Kartoffeln

Kartoffeln sind viel besser als ihr Ruf

Einige Vorurteile zum Thema Kartoffel halten sich wacker. So seien Kartoffeln z.B. nur Hausmannskost. Ganz hartnäckig heißt es auch: Kartoffeln machen dick. Das ist natürlich nicht wahr. Kartoffeln werden überall zubereitet und gegessen. Letztlich entscheidet jeder Koch mit Art der Zubereitung selbst, wie gesund und raffiniert die Kartoffel auf seinem Teller ist.

Es gibt kaum ein Nahrungsmittel, das so viele hervorragende Eigenschaften in sich vereinigt, wie die Kartoffel. Kartoffeln sind nahrhaft, lassen sich einfach und äußerst vielfältig zubereiten und sind sehr gesund.

Wussten Sie schon…
… dass 100 Gramm Kartoffeln nur etwa 71 Kilokalorien (kcal) oder 298 Kilojoule besitzen? Sie haben damit weniger Kalorien als z. B. Bananen. Das Vorurteil des Dickmachers kommt vielmehr daher, dass die beliebten Pommes frites, Bratkartoffeln oder Chips mit viel Fett zubereitet werden und deshalb viele Kalorien enthalten.

Viele glauben immer noch nicht, dass es das Fett der gebratenen oder frittierten Kartoffel ist, das zur ungewollten Gewichtszunahme führt, sondern die Kohlenhydrate in Form von Stärke, die in den gelben Knollen stecken. Doch Stärke macht genauso wenig wie andere Makronährstoffe dick, wenn sie in einem vernünftigen Maß genossen werden. Außerdem schneiden Reis (95 kcal) oder Nudeln (150 kcal) im Vergleich wesentlich schlechter ab als die Kartoffel.

Die Kohlehydrate der Kartoffel machen wesentlich weniger dick als Fett. Ein Gramm Kohlenhydrate hat nur etwa 4 kcal, ein Gramm Fett ca. 9 kcal. Besonders gesund sind Kartoffeln, wenn sie mit Schale gekocht oder im Dampfgarer zubereitet werden, weil sich die meisten Vitamine direkt unter der Schale befinden. Kartoffeln enthalten außerdem relativ viele Mineralstoffe und wichtige Ballaststoffe.

Die leckere Knolle ist aber nicht nur gesünder und figurfreundlicher als es uns die hartnäckigen Vorurteile weißmachen wollen. Sie lässt sich auch zu unglaublich vielen Köstlichkeiten zubereiten. Und die sind für alle Haushaltedieser Welt interessant.

www.die-kartoffel.de

Viele Produkte aufgepeppt

ÖKO-TEST Vegane und vegetarische Lebensmittel

Inhaltsstoffe „ungenügend“. Den Natura Schokoladen Pudding Glutenfrei und das Vitam Kartoffel-Püree mit Rosmarin streichen Verbraucher besser von ihrer Einkaufsliste

Der Verzicht auf Fleisch liegt im Trend. Und mittlerweile gibt es auch für Vegetarier und Veganer immer mehr Gerichte in den Supermarktregalen. Im ÖKO-TEST zeigte sich jedoch, dass diese Produkte häufig mit Schadstoffen belastet sind und geschmacksverstärkenden Hefeextrakt enthalten.

Insgesamt schneiden die fleischlosen Alternativen zwar gut ab. Doch eine Reihe von Lebensmitteln enthält Mineralölrückstände, die vermutlich aus Verpackungen stammen. Solche Übergänge sollen laut einem Gesetzesentwurf künftig minimiert werden. Das gilt besonders für aromatische Kohlenwasserstoffe, denn laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist nicht auszuschließen, dass sich darunter auch Substanzen befinden, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können.

Weil die verwendeten Ausgangsstoffe – Soja, Weizen oder Süßlupinen – von Natur aus recht fad schmecken, peppen viele Hersteller die Produkte mit Hefeextrakt und Aromen auf. Ein weiteres Problem ist der hohe Salzgehalt, den ÖKO-TEST ebenfalls kritisiert.

In einem Bio-Produkt hat das beauftragte Labor gentechnisch veränderte Bestandteile nachgewiesen – ein weiterer Beleg dafür, dass ein Nebeneinander von gentechnikfreiem Soja und Gen-Soja nicht funktioniert.

Schließlich enthielten zwei Reisprodukte anorganisches Arsen, der Stoff ist als krebserregend eingestuft. Zwei Marken waren zudem verkeimt, in einer vegetarischen Bolognese wurden gammelige Tomaten mitverwendet.

26 verschieden Lebensmittel waren im Test – bis auf eine Ausnahme alles Bio-Produkte. Zwölf Marken bekamen die Bestnote „sehr gut“, vier waren „gut“.

Das ÖKO-TEST- Magazin Juni 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Garmethoden der Kartoffel

Eine Kartoffel, vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten

Die Kartoffel ist ein echter Alleskönner, der sich auf verschiedenste Arten zubereiten lässt. Kein Wunder, dass sie in der Sterneküche ebenso beliebt ist wie bei Kocheinsteigern. Ein Überblick über die grundlegenden Zubereitungsarten.

1. Kochen
Die wohl bekannteste Zubereitungsmethode ist das Kochen. Mit nur wenigen Hilfsmitteln lassen sich so etwa Salz- und Pellkartoffeln oder gekochte Kartoffeln als Basis für Kartoffelsalate und -suppen herstellen. Hierfür die geschälten und gründlich gewaschenen Kartoffeln in gleichgroße Stücke (nicht dicker als 3 cm) schneiden und in reichlich Salzwasser geben. Wie lange Kartoffeln kochen müssen, hängt von der Sorte ab. Allgemein reichen 20 Minuten ab dem Siedezeitpunkt des Wassers aus. Sicherheit verschafft hier neben der Erfahrung aber nur die Garprobe: Stechen Sie mit einem spitzen Messer in die dickste Knolle. Wenn sich das Messer ganz leicht herausziehen lässt, ist die Kartoffel gar.

Der höchste Nährstoffgehalt bleibt beim Kochen erhalten, wenn die Kartoffeln ungeschält aber gut gewaschen und unzerkleinert gekocht und als Pellkartoffeln gegessen werden.

2. Braten
Sowohl rohe als auch bereits gekochte Kartoffeln können gebraten und so zum Beispiel zu Reibekuchen, Rösti oder Bratkartoffeln verarbeitet werden. Eine beschichtete Pfanne und nur wenig Öl sorgen dabei für einen niedrigen Fettgehalt: Das Öl erhitzen und die festkochenden Kartoffelscheiben oder -Würfel zugeben und die Pfanne mit dem Deckel verschließen. Nach ca. 5 Minuten können die Kartoffeln das erste Mal gewendet werden. Den Vorgang wiederholen bis die Kartoffeln von allen Seiten gleichmäßig und nach persönlichem Geschmack gebräunt sind.

3. Im Backofen
Die Zubereitung im Backofen ist häufig weniger aufwendig und ermöglicht – wie das Kochen – viele fettarme Gerichte. Neben Aufläufen und Gratins sind Ofenkartoffeln, die „Baked Potato“ oder auch Kartoffelspalten typische Kartoffelgerichte aus dem Backofen. Für die Kartoffelspalten gewaschene, festkochende Kartoffeln vierteln und leicht mit Olivenöl einstreichen. Alles auf das Backblech geben und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius kross backen.

4. Stampfen
Neben dem klassischen Püree lassen sich aus gestampften Kartoffeln auch beispielsweise Gnocchi, Knödel oder Kartoffelplätzchen herstellen. Zum Stampfen kann entweder eine Kartoffelpresse oder ein Kartoffelstampfer verwendet werden. Die mehligkochenden Kartoffeln hierfür erst einmal im Salzwasser wie oben beschrieben garen.

5. Frittieren
Pommes frites sind ein echter Klassiker, eine Alternative sind – speziell für festliche Anlässe – Kroketten. Auch Kartoffelchips zählen zu den frittierten Kartoffelprodukten, wenngleich heute auch im Ofen gebackene und damit wesentlich fettärmere Varianten erhältlich sind. Zum Frittieren werden die mehligkochenden Kartoffeln in über 100 Grad Celsius heißem Fett schwimmend ausgebacken.

Prinzipiell lässt sich die Schale von Kartoffeln mitverzehren. Allerdings sollte dann darauf geachtet werden, Frühkartoffeln zu verwenden. Sie wird in Deutschland im März gepflanzt und ab Ende Mai, Anfang Juni geerntet. Erhältlich sind sie dann bis Anfang August.

Tipp: Zubereiten lässt sich die Frühkartoffel zum Beispiel mit Kräuterquark. Hierzu die Kartoffel gründlich waschen, samt Schale kochen und dann – als Pellkartoffel oder mitsamt ihrer dünnen Schale – genießen. Für den Quark einfach Speisequark und Sauerrahm nach Belieben mit klein geschnittenen Zwiebeln und frisch gehackten Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch oder Sellerie sowie Salz und Pfeffer verrühren.

Kochen mit Martina und Moritz

Fortsetzung der Reihe Regionale Länderküche

Niederrheinische Küche – Herzhaft, kräftig und einfach gut
Die Region Niederrhein ist eher eine flache Landschaft, die sich nördlich von Köln und westlich einer Linie Düsseldorf – Duisburg bis an die holländische Grenze erstreckt. Freie Sicht bis zum Horizont, knorrige Kopfweiden, pappelgesäumte Landstraßen, langgestreckte Felder, bestens für Gemüse- und Ackerbau geeignet. Der Spargel vom Niederrhein ist berühmt, auch die Kartoffeln, die in dem sandigen Boden ebenfalls gut gedeihen, und die Äpfel aus der Grafschaft – und das schwarze Rüben- oder Apfelkraut. Man züchtet am Niederrhein Fische, Lämmer und auch Gänse, deren Eier eine begehrte Spezialität sind. Letztere haben die beiden Fernsehköche Martina und Moritz mitgebracht und servieren sie als ganz besonderes Rührei sowie mit roter Bete als verführerische Vorspeise. Sie bereiten Miesmuscheln zu – natürlich auf niederrheinische Art. Es gibt Kartoffel-Stampes mit Endivie und kross gebratenen Schweinebauch, außerdem knusprige Speckpfannkuchen aus Buchweizenmehl und am Ende einen fabelhaften Wirsingauflauf, der in einer Springform gebacken wird und fast wie eine Torte aussieht. Natürlich ist auch etwas Süßes dabei: knusprige Apfelpüfferkes, von denen man nicht genug kriegen kann …

Redaktion: Klaus Brock

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer setzen die Reihe Regionale Länderküche fort – Mogen im WDR Fernsehen, Samstag, 04. Januar 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Lufthansa lädt zum Überraschungs-Lunch

Die Lufthansa servierte am vergangenen Dienstag im Frankfurter
Restaurant Medici ein besonderes Überraschungsmenü: Aus dem neuen
Menü der Business Class hatte die Airline „Riesenbarsch mit feuriger
Ti-Malice Sauce, Zuckerschoten und Kartoffel-Bananen Currypüree“ auf
die Karte setzen lassen. Die Gäste wussten zunächst nicht, dass die
Tagesempfehlung sonst nur hoch über den Wolken serviert wird. Unter
Anleitung eines Kochs der LSG Sky Chefs hatte Lufthansa das Gericht
frisch in der Küche des Medicis nachkochen lassen.

Die Auflösung wurde den Gästen beim Essen serviert – Bissen für
Bissen legten sie den Aufdruck auf dem Teller frei „Seien Sie unser
Gast: Das war ein neues Gericht der Lufthansa Business Class.“ Die
Rechnung ging natürlich auf die Fluggesellschaft.

Die Idee zur ungewöhnlichen Überraschung entwickelte die Lufthansa
Lead-Agentur Kolle Rebbe, Hamburg.

Der Hintergrund der Aktion: Die Lufthansa überarbeitet seit November
2012 das Service-Bordkonzept der Business Class. Eine
Qualitätsoffensive, die jetzt mit einem Upgrade der Bordgastronomie
konsequent fortgeführt wird. Das Ziel ist, die Gäste immer wieder
positiv zu überraschen und ihrem Wunsch nach mehr Frische und
Vielfalt nachzugehen – bei Gerichten, Backwaren und Getränken. Ein
besonderes Augenmerk legt Lufthansa dabei auf neue kulinarische
Entwicklungen, die in Kooperation mit verschiedenen Partnern aus der
Gastronomie entstehen. Gemeinsam mit der Seacloud, einem der
luxuriösesten Kreuzfahrtschiff-Unternehmen des Landes, entwickelten
die LSG Sky Chefs zum Beispiel das Fischgericht der
Überraschungsaktion, das ab Juli 2013 an Bord der Lufthansa Business
Class angeboten wird. Wir hatten selber das Missvergnügen, den Fisch zu probieren. Wer war komplett zerkocht und schmeckte wirklich nicht.
„Darüber hinaus runden noch weitere Neuerungen
das Bordkonzept ab: frischer Pfeffer aus der Mühle, mehr Sauce auf
Wunsch, ein frischer Beilagensalat und ein liebevoll gedeckter Tisch
sorgen unter anderem dafür, dass sich der Fluggast nicht wie in einem
Flugzeug, sondern wie in einem Restaurant über den Wolken fühlt“, so die Lufthansa Agentur.
Wir konnten das auf unserem Business Class Flug im Juli in die USA nicht feststellen. Was wir feststellen konnten, war, dass die Kabine sehr abgenutzt war, der Platz schmutzig (bei einem Flug ab Heimatbasis FRA) und das die Pfeffermühle eher ein Plastikstreuer ist. Da ist die preiswerte British Airways oder die unhöfliche Iberia deutlich luxuriöser, wenn auch bei beiden in der Regel das Essen auch schlecht ist. (Mit Ausnahme zu den Olympischen Spielen in London, da hatte die BA sensationelles Catering an Bord – von Simon Hulston!)
Die LH wirbt derzeit sehr stark mit der renovierten Kabine. Jedoch kann diese nicht explizit gebucht werden. Siehe dazu den Artikel in unserem Blog: www.gourmet-report.de/blog/lufthansas-neue-business-class-wo-ist-sie/

Mehr Informationen zum exlusiven Bordservice finden Sie unter
www.lufthansa.com/inflight-service/de

Wolfgang Müller kocht Yak

Josef, der Yak, lebt mit anderen tibetischen Grunzochsen ganzjährig auf Tiroler Almen in Höhen von 2400 bis 3200 Metern. Wolfgang Müller, Fleischexperte und Metzger aus Leidenschaft, hält seit drei Jahren Yaks auf österreichischen Bergweiden. Im Dezember 2012 wurden von ihm persönlich drei seiner Tiere geschlachtet und verarbeitet, eines davon speziell für das Restaurant Jolesch.

Hier, im erneut mit 13 GM Punkten ausgezeichneten österreichischen Restaurant, können am Freitag, 25.1.2013, Berliner Carnivoren dieses einzigartige Fleisch verkosten. Ab 19:00 Uhr servieren Wolfgang Müller und Tobias Janzen, Küchenchef des Jolesch, zusammen ein Fünf- Gänge-Schlacht-Menü aus feinstem, exotischem Yakfleisch in Kombination mit leckerem, regionalem Schweinefleisch. Auch in Zukunft wird es auf der wechselnden Abendkarte des Jolesch immer wieder Yak-Gerichte geben.
Yakfleisch ist scharlachrot, würzig und besonders zart und erinnert geschmacklich an Wild.

„Die Tiere wachsen an den steilen Hängen über Sölden glücklich und artgerecht auf, haben reichlich Bewegung und frische Luft und fressen saftige Wildkräuter. Nur im Winter füttern wir etwas Heu zu, “ erklärt Fleischliebhaber Müller. Die rauen Lebensumstände begünstigen so ein langsames und natürliches Wachstum der Rinder und prägen den besonderen Geschmack und die hohe Qualität des Fleisches.

Fünf-Gänge-Schlacht-Menü am 25. Januar 2013 um 19:00 Uhr
Amuse Bouche: Metzelsuppe mit Kartoffel – Blutwurstpizza, Jolesch Bier, naturtrübes ungefiltertes Zwickl-Kellerbier

Vorspeisen: Carpaccio von Schweinekopfwurst mit Feldsalat und Rote Bete
2011 Neuburger, Weingut Erwin Tinhof, Burgenland
Beuscherl vom Yak mit Garnelen – Semmelknödel
2011 Zierfandler, Weingut Aumann – Thermenregion
Bratwurst vom Havelländer Apfelschwein und Yak auf Krautfleckerl
2010 Chardonnay, Weingut Bründlmayer – Kamptal

Hauptgang: Schlachterplatte „2013“
Schweinebauch, Yak Schmorbraten, gepöckelte Backen, Sauerkraut, Kartoffel-Kürbispüree
2009 Cabernet Sauvignon, Weingut Juris – Burgenland

Dessert:
Süßer Strammer Max
2007 Gewürztraminer, Weingut Donabaum – Wachau

Passend zu Yak und Schwein gibt es das Jolesch-Bier und korrespondierende Weine von namhaften österreichischen Weingütern.

Das Menü kostet 69 € (inklusive Jolesch Bier), mit korrespondierenden Weinen 89 €.

Reservierungen nimmt das Restaurant Jolesch gerne telefonisch unter +49 30 – 612 35 81 oder per Email mail@jolesch.de entgegen.

Farah L* und Katharina Schiwietz

9. NRW-Landeswettbewerb der Beiköche am Gelsenkirchener Berufskolleg Königstraße unter der Schirmherrschaft von NRW Ministerin für Schule und Weiterbildung Sylvia Löhrmann – Sieger sind Farah L* und Katharina Schiwietz

Dieser Wettbewerb wird von dem Grundgedanken getragen die Jugendlichen bei ihrer Ausbildung anzuspornen und ihnen eine Perspektive für den weiteren beruflichen Lebensweg zu geben. Gleichzeitig soll die Gastronomie auf diesen Ausbildungsberuf aufmerksam gemacht werden, um den Jugendlichen einen Einsatz im täglichen Küchenablauf zu ermöglichen, wo sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können.

Unterstützt wurde nun dieses Projekt von dem Nahrungsmittelunternehmen Herby, die u.a. eine spezielle Produktpalette für die Gastronomie und dem Großverbraucherbereich anbieten. Aus einem vorgegebenen Warenkorb mit frischen Produkten vom Wochenmarkt und ein Dessert vom Herby-Produkt Mousse au chocolat Classic,
war ein 3 Gang zu erstellen für 6 Personen.

Das Siegermenü las sich so:
Cappuccino von der Kartoffel mit Birne im Speckmantel
Schweinefilet im Wirsingmantel mit Balsamico Kirschtomaten auf Risotto
Baileys Mousse auf Schattenmorellen mit einer Zuckerspirale

Unter den kritischen Augen der Juroren unter dem Vorsitz von Wolfgang Riede mussten die Beiköche Ihr Bestes geben, was sie auch taten. Die Siegerehrung nahmen vor, der 1.Vorsitzender des Köche-Club Gelsenkirchen und Organisator des Wettbewerbes Heinrich Wächter mit seiner Kollegin Tanja Murnik, die Schulleiterin Frau Hannelore Pohl, Vertreter des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung Herr Rainer Messarius und vom Unternehmen Herby, Geschäftsführer Harald Rebentisch.

Hier nun die Plazierungen:

1.BK Königstraße Gelsenkirchen
Begleiter: Markus Strube
Team: Farah L* und Katharina Schiwietz

2.BK Lise Meitner Ahaus
Begleiter Hermann Döink
Team: Dennis Olfenbüttel und Hendrik Terhorst

3.Adolph-Kolping-Berufskolleg Münster
Begleiter Rüdiger Martens
Team: Dennis Hardam und Alexander Klak

Die Diakonie Bottrop „Arbeit und Bildung“ konnte in diesem Jahr den NRW Herby-Landespokal mit nach Münster nehmen. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde, ein Kochbuch von Frank Rosin und eine CHROMA Geflügelschere, gestiftet von www.kochmesser.de

* Farah L* schrieb uns 2020 folgende email. Aufgrund dessen haben wir den Nachnamen mit * versehen: “

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich würde mich sehr freuen wenn es möglich wäre ,
Mich nicht mehr in diesem Text zu erwähnen.
Meine Name ist Farah L.
Der Gourmet Report ist leider nicht mehr die intressiere meiner seits vielen dank für ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Farah l

Hintergründe sind uns nicht bekannt

Achim Schwekendiek

Was haben Sieglinde, Birte und Linda
gemeinsam? Alle haben ein paar Dellen
und entwickeln mit der Zeit immer mehr
Augen. Aber keiner scheint sich daran zu
stören, denn sie sind vor allem eins: lecker.

Achim Schwekendiek will die drei Damen
mit Kartoffeln – Das Kochbuch an den
Mann bzw. die Frau bringen. Gründe
finden sich viele: Durch die Sortenvielfalt
entstehen immer wieder neue Rezeptideen.
Bunt wird es mit blauen oder roten Knollen
auch noch. Der Erdapfel ist ein echtes
Allroundtalent: Von der Tandoori-Kartoffelsuppe bis zu Powidltaschen mit
Kartoffelteig und Mascarpone-Amaretto-Eis sind Knollenkreationen aller Art ver-treten. Abgerundet mit einer kleinen
Warenkunde und vielen nützlichen Infor-mationen zu Eigenschaften und Lagerung
der Nachtschattengewächse ist das Koch-buch eine Bereicherung für jede Küche.

Wer schließlich von Sieglinde, Birte und
Linda genug hat, kann es einfach einmal
mit Laura oder Agnes versuchen.
Kartoffelrösti mit Blutwurst und Rahmsauerkraut / Kartoffel-Tandoori-Suppe /
Kartoffel-Knoblauchsuppe mit Gorgonzola / Kartoffel-Schnittlauchstampf mit
gebackenem Kabeljau / Kartoffelgnocchi mit Lachs, Brokkoli und Gorgonzola /
Kartoffel-Speckstrudel mit Sauerkraut und Steinpilzbulette / Bäckerinkartoffeln /
Kartoffel-Grieß-Knödel mit Nougatfüllung und Vanillesauce

Achim Schwekendiek kocht im Schlosshotel Münchhausen im Weserbergland,
unweit von Hameln. Er gehört zu den etablierten Spitzenköchen der Republik.

Barbara Lutterberg ist auf Food- und Still-Life-Fotografie spezialisiert. Sie hat
bislang fast 40 Kochbücher fotografisch gestaltet

Das Kochbuch
Edition Styria, Wien 2012, 160 Seiten, Klappenbroschur,
ISBN: 978-3-99011-050-8 (portofrei bestellen)

Hessen lockt mit Aktionen rund um Apfel, Kartoffel & Wein

Die Herbstzeit bietet in Hessen
eine Vielzahl an kulinarischen Veranstaltungen und Festen, die gut mit Besichtigungstouren zu den Sehenswürdigkeiten zwischen Kassel, Frankfurt und der Bergstraße kombinierbar sind. Nach dem Besuch von Museen, Schlössern und UNESCO Welterbestätten runden hessische Spezialitäten wie Kartoffelbratwurst, Handkäs´ und Apfelwein einen Tag in den Regionen ab.

„Apfel küsst Knolle“

Während der Gastro-Wochen „Apfel küsst Knolle“ vom 8. bis zum 23. September 2012 überraschen 17 Betriebe am Vulkanradweg in Vogelsberg mit außergewöhnlichen Gerichten rund um Apfel und Kartoffel: Kartoffel-Schafskäsestrudel mit gegrillten Hähnchenbruststreifen und Apfelchutney, gebratenes Schweinefilet mit Apfel-Hollandaise dazu Kartoffelrösti, Steak mit Apfelsenfkruste und Kartoffel-Apfelschnee, Frischbörner Kartoffelbratwurst mit Kartoffel-Feldsalat – Besucher erleben hier Gaumenfreuden pur. Wer nach dem Essen aktiv werden möchte, schwingt sich am besten aufs Rad: Der Vulkanradweg ist einer der schönsten Radwege Hessens und verläuft steigungsarm auf ehemaligen Bahntrassen. Weitere Informationen unter www.hessen-tourismus.de

Odenwälder Kartoffelwochen

Vom 15. September bis zum 3. Oktober 2012 dreht sich im Odenwald alles um den Erdapfel. Ob „Quetsche-Knödel“, Kartoffelpüree oder raffinierte Kartoffelmaultäschle – etwa 40 Restaurants und Gaststätten bieten eine abwechslungsreiche Palette an verschiedenen Kreationen. Der Anbau von Kartoffeln und die Zubereitung von Kartoffelgerichten hat im Odenwald eine lange Tradition. Diese haben die Odenwälder Gastronomen aufgegriffen und vor mehr als 20 Jahren die Odenwälder Kartoffelwochen ins Leben gerufen. Jedes der teilnehmenden Restaurants zaubert drei Kartoffelgerichte, die Feinschmeckern das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Darüber hinaus werden den Gästen Elektrofahrräder oder geführte Wanderungen angeboten: Aktive Urlauber können per Rad oder zu Fuß den Odenwald entdecken. Am Abend verwöhnt dann ein Kartoffel-Menü den Gaumen. Weitere Informationen unter www.hessen-tourismus.de

Nordhessen geschmackvoll!

Die Fachwerkstadt Melsungen wird zum achten Mal kulinarische Hauptstadt Nordhessens. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren über 60 Hersteller auf dem Melsunger Marktplatz und in den umliegenden Straßen kulinarische Traditionen und Innovationen der nordhessischen Esskultur. Ahle Wurscht und Schmand zusammen mit Apfelschaumwein und Käse, Honig, Fisch und verschiedene Obstbrände laden zum Entdecken, Probieren und Kaufen ein. Weiter Informationen unterwww.melsungen.de

Weingenuss im Kloster Eberbach

Am 27. Oktober 2012 heißt es im Kloster Eberbach im Rheingau wieder „Weine genießen, Winzer treffen“. Von 14 bis 19 Uhr können Besucher hier das gesamte Spektrum hochwertiger hessischer Weine sowie die Winzer persönlich kennen lernen. In der stimmungsvollen Atmosphäre des Klosters präsentieren die diesjährigen Preisträger der hessischen Landeswein- und Sektprämierung ihre besten Weine und Sekte. Im Laiendormitorium steht eine Auswahl von mehr als 150 edlen Tropfen zur Verkostung bereit. Zu Wein und Sekt genießen Besucher Gutes aus der hessischen Küche. Neben der Weinprobe finden an diesem Tag kostenfreie Führungen durch das Kloster statt – eines der bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerke Hessens. Weitere Informationen unter www.hessen-tourismus.de

„Weingenuss im Kloster“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin bei Weinliebhabern aus der Region und darüber hinaus etabliert. Im vergangenen Jahr lockte das Event über 1.000 Besucher in den Rheingau.

26. Glorreiche Rheingau Tage

Vom 3. bis zum 11. November 2012 steht der Rheingauer Riesling zum 26 Mal im Mittelpunkt der „Glorreichen Rheingau Tage“. 35 Weingüter des VDP-Rheingau präsentieren auf dem historischen Boden des Kloster Eberbach ihre Spitzenrieslinge. Während der acht genussvollen Tage können Gäste zwischen Weinverkostungen, exzellenten Gala-Dinners, Sekt-Menüs mit einer Vielfalt verschiedener Sektkreationen sowie musikalischen Events vom Pianospiel bis zum mitreißenden Konzert wählen. Krönender Abschluss ist die Riesling-Gala am 11. November, bei der der Riesling in historischer Kulisse und bei den schmackhaften Gerichten der Rheingauer Spitzenköche gefeiert wird. Weitere Informationen unter www.hessen-tourismus.de

Sinnlich-kulinarische Theaterstücke

Das Künstlerhaus43 gastiert am 5. Oktober und 15. November 2012 im Schwarzen Bock Hotel in Wiesbaden mit der Aufführung „Giacomo Casanova mit allen Sinnen“. In der glamourösen Kulisse beginnt der sinnlich-kulinarische Theaterabend rund um den größten Verführer der Weltgeschichte. Und da Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, zaubert die international erfahrene Küche des Hotels ein sinnliches Vier-Gänge-Menü. Bei venezianischem Perlhuhn an frisch gestoßenem Pfeffer wird zu einem unterhaltsamen Theaterabend mit viel Musik eingeladen. Geschichte vermischt sich mit Geschichten, wahren, erfundenen, platonischen, sinnlichen sowie romantischen rund um das Leben von Casanova, der von Schauspieler Ulrich Cyran gespielt wird. Der Eintritt kostet 69,90 Euro, inklusive Menü. Weitere Informationen unter www.wiesbaden.de

Die „Wilden Wochen“ im Habichtswald

Im vergangenen Jahr war Premiere, jetzt können sich Besucher des Habichtswaldes auf eine Neuauflage freuen: Vom 6. bis zum 28. Oktober 2012 finden die „Wilden Wochen“ statt. Gastronomen aus Bad Emstal, Breuna, Edermünde, Gudensberg, Kassel, Naumburg, Schauenburg, Wolfhagen und Zierenberg verwöhnen Feinschmecker in dieser Zeit mit verschiedenen Habichtswaldschweingerichten. Wild aus dem Habichtswald ist ein hochwertiges und unbelastetes Bioprodukt, das sich auf vielfältige und schmackhafte Weise zubereiten lässt. Ob ein Restaurant an den „Wilden Wochen“ beteiligt ist, erkennen Gäste an einem Wildschwein aus Holz. Weitere Informationen gibt es unter www.grimmheimat.de

Ein Gastronomieführer zu den „Wilden Wochen“ ist im Büro der TAG Habichtswald in Bad Emstal unter der Telefonnummer 05624-9218972 erhältlich oder kann per Mail kurverwaltung@bad-emstal.de angefordert werden.

Alles Käse… Käseseminar in Schlangenbad

„Käse herstellen leicht gemacht“ ist das Motto des Käseseminars in Schlangenbad bei Wiesbaden. Am 27. Oktober und 24. November 2012 erlernen die Teilnehmer unter theoretischen und praktischen Erläuterungen die Herstellung von Weich- und Schnittkäse für den Hausgebrauch. Schritt für Schritt werden die einzelnen Phasen der Käseherstellung erläutert und die benötigten Utensilien vorgestellt. Nach diesem Kurs sind die Teilnehmer in der Lage, mehrere Sorten Käse eigenständig zu Hause herzustellen. Teil des Seminars ist auch eine Käseverkostung, bei der Seminarleiter Rudolf Liess, gelernter Bäcker und Koch aus Assmannshausen, seinen Gästen verschiedene Käsesorten aus eigener Herstellung zusammen mit einem Glas Rotwein serviert. Das Seminar findet ab 13 Uhr in der Lehrküche des Rheumazentrums Schlangenbad statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro, mit Kurkarte 22 Euro. Anmeldung unter Tel. 06129-4850 oderstaatsbad@schlangenbad.de
Weitere Informationen zu kulinarischen Aktionen in Hessen unter www.hessen-tourimus.de

Michael Schieder

Traditionelle Spargelgerichte und das rote Höhenvieh
Euro-Toques Sterne-Köche zeigten vollen Einsatz am Herd

Ende Mai stieg zum 15. Mal das Europäische Koch-Festival für vier Tage, und nicht nur bundesweit kochten die Sterne-Köche und klapperte das Küchenhandwerk. Viele Gäste fanden den Weg in die zertifizierten Euro-Toques Sternegarantie-Restaurants, und mancherorts nahmen auch Schulen am Koch-Festival teil. Einen bundesweiten Querschnitt des Koch-Festivals zeigt Euro-Toques:

In Baden-Württemberg schwärmt das Team vom Landgasthof und Hotel „zur Rose“ von den gelungenen Festival-Tagen rund ums Essen nach Euro-Toques-Philosophie. Herzhaftes und Traditionelles aus der Region wurde kredenzt. In Ehingen Berg an der Donau weiß man, was die Gäste wünschen. Genauso etwas südlicher in Bayern, im Restaurant „Zum Goldenen Kreuz“ – Inhaber ist die Familie Schieder. Und Junior-Chef und Sternekoch, Michael Schieder, erzählt noch ganz angetan: „Alle Gäste waren begeistert. Unser Menü kam bestens an…“. Schieder und sein Team hatten eine feine „Spezialitäten-Zusammenstellung“ vom roten Höhenvieh zusammengestellt. Und dieses „rote Höhenvieh“ käme wirklich aus der Region, hielt Michael Schieder fest. Eine echte „Oberpfälzische Rinderrasse“ sei das rote Höhenvieh – und das kommt rund um Saubersrieth bei Moosbach an.

Schieder kurz zusammenfassend: „Bei uns trifft Tradition auf Moderne.“ Herbert Grunert, ein anderer ausgezeichneter Euro-Toques Sterne-Maître vom „Lindenberger Hof“ spricht von „gelungenen Tagen, und einem Superangebot“ für die Gäste. In Lindenberg hat man die Auswahl: „Alle Produkte kamen aus der Region. Das Rind- und Schweinefleisch lassen wir uns zwar liefern, aber von ausgesuchten Händlern der Region. Dann die Bodenseefische…“, und als Dessert gab es „Apfelküchle“, von heimischen Äpfeln. Das Menü kam an, so Grunert.

Weiter oben in Sachsen wiederum, stürmten beim Europäischen Koch-Festival Schüler der örtlichen Werkrealschule die Küche von Rainer Wiesner. Der trug es mit Humor: „Ich habe delegiert, die Kinder haben pariert und gekocht.“ Und das mit viel Spaß. Sie machten gar einen Wettbewerb, Klasse gegen Klasse, ein „dreigängiges“ Menü sollte zubereitet werden. Die Pennäler schwitzten, die Lehrer saßen in der Jury. Spaß hatten alle gemeinsam, auch Eltern kamen in die „Villa Theodor“ der Wiesners, und ließen sich Fleisch aus der Region Erzgebirge mit Spargelvariationen servieren. Und die „Villa Theodor“ nimmt sich der Schüler und der Nachwuchsschulung wirklich an. Rainer Wiesner: „Wenn Interesse da ist, macht es viel Spaß zu Erklären…“ – zudem zelebrieren sie in der Villa Theodor auch „Benimm-Kurse“. Kann ja nicht schaden…

In „N-R-W“, genau gesagt, in Unna, zeigte man viel „Good Will“ im Hause „Mersmann“ von Chefkoch Hasan Durmisevic, der ein Restaurant verschiedener regionaler Spezialitäten aufbietet. Durmisevic nahm in Unna das erste Mal am Koch-Festival teil, und sprach, seinen Daumen waagrecht haltend: „Nun, es lief so lálá. Spaß hat es gemacht, aber die Resonanz war eher mau. Vielleicht nehmen im kommenden Jahr mehrere Leute teil…“, mitmachen möchte das Team aus dem Haus „Mersmann“ allemal wieder. Denn, Durmisevic hatte tolle Gerichte aus regionalen Produkten zusammengestellt. Bio-Schweinefleisch, Spargel, Erdbeeren fürs Dessert – alles rund um Unna. Alles Kartoffel oder was? In der Lüneburger Haide gibt es das „Erste Deutsche Kartoffel-Hotel“. Eines vorweg, nichts für faule „Couch-Potatoes“. Dort ist man aktiv, geht hinaus, wandern, spazieren – und genießt die „Kartoffel-Küche“ in allen Variationen von Chef-Koch Bernd Bluhm, der selber stets aktiv und telefonisch kaum erreichbar ist.

Ellen Lieske, die Direktionsassistentin, weiß aber zu berichten, dass „die Kartoffel-Spargel-Diät“ bei den Gästen bestens „ankommt“. Etliche Kartoffelgerichte gäbe es, und auch ansonsten stehe „Wellness“ im Vordergrund. Hier kann der Gast Schlemmen, und nimmt dennoch nicht zu. Außerdem nahmen nah der Waterkant das Hotel „Burg-Klause“ auf Fehmarn (Familie Wolf) und das „Weberhaus“ in Heiligenhafen am Koch-Festival teil. Klar, dass da frischer Fisch im Mittelpunkt stand – aber auch schöne Ausblicke. (Euro-Toques wird einzelne Teilnehmer noch ausführlich vorstellen.)