Peru

Peru wird zum 5. Mal in Folge zum weltbesten gastronomischen Reiseziel gewählt

Bei den renommierten World Travel Awards konnte sich Peru auch 2016 gegen Mitbewerber wie Frankreich, Japan, Italien, Mexiko oder Spanien durchsetzen.

Bei den diesjährigen World Travel Awards wurde Peru zum 5. Mal in Folge als weltbeste kulinarische Destination ausgezeichnet und landete vor hochkarätigen Mitbewerbern wie Frankreich, Japan, Italien, Mexiko, Spanien und Thailand auf dem ersten Platz. Bei der regionalen Preisvergabe der „Oscars der Reisebranche“ im Juli konnte Peru bereits den Titel als beste kulinarische Destination Südamerikas erlangen.

Mit dem Ziel die peruanische Gastronomie weiterhin international zu bewerben stellte PROMPERÚ kürzlich die vierte Generation peruanischer Köche vor. Die insgesamt 50 Jungköche stammen aus dem ganzen Land und nennen sich in Anlehnung an das peruanische Kartoffelgericht Causa die „Generación con Causa“, die Generation mit einem Ziel, denn das Wort Causa bedeutet auf Deutsch auch soviel wie Zweck oder Ziel. Sie werden Peru künftig als gastronomische Botschafter bei internationalen Veranstaltungen repräsentieren.

Die neue Generation soll die Tradition der peruanischen Küche beibehalten und mit Kreativität und frischen Ideen die Welt vom Geschmack Perus begeistern.

Finalisten des Basque Culinary World Prize

Jetzt sind die 20 Finalisten des Basque Culinary World Prize bekanntgegeben worden, mit dem Chefköche der ganzen Welt ausgezeichnet werden sollen, die mit ihren Projekten die Gesellschaft durch Gastronomie verbessert haben.
Der Sieger bzw. die Siegerin wird am 11. Juli dieses Jahres von einer Jury gewählt, die sich aus den angesehensten Köchen und Experten für unterschiedliche Bereiche der Esskultur zusammensetzt. Die so ausgezeichnete Person erhält € 100.000, um sie einem Projekt oder einer Institution ihrer Wahl zu widmen, die die umfassende Rolle der Gastronomie innerhalb der Gesellschaft wiederspiegeln.
Die Basque Culinary Preisverleihung wird von dem Basque Culinary Center (BCC), einer weltweit führenden akademischen Einrichtung für Gastronomie, und der Baskischen Regierung im Rahmen der Euskadi-Baskenland-Strategie organisiert und gefördert.
Die Top 20, zu denen Küchenchefs aus Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Dänemark, Frankreich, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Südafrika, Spanien, dem Vereinigten Königreich, den USA und Venezuela gehören, zeigen die globale Reichweite dieser Auszeichnung. Die Projekte haben unterschiedlichste Ausrichtungen, die von Innovation über Bildung und Erziehung, Gesundheit, Forschung, Nachhaltigkeit, sozialem Unternehmertum und Philanthropie bis zur Erhaltung örtlicher Kulturen gehen.
Eine Generation internationaler Chefköche und -köchinnen, die ihre Rolle in der heutigen Gesellschaft erweitert und ihren Beruf neu definiert haben, indem sie neue Fertigkeiten, Kreativität, Innovation und soziale Anliegen in ihr Konzept integrieren. Der Basque Culinary World Prize ist eine Anerkennung für diese Entwicklung.
Die zwanzig, in die engere Auswahl gekommenen Küchenchefs bauen auf dem Werk einer Gruppe auf, die mit ihrer zukunftsweisenden Arbeit diese Bewegung in Gang setzte und zu der unter anderen Gaston Acurio, Ferran Adrià, Dan Barber, Heston Blumenthal, Massimo Bottura, Claus Mayer, Jamie Oliver, Rene Redzepi und Alice Waters gehören.
Der Basque Culinary Prize wird im Basque Culinary Center (BCC) in San Sebastian verliehen, einer weltweit führenden akademischen Einrichtung für Gastronomie. Die Auszeichnung wird gemeinsam vom BCC und der Baskischen Regierung im Rahmen der Euskadi-Baskenland-Strategie organisiert und gefördert.

Elena Arzak, Vorsitzende des Preis-Komitees:
„Es war sehr spannend zu sehen, dass es Köche gibt, die das Wesen unseres Berufs für Veränderungen oder für bedeutende Projekte nutzen, die auf vielfältige Weise der Gesellschaft zugutekommen. Vor ein paar Jahren noch hätten wir uns das nicht vorstellen können. Ich bin sehr stolz auf meine Kollegen.“
Joxe Mari Aizega, Leiter des Basque Culinary Center:
„Wir sind fasziniert von der Vielfalt und dem Format unserer Top 20 Finalisten, die zeigen, welche einflussreiche, positive Veränderung von Küchenchefs bewirkt werden kann, wenn sie ihre Verantwortung als öffentliches Sprachrohr übernehmen. Ihre Geschichten werden ihren Kollegen auf der ganzen Welt ohne Zweifel eine Inspiration sein, was ja das eigentliche Ziel dieser Auszeichnung ist. Die Jury wird im Sommer vor einer schweren, aber auch spannenden Entscheidung stehen, wenn sie einen Sieger küren muss.“

Die Top 20 Finalisten sind:
 Alberto Crisci (Vereinigtes Königreich), Alicia Gironella (Mexiko), Ángel León (Spanien), Ann Cooper (USA), Carlos Zamora (Spanien), Daniel Boulud (Frankreich/USA), David Hertz (Brasilien), Gabriel Garza (Mexiko), Jessamyn Rodriguez (Kanada/USA), José Andrés (Spanien/USA), Joshna Maharaj (Südafrika/Kanada), Leonor Espinosa (Kolumbien), Manoela Buffara (Brasilien), Margot Janse (Holland), Maria Fernanda Di Giacobbe (Venezuela), Massimiliano Alajmo (Italien), Nani Moré (Spanien), Rodolfo Guzmán, (Chile), Teresa Corçao (Brasilien). Außerdem Kamilla Seidler (Dänemark) und Michelangelo Cestari (Venezuela), die für ihre als Tandem ausgeführte Arbeit gemeinsam nominiert wurden.

• Alberto Crisci, GB: „The Clink“, die Wohltätigkeitsorganisation von Crisci, umfasst Gourmet-Restaurants in vier britischen Gefängnissen, in denen Straftäter Kochen und Bedienen lernen und Berufsabschlüsse erlangen können, damit sie nach der Entlassung reale Beschäftigungsmöglichkeiten haben – all dies mit dem Ziel, die Rückfallquoten zu senken.
• Alicia Gironella, Mexiko: Gironella ist eine Slow-Food-Aktivistin, die sich um Projekte wie Semillatón kümmert, um die einheimischen mexikanische Maissorten zu erhalten und örtliche Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Die Samen werden in Gemeinschafts-Saatgutbanken aufbewahrt, um sie an die Bauern in der Sierra Tarahumara zum Anbau zu verteilen.
• Angel León, Spanien Der Chefkoch Angel León ist für seine provokative kulinarische Innovation in seinem Restaurant Aponiente bekannt. Als begeisterter Forscher hat er das Potenzial der Ozeane als Lebensmittelquelle erforscht und dokumentiert wertvolle Erkenntnisse, die interessante neue Möglichkeiten für kommende Generationen enthalten könnten.
• Ann Cooper, USA: Die Stiftung „Chef Ann Foundation“ bietet Schulen Instrumente und Mittel an, statt industriell zubereiteten Speisen, frische und selbstgemachte Mahlzeiten zu servieren. Ziel ist es, einen Beitrag zur Reduzierung der Fettleibigkeit bei Kindern in den USA zu leisten.
• Carlos Zamora, Spanien: Der spanische Küchenchef hat sich einen Namen für verantwortliches und nachhaltiges Restaurant- und Teammanagement gemacht und enge Netzwerke mit Bioproduzenten aufgebaut. Darüber hinaus unterstützt er soziale Initiativen wie z.B. „Depersonas“, die junge Menschen mit Lernbehinderungen schult und beschäftigt.
• Daniel Boulud, Frankreich/USA: Der französische Küchenchef Daniel Boulud ist Co-Direktor der New Yorker Wohltätigkeitsorganisation „CityMeals on Wheels“, die ältere Menschen, die keine Lebensmittel kaufen oder nicht selbst kochen können, mit gesunden Mahlzeiten versorgt. Boulud leitet außerdem „Chefs Deliver“, eine Initiative, in der führende Chefköche Gourmet-Mahlzeiten für ältere, ans Haus gebundene Menschen zubereiten.
• David Hertz, Brasilien: Als er sich vor zehn Jahren der Bewegung der sozialen Gastronomie anschloss, rief der brasilianische Küchenchef David Hertz „Gastromotiva“ ins Leben, um die Chancen der sozial Benachteiligten der Favelas von Rio de Janeiro (später auch Sao Paulo, Bahia und seit kurzem Mexiko-Stadt) durch Lebensmittel und Ausbildung in kulinarischen Fähigkeiten zu verbessern.
• Gabriel Garza, Mexiko: Angeregt durch seine Tätigkeit in einem örtlichen Zentrum für Sehbehinderte rief Garza im Alleingang „Destellos de Sabor“ ins Leben, ein Projekt, in dem Blinde lernen können, eigenständig zu kochen, was ihnen Unabhängigkeit verleiht und ihr Selbstwertgefühl sowie ihre Chancen für eine zukünftige Beschäftigung verbessert.
• Jessamyn Rodriguez, Kanada/USA: Jessamyn Rodriguez, in Harlem lebende Kanadierin, entwickelte ein 9-monatiges Ausbildungsprogramm, in dem immigrierte Frauen mit geringem Einkommen in der „Hot Bread Kitchen“ das Bäckerhandwerk erlernen können. Mithilfe einer Unternehmer-Initiative, einem Gründerzentrum für die Förderung von Arbeitskräften und Startups, wird Frauen und Männern geholfen, ihre kulinarischen Fähigkeiten zu professionalisieren, um einen gerechten Lohn verdienen und finanzielle Unabha
̈ngigkeit erlangen zu können.
• José Andrés, Spanien: Nach der Verwüstung, die der Hurrikan Katrina auf Haiti hinterließ, rief José Andrés die „World Central Kitchen“ ins Leben, um seine Kenntnisse aus seinen Chefkoch-Netzwerk für die Befähigung der Einwohner durch Kochmöglichkeiten mit sauberer Energie und Schulung in Lebensmittelsicherheit und -hygiene zu nutzen. Zusätzliche Initiativen umfassen Ernährungsprogamme in Schulen und Kochschulungen für die Beschäftigten in den örtlichen Krankenhäusern.
• Joshna Maharaj, Indien/Kanada: Der kanadische Chefkoch Joshna Maharaj arbeitet mit verschiedenen Krankenhäusern und Institutionen zusammen, um diese bei einer besseren Ernährung der Patienten zu unterstützen. Insbesondere überdenkt und konzipiert Maharaj dabei alle Elemente der Nahrungskette neu – vom Bauernhof bis zur Gabel -, all dies zugunsten gesunder, frischer und nährstoffreicher Mahlzeiten.
• Kamilla Seidler, Dänemark, und Michelangelo Cestari, Venezuela: Seidler und Cestari wurden von Claus Meyer ausgewählt, sein Melting Pot Projekt nach Bolivien zu bringen, wo sie das Restaurant Gustu eröffneten, dass gleichzeitig Kochschule ist. Gustu hat ein bis dahin nicht beachtetes Land ins kulinarische Rampenlicht gestellt. Außerdem schult und befähigt es die Einwohner durch umfassenderes Wissen und Bewusstsein bezüglich ihrer ethnischen Gastronomie.
• Leonor Espinosa, Kolumbien: Leonor Espinosa ist die Gründerin von „Funleo“, einer Organisation mit dem Ziel, die kolumbianischen Traditionen der Ernährung zu bewahren und Nachhaltigkeit und lokale Nahrungsproduktion in den Mittelpunkt zu stellen. Die Organisation legt ihren Schwerpunkt auf afro- kolumbianische, indigene Communities und unterstützt diese dabei, ihre traditionellen Feldfrüchte und Zutaten zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.
• Manoela (Manu) Buffara, Brasilien: Die brasilianische Chefköchin Manu Buffara wird für ihre Arbeit in Ilha Rasa, bei Curitiba nominiert, wo sie gemeinsam mit 20 Produzenten darum kämpft, traditionelle Zutaten, Anbaumethoden und Biodiversität zu erhalten. Darüber hinaus ermutigt sie die Einwohner, das Potenzial ihrer Landwirtschaft erforschen.
• Margot Janse, Holland/Südafrika: Die niederländische Chefköchin Margot Janse leitet „Isabelo“, eine Initiative, die mit einer einfachen Geste begann – einem nährstoffreichen Muffin, der in Franschhoek, Südafrika, an 70 Schulkinder verteilt wurde -, die sich heute zu einem Programm entwickelt hat, das 1.300 Mahlzeiten für örtliche Schulen produziert.
• Maria Fernanda Di Giacobbe, Venezuela: Maria hat eine ganze Kette aus Ausbildung, Unternehmertum und wirtschaftlicher Entwicklung rund um den venezolanischen Kakao aufgebaut. Mit „Kakao“ und „Cacao de Origen“ unterstützt sie örtliche Produzenten mit den Mitteln, die diese benötigen, um ihre Produkte zu verbessern. Außerdem hilft sie Frauen, die erforderliche Ausbildung und Instrumente zu bekommen, um selbst Schokolade- Unternehmerinnen zu werden.
• Massimiliano Alajmo, Italien: Der italienische Chefkoch Massimiliano Alajmo gründete Il „Gusto per la Ricerca“, um die Erforschung von Neoplasie bei Kindern zu fördern. Eine kürzliche digitale Initiative – Tavoli Trasparenti – zeigte, dass dieses Anliegen von 300 Top-Restaurants unterstützt wird. Der Preis der Gerichte wird gespendet, wenn die Gäste online reservieren.
• Nani Moré, Spanien: Nani Moré ist die Gründerin der „Asociación de Comedores Ecológicos“ (Verein für eine ökologische Mensa) in Katalonien. Sie leitet die Dokumentation und Kurzkampagnen für eine bessere Ernährung für Kinder und hat mit zahlreichen Institutionen zusammengearbeitet, um nachzuweisen, dass frische, nährstoffreiche Speisen, mit denen Kinder die gesunden Nahrungsmittel erhalten, die sie brauchen, auch zu niedrigen Preisen zubereitet werden können.
• Rodolfo Guzman, Chile: Rodolfo Guzman, das Beispiel schlechthin für kulinarische Innovation, interessiert sich brennend für die Entdeckung heimischer Zutaten in ganz Chile. Aus solchen hat er in seinem Forschungszentrum Conectaz in Boragó bereits hunderte neuer Gerichte und Geschmacksrichtungen kreiert. Das multidisziplinäre Mitarbeiterteam dieses Zentrums betrachtet die Zutaten auch unter dem Gesichtspunkt zukünftiger Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit.
• Teresa Corçao, Brasilien: Teresa Corçao ist die Gründerin des „Instituto Maniva“, das zur Förderung des biologischen Anbaus in Familienbetrieben und der besseren Ernährung der gesamten Gesellschaft geschaffen wurde. Das Ökokoch-Netzwerk von Maniva entstand 2009 mit dem Ziel, die ethnische Küche zu fördern und zur Kommunikation entlang der gesamten Nahrungskette anzuregen, von den Produzenten bis zu den Konsumenten.

Ausführlichere Biografien der Top 20 finden Sie unter www.basqueculinaryworldprize.com

Die 20 Finalisten des Basque World Culinary Preises wurden von einem multidisziplinären Preis-Komitee ausgewählt, das vor zehn Tagen in Vitoria, Spanien, zusammentrat. Diese internationale Gruppe unter dem Vorsitz der bekannten baskischen Chefköchin Elena Arzak setzt sich aus Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Esskultur und Gastronomie zusammen.
Vorschläge kamen aus über 30 Ländern aus der ganzen Welt und insgesamt wurden über 110 Küchenchefs für Projekte nominiert, deren Inhalte von Innovation hin zu Bildung und Erziehung, Gesundheit, Forschung, Nachhaltigkeit, sozialem Unternehmertum und Philanthropie oder der Erhaltung örtlicher Kulturen reichen. Um für die Auszeichnung in Betracht gezogen zu werden, müssen die Küchenchefs von einem anderen Profi nominiert werden, der derzeit in der Welt der Gastronomie tätig ist, z.B. einem anderen Chefkoch, über Ernährung schreibenden Autoren, Nahrungsmittellieferanten oder einer Institution.

Aus diesen 20 Finalisten wird der Sieger von einer Jury ausgewählt werden, die sich aus den einflussreichsten Küchenchefs der Welt zusammensetzt: Joan Roca (Spanien) Gastón Acurio (Peru), Ferran Adrià (Spanien), Alex Atala (Brasilien), Dan Barber (USA), Heston Blumenthal (GB), Massimo Bottura (Italien), Michel Bras (Frankreich), Dominique Crenn (Frankreich), Yukio Hattori (Japan), Enrique Olvera (Mexiko), Yoshihiro Narisawa (Japan) und René Redzepi (Dänemark).
Darüber hinaus werden der Jury führende Experten verwandter Disziplinen angehören. Dazu gehören der nordamerikanische Ernährungswissenschaftler und Schriftsteller Harold McGee; Massimo Montanari, Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Bologna und einer der weltweit führenden Experten im Bereich Ernährungsstudien; die bekannte Romanautorin Laura Esquivel, sowie Hilal Elver, Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung für den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR).

Paco Ruano kommt nach Wien

Paco Ruano eröffnet eine neue kulinarische Reihe im Wiener Restaurant Mercado “El sabor de la cocina Latinoamericana”

Lateinamerika avancierte in letzter Zeit zur kulinarischen Trenddestination. Die unterschiedlichen Küchentraditionen dieses Kontinents haben durch eine neue Generation an oft auch international ausgebildeten Köchen eine spannende Neuinterpretation erfahren.
Der österreichische Gastronom, Klaus Piber, startet gemeinsam mit seinem Küchenchef Alexander Theil mit April 2015 die kulinarische Reihe „El sabor de la cocina Latinoamericana“ in seinem Wiener Restaurant Mercado. Er wird zukünftig verschiedene Köche Lateinamerikas nach Wien einladen und deren genuine Küchenstile präsentieren.

Zum Auftakt kommt der 31 jährige mexikanische Koch Paco Ruano aus Guadalajara nach Wien. Ruano startete seine Karriere bei Thierry Blouet in dessen preisgekröntem Restaurant Café des Artistes in Puerto Vallarta, an der Westküste Mexikos. Weitere Stationen führten ihn nach Europa, wo er unter anderem im Mugaritz, bei den Brüdern Roca im El Celler de Can Roca und im derzeit als weltbesten Restaurant geltenden Noma in Kopenhagen tätig war.

Die Liebe zum Kochen war von klein auf da. Seine Großmutter betrieb ein Restaurant in Guadalajara und bereits mit 14 Jahren wusste er, dass sein Lebenstraum die Leitung eines eigenen Restaurants sein würde. Vor drei Jahren eröffnete er in seinem Heimatort das Restaurant Alcalde. Dort präsentiert er eine authentische und geschmacklich faszinierende Küche und interpretiert die an Gewürzen und Aromen reiche mexikanische Küchentradition neu.

Mit „El sabor de la cocina Latinoamericana“ werden Klaus Piber und sein Küchenchef Alexander Theil in regelmäßigen Abständen Topköche Lateinamerikas nach Wien bringen
und hier die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Küchenstile vorstellen. Am 10. und 11. April zeigt Paco Ruano sein Können im Restaurant Mercado. Anschließend haben die Gäste bis 3. Mai die Gelegenheit ein Menü Paco Ruanos zu verkosten.

Die nächsten Gastköche werden Mitte Juni „Benito und Solange“ vom Restaurant Manzanilla aus Ensenada, in Mexiko sein.

Zackenbarsch in St. Pete/Clearwater

Was die Pizza in Italien, ist der Zackenbarsch in St. Pete/Clearwater. Die Region ist durch ihre geografische Lage am Golf von Mexiko für gutes Seafood und besonders für den Zackenbarsch (Grouper) bekannt und wird daher auch als Grouper Capital of the World bezeichnet. Es gibt kaum eine Speisekarte ohne die Delikatesse. Die Einheimischen aber sind sich seit Jahren einig, dass die Familienkette Frenchy’s, die überall in Clearwater Beach zu finden ist, das beste Grouper-Sandwich von allen serviert. Dazu gibt es Sonnenuntergänge mit Live-Musik und Strandbars, die – typisch Florida – barfuß und im Badeanzug betreten werden dürfen.

Auch das direkt am Meer gelegene Walt’z Fish Shak bietet köstlichen und fangfrischen Fisch an. Die Crew rund um Küchenchef Walt Gerbase arbeitet Hand in Hand mit den lokalen Kapitänen, die ihren frisch gefangenen Fisch direkt von den Booten ins Restaurant bringen. So sind das ganze Jahr über Abwechslung auf der Speisekarte und erstklassige Qualität gewährleistet.

Im Hurricane Seafood Restaurant am Pass-a-Grille Beach findet sich auf verschiedenen Ebenen ein Ambiente, das ein wenig eleganter ist als das in den sandigen Strandbars. Wer zwar direkt am Strand und doch gehoben dinieren möchte, findet mit dem Hurricane einen Klassiker.

Beliebt bei den Einheimischen ist außerdem das Billy’s Stone Crab Restaurant. Hier heißt es Schlemmen satt mit Sweet Scallops (Muscheln), frischer Florida-Flunder, Krabben und Krebsen aus hauseigenem Fang. Die Speisekarte ist gut und einfach, die Atmosphäre angenehm und einladend. Vor oder nach dem Essen bietet sich die Möglichkeit, mit dem Boot eine Tour durch die umgebenden Wasserwege zu machen. Highlights sind auch die Vollmondparties mit Live-Musik und Open-Air-Bar auf der Dachterrasse.

In Woody’s Waterfront Restaurant verbinden sich Retro-Style, lässige Atmosphäre und unglaubliche Ausblicke zu einem wunderbaren Dinner-Erlebnis am Wasser. Gelegen in St. Pete Beach an den blauen Wassern des Blind Pass, befindet sich das Woody’s so nah am Ufer, dass von hier aus Schwärme bunter Fische und vielleicht sogar spielende Delfine beobachtet werden können. Zurücklehnen, entspannen und klassische Seafood-Gerichte genießen.

Abendessen direkt am Golf von Mexiko in John’s Pass Fishing Village
Das Viertel John’s Pass Village & Boardwalk liegt direkt an der Wasserstraße, die den Golf von Mexiko mit der Boca Ciega Bay verbindet. Das Schlemmen in einem der vielen Restaurants kann hier mit Bootstouren, Ausflügen mit Wasserfahrzeugen, Paragleiten oder mit Tiefseeangeln kombiniert werden. Nach der Rückkehr von einem Ausflug können zurück im Dorf genügend nette Orte zum Mittag- oder Abendessen gefunden werden.

Unschlagbar für leckere Barsnacks, Salate und Sandwiches bei Live-Musik und Blick auf das Meer ist The Hut – die 70 Fuß lange Bar steht direkt auf dem Boardwalk. Im oberen Stockwerk legt das Sculley’s Restaurant großen Wert auf frischen Fisch und Meeresfrüchte sowie fantastische Ausblicke von seiner Dachterrasse. Zum Abschluss ein Dessert? Dank der vielen Dorfeisdielen kein Problem.

Romantik pur beim Picknick am Traumstrand
Beim Fischessen mit den Zehen im Sand wackeln und den bunt leuchtenden Sonnenuntergang betrachten – die vielen Strände von St. Petersburg/Clearwater bieten genügend Möglichkeiten, den perfekten Platz im Sand zu finden. Parkmöglichkeiten sind überall vorhanden, so dass der Picknickkorb nicht zu weit getragen werden muss. Eine gute Wahl sind der Fort De Soto Park, Pass-a-Grille Beach, Sunset Beach in Tarpon Springs, Treasure Island, der Strand an der Nordseite der John’s Pass Bucht und Sand Key Park in Clearwater Beach. Egal, wo und an welchem Strand von St. Petersburg/Clearwater die Picknickdecke ausgebreitet wird, ein romantisches Erlebnis ist dabei gewiss. Viele Restaurants haben sich auf Takeouts eingestellt, einheimische Delikatessläden und Hotels bieten fertige Picknickpakete an, so dass die Speisen noch nicht einmal selbst vorbereitet werden müssen.

Ob direkt am glitzernden Meer, am Strand oder Downtown – die große Auswahl an Restaurants mit köstlichem Seafood in St. Petersburg/Clearwater ist beeindruckend. Bei einem Urlaub an der Küste gehört das entspannte Essen mit einer leichten Seebrise in den Haaren genauso dazu wie ein Tag am Strand. Noch lange, nachdem der Tisch bereits abgeräumt ist, verbinden sich Aromen und Ausblicke zu unvergesslichen Erinnerungen. Und nach dem Essen hilft ein Spaziergang am Wasser, diese Erinnerungen, und nicht etwa die Kalorien, für immer zu bewahren. Guten Appetit!

www.visitstpeteclearwater.com.

Gaston Acurio

Gaston Acurio plant internationale Expansion peruanischer Küche

Der peruanische Koch Gastón Acurio hat sich zum Ziel gesetzt, zwischen 2013 und 2014 fünf neue „Melate Chocolate“ Boutiquen und etwa 35 Restaurants, sowohl in Peru als auch im Ausland, zu eröffnen. „Das Ziel ist, die Anzahl unserer Geschäfte zu verdoppeln. Zurzeit haben wir in etwa 40 Geschäfte, die unter den Namen unserer 9 Marken betrieben werden“ sagte er der Zeitung „El Comercio“.

Acurio verriet, dass seine Geschäfte in Lima am Larco Mega Plaza (Independencia), auf der Rambla, am zukünftigen Real Plaza Salaverry (Jesús Maria) und im Hof des BBVA Continental Gebäudes entstehen werden. Zudem sind Projekte am Jockey Plaza und in Surco im Gespräch. Außerdem wird der Geschäftsbereich auf die Provinzen Trujillo, Arequipa, Cuzco, Chiclayo und Piura erweitert.

Marken & Geschäfte
Gastón besitzt Geschäfte in Peru, Chile, Kolumbien, Ecuador und Venezuela, ebenso wie in Panama, Spanien, Mexiko, Argentinien und demnächst auch in Großbritannien. Die Restaurantkette „Tanta“ betreibt er in Peru, Chile, Bolivien, Spanien und den USA. Die Kette „La Mar“ ist in Peru, Santiago de Chile, San Francisco (USA), Mexiko D.F., Sao Paulo, Panama und Bogota vertreten und ´Madame Tusan´ in Lima und Santiago de Chile. Außerdem gibt es die Ketten „Panchita“, „Los Bachice“, „Papachos“, „Melate Chocolate“ und „Chicha“. (P. Chicoma). Gastón gehört zu den renommiertesten Köchen Lateinamerikas.

Für Peru Besucher: www.peru.travel

David Cayuela

Führungswechsel an der Spitze des Abama Golf & Spa Resort: David Cayuela ist neuer General Manager des Luxushotels auf Teneriffa. Der gebürtige Spanier übernimmt damit die Position von Carsten Fritz, der das Abama seit März 2011 leitete.

David Cayuela blickt auf über 26 Jahre Berufserfahrung in der Luxus-Hotellerie zurück. Zuletzt war als General Manager für die Luxushotelkette Banyan Tree Hotels & Resorts tätig. Von Juni 2008 an leitete er das Banyan Tree Samui in Thailand und war für die Eröffnung des Banyan Tree Cabo Marques in Acapulco, Mexiko, verantwortlich – das erste Banyan Tree Resort an der mexikanischen Pazifikküste. Zuvor arbeitete der heute 46-jährige General Manager für das The Fairmont Mayakoba an der mexikanischen Riviera Maya sowie das The Fairmont Pierre Marques in Acapulco, Mexiko.
David Cayuela ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist leidenschaftlicher Golfer und liebt Wassersport.

Das Abama ist der einzige Ort auf den Kanaren mit Michelinsternen. Es hat seit diesem Jahr gleich zwei Restaurants mit Michelin Sternen ausgezeichnet. Das M.B. und ein japanisches Restaurant.

Weitere Informationen unter www.abamahotelresort.com. Buchungen sind in jedem Reisebüro möglich oder im Internet unter www.ritzcarlton.com.

Kaktusfeige

Die Kaktusfeige ist nach wie vor eine große Unbekannte in der heimischen Küche. Dabei hat das Obst ein erfrischend süß-säuerliches Aroma und lässt sich vielseitig verwenden. Der Geschmack erinnert ein wenig an Melone oder Birne.

Kaktusfeigen schmecken pur und im Joghurt, im Obstsalat und in einem gemischten Blattsalat mit Datteltomaten. Eine delikate Vorspeise sind kugelförmig ausgestochene Kaktusfeigen mit Serrano-Schinken und Ziegenkäse. Die exotischen Früchte verfeinern aber auch pikante Gerichte mit Räucherfisch, Wild oder Geflügel und orientalische Spezialitäten. Ein leckeres Dessert sind Blätterteigtaschen mit Kaktusfeige und etwas Honig, zu denen Vanillesoße gereicht wird. Die Früchte kann man auch einfach in Scheiben schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und mit Vanillezucker und etwas Schlagsahne servieren. Das Fruchtfleisch wird gerne zu Konfitüre sowie Chutney verarbeitet oder gibt Cocktails eine besondere Note.

Der Feigenkaktus ( Opuntia ficus indica ) ist ursprünglich in Mexiko beheimatet und wird heute auch im Mittelmeerraum und auf den Kanaren angebaut. Er ist an extreme Sonneneinstrahlung, Dürre und nährstoffarme Böden angepasst und kann einige Meter hoch werden. Aus den gelben Blüten wachsen ovale Früchte, die auch Feigenopuntien genannt werden. Sie haben eine warzige dornige Schale, die je nach Sorte gelb über lachsfarben bis dunkelbraun gefärbt ist.

Die feinen Dornen auf der Schale haben kaum sichtbare, äußerst unangenehme Widerhaken und werden vor dem Verkauf abgebürstet. Dennoch ist bei der Zubereitung Vorsicht geboten. Am besten vor Verletzungen geschützt, sind die Hände in Küchenhandschuhen. Die Früchte lassen sich wie eine Kiwi aufschneiden und auslöffeln. Alternativ kann man die Enden flach abschneiden, die Schale anritzen und abziehen. Die kleinen schwarzen Kerne im wässrigen Fruchtfleisch können mitgegessen werden.

Kaktusfeigen sind ganzjährig im Handel erhältlich. Da die Früchte nicht nachreifen, sind weiche und saftige Exemplare die beste Wahl. Achten Sie auf einen unversehrten Stiel, da die Früchte ansonsten rasch verderben. Kühl gelagert sind Kaktusfeigen einige Tage haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Trend-Destinationen

Wer hätte das gedacht? Kiew ist die trendigste europäische Stadt vor Moskau. Auf Platz drei liegt die Fiat Stadt Turin – Weltweit führen Mar del Plata, Argentinien vor Sao Paulo, Brasilien und Kiew – 4. ist Montevideo, Uruguay – Deutschland ist nicht vertreten

„In den europäischen Top-Fünf finden sich mit Kiew, Moskau und St. Petersburg gleich drei osteuropäische Städte, die bei Reisenden besonders hoch im Kurs stehen“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin von TripAdvisor in Deutschland im Gourmet Report Gespräch. „Für alle, die noch auf der Suche nach einer Inspiration für ihren 2013er-Urlaub sind, bieten die Destinationen das, was man für einen gelungen Städtetrip benötigt – ausgezeichnete Restaurants, Hotels und Attraktionen.“

Welche Ziele derzeit für Reisende von besonderem Interesse sind, zeigen die folgenden Listen:

Travellers’ Choice Trend-Destinationen – europaweit:
1. Kiew, Ukraine
2. Moskau, Russland
3. Turin, Italien
4. St. Petersburg, Russland
5. Neapel, Italien
6. Glasgow, UK
7. Manchester, UK
8. Belfast, UK
9. Valencia, Spanien
10. Liverpool, UK

Travellers’ Choice Trend-Destinationen – weltweit:
1. Mar del Plata, Argentinien
2. Sao Paulo, Brasilien
3. Kiew, Ukraine
4. Montevideo, Uruguay
5. Perth, Australien
6. Mexiko Stadt, Mexiko
7. Hobart, Australien
8. Guadalajara, Mexiko
9. Moskau, Russland
10. Turin, Italien

Besten Kaffees Zentralamerikas über Auktionen erhältlich

Am 21. Juni findet die erste von sechs Auktionen für die mit dem Cup of Excellence ausgezeichneten Kaffees aus El Salvador, Nicaragua, Costa Rica, Guatemala, Honduras und Mexiko statt. Kaffeebauern aus diesen Ländern reichten im April und Mai ihre besten Kaffees ein, die durch professionelle Verkoster-Teams bewertet wurden. Jeder ausgezeichnete Kaffee wurde mindestens fünf Mal von zwei verschiedenen Jurys verkostet, gerochen und bewertet und erhielt beim Wettbewerb jedes Mal mindestens 85 Punkte. Die zehn besten Kaffees wurden erneut bewertet. Die Gewinner des ersten Platzes aus jedem Land erreichten über 90 Punkte. Bei jedem Wettbewerb ist eine nationale und internationale Jury zugegen; diese reisen zum Ursprungsland, um den Kaffee zu bewerten.

„Die Jurys des Cup of Excellence sind sehr streng“, erklärt Grant Rattray, Managing Director des Cup-of-Excellence-Programms. „Um es ins Finale zu schaffen, müssen die Kaffeebauern die Kaffeefrüchte im perfekten Reifezustand ernten, sodass ihre Süße am Gaumen nachklingt. Zudem müssen die Verkoster eine wunderbare Einzigartigkeit im gebrauten Kaffee finden, die den Terroir und die Sorte des Kaffees repräsentiert. Alle Eigenschaften müssen harmonisieren und der Nachgeschmack muss so gute gefallen, dass man noch einen Schluck nehmen will.“

Diese ausgezeichneten Kaffees machen weniger als ein Tausendstel der weltweit produzierten Kaffees aus und sind nur über eine Online-Auktion verfügbar. Nur sehr wenige Unternehmen konzentrieren sich auf so rare Kaffees. Sie bieten bei den Auktionen gegeneinander auf das Recht, diese Sieger zu besitzen und sie ihren anspruchsvollen Kunden anzubieten.

Kaffeeliebhaber können die Online-Auktionen live am 21. Juni, 26. Juni, 3. Juli, 12. Juli, 18. Juli und 25. Juli verfolgen und die Ergebnisse sehen. Sobald die Auktionen beendet wurden, erhalten die ausgezeichneten Kaffeebauern den Großteil des Spitzenpreises, was für sehr kleine Kaffeebauern mehr ist, als sie im ganzen Jahr verdienen.

Verantwortlich für den Cup of Excellence ist die gemeinnützige Alliance for Coffee Excellence Inc., deren Mitglieder globale Edelkaffeeunternehmen umfassen und die durch die folgenden Sponsoren ausgestattet wird: Probat, Mahlkonig, Pacific Bag und Decagon. Das Programm, das allen Kaffeebauern gleichermaßen offen steht, hat Tausende unbekannter Kaffeebauern entdeckt.

Für weiterführende Informationen, oder um ein Käufer dieser Edelkaffees zu werden, melden Sie sich auf dieser Website an:www.cupofexcellence.org

Die zehn besten Cocktailrezepte gegen akutes Fernweh

Eines ist klar: Mit einem erfrischenden Cocktail in der Hand macht der Sommer noch viel mehr Laune. Doch wo sind die verschiedenen Drinks entstanden und was sagen Geschmack und Zutaten über das Herkunftsland und dessen Einwohner aus?

Caipirinha – Brasilien
5 Einheiten Cachaça, 2 Einheiten Zuckersirup, 2 Limetten, 2 Teelöffel brauner Zucker
Der Caipirinha hat seinen weltweiten Siegeszug schon vor einiger Zeit begonnen. Der Cocktail kombiniert die bekanntesten Spirituosen Brasiliens – Cachaça (Rum aus Zuckerrohr) – mit der Süße des Zuckers, der Herbe des Rums und der tropischen Säure der Limetten. Eine perfekt harmonische Mischung aus Gegensätzen, wie Brasilien selbst. Auch außerhalb des Strandes von Ipanema verspricht der Caipirinha ein Stückchen brasilianisches Urlaubsgefühl.

Mojito – Kuba
4 Einheiten Rum, 2 Einheiten Limettensaft, 2 Einheiten Zuckersirup, Minzblätter, 1 Limette, Sodawasser
Der Mojito war einer der Lieblings-Drinks von Ernest Hemmingway und wird häufig auch mit der schicken Szene Miamis in Verbindung gebracht. Nichtsdestotrotz ist er der bekannteste Drink-Export Kubas. Der verspielte, süffige und doch starke Cocktail erinnert an tropische Hitze und willkommene Abkühlung, an heiße Temperaturen und die temperamentvollen Tanzrhythmen Kubas.

Margarita – Mexiko
7 Einheiten Tequila, 4 Einheiten Cointreau, 3 Einheiten Limettensaft
Natürlich muss der Cocktail aus Mexiko mit Tequila gemacht sein, womit sonst. Mittlerweile gibt es zahlreiche Abwandlungen des Getränks, mit Frucht, Pfeffer, gefroren und mehr, doch der ursprüngliche Margarita ist recht simpel. Die Säure der Limetten und der Orangenlikör bilden einen wunderbaren Kontrast zum starken Tequila. Der Drink bedeutet Feierlaune und Entspannung zugleich – eine Kombination ganz typisch für Mexiko.

Negroni – Italien
1 Einheit Gin, 1 Einheit süßer Wermut, 1 Einheit Campari
Dieses beliebte italienische Sommergetränk wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Florenz für den Grafen kreiert – und auch nach ihm benannt. Die Zutaten des Drinks sind so kräftig wie die alten Steine der imposanten Bauwerke der Stadt, und gleichzeitig so harmonisch wie die Atmosphäre und das Lebensgefühl in Florenz. Ursprünglich war der Negroni als Aperitif gedacht, doch nicht jeder kann ihn auf leeren Magen vertragen.

Long Island Iced Tea – New York, USA
Je 1 Einheit Wodka, Tequila, Rum, Gin, Triple Sec, 1 1/2 Einheiten Zitronen- und Limettensaftmischung, 1 Schuss Cola
Wie der Name schon sagt wurde der Cocktail in den Siebzigern auf Long Island erfunden – mit Tee hat dieser superstarke Drink allerdings wenig gemeinsam. Tatsächlich sieht das Gemisch wie frisch gebrühter Tee aus, doch nach dem ersten Schluck ist dieser Eindruck schnell verschwunden. Long Island war und ist Zuhause vieler Superreicher und imposanter Herrenhäuser, aber auch die New Yorker Boroughs Brooklyn und Queens – die meist einen weniger betuchten Ruf haben – gehören dazu. Long Island ist bunt gemischt und etwas für jeden – genauso wie der Cocktail.

Pisco Sour – Peru
8 Einheiten Pisco Brandy, 4 Einheiten Limettensaft, 3 Einheiten Zuckersirup, 1 Eiweiß, 1 Spritzer Magenbitter
Der Pisco Sour wird oft als der beste Cocktail Südamerikas bezeichnet, auch wenn er von einem amerikanischen Barkeeper erfunden wurde. Der Drink wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Pisco kreiert. Der peruanische Pisco ist ein aus Trauben gewonnener Brandy, der für einen kräftigen Geschmack und eine starke Wirkung sorgt. Nach dem Drink kann man sich schnell ein bisschen schwindelig fühlen – ganz genau so wie in den Höhen der peruanischen Anden.

Piña Colada – Puerto Rico
1 Einheit weißer Rum, 1 Einheit Kokosmilch, 3 Einheiten Ananas-Saft
Es ist schwierig, sich einen tropischeren Drink als diesen süßen Cocktail vorzustellen. Der Piña Colada wurde erstmals 1954 in Puerto Rico gemixt und gilt seitdem als offizieller Drink der Insel. Die Reichhaltigkeit der Kokosmilch mischt sich perfekt mit der leicht säuerlichen, fruchtigen Ananas und beschert dem Gaumen eine schaumig weiche Abkühlung – mit einem energiespendenden Kick durch den Rum im Nachgang. Süß und leicht, frisch und fruchtig und einfach herrlich tropisch – mit diesem Cocktail in der Hand wird selbst der heimische Balkon zur paradiesischen Insel.

Sangria – Spanien
3 Einheiten Rotwein, 1/2 Einheit Brandy, frische Früchte, Gewürze
Nichts sagt „Sommer” besser als ein Glas – oder ein Krug – Sangria. Dieser Weinpunsch aus Spanien wird traditionell mit Brandy, frischen Melonen, Pfirsichen, Beeren und Zitrusfrüchten gemacht, die für eine feine Herbe sorgen. Je nach Region wird er mit verschiedenen Gewürzen versehen, zum Beispiel Muskatnuss und Kreuzkümmel. Sangria ist immer perfekt für den Sommer, genau wie Spanien. Der Rotwein erinnert an Entspannung, die Früchte an die vielen tollen Landschaften, und die Gewürze an das besondere Feuer Spaniens.

Pimm’s – England
1 Einheit Pimm’s No. 1, 2 Einheiten Limonade, 1 Spritzer Club Soda, Gurke
So wird ein ordentlicher, englischer Pimm’s gemacht. Bei Pimm’s No. 1 handelt es sich um einen Gin mit Zitrus-, Gewürz- und Kräuteraromen. Außer Gurken werden gerne auch frische Früchte in den Drink gemixt, die den leicht medizinischen Geschmack des Gins aufpeppen. Ursprünglich war der Drink der traditionelle Cocktail beim Wimbledon Tennis-Turnier und wird mittlerweile überall in England im Sommer gerne getrunken. Auch wenn der Pimm’s leicht und verspielt aussieht und schmeckt, so wird man sich der Wirkung des Gins oft schlagartig bewusst: ein frischer Drink mit Wumms – genau so, wie es die trinkfreudigen Engländer gerne mögen.

Singapore Sling – Singapur
8 Einheiten Gin, 4 Einheiten Heering Kirschlikör, 1 Einheit Cointreau, 1 Einheit Bénédictine, 2 Einheiten Grenadine, 16 Einheiten Ananassaft, 6 Einheiten Zitronensaft, 1 Spritzer Angosturabitter
Vor dem Ersten Weltkrieg, im berühmt berüchtigten Raffles Hotel in Singapur, soll dieser Drink erfunden worden sein. Um die Entstehung der Rezeptur ranken sich viele Gerüchte und Unstimmigkeiten, und doch gehört der Cocktail zu den bekanntesten der Welt. Raffiniert und traditionsreich, lebendig und eindrucksvoll, so ist der Drink mit der weltbekannten rosa Schaumkrone – und spiegelt so perfekt die Atmosphäre an seinem Entstehungsort Singapur wider.