Kochkunsttradition in Leipzig

Kochkunsttradition in Leipzig feiert 125-jähriges Jubiläum

Feierliche Festjahr-Eröffnung des Internationalen Kochkunstvereins zu
Leipzig 1884 e. V.

Die Geburtsstunde einer langjährigen Tradition in der Messestadt Leipzig,
die sich mit der Gründung des Internationalen Kochkunstvereins zu Leipzig
1884 e.V. (IKL) verbindet und 2009 zum 125. Mal jährt, soll mit der
Auftaktveranstaltung zum Festjahr des 125-jährigen Jubiläums

            am 18. Februar 2009, ab 16.00 Uhr, im Ratskeller Leipzig
(Lotterstraße 1, 04109 Leipzig)

gebührend gefeiert werden. Dazu möchten wir Sie recht herzlich einladen und
um Ihre Anmeldung bis zum 12. Februar 2009 bitten.

Auf dem erlesenen Programm anlässlich des Gründungstags im Jahre 1884
stehen unter anderem die Begrüßung der Gäste durch den Vorstand des
Internationalen Kochkunstvereins zu Leipzig 1884 e.V. unter Vorsitz von
Torsten Grahl, die Vorstellung der Jubiläumsfestschrift, die Auszeichnung
des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung als Ehrenmitglied
(Fotomöglichkeit für Pressevertreter: OBM mit Kochmütze und Kochjacke)
sowie das Anschneiden einer riesengroßen Geburtstagstorte.

Des Weiteren stellt der Verein sein Vorhaben zu seinem 125-jährigen
Bestehen vor. So wird es 2009 neben Stadtrundfahrten zu historischen
Stätten des IKL am 23. März und 29. Oktober 2009 am 10. November 2009 eine
große Jubiläumsgala in Leipzig geben.

Hintergrund

Kochkunst hat seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Messestadt Tradition:
Der Internationale Kochkunstverein zu Leipzig 1884 e.V. (IKL) wurde am 18.
Februar 1884 gegründet und seit 1887 gab es ständige Kochkunstausstellungen
in Leipzig. 1990 nahm der Verband der Köche Deutschlands e.V. den IKL in
seine Reihen auf, wo er heute zu den mitgliederstärksten Vereinen zählt.
1992 hat der IKL seinen ursprünglichen Namen wieder erhalten, den er seit
der Zeit der Weltkriege bis zur deutsch-deutschen Wiedervereinigung nicht
tragen konnte. Für die Zukunft haben sich die Mitglieder vor allem die
Verbesserung des Images der Weißen Zunft, die Gewinnung von Nachwuchs durch
attraktive Weiterbildungsmaßnahmen sowie das stärkere Einbeziehen von
Senioren ins Vereinsleben als Ziele gesetzt.

http://www.kochkunstverein-leipzig.de/

Unter Volldampf

Vox, Donnerstag, 22.01. um 19:50 Uhr

Unter Volldampf

Tag 4: Restaurant Ratskeller in Heilbronn

Hobbyköche in der Profiküche eines Spitzenrestaurants

Katrin, Marcus, Janett, Michael und Katharine sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow „Unter Volldampf“ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant „Ratskeller“ in Heilbronn zuzubereiten. Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Unter Volldampf

VOX, Dienstag, 20.01., 19:50 – 20:15 Uhr

Katrin, Marcus, Janett, Michael und Katharine sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Ratskeller‘ in Heilbronn zuzubereiten.
Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.
2. Tag:
Janett/Vorspeise: Crêperoulade mit Knoblauch-Frischkäse und Lachs an Feldsalat
Katrin/Zwischengang: Geliertes Kokos-Möhren-Potpourri
Michael/Hauptgericht: Lammrücken mit Petersilienwurzelpüree und Kürbiscarpaccio
Marcus/Dessert: Bananen-Schoko-Torte mit flambierten Kokosscheiben und Hefemandelzopf
Kathrin ‚Katharine’/Maître

Unter Volldampf

VOX, Montag, 19.01., 19:50 – 20:15 Uhr

Katrin, Marcus, Janett, Michael und Katharine sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Ratskeller‘ in Heilbronn zuzubereiten.
Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.
1. Tag:
Michael/Vorspreise: Brokkolicremesuppe mit Lachsnockerln
Marcus/Zwischengang: Stars and Salad ? aus Schinken, Käse und Toast
Kathrin ‚Katharine’/Hauptgericht: Gebratenes Zanderfilet an Trauben-Sahne-Sauerkraut mit Heidehonig und Parmesanpolenta
Janett/Dessert: Birnenauflauf mit Müslikruste
Katrin/Maître

Restaurant Kritik Momo by Heppner

WELT-ONLINE besucht das Münchner Restaurant „Momo by Heppner“ – Betrieben wird es von Frank Heppner – Zauber Asiens im „Momo by Heppner“

Der Mann ist weit herumgekommen. Dennoch zog es ihn zurück, zurück zu den Wurzeln. Vor 30 Jahren wurde Frank Heppner im Münchner „Ratskeller“ zum Koch ausgebildet. Vor knapp einem halben Jahr eröffnete er sein Restaurant „Momo by Heppner“ – sein Name ist inzwischen zum Markenzeichen geworden.

Denn auf dem Weg vom Ratskeller zum „Momo“ lagen wichtige Stationen: Montreux in der Schweiz, „Hotel Bachmair am See“ in Rottach-Egern, „Hilton Hotel Strasbourg“ und das legendäre „Aubergine“ in München von Eckart Witzigmann gehörten dazu. Danach ging es nach Korea und in die „Peninsula Hotels“ in Manila und Hongkong.

Lesen sie die komplette Restaurantkritik in WELTONLINE:
http://www.welt.de/wams_print/article2874728/Zauber-Asiens-im-Momo-by-Heppner.html

Momo by Heppner
Adresse: Luisenstraße 14, Telefon: 089/59 99 88 95
Öffnungszeiten: täglich 11 bis 14.30 Uhr und 17.30 bis 24 Uhr
Service: aufmerksam, routiniert
Sitzplätze: 60 im Lokal, 25 auf der Terrasse
Publikum: Jung und schick
Fazit: Internationaler Standard, damit leider etwas unpersönlich

Neue Veranstaltungsreihe im Bremer Ratskeller

Zum Lachen in den Keller gehen?
Neue Veranstaltungsreihe im Bremer Ratskeller

Unter dem Motto „Zum Lachen in den Keller“ präsentieren der Bremer Ratskeller und das Theater INTERAKTIWo ihr kulinarisches Comedy-Kabarett. Vier gleichermaßen „köstliche“ Abendprogramme erwarten die Gäste. Vom Volksfest Freimarkt über den Norddeutschen Lloyd bis hin zum Kohlessen sind die Themen so bremisch wie sie nur sein können.

Bei „Ischa Freimaak“ nimmt Gästeführer Hein Looper seine Gäste mit auf die Reise durch 973 Jahre der fünften Bremer Jahreszeit und tischt ihnen heitere Jahrmarktsgeschichten auf. Seemannsgarn vom Feinsten gibt es beim „Norddeutsche Lloyd Dinner“, wenn Hein Looper die Entwicklungsgeschichte des 1857 in Bremen gegründeten deutschen Schifffahrtsunternehmens Revue passieren lässt. Hoch her geht es, wenn es heißt „Bremer Originale treffen sich“, und Giftmischerin Gesche Gottfried mit Heini Holtenbeen über ihre Sicht der Dinge plaudert.

Das traditionelle Bremer Braunkohlessen ist nicht einfach eine simple Mahlzeit, sondern ein ganz besonderer Genuss. Hein Looper erzählt in „Dascha nich ganz Kohl“ von der Kohlfahrt und seinen Majestäten, der Geschichte dieses himmlischen Mahls, von der Kohlrede und den Spielen während der Wanderung und nach dem Essen. Lustige Döntjes in Hochdeutsch und Platt runden dieses unterhaltsame Angebot ab.

Tickets ab 35 Euro und weitere Informationen gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) unter Service-Telefon 0 18 05 / 10 10 30 (14 Ct/Min. Festnetz, ggf. andere Preise Mobilfunk) oder im Internet unter www.bremen-tourismus.de

L’Orchidée in Bremen schliesst

Sternekoch Marc Rennhack sucht nach neuen Aufgaben. Nach 19 erfolgreichen Jahren bringt Managemententscheidung das Ende für das Restaurant „L’Orchidée“ – und für Bremen als Sterne-Standort.

Nach 19 Jahren, in denen das „L’Orchidée“ im Bremer Ratskeller als einziges Restaurant der Region Bremen im Glanz eines Michelin-Sternes erstrahlte, hat das Management nun auf höhere Umsätze durch ein Downgrading gesetzt und den Geschäftsbetrieb des Gourmetrestaurants eingestellt.

Bremen verliert damit die Hauptattraktion für Gourmets vor allem aber, mit Marc Rennhack auch einen jungen, modernen und hochmotivierten Spitzenkoch. In seinen drei Jahren in Bremen ist es ihm gelungen, den Stern seines Vorgängers nicht nur zu verteidigen, sondern ganze drei Jahre zu halten. Ein Kunststück, das nur die Besten fertig bringen. In seiner Küche kombiniert Marc Rennhack gute, frische Produkte mit französische und spanische Einflüssen zu einer ganz eigenen modernen und vor allem sehr guten Küche.

Nach der Lehre im Restaurant „Schiffswinkel“ in Herdecke und in der Dortmunder „Appenzeller Stube“, machte Marc Rennhack Station im „Hotel-Restaurant Strandhörn“ in Wenningstedt und im Restaurant „Bento“ in Stuttgart, bevor er bei Spitzenkoch Juan Amador im „Fährhaus Munkmarsch“ als Chef de Partie arbeitete. Nach einer Zwischenstation in „Steinheuers Restaurant“ holte Amador ihn als Sous Chef ins Schlosshotel „Weyberhöfe“. Das „L’Orchidée“ war seine erste Chefkochposition. Nach der Neuausrichtung des Restaurants ist Marc Rennhack, mit 15 Jahren Erfahrung in der Spitzengastronomie noch immer erfolgshungrig, nun auf der Suche nach neuen sternegastronomischen Herausforderungen. www.port-culinaire.de

Das L’Orchidée war das beste Restaurant in Bremen. Auf der HAIKU Liste 2008 – die 2000 besten Restaurants in Deutschland – steht das L’Orchidée auf Platz 168:
http://www.haiku-liste.de/beste-restaurants/216/lorchidee.html

Das beste Restaurant in Bremen ist jetzt Grashoffs Bistro auf Platz 338. Die besten Bremer Restaurants finden Sie hier: www.haiku-liste.de/die_besten_restaurants_aus/bremen.html

Bremen erleben mit dem Hanseaten-Patent

Das etwas andere Stadterlebnis für Gruppen
Wie stapelt man Stadtmusikanten? Wie alt ist der älteste deutsche Fasswein? Wie knotet man Seemannsknoten, und wie baut man ein Bierfass? Antworten auf diese Fragen und viele knifflige praktische Aufgaben gibt es bei den ungewöhnlichen Stadtrallyes der Bremer Touristik-Zentrale.

Im Bremer Geschichtenhaus erleben die Teilnehmer hanseatische Originale, die auf spielerische Weise die Geschichte(n) Bremens näher bringen und so mache Handwerklichkeit abfordern. So gilt es in einer Schatzkiste Dukaten zu finden und beim „Böttchern“ mit Köpfchen Fässer zusammenzubauen. Auf der Hansekogge „Roland von Bremen“ lädt der Bremer Hannes zu einem kniffligen Geschicklichkeitsspiel. Ganz nebenbei erfahren die Gäste alles über den berühmten Nachbau der Hansekogge und deren Geschichte. Am Weserufer warten anschließend die Weser-Kraken mit dem berüchtigten „Beck´s Staffellauf“ (die grüne Flasche ist wohl neben Werder Bremen das zweite Wahrzeichen der Stadt). Leibhaftig erzählen dann die Bremer Stadtmusikanten (vier Schauspieler) ihre Geschichte – bei einem Quiz haben die Teams die Aufgabe, mit der Beantwortung witziger Fragen die berühmten Tiere zu „stapeln“ und wertvolle Punkte zu sammeln.

Ganz nebenbei werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt, wie der Marktplatz mit dem Rathaus (UNESCO Welterbe), der Roland, die Böttcherstraße und das historische Schnoorviertel gezeigt. Eine weitere Aufgabe erwartet die Teams im Bremer Ratskeller. Mit seinen 600 Jahre ist er nicht nur der älteste Weinkeller Deutschlands, sondern er hütet zudem noch die außergewöhnlichsten deutschen Weine. Ein Quizmaster wird hier ihr Wissen auf die Probe stellen. Es geht um Wein, Werder und vieles mehr. Wenn dann alle Prüfungen und Aufgaben geschafft sind, stehen eine große Preisverleihung mit dem bestandenen Hanseaten-Patent und ein gediegenes Essen auf dem Programm.

Die Rallyes zum Hanseaten-Patent werden von der BTZ in verschiedenen Versionen angeboten, Dauer zwischen zwei bis fünf Stunden, für Gruppen ab zwanzig Personen, Kosten zwischen 49,- und 79,- Euro pro Person (abhängig von Dauer und Gruppengröße). Weitere Informationen für Privat- und Firmenkunden gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale unter 0 18 05 / 10 10 30 (0,14 € Min. aus dem deutschen Festnetz, ggf. andere Preise Mobilfunk).

www.bremen-tourismus.de

Restaurant "Rauchfang" feiert 50-jähriges Firmenjubiläum

Am 23. November 2007 begeht das Kieler Restaurant „Rauchfang“ ein stolzes Jubiläum. 50 Jahre steht der „Rauchfang“ für freundlich-kompetenten Service und eine ausgezeichnete Küche mit Charakter.

Der „Rauchfang“ ist kein szeniges, hippes, megacooles, trendy-gestyltes Bigsize-Clubrestaurant, sondern ein liebevoll eingerichteter, warmer Ort, an dem man sich heimisch fühlen kann und dessen Mittelpunkt in der Winterzeit das knisternde Kaminfeuer bildet. Daher wird man Einrichtungsgegenstände, die an die Ausstellung eines großen schwedischen Möbelhauses erinnern, ebenso vergeblich suchen, wie Fastfood, Sushi oder andere Modegerichte auf der Speisekarte. Entgegen aller gesellschaftlichen Strömungen, steht der „Rauchfang“ seit jeher für traditionelle deutsche Küchenkultur mit starken norddeutschen und bayerischen Einflüssen. Genau das macht den Erfolg dieses Traditionsrestaurants aus und ist der Grund dafür, warum dieses Kieler Urgestein auch nach fünf Jahrzehnten nicht aus der Gastronomie-Szene wegzudenken ist.

Am 23. November 1957, kurz nach dem Wiederaufbau der im Krieg überwiegend zerstörten Gebäude in der Brunswiker Straße, eröffnete Willi Germer gemeinsam mit seiner Frau als erstes Pächterehepaar den „Rauchfang“. Schon damals bestand die eigenwillige Inneneinrichtung aus einer Mischung von altbayerischer Bauernstube und einer Fischerstube an der Küste. Bis 1972 führte Willi Germer, im Übrigen der ehemalige Berufsschullehrer des heutigen Pächters Rolf Krauthammer, den „Rauchfang“ und gab die mittlerweile gut eingeführte Gaststätte aus Altersgründen an seinen Nachfolger Günther Vanselow ab.

Vanselow, als Betreiber des Kieler „Ratskeller“, der „Börse“, des Hotels „Carmen“ in Flintbek sowie der Großgaststätte „Alt-Kiel“ ein stadtbekannter Gastronom, prägte den „Rauchfang“ nicht nur durch seine Persönlichkeit, sondern auch durch die Einführung einer neuen Speisekarte, die in Teilen noch bis zum heutigen Tag Bestand hat. Anfang der 80er Jahre zog es Günther Vanselow nach Bayern. Der Zufall wollte es, das Rolf Krauthammer, der bei Vanselow von 1968 bis 1971 im „Ratskeller“ seine Ausbildung zum Kellner absolviert hatte, bei einem Feierabend-Bier im „Rauchfang“ von dessen Plänen und somit von der beabsichtigten Abgabe der Gaststätte erfuhr. Der junge Rolf Krauthammer äußerte am Tresen sein Interesse, den „Rauchfang“ übernehmen zu wollen. Nachdem sich die beiden Männer relativ schnell einig waren, wurde Rolf Krauthammer am 01. August 1979 als nachfolgender Pächter eingeführt; am 01. August 1980 übernahm er die Geschicke des „Rauchfang“.

Seit nunmehr 27 Jahren führt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Deike Hoffmann-Krauthammer das Lokal in der Brunswiker Straße. In dieser Zeit hat sich durch die Betreiber ein eigener Stil entwickelt und es sind viele neue Ideen hinzugekommen und umgesetzt worden. Dennoch ist der ursprüngliche Charakter des „Rauchfang“ immer erhalten geblieben und die Eheleute Krauthammer tun alles dafür, dass sich dieses so schnell auch nicht ändert. Ein großes Stammpublikum und viele prominente Gäste, unter anderem Joy Fleming, Cynthia Lennon, Hugo Egon Balder, Bill Ramsey, Hildegard Knef, Elke Sommer und Schiffbauer Harald Lindenau, die dem „Rauchfang“ im Laufe der Jahre immer wieder ihre Aufwartungen machten, wussten und wissen es zu schätzen.

Auch in den kommenden Jahren werden die Eheleute Krauthammer immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen: „Die Umsetzung des Rauchverbotes in der Gastronomie wird uns und vielen Berufskollegen schwer zu schaffen machen.“, so Rolf Krauthammer. „Wir werden durch die Überdachung unserer Außenterrasse zwar versuchen unseren rauchenden Gästen eine Ausweichmöglichkeit zu bieten, ob derartige Maßnahmen allerdings die befürchteten Umsatzrückgänge auffangen können, wird sich erst noch zeigen.“, so Krauthammer weiter.

Nichts desto trotz: Ein halbes Jahrhundert zeigt der „Rauchfang“ mittlerweile Kiels bayerischste Seite. Möglich gewesen ist das ausschließlich durch Fleiß, Zuverlässigkeit und Professionalität seiner drei Pächter, allen voran Rolf Krauthammer. Und wer dessen Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit kennt weiß, dass es im Rauchfang immer weitergehen wird – was auch die Zukunft bringen mag. So dürfen wir uns schon heute auf das nächste Jubiläum freuen, wenn es heißt „60 Jahre Rauchfang“. Auch dann wird es sicherlich noch frisches Münchner Paulaner Fassbier geben, und die Weißwürste werden sich weiterhin mit den Heringen auf den Tellern der Gäste vertragen. Also: O’Zapft is – na dann Prost!

www.rauchfang-kiel.de/geschichte.html

Insidertipp Bremen: Walking Dinner

Kohl und Pinkel, Labskaus, Knipp: Zugegeben, die Bremer Nationalgerichte klingen schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Doch neben deftigen Speisen ist Bremen auch Heimatstadt beliebter Spezialitäten wie Bier, Kaffee, Tee, Schokolade und Wein.

Einen ungewöhnlichen kulinarischen Stadtrundgang bietet die Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) all jenen an, die sowohl die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken als auch die typisch norddeutsche Küchen kennen lernen möchten. Während dieses �Walking Dinners“ gibt es ein Drei-Gänge-Menü, bei dem Vor-, Haupt- und Nachspeise in drei verschiedenen, typisch Bremischen Restaurants eingenommen werden. Zwischen den Gängen zeigt ein Gästeführer die historischen und maritimen Besonderheiten der Stadt.

Ausgangspunkt ist die „gute Stube“ Bremens, der Marktplatz. Hier glänzt vor allem das Rathaus (seit 2004 UNESCO Welterbe) kulinarisch mit dem historischen Ratskeller. Dieses „köstliche Fundament“, wie Wilhelm Hauff es einst bezeichnete, beherbergt die größte Sammlung deutscher Weine und bietet den Gästen eine große Auswahl typischer Bremer Vorspeisen. Weiter geht’s auf dem kulinarischen Rundgang zur Weserpromenade Schlachte. Im Angebot für den Hauptgang: frische Fischgerichte oder deftiges Bremisches, feine hanseatische Küche oder doch lieber was Internationales. Den Nachtisch gibt’s im malerischen Schnoor, dem ältesten Viertel der Stadt.

Die Führung ist für Gruppen ab zehn Personen buchbar, der Preis pro Person 32 Euro zuzüglich Getränke. Die Restaurants sowie das Menü können individuell mit Beratung der BTZ gebucht werden.
Weitere Infos zur Führung unter www.bremen-tourismus.de