Innovative Speisekarte

Hansjörg Hefel hat Hunger. Aber der nächste Termin steht an. In solchen Situationen ärgert er sich, dass man in Restaurants nie genau weiß, ob man sein Essen rechtzeitig bekommt. „Das war für mich der Impuls etwas anders zu machen“, sagt Hefel.

Hansjörg Hefel ist General Manager des Frankfurt Marriott und hat jetzt im Restaurant in der Hotellobby die Speisekarte nach Minuten eingeführt. Ab sofort finden die Gäste die Gerichte nicht mehr nach Vor-, Haupt- und Nachspeisen gegliedert, sondern nach fünf Minuten, zehn Minuten und zwanzig Minuten. Je nachdem, was sie bestellen, steht das Essen in der entsprechenden Zeit auf dem Tisch.

In jeder Zeitkategorie gibt es zwischen sechs und acht Gerichte zur Auswahl. In fünf Minuten bekommen Gäste zum Beispiel cremigen Hummus mit geröstetem Sesam und knackigem Pitabrot. Auf der Zehn-Minuten-Karte steht unter anderem Spinatsalat mit gebratenem Ziegenkäse und Balsamicodressing. Für alle, die zwanzig Minuten Zeit haben gibt es frische Pasta, gebratenes Lachssteak, Garnelencurry, Rib Eye oder Filetsteak.

Das „Cross“ ist das innovative Bar, Lounge Café-Konzept in der neu gestalteten Lobby des Hotels. Neben Champions (American Sports Bar & Restaurant) und Brasserie Ici ist es das dritte gastronomische Angebot im Frankfurt Marriott direkt bei der Messe. Es bietet einen ganzheitlichen Service mit Frühstück, Grab & Go-Angeboten, Mittagskarte und Abendessen. Zu späterer Stunde wandelt sich das „Cross“ in eine moderne Bar.

Dieter Krenn

Starkoch Dieter Krenn, der Ostsee-Pokal-Gewinner und längjährige Hauskoch von Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt kocht während der Weinmesse

Die Weinmesse ist die Weingenuss- und Einkaufsmesse im Münchner Raum.
Samstag 16.4.2011 von 12 – 20 Uhr und Sonnatg 17.4.2011 von 11 – 18 Uhr bei freiem Eintritt im Bürgerhaus in Neukeferloh im Osten von München.

Unter dem viel versprechenden Motto „Probieren, informieren, genießen und kaufen“ zieht sie einen ständig wachsenden Kreis von Weingenießern aus ganz Oberbayern an.

Erfreuen kann man sich auch an guten frisch gekochten Spezialitäten aus der Gourmetküche (mit Starkoch Dieter Krenn, dem persönlichen Haus und Leibkoch des Altbundeskanzler Helmut Schmidt) einem 3-gängigem Geniessermenü und weiteren Spezialitäten. Alle Speisen können auch einzeln bestellt werden.

Vorspeisen
Warme Parmesantörtchen auf gekühltem Back- und Schwarzschinken, Balsamico-Crema auf Friseesalat und frisch gebackenem Walnussbot
Oder
Frischen Spargel auf Schinken mit Schnittlauchkartoffeln
Oder
Zitronenöl- und Fruchtessig geschöntes rohes Spargelcarpacchio
Oder
Frühjahrssalatplatte mit Putenstreifen an Griebenschmalzbroten

Hauptspeisen
Feine gedünstete Basilikum-Putenscheiben auf Polenta mit weißer Spargelsauce, mit Rotweinzwiebelmus + Spargelspitzen.
Oder
Gesottene Ochsenbrust mit Frühlingskartöffelchen und blanchiertem Wurzelgemüse

Nachspeisen
Bulgarische Joghurtcreme mit Erbeere-Ananas-Bananen + Traubenzucker-Kruskowac-Sauce (nur für Erwachsene),

Sie können unter www.weinspezl.de auch ein Menü gewinnen.
Lernen Sie neue Genüsse und Genießer kennen und schaffen Sie Kontakte zu den Herstellern und Händlern jener Leckereien, die Ihnen am besten schmecken!
Daneben werden an 60 Ständen die feinsten Weine und Destillate zum probieren angeboten sowie Hobbykünstelre mit Ihren schönen Angeboten erfreuen nicht nur das Auge.
Näheres www.weinspezl.de oder 0171.3376635

Österreichs Lieblingsspeise

26.601 Teilnehmer stimmten zwischen dem 13. September
und 10. Oktober auf der Online-Plattform www.lieblingsspeise.at für
ihre Lieblingsspeisen ab. 10 Stimmen konnte jeder Teilnehmer auf je
eine der 25 nominierten Suppen, Hauptspeisen und Nachspeisen
vergeben. Das Ergebnis dieser ersten österreichweiten
Publikumsabstimmung lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Die Ergebnisse
Hauptspeisen: Den klaren 1. Platz mit der absolut höchsten
Stimmenanzahl erzielte das „Wiener Schnitzel“ mit 12.813 Stimmen. 2.
Platz: „Cordon Bleu“ mit 8.314 Stimmen, knapp gefolgt vom „Backhendl“
am 3. Platz mit 8.103 Stimmen.

Suppen: Auch hier gab es einen deutlichen Sieger: die
„Fritattensuppe“ mit 10.478 Stimmen. Den zweiten Platz belegte die
„Leberknödelsuppe“ mit 6.770 Stimmen, den dritten Platz die
„Grießnockerlsuppe“ mit 5.704 Stimmen.

Nachspeisen: Ein klares Spitzenfeld zeichnet alle drei Gewinner der
Nachspeisen aus: Am 1. Platz regiert unumschränkt der
„Kaiserschmarren“ mit 7.412 Stimmen, gefolgt vom „Apfelstrudel“ mit
6.723 Stimmen. Ein kulinarischer Import erreichte den 3. Platz: das
„Tiramisu“ mit 6.337 Stimmen.

Alle Ergebnisse im Detail unter:
http://www.lieblingsspeise.at/ergebnisse.

Besonderheiten
Für den Spitzenkoch unserer heimischen Küche, Helmut Österreicher,
ist das Ergebnis keine Überraschung:
„Es deckt sich nahezu ident mit meinen Erfahrungen“, so der „Koch
des Jahrzehnts“ (Gault Millau). „Alle drei Hauptspeisen-Sieger sind
paniert. Diese so deutliche Vorliebe gibt es wohl in keinem anderen
Land.“ Und alle drei Siegersuppen sind Rindsuppen mit typischen
Einlagen der Wiener Küche. Auch das komme nicht von ungefähr: „Denn
fast nirgendwo existiert eine so hohe Kultur im Rindfleischkochen wie
in Österreich“, sagt der Wiener Küche-Spezialist Österreicher. „Und
bei den Nachspeisen, wie beim Kaiserschmarren oder bei all den
Strudeln, wird nach böhmisch-wienerischer Backkunst gefragt. Auch das
halte ich für ein interessantes Ergebnis, das ich mit meiner
praktischen Erfahrung bestätigen kann“, analysiert Österreicher.

Auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht erscheint das Ergebnis
kommentarwürdig. So ist es für den Ernährungsexperten Prof. Dr. Kurt
Widhalm, Leiter der der Abteilung für Ernährungsmedizin an der
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, wichtig anzumerken: „Es
sind unserer Lieblingsspeisen. Und nicht, was wir täglich am meisten
essen. Das sollte einen wichtigen Unterschied ausmachen.“ Denn jeden
Tag ein Wienerschnitzel sei ja bekanntlich nicht das Wahre, so
Widhalm. Entscheidend ist zudem die Qualität der Zutaten. So sollen
beim Backen der Panier nur hochwertige pflanzliche Öle verwendet
werden – mit maximal mit einem kleinen Zusatz von Butterschmalz als
Geschmacksträger. „Alle gewählten Lieblingsspeisen sind wunderbar,
solange sie mit hoher Qualität zubereitet werden und etwas Besonderes
in unserem Speiseplan bleiben“, plädiert Prof. Widhalm abschließend.
Rezepte zu den Lieblingsspeisen unter: www.lieblingsspeise.at

Die Umfrage wurde von NetKellner.at, Österreichs größter
Internetplattform für Essensbestellungen initiiert und in Kooperation
mit der Österreichischen Wirtschaftskammer, Fachverband Gastronomie
und mit Unterstützung der Österreich Werbung durchgeführt. „Wir
begrüßen und unterstützen solche Initiativen“, freut sich KR Helmut
Hinterleitner, Wirtschaftskammer Obmann des Fachverbandes
Gastronomie. „Neben dem kulinarischen Spaß und der kleinen Spannung,
welche Speisen gewinnen werden, vertiefen solche Aktionen das
Bewusstsein für unsere heimische Küche und unsere
Geschmacksvorlieben. Für die Entwicklung unserer gastronomischen
Kultur ist diese Abstimmung daher ein guter und kreativer
Impulsgeber“, so Obmann Hinterleitner.

NetKellner.at wurde 2004 gegründet und ist marktführender
Dienstleister für online Speisen-Bestellungen in Österreich.
Monatlich werden derzeit auf der Plattform www.netkellner.at über die
Partnerlokale rund 36.000 Bestellungen entgegen-genommen und ins Haus
geliefert.

Winter-Kochkurse in der Mecklenburgischen Seenplatte

Im Urlaub zum Gourmet-Koch

Winter-Kochkurse in der Mecklenburgischen Seenplatte

Den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen – das können Gäste in der Mecklenburgischen Seenplatte. Viele Häuser bieten in den Wintermonaten Koch- und Backkurse an. Wieder zurück am heimischen Herd, können die Gerichte nachgekocht werden. In dem Duft, der beim Zubereiten in die Nase steigt und die Vorfreude auf das Essen steigert, liegt gleichsam die Erinnerung an die kulinarischen Gaumenfreuden am Urlaubsort. Pralinen herstellen, Mehlspeisen kreieren oder Plätzchen backen – die Auswahl an Kochkursen ist so vielfältig wie die Urlaubsregion.

Für Krümelmonster: Plätzchen und Pralinen machen auf Gut Gremmelin
Das als Deutschlands bestes Klausurtagungshotel ausgezeichnete Gut Gremmelin bildet im Winter ein herrschaftliches Ambiente für Koch- und
Backkurse an. Am Nikolaustag heißt es „Plätzchen und Pralinen“. Für 59 Euro pro Person zeigt der Küchenchef, wie aus Teig und flüssiger Schokolade selbst gemachte Weihnachtsgeschenke entstehen. Im Preis enthalten sind die selbst gemachten Pralinen und Backwaren, Mineralwasser und ein Sekt zur Begrüßung. Wer noch etwas Übung für das Festmenü braucht, der nimmt am Kochkurs „Wild und Braten“ am 19. Dezember teil. Im Preis von 60 Euro pro Person sind das 3-Gang- Menü, Mineralwasser und ein Glas Sekt zur Begrüßung enthalten. Beide Kurse starten um 15.00 Uhr. Weitere Informationen unter www.gutgremmelin.de , Anmeldungen zu den Kursen unter der Rufnummer 038452 5110.

Für Naschkatzen: Mehl- und Dessertspeisen zubereiten in Goldberg
Den krönenden Abschluss eines jeden Menüs herzustellen, lernen Gäste des Strandhotels Seelust in Goldberg. Der Kurs „Mehl- und Dessertspeisen“ soll dazu befähigen, Nachspeisen eindrucksvoll zuzubereiten. Der Kurs dauert drei bis vier Stunden und ist für 49 Euro unter der Rufnummer 038736 8230 buchbar. Auf dem Kochprogramm stehen luftig lockerer Kaiserschmarren, zartes Urzuckerparfait oder Himbeer-Mango-Espuma mit Tonkabohne.
Weitere Informationen unter www.strandhotel-goldberg.de

Für Party-Liebhaber: Kochen Plau am See
Die hoteleigene Küche öffnen Lars Degner und Mario Büsch im Seehotel Plau am See Gästen, die in lockerer Atmosphäre eine Küchen-Party feiern möchten. Dabei bereiten die Gäste unter Anleitung der beiden Küchenchefs ein Menü zu, das sie im Anschluss selbst genießen können. Zwischendurch erzählen die Köche die eine oder andere Anekdote aus dem Leben eines Kochs. Karten sind für 39,90 Euro pro Person ab einer Gruppengröße von acht Feinschmeckern unter der Rufnummer 038735 840 erhältlich.
Weitere Informationen unter www.seehotel-plau.de

Weitere Informationen zu Unterkünftten unter www.mecklenburgische-seenplatte.de .

Zu Tisch in … der Provence

„Zu Tisch in … “ reist Sonntag die Provence und besucht Rose-Marie, die alle Bewohner ihres ehemaligen Weinguts zu einer vorweihnachtlichen Feier und zur traditionellen Lasagnesuppe eingeladen hat. Den Weihnachtsabend feiert sie mit ihrer Familie und zelebriert dabei einen besonderen Weihnachtsbrauch dieser Region: Die 13 Desserts, mit denen die weihnachtliche Fastenzeit beendet und der Festtagsschmaus abgerundet werden – was genau als Nachspeisen serviert wird, ist aber in jedem Dorf verschieden. Rose-Marie backt für das Fest mit ihrer Familie unter anderem eine Panade, einen mit Melonenmarmelade gefüllten Kuchen.

Jede Region hat ihre eigenen Weihnachtsbräuche. In der Provence dreht sich fast alles um die „Santons“, die provenzalischen Krippenfiguren, und um die 13 Desserts, mit denen die vorweihnachtliche Fastenzeit beendet wird. Doch was zu den 13 weihnachtlichen Nachspeisen gehört, das ist von Dorf zu Dorf verschieden. In Mollans, einem malerischen Flecken am Fuße des Mont Ventoux, wird neben Nüssen und Trockenfrüchten, neben weißem und schwarzem Nougat traditionell die Panade serviert, ein flacher, mit Konfitüre gefüllter Kuchen. Rose-Marie Bernard backt die Panade mit Gigeri, einer Melonenmarmelade. Das hat ihre Mutter schon so gemacht und Rose-Marie legt Wert auf Traditionen. „Aber“, sagt sie, „auch Traditionen muss man an unsere Zeit anpassen.“ Deshalb bringt sie die 13 Desserts nicht wie früher nach sieben Fastenspeisen auf den Tisch, das wäre einfach zu viel. Bei Rose-Marie runden die 13 Desserts stattdessen den Festtagsbraten ab.

So, 04.01. um 11:35 Uhr arte

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

RTL2, Sonntag, 28.09. um 14:00 Uhr

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

Mit Ralf Zacherl, Martin Baudrexel, Stefan Marquard und Mario Kotaska
Thema: Heute: Spezialitäten in der Pfalz

Die Gastronomie-Giganten sind zurück: Die Kochprofis haben eine Mission und die lautet „Kampf den Krisen-Küchen!“ Bei ihrem Feldzug für den frischen Wind an deutschen Herden machen sie vor nichts und niemandem halt: Da werden Küchen umgebaut, Rezepte revolutioniert und neue Ideen mit mutigen Mitteln umgesetzt.

Der heutige Einsatz führt die Kochprofis in die Pfalz. Und diese Region ist nicht erst seit Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl bekannt für ihre kulinarischen Spezialitäten und ihre erstklassigen Weine. Für die Gourmet-Götter scheint ihre Mission ein Spaziergang zu werden, doch weit gefehlt: Sie besuchen ein Restaurant, das zwar schon bekannt und beliebt für seine regionalen Spezialitäten ist. In einem schicken Weinstübchen, einer Winzerscheune oder in anderen Gasträumen lässt sich das leckere Pfälzer Essen genießen. Noch einige Fischgerichte, vegetarische Mahlzeiten und ein paar Nachspeisen fehlen allerdings auf der Speisekarte. Geführt wird das Restaurant von einem Senior- und einem Juniorchef – übrigens Vater und Sohn. Viel Arbeit wartet also auch in der Pfalz auf die Kochprofis: Wie können sie die Speisekarte umgestalten, damit auch der Hunger der Gäste nach Fisch und Gemüse gestillt werden kann? Und wie kann man die Organisation der Arbeitsabläufe noch besser gestalten? Können Vater und Sohn, Senior- und Junior-Chef, bei der Korrektur mit gutem Beispiel vorangehen?

Zu Tisch in der Provence

Zu Tisch in der Provence

„Zu Tisch in…“ reist in die Provence und besucht Rose-Marie, die alle Bewohner ihres ehemaligen Weinguts zu einer vorweihnachtlichen Feier und zur traditionellen Lasagnesuppe eingeladen hat.

Den Weihnachtsabend feiert sie mit ihrer Familie und zelebriert dabei einen besonderen Weihnachtsbrauch dieser Region: Die 13 Desserts, mit denen die weihnachtliche Fastenzeit beendet und der Festtagsschmaus abgerundet werden – was genau als Nachspeisen serviert wird, ist aber in jedem Dorf verschieden. Rose-Marie backt für das Fest mit ihrer Familie unter anderem eine Panade, einen mit Melonenmarmelade gefüllten Kuchen.

Türkische Nachspeisen

Süße Verführungen „alla turca“ – Türkische Nachspeisen – weit mehr als nur Baklava

In unseren Breitengraden ist die „Baklava“
die wohl bekannteste türkische Süßspeise. Sie ist jedoch keine typische
Nachspeise, sondern wird gewöhnlich zum Kaffee, als Imbiss oder
allenfalls nach einem Kebab gegessen. Die Türkei bietet neben diesem
Aushängeschild noch eine Vielzahl von Desserts, die nach Vorspeise und
Hauptspeise einen krönenden Schlusspunkt setzen. Die Auswahl reicht von
frischem Obst über leichte Puddings bis hin zu delikaten Teigdesserts
verschiedenster Art. Zu den Teigvariationen zählen Backwaren, frittierte
Hefeteigteilchen sowie in der Pfanne mit Butter und Zucker gebratenes
Mehl.

Das bei weitem beliebteste Dessert ist aber immer noch frisches Obst,
das seinen einzigartigen Geschmack dem sonnigen Klima und den
traditionellen Anbau- und Transportmethoden verdankt. Im Frühjahr
genießt man Erdbeeren, Kirschen und Aprikosen. Der Sommer bringt
Pfirsiche, Wasser- und Honigmelonen, Weintrauben, Feigen, Pflaumen,
Äpfel, Birnen und Quitten. Ende des Jahres stehen Pampelmusen,
Mandarinen und Bananen auf dem Speiseplan. Viele Obstsorten werden auch
getrocknet oder zu Marmeladen und Kompott verarbeitet.

Leckerer und leichter Pudding

Bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt ist die große Auswahl and
Puddingspezialitäten. Unter dem Sammelbegriff „Muhallebi“ werden sie aus
Stärke, Reis oder Reismehl zubereitet – meist ohne Eier oder Butter und
manchmal sogar ohne Milch. Aromatisiert werden sie unter anderem mit
Zitronen-, Orangen- oder Rosenwasser. Eine besondere Köstlichkeit ist
ein Pudding mit feinzerfasertem Hühnerfleisch. Auf den ersten Blick mag
diese Kombination etwas merkwürdig klingen, doch wer diese Besonderheit
gekostet hat, versteht die Beliebtheit dieses Desserts.

Baklava & Co

Die verschiedenen Baklava-Sorten bestehen aus Blätterteig, gefüllt mit
gehackten Walnüssen, Mandeln oder Pistazien. Solange sie noch heiß sind,
werden sie in Sirup eingelegt, der aus Honig, Zucker, Gewürzen und
Rosenwasser besteht, und dann in Rautenform geschnitten. Gerne gegessen
werden auch „Lokma“ (Happen), in Öl frittierte Hefeteigstückchen, die
zum Servieren in Zuckersirup oder Honig getränkt werden. Sehr beliebt
ist auch „Helva“. Die Süßspeise besteht aus mit Butter in der Pfanne
sautiertem Weizenmehl oder Weizengrieß und Pinienkernen. Anschließend
werden Zucker und Milch oder Wasser hinzugefügt. Die Helva-Zubereitung
wird auch als kleiner „Gesellschafts-Event“ gesehen: An langen
Winterabenden werden Gäste ganz einfach zu „Helva-Plaudereien“
eingeladen. Eine weitere Perle türkischer Nachspeisen ist ein in Sirup
gekochtes Brot, das mit Schlagobers bestrichen und reichlich mit
Walnüssen bestreut wird.

Desserts „To Go“

In der Türkei findet man immer wieder kleine Geschäfte, in denen es die
zahlreichen Süßspeisen und Köstlichkeiten zum Genießen vor Ort oder zum
Mitnehmen gibt. Zusätzlich kann hier an kleinen Tischen zu jeder
Tageszeit gefrühstückt oder zu Mittagessen gegessen werden, da
Speiserestaurants gewöhnlich nach 14 Uhr kein Essen mehr servieren. Die
süßen Köstlichkeiten sind hier auch günstiger als beispielsweise in
Restaurants.

Zwei Rezeptvorschläge
„Tahin Helvasi“ – Sesamhelva
Zutaten für 4 Portionen
1 Tasse Sesamsamen
2 EL Honig
1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:
Sesamsamen mahlen und „zu einer Nussbutter verarbeiten“, also ähnlich
wie Marzipanmasse (genau so wie oberhalb bereits beschrieben). Honig
tropfenweise einarbeiten, bis man eine klebrig feuchte Masse hat. Je
nach Geschmack, Vanille einarbeiten. Eine 100×75 mm Form mit Wachspapier
auskleiden, die Mischung einpressen. Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden
kühlen. Variation: Für Schoko-Helva Vanilleextrakt vollständig
durchmischen, so dass die Masse marmoriert aussieht. Um Helva köstlich
herzustellen, ist es wichtig, alle Zutaten bei sehr schwacher Flamme
umzurühren. Helva wird viel leckerer, wenn Mehl (oder Grieß) immer in
Butter geröstet werden. Die Masse wird immer schwerer und soll dauernd
umgerührt werden. Daher ein Trick, welcher das Rösten erleichtert:
Butter immer erst nach dem Rösten hinzufügen, um dieses schwere Umrühren
zu vermeiden.

Muhallebi – Milchpudding

Zutaten für 4 Portionen:
1 EL geriebene Pistazien
1 TL geriebener Kardamom
1 EL Rosenwasser
halber Liter Milch
4 EL Zucker
5 EL Maismehl

Zubereitung:
Das Maismehl in einen großen Topf geben und unter Rühren mit der kalten
Milch mischen bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Kardamom, Zucker
und Rosenwasser hinzufügen. Auf mittlerer Hitze zehn Minuten unter
Rühren erhitzen bis die Masse andickt. Den heißen Pudding sofort in eine
kalt ausgespülte Schüssel umfüllen und mit den geriebenen Pistazien
dekorieren. Zwei Stunden kühl stellen. Guten Appetit!

Alles über die Türkei weiß www.turkinfo.at

Lafer: Einfach kochen!

Weihnachten ohne Süßes – undenkbar! Besonders beim Weihnachtsmenü ist der süße Abschluss ein Muss. Dessert-Meister Johann Lafer stellt den letzten Teil seines exklusiv für seine Sendung entwickelten Weihnachtsmenüs vor. Er zeigt seinen Kochschülern aus Bingen Torsten Conrad und Thomas Tüschen leckere Nachspeisen: gefüllter Glühweinapfel und geeiste Zimtsterne mit Zwergorangen im Gewürzsud – guten Appetit!

SWR, Donnerstag, 20.12., 18:15 – 18:45 Uhr

A la Carte: New York Restaurant Cookbook

The New York Restaurant Cookbook 320 starke Seiten – ein Kochbuch mit den besten Empfehlungen aus den bekanntesten Lokalen der Stadt! Vorgestellt werden insgesamt 115 Rezepte, darunter beliebte Vorspeisen, Suppen, Cocktails, Beilagen und Nachspeisen aus der Küche von Alain Ducesse, Nobu, Peter Luger´s Steak House, Le Cirque 200 und zahlreichen weiteren Top-Restaurants. Zur Mitarbeit konnten prominente Namen gewonnen werden:
So haben unter anderem Danny Meyer, David Rockwell, Tim Zagat und Kevin Zraly ihre Kenntnisse zur Verfügung gestellt, gewürzt mit nützlichen Tipps von Küchenchefs und Sommeliers. Eine Aufstellung von Gourmet- und Spezialitäten-Geschäften in New York rundet das Ganze ab.
Die einzigartige Zusammenstellung wird herausgegeben von Florence Fabricant und erscheint im Verlag Rizzoli. Die englische Ausgabe ist auch im deutschen Handel für knapp 30 € erhältlich.8Quelle:newyork.de)