals in einen „GourmetGarten“. An allen drei Tagen können Besucher rund um den Schlossgartenpavillon eine kulinarische Entdeckungsreise von ländlich fein bis international erleben.

Mit der Organisation und Durchführung der Veranstaltung ist die Agentur Hansekontor Wismar betraut worden. „Wir wollen den Besuchern in angenehmer Atmosphäre kulinarische Köstlichkeiten anbieten, zum Verweilen einladen und bei Musik und Unterhaltung für Entspannung sorgen“, so Norbert Bosse, Geschäftsführer des Hansekontors Wismar.

Für die entsprechenden Gaumenfreuden sorgt eine Vielzahl einheimischer Gastronomen. Das Angebot reicht vom Mecklenburger Landbier der Mecklenburgischen Brauerei Lübz über erlesene Weine aus dem Weinhaus Krömer bis hin zu italienischen Spezialitäten aus dem Ars Vivendi. Die Schokoladenmanufaktur „Dolci Note“ verführt mit Eis und Schokolade, während die Schweriner Schloss-Restaurants köstliche Gerichte mit Meeresfrüchten zaubern. Es gibt Elsässer Flammkuchen zu verkosten und die Mitglieder der „Kühlungsborner Gourmettage“ stellen ihr Hoppermenü vor. Die Gourmetfabrik Schwerin präsentiert neue Trends in der Küche. Passend zum guten Essen bietet die mecklenburgische Porzellanmanufaktur aus Schwerin stilvolles Geschirr an.

Das kulinarische Angebot wird von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet. An allen drei Tagen stellen sich verschiedene Köche vor und bieten Tipps und Anregungen für den nächsten Restaurantbesuch oder für den Hobbykoch zu Hause. So wird der Küchenchef vom „Dolci Note“ am Sonnabend zu einer Live-Kochshow einladen und die Chefin des Ars Vivendi, Manuela Blohm, bereitet am Sonnabend und Sonntag am Grill feine mediterrane Köstlichkeiten zu.

Der GourmetGarten ist für Gäste am Freitag von 16 bis 22 Uhr, Sonnabend von 12 bis 22 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.

Moderiert wird der GourmetGarten von Norbert Bosse. Der langjährige NDR-Moderator und Hobbykoch ist Ideengeber für zahlreiche kulinarische Veranstaltungen im Land, wie die Müritz-Fischtage in Waren, die Landeswildtage in Ludwigslust oder die Hanse-Weinfeste in Wismar und Warnemünde. Ebenso wirkt er seit Jahren bei den Wismarer Heringstagen mit und moderiert die GastRo Messe in Rostock.

Der GourmetGarten ist als jährlich wiederkehrende Veranstaltung im Rahmen des Schweriner Gartensommers konzipiert und soll in Art und Umfang wachsen.

Zu einem Verdauungsspaziergang nach all den Köstlichkeiten lädt am Sonnabend und Sonntag die Schloss- und Burggartenführung ein. Diese beginnt an beiden Tagen jeweils um 14.30 Uhr am Hauptportal des Schlosses. Der Preis für die Führung beträgt 3 EUR pro Person.

Web: www.schwerin.info

Hofläden in MeckPomm

Von Sanddornsaft bis Straußenei: Knapp 100 Hofläden und -cafés auf einen Blick

Neue Übersichtskarte für Mecklenburg-Vorpommern erschienen

Den Weg zu Hofläden und Hofcafés in Mecklenburg-Vorpommern mit Produkten von Apfelsaft bis Ziegenkäse weist eine neue Übersichtskarte, herausgegeben vom Landestourismusverband und dem Verein Landurlaub. Damit finden Urlauber auf einen Blick den Weg zum nächstgelegenen Bio-Hof, Fischereihof oder Naturladen im Nordosten Deutschlands. Insgesamt sind in der zweiten Auflage der Karte 92 Hofläden, Hofcafés und Direktverkäufer verzeichnet – 29 mehr als vor zwei Jahren.

„Bio liegt im Trend, und regionaltypische Produkte gehören für immer mehr Gäste zum Urlaub dazu. Wer nach Mecklenburg-Vorpommern fährt, möchte die Spezialitäten der Region probieren“, sagte Verbandspräsident Mathias Löttge. Die Karte „Hofläden und Hofcafés“ zeige die Vielfalt von Erzeugern und Anbietern zwischen Ostseeküste und Seenplatte. Auch Gastgebern und Gastronomen erleichtere sie die Suche nach den entsprechenden Produkten für ihre Gäste, erklärte Löttge. Regionale Küche und Gastronomie stehen bei den Gästen des Landes hoch im Kurs. 82 Prozent der 2008/2009 repräsentativ befragten Gäste des Landes gaben an, typische Speisen und Getränke aus Mecklenburg-Vorpommern konsumiert zu haben.

Zu den auf der Karte vorgestellten Hofläden und -cafés gehören unter anderem der Hofladen Zandershagen bei Richtenberg mit einem Angebot an Naturkost und eigenen Milch-, Fleisch- und Wurstwaren, der Gutshofmarkt Schwechow im Landkreis Ludwigslust, der auch die am Ort produzierten Obstbrände führt, der Fischereihof Mueß in Schwerin und drei Straußenfarmen in Vipperow an der Müritz, in Lübbendorf und Lübz in Mecklenburg-Schwerin.

Neben der Übersichtskarte sind in der Publikation die Kontaktadressen aller Anbieter zu finden. Außerdem ist auf der gefalteten Karte ersichtlich, welche Arten von Lebensmitteln auf den einzelnen Höfen und Läden zu bekommen sind. Die Palette reicht von Milch- und Käseprodukten über Brot- und Backwaren bis hin zu Gemüse und Bio-Waren. Auch Anbieter von Sanddornprodukten werden präsentiert.

Die Karte liegt in Touristinformationen in Mecklenburg-Vorpommern aus und kann kostenlos beim Verein Landurlaub unter der Rufnummer 038208 60672 sowie unter www.auf-nach-mv.de bestellt werden. Zudem steht sie unter www.landurlaub.m-vp.de als pdf-Datei zum Herunterladen bereit.

Die Karte „Hofläden & Hofcafés in Mecklenburg-Vorpommern“ ist ein Ergebnis des Kooperationsprojektes „Erlebnis Landwirtschaft“ des Vereins Landurlaub und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Teekultur im Schloss Frauenmark

Teekultur im Schloss Frauenmark

Ein Stück englische Teekultur mitten in Mecklenburg

„Very british“ geht es im Schloss Frauenmark 30 Kilometer südöstlich von Schwerin zu. Hier laden die Eigentümer und England-Liebhaber Ingo und Petra Rothenberg zur täglichen „Tea Time“ ein.
Bei der Teestunde am Nachmittag genießen die Gäste inmitten englischer Wohnkultur eine oder mehrere der rund 45 Teesorten und „scones“, wobei es sich um kuchenähnliche Brötchen handelt, wie sie auch in England zum Tee gereicht werden. Dazu gibt es selbst gemachte „clotted cream“, eine Art Sahne, die zusammen mit Marmelade zu den „scones“ gereicht wird. Das Service-Personal berät über die Gepflogenheiten, angefangen bei den Ziehzeiten bis hin zu Erläuterungen über den richtigen Genuss der „scones“. Wer die Tea-Time auch zu Hause genießen möchte, kann im hauseigenen Shop alle 45 Teesorten erwerben.
Am 1. April dieses Jahres wird der Gartensalon mit Wintergarten eröffnet. Er befindet sich in dem ehemaligem Ballsaal des Schlosses. Von hier aus führt der Weg auch direkt in den Garten, wo ein Teehäuschen inmitten von englischen Rosen, Laubengängen und Irrwegen zu einer Mußestunde einlädt.

Weitere Informationen: www.schloss-frauenmark.de

Apfelverkostung auf der BUGA

Mit Verkostung auf der BUGA startet Ernte norddeutscher Bio-Äpfel

Der Erntebeginn von Bio-Äpfeln aus Norddeutschland wird in diesem Jahr mit einer besonderen Aktion gestartet.

Am Mittwoch, 19. August 2009, ab 9.00 Uhr,
findet auf der Ponton-Brücke auf dem BUGA-Gelände
in Schwerin
eine Verkostung der ersten norddeutschen
Bio-Äpfel des Jahres statt.

„Ich freue mich sehr über diese Aktion des Vereins „Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsring
e. V“ (ÖON). Besonders schön ist es, dass der ÖON das Gelände der Bundesgartenschau für die diesjährige Verkostung gewählt hat“, sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus. Nach seiner Einschätzung habe der weitgehend warme Sommer mit ausreichenden Niederschlägen eine gute Apfelernte mit qualitativ hochwertigen und schmackhaften Früchten direkt aus der Region hervorgebracht. Im norddeutschen Raum könnten in dieser Saison ca. 15.000 Tonnen verschiedenster Apfel- und Birnensorten geerntet werden. Von den 763 ökologisch zertifizierten Landwirtschaftsbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern werde in rund 60 Unternehmen Obst produziert.

Der Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsring e. V. (ÖON) ist ein seit dem Jahr 2000 bestehendes Modellprojekt der vier norddeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Der Verein hat die Aufgabe, im norddeutschen Raum gemeinsam mit den regionalen Beratungsinstitutionen die flächendeckende Beratung im ökologischen Obstbau mit neuen Forschungsergebnissen sicherzustellen, den Forschungsbedarf zu ermitteln und in Versuchsanstellungen umzusetzen. Weiterhin wir interessierten Obstbauern eine Umstellungsberatung angeboten.

Bioweine auf der BUGA

Bioweine auf der BUGA

Ökowinzer präsentiert Weine von der Rotweininsel

Am Kalthaus im Küchengarten kann man auf der BUGA gut einen Schoppen Wein genießen
Am Kalthaus im Küchengarten kann man auf der BUGA gut einen Schoppen Wein genießen

Bio liegt voll im Trend. Spätestens seit dem Fleischskandal greifen die Verbraucher in Deutschland wieder vermehrt zu Bio-Produkten, auch im Weinregal. Einer derjenigen, der die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt hat, ist Anton Hell, der auf der Rotweininsel im unterfränkischen Wiesenbronn ein kleines Öko-Weingut im Familienbund betreibt. „Bio ist für uns kein Trend, Bio ist für uns gelebte Philosophie!“, so Anton Hell.

Bereits seit 1978 betreibt der Vollblut-Winzer ökologischen Weinbau und ist seit 1984 Mitglied bei ECOVIN, einer Vereinigung von rund 200 Weingütern im gesamten Bundesgebiet, die nach ganz strengen Richtlinien ihre Rebflächen bewirtschaften.

Mit ökologischem Weinbau lassen sich keine Höchsterträge erwirtschaften. Biologisch gedüngte Reben und individuelle Ertragsbeschränkungen sind die Basis für hohe und dauerhafte Qualitäten. „Große Weine kann man nur im Einklang mit der Natur erzeugen“, ist sich Hell sicher. „Den schonenden Umgang mit der Natur, das Zusammenspiel von Boden, Klima und Rebe, den absoluten Verzicht auf Chemie im Weinberg und im Keller schmeckt man in unseren Weinen!“

Dass sich die mühevolle und intensive Arbeit lohnt, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen, die Winzer Hell in den zurückliegenden Jahren für seine erlesenen Tropfen erhalten hat.

In den beiden Lagen Wiesenbronner Wachhügel und Großlangheimer Kiliansberg baut Anton Hell mit den Rebsorten Domina, Dornfelder, Regent und Cabernet-Dorsa rund 70 Prozent Rotwein an. Die restlichen 30 Prozent der Anbaufläche sind mit den Weißweinreben Grüner Silvaner, Rieslaner, Helios, Chardonnay und Weißburgunder bestockt.

Seine edlen Tropfen präsentiert Anton Hell jetzt auf der Bundesgartenschau in Schwerin. Am Kalthaus im Küchengarten kredenzt der Öko-Winzer vom 13. bis 20. August 2009 seine Weine und gewährt interessierten Besuchern Einblicke in die Philosophie des ökologischen Weinbaus.

ARD-Buffet

ARD, Freitag, 10.07., 12:15 – 13:00 Uhr

Zuschauerfragen zum Thema: Pflegetipps für Palmen
Experte: Willi Höfer
Die Telefonnummer im Studio lautet: 01 80/ 2 29 12 15
Kochen: Wochenthema: Verpackte Köstlichkeiten
Otto Koch bereitet heute zu: Lachstatar im Brickteig
Ratgeber Garten: Infos und Tipps zur Bundesgartenschau in Schwerin

Holländisches Sommergemüse in Schwerin

Holländisches Sommergemüse in Schwerin: Geschmackshaus auf dem Alten Markt

Am Freitag gibt es eine Attraktion der besonderen Art in Schwerin: Auf dem Markt in der Altstadt präsentiert das sogenannte Geschmackshaus eine meterlange, bunte Gemüsetafel und lädt alle Feinschmecker ein, die Vielfalt von holländischem Sommergemüse zu probieren. Im Rahmen ihrer Roadshow durch alle Bundesländer informieren die holländischen Gemüsegärtner unter dem Motto „100 % Reif für Genuss“ die deutschen Verbraucher über die natürlichen Anbaumethoden im holländischen Gewächshaus und die Qualität ihrer aromatischen Erzeugnisse.

„Wir begrüßen das Geschmackshaus ganz herzlich in Schwerin und freuen uns, dass die holländischen Gärtner auf diese besondere Weise unseren Bürgern gesunde und vor allem hochwertige Ernährung mit Gemüse wieder ein Stückchen näher bringen möchten“, so Dr. Till Backhaus Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern. Am Freitag um 13.00 Uhr wird ein Vertreter des Ministeriums an einer der Gärtnerstunden vor Ort teilnehmen. „In Mecklenburg-Vorpommern nehmen wir die Verantwortung für eine nachhaltige und unbedenkliche Produktion sehr ernst. Beispielsweise fördern wir den kontrollierten Anbau von gesundem Obst und Gemüse unserer regionalen Erzeuger und befürworten ihn natürlich auch in Holland.“ Hier reift – etwa durch den Schutz und die Förderung von Nützlingen wie z. B. Vögel und Insekten – ein schmackhaftes und frisches Gemüse, das der Verbraucher bedenkenlos verzehren kann.

Gärtnerstunden am Geschmackshaus

Nicht nur die Schweriner Schulen und Kindergärten sind eingeladen, zur Gärtnerstunde mit Gärtner Ton zu kommen: Er zeigt den Kindern, wie die Pflanzen aussehen, an denen das prächtige holländische Sommergemüse wächst, oder wie kleine Hummelvölker die Bestäubung der Pflanzen auf natürliche Weise vornehmen. Dass dieses Gemüse wirklich gesund ist, weiß jeder, wenn er von Gärtner Ton mehr über den Anbau erfahren hat: Ohne den Einsatz von künstlichen Mitteln und nur mit Nützlingen aus der Natur, wie kleinen Vögeln, wird gegen Raupen oder Schädlinge vorgegangen. Für die Eltern und alle Interessierten hat Experte Ton Tipps für den Anbau im eigenen Garten oder Zubereitungsideen und Rezepte parat.

Tourdaten Geschmackshaus

Der Dachverband der niederländischen Obst- und Gemüseerzeuger, das GroentenFruit Bureau (Obst- & Gemüsebüro Holland) in Zoetermeer, ist verantwortlich für die Kampagne „100 % Reif für Genuss“ und für das Marketing der niederländischen Obst- und Gemüsebranche. Zielsetzung ist es, mit Kampagnen im In- und Ausland das Image von Obst und Gemüse zu verbessern und den Verzehr zu fördern. Das Geschmackshaus machte bereits Station in Magdeburg und Potsdam und kommt noch nach Schwerin, Leipzig, Mainz, Saarbrücken, Stuttgart, Hannover, Bremen, Dresden, Wiesbaden, Düsseldorf, Hamburg, Lübeck und München. Auf der Website www.sommergemuese.nl sind alle Tourdaten und Standorte des Geschmackshauses aktuell abrufbar.

Karpfenfest bei den Fischköppen

Karpfenfest bei den Fischköppen

Hochsaison beim Karpfenfischer: Nach Heringstagen und Hornfischwochen beginnt im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern jetzt die Karpfensaison. Dazu wird ausgiebig gefeiert, und zwar beim Karpfenfest in Neuhof bei Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Schwerin. Am 1. November von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am 2. November von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr laden die Lewitz-Fischer zum Abfischen des 88 Hektar großen Teiches mit anschließendem Verkauf ein. Etwa 7.000 Besucher wohnen dem Spektakel jährlich bei und bekommen 15.000 Karpfen zu Gesicht. Ob geräuchert oder lebendig – hier kann jeder Gast seinen Fisch mit nach Hause nehmen. Während der Veranstaltung informiert der Inhaber der Firma Lewitz Fisch, Hermann Stahl ,über die Teichwirtschaft und gibt die eine oder andere Anekdote über den Karpfen preis.

Passende Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin e. V . unter der Rufnummer 03874 666922 oder im Internet unter www.mecklenburg-schwerin.de