Golfdestination Sylt

Auf den Greens der drei Sylter Golfplätze erlebt man sein blaues Wunder – nicht nur wegen der grandiosen Ausblicke auf die Nordsee. Die weitläufigen Plätze fügen sich harmonisch in die Küstenlandschaft ein und bieten ideale Spiel- und Trainingsmöglichkeiten für jede Spielstärke. Drei Golfplätze stehen derzeit zur Auswahl: Nahe Wenningstedt die 18-Loch-Anlage und der 6-Loch-Kurzplatz des Golf-Clubs Sylt, am Rande des Westerländer Flughafens der 18-Loch-Platz des Marine-Golf-Clubs und im Osten der Insel der 9-Loch-Platz des Golfclubs Morsum. Ab Sommer 2008 ist auch der vierte Sylter Golfplatz in Hörnum bespielbar.

Als einer der schönsten Plätze an der deutschen Küste gilt der des Golf-Clubs Sylt – die Abschläge erfolgen vor der Kulisse des Kampener Leuchtturms und mit Blick auf das angrenzende Wattenmeer. Der gepflegte Platz (Gesamtlänge für Herren 6.129 Meter, für Damen 5239 Meter) ist mit vielen attraktiven Hindernissen gespickt. Heide- und Arnikaflächen sowie 30.000 Quadratmeter Wasserflächen durchziehen die Grünbereiche. 58 Bunker, naturbelassene Roughs, gepflegte Fairways und schnelle Grüns verteilen sich über das 60 Hektar große Gelände. Nach dreijähriger Bauzeit und einer kompletten Umgestaltung des Platzes wird beim Marine-Golf-Club seit Herbst 2006 nicht mehr nur auf neun, sondern auf 18 Bahnen eingelocht. Diese verteilen sich mit einer Gesamtlänge von 6300 Metern (Herren) respektive 5900 Metern (Damen) über das weitläufige, 80 Hektar große Areal. Der „Links-Course“ mit seinen Höhenunterschieden von bis zu vier Metern innerhalb einer Dünen- und Heidelandschaft mit weiten Fairways, hohen Roughs und tiefen Bunkern verspricht interessante Spielmöglichkeiten. Dritter im Bunde ist der Golfclub Morsum, dessen 9-Loch-Platz eine stattliche Bahnlänge von 6110 Metern (Herren) beziehungsweise 5380 Metern (Damen) aufweist. Der Platz erstreckt sich idyllisch zwischen Wiesen, Wäldchen und dem Wattenmeer. Beim Golfclub Morsum haben Gastspieler begrenzt und nur werktags Zutritt. Eine Anmeldung ist notwendig, ein Clubausweis mit einem Handicap bis 34 erforderlich. Ab Sommer 2008 können Golfer im Golfclub Budersand Sylt an ihrem Handicap feilen. Auf dem 73 Hektar großen Gelände nördlich des Hörnumer Yachthafens erwartet Golfer ein anspruchsvoller 18-Loch-Platz mit Blick auf die Nachbar-Inseln Amrum und Föhr. Die Bauarbeiten sind seit Kurzem abgeschlossen und ein 12-köpfiges Team unter der Leitung von James Ellis, ein erfahrener Course Manager und Head Greenkeeper aus Schottland, ist mit der intensiven Pflege des Platzes beschäftigt. Der Par-72-Kurs auf dem einzigen echten 18-Loch-Linksplatz von Deutschland misst eine Gesamtlänge von mehr als 6.000 Metern.

Kein Wunder also, dass Sylt mittlerweile auch zwei internationale Golfturniere ausrichtet. Die vier Sylter Privathotels Landhaus Stricker, Benen-Diken-Hof, Hotel Fährhaus und Hotel Rungholt laden vom 7. – 11. April zu den PrivateOpen ein. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet auf www.privathotels-sylt.de . Bereits zum elften Mal finden vom 23. – 26. April die Meer & mehr Open statt. Das insel- und grenzüberschreitende Golfturnier wird auf drei Inseln ausgetragen – in Dänemark auf Rømø, auf Föhr und in Kampen auf Sylt.

2008 ist "Internationales Jahr des Riffes"

Auch Tourism Queensland ist mit dem Great Barrier Reef bei zahlreichen Aktionen beteiligt

2008 ist das Internationale Jahr des Riffes (IYOR). Riffe zählen zu den komplexesten und faszinierendsten Ökosystemen unserer Erde und haben eine enorme angewandte Bedeutung für Küstenschutz, Fischfang, Medizin und Tourismuswirtschaft in Industrie- und Entwicklungsländern. Das größte Korallenriff der Welt, welches aus über 3.000 Einzelriffen und mehr als 600 Inseln besteht und 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurde, ist das Great Barrier Reef vor der Küste Queenslands (Australien). Schon seit mehreren Jahren gibt es zahlreiche Projekte und Bemühungen, das natürliche Gleichgewicht dieses Riffes wiederherzustellen.

So ist die Great Barrier Reef Marine Park Authority weltweit führend in Sachen Nachhaltigkeit und spielt mit ihrer Expertise bei internationalen Konferenzen wie dem „International Marine Protected Areas Congress“ eine bedeutende Rolle. Erst kürzlich wurde das Experten-Team für seine Arbeit zum Erhalt des Great Barrier Reefs mit dem „Tourism for Tomorrow Award“ geehrt. Die Auszeichnung gilt als Oscar der Tourismusbranche. Kai Ostermann, Regionaldirektor von Tourism Queensland Europe, zeigt sich sehr erfreut darüber: „Die Marine Park Authority wird zurecht für ihre wichtige und hervorragende Arbeit gewürdigt. Die Themen Nachhaltigkeit und Öko-Tourismus haben sich in Queensland viele Tourismusverantwortliche auf die Fahnen geschrieben. Wir gehen mit gutem Beispiel voran.“

Während des Internationalen Jahr des Riffes hat Tourism Queensland mehrere Aktionen geplant. So will das Fremdenverkehrsbüro alle Angebote im Bereich Ökotourismus sowie nachhaltiger Tourismus herausstellen und sämtliche Aktivitäten in Australien im direkten Zusammenhang mit dem IYOR, der Forschung und dem Riffschutz koordinieren. Zudem hat Tourism Queensland einen speziellen Guide über das Great Barrier Reef auf der Website www.queensland-australia.eu/de zusammengestellt. Im Laufe des Jahres sind zudem diverse Veranstaltungen und Gewinnspiele geplant, um starke Präsenz während des Internationalen Jahr des Riffes zu zeigen.

Weitere Einzelheiten zu den Inseln im Great Barrier Reef unter www.queenslandholidays.com.au
Ausführliche Informationen zum Internationalen Jahr des Riffes unter http://iyor2008.de sowie www.iyor.org

Inseln im Great Barrier Reef

Unter dem Titel „Islands of the Great Barrier Reef“ wollen verschiedene Urlaubsregionen Queenslands ab sofort gemeinsam für die Destination werben. Die von Tourism Queensland initiierte Kampagne wurde jetzt offiziell in Europa vorgestellt. Wurde bislang vor allem die abwechslungsreiche und farbenfrohe Unterwasserwelt hierzulande beworben, so will das Fremdenverkehrsamt Queenslands nun verstärkt auch Hotel– und Sportangebote über Wasser näher bringen und dadurch noch mehr Touristen auf die Inseln locken. Tourism Queensland will durch den neuen gemeinsamen Marketing-Auftritt eine einheitliche Botschaft über die Besonderheit des Great Barrier Reef und der einzelnen Inseln kommunizieren. Die Tourismus-Verantwortlichen erhoffen sich dadurch neue Möglichkeiten der Präsentation in Katalogen. Für den Endverbraucher bedeutet das eine noch größere Auswahl an Angeboten und eine bessere Übersicht über sämtliche Produkte in den Broschüren der Reiseveranstalter.

Das zum UNESCO-Weltnaturerbe zählende Great Barrier Reef, das mit den Inseln, Stränden sowie der einzigartigen Unterwasserwelt begeistert, ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in Australien. Um das größte Korallenriff der Erde zu schützen, wird auch einiges für die Nachhaltigkeit getan. Erst kürzlich wurde die Great Barrier Reef Marine Park Authority für ihre Arbeit zum Erhalt des Great Barrier Reef mit dem Tourism for Tomorrow Award geehrt. Die Auszeichnung gilt als Oscar der Tourismusbranche. Kai Ostermann, Regionaldirektor von Tourism Queensland Europe, zeigt sich sehr erfreut darüber: „Die Marine Park Authority wird zurecht für ihre wichtige und hervorragende Arbeit gewürdigt. Die Themen Nachhaltigkeit und Öko-Tourismus haben sich in Queensland viele Tourismusverantwortliche auf die Fahnen geschrieben. Wir gehen mit gutem Beispiel voran.“

Das Great Barrier Reef ist der größte lebende Organismus der Erde. Das riesige Korallenriff erstreckt sich 2.300 Kilometer entlang der Ostküste Australiens im Pazifischen Ozean und besteht aus fast 3.000 Einzelriffen und 900 Inseln. Es beginnt am südlichen Wendekreis zwischen Gladstone und Bundaberg und reicht bis nach Norden in die Torres Strait Meerenge nahe der Küste von Papua Neuguinea. Mit 344.400 Quadratkilometer ist das Great Barrier Reef etwa so groß wie die gesamte Bundesrepublik.

Weitere Einzelheiten zu den Inseln im Great Barrier Reef unter www.queenslandholidays.com.au

Marineunteroffizierschule

Mit einem feierlichen Zeremoniell wurde das neu erbaute Wirtschaftsgebäude an der Marineunteroffizierschule (MUS) in Plön eingeweiht. In Zukunft werden in der neuen und modernsten Truppenküche der Bundeswehr Köche der Luftwaffe, des Heeres und der Marine gemeinsam ausgebildet.

Marineunteroffizierschule (MUS) in Plön darauf warten müssen, doch nun wird der Vorhang gelüftet und das neue Wirtschaftsgebäude präsentiert sich in einem modernen und frischen Aussehen.

„Die heutige Übergabe des Wirtschaftsgebäudes mit den umfangreichen Lehranlagen ist ein für die Marine besonders erfreuliches Ergebnis dieser Entwicklung“, sagte Fregattenkapitän Volker Fritz Martin, stellvertretender Kommandeur der MUS. „Die Lehranlage wurde durch neue und den heutigen Anforderungen entsprechende Anlagen ersetzt. Davon wird auch die Marine mit der künftigen Ausbildung ihrer Smuts profitieren und den hohen Ausbildungsstand ihrer „Marineköche“ erhalten.“

Die neue Truppenküche ist die modernste Küche der Bundeswehr. Insgesamt 40 Firmen haben an diesem Projekt mitgewirkt. Ein Drittel dieser Firmen kommt aus dem näherem Umland Plöns. Verbaut wurden unter anderem 72 Kilometer Kabelstränge, 5,7 Kilometer Rohrleitungen und rund 3.400 Quadratmeter Fliesen. In Zukunft kann die neue Truppenküche den Appetit von bis zu 900 hungrige Soldaten stillen.

Die Schlüsselübergabe erfolgte durch Wolfgang Höppener, Leiter der Zweigniederlassung Süd des Gebäudemanagements Schleswig-Holstein, an den Regierungsoberamtsrat Rüdiger Rachlitz, dem Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Plön.

Oliver Effertz (Redaktion Marine – www.Marine.de )

Celebreate the Sea Festival 2007 auf den Philippinen

Vom 21. September bis 23. September 2007 findet das sechste Celebrate the Sea Marine Imagery Festival auf den Philippinen statt. Die internationale Veranstaltung die als Cannes der Unterwasserfotografie bezeichnet wird, zieht Besucher aus der ganzen Welt an.

Unterwasserfotografen, Taucher, Wassersportler und Naturliebhaber erwartet ein umfassendes und hochkarätiges Programm das Präsentationen und Seminare mit weltbekannten Fotografen und Meeresbiologen umfasst. Zu Gast sind unter vielen anderen der Fotograf David Doubilet von National Geographic und Brad Norman, Walhai Experte. Ein weiteres Highlight ist die Vorführung von 15 preisgekrönten Filmbeiträgen und eine Fotoausstellung mit Bildern von renommierten Unterwasserfotografen. Das Sea Festival wirbt nicht nur für die Schönheit der Ozeane sondern fordert ebenfalls dazu auf, die Unterwasserwelt zu schützen und steht für die Erhaltung des empfindlichen Ökosystems.

Teil der Veranstaltung ist ein spannender Wettbewerb für alle Unterwasserfotografen, die aufgefordert sind ihre Bilder einzureichen. Attraktive Preisen warten auf die Gewinner. Die Teilnehmer können sich in verschiedenen Kategorien qualifizieren.

Das Festival ist der größte Event dieser Art im asiatisch pazifischen Raum. Seit 2002 findet der Wettbewerb statt, die beiden vorherigen Male in Singapur und Malaysia. Die positive Resonanz der vergangen Jahren wird sich dieses Jahr auf den Philippinen fortsetzen. In Zukunft soll Manila regelmäßig Gastgeber des Festivals sein.

Interessierte Taucher haben die Gelegenheit direkt auf den Philippinen ihr Traumfoto zu schießen. Bei der WOW Shoot-Out Competition des Philippine Department of Tourism vom 16. bis 21. September stehen Tauchgänge zu schillernden Korallengärten und Riffen auf dem Programm. Teilnehmer werden die faszinierende Unterwasserwelt der Philippinen kennenlernen. Das Angebot wird von Tauchveranstaltern bereitgestellt und beinhaltet verschiedene Komponenten wie die Unterkunft in Ressorts und Tauchgänge.

Weitere Informationen und Registrierung: www.celebratethesea.com

Marine Küche

Marine Küche – Kochen bei Windstärke 9
Kreuzfahrt mal anders: Auch für die Passagiere der ‚Hessen‘ ist gutes Essen das wichtigste. Doch hier gilt das Motto: ‚Ein leerer Magen kämpft nicht gut!‘. Die Hessen ist das neueste und modernste Schiff der deutschen Marine. 250 Mann sind auf dem Schiff der deutschen Bundeswehr zu versorgen.

‚Abenteuer Leben‘ zeigt den Alltag in einer der größten Marine-Kombüsen. Wie kommen die Köche mit den harten Bedingungen unter Deck klar? Wie kocht es sich bei Windstärke 9 – und wie schmeckt es den Matrosen?

Die tolle Knolle – Ingwer

Kabel1, Dienstag, 27.02., 22:45 – 23:40 Uhr

Nachhaltigkeit beim Fischfang – „Deutsche See“ startet eigenes MSC-Sortiment

Die Förderung der nachhaltigen Fischerei ist bei „Deutsche See“ seit langem fester Bestanteil der Unternehmensaktivitäten. Neben dem langjährigen Engagement für Bestandserhaltung und Nachhaltigkeit in verschiedenen Initiativen sowie einem ständig wachsenden BIO-Sortiment stellt die Markteinführung von MSC-zertifizierten Produkten einen weiteren bedeutenden Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens dar.

Dr. Peter Dill und Egbert Miebach, Geschäftsführende Gesellschafter von „Deutsche See“: „Wenn es um das Thema Fisch geht, wird „Deutsche See“ als Marktführer besonderes Vertrauen entgegengebracht – daraus resultiert eine große Verantwortung. Mit dem Engagement für die MSC-Prinzipien und der Einführung eines eigenen MSC-Sortiments geben wir ein deutliches Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Fischwirtschaft ab. Wir sind sicher, dass wir die nachhaltige Fischerei auf diese Weise vorantreiben helfen.“ Chris Ninnes, Director of Operations beim MSC, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über das Engagement von „Deutsche See“. Das neue MSC-Sortiment wird die Bedeutung unseres Siegels in Deutschland enorm steigern.“

Das MSC-Sortiment von „Deutsche See“ umfasst zur Markteinführung Produkte auf Basis von Hoki, Wildlachs, Alaska-Seelachs und Matjes. Gemeinsam haben die insgesamt 19 Produkte das Erkennungszeichen: das blaue MSC-Produktsiegel auf der Verpackung. Voraussichtlich wird das MSC-Sortiment von „Deutsche See“ noch in diesem Jahr um Seelachs und Zander erweitert.

Mit dem blauen MSC-Siegel wird umweltgerechtes und verantwortungsvolles Fischereimanagement belohnt. Der Marine Stewardship Council hat damit einen weltweit anerkannten Umweltstandard für nachhaltige und verantwortungsbewusst verwaltete Fischereiwirtschaft geschaffen. Was verlangt das blaue MSC-Siegel? Erstens muss die Fischerei so gestaltet sein, dass eine Überfischung und Erschöpfung der Bestände vermieden oder ausgeglichen wird. Zweitens darf das Ökosystem Meer nicht aus dem Gleichgewicht geraten. Und drittens müssen Management und Kontrolle der Fischerei effektiv organisiert sein.

Der Marine Stewardship Council (MSC) wurde 1997 unter anderem vom WWF (World Wide Fund For Nature) als Reaktion auf die weltweiten Bestandsprobleme gegründet. Der MSC ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Fischerei einsetzt. Ziel ist es, die Zukunft der Fischbestände und eine gesunde Meeresumwelt, von der die Fischerei abhängig ist, langfristig zu sichern. Inzwischen sind 21 Fischereien weltweit nach MSC zertifiziert. 16 Fischereien befinden sich derzeit in Bewertung, weitere 20-30 im vertraulichen Vorbewertungsstadium. Damit sind 42 Prozent der weltweiten Wildlachsfänge, 32 Prozent der Weiß-fischfänge und 18 Prozent der Hummerfänge im Programm des MSC.

Servicezeit: Essen & Trinken

Spitzenkaffee gegen die Armut – Ein faires Luxusprodukt
Als Hommage an das einzigartige Getränk wird am 29. September 2006 in Deutschland der „Tag des Kaffees“ mit rund 50 Aktivitäten gefeiert. Doch vielfach werden den Landwirten in den armen Anbauländern für die Bohnen keine angemessenen Preise gezahlt.

Rolf Nagel, Professor für Betriebswirtschaft an der Uni Düsseldorf, hat dashalb auf eigene Faust ein Projekt ins Leben gerufen. Damit hat er geschafft, dass die ärmsten Bewohner Guatemalas Kaffee biologisch anbauen, der Kaffee fair gehandelt wird und obendrein ein Spitzenkaffee mit feinen Säuren und Aromen dabei herauskommt.

Bedrohte Fischbestände sichern – Der Marine Stewardship Council
Die Weltmeere sind in vielen Regionen stark überfischt, viele Fischarten in ihrer Existenz bedroht. Der Marine Stewardship Council (MSC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fischbestände weltweit zu sichern.

Die unabhängige und gemeinnützige Organisation hat einen Umweltstandard für nachhaltige Fischerei entwickelt. Es belohnt umweltgerechtes Fischereimanagement mit einem blauen Label, das auf die entsprechenden Lebensmittelverpackungen aufgedruckt werden kann. Das Logo gibt dem Verbraucher die Gewissheit, dass das Erzeugnis nicht zum Problem des Überfischens beiträgt.

kochKuntz – ein kulinarischer Buchladen
Tagsüber ein kleiner Kochbuchladen, abends ein Ort, an dem man sich kulinarisch austoben kann – das Geschäft von Koch Holger Kuntz und seiner Frau in Bielefeld hat so einiges zu bieten.

Kochfans finden hier Rezeptbücher zu den ausgefallensten Themen. In der angeschlossenen Küche gibt es regelmäßig Kochveranstaltungen. In kleiner Runde werden dabei zu bestimmten Themen ganze Menüs zubereitet und in geselliger Runde verspeist.

Sendung: WDR,Freitag, 29.09.2006, 18.20 Uhr – 18.50 Uhr
Wiederholung:WDR, Montag, 02.10.2006, 11.15 Uhr – 11.45 Uhr

Keiner rasiert gründlicher

Das Landgericht Hamburg hat Wilkinson Sword – auf Antrag von Gillette Deutschland – die Verwendung der Werbeaussage „Keiner rasiert gründlicher“ über den Spitzenrasierer QUATTRO MARINE untersagt. Wie im Verfahren der einstweiligen Verfügung üblich, wurde dieser Beschluss vom Gericht weder begründet, noch hatte Wilkinson die Möglichkeit ihre Aussage zu verteidigen. Wilkinson wurde von dieser einstweiligen Verfügung überrascht, mehr noch aber über die Äußerung des Gillette-Marketingdirektors. Dieser erklärte, der Gillette-Rasierer MACH3 Turbo habe in einer Studie des Hancock Instituts in den USA deutlich besser abgeschnitten als der Wilkinson QUATTRO. Diese Studie, so wird in der Stellungnahme behauptet, habe das Hamburger Gericht überzeugt.
Dies ist nicht zutreffend. Das Hanseatische Oberlandesgericht hat erst kürzlich in zwei Verfahren, in denen Wilkinson gegen irreführende Werbebehauptungen von Gillette vorging, ausdrücklich festgestellt, dass der Hancock-Test gerade nicht beweise, dass der MACH3 Turbo spürbar gründlicher rasiere als der QUATTRO. Deshalb wurde Gillette in beiden Verfahren verboten, zu behaupten, der MACH3 Turbo rasiere am gründlichsten (OLG Hamburg 5 U 48/04 und 80/04, beide vom 10.2.2005).

Da die Untersagung der Benutzung des QUATTRO-Claims „Keiner rasiert gründlicher“ nicht erläutert wurde, kann über die Überlegungen des Gerichts nur spekuliert werden. Die Anwälte von Wilkinson gehen davon aus, das Gericht habe in seiner Entscheidung unterstellt, der Verbraucher verstehe diesen Werbesatz nicht in seinem eigentlichen Wortsinn, sondern im Sinne von „QUATTRO MARINE ist der gründlichste Rasierer überhaupt“. Eine solche Auslegung könnte das Verbot in der Tat erklären, da Gillettes Hancock-Test nach Auffassung der Hamburger Gerichte beweist, dass beide Rasierer auf höchstem Niveau gleich gründlich rasieren.

Die Anwälte werden ihren Spass mit den beiden Streithähnen haben. Der Verbraucher weiß nun, warum die Klingen so teuer sind: Die Anwälte müssen ja noch bezahlt werden!