„Sternetreff“ in Kaiserswerth

Am Sonntag, den 17. Juni 2007 von 12.00 bis 20.00 Uhr treffen Sterne- und sterneverdächtige Köche auf Winzer von Weltrang. Der Kaiserswerther Markt wird zum Gourmetparadies, direkt am Rhein gewähren Spitzenköche Einblick in ihre Kochkünste. Der Erfinder des Weinblütenfestes, Jean-Claude Bourgueil, ist mit seinem Restaurant „Im Schiffchen“ bereits zum neunten Mal persönlich vertreten.

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre wird 2007 zum mittlerweile neunten Male in der Kulisse des Kaiserwerther Markplatzes gekocht, gespeist und getrunken. Auch dieses Jahr sind wieder 14 bekannte Köche der Region dabei, die ihr Können den Besuchern beweisen werden. Die hohe Besucherzahl von 35.000 aus dem Vorjahr soll dieses Jahr noch einmal übertroffen werden.

Schon kurz nach Abschluss der Veranstaltung im Jahre 2006 gaben die meisten Gastronomen ihre erneute Zusage für das Jahr 2007 ab. Darunter 2 Sterne-Mâitre Peter Nöthel mit seinem Restaurant „Hummer-Stübchen“ und das „Victorian“ mit seinem neuen Patron Christian Penzhorn.

Neu im Feld der Restaurants sind dieses Jahr zum einen Maurice de Boer mit dem „Ratskeller Aachen“, der schon im Jahre 2001 am Weinblütenfest teilnahm, aber auch ganz neue Teilnehmer, wie das Restaurant „Zur Post“ oder das Restaurant „Monkey´s Plaza“, das als Überraschung einen noch geheimen Spitzenkoch präsentieren wird. Interessant für viele der Besucher ist auch Bio-Sternekoch Rainer Hensen in dessen Restaurant „Burgstuben Residenz“ alle Gerichte zu 100% aus Bio-Produkten kreiert werden.

Zum Rahmenprogramm zählt zum einen die Untermalung der Veranstaltung durch stimmungsvolle Wavemusik, zum anderen werden ortsansässige Geschäfte für die zahlreichen Besucher öffnen.

Die Veranstaltungsagentur RheinLust freut sich gemeinsam mit den Restaurants, am Sonntag, den 17. Juni 2007, von 12.00 bis 20.00 Uhr wieder viele Gourmets am „Kaiserswerther Markt“ in Düsseldorf-Kaiserswerth zum Weinblütenfest begrüßen zu können.

Teilnehmende Restaurants:
Bellevue im Rheinhotel Vier Jahreszeiten * Burgstuben Residenz * El Pescador-Das Düsseldorfer Fischhaus * Hotel-Restaurant „Zur Post“ * Hummer-Stübchen * Im Schiffchen * km 747 * Monkey’s Plaza * Ratskeller Aachen * Ristorante Pigage * Ristorante Rossini * Sushi-Bar 4 Seasons * Victorian

www.rheinlust.de

Bremer Lukullus Medaille – Goldmedaille ging an Till Stahl

„Azubis und Ausbilder sind besser als ihr Ruf,“ so das Credo vom Bremer Bildungssenator Willi Lemke beim Besuch des 21. Bremer Jugend-Kochwettbewerbs um die Lukullus Medaille 2007 im Berufsschulzentrum am Rübekamp. In zwei Lehrküchen bereiteten 14 Jugendliche des zweiten und dritten Ausbildungsjahres ihre Eigenkreationen für 72 geladene Gäste zu. Zur Lebensmittelauswahl stand ein umfangreicher Warenkorb bereit. Einzige Vorgaben für das Frische-Menü: Vorspeise (Wolfsbarsch), Hauptgericht (Roastbeef) und Dessert (Ananas und Schokolade).

Sieg und Goldmedaille ging an Till Stahl (Ratskeller Bremen). Er gewann vor Christian Redetzky, Hotel Roshop Barnstorf (Silber). Die Bronzemedaille erreichte Hansa da Silva, Café Kukuk in der Kunsthalle. Für den Endsieg zählte aber nicht nur praktisches Können, sondern zu 1/5 auch die vorgeschaltete Theorie. Deshalb konnten sich auch die weiteren elf Qualifizierten als Sieger betrachten.

Schuldirektor Dr. Wilhelm Hohls griff den Gedanken von Willi Lemke noch einmal auf und bedankte sich bei den ausbildenden Küchenmeistern der Jury: Reinhard Richter, Arndt Feye, Axel Theune, Michael Dammann, Ole Meine und Hans Hoffmann von Unilever Foodsolutions. Auch bei seinen engagierten Schullehrern. Der 1. Vorsitzende des Koch-Club Bremen, Joachim Himmelskamp, richtete seinen Dank insbesondere an die Sponsoren, darunter als Hauptsponsor Unilever Foodsolutions. Ohne solche Sponsoren wäre Nachwuchsförderung unmöglich. Dann unterstrich er den Wert der Jugendwettbewerbe im Sinne eigener Prüfungsvorbereitung und appellierte an alle Teilnehmer: „Bleibt dabei – für mich seid ihr alle Sieger.“

Gault Millau 2007 Bremen

Veränderungen in Bremen gegenüber dem Vorjahr

Das bislang mit 17 Punkten bewertete „L‘ Orchidée im Ratskeller“ verlor einen Punkt, weil „der Genuss im lukullischen Olymp der Hansestadt, neuerdings nicht mehr ungetrübt ist: Mal erschlägt die geräucherte Wucht von Cecina de Léon-Schinken die zarten Aromen eines Rochenflügels, mal verstören grobe, fast ungenießbar rohe Zuckererbsen, die den im Filoteig gebackenen Thunfisch mit Trüffeln entwerten. Dann erschreckt sehnig-matschige gebratene Gänseleber zum perfekten Rinderfilet, das effekthascherisch in Kakao gebraten werden muss.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 12 Restaurants in Bremen. 10 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffte auch das Restaurant des neueröffneten Hotels „Überfluss“ direkt an der Weser.
Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in der Hansestadt 2 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 3 inspirierte Küchen neu auf; 4 wurden niedriger bewertet.

Die 10 besten Restaurants des Gault Millau in Bremen

1. Grashoff’s Bistro,
L‘ Orchidée im Ratskeller (beide 16 Punkte),
3. Park-Restaurant (14 Punkte),
4. Blixx
Campus,
Chopin,
Das kleine Lokal,
Madame Hô,
Topaz,
Überfluss* (alle 13 Punkte)

* Aufsteiger

Arnd Feye eröffnet morgen!

Ratskeller-Sanierung vor dem Ende – Morgen öffnet die Gastronomie wieder

Morgen, am 1. September, öffnet der Ratskeller wieder. Genauer gesagt: Die Ratskeller-Gastronomie – denn der Weinverkauf am Schoppensteel war ja nicht geschlossen. Die Gastronomie jedenfalls ist gleich ausgebucht. „Viele Stammgäste haben sich angemeldet“, sagt Arnd Feye, Küchendirektor und Sterne-Koch. Am Sonnabend folgt gleich der nächste Großeinsatz – die Musikfest-Eröffnung.

Feye freut sich, dass er dann wieder in seinem zentralen Reich arbeiten kann – in der Küche. Ende Juli hingen dort dicke Stränge aus der Decke – Kabelsalat. Nun sieht die Küche, deren Geräte in einem Kühlhaus zwischengelagert waren, langsam wieder wie das aus, was sie ist. „Endlich“, sagt Feye. Es ist zu spüren, wie er aufatmet. Was ist noch zu tun? Feye erwähnt Stichworte wie „Regalböden“ und „Stromzufuhr für die Lüftungsanlage“. Und: „Dann heißt es putzen, putzen, putzen.“

Lesen Sie den kompletten Artikel:
http://syke.mzv.net/news/stories/bremen/?id=77695

www.ratskeller.de

Arnd Feye

Der Bremer Ratskeller wird saniert – Gastronomie-Bereich bis zum 31. August geschlossen – Kosten: 2,2 Millionen Euro

Wo sonst der Geist des Weines herrscht und Gäste ihm begegnen, stehen Toilettenschüsseln herum. Wo sonst Sterne-Menüs gekocht werden, baumelt jetzt Kabelsalat von der Decke: Der Bremer Ratskeller wird saniert, seit einigen Tagen ist er geschlossen.

Bis zum 31. August ist der Ratskeller nun geschlossen. Am 1. September öffnet er wieder. Ein Termin, der unbedingt eingehalten werden soll. Arnd Feye verweist auf eine Reihe von Buchungen, die es bereits gibt. Und: „Am 2. September beginnt das Musikfest.“ Der Ratskeller-Weinverkauf im Schoppen steel 1 bleibt während der Sanierungszeit geöffnet.

WWW.ratskeller.de

Quelle: http://syke.mzv.net/news/stories/bremen/?id=76573

Nils Jorra

Bereits zum 20sten mal wetteiferten Koch-Auszubildende im Bremer Schulzentrum am Rübekamp um die begehrte Lukullus-Medaille. Von 38 Bewerbern schafften es in diesem Jahr nach der theoretischen Vorprüfung 14 in die Endauswahl.
Gold holte Nils Jorra vom Bremer Ratskeller, Silber ging an Ulf Fabian vom Hotel Deutsche Eiche und über die Bronze-Medaille freute sich Stephan Krogmann aus dem Haus Schröter’s Leib und Seele.

„Die drei Preisträger sind auf dem besten Weg zu Spitzenköchen“, sagte Volker Börnsen, Jugendwart des Koch-Club Bremen e.V., unter dem Beifall der rund 70 Gäste. Der engagierte Berufsschullehrer, der mit der Austragung dieser Lukullus-Medaille auf seinen fünfzigsten Wettbewerb zurückblicken kann, muss es wissen. Schließlich schneiden die Jungköche aus dem kleinsten Bundesland bei überregionalen und nationalen Wettbewerben häufig besser ab als der Durchschnitt.

Die Aufgabe für die Endrunden-Teilnehmer hatte es in sich: Aus Seeteufel, Lammrücken und Mascarpone sollte ein dreigängiges Menü gezaubert werden. Was die Teilnehmer gelernt und gekocht haben, beeindruckte die fünfköpfige Jury mit Dirk Rogge, stellvertretender Leiter der KNORR Küchenbrigade, Rachel Meine, Schulzentrum am Rübekamp, Axel Theune, Betriebsgastronomie Radio Bremen, Michael Damman, Strandlust Vegesack und Reinhart Richter, Landgut Horn.

Die Menüs der Teilnehmer waren „ein sowohl kreativer als auch kulinarischer Leckerbissen“, so die einhellige Meinung der fünf Gutachter.
Besonderes angetan waren die Juroren von Nils Jorras Kochkünsten: Rote-Beete-Suppe mit Seeteufelroulade, gratinierter Lammrücken mit Knoblauch-Vanille-Sauce, Ratatouille und Oliven-Gnocchi sowie Dreierlei von der Mascarpone mit Himbeeren.

Für Dr. Friedrich Wilhelm Hohls, Leiter des Schulzentrums am Rübenkamp, sind solche Leistungen ein Beleg dafür, dass sich sein Wirken auszahlt. „Wenn wir mit unseren zur Verfügung stehenden Schulgeldern einen solchen Abend durchführen müssten – bei 28 Euro pro Schüler und Jahr – dann würden die Gäste vor leeren Tellern sitzen und die Schüler mit Wasser kochen“, sagt Hohls. „Unsere Schule braucht Unterstützung durch Kooperationen im dualen Ausbildungssystem und eine Ausbildungsförderung durch aufgeschlossene Unternehmen.“ Deshalb freut sich Hohls insbesondere über „die langfristige Zusammenarbeit mit Unilever Foodsolutions, die gezielt die Bremer Nachwuchsarbeit fördert“. Und das Fazit der Kooperation kann sich sehen lassen. Hohls: „Steigende Ausbildungszahlen in den vergangenen fünf Jahren.“

Auch den diesjährigen Wettbewerb um die Lukullus-Medaille 2006 lobte Hohls. So sei die Leistung der Teilnehmer, der Lehrer, der freiwilligen Küchenhelfer und der Nachwuchs-Service-Kräfte vorbildlich gewesen. Er habe das Glück, „einer Schule vorzustehen, in der die Gastronomie eine so große Rolle spielt.“
Die Förderung des Nachwuchses in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung hat bei Unilever Foodsolutions eine lange Tradition. Das Unternehmen fördert seit Jahrzehnten talentierte Nachwuchskräfte. Derzeit werden bundesweit rund 100.000 Jugendliche in diesem Bereich ausgebildet. Das entspricht acht Prozent aller angebotenen Ausbildungsplätze.

Gault Millau Bremen

903 Restaurants ausgezeichnet, darunter 10 in Bremen

Insgesamt bewertet der alljährlich wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in seiner neuen Ausgabe 1115 Restaurants. Die 30 Tester, die stets anonym auftreten und dieses Jahr 287 600 € Spesen machten, verliehen 903 Luxuslokalen und Landgasthöfen, Bistros und Hotelrestaurants die begehrten Kochmützen. Dazu mussten die Köche mindestens 13 von 20 Punkten erreichen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften auch 10 in Bremen.

An deren Spitze steht mit 17 Punkten Arndt Feye vom „L’ Orchidée im Ratskeller“. Begründung: „Die artifizielle Präsentation der Vorspeisen entführt in lichte Höhen des Genießens. Die balancierten Verbindungen von Steinbutt mit Kakao, Thunfisch mit Melone und Kaffee-Öl oder Kalbskopf mit Filet vom St-Pierre in roter Butter demonstrieren, dass Feyes gewagte Kombinationen mit der Souveränität des gestandenen Könners gelingen.“ Ihm folgt mit einem Punkt Abstand Rüdiger König von „Grasshoff’s Bistro“, bei dem „Sie blind irgendwo auf die Speisenkarte tippen können, immer wird sie ein bewährtes Gericht erfreuen, das an Frische und perfekter Zubereitung nur schwer zu übertreffen ist, beispielsweise mit Rosmarin-Öl beträufelter Kabeljau im Kartoffelmantel oder Flusskrebsschwänze in Safransauce mit Meerrettich auf grünem Spargel“.

Auch 99 Küchenchefs in den neuen Bundesländern erkochten mindestens eine Kochmütze. An ihrer Spitze stehen mit der Note 17/20 – neben dem Newcomer Schnurr – wie bisher Marcello Fabbri vom Restaurant „Anna Amalia“ in Weimar, Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg (Spreewald) und Stefan Hermann vom „Caroussel“ in Dresden. Ihnen folgen mit je 16/20 Thomas Abel vom „La Cheminée“ in Ilmenau und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig, die diese Note erstmals erhielten, sowie Claus Alboth von „Alboth’s Restaurant im Kaisersaal“ in Erfurt, Rene Bobzin von den „Rothen Forellen“ in Ilsenburg am Harz, Peter Knobloch vom „Meeresblick“ in Göhren auf Rügen, Carmen Krüger von „Carmens Restaurant“ in Eichwalde bei Berlin und Mario Pattis vom „Pattis“ in Dresden.

Da auch die Welt der Gourmandise im ständigen Wandel ist und die Plätze im Gourmetparadies immer wieder neu gerührt und erkocht werden, servierte der Gault Millau im Vergleich zur Vorjahrsausgabe 151 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 101 inspirierte Küchen neu auf. 180 Köche wurden höher als im letzten Guide bewertet, 128 niedriger. 45 Küchenchefs verloren die Kochmütze.

Außer dem Koch, dem Aufsteiger und der Entdeckung des Jahres kürte der Guide noch sechs weitere Würdenträger: als „Oberkellner des Jahres“ Gerhard Retter vom „Lorenz Adlon“ in Berlin, als „Sommelier des Jahres“ Stefan Weise vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach-Bensberg, als „Restaurateur des Jahres“ Karin Kaiser von der „Klostermühle“ in Ehrenkirchen bei Freiburg, als „Kochschule des Jahres“ die „Gusto Geschmackswerkstatt“ des außerordentlich kreativen Frank Buchholz vom „Buchholz“ in Mainz, als „Barkeeper des Jahres“ Ewald Stromer vom „Raffael’s“ im Kempinski Hotel Falkenstein in Königstein/Taunus sowie als „Hotelier des Jahres“ Christine und Michael Clausing vom „Zur Bleiche“ in Burg/Spreewald, weil Wellness in ihrem Haus „keine Mode, sondern Gesamtkunstwerk“ ist.

Außerdem testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (892 Seiten, 30 €) wieder Kreuzfahrtschiffe, die für ihre gute Küche werben: die deutsche Luxusyacht „MS Europa“, die alle Küchenstile der Welt bietende „MS Westerdam“ der Holland-America-Linie und die vom Hollywood-Starkoch Wolfgang Puck beehrte japanische „MS Crystal Symphony“. Ferner beschreibt und klassifiziert er 420 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Bremen

1. L‘ Orchidée im Ratskeller (17 Punkte),
2. Grashoff’s Bistro (16 Punkte),
3. Chopin*,
L’ Echalote,
Park-Restaurant (alle 14 Punkte),
6. Blixx,
Das kleine Lokal,
Madame Hô**,
Rossini,
Topaz*
Va Bene (alle 13 Punkte)

* Aufsteiger

**Newcomer

www.gault-millau.de