„Laos-Wochen“ in der Noodle Kitchen – Berlin

„Laos-Wochen“ in der Noodle Kitchen: Das asiatische Restaurant gegenüber dem Berliner Dom präsentiert sich vom 10. bis 31. Juli 2006 noch exotischer als sonst – mit landestypischen Gerichten aus Laos.

„Kin khau läo boo?“ – „Haben Sie schon gegessen?“ So lautet die übliche Begrüßungsformel in Laos, der südostasiatischen Volksrepublik, die an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar grenzt.

„Möchten Sie unsere laotischen Spezialitäten probieren?“ lautet die Begrüßungsformel in der Noodle Kitchen im Radisson SAS Hotel Berlin von Mitte bis Ende Juli 2006. Anlass sind die „Laos-Wochen“, die eine bunte Auswahl authentischer laotischer Gerichte auf den Tisch zaubern, die viele Gäste bestimmt zum ersten Mal kosten.

Typisch für die Laos-Küche sind der sogenannte Kleb(e)reis, eine aromatisch duftende, sehr nahrhafte Reissorte, frische Fischgerichte sowie ein spezieller Chili-Dip, der auf keinem Tisch fehlen darf.
Ist Chili doch das Lieblingsgewürz der Laoten; er gehört zu jeder Mahlzeit und soll die Lebensgeister wecken. Geachtet wird auch auf die Ausgewogenheit der frischen Kräuterbeilagen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch der guten Gesundheit dienen sollen: Neben Chili werden vor allem Ingwer (wärmt den Körper), Minze (kühlt), Zitronengras (wehrt Mücken ab), Kokosmilch (beruhigt, in Maßen genossen), Koriander und Zitrone verwendet.

In der Noodle Kitchen können sich die Gäste ein komplettes laotisches Menu zusammenstellen – aus Vorspeisen wie Yam Mamong, Mangosalat mit Schalotten, Chili, grünen Äpfeln, Frühlingszwiebeln, Koriander, Erdnüssen und Tamarindendressing (6,00 Euro), Suppen mit Fisch oder Schweinefleisch, wie zum Beispiel Glevw Tiow Meu, Reisnudelsuppe mit Schweinefleisch, Sojasprossen, Koriander und Basilikum (7,00 Euro), Hauptgängen mit Gebratenem oder Gebackenem, beispielsweise Tod Gai Sai, gebackenes Hühnerfleisch in Samunprei-Kräutersauce mit gedämpftem asiatischen Gemüse und Klebreis (9,00 Euro) sowie einem landestypischen Desserts zum Abschluss: Khau Neow Moon, Klebreis mit Kokosmilch-Karamel-Sauce, Sesam und frischer Mango (6,00 Euro).

Gegessen wird in Laos meist mit den Händen, der Klebreis zu kleinen Bällchen geformt und in eine der pikanten Saucen, vornehmlich den Chili-Dip, getaucht und verspeist. Wer möchte, kann auch die traditionelle Art und Weise des laotischen Essens in der Noodle Kitchen testen – die Mitarbeiter aus Laos und Thailand geben gerne die nötige Unterstützung.

„Laos-Wochen“ in der Noodle Kitchen: 10. Juli bis 31. Juli 2006
täglich von 17:00 bis 23:00 Uhr

Die Noodle Kitchen im SAS Radisson Hotel bietet eine Kombination aus südostasiatischer Küche, aufmerksamen Service, klarem Design und einladender Atmosphäre. Große und kleine fernöstliche Gerichte werden aus frischen Zutaten nach Originalrezepten in der offenen Show-Küche zubereitet. Praktisch: Einfach das Wunschgericht ankreuzen und beim Service abgeben. Die Gäste sitzen an langen Tischen und kommen schnell miteinander ins Gespräch. Und nach dem Essen wartet – gleich nebenan – die Aqua Lounge mit Cocktails und cooler Musik.

www.noodlekitchen-berlin.de

Good Time Thai Restaurant

Restaurant-Tip von Nikolas Rechenberg, Berlin

Der Hausvogteiplatz fristet im Bewußtsein des Hauptstädters ein stiefmütterliches Dasein. Dabei ist der Platz zwischen Gendarmenmarkt und Auswärtigem Amt von urbanem Reiz. Ende des Jahres sind die ersten Townhouses auf dem Friedrichswerder fertiggestellt, dann wird der Platz auch nach Osten hin seinen Charme entwickeln. Das gilt um so mehr, wenn ein gutes Restaurant vor Ort ist.

Der Thailänder „Good Time“ ist eine moderne Großstadtküche. Angenehm minimalistisch und freundlich eingerichtet, mit vielen witzigen Skulpturen. Der Eingangsbereich ist für den Business-Lunch gedacht. Der hintere Raum ist überraschend groß und wird durch eine offene Showküche bereichert, wie auch durch das charmante thailändische Personal.

Die Teller, auf denen das Essen serviert wird, sind verspielt gestaltet. Tierkopfreliefs zieren die Keramiken. Mango-Lassi kommen aus ansprechenden Bambus-Gläsern. Und die geschnitzten Kohlrabi und Rettiche sind ebenfalls ein Augenschmaus. Das „Good Time“ schafft, was der Name verspricht – eine Atmosphäre, die trotz Modernität zum Wohlfühlen einlädt.

Die Karte ist sehr üppig, und doch sind die Gerichte individuell und frisch, es wird direkt für den Gast gekocht, wenig kommt aus der Kühlkammer. Ein dicker Pluspunkt. Die Tofu-Suppe (3,50 Euro) ist aromatisch und gesund, mit Blattgemüse, Algen und Glasnudeln, der Salat von gegrilltem Schweinefleisch mit Tomaten, Gurken, Zwiebeln und Thai-Sellerie (7,50 Euro) ist wunderbar würzig, fast zu groß als Vorspeise.

Das Rote Curry mit Rindfleisch, Thaibasilikum, Auberginen und Prinzeßbohnen in Kokosmilch (15 Euro) ist scharf und herrlich cremig-süffig. Auch das Curry von gebratener Entenbrust mit Ananas, Lychee, Thai-Basilikum und Kokosmilch (15 Euro) ist ausgezeichnet. Die Currysauce wird mit dem Löffel weggeschlemmt.

Man merkt den Speisen sofort an, daß im „Good Time“ nur frische Produkte verwendet werden, die Fleischqualitäten sind sehr gut – was in Asia-Restaurants längst nicht die Regel ist. Und, das allerwichtigste zum Schluß: Der Koch verwendet keine Glutamate, also keine Geschmacksverstärker. Allein damit setzt sich die Küche meilenweit von Billigküchen ab. Und nicht nur davon. Auch von den meisten Fertigprodukten, die es in unseren Supermärkten aus Dose und Gefrierschrank gibt.

Es lebe das lebendige Essen!

-Good Time

Hausvogteiplatz 11, Tel:20 07 48 70, www.goodtime-berlin.de

Geöffnet: tägl. 12-24 Uhr

Plätze: 120 Karten: alle

Fazit: Gelungenes Restaurant. Es gibt das „Good Time“ auch in der Chausseestraße 1 in Mitte und am Teltower Damm 46 in Zehlendorf.

Der Autor Nikolas Rechenberg ist auch für den Weinblog in der WELT verantwortlich: Nikos Weinwelten:
www.wams.de/z/plog/blog.php/nikos_weinwelten

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