Jean-Luc Francois und Eve Moncorger

Eine prachtvolle Flügeltreppe führt den Gast in den Speisesaal des Restaurants. Im Mittelpunkt steht, umgeben von einem Weinkeller, ein Tresen aus Marmor mit zwei riesigen Glaskerzenhaltern, die anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona hergestellt wurden.

Das Koori verfügt über bis zu 50 Sitze und bietet eine authentische, raffinierte und einfallsreiche Küche. Neben Sushi und anderen japanischen Spezialitäten präsentiert Executive Chef Jean-Luc Lefrançois ein abwechslungsreiches Menü mit herrlichen Kreationen wie „Koori-Carpaccio“ oder „Schwarzer Kabeljau in Miso-Sauce“.

In enger Absprache mit dem Küchenchef serviert Chef-Konditorin Eve Moncorger eine Auswahl süßer Köstlichkeiten, darunter ihre sagenhaften „Perlen Japans in Kokosmilch mit frischen Mangowürfeln“. Das Koori erfreut den Gast darüber hinaus mit einer umfangreichen Sammlung von Sake- und Tee-Sorten.

Der bekannte Designer Joseph Dirand schuf mit feinsten Stoffen eine warme, elegante Atmosphäre in vornehmer Umgebung.

Das Koori ist zwischen 11. Dezember 2015 und 2. April 2016 jeden Abend geöffnet – für ein reines Fest der Sinne.

Weitere Informationen zum Restaurant und Hotel unter www.lapogeecourchevel.com

Tobias Prehn, Berlin

Große Eröffnungsfeier des Restaurants „tan yaã“ am Hackeschen Quartier
Positive Eating – Essen, das glücklich macht !

Endlich ist es soweit, Großstädter, Berufstätige, Familien sowie Touristen mit Anspruch auf gesunde Ernährung können nun am beliebten Hackeschen Quartier genussvolles und wohltuendes Essen stressfrei genießen: Das „tan yaã“ feiert am Donnerstag, 09. August 2012 ab 19:00 Uhr in Berlin am Litfaß-Platz 1 seine große Eröffnung.
Die Idee dieser thailändischen Garküche, die angepasst auf die deutschen Geschmackserwartungen in einer hochmodernen und transparenten Showküche, der „Thai Street Kitchen“ gefertigt wird, ist das reichhaltige Angebot einer gesundheitsfördernden, vitalstoffreichen Schlankmacher-Küche. Der thailändische Name „tan yaã“ bedeutet so viel wie „Glück“, „Erfolg“ oder auch „Chance“ und spiegelt das Flair der modernen, weltoffenen Metropole Bangkok wider.

Im „tan yaã“ können auf 400 Quadratmetern knapp 200 Gäste ein Stück Thailand in der Hauptstadt genießen. Thailänder lieben schnelle, unkomplizierte Mahlzeiten – am liebsten in Gesellschaft. Gut Essen und Spaß haben ist ihr Lebenselixier. Diese typisch thailändischen Essgewohnheiten wurden in das tan yaã-Konzept übernommen.

Die klassischen Bestandteile thailändischer Speisen wie frisches Obst und Gemüse, Erdnüsse, Sojasprossen, Kokosmilch, Gewürze wie Chili, Knoblauch, Zitronengras, Kardamom, Kaffirblätter, Koriander und Ingwer leisten einen wohltuenden Beitrag für Körper und Geist. Zudem wird jedes einzelne tan yaã-Gericht in wenigen Minuten bei hohen Temperaturen frisch und fettarm im Wok gegart. Durch die schnelle, schonende Zubereitung bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe, Vitamine und Mineralien erhalten und entfalten ihre spezifische Wirkung. Je nach Tagesform können Speisen mit stimulierender, entschlackender, stabilisierender oder kräftigender Wirkung aus der Karte gewählt werden. Die Suppen, Curries, Noodle-Gerichte, Salate, Fingerfood-Appetizer, vegetarischen Speisen und Fleisch- und Fischgerichte sowie Desserts von tan yaã verbinden die Küchenkultur Thailands mit den Erkenntnissen moderner Ernährungswissenschaft.

Die Philosophie dahinter heißt „Positive Eating“: Die Gerichte des „tan yaã“ sollen nicht nur schmecken, sondern auch glücklich machen. Genuss, Bekömmlichkeit und Wohlbefinden werden bei diesem neuartigen gastronomischen Thai-Konzept auf einzigartige Art und Weise miteinander verbunden. Mit seinen ausgewogenen, wertvollen, kreativen Speisen und dem ‚Well-Being-Effekt‘ ist tan yaã Thai Street Kitchen eine gesunde Alternative zur gängigen Fastfood-Kultur. „Das geht nur, wenn alle Zutaten perfekt aufeinander abgestimmt sind und somit eine positive Wirkungsweise im Körper entfalten“, so Küchendirektor Tobias Prehn.

Zu genießen ist das Angebot bereits in dem Restaurant „cha chã“ (das bedeutet „langsam, langsam“), in der Friedrichstraße in Berlin sowie in zwei Filialen in Hamburg, in Düsseldorf, Essen und einigen Restaurants in der Schweiz. Das Konzept von „cha chã“ vereint gesunde thailändische Küche mit europäischen Geschmackserwartungen und regionalen Zutaten.

Die Betreiber und Inhaber dieses sehr erfolgreichen europäischen Gastronomie – Konzeptes Martina und Martin Hammer haben nun ihre „Thai Street Kitchen“ weiterentwickelt und eröffnen am Hackeschen Quartier das Restaurant „tan yaã“ („Glück“ und „Erfolg“).
Auf Authentizität und Nachhaltigkeit legt das moderne und zukunftsorientierte „tan yaã“ großen Wert. Reis und Kokosmilch stammen direkt aus Thailand. Fleisch und Fisch dagegen aus ortsnaher zertifizierter Zucht und Gemüse von kontrollierten Bauern aus der Region. Besonders stolz ist man auf seine Bio-Garnelen, deren Qualität in diesem Preissegment seinesgleichen suchen. Convenience-Produkte und Geschmacksverstärker sind tabu, außerdem verträgt frische Küche keine Konserven. „Das Thema Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) ist schon lange kein Randthema mehr“, so Inhaberin und Betreibern Martina Hammer, „wir bei `tan yaã` haben unsere Verantwortung für einen unbekümmerten Genuss übernommen und weisen in unserer Speisekarte gesondert darauf hin“.

Restaurant „tan yaã“, Berlin: Das „tan yaã“ feiert am Donnerstag, 09. August 2012 ab 19:00 Uhr in Berlin am Litfaß-Platz 1 seine große Eröffnung – Küchendirektor Tobias Prehn

Ein Großteil der angebotenen Speisen ist als glutenfrei gekennzeichnet. Die Crew um Küchendirektor Tobias Prehn arbeitet weiter daran, den Anteil glutenfreier Gerichte auf der Speisekarte von Saison zu Saison auszubauen.
Ab dem 10. August 2012 können sich die Gäste des „tan yaã“ auf den unbekümmerten Genuss in der „Thai Street Kitchen“ mit frischen und köstlichen Speisen freuen. Lange Tische und Bänke aus Holz laden die Gäste zu Gespräch und Geselligkeit ein und bieten eine kleine Erholung abseits des Alltagsstresses. Im Sommer kann man die schöne große Außenterrasse auf dem Litfaß-Platz genießen.

Polettos Kochschule

Fisch-Kokos-Curry mit grünem Gemüse

 

Zutaten für 4 Personen

    200 g  Basmatireis

    Meersalz

    500 g  Brokkoli

    3 Stangen Staudensellerie

    1 Bund Lauchzwiebeln

    30 g  Ingwer

    1  rote Chilischote

    600 g  Kabeljaufilet

    4 EL  Öl (z.B. Erdnussöl)

    1 TL  Currypulver

    300 ml Kokosmilch (aus der Dose)

    1/4 l  Fischfond oder Gemüsebrühe

    ein Spritzer Limettensaft

    30 g  Erdnusskerne (geröstet)

    1  Handvoll frischer Koriander

1. Den Reis in ein Sieb geben, kalt abspülen und nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser garen. Den Brokkoli in kleine Röschen teilen, waschen und abtropfen lassen. Den Sellerie waschen, eventuell entfädeln und in Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Den Ingwer schälen und fein würfeln oder reiben. Die Chilischote halbieren, entkernen und fein schneiden. Das Fischfilet waschen, trocken tupfen und grob würfeln.

2. Im Wok oder einer großen Pfanne 2 EL Öl erhitzen. Den Brokkoli und den Sellerie darin kurz anbraten. Salzen,  mit Curry besreuen, die Chili zugeben und kurz weiterbraten. Kokosmilch und Fond oder Brühe angießen, alles zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten köcheln lassen.

3. Fisch, Ingwer und Lauchzwiebeln zugeben und 5-8 Minuten bei geringer Hitze zugedeckt gar ziehen lassen. Das Curry mit Limettensaft und Salz abschmecken. Mit Erdnüssen und grob gehacktem Koriander bestreuen. Mit dem Reis anrichten.

Tipps:

Einen fruchtige Note und eine leichte Bindung bekommt das Curry, wenn Sie den Kern einer frisch zerkleinerten Mango mitköcheln, an dem noch etwas Fruchtfleisch haftet.

Wer nicht auf die kleinen Ingwerwürfel beißen mag, kann den Ingwer auch reiben. Am besten auf einer japanischen Ingwerreibe aus Porzellan oder Keramik, die in einer Schale auch den wertvollen Ingwersaft auffängt.

 

Mango-Passionsfruchtsalat mit Kokossahne

Zutaten für 4 Personen

    1  große reife Mango

    2  Passionsfrüchte

    brauner Zucker nach Geschmack

    einige Minzeblätter

    100 ml  Kokosmilch (gut gekühlt)

    100 g  Mascarpone

    Vanillezucker nach Geschmack

    100 g  Sahne

    einige Kokoschips zum Garnieren


1. Das Mangofruchtfleisch links und rechts dicht am Kern entlang abschneiden, schälen und in kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben. Die Passionsfrüchte halbieren, das Innere herauslöffeln, mit der Mango mischen. Nach Geschmack süßen. Die Minze fein schneiden und zugeben.

2. Kokosmilch, Mascarpone und Vanillezucker glatt schlagen. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Den Mangosalat in Gläser verteilen, die Kokossahne darübergeben und mit Kokoschips bestreuen.

Cornelia Poletto und Dennis Wilms wünschen guten Appetit!

  Samstag, 23. Juni 2012 um 18:15 Uhr im SR Fernsehen

Das perfekte Dinner

VOX, Montag, 14.09., 19:00 – 19:50 Uhr

Dirk, 42 Jahre, Architekt:

Vorspeise: Knoblauch-Thymian-Risotto mit Mascarpone-Mandeln und Brotstückchen
Hauptspeise: Seeteufel im Bananenblatt mit Chillis, Ingwer, Koriandergrün
und Kokosmilch
Nachspeise: Topfenpalatschinken

Harriet Deris

LE GOURMET
Der Treffpunkt für Genießer
4. bis 6. September 2009
Leipzig, 22.08.2009

TV Köchin Harriet Deris auf der LE GOURMET in Leipzig für Silit
am 04.09. und 05.09.2009 LIVE Showkochen

In Kokosmilch gekochtes Curry-Hühnchen, Spargel- oder Kürbiscreme sind nur einige Beispiele für die inhaltliche Vielfalt des neuesten Kulinariktrends, der schlicht und einfach „Suppe“ heißt. „Ein ideales Medium für Saison-Produkte, das den Mittagstisch zurück erobert hat“, meint Starköchin Harriet Deris, die auch gerne bäckt und auf ökologische Produkte steht. Die tv-bekannte Livestyle-Aktivistin hat als Maitresse de cuisine in namhaften Restaurants und auf Luxusyachten gearbeitet, unter anderen für U2-Sänger Bono. Sie ist Sushi-Köchin, Sommelière und Front Cook, entwickelt Gastro-Konzepte und moderiert. Obendrein bringt die schneidernde junge Dame mit „dancing chef“ ihr eigenes Modelabel mit an den Herd. Kostproben ihrer Arbeit liefert die 31-jährige Badenserin bei der LE GOURMET mit eigenen Kochshows und in der Mitmachküche.

Sicher, bei höheren Außentemperaturen ist der Salat noch immer die erfrischendste und knackigste Variante, satt zu werden. Doch selbst im Sommer ist zu spüren: Die Suppen kommen. Lange Zeit fast ausschließlich als Vorspeise serviert, haben sich heiße, warme oder kühle Terrinengerichte zu vollwertigen Hauptgängen gemausert. Harriet Deris ist von dem neuen Trend begeistert: „Jahrelang stand die Suppe ein wenig im Hintergrund, oft auf dem eingeschlafenen Fuß von Flädle oder Markklößchen. Ich freue mich, dass sie zurückgekehrt ist in die Köpfe und Töpfe und vor allem auch wieder unseren Mittagstisch kulinarisch bereichert.“

Suppenkasper als Trendsetter

Hauptthemen seien dabei die Verwendung saisonaler Zutaten wie Spargel, Kresse, Kürbis oder Kohlgemüse sowie Inspirationen aus den Küchen Asiens. „Alle Gerichte, die den aktuellen Suppen-Boom auslösten, haben definitiv etwas mit Kokosmilch zu tun. Diese hat uns gezeigt, dass nicht nur Brühe (im schlimmsten Fall aus dem Würfel) als Grundlage herhalten kann. Sie animiert uns Köche zum fantasievollen Probieren. Geschmacklich spielen auch Curry sowie Zitronengras eine Rolle“, erklärt die experimentierfreudige Kochkünstlerin. Dennoch schwöre sie zugleich auf eine sauber gekochte Kartoffelsuppe, aus der Liebe und Dampf aufsteigen.

„Zum Glück denken die meisten Köche nicht mehr in Landesgrenzen, sondern bedienen sich aus dem Potpourri der ihnen sympathischen Besonderheiten der Weltküchen“, so Deris. Gesund seien die kalorienbewussten Löffelmahlzeiten nicht zuletzt wegen ihrer Konsistenz: „Suppen schenken den trinkfaulen Deutschen – damit denke ich nicht an Bier – einen wichtigen Beitrag zur Flüssigkeitszufuhr. Außerdem wärmen oder erfrischen sie Bauch und Seele.“

Besonders auf der Mittagskarte sei ein vollwertiges Suppengericht ein schnelles und zufriedenstellendes Angebot für den Gast, das ihn nicht allzu tief in das Pausenloch drücke. Zudem sieht Harriet Deris eine Erleichterung für den Koch: „Man muss nicht drei Pfannen oder Töpfe bedienen, um den Bestellbon abzuarbeiten und danach nur eine Kasserolle in die Spüle geben.“

Den Nachtisch kriegt der Gast gebacken

Doch wenn der Hauptgang flüssig ist – welche Vor- und Nachspeisen passen dazu? „Bei uns in Baden gibt es ein paar Suppen, die traditionell zusammen mit dem Nachtisch aufgetragen werden. Dampfnudeln oder Zwetschgenkuchen zum Beispiel schmecken ungemein gut zu einer würzigen Kartoffelsuppe“, erzählt die gebürtige Bruchsalerin, die ihre internationalen Erfahrungen oft mit bodenständigen Rezepten kombiniert. Sie selber isst vor einer Suppe gern Salat und danach etwas Gebackenes.

„Das Backen ist sowohl daheim als auch in den gastronomischen Betrieben leider stark zurück gegangen. Torten und Kuchen werden aufgetaut oder beim Bäcker gekauft. Der Kaffeeklatsch hat nicht mehr dieselbe Herzlichkeit wie mit Selbstgebackenem“, bedauert Harriet Deris. „Der Duft, der aus dem Backofen wabert und die Luft mit warmer Butter und geschmolzenen Zuckerkristallen füllt, wird immer seltener. Wie schade ist das denn? Ich verzichte gerne auf Sättigungsbeilagen bei meinen Menüs, damit danach noch ein Stück vom Kuchen reinpasst, den ich mit viel Liebe und Sorgfalt in den Ofen geschoben habe. Gäste – ob zu Hause oder im Restaurant – schmecken den Unterschied und seufzen, als hätte ich Ihnen eine Kompliment gemacht. Backen ist Liebe – bitte mehr davon!“

Zur Lage der Beilage: Der Reis ist heiß, doch die Kartoffel lebt

Obwohl die Kartoffel in der deutschen Küche eine tragende Rolle spielt, ist ihr Image in der gehobenen Ess-Klasse nicht das beste. Doch die erfindungsreiche Köchin weiß, dass sich die vielseitige Knolle gourmetgerecht veredeln lässt: „Es gibt viele Feinschmecker, die die Vielfalt an Kartoffeln lieben und schätzen. Entweder pur, weil sie mit ihrem nussigen Aroma einfach so herrlich viele Nuancen in sich trägt oder aber aufwändig in einem anderen Kleid, als Plätzchen oder mit Unterstützung der Textura als Wolke oder Kissen.“

Ebenso wie Nudel oder Pasta, die ihren festen Platz als Beilage behaupten, brauche sich nach Harriet Deris‘ Meinung die Kartoffel nicht vor der Konkurrenz von Reis & Co. zu fürchten – trotz gewachsener Popularität dank Asia-Boom. „Jeder, den ich kenne, freut sich ab und an über Reis. Zum Curry, zum Geschnetzelten, gebraten mit Ei und Gemüse. Aber nur wenige essen ihn mehr als dreimal im Monat. Köche arbeiten gerne mit Risotto, weil er sich gut mit anderen Geschmacksnuancen vereint und eine gute Figur auf dem Teller macht.“ Dass sich auch aus Mais-Grieß hergestellte Polenta prima als Beilage eignet, stellt Harriet Deris zur LE GOURMET unter Beweis.

Prinzipiell plädiert die bekennende Bio-Köchin für ökologisch erzeugte Produkte: „Bio-Milchprodukte haben einen wunderbaren Eigengeschmack, den viele gar nicht mehr kennen. Ebenso Salate aus biologischem Anbau, die kaum Dressing brauchen. Biogemüse haben außerdem eine kräftigere Farbe und einen unwiderstehlichen Duft.“ Ihr Tipp: „Alles frisch und zügig verarbeiten und verzehren. Möchte man länger Freude an den Produkten haben, sollte man sie von Schmutz und eventuellen faulen Stellen befreien und in Frischhaltedosen kühlen, stets gut abgetropft bzw. trocken getupft.“

Auf der Programmbühne des Leipziger Genießerforums LE GOURMET ist Harriet Deris an zwei Tagen live zu erleben. Bei eigenen Kochshows und in der Mitmachküche präsentiert sie trendige Rezepte und zeigt außerdem, wozu moderne Nachkommen des guten alten Schnellkochtopfs in der Lage sind. Unterstützt wird sie dabei von der Firma Silit.

Freitag, 4. September 2009:
14.30 Uhr Mitmach-Küche
16.30 Uhr Koch-Show „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“
21.00 Uhr Koch-Show „Zander mit Safran-Garnelen-Kruste auf Blutwurst-Risotto“

Samstag, 5. September 2009:
11.00 Uhr Koch-Show „Zander mit Safran-Garnelen-Kruste auf Blutwurst-Risotto“
12.30 Uhr Mitmach-Küche
14.30 Uhr Koch-Show „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“

www.gourmet-leipzig.de

Kreolische Küche auf der Le Gourmet

Le Gourmet, 4. bis 6. September 2009, Leipzig

Kreolische Küche – Urlaubs-Feeling für daheim

LE GOURMET präsentiert einen neuen kulinarischen Trend

Der Sommer geht. Die Sehnsucht bleibt: nach Sonne, Strand, Exotik… Zumindest kulinarisch muss das Urlaubs-Feeling längst noch nicht zu Ende sein: „Kreolische Küche“ heißt ein neuer Trend, der in den Südstaaten von Louisiana und New Orleans bis hin zu den karibischen Inseln sein Zuhause hat. Auf dem Leipziger Genießer-Treff LE GOURMET (4. bis 6. September 2009) können die Besucher die kreolische Küche in Schnupperkursen der ErlebnisKochschule „LukullusT“ kennen lernen.

Rindersteak mit Koriander-Mandel-Pesto an Süßkartoffel-Ingwer-Ragout und Cajun-Gemüse, Limetten-Tunfisch-Tatar auf Rucola, scharfe Kokos-Garnelen-Suppe mit gegrilltem Gamba-Spieß oder Mangomousse mit marinierten Papayastückchen und schokoladierter Physalis: So heißen die exotischen Gerichte, deren Wurzeln von Einwanderern aus aller Herren Länder begründet wurden. „Klingt kompliziert, lässt sich aber ganz einfach zubereiten“, weiß Köchin Angela Möller. Zur LE GOURMET wird sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Sebastian Voß kreolisch kochen – in einstündigen Schnupperkursen, die von der Leipziger Kochschule „LukullusT“ angeboten werden.

Schnell – einfach – frisch

„Dass die kreolischen Gerichte so unkompliziert sind, rührt auch daher, dass sie auf die Küche der Sklaven zurückgeht. Diese hatten natürlich keine Zeit, um großen Aufwand zu betreiben. Schnell, einfach und frisch hießen die Prämissen“, erklärt Angela Möller. Ihre Vielfalt verdankt die kreolische Küche den Einwanderer aus Westindien und der Karibik, aus Frankreich, England und Spanien sowie aus Afrika und Asien. Sie alle haben ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. „Diese Bandbreite lässt großen Raum für individuelle Variationen“, meint die Event-Köchin. „Nichts ist festgefahren. Für den Anfang genügen einfach Neugier und Interesse.“

Die Zutaten seien schnell besorgt, denn „große Supermärkte und gut sortierte Feinkost-Abteilungen bieten viele exotische Gemüse- und Obstsorten sowie Gewürze an“, so Angela Möller. Frischer Fisch und Krustentiere, Gemüsepaprika, Zwiebeln, Bleichsellerie, Süßkartoffeln, Kichererbsen, Okra-Schoten, Kohl, Zuckerrohr, Orangen, Kochbananen, Rum und – ganz wichtig – Kokosmilch zählen zur Grundausstattung. Gewürzt wird raffiniert und scharf: mit Muskatnuss, Ingwer, Piment, Koriander, Curry, Tamarinde und Zitronengras sowie natürlich mit Chili, Tabasco und Cayennepfeffer.

Einstiegs“droge“ Süßkartoffelsalat

Typisch für die kreolische Küche ist beispielsweise die Spinatsuppe Calalou oder die Gemüsepfanne Jambalaya mit Garnelen, Hähnchenfleisch, Maiskolben, Möhren, Reis, Speck und Schinken, die einer spanischen Paella ähnelt. „Neulinge sollten zuerst einen Kartoffelsalat aus Süßkartoffeln probieren – eine Geschmacksexplosion im Vergleich zum ’normalen‘ Kartoffelsalat!“, regt Angela Möller an.

Eine typische Beilage ist Cajun-Gemüse, das auch auf der LE GOURMET zubereitet wird. „Für zwei Personen braucht man eine große Zwiebel und eine grüne Paprikaschote, zwei Stangen Staudensellerie, zwei Esslöffel Öl und 100 Milliliter Kokosmilch. Zum Würzen mischt man eine fein gehackte Knoblauchzehe mit je einer Messerspitze gemahlenem weißem Pfeffer und geschroteten Chilischoten und je einem Teelöffel edelsüßem Paprika, Cumin und Oregano sowie etwas Salz“, verrät Angela Möller das Rezept. „Das Gemüse wird gewaschen, geputzt, geschält und in Stücke geschnitten, die Zwiebeln in Streifen. Alles in heißem Öl anbraten, die Würzmischung zum Gemüse geben und mit Kokosmilch ablöschen. Das Ganze noch fünf Minuten köcheln lassen, abschmecken – fertig!“

Neben „Kreolischen Spezialitäten“ bietet die Erlebniskochschule „LukullusT“ in ihrer Mitmachküche in der Glashalle auch Schnupperkurse zu den Themen „Liebe geht durch den Magen“ und „Einstieg in die Molekularküche“ an. Kartenbuchung unter www.gourmet-leipzig.de .

Rezept:Tatar vom Thunfisch

Karibische Nächte

Kennen Sie das Gefühl: Sie sehnen sich nach der Ferne, träumen von weiten
Stränden und einsamen Buchten unter Palmen, zusammen mit Ihrem oder Ihrer
Liebsten? Stattdessen schwitzen Sie tagsüber bei schwül-heißen Temperaturen,
die momentan in Deutschland vorherrschen, im Büro und erfreuen sich an einem
kühlen Eis in Ihrer Mittagspause. Die Karibik scheint zwar unendlich weit
weg zu sein, ein wenig karibisches Flair können Sie sich jedoch mit
einfachen Handgriffen nach Hause holen. Typische Zutaten, die in einem
echten karibischen Gericht nicht fehlen dürfen, sind eindeutig Fisch und
Kokosnuss. Die tv.gusto Profiköche empfehlen Ihnen in dieser Woche ein
zauberhaftes Rezept, das Sie nicht nur von karibischen Nächten träumen,
sondern auch in vollen Zügen genießen lässt: Tatar vom Thunfisch auf einem
Salat von Palmherzen in Kokosmarinade

Aloha und eine schöne Woche wünscht Ihnen tv.gusto!

Tatar vom Thunfisch auf einem Salat von Palmherzen in Kokosmarinade

Zutaten (4 Personen)

Für das Tatar:
300 g fein gewürfelter Thunfisch
2 EL Austernsoße
2 EL dunkle Sojasoße
1 EL schwarzer Sesam
1 EL gerösteter Sesam
1 EL gehackte Korianderblätter
1 TL 4-Spicys (Gewürzmischung)
etwas Salz aus der Mühle
etwas Pfeffer aus der Mühle

Für den Salat:
1 kleines Bund Frühlingszwiebeln
1 Dose Palmherzen
1 Dose ungesüßte Kokosmilch
1 Msp. Kreuzkümmel
1 Msp. gemahlener Fenchel
1 Msp. Kardamom
Abrieb und Saft einer Zitrone
1 EL gehackte Blattpetersilie
etwas Salz aus der Mühle
etwas Pfeffer aus der Mühle
etwas Sesamöl

Zubereitung
Thunfisch in eine Schüssel geben, mit den restlichen Zutaten für das Tatar
gut vermischen und abschmecken. Kokosmilch in einen Topf geben, aufkochen
und reduzieren lassen. Anschließend die Milch in Eiswasser kalt rühren.
Frühlingszwiebeln waschen und in feine Streifen schneiden. Palmherzen dünn
aufschneiden, mit den restlichen Zutaten zu der Kokosmilch geben und gut
verrühren. Den Palmherzsalat mit dem Thunfischtatar dekorativ auf einem
Teller anrichten.

Rezept: Scampi mit Mango und Kurkuma

Scampi mit Mango und Kurkuma

Zutaten:

20 g MEGGLE leichte Rolle
500 g rohe Scampi
1 frische Mango
1 Bund Koriander
200 ml Kokosmilch
2 rote Zwiebeln
½ milde Pimentschote
Kurkumapulver
Salz (Meersalz)

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und klein hacken. Die Enden der Pimentschote abschneiden und Kerne entfernen, Schote klein hacken. Die Mango schälen und in Würfel schneiden.
20 g MEGGLE leichte Rolle in einer Pfanne erhitzen und gehackte Zwiebeln, Pimentschote und Mango braten. Kokosmilch und Kurkuma hinzugeben. Häufig umrühren und einreduzieren lassen. Scampi schälen. Danach in die Kokosmilch geben und so lange kochen lassen, bis sie rosa werden.
Mit Salz abschmecken und etwas gehacktem Koriander heiß servieren.

Rezept – Hähnchencurry

Ein Curry selbst gemacht!

Rezept für Hähnchencurry (4Pers) 35min:
400g Hähnchenbrust
½ Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
2 Stk. Kardamom
1 Teelöffel Essig
3 gehäufte Esslöffel Currypulver
5 Curryblätter (gibt es getrocknet im Asiashop!)
1 ½ Messerspitzen feines Chilipulver
1 Teelöffel Salz
1/2 Tasse Wasser
ca. 175ml Kokosmilch
Sonnenblumenöl

Die Hähnchenbrust waschen und in gleichgroße, grobe Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Currypulver, Essig, Salz, Chilipulver, gepressten Knoblauch und Kardamom hinzugeben und marinieren. Nun Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Curryblätter kurz darin andünsten. Jetzt das marinierte Hähnchen hinzugeben und kurz anbraten und mit ca. 125ml Kokosmilch und Wasser ablöschen. Nun den Topf mit dem Deckel bedecken und ca. 20min gar kochen, dabei ab und zu umrühren (Sollte das Wasser zu schnell verkochen, wenig! hinzugeben). Zum Schluss mit der restlichen Kokosmilch aufgießen und weitere 3min kochen. Noch einmal mit Salz abschmecken, wenn nötig. Fertig!

Weitere Informationen rund um srilankische Küche und tolle Events vor Ort unter www.bojoon.com

Alfredissimo!

„Wenn ich ein Filmproduzent wäre, würde ich immer sehr auf das Catering achten. Denn das Essen bei Dreharbeiten ist besonders wichtig für die Schauspieler“, sagt Udo Kier, der seit Jahrzehnten in Hollywood lebt und arbeitet und wegen seines markanten Gesichts besonders gerne als der „böse Deutsche“ besetzt wird. Für den gebürtigen Kölner ist Kochen sehr wichtig. „Für mich hat es etwas Meditatives. Schon das Einkaufen macht mir großen Spaß. Dann gehe ich los, fasse die Produkte an, rieche, schmecke und suche mir das Richtige aus. Ich bereite alles in großer Ruhe vor und trinke schon mal ein Glas Wein.“

Udo Kier kocht Pasta mit Kokosmilch, Zitronengras und Garnelen, Alfred Biolek bereitet einen asiatischen Thunfisch in Sesamkruste zu.