Kevin Fehling verlässt das Belle Epoque

Kevin Fehling schreibt auf seiner Facebook Seite:

Nach zehn unglaublich intensiven und erfolgreichen Jahren im Restaurant La Belle Epoque im Columbia Hotel Casino Travemünde ist es nun Zeit, einen weiteren Schritt nach vorne zu gehen, den in die Selbständigkeit.
Ich werde im Sommer ein einzigartiges Chefs Table Restaurant in der Hamburger Hafencity eröffnen, das es so in Deutschland noch nicht gibt. Wir werden dabei unserer weltoffenen Küchenstilistik, die durch Kreativität und dem Streben nach Perfektion geprägt ist, weiterhin treu bleiben.

Mein allergrösster Dank gilt meinen jetzigen Mitarbeitern und all denjenigen, die in den vergangen 10 Jahren mit voller Leidenschaft und Aufopferung unser Restaurant La Belle Epoque zu dem gemacht haben, was es heute ist: eines der besten Restaurants der Welt.
Und keine Angst, Liebe Gäste, David Eitel und viele mehr unseres genialen Teams werden mit von der Partie sein.

Kevin Fehling

David Rocco im TV

US-Kochstar David Rocco nutzt die Welt als Kochstudio

David Rocco, ein Italo-Kanadier, dessen Kochshows in mehr als 150 Ländern ausgestrahlt werden und der in Nordamerika ähnlich bekannt ist wie Jamie Oliver in Europa, ist nun auch im deutschen Fernsehen präsent. Mit seinem Team hat das ehemalige Armani-Model für den Sender Nat Geo People drei Kochsendungen entwickelt, die den TV-Star so zeigen, wie er wirklich ist: als leidenschaftlichen Genießer, charismatischen Entertainer und experimentierfreudigen Weltenbummler, der Essen als internationale Sprache versteht.

„Ich bin kein Koch, ich bin Italiener.“ Mit diesem Satz sagt David Rocco bereits eine Menge über sich aus. Nämlich, dass Essen und Genuss seit jeher einen besonderen Stellenwert für ihn haben, er am liebsten einfache, aber gut gemachte Gerichte mag und familiäre Bande sein Lebensgefühl maßgeblich beeinflussen. Wer David Rocco trifft, erlebt einen TV-Star, den es auf seinen kulinarischen Reisen für mehrere Monate nach Italien und Indien zog und einen dreifachen Familienvater, der durch Selbstverwirklichung erfolgreich geworden, dabei aber absolut authentisch geblieben ist: „Für meinen Lebensunterhalt bereise ich die Welt und esse vorzügliche Gerichte. Unterwegs schließe ich tolle Freundschaften, und ich habe eine wundervolle Familie – Jackpot!“

Der 44-Jährige hat in Nordamerika durch seine drei Kochbücher und TV-Sendungen David Rocco‘s Dolce Vita, David Rocco’s Amalfi Getaway und David Rocco’s Dolce India Superstar-Status erreicht. Seine Eltern hingegen fingen als Immigranten aus Neapel bei null an und erzogen ihre Kinder in Toronto mit einem starken Bewusstsein für italienische Traditionen und Liebe zum Essen. Bei den Roccos hieß es immer: Geht nicht gibt’s nicht. Und so mühte man sich, bis das Ergebnis gut war. So lief es auch in der Küche, wo ihm seine Mutter und Großmutter das Handwerk lehrten. Eine Kochausbildung lag nahe, Rocco begann aber Wirtschaft zu studieren, auch wenn er sich keine Zukunft in der Branche vorstellen konnte. Daher arbeitete er nebenher als Model und Schauspieler. „Das waren gute Erfahrungen, denn so wurde mir klar, was ich wirklich machen wollte: meine Leidenschaft fürs Kochen und Schauspielern kombinieren und eine TV-Show produzieren.“

David Rocco unterhält, kocht und sieht dabei auch noch gut aus. Doch wer einen abgehobenen, erfolgsverwöhnten Promi-Koch vermutet, liegt falsch. Als Ausgleich für die vielen Reisen liebt er das Bodenständige und zieht Energie aus dem engen Familienzusammenhalt, der auch seine Küchenphilosophie prägt. „Essen verbindet uns mit anderen und ist eine Sprache, die jeder versteht. Ich lerne die kulinarischen Traditionen fremder Länder kennen, mische sie mit meinen und gebe diese Erfahrungen weiter.“ Roccos Formate sind Reisereportagen und inspirierende Koch- und Lifestyle-Magazine in Einem, David füttert die Zuschauer mit Bildern und macht so Lust auf mehr. „Viele Zuschauer sagen mir, dass sie meine Shows sehen und dann den Wunsch verspüren, Freunde oder Verwandte zum Essen einzuladen. Das ist toll, denn viele Leute nehmen sich kaum noch Zeit dafür.“ Und damit die Menschen wieder selbst aktiv in der Küche werden statt beim Lieferservice anzurufen, kocht David so, wie es ihm auch selbst am liebsten ist: nachvollziehbar und verständlich. Seine Rezepte sind experimentell, aber nicht kompliziert, er verwendet nur frische, saisonale Zutaten und natürlich gutes Olivenöl. Der Mann, den das Flare Magazine zu einem von „Kanadas Top Ten Style Makers“ gekürt und der mehrere Auszeichnungen gewonnen hat, ist süchtig nach neuer Inspiration. „Ostafrika, Zentral- und Südamerika reizen mich unheimlich. Meine Erlebnisse dort werde ich auf jeden Fall mit den Zuschauern teilen.“

Seit dem 29. September 2014 läuft David Rocco’s Amalfi Getaway immer montags um 21 Uhr, David Rocco’s Dolce Vita startet am 3. November 2014. Der neue National Geographic Sender Nat Geo People bringt alle Episoden in Doppelfolgen.

Christian Krüger und Ludwig Heer

Sie könnten das Traum-Duo der internationalen Spitzengastronomie werden, wenn alles so läuft, wie sie es sich wünschen: Der auf der Intergastra zum „Bocuse d‘Or Germany 2014“ gekürte Christian Krüger, und Ludwig Heer, der die Weltmeisterschaft beim Gualtiero Marchesi Award und 2009 die Deutsche Meisterschaft der Profiköche um den Bocuse d’Or gewann. „Nach meinen Stationen in Spitzen-Restaurants, diversen kulinarischen Auszeichnungen und meinen Erfahrungen als Autor von Fachbüchern möchte ich meine Koch-Kompetenz jetzt Christian Krüger zur Verfügung stellen. Und zwar als Coach, weil ich mein persönliches Wissen und meine Kreativität gerne mit anderen teile. Denn ich durfte schon selbst viel erreichen.“, so der 33jährige Heer.
Der nach seinem Schirmherren Paul Bocuse benannte mehrstufige Wettbewerb gilt als internationales Karrieresprungbrett für Talente am Herd. Die aufeinander folgenden Wettbewerbsstationen gleichen einem Triathlon und erfordern neben einer brillanten Kochkunst auch konsequentes Durchhaltevermögen.

Zuerst messen sich in nationalen Vorauswahlen, wie dem Bocuse D‘Or Germany, die besten Köche der teilnehmenden Länder. Die jeweiligen Gewinner, so wie Christian Krüger, der die Jury aus Sterneköchen auf der Intergastra mit seinen Variationen von Kalbsrücken mit Knochen, Kalbsniere im Fettmantel und Bömlo-Lachs überzeugte, präsentieren sich dann auf dem Europäischen Bocuse D‘Or, der diesjährig am 7. und 8. Mai in Stockholm stattfinden wird. Dieser Wettbewerb wiederum ist der Gradmesser, um sich für das zweijährig ausgerichtete Finale, in der Hauptstadt der Gaumenfreuden, in Lyon qualifizieren zu können. Dieses findet im Januar 2015 statt.

„Ich bin froh, dass ich Ludwig Heer als Coach habe. Wir verstehen uns menschlich sehr gut und können unsere unterschiedlichen fachlichen Stärken toll miteinander kombinieren. Seine Erfahrung mit dem Bocuse D‘Or und unsere Individualität in handwerklicher und geschmacklicher Kompetenz ergänzen sich hervorragend.“, beschreibt Christian Krüger die besonderen Stärken des ambitionierten deutschen Koch-Duos.

Unterstützt werden die beiden Spitzenköche von Bos Food, Deutschlands führendem Delikatessengroßhandel. Der renommierte Delikatessen-Experte Ralf Bos stellt dem Duo in der Vorbereitungsphase der Wettbewerbe ausgewählte Lebensmittel mit Top-Qualität für die Probekochläufe zur Verfügung, und zwar kostenlos. „Das machen wir sehr gerne, denn in dieser Trainings-Phase werden die beiden ihre Kreationen mehrere hundert Male zubereiten, um ganz sicher zu sein. Und das kann man kaum selbst finanzieren.“, erläutert der Spezialist für Kulinarik aus Meerbusch die lediglich Insidern bekannten Bemühungen der beiden, echte Highlights zu kreieren. Kochmesser brauchte Bos nicht zu sponsoren, da Christian Krüger bereits vorher mit den CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche – Kochmessern arbeitete. Ludwig Heer arbeitet mit CHROMA HAIKU Messern.

Krüger und Heer streben auf dem kontinentalen Kochfestival der Profis in Stockholm eine Qualifikation für das Finale in Lyon an. Damit verbunden ist auch das Ziel, die Juroren davon überzeugen zu wollen, dass die deutsche Kochkunst sich auch gegenüber der stark gewordenen skandinavischen Konkurrenz beweisen kann.

Patrick Spies und Norman Wegner

Sternekoch Patrick Spiess und Norman Wegner kochen für Sie!

Patrick Spies wurde 1979 in Eiterfeld in Osthessen geboren. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Spies im Romantik Hotel Goldener Karpfen in Fulda. Nach seiner Lehre 1996 bis 1999 im „Goldenen Karpfen“ in Fulda ging Patrick Spies 2000 zu Reto Mathis food affairs nach St. Moritz. 2001 bis 2004 kochte er bei Jörg Müller auf Sylt und danach auf Gut Lärchenhof in Pulheim. 2005 wechselte er neben Thomas Balensiefer als Souschef zur Villa Hammerschmiede in Pfinztal. Seit 2008 war er dort Küchenchef und wurde 2009 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Anfang 2011 wechselte Spies ins Restaurant L’étable in Bad Hersfeld und erkochte sich Ende 2011 dort erneut einen Stern. Seine Küchenrichtung beschreibt der Zweitplatzierte bei der Wahl des Aufsteiger des Jahres 2011 im „Feinschmecker“ als „klassisch französisch mit modernen Akzenten“.

Am Samstag, den 14.12.2013 können sich die Gäste des Hotel Krone Assmannshausen auf kulinarische Höhepunkte freuen. „Ich will den Gästen die Schwellenangst nehmen, über meinen Küchenstil auf sie eingehen und nicht zu kompliziert kochen.“, sagte Spies einmal im Gourmet Report Interview.

Folgendes Menü werden die beiden Küchenchefs Norman Wegner und Patrick Spies den Gästen am 14.12.2013:
Gelbschwanzmakrele – roh mariniert, als Tatar und gegrillt Avocado / Yuzu / schwarzer Knoblauch & Salty fingers
Bouillabaise / Sauce Rouille / Röstbrot
Iberico Pluma / Cous-Cous / Paprika / Kirschgazpacho
Ochsenschwanzkompott / Landei / Trüffel und Kartoffel
Rehrücken / gebackene Schulter / Wurzelgemüse / Cranberry
Ashanti Kuvertüre und Kalamansi Ingwer / gelbe Pflaume & grüner Tee

Der Preis für das Menü inklusive korrespondierender Weine beträgt 120,00€ pro Person.

Die Personenzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
Weitere Infos unter www.hotel-krone.com

Hoteladresse:
Hotel Krone Assmannshausen, Rheinuferstraße 10, 65385 Rüdesheim-Assmannshausen, Telefon 06722-40 30, info@hotel-krone.com

Die Hotelgruppe Dr. Lohbeck Privathotels GmbH & Co. KG betreibt derzeit neun Hotels der 4- und 5-Sterne-Kategorie mit insgesamt 626 Zimmern und 1130 Betten in touristisch attraktiven Regionen Deutschlands. Gründer und Gesellschafter der Unternehmensgruppe sind der Schriftsteller und Philosoph Dr. Rolf Lohbeck und seine Ehefrau Heidrun Lohbeck. Mit dem Kauf des ersten Hotels 1978 begann der Aufbau einer exklusiven Gruppe von Burgen- und Schlosshotels, die mittlerweile durch traditionsreiche Wellness- und Tagungshotels erweitert wurde. Der Unternehmenssitz ist im nordrhein-westfälischen Schwelm bei Wuppertal. Mitgliedshotels sind: das Cliff Hotel Rügen, das Landhaus Zu den Rothen Forellen in Ilsenburg / Harz, das Hotel Krone Assmannshausen in Rüdesheim / Rheingau, das Hotel Haus Friedrichsbad in Schwelm, das Hotel Am Mühlenteich in Schwelm, das Hotel Burg Trendelburg / Dt. Märchenstraße, das Hotel Burg Staufenberg / Lahntal, das Hotel Schloss Edesheim / Südliche Weinstraße und das Seehotel Leoni, Berg / Starnberger See.

Edelbrennerei Dirker, Mömbris (bei Frankfurt am Main)

Die Brennerei Dirker schickt unseren Lesern folgende Einladung:

Einladung

zum Tag der offenen Tür und Hoffest am 26. Mai 2013
zur Inbetriebnahme unserer 2-ten Verschlußbrennerei

An alle Freunde und Liebhaber der geistvollen Fruchtwelt,

ich darf Sie hiermit recht herzlich auf meinen kleinen Obsthof einladen. Am Sonntag den 26. Mai von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr ist das Brennereigelände und Betriebsgebäude für interessierte Besucher geöffnet.

Unser diesjähriges Hoffest steht ganz im Zeichen unserer neuen Verschlußbrennerei. Nach fast einjähriger Planung, Bauzeit und Einholung sämtlicher amtlichen Genehmigungen konnte ich, Arno Dirker, mit dem Zoll- und Monopolbeamten am 16.01.2013 endlich den Jungfernbrand destillieren.
An dieser Stelle möchte ich allen beteiligten Handwerkern und Behörden meinen Dank für das Gelingen aussprechen. Ein besonderes Dankeschön auch an meine Frau und das ganze Dirker-Team für ihre Unterstützung.

Sie haben Gelegenheit, mir und meinem Team bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Mehrfach am Tage werde ich als Brennmeister im Brennraum vor der Rosenhutdestille, den „geistvollen“ Weg von der Frucht ins Glas erklären, dabei einen meiner Qualitätsbrände destillieren und jedem Interessierten Rede und Antwort stehen. Auch der Hofladen wird von 11:00 – 17:00 Uhr für Sie geöffnet sein. Hier dürfen Sie sich wie im Vorjahr, wieder auf tolle Überraschungsangebote freuen. Als Highlight wird an diesem Tag die neue Seccokollektion zum Einführungspreis im Verkauf angeboten. Inhalt vier Flaschen Secco von je einer Flasche Blutapfel Schaumwein, Wildbirnen Schaumwein, Weißer Johannisbeer-Ingwer Schaumwein und unserer Hugo N(o)tte, ein selbstgemachter Hugo von der Ernte bis ins Glas. Mehr davon siehe unser Angebot.

Für die Kinder bieten wir eine Hüpfburg und Kinderschminken an. Die Landmetzgerei Cibis und ihr Metzgereiteam sorgen für das leibliche Wohl. Beim Zubereiten von alkoholischen und antialkoholischen Getränken, werden die Barmixer vom Culture Club Hanau ihr Können im Zubereiten von Dirker Cocktails unter Beweis stellen, Sie aber auch mit Dirker’s hauseigenem Äppelwoi und Rotwein verwöhnen. Das Café Sorgenfrei rund um Tanja Schickling sorgt mit Kaffee und Kuchen für einen angenehmen Nachmittag. Für die Leseratten präsentiert der Hessenkrone-Verlag das Kinzigtaler Kochbuch, mit leckeren Rezepten auch von Dirker die „Blitzkeil mit Donnerwettersuppe“. Ebenso der Bestseller von Manfred Frühwacht „Kahlgrund entdecken und schmecken“, er wird selbst sein Buch präsentieren und gerne auch eine Widmung reinschreiben.

Mein Team und ich sind auf jedes Wetter gut vorbereitet. Sitzgarnituren sowie Stehtische finden die Besucher im Zelt sowie „unter freiem Himmel“ auf dem Außengelände. Live-Musik von „Klassik in Blech“ sorgt für die musikalische Unterhaltung. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

Wir freuen uns, Sie am 26. Mai in der Zeit von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr begrüßen zu dürfen.

Besucher, welche von weiter her anreisen, finden hier einige Übernachtungsmöglichkeiten.

Landgasthof „Zur Rose“, Strötzbach
Tel.: 06029-4034
Landgasthof Behl, Blankenbach
Tel.: 06024-4766
„Zur Gemütlichkeit“, Rappach
Tel.: 06029-1003
„Herrnmühle“, Michelbach
Tel.: 06023-5080
Hotel Käfernberg, Hörstein
Tel.: 06023-9410
Hotel Zeller, Kahl
Tel.: 06188-9180
Hotel Windlicht, Krombach
Tel.: 06024-6903040
Langenborner Hof, Schöllkrippen
Tel.: 06024-675433
Hoffest Einführungsangebot

Da bei sommerlicher Hitze das Genießen von Obstedelbränden sich meist auf den Genuss nach einem Grillabend als Verdauungshilfe reduziert, dachte ich daran, etwas Frisches zu produzieren.
Bisher habe ich unsere Schaumweine nach traditioneller Methode versektet, doch in Zusammenarbeit mit der Sektkellerei Eppelmann habe ich mich technisch der Sektherstellung zugewandt und einige tolle erfrischende Sommerschaumweine kreiert.
Vier Stück, jeweils eine Flasche Blutapfel-, Wildbirnen-, Weißer Johannisbeer-Ingwer Schaumwein und unsere Hugo N(o)tte möchte ich zum einmaligen Angebotspreis von 20,- € zuzüglich Porto und Verpackung als 4-er Sommersekt-Set anbieten. Das Angebot ist befristet bis zum 10. Juni 2013 und nur solange Vorrat reicht. Für den Fall dass ein Produkt nicht mehr lieferbar sein sollte, behalten wir uns vor, ersatzweise einen unserer anderen Schaumweine zu liefern.

1. Blutapfel Schaumwein
Die Äpfel heißen „Vin Rouge Äpfel“ und wachsen in unserer Obstplantage. Sie bezaubern durch pinkfarbene Blüten, rotes Laub und glänzende rote Äpfel, die durch und durch blutrot gefärbt sind.
Die vollreifen Äpfel werden gepresst und zu einem Apfelwein vergoren, der rote Apfelwein mit frisch gekochtem Apfelsaft etwas abgerundet und in der Sektkellerei in die Flasche gefüllt.
Mit 7% Vol. Alkohol und 29,8 g/l Restzucker gießt sich der schäumende Apfelsecco ins Sektglas und präsentiert sich rubinrot perlend. Beim ersten Schluck eine angenehme, erfrischende Apfelsäure, wie von festen, frisch geernteten Äpfeln, dann eine stimmige, karamellige, leichte, süße Apfelnote mit dem angenehmen Perlen auf der Zunge. Mit 7% Vol. Alkohol ein fruchtig leichter Sommersekt. Wer es etwas leichter mag, kann das noch mit einem Eiswürfel im Glas elegant verdünnen.

2. Wildbirnen Schaumwein
Ein Teil der Wild- und Holzbirnen wächst in unserem Obstgarten, Andere wiederum bringen mir die Hausgarten- und Obstbaumbesitzer im Herbst zur Verarbeitung. So entsteht nach dem Pressen ein gerbstoffreicher Obstwein, mit einer eleganten, süßen Feigennote, den wir anschließend in der Sektkellerei füllen lassen.
Auf der Zunge am Anbeginn schöne, herbe, holzige Birnentöne mit eleganten süßlich, bitteren Birnenaromen. Angenehm zum Trinken mit 9,6 g/l Restzucker und 9,9% Vol. Alkohol. Zum Verfeinern als Aperitif ein Stück (Schnitte) vollreife Birne mit ins Glas und der Birnensecco-Empfang kann beginnen.

3. Weißer Johannisbeer-Ingwer Schaumwein
Die weißen Johannisbeeren sind vom Beerenobstbauer Martin Blumenstock aus Wallhausen Roßburg in der Nähe von Feuchtwangen. Er hat die weißen Johannisbeeren extra für mich angepflanzt, da ich schon die ganzen Jahre am Experimentieren für Schaumwein bin. Bei eben diesem Auspressen der Johannisbeeren verarbeiten wir zeitgleich Ingwerwurzeln für die Geistherstellung. Als einige Knollen übrig waren, habe ich sie mit den Johannisbeeren ausgepresst und zusammen vergoren. dabei entstand dieser hervorragend perfekte alkoholarme, erfrischende Schaumwein.

Der Ingwer ist eine vollmundige Hochzeit mit den Johannisbeeren eingegangen. Der Secco hat Ähnlichkeit mit einem guten Johanniter Traubenweißwein. Auf der Zunge dominiert die Beerensäure in Harmonie mit dezenter Würze des Ingwers. Die 42,4 g/l Restzucker und nur 5,5% Vol. Alkohol ist er der schlanke unter den Seccos und ist mit dem Hugo N(o)tte der absolute Dirkerteam-Liebling.
Tipp: Sehr elegant macht sich ein Eiswürfel im Glas garniert mit einer Rispe roter oder weißer Jojannisbeeren

4. Hugo N(o)tte
Als sich das Kultgetränk „Hugo“ auf dem Getränke Aperitif Markt seinen Platz erkämpfte, war ich angetan und enttäuscht über wenige Gute und Vielen mit fehlerhaftem Billigwein hergestellten Hugo´s.

Da ich seit 25 Jahren nach Großmutter-Art Holunderblütensekt im Flaschengärverfahren herstelle, sagte ich mir: Das kann ich besser!

Also experimentierte ich in meiner Alchemistenküche mit Limettensaft, Pfefferminzgeist, Holunderblüten und Vielem mehr zwei Tage lang und dann hatte ich drei Muster. Als Bewährungsprobe kaufte meine Frau fast ein Dutzend auf dem Markt erhältlichen „Hugo´s“ und eine Blindverkostung brachte meinen und ein italienisches Produkt aufs ganz obere Treppchen. Hier riecht man frische Holunderblüten und hintergründig Limette mit Minze und diese Frische setzt sich perfekt als Hugo Notte auf der Zunge ab. Er breitet sich vollmundig mit
8,6% Vol. im Mund aus und ist unser Appetitanreger Aperitif. Perfekt mit einem Eiswürfel, Minzeblatt und einer Limettenscheibe auf dem Glasrand.

Ich und mein Team wünschen viel Spaß beim Genießen und verbleiben mit freundlichen Grüßen aus dem Hessenteil des Kahlgrunds.

Armin Tögl
Edelbrennerei Dirker
Alzenauer Str. 108
63776 Mömbris
www.dirker.de

UPDATE: DAs Fest ist wegen Schlechtwetter abgesagt, aktuelle Infos auf der Webseite

Sascha Hamp

Premiere an der Mosel: Gault Millau zeichnet erstmals Sascha Hamp im Weinromantikhotel Richtershof aus

Jeden November werden die Bewertungen des Gault Millau, der sich dieses Jahr mit neuer Schreibweise präsentiert, mit Spannung erwartet. Große Freude herrscht aktuell im Gourmetrestaurant des Weinromantikhotels Richtershof in Mülheim an der Mosel: Küchenchef Sascha Hamp, der dem Culinarium R seit einem halben Jahr vorsteht, wurde direkt mit fünfzehn von zwanzig möglichen Punkten ausgezeichnet.

Tatar und Roulade vom Sockeye-Lachs mit Limettenschmand, Gänselebervariation mit weichem Schaum, Gelee von der Beerenauslese und leicht konfierte Aprikosen, die Komposition von Piña Colada und Ananas mit süß getränktem Rührkuchenstück – diese und weitere Kreationen von Sascha Hamp fanden in der Bewertung des renommierten Gastronomieführers Gault Millau besondere Erwähnung. Der Küchenchef serviert eine klassische Küche modern interpretiert. „Ich lege meinen Fokus auf das Grundprodukt, erarbeite neue Geschmackskombinationen und achte insbesondere auf ein modernes Anrichten der Zutaten auf dem Teller. Dank des kreativen Freiraums, den unser Küchendirektor Peter Krones mir lässt, kann ich mit meinen Kollegen neue Wege gehen“, so der 29-Jährige.

Neben der Küchenleistung hebt der Guide den professionellen Service am Gast hervor. „Auf unseren Maître-Sommelier Pascal Brizin und sein Team kann ich mich blind verlassen und weiß, dass meine Ideen, die in der Küche entstehen, perfekt an den Gast kommuniziert werden“, so Sascha Hamp. „Die Weinkarte beeindruckt nicht nur durch ihre hervorragende und kompetente Moselauswahl mit Berühmtheiten und Entdeckungen, sondern auch durch ein gutes Angebot an Offenen“, lobt der Gault Millau.

Die Gerichte von Sascha Hamp werden im Restaurant Culinarium R serviert, einem ehemaligen Kolonialwarengeschäft im Weinromantikhotel Richtershof. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel, das auf eine lange Geschichte primär als Weingut zurückblickt, wurde Stück um Stück erweitert und umgebaut. Die Mischung aus Geschichte und modernen Elementen spiegelt sich auch im Gourmetrestaurant wider: Helle Lederpolster, silberne Dekorationselemente und eine creme-violette Farbpalette harmonieren hervorragend mit den Einflüssen aus Barock, Gründerzeit und Jugendstil, die das Haus prägen.

Sascha Hamp absolvierte seine Kochausbildung im Weinhotel St. Stephanus in Zeltingen-Rachtig bei Hermann Saxler. Er kochte zudem im Kurfürstlichen Amtshaus in Daun bei Jens Kottke, Tom Wickboldt und Thomas Reintges, in den Südtiroler Stuben bei Alfons Schuhbeck in München und zuletzt im Hotel Bayerischer Hof bei Steffen Mezger, ebenfalls in München.

Ralf Bos: Best of the Best

Gastronomie- und Food-Branche wählte den Delikatessen-Papst aus Meerbusch zur herausragenden Unternehmerpersönlichkeit –
Ausgezeichnet wird Ralf Bos nicht nur wegen seiner Innovationsleistung, sondern auch als Chef und Mensch

Wenn eine ganze Branche die „Best-of-the-Best 2012“ nominiert und wählt, dann sind die Preise eine besondere Auszeichnung. Anlässlich des Symposiums „Chef-Sache“ in Köln hatte die Zeitschrift „Port Culinaire“ zur Wahl der Top-Adressen und herausragender Persönlichkeiten aus Gastronomie und Food-Branche aufgerufen. In der Kategorie „Grand Seigneur 2012“ wurden Kandidaten gesucht, die durch ihre Leistungen als Innovator, Chef und Mensch beeindrucken. Dass Ralf Bos – der mit seinem Unternehmen BOS FOOD Deutschlands führender Delikatessenhändler ist – diese Auszeichnung zweifellos verdient, zeigte sich auch bei der Preisverleihung am gestrigen Sonntag. „In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich sehr viel Zeit investiert, um meinen Kunden ein einzigartiges Spitzensortiment und optimalen Service zu bieten. Und ich freue mich sehr, dass mein Einsatz mit dieser Auszeichnung belohnt wird”, sagte der 51-Jährige. „Doch sehr viel von dieser Zeit habe ich sozusagen meinen Kindern gestohlen. Und deshalb widme ich den Preis meinen Töchtern.“ Er bat Vivian, Talia und Saskia Bos auf die Bühne, um mit ihnen gemeinsam den Preis entgegen zu nehmen. Und dabei gab es durchaus einige Tränen der Rührung. Auch die Tatsache, dass Bos mit sehr großem Abstand auf Platz 1 gewählt wurde, unterstreicht seine Ausnahmestellung. „Ralf Bos ist die Lichtgestalt in der gehobenen Gastronomie und gleichzeitig durch seine persönliche Art auch Freund der Köche und Sommeliers“, sagte Thomas Ruhl, Herausgeber von „Port Culinaire“.

Mit der Wahl zum „Grand Seigneur 2012“ wird die Kompetenz, das unermüdliche Engagement und die soziale Verantwortung des Sympathieträgers gewürdigt. 1989 gründete der gelernte Koch und Restaurantfachmann BOS FOOD – ein Großhandel, der die gehobenen Service- und Qualitätsansprüche der Spitzengastronomie befriedigen soll. Aus der Firma mit nur einem einzigen Produkt wurde das führende Unternehmen im bundesweiten Delikatessenhandel. Mehr als 170 Mitarbeiter verschicken täglich rund 950 Aufträge aus einem Produktportfolio von über 10 000 Spezialitäten und 650 Weinen aus aller Welt. Rund 10 000 Top-Gastronomen im In- und Ausland und über 3500 private Feinschmecker zählen zu den Stammkunden. Mit kompetenter Beratung und einem kundenoptimierten Service – wie die versandkostenfreie Lieferung innerhalb von 24 Stunden ohne Mindestbestellwert – setzte BOS FOOD neue Maßstäbe in der Branche.

Seine besondere Kompetenz in Sachen Trüffel hat Ralf Bos europaweit manifestiert. Sein Buch „Trüffel und andere Edelpilze“ ist das erfolgreichste deutschsprachige Fachbuch seiner Preisklasse aller Zeiten und wurde mit der Goldmedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) ausgezeichnet. Sein zweites Fachbuch „Avantgarde – Molekularküche und andere progressive Kochtechniken“ erhielt beim literarischen Wettbewerb die GAD-Silbermedaille.

Auch bei Kochmessern ist Ralf Bos sehr wählerisch, er arbeitet nur mit den für ihn besten, den CHROMA type 301, Design by F.A. Porsche

Von der Zeitschrift „Der Feinschmecker“ wurde Ralf Bos in die Hall of Fame gewählt und gehört damit zu den 30 wichtigsten Vertretern der Kulinarik der vergangenen 30 Jahre. Er ist außerdem Referent am Institut of Culinary Art. Über Deutschland hinaus bekannt wurde der Trüffelpapst durch abendfüllende Fernsehdokumentationen zum Thema Delikatessen.

Neben der kulinarischen Leidenschaft ist soziales Engagement sein besonderes Anliegen. Als Initiator von „Spitzenköche für Afrika“ ( www.skfa2012.de ) setzt er sich in Zusammenarbeit mit der Karlheinz-Böhm-Stiftung „Menschen für Menschen“ für den Bau von Schulen in Äthiopien ein. Durch Spendenaktionen deutscher Spitzenköche kamen seit 2008 über eine Millionen Euro zusammen. 2010 wurde Ralf Bos in das Kuratorium von „Menschen für Menschen” gewählt. Außerdem ist er seit 2009 Botschafter für das Kinderhospiz Mitteldeutschland und engagiert sich für den Bau und Betrieb der „Herberge des Lebens“.

Wir gratulieren Ralf Bos, auch wir haben unseren Freund Ralf gewählt! Er hat es einfach verdient!

Ein FILETSTÜCK muss Geschichte haben

Altes, getrocknetes Fleisch? Ungenießbar, möchte man meinen. Im Berliner FILETSTÜCK ist vier Wochen abgehangenes Fleisch die Spezialität des Hauses. Statt möglichst frisch geschlachtet kommt hier „dry aged“-Fleisch auf den Teller. In bester Begleitung.

Trocken gereiftes Fleisch, ursprünglich eine Methode, um es haltbarer zu machen, ist heute ein besonderes Luxusprodukt und etwas für wahre Feinschmecker. Das Berliner FILETSTÜCK erhebt diese Methode zur gastronomischen Kunst:
Eine Fleisch-Sorte des Hauses, das FILETSTÜCK DRY AGED wird im Niederrhein eigens für das Berliner Restaurant aussortiert. Nach genauen Kriterien penibel ausgewählt, lässt man dort das Fleisch – unter gewissenhafter Beobachtung von Lufttemperatur, -zirkulation und –Feuchtigkeit – vier Wochen lang trocken reifen.

Durch diese aufwendige Prozedur verliert das Fleisch 20% Wasser: Ein deutlicher Gewinn an Geschmack und Qualität. Laut FILETSTÜCK-Küchenchef Sascha Ludwig, zeichnet sich das Fleisch der FILETSTÜCK-Eigenmarke durch eine „einzigartige, unverwechselbare nussig-kräuterige Note“ aus.

Das exklusive Steak kann man in beiden Berliner Niederlassungen des FILETSTÜCKs entweder pur oder in bester Begleitung genießen. Beilagen wie glasierte Karotten mit Sesam und Harissa oder Babyleaf-Spinat mit Ingwer-Limettensauce betten das Deluxe-Steak in ein Geschmackserlebnis, das in Erinnerung bleibt.

Der Mann, der aus Kaffee Öl macht

Erwin Gegenbauers neue Gewürzöle
Was haben Minze, Fenchel und Kaffee gemeinsam? Richtig – sie sind nicht die Zutaten, aus denen man typischerweise Öl herstellt. Aber Qualitätsfanatiker Erwin Gegenbauer, der sogar aus Himbeerkernen Öl presst, macht das Unwahrscheinliche möglich. Dem Mann, der für höchste Qualität bei Essig, Fruchtsaft, Öl, Kakao und Kaffee steht, gehen die Ideen nie aus. Gegenbauers neuester Coup: neun hochwertige Gewürzöle in Geschmacksrichtungen wie Basilikum, Chili, Paprika oder Zitronengras. Eingesetzt beim Kochen mit Fleisch, Fisch und Co., verleihen sie jedem Gericht den letzten Schliff, ein spannendes Aroma oder einfach die besondere Würze.

Nachdem Essigbrauer Erwin Gegenbauer 2010 mit seiner Fruchtkernöl-Linie erfolgreich in die Reihen der Ölproduzenten eingestiegen ist, war es nur eine Frage der Zeit, wann er die nächste Aromenbombe platzen lässt. Jetzt ist es soweit, ab sofort sind die aromatischen Gewürzöle aus Zutaten wie Kaffeebohnen, Fenchelsamen oder Paprika im Handel erhältlich. Die neuesten Kreationen aus der Wiener Öl Mühle basieren auf Sonnenblumenkernöl und geben so den aromatischen Hauptakteuren Kaffee, Zitrone, Zitronengras, Minze, Basilikum, Salbei, Fenchel, Paprika oder Chili viel Raum, um sich zu entfalten. Für Gegenbauer, dem es besonders wichtig ist, geschmacklich immer wieder neue Wege zu beschreiten, auch aus regionalen Gründen eine bewusste Entscheidung: „Es muss nicht immer Olive die Basis für ein Öl sein, Raps und Sonnenblumen haben wir in unseren Breitengraden zu Genüge. Warum also dem allgemeinen Hype hinterherlaufen und nicht das verwenden, was vor unserer Tür wächst?“
Wie bei allen Produkten aus dem Hause Gegenbauer brauchte es zahlreiche Versuche, unendlich viel Zeit, jede Menge Herzblut und viel Geduld, bis die Öle den hohen Ansprüchen des Produzenten gerecht wurden. „Ich gehe bei meinen Produkten und ganz besonders beim Geschmack keinerlei Kompromisse ein“, erklärt Gegenbauer.

„Erst, wenn ich zu hundert Prozent von einem Produkt überzeugt bin, kommt es in den Verkauf. Das kann wie im Fall unserer Kern- und Gewürzöle auch mal über acht Jahre dauern.“ Erwin Gegenbauer steht für beste Grundprodukte, und es versteht sich von selbst, dass keinerlei Geschmacksverstärker, Verdickungsmittel oder Konservierungsstoffe in die Flasche kommen. Um garantieren zu können, dass wirklich nur hochwertigste Rohstoffe verarbeitet werden, verfolgt Gegenbauer die Produktion hautnah oder ist gar an ihr beteiligt: Der Kaffee wird in der hauseigenen Rösterei frisch zubereitet, Basilikum und Paprika kommen von befreundeten Produzenten aus denAbruzzen und aus Ungarn.

Schneckenpresse in der Kühlmanschette
Doch nicht nur das Grundprodukt, auch der Produktionsprozess ist für das Ergebnis entscheidend. „Wir gehen in der Pressung einen Schritt weiter als viele andere Hersteller: Wir pressen unser Öl nicht nur kalt, sondern gekühlt“, erklärt der Unternehmer. Das bedeutet, eine speziell angefertigte und von einer Kühlmanschette ummantelte Schneckenpresse kühlt die Samen und Gewürze während der Pressung. So können die Duftstoffe nicht entweichen, sondern werden im Öl konserviert – das Ergebnis ist ein extrem aromatisches und hochwertiges Produkt.

In der Anwendung sind die Gewürzöle vielseitig: Zum Braten in die Pfanne gegeben verleihen sie dem Gericht ein dezentes Aroma, als Marinade für Fleisch oder Gemüse machen sie zart und geben eine sanfte Würze. Auch für Salatdressings oder als Finish über Fleisch- und Fischgerichte sind die Öle ideal. Erwin Gegenbauer ermutigt die Menschen, mit seinen Gewürzölen vor allem neugierig und experimentierfreudig umzugehen: „Kaffee-Gewürzöl auf Fisch oder Fleisch schmeckt einfach hervorragend, das muss man probieren. Oder ein wenig Basilikum-Gewürzöl über Vanilleeis – ein echtes Erlebnis.“

Brennnessel-Öl wird es nicht geben
Seine Wurzeln hat der Ölmeister im Komplementärprodukt Essig, und das saure Gold aus Wien findet sich heute in Sterneküchen auf der ganzen Welt. Doch da hört für Gegenbauer der Genuss noch lange nicht auf: Neben mittlerweile über 80 reinsortigen Frucht-, Wein- und Balsamessigen bietet der Wiener verschiedene sortenreine Fruchtsäfte, am Naschmarkt selbst gerösteten Kaffee und Kakao und seit 2010 eben auch Öle aus eigener Pressung an. Unter den Gewürzölen nimmt insbesondere das Kaffee-Öl eine besondere Stellung ein: „Für mich schließt sich mit diesem Produkt ein Kreis. Ich röste meinen eigenen Kaffee, den ich jetzt auch zu Öl weiterverarbeite. So stelle ich sicher, dass ich den Rohstoff mehr als nur auf eine Art nutze.“ Selbstverständlich wird in der Wiener Öl Mühle schon fleißig an neuen Kreationen getüftelt, immer auf der Suche nach spannenden Aromen, neuen Herausforderungen und überzeugenden Produkten. „Leider musste ich schon einige schöne Ideen verwerfen“, erklärt Gegenbauer. „Ich hätte sehr gerne ein Kakao-Öl gemacht. Doch was ich auch versucht habe, die Kakaobutter wollte partout keine Verbindung mit dem Sonnenblumenöl eingehen.“ Auch mit Himbeer- und Erdbeerblättern oder sogar Brennnesseln hat der Wiener schon experimentiert, bisher ebenfalls ergebnislos. Was wird das Nächste sein? „Das kann ich nie genau sagen, denn plötzlich begegne ich im Alltag einem Produkt oder einem Phänomen, das mich wieder auf ganz neue Gedanken bringt.“

Foodwatch braucht Kindererziehung

Heute erhielten wir eine Werbung von Foodwatch. Eine Frau Christiane Groß schrieb uns

Ein persönlicher Erlebnisbericht: Mit meinen Kindern im Supermarkt

als foodwatch-Mitarbeiterin wende ich mich heute einmal persönlich an Sie, weil es um ein Thema geht, das mich als Mutter von zwei Kindern auch ganz privat betrifft: Immer wieder kommt es zum Eklat, wenn ich mit meinen Kindern einkaufen gehe. Spätestens an der Kasse lässt mein sechsjähriger Sohn nicht mehr locker und verlangt wahlweise Marsriegel/Tictac/Kinderschokolade. Ich halte dagegen, wenn meine Kraft es noch zulässt. Schließlich haben wir schon das Joghurtregal hinter uns, wo ich erklärt habe, weshalb wir den Joghurt mit den Smarties NICHT kaufen. Und das Cornflakes-Regal, bei dem ich rechtfertigen musste, dass NICHT die Choco Krispies mit den Starwars-Gimmicks, sondern Haferflocken im Einkaufswagen landeten.

Zum Glück sind wenigstens die Zeiten vorbei, als er sich in solchen Situationen schreiend auf den Boden warf und wir das Pausenprogramm für die anderen Wartenden gaben. Trotzdem gehe ich, wenn irgendwie möglich, ohne Kinder in den Supermarkt. Doch die Auseinandersetzung lässt sich ja kaum vermeiden: Nicht nur an der „Quengelkasse“ im Supermarkt, auch beim Bäcker oder im Zeitungsladen stehen Lollies und Schokoriegel an der Kasse in Reichweite für Kinderhände.

„Eltern müssen eben lernen, nein zu sagen“, so der weise Rat der Lobbyvertreter von Industrie und Handel. Natürlich ist es meine Verantwortung, meine Kinder zu erziehen und gesund zu ernähren. Dazu gehört es, konsequent zu sein – auch wenn das leider nicht immer klappt. Aber wie dreist ist ein solcher Hinweis eigentlich von jemandem, der mich überhaupt erst dazu zwingt, dauernd nein sagen zu müssen, indem er meinen Kindern ständig verlockenden Süßkram präsentiert und sie ununterbrochen mit Werbung bombardiert?!

Klar, Werbung gehört zu unserer Lebenswelt. Und es ist das erklärte Ziel von Unternehmen, möglichst viele Produkte herzustellen und zu verkaufen. Die Aufgabe von Marketing und Werbung ist, dafür zu sorgen, dass das auch funktioniert. Dagegen habe ich nichts. Ich habe aber etwas dagegen, dass die Lebensmittelindustrie an eine besonders leicht zu manipulierende und schutzbedürftige Zielgruppe fast ausschließlich Junkfood vermarktet!

Wir von foodwatch haben uns in einem groß angelegten Marktcheck genau angeschaut, was als Kinderlebensmittel verkauft wird. Ergebnis unserer Untersuchung von 1.500 Produkten: Der allergrößte Teil sind ungesunde Snacks. Zu süß, zu fettig, zu salzig. Für diese Bewertung haben wir die Kriterien des „aid“ zugrunde gelegt. Das ist der vom Bundesernährungsministerium geförderte Infodienst Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sein System basiert auf Ampelfarben und zeigt an, in welchen Mengen bestimmte Lebensmittelgruppen von Kindern verzehrt werden sollten.

Fast drei Viertel (!) der Produkte, nämlich 73 Prozent, fielen bei dem foodwatch-Marktcheck in die „rote“ Kategorie. Das bedeutet, dass von diesen Lebensmitteln täglich nicht mehr als eine Handvoll gegessen werden soll. Besonders perfide: Gerade viele der als gesund beworbenen Produkte fallen in diese Kategorie, ganz vornweg Frühstücksflocken. Sie werden von Herstellern wie Kellogg’s oder Nestlé gerne mit dem Hinweis auf den Vollkorngehalt und zugesetzte Vitamine beworben. Eine der Hauptzutaten ist aber in den allermeisten Fällen Zucker. Etliche Produkte bestehen fast zur Hälfte daraus! Einen gesunden Start in den Tag stelle ich mir für meine Kinder anders vor.

Kaum zu glauben, dass dieselben Firmen, die diese Produkte herstellen, sich gleichzeitig erdreisten, so zu tun, als würde Ihnen die Gesundheit der Kinder am Herzen liegen. So schreibt zum Beispiel Kellogg’s auf seiner Internetseite: „Wir sind ein Unternehmen mit engagierten Mitarbeitern, das Qualitätsprodukte für eine gesündere Welt herstellt.“ Und bei Nestlé heißt es: „Unser Ziel ist es, Tag für Tag die Lebensqualität der Konsumenten in aller Welt zu verbessern, indem wir ihnen schmackhaftere und gesündere Nahrungsmittel- und Getränkeoptionen bieten und sie zu einem gesunden Lebensstil anregen.“

Schöne Worte von gesunder Ernährung im Internet, aber Zuckerbomben im Supermarktregal – offensichtlich sticht die Gier nach Profit die vielbeschworene Verantwortung am Ende doch aus. Und die Politik sieht tatenlos zu. Als Mutter ist es meine Aufgabe, meine Kinder gesund zu ernähren und vor Schäden zu schützen. Doch alleine stoße ich am meine Grenzen: Erziehung und Engagement hin oder her, gegen die geballte Marketing-Macht der Industrie komme ich nicht an – und an dem riesigen Angebot an Junkfood kann ich alleine auch nichts ändern. Aber gemeinsam können wir das! Wenn immer mehr Menschen der Industrie zeigen: Wir lassen uns das nicht länger gefallen, dann können wir etwas verändern. Wir können Einfluss nehmen auf Unternehmen. Und auf Politiker, welche die Regeln setzen, innerhalb derer Unternehmen agieren. Deshalb bitte ich Sie heute: Unterstützen Sie foodwatch! Nur gemeinsam können wir etwas bewirken – im Interesse unserer Kinder. Werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch!

Liebe foodwatch-Interessierte: Um die minderwertige Qualität sogenannter Kinderlebensmittel und die Verantwortungslosigkeit der Lebensmittelindustrie offenzulegen, haben wir den Kinderlebensmittel-Markt analysiert und den Report „Kinder kaufen“ verfasst. Dafür mussten wir Rechercheure beauftragen und bezahlen, wissenschaftlichen und juristischen Rat einholen und sämtliche Informationen in dem 70-seitigen Werk redaktionell aufbereiten. All das muss finanziert werden: Deshalb bitten wir Sie, uns mit 5, 10, oder 20 Euro monatlich zu unterstützen. Bitte werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch!

Die Veröffentlichung unseres Reports war nur der Auftakt. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir dran bleiben und die großen Probleme in Sachen Kinderernährung weiter öffentlich machen. Wir wissen: Die Unternehmen, aber auch die Politik reagieren nur auf Druck. Mit unserer Kampagne können wir die öffentliche Debatte befeuern und den Finger in die Wunde legen. Doch dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie bitte Förderer/Förderin von foodwatch:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

*********************************************
Liebe Christiane Groß,

besten Dank für Ihre email.
Prinzipiell finde ich Foodwatch positiv. Was mich jedoch stört ist das schon fast Religiöse bei Foodwatch. Es gibt nur Gut und Böse. Aus diesem Grunde werde ich nicht Mitglied, unterstütze aber gerne Ihre Aktivitäten punktuell.

Ich selber habe einen 6jährigen Sohn. Er ist offenbar nicht viel anders als Ihr Sohn. Auch er schmiss sich 2x auf dem Boden und machte ein Riesentheater. In der Tat hat er aber jetzt gelernt, das NEIN auch NEIN bedeutet. Seien Sie etwas konsequent mit Ihren Kindern, dann können Sie auch ganz entspannt einkaufen gehen.

Mag Ihr Sohn auch so gerne McDonalds? Wir haben dieses Problem auch einfach gelöst. Wir kaufen bei McDonalds die Toys separat, ohne den Junk. Zuhause bereiten wir dann Pommes und Hamburger selber zu. Mit hochwertigen Produkten. Und dazu gibt es dann das dusslige Toy von McD.
Manchmal gehen wir auch ausserhalb Hamburger essen. Jedoch nie, wo es Kindertüten gibt! Speilzeug und Essen trennen wir strikt. Unsere eigenen Hamburger schmecken allen sowieso am besten. Für Junior und Papa mit viel Ketchup! 🙂 Wir lernen, zu geniessen!
Seien Sie nicht päpstlicher als der Papst! Unser Sohn bekommt auch Junk aus dem Supermarkt, jedoch begrenzt. 2 Candies sind fein, eine Tüte nicht. Er weiß mittlerweile auch, dass Hersteller gerne Spielzeug in ihre Lebensmittel stecken, wenn diese qualitativ minderwertig sind. Sprechen Sie doch mit Ihren Kindern. Die verstehen das System ganz gut und klären auch gerne ihre Mitschüler auf. Würden wir ihm nie dieses fettige oder zuckrige Zeug geben, dann würde er ohne Kontrolle bei B’days zuschlagen. So kennt er den Geschmack. Und nascht normal. Aber nicht übermässig. Genuss sollte auch erlaubt sein. Und wir bemühen uns, ihm besseren Geschmack beizubringen. Sein Lieblings-Fastfood ist mittlerweile Sushi. Allerdings bekommt er auch da zum Abschluß, wenn er brav war, ein Dorayaki.

Mit ein bisschen gesunden Menschenverstand funktioniert es im Supermarkt dann ganz gut! Am Ende verkauft uns die Industrie nur das, was wir kaufen. Lassen wir uns unsere Kinder gut erziehen, dann verkauft uns die Industrie auch das, was wir wollen!
Was ich sagen will: Rufen Sie nicht nach dem Staat, erziehen Sie Ihre Kinder, dann gibt es auch weniger Junk!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Christian Romanowski